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Archiv - News

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

11. Oktober 2010
20:00bis22:00

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

Musikkabarett von und mit Susanne Draxler

Musik/Songtexte, akustische Gitarre und Stimme: Herbert Tampier
E-Gitarre und Stimme: Steve Criss
Percussion: Jack Fronczek

Regie: Andrea Schramek
Choreografie: Christoph Riedl

Susanne Draxler begann ihre Karriere als Chefin von »Three Girl Madhouse”, der ersten Girlieband Österreichs. Dann gründete sie den legendären “Weiberstammtisch”. Zu guter Letzt führte sie als »Sweet Sue” die berühmt berüchtigte Damenkapelle »Society Syncopathers” an, und zwar in »Sugar”, der Musicalversion des Kultfilmes »Manche mögen´s heiß” in den Wiener Kammerspielen.

Jetzt ist die Zeit reif für ein Solo! Hier ist es! Wild & zart, bissig & samtig, beinhart & doch ganz weich und vor allem musikalisch. Begleiten Sie Susanne Draxler auf ihrer Reise ins Reich der Erkenntnis und der Verwandlung, gepflastert mit rockigen Songs, leidenschaftlichen Balladen und bösen Statements, denn die Realität ist beinhart: Prinzen sind selten!

Alles beginnt im Kinderzimmer, als Heintje, Winnetou und Papa noch ihre Traummänner waren! Dort inszeniert sie eine unkonventionelle Version ihres Lieblingsmärchens »Der Froschkönig”. Doch aus dem Nachbarsbuben Gertschi will einfach kein Prinz werden. Später Tanzstunde, Flaschendrehen, erster Kuss. Die beste Freundin schnappt ihr den Traumprinzen weg und ihr bleibt wieder nur der Frosch. Doch sie gibt nicht auf, als Hippiegirl mit Potential zur Superwoman, als süße, kleine Sängerin in der Broadwaybar und als Rockprinzessin im Roten Engel, küsst sie den Eislaufprinzen Fredi, den Körndlfresser und spirituellen Möchtegernbuddhisten Wolfi, und die leidenschaftlichen Exoten, Jorgos, Bruce und Slatko! - »gimme some lovin, yeah!” - Dabei will sie nur eines: So wie ihre Filmheldinnen Zarah Leander, Lilo Pulver und Paula Wessely als Belohnung für all das Weinen, Warten und Leiden, den schönen, männlichen, souveränen, unnahbaren Mann abkriegen, der ihr allein sein Herz schenkt! Schließlich endet ihre Reise in der verwahrlosten Künstlerinnengarderobe im Kulturstüberl St. Pankraz. Erschöpft, hungrig und müde ist sie endlich bereit, den Frosch an die Wand zu werfen. Und siehe da, auf einmal ist alles ganz anders!

11. Oktober, 20 Uhr, Studio im Theater Akzent

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Vestibül: Junge Burg - schmähstad

17. Juni 2010
19:30bis21:30

Junge Burg: schmähstad
mit TeilnehmerInnen des JugendClubs “Wiener Brut”

Ein morbider Abend übers Abkratzen, Grasbeißen und andere Wiener Grab(en)Kämpfe.

Wien: Eine Stadt voller Kitsch, KaiserGrufties und KaffeehausGrantler – Aber wer am Klischee kratzt, entdeckt Wiener Schmarren statt Wiener Charme.

16 junge Menschen aus dem Club »Wiener Brut« haben sich mit Wien und vor allem mit den Wienern an sich beschäftigt. Seit November treffen sie sich jeden Dienstag auf dem Lusterboden des Burgtheaters, um dort über Theater zu reden, Theater zu machen, vor allem aber um an »schmähstad« zu arbeiten, ein Stück Wien, das aus Improvisationen entstanden ist. Nach und nach haben sie auch ihre eigenen Figuren entwickelt:

Da ist zum Beispiel Lily, selbsternannte Stadtführerin, die jeden Tag aufs Neue auf ihre Gruppe wartet oder Marie, die sich für jedes Grab ihre ganz eigene Verschönerung überlegt, sehr zur Freude von Camilla, die sich dann bald auch mal mit ihrer eigenen Geschäftsidee selbständig machen will – fehlt nur noch das Team. Nina und Josef wollen beide endlich abhauen, Sackerl fürs Gackerl und anderes Gegackere haben sie schon lange satt – nur wohin? Lena träumt von ihrer CD, Alexis von einer perfekten Bestattung, Barbara vom nächsten Vogerl im richtigen Gelbton, Mona vom Opernball und Alfred K., seines Zeichens Tourist aus Deutschland, von einem abgearbeiteten Sight-Seeing-Plan.

