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Archiv - News

Musiksammlung der Wienbibliothek: Batgirl war Bibliothekarin: Vortrag über SciFi-Bibliotheken

16. Juni 2009
19:00bis21:00

Das grenzenlose Weltall und seine zahlreichen Lese- und Filmabenteuer stehen kommenden Dienstag bei Monika Bargmann und Robert Buchschwenter im Mittelpunkt des Vortrages “Lesen auf der Enterprise” in der Musiksammlung der Wienbibliothek. Was die beiden herausgefunden haben und ab 19.00 Uhr dem Publikum zeigen, ist ein wilder Parcours durch das klassische Science Fiction-Genre. Von Perry Rhodans “Die Pforten von Zentapher” - hier geht es um ein übles Massaker unter Bibliothekaren - über erwartungsgemäß “Fahrenheit 451″ bis zu den Abenteuern von Kirk, Spock und seinen ungezählten Nachfolgern: Die beiden Sci-Fi-Interessierten Kulturwissenschaftler haben sich die Mühe gemacht, den Stellenwert der Bibliotheken im Fantastischen nachzuspüren.

Während kürzlich erst in der “Süddeutschen” vom Verschwinden der Bibliotheken in der gegenwärtigen Innenarchitekur-Werbung groß zu lesen war, finden die beiden Weltraum-Spezialisten in der Zukunft eher Tradiertes vor. Wenn auch die Erscheinung sich gewandelt hat - von Großdatenbanken in Raumschiffen bis zur heiligen und kaum benutzten Jedi-Bibliothek in “Star Wars” - die Klischees überleben auch die Kälte des Alls. Ob “Hüter des Wissens”, letzte Kulturträger nach der Apokalypse oder als Widerstandsbewegung: Auch an Bord der USS Enterprise herrschen eher traditionelle Vorstellungen über den Wert von Bibliotheken vor, wie Bargmann erzählt, die im Plakatarchiv der Wienbibliothek arbeitet.

Im Vortrag der 33-jährigen Bibliothekarin und Star Trek-Spezialistin - “Deep Space Nine” gehört laut der angehenden Germanistin zum Interessantesten, was in letzter Zeit den Weltraum durchpflügt hat - spielen die Enterprise und Captain Picards Vorliebe für klassische Literatur eine Rolle, ebenso aber Comics und englischsprachige Shortstories, wie die 1931 publizierte “The celebral library”, wo ein abgefeimter Bibliothekar junge Menschen und ihr Buchwissen chirurgisch missbraucht.

Man merkt, dass viele der vorgestellten Literatur- und Filmbeispiele - so gibt es ein Wiedersehen mit “Brazil”, “Rollerball” und “Minority Report” - zu Zeiten ausgedacht wurden, als das Medium Buch noch konkurrenzlos über die globale Wissenskultur vorherrschte. Das “erste Buch” der SciFi-Bibel “Raumschiff Enterprise” wurde im deutschsprachigen Raum erst in den frühen 1970er Jahren erstmals ausgestrahlt. Unterm Strich darf man schreiben: Allzu viele Bücherwürmer und Bibliothekare haben es eigentlich nicht ins Weltall geschafft. Das Buch ist “da draußen” mehr Distinktionsmittel eines Captain James T. Kirk, als kulturelle Lebensnotwendigkeit für die Zeiten zwischen den Abenteuern. Nette Ausnahmen findet man dann auch auf der Erde: Batgirl war angestellte Bibliothekarin der Gotham City Library.

* Vortrag von Monika Bargmann und Robert Buchschwenter:
“Lesen auf der Enterprise. Bibliotheken und Bibliothekare in
Science Fiction und Fantasy”
Termin: Dienstag, der 16. Juni 09
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Musiksammlung der Wienbibliothek (1., Bartensteingasse 9,
1. Stock)
Freier Eintritt

(Text via wien.gv.at)

Ein liebes Lied für das neue iPhone3GS

Alles Musical

Lang lebe die Kleine Zeitung

Es sei kein Zufall, dass das “Josephine”-Musical in der derzeitigen Wirtschaftskrise so erfolgreich ist, sagt der französisch-argentinische Regisseur im APA-Interview. “Das goldene Zeitalter des Musicals war auch während der großen Weltwirtschaftskrise der 1920er. Wenn es eine Krise gibt, will man Spaß haben und unterhalten werden. [via Kleine Zeitung]

Demnächst im Ronacher: das Jack Unterweger-Musical, was soll es anderes sein, wird es doch im Ronacher aufgeführt, von den Vereinigten Bühnen Wien, den Spezialisten für, eben, Musical. Obwohl, den VBW kann man hier am wenigsten einen Vorwurf machen, denn sie bezeichnen “Josephine” als das, was es ist: eine Revue.

