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Archiv - News

Narrenturm. Das Theater ohne Furcht und Tadel zeigt KASPARHAUSER

10. Juni 2010
20:00bis22:00

Das THEATER OHNE FURCHT UND TADEL zeigt:

K A S P A R H A U S E R
Vom Seelenleben eines Menschen
von Sonja Graf

»Vor etlichen Wochen habe ich von Gartenkress meinen Namen gesäet und dieser ist recht schön gekommen, der hat mir eine solche Freude gemacht, dass ich es nicht sagen kann und da ist einer in den Garten hereingekommen, hat viele Birnen fortgetragen, der hat mir meinen Namen zertreten…«

Inszenierung und Gesamtleitung: Sonja Graf & Markus Hummel
Mit: Sonja Graf, Alexe Schmid, Markus Hummel, David Miesmer
Am Cello: Klaus Joachim Keller
Komposition und Klanginstallation: Markus Hummel
Film, Raum, Kostüm: Sinn & Wahn. Kunst
Aufführungsort: Narrenturm, Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum,
Spitalgasse 2, A-1090 Wien
Premiere/Uraufführung: Do 10. Juni 2010
Vorstellungen: Fr 11. 06., Sa 12. 06., Mi 16. 06., Do 17. 06. sowie Fr 18. 06.2010
Beginn: 20.00 Uhr
Nur bei schönem Wetter
Karten und Infos unter: 0676/425 09 85
Kartenpreise: 8 €-15 €

Am Pfingstmontag des Jahres 1828 erscheint auf einem einsamen Platz mitten in Nürnberg »in höchst auffallender Haltung des Körpers«, »schwankend wie ein Betrunkener« ein junger Mensch, den keiner kennt. In seiner Hand hält er einen Brief adressiert an den Rittmeister des 6ten Regiments der Leichten Reiterei; auf jede an ihn gerichtete Frage antwortet der Fremde ohne Sinn und Verstand mit ein und demselben Satz: »I möcht a söchäner Reiter wärn, wie mei Vater gwän is.« Niemand weiß, woher er kommt. Der Sprache kaum mächtig wird er von den Behörden aufgegriffen und schreibt mit ungelenker Hand den Namen: Kaspar Hauser.
Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass der junge Mann Opfer eines ungeheuren Verbrechens geworden ist. Über zwölf Jahre hatte man ihn vollkommen allein in einem finsteren Gelass gefangen gehalten und schließlich unter rätselhaften Umständen ausgesetzt. Der Magistrat nimmt sich seiner an, das Schicksal des »Kindes Europas« findet allerorten reges Interesse. Und langsam erwacht das verstörte Bewusstsein des unbekannten Findlings, entwächst er der Sprachlosigkeit, gewinnt er sich die Welt: die Sterne, den Schnee, ein weiches Bett, die Musik. Und Spuren seiner Erinnerung.
Die für Hauser glückliche Zeit endet jedoch plötzlich: aus dem Dunkeln tritt ein Vermummter auf ihn zu und verletzt ihn schwer. Drei Jahre später wird er an den Folgen eines weiteren Attentates innerlich verbluten - Ziel und Zweck eines brutalen, politischen Kalküls, der zynischen Gier nach Macht. Die genauen Umstände des Mordes bleiben unbekannt. Kaspar Hauser wird zum Rätsel seiner Zeit.

Nach Originaldokumenten und dem bekannten Roman von Jakob Wassermann wird ein Stück subjektiver Geschichte erzählt, vom Erwachen der Seele, vom Ringen um den Geist, von einem gewaltsamen, unbegreiflichen Ende. Von der Bestürzung über die Welt.

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Stadttheater Klagenfurt: Amerika

24. März 2011
19:30bis22:30

Stadttheater Klagenfurt: AMERIKA

Schauspiel mit Musik
von Bernd Liepold-Mosser
Nach der Erzählung von Franz Kafka
Musik von Naked Lunch

Amerika ist seit der Neuzeit die Chiffre für eine real existierende Utopie. Nicht erst mit den Mythen von Hollywood, Mickey Mouse und Elvis und auch schon lange vor den Ungewissheiten und Tragödien des erzwungenen Exils hat sich die Neue Welt als Sehnsuchtsmoment in das europäische Unbewusste eingeschrieben: ein weiter, sich dehnender Raum dient als Projektionsfläche, die bevölkert werden will mit den Ausgeburten der Phantasie all jener, die nie in ihrem Leben dort gewesen sind.