Skurrile junge Menschen sind das geworden, deren Wege sich kreuzen. Wir begleiten sie einen Tag durch Wien – Endstation Zentralfriedhof. Von ewiger Ruhe keine Spur. Aber trotz Graben- & GießkannenKämpfe träumen sie alle vom Glück. Aber das Glück ist ein Vogerl – ein Kolibri.

Es spielen Teilnehmer des JugendClubs »Wiener Brut«: Sandra Dichler, Marlene Grois, Vanessa Hannesschläger, Florentina Hofbauer, Agnes Jorda, Antonia Kreissl, Ursula Leitner, Ines Maierbrugger, Carola Pojer, Pamina Pröglhöf, Sophie Resch, Katharina Salomon, Johanna Schreiber-Winzig, Maex Weidlinger; Sebastian Sacher, Sebastiano Sing

Donnerstag, 17.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Freitag, 18.06.2010 | 19.00 Uhr Vestibül
Samstag, 19.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Sonntag, 20.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Dienstag, 22.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül

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Akademietheater: ABBA Jetzt!

5. Juni 2010
20:00bis22:00

Akademietheater: ABBA Jetzt!
mit Tilo Nest, Hanno Friedrich, Alexander Paeffgen

Eine unverschämte Hommage an die schwedischen Popgötter ABBA: von vielen geliebt, von manchen gehasst, an dieser Band kommt man nicht vorbei. Durch das erfolgreiche Musical MAMMA MIA und den daraus entstandenen Film erhielten die Songs der Schweden endgültig den Status eines Weltkulturerbes.

Die musikalisch-kabarettistische Antwort auf die ABBA-Begeisterung liefern Ensemblemitglied Tilo Nest, Hanno Friedrich und Alexander Paeffgen am Piano mit dem preisgekrönten Programm »ABBA Jetzt!«. Im würdevollen Frack präsentieren sie die Hits der Schweden als einen atemberaubenden und wunderbar komischen Ritt durch alle musikalischen Genres, immer überraschend anders.
Das unverfrorene Trio verfremdet die schwedischen Evergreens virtuos zu Hip Hop, Madrigal, Flamenco, Heavy Metal und und und… Seit mehr als zehn Jahren begeistern sie ihr Publikum mit dem Beweis, dass die Sache mit den beiden Frauen wohl ein historischer Irrtum war und die Musik von ABBA eigentlich für ein männliches Trio komponiert wurde.
Juni

Samstag, 05.06.2010 | 20.00 UhrAkademietheater

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Donauarena Melk: Twist and Shout

30. Juni 2010
20:15bis22:15

Donauarena Melk: Twist and Shout
Von Peter Alexander bis Woodstock
Die Musikrevue zur Ausstellung »Die 60er. Beatles, Pille und Revolte«

Uraufführung: 30. Juni 2010, 20.15 Uhr - Donauarena Melk
Zu sehen bis 7. August 2010

Die 60er - das goldene Zeitalter der internationalen Popmusik. Die Liste der Hits und Stars liest sich wie das “Who is Who” der Musikbranche: Die Beatles, Rolling Stones, Elvis, Bob Dylan, Janis Joplin, die Kinks, Leonard Cohen, Jimi Hendrix, Jim Morrison, Lou Reed, Pink Floyd, Eric Clapton, Deep Purple, Simon and Garfunkel, Ike und Tina Turner, The Doors. Die Lieder, Hymnen und Songs der »love-and-peace«-Generation spiegeln Lust, Aufbegehren, Leidenschaft, Rausch. Und bei uns trägt die deutschsprachige Musikszene von Udo Jürgens über Peter Alexander, Arik Brauer bis hin zu Heintje sehr vielfältige Blüten …

Leading Team
Inszenierung: Andi Hallwaxx
Musik: Matthias Bauer
Dramaturgie: Petra Dobetsberger
Bühne: Karl Fehringer, Judith Leikauf
Kostüme: Susanne Özpinar

Cast
Tini Kainrath, Karola Niederhuber, Jaschka Lämmert, Christian Strasser, Ronny Hein, Matthias Hacker, Christian Preuss

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Stadthalle Wien: Best of Christmas - Josà© Carreras & Friends

