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Archiv - Musical

“Bad Musicals Based on Popular Movies”-Contest


Das Online-Magazin TheaterMania.com führte einen kuriosen Wettbewerb durch.
Die Leser waren eingeladen, die abstrusesten Musical-Konzepte, basierend auf Blockbuster-Filmen, zu entwickeln.
Die Gewinner stehen nun fest. Auf den ersten drei Plätzen sind folgende Einsendungen gelandet:
1) Six - The Broadway Musical (basierend auf “The Sixth Sense”)
2) My Dinner with Andrà©: A Chamber Musical
3) Mommie! The Mommie Dearest Musical
Na dann - viel Spaß!

Borcherts Wohnzimmer-Show

Thomas Borchert
Stargast: Elke Winkens
Eintrittskarten zum Preis von EUR 39,- / 49,- / 59,- / 69,- / 79,- erhältlich bei Wien Ticket (Telefon +43-1-58885 oder www.wien-ticket.at) und den Vorverkaufsstellen Theater a. d. Wien, Raimund Theater, Ronacher, Ticket-Pavillon bei der Oper.

Elisabeth ab 1. Oktober 2003 wieder in Wien - die Cast steht fest

Am 1. Oktober 2003 wird das Michael Kunze/Sylvester Levay-Musical “Elisabeth” nach fünf Jahren Pause wieder am Theater an der Wien Einzug halten. In einer Pressekonferenz wurde heute die Cast bekannt gegeben:
Elisabeth: MAYA HAKVOORT
Tod: Mà€Tàˆ KAMARà€S
Luccheni: THOMAS BORCHERT
Kaiser Franz Josef: ANDRà‰ BAUER
Erzherzog Rudolf: JESPER TYDà‰N
Erzherzogin Sopie: ELSE LUDWIG
Erzherzog Rudolf, 2. Besetzung: LUKAS PERMANSCHLAGER
Was die bei der Pressekonferenz anwesenden Darsteller zu ihrem Engegament meinten, kann man - hier - nachlesen.

Elton Johns neues Musical: “The Vampire Lestat”


Am 6. Mai 2003 traten Elton John und sein langjähriger Partner Bernie Taupin an die Öffentlichkeit, um ein neues Projekt anzukündigen: “The Vampire Lestat”, ein neues Musical, das 2005 am Broadway Premiere feiern soll.
Das neue Elton John-Werk basiert auf Anne Rices Kultroman-Serie “Die Chronik der Vampire” und ist das erste Broadway-Abenteuer von Warner Bros. Was haben wir zu erwarten? Eine neue Rockoper? Taupin dazu: “Our intention is make a classically-based show that is stripped of gothic clichà©s and that shows the vampire dealing with his damnation on a more realistic and human level. Please let me make this clear this is NOT a rock opera. Our hope is that it will be stylish, sexy, intelligent, rich and hypnotically dark.”
Linda Woolverton (”The Lion King”, “Beauty and the Beast”, “Aida”) wird für das Buch zur Show verantwortlich zeichnen, die Regie übernimmt Robert Jess Roth (”Beauty and the Beast”). Emanuel Azenberg produziert die Show. [story]

Michael Crawford schafft mit Broadway-Flop des Jahrtausends eine “Drama League Award”-Nominierung


Am 28. April 2003 wurden die Nominierungen für die 69. Drama League Awards bekannt gegeben, die am 9. Mai verliehen werden. Eine Nominierung ist geradezu als sensationell zu bezeichnen, wurde doch in der Kategorie “Distinguished Performance Nominees” Michael Crawford für das Broadway-Debakel Dance of the Vampires aufgestellt.
Dance of the Vampires, das in Europa äußerst erfolgreiche Vampir-Musical von Michael Kunze und Jim Steinman, brachte es am Broadway in der Saison 2002/03 auf nur insgesamt 61 Previews und 56 reguläre Vorstellungen. Am 9. Dezember 2002 feierte es seine glanzvolle Premiere und wurde tags darauf von Broadways Kritikern vernichtet. Ken Mandelbaum, Broadway.com-Kritiker, schrieb:

For those who found Jekyll & Hyde too intellectually challenging, Dance of the Vampires may be just the thing. A bona fide Eurotrash bonanza, Vampires would surely have been wiser to unpack its bags in the West End or in Las Vegas. It may make one nostalgic for such hallowed Minskoff Theatre fare as Rockabye Hamlet, Got Tu Go Disco, Marilyn: An American Fable, Teddy and Alice, Tom Sawyer, Saturday Night Fever, or even Metro, the Minskoff’s last foreign-language import. Needless to say, collectors will have to catch Dance of the Vampires. As the title of one of Krolock’s songs puts it, a good nightmare comes so rarely. Don’t forget the garlic.

“DO NOT LET THEM” - Rocker Sebastian Bach aus Musical-Produktion “Jesus Christ Superstar” gekickt


Im Branchenfachblatt Playbill liest es sich ziemlich trocken: “Die Produzenten der US-Tourproduktion “Jesus Christ Superstar” haben Sebastian Bach gekündigt. Er wird nicht mehr im Rahmen der Produktion auftreten.” How come, fragt sich da der Musical-Fan.
Sebastian Bach gilt seit Jahren, nach einer erfolgreichen Laufbahn als Leadsänger der Rockgruppe Skid Row, als charismatischer Musical-Darsteller. Als Jekyll & Hyde sorgte er dafür, dass eine ganze neue Publikumsschicht den Broadway stürmte, in der “Rocky Horror Show” und als “Jesus” war er der schillernde Star der Produktion.

Was streckt nun hinter dem plötzlichem Rausschmiss? Die Antwort: “Rock’n'Roll”. Bach ist es zu verdanken, dass Rock’n'Roll-Fans Musicals stürmten und ihn wie ein Rockidol feierten, cause er hatte Flair, … letzen Endes war das den Produzenten und eifersüchtigen Kollegen Bachs zu viel … sie mobbten ihn und kündigten ihn. Sie wollten den Rock’n'Roll aus der Show großteils streichen, vor allem aber die umjubeten Zugaben Bachs am Ende jeder Show. Macht aber nichts, so wird die Produktion im Nirvana des Musicaldurchschnitts verdümpeln, und Sebastian Bach wird im Steilflug einem neuen Karrierehoch entgegenfliegen, wie er in seiner Message an all seine Fans durchaus anklingen lässt. Bis dahin unterschreibe ich Bachs flammende Message:

But if they want to USE my fans & take your money without any consideration of what you are coming to see, then my advice to you is DO NOT LET THEM!

“Sticky Fingers: A Tale of Saks, Lies and Videotape” - Art imitating Life

Eine Gruppe von High-School-Studenten bringt dieser Tage in San Diego das Musical “Sticky Fingers: A Tale of Saks, Lies and Videotape” auf die Bühne. Als Stoff haben die Guten nicht etwa einen Klassiker wie den Lord of the Rings genommen, sondern mal was Handfestes aus dem Gerichtsboulevard Marke Hollywood, kurz, die Shoplifting-Affäre von Winona Ryder. Einer der Lehrer zur Themenwahl:

We’re inspired by the old Mickey Rooney-Judy Garland, ‘Hey, let’s put on a show,’ kind of spirit.

Winona wurde zur Premiere geladen, ob sie auch kommen wird?

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