Kafka, der österreichische Autor aus Prag, kannte das Land nur vom Hörensagen, ebenso wie der Schöpfer von Winnetou und Old Shatterhand, oder, um ein aktuelles Beispiel aus dem europäischen Kino zu nehmen, Lars von Trier, dessen Beschäftigung mit den Brüchigkeiten des amerikanischen Mythos genau darauf baut, eben niemals über den Atlantik gekommen zu sein. Amerika ist ein imaginärer Fluchtpunkt, ungeachtet der Barrieren aus Kontrollen, Bürokratie und Paranoia, die das reale Land um sich herum errichtet hat, mit und ohne der großen Leerstelle am Ground Zero und den Implosionen der Aktienmärkte.

Zu Kafkas Zeiten war die Einreise zwar strapaziöser als heute, aber bestimmt auch einfacher. Im vorliegenden Fall des 17-jährigen Protagonisten Karl Rossmann geschieht die Überfahrt allerdings nicht ganz aus freien Stücken, wird er doch von seinen Eltern nach Amerika geschickt, weil er die Haushälterin geschwängert hat. Die Geschichte setzt mit Karls Ankunft im Hafen von New York ein, und gleich von der ersten Szene an verstrickt sich der übermäßig selbstbewusste, zu grotesker Verstiegenheit neigende junge Held in Schwierigkeiten. Es wäre nicht Kafka, gäbe es für diese Verwicklungen eine Erklärung. Ganz im Gegenteil vollziehen sich die Ereignisse nach einem scheinbar verborgenen Plan, der den Wunsch nach Verstehen gezielt ins Leere laufen lässt. Wann immer Karl neue Bekanntschaft macht und die Hoffnung auf ein vernünftiges Weiterkommen keimt, sinkt er tiefer ins Schlamassel.

Was Kafka ausbreitet ist eine Art Road-Movie, die an den traurigen Tramp der Stummfilmzeit ebenso gemahnt wie an die absurden Anti-Helden Becketts. Die von slapstickhaften Elementen geprägten Erlebnisse Karls camouflieren den Gestus des Erziehungsromans und der großen amerikanischen Erzählungen. Der Erfolg ist nur vermeintlich, das wiederholte Scheitern unausweichlich, und man fragt sich, was dieser Karl auf seiner Reise gelernt haben könnte. Dennoch zieht sich durch die Geschichte ein lichter Ton, der weite Westen lässt die Hoffnung auf Entrinnen fortdauern. Man kommt nicht umhin, sich über Karls groteske Laufbahn und die ihm begegnenden Figuren zu amüsieren.

Leading Team
Regie Bernd Liepold-Mosser
Musikalische Leitung Oliver Welter
Choreographie und Regiemitarbeit Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne Rainer Sinell
Kostüme Gera Graf
Dramaturgie Sylvia Brandl

Darsteller
Dagmar Hellberg, Katharina Schmölzer, Nadine Zeintl, Daniel Doujenis, Arthur Klemt, Kai Möller, Jens Schnarre, Robert Stadlober, Eduard Wildner, Erwin Windegger und Naked Lunch
Mitglieder des Chores des Stadttheaters Klagenfurt (Einstudierung Günter Wallner)

Uraufführung 24. März 2011
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Dschungel Wien: Das Spiegelkabinett: Wer bist du?