10. Dezember 2010
19:30bis21:30

Stadthalle Wien: Best of Christmas - Josà© Carreras & Friends

Die Konzertreihe “Best of Christmas” - im Vorjahr erfolgreich mit Montserrat Caballà© begonnen - bietet auch heuer wieder Top-Stars. Zu Gast in Wien ist einer der weltbesten Tenöre - Josà© Carreras. Der Ausnahmekünstler nimmt in der Musikwelt eine besondere Stellung ein: Sein Repertoire umfasst mehr als 60 Opern und sein breitgefächertes Konzertprogramm mehr als 600 Titel der unterschiedlichsten Gattungen. Carreras spielte die Hauptrollen in mehreren Opernverfilmungen. Legendär und unvergessen sind inzwischen die Konzerte der “3 Tenöre”.
Ein weiteres Highlight an diesem besonderen Galaabend ist der Auftritt von Patricia Kaas, deren gefühlvolle Chansons weltweit zu Dauerbrennern geworden sind. Das Album “Je te dis vous” (Ich sieze dich) war und ist nicht nur phänomenal erfolgreich, es gilt auch bis heute als eines der besten Alben des modernen Chansons.
Als Gaststar wird Natalia Ushakova, der neue Star der Oper, an diesem Abend die Bühne betreten. Die aus Tashkent stammende Wahlwienerin und Sopranistin gab ihr erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper 2007 als Violetta in “La Traviata” und sang sich heuer als Norma in die Herzen des Publikums.
Bei so einem hochkarätig besetzten Konzert dürfen natürlich auch die Wiener Sängerknaben nicht fehlen. Traditionell Weihnachtliches wie “Es wird schon glei dumpa” und “Oh Tannenbaum” wird von ihnen zu hören sein.

Best of Christmas 2010
mit Josà© Carreras, Patricia Kaas, Natalia Ushakova, den Wiener Sängerknaben und dem Ambassade Orchester unter dem Dirigent David Gimenez

am 10. Dezember / 19.30 Uhr
in der Wiener Stadthalle, Halle D
Kartenpreise: 74,- bis 145,-
Rollstuhlbenutzer: 28,-
Golden Ticket - Punschempfang und offenes Buffet: 80,- - nur in Zusammenhang mit einer gültigen Eintrittskarte, solange der Vorrat reicht

Kartenvorverkauf: an den Kassen der Wiener Stadthalle, www.stadthalle.com , Ticketservice 01/79 999 79 sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Anschluss an: Ticket Online, www.ticketonline.at, 01/88088, Wien Ticket, www.wien-ticket.at, 01/58885, oeticket, www.oeticket.com, 01/96096, Ticketcorner, www.ticketcorner.com, 01/ 205 15 65 - Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien!

Theater Ansicht: Scheinbar Treibgut

8. September 2010
20:00bis22:00

Theater Ansicht: Scheinbar Treibgut
Schauspiel mit Bänkelgesang/Uraufführung

Geschwister, die nicht voneinander lassen können, die sich lieben, die, obwohl sie es wollen – und dürfen – da sie keine Halbgeschwister, sondern Stiefgeschwister sind, dennoch voneinander getrennt werden, um “das Schlimmste zu verhindern”, um “den Schein zu wahren”, sich selbst und dem anderen gegenüber.

Im Brennpunkt: die eigene Familie, ihre Geschichte, ihr Handeln, ihre Versäumnisse, ihre gemeinsam einsame Prägung in Hinblick auf das soziale Umfeld, auf die Gemeinschaft der anderen - Gesellschaft genannt. Diese Gesellschaft wiederum, die schaut zu und schaut weg und glaubt zu wissen. Genauso wie wir.

Inzest, der keiner ist.
Liebe, die einmal war - in früherer Zeit -, die trotz Trennung die Zeit übersteht, sich jedoch ändert, ständig verändert. In innigere Liebe zueinander? In Liebe, die die frühere Liebe sucht? In Liebe zu einer Zeit, die man hatte?

Geschwisterliebe, die harmlos ist.
Der Blick zurück, von Schuld geprägt. Oder doch nur von einer Teilschuld? Immerhin waren ja mehrere daran beteiligt.

Verantwortung, die auf den Schultern lastet, wie der Stein der Vergangenheit, von der man nicht spricht. Nicht sprechen kann, weil sie bedrückt, erdrückt.

Ein Moment nur - schon ist er vorbei! - und alles ist anders als geplant, erwünscht, erhofft, ersehnt. Hat man versagt? Nicht aufgepaßt? Verdrängt? Verfehlt?

Die einen verirren sich, die anderen wiederum fliehen, vielleicht nach vor – oder doch zurück? Man toleriert, man akzeptiert, man verliert und gewinnt. Einen Freund, eine Freundin, die Mutter, die man nie verstand, den Vater, der an allem Schuld?

