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Archiv - Theater

“Die Banalität der Liebe” im Theater Nestroyhof Hamakom

25. Januar 2011
20:00bis22:00

Das Theater Nestroyhof Hamakom zeigt ab dem 25. Januar 2011 die Geschichte der lebenslangen Liebe zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger - zwischen zwei bedeutenden Theoretikern des 20. Jahrhunderts, deren Denkwelten sich so sehr beeinflussten wie sie sich widersprachen.

“Die Banalität der Liebe”, Savyon Liebrechts Theaterstück, das im Titel auf Arendts Schrift von 1963 »Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen« anspielt, schafft zwei Ebenen.

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Die Gegenwartsebene folgt einer fiktiven Begegnung zwischen der 69-jährigen Hannah Arendt in New York und einem israelischen Studenten, der sie interviewt. Im Laufe der Befragung entfaltet sich nicht nur seine fanatische, in diesen Jahren durchaus gängige Kritik an Arendts politischer Haltung, sondern auch seine persönliche Leidensgeschichte, aufgrund derer er glaubt, sie des Verrats verurteilen zu können.

Die Erinnerungsebene stellt die komplexere Wirklichkeit einer lebenslangen Liebe dar: Der Beginn der Beziehung zwischen der 18-jährigen jüdischen Studentin Hannah Arendt und dem 35-jährigen Philosophieprofessor Martin Heidegger 1924 in Marburg. Die Trennung, die aufgrund der Ohnmacht der Liebenden, aber auch der philosophischen Emanzipation der Studentin geschieht, und sich 1933 zum dramatischen politisch-ideologischen Abbruch erhöht, als Arendt aus Deutschland fliehen muss und Heidegger NSDAP-Mitglied und Rektor Deutschlands erster “Führeruniversität« in Freiburg wird.
Der Versuch der Wiederbelebung der Beziehung ab 1950, in allen Widersprüchen einer trotz Verrat und Entfremdung noch existierenden Liebe.

An der Figur des Studenten erschließt sich etwas, was an anderen auch ist. Es ist die Position des Normalen, der Vorurteile, des Misstrauens, die den Schmerzensraum einer unzulänglichen Rationalität, einer Ratlosigkeit umfasst, die den zur Zeit der Handlung herrschenden Meinungen innewohnt. Hannah Arendts Verweilen in den Erinnerungen indessen, schreibt sich ein in den Raum zwischen dem Moment der Liebe, das eigentliches Leben in der Welt ermöglicht (Heidegger) und der Schwierigkeit, die Welt zu lieben, in der wir als Liebende sind (Arendt).

Regisseur Michael Gruner sucht die Brüche entlang dieser Geschichte im Inhaltlichen wie im Formalen zu ergründen. Diese Liebe war wirklich. Zwei Menschen, denen es um die Bewahrung der wahren Liebe und des wahren Denkens ging, denen der Glaube an Werte und das Vermögen, sie
umzuwerfen, gegeben war. Warum vermochten sie der Liebe keine Realität zu geben? Sind sie tatsächlich an den Verhältnissen gescheitert?

Die Banalität der Liebe
Premiere: Dienstag, 25. Januar 2011, 20.00 Uhr
Spieltermine: 26.–29. Januar 2011, 8.–12. und 15.–19. Februar 2011, jeweils 20.00 Uhr

Spielort: Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Inszenierung: Michael Gruner
Bühne/Kostüm: Gabriele Sterz
Choreographie: Michael Sieberock- Serafimowitsch
Dramaturgische Assistenz: Amira Bibawy
Produktionsleitung: Martina Schmidt
Regieassistenz: Max Mayerhofer
Lichtgestaltung: Harald Michlits
Realisierung/Bühnentechnik: Reinhard Taurer
Sounddesign: Roumen Dimitrov
Tontechnik: Jürgen Lentsch
Technische Assistenz: Vedran Mandic
Deutsche Übersetzung von Vera Loos und Naomi Nir-Bleimling
Rahmenprogramm: Filme / Diskussion / Lesung
17. & 24. Januar 2011, 20.00 Uhr

Mit: Juliane Gruner, Hans Diehl, Christian Higer, Patrick Jurowski

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- Theater Nestroyhof Hamakom

Also sprach Alfred Dorfer … und hätte er doch nur recht

Alfred Dorfer: Ich persönlich halte es auch für nicht zeitgemäß, dass während der Vorstellung etwas konsumiert wird. Das war in den 1980er Jahren gut, man wollte keine Hochkultur machen, jeder bezahlte das gleiche, egal wo er sitzt. Man isst, trinkt und raucht dabei. Letzteres ist heute ja nicht mehr vorstellbar. Das war damals ein Trend, aber der ist vorbei. Auch beim jungen Publikum sieht man, dass sie einen fixen, gemütlichen Sitzplatz wollen und Theateratmosphäre bevorzugen. [-> orf.at]