27. Mai 2010
10:30bis12:30

Dschungel Wien: Das Spiegelkabinett: Wer bist du?
Uraufführung / Schauspiel mit Tanz und Musik / 40 Minuten / ab 2 Jahren
27. Mai 2010 - 28. Mai 2010
Saal 2

Jeden Tag sehen wir Menschen. Viele Menschen. Auf der Straße, in der U-Bahn, im Restaurant oder zu Hause. Familie, Freunde, Bekannte, Berühmtheiten, Fremde, …
Manche kennen wir, manche erkennen wir, manche zischen vorbei, ohne uns die Möglichkeit zu geben sie zu betrachten. Manchmal schauen wir weg, um sie nicht betrachten zu müssen. Manchmal würden wir so gerne hinsehen, trauen uns aber nicht. Eine Fülle von Eindrücken. Und am Abend stellen wir uns eine Menge von Fragen:
Was wäre geschehen, wenn wir den alten Mann angesprochen hätten? Was wäre geschehen, wenn wir dem traurigen Kind etwas vorgesungen hätten? Was, wenn wir den Sportler zu einem Wettrennen herausgefordert hätten? Hätten wir gewonnen? Nein? Vielleicht könnten wir uns so verwandeln, dass wir es mit ihm aufnehmen können. In eine Rennmaus, in einen Düsenjet, oder in einen Lichtstrahl…?
Einmal all die seltsamen, lustigen, freundlichen, grimmigen Figuren zu treffen, uns auf die Begegnungen einzulassen und zu sehen, wo sie uns hinführen, das ist die Vorgabe für »Wer bist du?«. Mit manchen werden wir uns gut verstehen, einige werden wir das nächste Mal meiden, ein paar wenige werden uns Angst einjagen und ganz nebenbei werden wir merken, dass auch wir uns verändern, je nachdem, wer uns gegenüber steht.

/ REGIE, KONZEPT: Richard Schmetterer / BÜHNE, KOSTÜM: Karoline Hogl /
MUSIK: Christoph Richter / DARSTELLERINNEN: Michaela Mark, Alexander Donesch /

Termine
27. Mai 2010 10:30
27. Mai 2010 16:30
28. Mai 2010 10:30
28. Mai 2010 16:30

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Musikfestival Steyr: “Edith Piaf - Der Spatz von Paris” (Musical)

29. Juli 2010
20:00bis23:00

Musikfestival Steyr: Edith Piaf - “Der Spatz von Paris”

Ein Musical von Pam Gems über das Leben von Edith Piaf
Deutsch von Angela Kingsford Röhl

Eine musikalische Collage über das Leben der einst bestbezahltesten Chansonsängerin des 20. Jahrhunderts - Edith Piaf. Süchtig nach Liebe, weltberühmt und von Millionen verehrt, prägte die “Piaf” das französische Chanson, wie keine andere. Erst ihre Männer machten sie von der Pariser Göre zum Weltstar.

Ort und Zeit des Geschehens: Paris im 20. Jahrhundert. Das Musical “Edith Piaf - Der Spatz von Paris” ist als Schauspiel mit Musik zu verstehen, in dem mitwirkende SchauspielerInnen in bis zu vier Rollen zu sehen und hören sind. Ursprünglich für 3 Frauen und 5 Männer geschrieben (uraufgeführt im Berliner Coupà©-Theater, im April 2008), konzentriert sich die Inszenierung in Steyr auf eine kleinere Besetzung - 2 Frauen und 3 Männer -, wodurch die Hauptfigur des Stücks, Edith Piaf, noch mehr in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird.

Die Geschichte des harten Kampfes einer Frau, gefangen zwischen Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft - durch ihr Leben begleitet von ihrem Manager, dem Geliebten, dem Ehemann, sowie dem Entdecker. Mittels (Bild-) Projektionen werden einzelne Stationen bzw. Szenen der Karriere von Edith Piaf auf der Bühne (wieder) zum Leben erweckt. Ein musikalischer Abend, gewidmet der Poesie sowie dem Auf und Ab eines Künstlerinnenlebens. Ein spannendes Theaterstück mit den bekanntesten Chansons der “Piaf”, u. a. natürlich mit “Non, je ne regrette rien” - “Ich bereue nichts.”