Ein Spiel der Zeit, die die Gesellschaft prägt, deren Teil wir sind. Sowohl im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Sinn, als auch im mikroskopischen Geflecht von Beziehungen, Lebensinhalten und Geschichten. Treibgüter der Welt.

Leading Team
Text: Flo Staffelmayr
Regie: Artur Ortens & Flo Staffelmayr
Gesang: Karoline Gans
Bühnenmusik: N. N.
Komposition: Maurizio Nobili
Bühnenbild: Juliana Eck
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Regieassistenz: Helmut Käfer
Produktionsleitung: Catrin Arming

Darsteller
Martina Ebm, Wolfgang Oliver, Christina Scherrer, Markus Schöttl

Termine/Spielort/Tickets
Uraufführung am 8. September 2010 um 20h
Weitere Termine: 9. bis 12. September 2010 jeweils um 20h
Spielort: Schauspielhaus Wien (Porzellangasse 19, 1090 Wien)
Kartenreservierung unter: +43 0681 10 209 623
oder catrin@theateransicht.at

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Herbsttage Blindenmarkt: Feuerwerk

8. Oktober 2010
17:30bis21:30

Herbsttage Blindenmarkt: Feuerwerk

Paul Burkhards Zirkusoperette »Feuerwerk« steht im Mittelpunkt der Herbsttage Blindenmarkt 2010. Intendant Michael Garschall garantiert einen Lachschlager par excellence, in den Hauptrollen ist das Operetten-Traumpaar Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf zu erleben. Die populärste Nummer dieser Operette »Oh mein Papa« ist zu einem Weltschlager geworden!

Musikalische Leitung: Kurt Dlouhy
Regie: Michael Garschall
Co-Regie: Isabella Gregor
Bühne: Alexandra Burgstaller
Kostüme: Agnes Hamvas
Choreografie: Monica Ivona Rusu
Licht: Gerald Weilharter

Mit Katrin Fuchs, Gabriele Schuchter, Heilwig Pfanzelter, Michaela Mock, Christiana Bruckner, Fritz Hammel, Robert Kolar, Heinz Müller, Willi Narowetz, Andreas Sauerzapf, Stephan Eder u. v. a.
Chor der Herbsttage Blindenmarkt
Kammerorchester der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz

8., 15., 16., 22., 23., 25., 30. Oktober, 19.30 Uhr
10., 17., 24. und 31. Oktober, 17.00 Uhr
26. Oktober, 16.00 Uhr

Festhalle Blindenmarkt

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Musicalsommer Bad Leonfelden: The Rocky Horror Show

19. August 2010
19:30bis22:30

Musicalsommer Bad Leonfelden: The Rocky Horror Show

In ihrer achten Saison spielen die Musicalfestwochen von Bad Leonfelden das Kult Rockmusical »THE ROCKY HORROR SHOW«.
Premiere: 19. August, 19:30 Uhr, Bad Leonfelden

Leading Team
Künstlerische Gesamtleitung: Thomas Kerbl
Regie: Sven Sorring
Musikalische Leitung: Andreas »Anda« Tentschert
Choreographie: Darie Cardyn
Licht und Tondesign: Ingo Kelp
Bühne: Jan Hax Halama
Maske: Corinna Baumgartner
Video Art: »Der Träumer«

Cast
Frank N. Furter: Dennis Oliver
Brad Majors: N. N.
Janet Weiss: Daniela Dett
Riff Raff: Sven Sorring
Magenta: Eva Maria Marschall
Columbia: Dara Pain
Rocky: N. N.
Dr. Everett Scott: Althea Bridges
Eddie: Frank Felicetti/Klaus Niederhuber
Criminologist: Eugen Victor

Vorstellungstermine
19., 21., 26.-28. August 2010, 2.-4. September, 9.-11. September 2010
Beginn jeweils 19:30 Uhr

Tickets
- telefonisch unter 07213-6397
- per E-Mail: kurverband@badleonfelden.at
- und bei allen ÖTicket Verkaufsstellen

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Theater Akzent: Serge Falck/Sigrid Spörk - Heuer schenken wir uns nichts

21. Dezember 2010
19:30bis21:30

Dieses Weihnachtskabarett betrachtet auf humorvolle Weise alle Krisen rund um das schönste Fest des Jahres. In witzigen, ironischen Spielszenen, Liedern und Texten spielen Sigrid Spörk und Serge Falck ein heutiges Ehepaar, das krampfhaft aber dennoch hoffnungsfroh auf der Suche ist nach den letzten Überresten einer vorweihnachtlichen Stimmung.