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- Alfred Dorfer

Korneuburger Musiksommer 2011: “Heute Abend: Lola Blau” mit Carin Filipcic

11. August 2011
20:30bis22:30

Mitten im Winter eine kleine Vorschau auf den kommenden Sommer. Da wird in Korneuburg endlich wieder Musical gespielt. Carin Filipcic singt und spielt am 11. August das One-Woman-Musical “Heute Abend: Lola Blau” von Georg Kreisler.

Die Show für eine Schauspielerin erzählt von der Karriere des fiktiven Cabaret-Stars Lola Blau. Ihre Geschichte beginnt in den Tagen des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland in Wien. Lola Blau geht über die Schweiz ins Exil nach Amerika, wird berühmt, verliert ihre Illusionen und kehrt nach dem Krieg nach Wien zurück. In einer gelungenen Mischung aus Schauspiel und 16 Kabarett-Songs zeigt sich Georg Kreislers Spannweite von berührender Tragödie über bissige Satire bis hin zu virtuoser Komödie.

Lola Blau: Carin Filipcic
Regie: Isabella Gregor
Klavier: Belush Korà©ny

Rathaushof/Stadtsaal
Donnerstag, 11. August 2011, 20.30 Uhr

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- Korneuburger Musiksommer 2011

brut zeigt Premiere von “You Dirty Dancing” im Wiener Konzerthaus

20. Januar 2011
20:00bis22:00

Nach seinem Publikumserfolg “Die lustige Witwe”, in der er mit vier polnischen Reinigungsdamen einen Clash der Klischeewelten inszeniert hat, bleibt Cezary Tomaszewski dem Musiktheater als Unterhaltungsformat treu. Sein neues Projekt verspricht eine Reise in die Welt von Baby und Johnny: schwüle Sommernächte, verbotene Liebe, heiße Tänze, Abtreibung, bittere Tränen und nicht zu vergessen die Wassermelonen. Das schmutzige Tanzen scheint wieder den Nerv der Zeit zu treffen. In der Tanz- und Performancenacht 2010 hat bereits Stephanie Cumming mit einem Tanz à  la Swayze das “brut”-Publikum emotionalisiert. Höchste Zeit, sich ausgiebiger dem Teenage-Kult zu widmen.

Tomaszewski hat die bildenden KünstlerInnen Agata WiÅ„ska & Maciej Chorazy eingeladen, Motive aus dem Kultfilm Dirty Dancing zu rekonstruieren und live zu performen, um »the time of our lives« heraufzubeschwören. Und während Johnny und Baby wieder einmal zur entscheidenden Hebefigur ansetzen, haben im Kopf schon alle längst die Kontrolle verloren. Dancing to the beat of their hearts

Cezary Tomaszewski: You Dirty Dancing
Erstaufführung
Konzerthaus: 20.01 20:00, 21.01 20:00, 22.01 20:00, 23.01 20:00, 24.01 um 20:00 Uhr
www.cezary-tomaszewski.blogspot.com
Eine Koproduktion von Cezary Tomaszewski und brut Wien.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Polnischen Instituts Wien.
13,-/7,- ermäßigt

Osterklang: Neue Oper Wien zeigt “Mass” im Wiener Semperdepot

17. April 2011
19:30bis22:30

In einer Kammerversion, als Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Tänzer, zeigt die Neue Oper Wien ab 17. April 2011 (weitere Vorstellungen: 19., 22. und 25. April) Leonard Bernsteins “Mass” im Wiener Semperdepot (Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien).

Walter Kobà©ra hat bei dieser Koproduktion mit dem “Osterklang Wien” die Musikalische Leitung, Hendrik Müller inszeniert.

Bühne & Kostüme: Matthias Werner
Choreographie: Nikolaus Adler
Lichtdesign: Norbert Chmel
Chorleinstudierung: Michael Grohotolsky
Einstudierung Knabenchor: Johannes Mertl

Mitwirkende
Street People: Rebecca Nelsen, Bibiana Nwobilo, Simona Eisinger, Anna Clare Hauf, Marion Feichter, Manuela Leonhartsberger, Marko Formanek, Abdul Candao, Martin Piskorski, Georg Leskovich, Dieter Kschwendt-Michel, Andreas Kammerzelt
Zelebrant: Alexander Kaimbacher
Knabensolo: Leonid Sushon
Chor: Wiener Kammerchor
Chor: Opernschule der Wiener Staatsoper
Orchester: amadeus ensemble-wien

Tickets sind bereits erhältlich und wohl auch bald ausverkauft, es heißt also rasch kaufen, wenn man diese Produktion sehen möchte. Zum Ticketvorverlauf geht es –> hier

Hurra, wir leben noch oder: Becoming Peter Pan - die Presseprobe ist gelaufen

Ohne Attentat auf die Künstler und Direktoren des Wiener Schubert Theaters ist die heutige Presseprobe von “Becoming Peter Pan” über die Bühne gegangen. Einen Bericht davon gibt es auf W24.at zu sehen, und zwar –> hier.