Cast: Michaela Christl, Conny Bös, Martin Lubenov, Ivaylo Guberov, Josef Krenmair
Regie: Ivaylo Guberov

Termine: Do, 29.7. / So, 1.8. / Do, 5.8. / So, 8.8.2010
Beginn: 20:00 Uhr im Alten Theater

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Oper Graz: Das Gespenst von Canterville (Familienmusical)

19. November 2010
17:00bis19:00

Oper Graz: Das Gespenst von Canterville (Familienmusical)
von Robert Perschà© frei nach Oscar Wilde

Premiere: Freitag, 19. November 2010, 17 Uhr

Oscar Wildes Erzählung als Famulienmusical.

Leading Team
Musikalische Leitung: Maurizio Nobili
Inszenierung: Robert Perschà©
Bühne: Mignon Ritter
Kostüme: Alexia Redl
Choreographie: Bettina Rebel

Cast
Sir Simon de Canterville: Jà¡nos Mischuretz
Lord Canterville: David McShane
Hiram Otis: Terry Chladt
Lucretia Otis: Eva Saly
Virginia: Lisa Schrammel
George: Florentin Klein
Washington: Caroline Hochfellner
Mrs. Umney: Fran Lubahn

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Oper Graz: Singin’ in the rain

16. Oktober 2010
19:30bis22:30

Singin’ in the rain
Arthur Freed & Nacio Herb Brown

Basierend auf dem MGM-Film, Drehbuch und Adaptierung von Betty Comden und Adolph Green, Musik und Songtexte von Arthur Freed und Nacio Herb Brown
(Songs in englischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Eine Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt

Produziert nach Vereinbarung mit Maurice Rosenfield, Lois F. Rosenfield und Cindy Pritzker, Inc.; Deutsche Fassung von Hartmut H. Forche. Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit Josef Weinberger Ltd., London; im Namen von Music Theatre International, New York. Vertretung für Österreich: Josef Weinberger Wien, GesmbH

Handlung
Der Stummfilm »Der König der Duelle« ist fast fertig, als die Nachricht vom ersten Tonfilm das Publikum euphorisiert und nach mehr verlangen lässt. Kurzentschlossen muss »Der König der Duelle« sprechen lernen, was dem gefeierten Stummfilmpaar Lina Lamont und Don Lockwood allerdings in unterschiedlicher Weise gelingt. Gefragt sind nicht mehr ausdrucksvolle Gebärden und große Gesten, sondern flotte Dialoge. Doch die Diva hat eine Piepsstimme und steht mit dem Mikrophon auf Kriegsfuss, und so wird die Filmpremiere ein Desaster. Da hat Lockwoods Freund, der Komponist Cosmo Brown, die rettende Idee: Die arbeitslose Schauspielerin Kathy Selden soll Lina synchronisieren. »Der König der Duelle« wird als »Der tanzenden Kavalier« ein Erfolg, obwohl wegen einer Intrige Linas der ganze Schwindel auffliegt. Kathy stiehlt ihr nicht nur die Schau, sondern auch gleich den Filmpartner. Kathy Selden und Don Lockwood sind das neue Traumpaar der Zukunft.

Leading Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner/Marius Burkert
Inszenierung & Licht: Josef E. Köpplinger
Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne & Kostüme: Rolf Langenfass

Cast
Don Lockwood: Peter Lesiak
Cosmo Brown: Benjamin Rufin
Kathy Selden: Nadine Zeintl
Lina Lamont: Bettina Mönch
R. F. Simpson: Erwin Windegger
Dora Bailey/Garderobiere/Mademoiselle Rumkatschowa/Sekretärin: Dagmar Hellberg
Roscoe Dexter: Frank Berg
Zelda Zanders: Katharina Strohmayer
Ludwig Schmitt: Christian Schleinzer
Sid Philipps: Hannes Muik
Rod: Andreas Wanasek
Broadway-Sänger: Florian Soyka
in weiteren Rollen Katharina Lochmann, Daniela Nitsch, Philip Ranson