Schubert Theater Wien: Premiere für “Elling”

In Wien ist man, so wie jedes Jahr, auch 2009 der Meinung, dass man im Sommer das Publikum nicht mit Theater belästigen sollte. Die meisten Theater machen also einfach dicht. Kurz vor diesen Sommerferien feiert im Schubert Theater am 6. Juni noch eine Produktion Premiere, die interessant werden könnte: “Elling”, ein Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman «Blutsbrüder” von Ingvar Ambjà¸rnsen.

Inhalt
Nach ihrer Entlassung aus der psychiatrischen Anstalt wird den beiden Freunden Elling und Kjell Bjarne vom norwegischen Staat zwecks Wiedereingliederung in die Gesellschaft eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Nun gilt es, sich vor dem Sozialarbeiter Frank zu beweisen und nicht an der neu gewonnen Freiheit zu scheitern. Es sind schon die kleinen Dinge des Alltags, die ernormen Mut verlangen: Ein Restaurant zu besuchen, einzukaufen, mit fremden Menschen (gar Frauen!) zu sprechen oder einfach nur ans Telefon zu gehen. So versuchen sie, sich an die Welt »da draußen« zu gewöhnen, bis diese in Gestalt einer schwer betrunkenen Frau eines Tages unvermittelt in ihr Leben stürzt und sie vor eine neue Herausforderung stellt. Die beiden Neurotiker haben nun nicht nur die Probleme des Alltags zu lösen, sondern eine durchaus existentielle Krise zu bewältigen. Aber lapidar gefragt: Was ist schon »normal«?

Leading Team
Regie: Nikolaus Habjan
Produktionsleitung und Co-Regie: Simon Meusburger

Darsteller
Elling: Alexander E. Fennon
Kjell Bjarne: Christoph Hackenberg
Frank: Adnan Taha
Gunn/Kellnerin/Reidun: Franziska Singer

Termine
6., 7., 8., 10., 11., 12., 13., 14. Juni 2009
Beginn: 19.30 Uhr

Weitere Infos
schuberttheater.wordpress.com
www.wien-ticket.at

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)

15. Februar 2011
20:00bis23:00

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)
Wiederaufnahme-Premiere: 15.2.2011, um 20.00 Uhr

Am 27. März 2008 brachte das Wiener Metropol die Musicalproduktion “Ti amo” an den Start, knapp drei Jahre später steht der Publikumserfolg wieder am Spielplan. Die musikalische Screwball-Comedy “Ti amo oder Made in Italy” ist gespickt mit den bekanntesten Italo-Hits der letzten Jahrzehnte und wird bis Mitte März 2011 zu sehen sein.

Besetzung
Adriana Zartl, Stefano Bernardin, Erik Sabri Arno, Thomas Stolzeti, Christian Deix, Ronald Kuste, Barbara Spitz, Renà© Velasquez Diaz, Miriam Mayr, Markus Simader und Franco Andolfo

Leading Team
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoht
Choreographie: Sabine Bartosch

Autoren
Dr. Peter Hofbauer und Markus Gull

Musik
Die musikalische Screwball- Comedy bringt eine Auswahl der schönsten und besten Italo-Evergreens: von »Ti amo« bis »Adesso tu«, »Per Elisa«, »Gente di mare«, »Su di noi«, »Felicita« und »’l italiano«. Alles in allem Musik, Marke: »Made in Italy«.

Story
Toto, der einzige Sohn des mächtigsten Mafia-Bosses von Chicago, schlägt aus der Art: Statt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, will er Sänger werden. Und darum absolviert er seine Ferialpraxis nicht - wie vom Papa verordnet - beim sizilianischen Zweig der Familie, sondern bei Onkel Franco, der in Wien das »Da Capone«, ein Revuelokal mit italienischer Live-Musik betreibt. Als Toto dort erscheint, wird er mit dem Barsänger Toni verwechselt. Und Toni mit ihm. Tonis Ex-Freundin Gina und die ehrgeizige Studentin Elisa, die bei Franco als Aushilfskellnerin jobbt, sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Toni trifft auf Toto. Beide fühlen sich ertappt, beschließen aber gemeinsame Sache zu machen. Denn sie sind jetzt eine Schicksalsgemeinschaft: Das Inkognito des einen ist gleichzeitig die Tarnung des anderen. Die beiden müssen Gina einweihen, wodurch das verschworene Duo zum Trio wird, denn:
* Toni darf nicht aussteigen sonst verliert Toto seine Tarnung und er Elisa
* Toto darf nicht aussteigen, sonst verliert er sein Versteck
* Gina hält dicht, weil sie sich mittlerweile in Toto verliebt hat
* Niemand darf etwas erfahren, schon gar nicht Elisa und Franco
Und damit Toni seine Rolle glaubhaft spielen kann, gibt Toto ihm Nachhilfe in Sachen Mafia wie: Slang, Macho-Gehabe, etc. Und er warnt seinen Freund: das Leben eines Mafioso ist alles andere als romantisch. Da geht es beinhart zur Sache. Die Bestätigung folgt auf den Fuß. Spätestens dann, als die echte Mafia erscheint- zuerst die russische und schließlich die italienische: der »Pate« Don Marone platzt mit Gefolge ins Lokal seines Bruders und fordert mit vorgehaltener Pistole seinen verlorenen Sohn zurück. Von da an dreht sich das Karussell der Verwechslungen immer schneller und gipfelt in einem Finale furioso, bei dem sich dann doch noch das Happy End ereignet, an das keiner mehr glauben wollte.

Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett

Seefestspiele Mörbisch: My Fair Lady

9. Juli 2009
20:30bis23:30

Seefestspiele Mörbisch: My Fair Lady

Aufführungstermine: 9. Juli - 23. Aug. 2009
Beginn: 20:30 Uhr

Leading Team
Inszenierung: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Prof. R. Langenfass
Choreographie: Giorgio Madia
Musikalische Leitung: Caspar Richter
Ton und Akustik: Prof. Wolfgang Fritz
Lichtdesign: Friedrich Rom

Cast
Eliza Doolittle: Katrin Fuchs / Nadine Zeintl
Prof. Henry Higgins: Michael Maertens / Daniel Morgenroth
Oberst Pickering: Harald Serafin
Alfred P. Doolittle: Helmuth Lohner
Mrs. Higgins: Gaby Jacoby
Freddy Eynsford-Hill: Daniel Serafin
Mrs. Pearce: Isabel Weicken

Infos unter: Seefestspiele Mörbisch

Wie stehen Sie zu Kritiken? Lesen Sie die, Klaus Maria Brandauer?

Mich interessiert sehr, was über mich gesagt wird. Doch im Theater zählt der Besucher. Die Zeitung macht Kritiken, nicht die Charts. Meine Inszenierung der »Dreigroschenoper« 2006 war immer ausverkauft, aber die Kritiken waren so, dass ich mich eigentlich hätte erschießen müssen. Der Taxifahrer hat mir am nächsten Morgen gesagt: »Also, nach diesen Kritiken würde ich mich heute nicht auf die Straße trauen!« Das macht aber nichts. Der eine findet es großartig, der andere grauenvoll. Beide wissen oft nicht einmal warum. Der Zugang zum Theater ist ein emotionaler. Das Spielen ist ein Balancehalten zwischen kritischer Kraft und Sich-gehen-Lassen.[via Die Presse]

Wien: Kabarett Spektakel schließt aufgrund Nichterfüllung “formaler Kriterien”

Kafka

–> Link zum Standard-Bericht

Jeff Buckley: “Grace Around the World”-Podcast featuring Duncan Sheik

Vor 15 Jahren ist Jeff Buckleys legendäres Album “Grace” auf den Markt gekommen. Anlässlich dieses Jubiläums erscheint am 2. Juni 2009 das Live-Package “Grace Around the World” mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen des Sängers, eine CD und 2 DVDs beinhaltend.

Um diese Veröffentlichung zu bewerben, haben Moby, Duncan Sheik und Jeff Buckleys Mutter eine Podcast-Serie aufgenommen, in der sie über ihre Erinnerungen an den Sänger, der am 29. Mai 1997 im Alter von 30 Jahren ertrunken ist, erzählen. Die Podcast-Folge mit Duncan Sheik (”Frühlings Erwachen”) gibt es als Download –> hier.

CD-Tracks
01. «Grace” (BBC Late Show, London, 1/17/95)
02. «So Real” (Live Aus Dem Sudbahnhof tv, Frankfurt, Germany, 2/24/95)
03. «Mojo Pin” (Live Aus Dem Sudbahnhof tv, Frankfurt, Germany, 2/24/95)
04. «What Will You Say” (Live Aus Dem Sudbahnhof tv, Frankfurt, Germany, 2/24/95)
05. «Hallelujah” (MTV Japan, 1/31/95)
06. «Dream Brother” (Howlin Wolf, New Orleans, 12/2/94)
07. «Eternal Life” (MTV’s Most Wanted, London, 3/3/95)
08. «Last Goodbye” (MTV’s Most Wanted, London, 3/3/95)
09. «Lover You Should Have Come Over” (JBTV Chicago, 11/8/94)
10. «Lilac Wine” (MTV Europe, Eurokeenes Festival, Belfort, France, 7/9/95)
11. «Grace” (MTV’s 120 Minutes, USA, 01/15/95)
12. «So Real” (MTV’s 120 Minutes, USA, 01/15/95)

Link
- Jeff Buckley remenbered in Podcast (”Rolling Stone”)

PianoKlub: Kyrre Kvam feat. Caroline Frank / Markus Neugebauer

25. Mai 2009
21:00bis23:30

PianoKlub: Kyrre Kvam feat. Caroline Frank / Markus Neugebauer

Montag, 25. Mai 2009
21.00-23.30 Uhr
OST Bar, Schwarzenbergplatz 10 A-1040

Dieses Mal bei Kyrre Kvam und seinem PianoKlub zu Gast: Caroline Frank und MArkus Neugebauer.

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