Time Magazine: “Top 10 Plays and Musicals” 2010

01 When the Rain Stops Falling

The year is 2039; a man in a raincoat is being drenched by an apocalyptic rainstorm; a fish falls from the sky. That’s the opening of Australian author Andrew Bovell’s odd and extraordinary play, which runs backward and forward in time as it unravels the story of two lost souls, a Londoner and an Aussie, who hook up in an Australian roadhouse and gradually discover the unexpected connections between them. A dark play of Faulknerian complexity about the inability to escape the past, When the Rain Stops Falling was given a haunting production at New York’s Lincoln Center by hot Chicago director David Cromer.

02 Venice (Musical)

Rap musical, political parable, updated Greek tragedy, a reworking of Shakespeare’s Othello — there’s more going on in this ambitious musical than in a season’s worth of run-of-the-mill Broadway tuners. A collaboration between composer-performer Matt Sax and Eric Rosen, artistic director of the Kansas City Repertory Theatre, Venice has been honed on the road (in K.C. and Los Angeles) before a possible stab at New York. Set in a mythical country emerging from 20 years of police-state oppression, the story centers on a populist hero who returns from exile to usher in a new era. The obvious political parallels to the Bush-Obama era are leavened by moments of passionate lyricism, helped by a wonderful score from Sax, who also serves as the lucid rapping narrator.

03 The Little Foxes

Ivo van Hove, the avant-garde Flemish director known for his quirky takes on classics like Hedda Gabler and A Streetcar Named Desire, both deconstructs and reinvigorates Lillian Hellman’s famous play about a grasping Alabama family at the turn of the 20th century. With spare scenery, modern dress, a video screen spying on the offstage action and a few steps of a crucial staircase framed at center stage, the off-Broadway production (at the New York Theater Workshop last winter) eliminated most of the period trappings but lifted the emotions to operatic heights.

04 La Cage aux Folles (Musical)

Yes, there are too many musical revivals on Broadway, and yes, there are too many La Cage aux Folles revivals (the latest, perfectly decent one was just six years ago). But none of them had Douglas Hodge, the British Shakespearean actor who plays the flamboyant, cross-dressing half of the central gay couple with such intensity, humor and heart that he raises the show to a new level. Jerry Herman’s score sounds as good as ever, and Terry Johnson’s lean, grounded production (imported from London) makes you appreciate Harvey Fierstein’s well-constructed book. Isn’t that pretty close to the definition of a perfect revival?

05 Women on the Verge of a Nervous Breakdown (Musical)

Sometimes sheer craft on Broadway is undervalued. This musical, based on Pedro Almodovar’s 1988 movie, mostly got slammed by the critics, but it does more things well than many more-acclaimed but less-accomplished shows. Jeffrey Lane’s book is a deft and faithful adaptation of the movie. The stars — Patti LuPone, Sherie Renee Scott, Laura Benanti and Brian Stokes Mitchell — are a murderer’s row of Broadway musical talent, yet they rise to their big numbers without throwing the show out of whack. Best of all, David Yazbek’s melodic, Latin-influenced score is more than just good — it’s on the verge of being memorable.

06 A View from the Bridge

Liev Schreiber, one of our finest stage actors, and Scarlett Johansson, one of our newest (she won a Tony award for her Broadway debut), were a galvanizing pair in this Broadway revival of Arthur Miller’s 1955 tragedy about a Brooklyn longshoreman who develops an unhealthy obsession with his niece. Gregory Mosher’s no-nonsense production allowed the human tragedy to unfold naturally and made a good case for A View from the Bridge as one of Miller’s strongest plays.

07 A True History of the Johnstown Flood

Historical docudramas are hardly a theatrical genre in vogue these days — especially one about an 1889 flood that few people today know or care much about. But Rebecca Gilman (Boy Gets Girl, Spinning into Butter) approaches it from an offbeat angle: focusing on a traveling family theater troupe caught in the doomed Pennsylvania town on the day of the disaster. Gilman sees the tragedy as a parable of class divisions (the working-class lowlands were deluged by the bursting of a dam built to create a fishing lake for a posh country club in the hills above) but also fashions a harrowing, up-close drama of people in crisis.