Von der aufgesetzten Vorfreude, über die Qual, das Richtige zu schenken, bis zur wahren Ehekrise beleuchtet dieser Abend alle Probleme dieser hektischen Zeit …

Termine
Waidhofen an der Ybbs (Plenkersaal) 2. 12.
Graz (Orpheum) 12. 12.
Hörsching … (Kusz) 14. 12.
Gmunden (Stadttheater) 15. 12.
Salzburg (Republic) 16. 12.
Tulln (Stadtsaal) 20. 12.
Wien (Theater Akzent) 21. 12.

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Armes Theater Wien/Bockkeller: Die Möwe

12. August 2010
20:00bis23:00

Anton Tschechow: Die Möwe
Armes Theater Wien im Liebhartstaler Bockkeller

Das Arme Theater Wien, ein Ensemble kluger und souveräner Spieler unter der Regie von Erhard Pauer, ist im August 2010 mit Anton Tschechows Die Möwe abermals im Bockkeller zu Gast.
Wie in allen Produktionen will das Arme Theater Wien auch in der “Möwe” Ensemblearbeit forcieren, so dass es ein Aufeinanderhorchen und zärtliches Miteinander der Schauspieler und Schauspielerinnen gibt, wie man es vom Musizieren her kennt. Auch die Momente der Stille des Abwartens sind genauestens inszeniert.

Der Spiegelsaal des Wiener Volksliedwerks ist idealer Spielort, um die Stimmung auf dem Landgut am See zu evozieren, wo vom wahren Leben und vom Theater geträumt wird und wo Mutter und Sohn, die Diva und ihr Geliebter, der Schriftstellersohn und die junge Nina einander lieben und quälen.

Inhalt
Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, der wiederum liebt Nina, die liebt den Schriftsteller Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. In Tschechows bittersüßer Komödie Die Möwe geht es um die Liebe im Überstehen des Unglücks, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und die Produktion von Kunst. “Wir beschreiben das Leben so wie es ist und weiter weder piep noch pup. Wir haben weder Nah- noch Fernziele, unser Herz ist wie leergefegt. Ob dies eine Krankheit ist oder nicht – es geht nicht um die Beziehung, sondern um das Eingeständnis unserer Lage”, so Tschechow an einen Freund und Kollegen. Tschechow gelingt es, das Gefühlselend der leidenden Menschen in ihrer Alltäglichkeit und ihren Leerlauf in einer materiell saturierten Gesellschaft widerzuspiegeln und es gleichzeitig komisch und lachhaft wirken zu lassen. Zum Stück In diesem Stück geht es immer auch um die Kunst der Wahrnehmung. Bei Tschechow drücken die Figuren weniger aus, wer sie sind oder sein wollen; die Menschen verdeutlichen sich stets im Blick der anderen. Was ist los mit den Menschen und warum gehen sie uns heute noch genauso an wie vor hundert Jahren? Sie suchen nach Liebe und Sinn, sie denken groß und handeln doch immer wieder klein. Tschechows realistisches Sinnsucher- und Liebesleidstück ist ein theatralischer Seelenzergliederungsapparat, in dem eine traurige Komödie und eine groteske Tragödie zugleich stecken. Verschiedene Seelenlagen werden beleuchtet: sehnsuchtsvoll, stumpfsinnig, gierig, gleichgültig, flausenhaft, tragisch, komisch, banal. Das homogene und konzentrierte Ensemble folgt den Spuren des “Seelenarztes” Tschechow, eines geübten Psychologen, dem der Mensch selbst hinter kostbaren Selbstlügenpelzmänteln nicht verborgen bleibt, und eines Sehers, dem auch die subtileren Verbindungen von äußerem und innerem Elend nicht entgehen. …aber das Gefühl ist der Ausgangspunkt. Das ist unser Beruf.

Darsteller
Inge Altenburger, Evelyn Fuchs, Krista Pauer, Walter Gellert, Manfred Jaksch, Peter Kratochvil, Markus Pol, Thomas Rabitsch u.a.

Regie: Erhard Pauer

Premiere: 12. August 2010
Weitere Vorstellungen: 16.-20., 23.-27. August 2010
20.00 Uhr │Liebhartstaler Bockkeller

Reservierung unter Tel.: 0699 816 39 394 oder info@armestheaterwien.at, www.armestheaterwien.at Eintritt: € 15,- (erm. für Mitglieder des wvlw € 13,-)

Nähere Infos –> hier

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