Vor der Premiere: Sonntag, 3. Oktober 2010, 11.00 Uhr, Spiegelfoyer
Premiere: 16. Oktober, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 20.10., 21.10., 29.10., 5.11., 7.11. (15.00 Uhr), 13.11., 21.11. (18.00 Uhr), 26.11., 28.11. (15.00 Uhr), 3.12., 15.12., 18.12., 26.12. (18.00 Uhr), 30.12., 31.12. (18.00 Uhr), 2.1. (18.00 Uhr), 12.1., 15.1., 23.1. (15.00 Uhr), 6.2. (18.00 Uhr), 13.2. (15.00 Uhr), 23.4. und 24.4. (18.00 Uhr)
Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben

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Ronacher: eightplus/Märchenstunde

12. Juni 2010
14:00bis16:00

Ronacher: eightplus - tanz bewegt / Märchenstunde

Am 12. Juni 2010 stellen sich Tänzerinnen der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie der Absolvent der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater Daniel Feik bei einer Benefizveranstaltung im Ronacher in den Dienst der guten Sache.

Mit “eightplus”, einem fulminanten Tanz- und Musicalprogramm für einen guten Zweck, möchten die jungen Tänzerinnen der Konservatorium Wien Privatuniversität - mit großzügiger Unterstützung der Vereinigten Bühnen Wien - eine jungen Mutter und ihre vier Kinder unterstützen, die ihren Mann bzw. Vater verloren haben.

Mit dabei ist auch Daniel Feik, Absolvent der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater.

Mitwirkende: Leonie Bockelmann, Anna Erb, Laura Fischer, Maja Franke, Nikoletta Korkos, Victoria Nurek, Mirjana Srot, Elisa Stockinger und andere

Special Act: »Märchenstunde« von und mit Daniel Feik

Termin: Samstag, 12. Juni 2010 um 14.00 Uhr
Ort: Ronacher, Seilerstätte 9 | A 1010 Wien
Kartenpreise: € 18 € / € 9 Studierende
Kartenreservierung unter 0699/17154331 oder tanzbewegt@gmail.com

Spendenkonto: 284 272 826 06, Erste Bank 20111. Kennwort: »tanz bewegt«

Casino Baumgarten: Don Giovanni - alla breve

20. Juni 2010
20:00bis22:00

Casino Baumgarten: Don Giovanni - alla breve
Mozarts Opernhit in 90 Minuten

Produktion: Preiser Records
Musikalische Leitung: Vito Cristofaro
Buch und Regie: Alexander Kuchinka

Mit Marcell Attila Krokovay, Ethel Merhaut, Darina Irmer, Mara Mastalir, Gebhard Heegmann, Paul Schweinester und Johannes Schwendinger.

Kaum eine Oper hat eine so enorme Dichte an Ohrwürmern, um nicht zu sagen: Hits aufzubieten wie Mozarts Meisterwerk Don Giovanni. Genau auf diese Evergreens der Klassik setzt der Autor und Regisseur Alexander Kuchinka und hat rund um die großen Arien und Ensembles eine beschwingte, liebevoll ironisierende Rahmenhandlung gestrickt, die die Oper aus unserer Gegenwart heraus direkt und unmittelbar verständlich macht.

Die Rollen dieses »dramma giocoso« werden mit großem komödiantischem Einsatz von einem jungen Sängerensemble gestaltet, das sich zum Großteil aus Absolventen der Wiener Musikuniversität zusammensetzt und von denen einige in dieser Produktion ihre Rollendebüts geben. Als »Orchester« steht ein Quintett unter der Leitung des Dirigenten und Pianisten Vito Cristofaro zur Verfügung.

Höchster musikalischer Genuss steht ebenso im Vordergrund wie beste Unterhaltung.