08 Come Fly Away (Musical)

Sinatra songs and Twyla Tharp dancing. How could that combination miss? Well, you could say it’s a rather safe choice for the adventurous choreographer (who has visited Ol’ Blue Eyes’ music several times before) or complain about the absence of any real story. Still, what’s onstage is irresistible — both aurally (Sinatra’s vocals are enhanced by live orchestration that makes him sound better than ever) and visually, as Tharp’s corps of dancers tears through the Sinatra songbook with exuberance and technical panache.

09 Mistakes Were Made

Michael Shannon (an Oscar nominee for Revolutionary Road and co-star of HBO’s Boardwalk Empire) plays a desperate theater producer glued to his telephone headset, furiously trying to keep a dozen errant balls in the air as he struggles to prevent a shaky Broadway project about the French Revolution from crashing. Craig Wright’s satire of showbiz phoniness is pretty familiar, but there’s enough perplexing filigree (a hostage crisis in Iraq, a hungry tropical fish in the office) to make Mistakes Were Made far more than an extended episode of Entourage. And Shannon’s nerve-racking, no-holds-barred performance as the type-A-plus producer is brilliant.

10 The Scottsboro Boys (Musical)

The songwriting team of Kander and Ebb (Cabaret, Chicago), in their last collaboration before the latter’s death in 2004, go for Chicago-like irony in recounting an infamous civil rights case from the 1930s — in which nine black Southern youths were unjustly convicted of raping two white women — as a jaded minstrel show. The gears don’t always mesh; the show could have used a little more history, and a little more razzmatazz too. But Susan Stroman’s courageous, dance-filled production doesn’t trivialize the issues, and Joshua Henry gives a powerful performance as the most prominent of the unfairly accused.

Link
- Time Magazine: The Top 10 Everything 2010

Volkstheater: Premiere für “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran”

Arne Gottschling © Marko LipuÅ¡

Moses, ein kleiner jüdischer Junge, lebt im Paris der sechziger Jahre mit seinem Vater in einer dunklen Wohnung in der Rue Bleue. Seine Mutter hat die Familie nach seiner Geburt verlassen. Sein Vater – depressiv und unglücklich – ist unfähig, sich um seinen Sohn zu kümmern, ihn zu erziehen und ihm Freude am Leben zu vermitteln. So ist Moses einsam und vernachlässigt, bis er den muslimischen Gemischtwarenhändler Monsieur Ibrahim kennen lernt. Täglich kauft er bei ihm ein – manchmal klaut er auch – und langsam entwickelt sich eine Freundschaft. Monsieur Ibrahim schenkt Moses die Aufmerksamkeit, die ihm von seinem Vater verwehrt bleibt: Der alte Mann hört ihm zu, unterhält sich mit ihm, zeigt ihm die schönen Seiten des Lebens. Nach und nach gerät Moses’ bisheriges Weltbild ins Wanken – eine völlig neue Sicht der Dinge eröffnet sich ihm.

Mit seinem Monolog “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” schildert der französische Schriftsteller Eric-Emmanuel Schmitt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft - die Beziehung zweier Menschen, deren Lebensumstände und kulturelle Herkunft kaum unterschiedlicher sein könnte und die sich doch viel näher sind, als es scheint: Diese beiden Menschen werden ihr Leben verändern, indem sie sich einander zuwenden, und werden einander bereichern wie nichts zuvor in ihrem Leben.

2003 wurde die Geschichte von Franà§ois Dupeyron verfilmt. Für seine Rolle des Monsieur Ibrahim erhielt Omar Sharif 2004 den Cà©sar als bester Hauptdarsteller. In der Bearbeitung des Monologs für das Wiener Volkstheater ist Arne Gottschling zu sehen. Die Regie hat Thomas Schöndorfer übernommen, für die Dramaturgie verantwortlich: Elisabeth Geyer. Gespielt wird im Empfangsraum des Wiener Volkstheaters, eine Location, in der nicht allzu viele Besucher Platz finden, man sollte daher bald schon einen Platz für diese Produktion buchen, die drei Mal im Dezember 2010 und drei Mal im Januar 2011 zu sehen ist.