20. und 27. Juni 2010, jeweils 20 Uhr
Casino Baumgarten, 1140 Wien
www.preiserrecords.at
www.wien-ticket.at

Nähere Infos –> hier

Schauspielhaus Graz: Enron (Österreichische Erstaufführung)

15. April 2011
19:30bis21:30

Schauspielhaus Graz: Enron (Österreichische Erstaufführung)
Von Lucy Prebble

Premiere: 15. April 2011

Einer der berühmtesten Skandale in der Finanzgeschichte wird zum Theater-Ereignis. Enron, der Energieriese in Texas, verkaufte nicht nur Erdgas, sondern handelte Energie an der Börse, machte fiktive Milliardengewinne durch Bilanzfälschungen mithilfe exotischer Offshore-Firmen, bezeichnete sich in Veröffentlichungen gern als »Die großartigste Firma der Welt« und wurde von den Medien lange Zeit als höchst innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Enron beschäftigte etwa 22.000 Mitarbeiter und brach im Jahr 2001, als die Blase der überbewerteten finanztechnischen Luftgebilde platzte, vollständig zusammen. Dies alles war möglich durch Gesetzeslücken, die klug genutzt wurden, und durch politische Protektion seitens der Regierungen von Bush senior und später George W. Bush, in deren Amtszeiten zahllose Kongressabgeordnete und Senatoren auf der Gehaltsliste des Unternehmens standen.

Mit ihrem ambitionierten Stück, das am Londoner West End zum Hit der Saison avancierte und im April 2010 am Broadway herauskam, ist der jungen britischen Autorin Lucy Prebble ein echter Wurf gelungen: Dokumentation trifft auf Reality-Show, surreale Szenen wechseln mit ekstatischen Trader-Choreographien. Die Originalpersonen treten auf: Jack Skilling, Enrons Kopf, Top-Manager und übelster Schurke in einer Person, Firmenchef Kenneth Lay, der vor allem die Augen verschließt, Andy Fastow,
der besessene Finanzjongleur. Und natürlich die heißen Männer auf dem Börsenparkett, die an einem Tag mal eben ein Jahresgehalt verspekulieren und die nur eines im Sinn haben: ganz viel schnelles Geld. Prebble zeigt das Doppelgesicht des Kapitalismus: seine überbordende Energie und seine Selbstüberschätzung.

Regie • Cornelia Crombholz
Bühne • Marcel Keller
Kostüme • Marion Hauer

Zur Autorin
Lucy Prebble wurde 1981 in Surrey, England, geboren und studierte an der Universität von Sheffield. Neben dem Theater arbeitet Prebble auch fürs Fernsehen und adaptierte für die erfolgreiche TV-Serie Secret Diary of a Call Girl die Blog-Texte eines unter Pseudonym schreibenden Callgirls. Ihr Theaterdebüt The Sugar Syndrome wurde 2003 am renommierten Royal Court Theatre in London uraufgeführt, bereits in sieben Sprachen übersetzt und mehrfach prämiert. Ebenso ausgezeichnet wurde Enron, das 2009 am Chichester Festival Theatre uraufgeführt wurde, dann ans Royal Court umzog, bevor es 2010 ans Londoner West End geholt wurde. Im Frühjahr 2010 setzt Prebbles Stück seinen Erfolgskurs am Broadway fort.

Zur Regisseurin
Cornelia Crombholz, geboren in Halle an der Saale, studierte nach dem Schauspielstudium in Potsdam Regie am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Es folgten Regiearbeiten an der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, am Residenztheater München, Berliner Ensemble, Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Mainz, Volkstheater Wien, Theater Osnabrück und
am Deutschen Staatstheater Temeswar. Seit 2000 arbeitet sie kontinuierlich am Schauspielhaus Graz. Hier inszenierte sie u. a. Werner Schwabs Der reizende Reigen … und in den letzten beiden Spielzeiten Hebbels Die Nibelungen und Cassavetes’ Opening Night.

Stadttheater Klagenfurt: Broadway Melody

7. August 2010
20:00bis22:00

Stadttheater Klagenfurt: Broadway Melody
7., 8., 10., 11. und 12. August 2010

Wer kennt und liebt sie nicht, die Evergreens vom Broadway? Zwölf Stars der internationalen Musical-Szene präsentieren einen bunten Reigen populärer Songs aus der Welt des Musicals.

Mit: Dagmar Hellberg, Bettina Mönch, Anna Montanaro, Ina Trabesinger, Nadine Zeintl | Frank Berg, Norbert Lamla, Peter Lesiak, Previn Moore, Daniel Prohaska, Jesper Tydà©n, Erwin Windegger

Nähere Infos –> hier

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