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Wiener Volkstheater / Spielstätte: Empfangsraum, Neustiftgasse 1, 1070 Wien

von Eric-Emmanuel Schmitt
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Regie: Thomas Schöndorfer
Mit Arne Gottschling

Aufführungstermine
- Freitag, 10. Dezember 2010, 19:30 Uhr Premiere
- Dienstag, 14. Dezember 2010, 19:30 Uhr
- Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19:30 Uhr
- Mittwoch, 12. Januar 2011, 19:30 Uhr
- Mittwoch, 19. Januar 2011, 19:30 Uhr
- Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:30 Uhr

Tickets
Telefon: 521 11-400
E-Mail: ticket@volkstheater.at
Web: www.volkstheater.at

Wien: Veranstaltungstipps für die “stillste Zeit”

Vier Tipps abseits des Mainstreams - für alle, die sich abends bei einer Weihnachtsshow entspannen wollen in der restlichen Adventszeit:

Schuberttheater: »Sch….öne Weihnachten!«
Satirische, humoristische, spritzige, kreative, besinnliche, erheiternde, moralische, traditionelle, moderne und komische Texte rund um Weihnachten bietet das Schuberttheater. Gedichte, Prosa und Conferencen als bunte Mischung zur Weihnachtsein- und -entstimmung – ja nach Bedarf! Verschiedene altbewährte und zeitgenössische Autoren sowie die Darsteller selbst liefern den literarischen Stoff für diesen Abend, gestaltet wird er von den Schauspielern Manuela Linshalm und Nikolaus Habjan und den Stars des Puppenensembles.
Termine: 9., 10. und 20. Dezember
Karten bei den Vorverkaufsstellen von Wien-Ticket oder unter www.wien-ticket.at oder per Telefon: 0158885. Tickets gibt es auch unter info@schuberttheater.at oder per Telefon 0676/ 443 48 60
Nähere Infos –> hier

Porgy & Bess: Karin Bachner singt “Winter Wonder Songs”
Wenn die Tage kürzer geworden sind und der Winter Einzug gehalten hat, dann sorgt Karin Bachner mit ihren »Winter Wonder Songs« für die passende musikalische Untermalung der schönsten Zeit des Jahres: Songs von Cole Porter, Madonna, Joni Mitchell oder Gustav Holst, gekleidet in zeitlos schöne Arrangements zum Entschleunigen und Auftanken. Begleitet wird Bachner von ihrer Band und dem Doyen der Jazzszene Richard Österreicher. »Leise rieselt der Schnee«, »Winter Wonderland« oder »In The Still Of The Night« in neuem, poppig-jazzigem Sound. »Winter Wonder Songs« im Porgy & Bess am 19. Dezember 2010 um 11 Uhr (Matinee).
Nähere Infos im Porgy & Bess und auf der Website von Karin Bachner.

Local Wien: Hari Baumgartner & Akustix - “Die stillste Zeit”
Mit “Die stillste Zeit” hat Jazzer Hari Baumgartner 2009 eine der schönsten Weihnachts-CDs veröffentlicht. Am 12. Dezember bringt er seine Weihnachtsshow im Local in Wien. Beginn: 20 Uhr, Karten gibt es nur an der Abendkassa.

Orpheum: Otto Lechner, Klaus Trabitsch & die Bethlehem Allstars - Still
Sechs Musiker, die aus der österreichischen Musikszene nicht mehr wegzudenken sind, präsentieren auch dieses Jahr wieder ihre Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder. Aus “wahrer Liebe” zu den alten, traditionellen Weihnachtsliedern haben sie diese ihrer Texte entkleidet, liebevoll neuarrangiert, als Instrumentalversionen wiedergeboren und musikstilmäßig in ein neues globales Gewand gekleidet. Altes Liedgut wird mit exotischem Behang aus der Balkan-, Maghreb, oder Karibikregion geschmückt und klingt wieder frisch, wie gestern komponiert. Unter dem Motto “Die Wiedergeburt der Weihnachtslieder” geben sie so den fast schon zu bekannten Klängen etwas von ihrem Charme zurück, und verstehen somit auch Weihnachtslieder als Material, das einer Weiterbearbeitung nicht entzogen werden sollte. Mit im Gepäck haben sie ihre zwei CDs: “Still” und die Live-CD “Fürchtet Euch nicht”.
Besetzung: Otto Lechner: Akkordeon, Melodica / Klaus Trabitsch: Gitarren, Steeldrum / Adula ibn Quadr: Violine / Georg Graf: Saxophone, Klarinetten / Christoph Petschina: Bässe / Peter Rosmanith: Perkussion, Schlagzeug
Live zu sehen im Orpheum von 20. bis 22. Dezember 2010.

Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson

Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson

Am 25. Juni 2009 wurde der King of Pop offiziell für tot erklärt. “Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson” erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein. Das Schubert Theater Wien präsentiert ab 16. Dezember 2010 ein faszinierendes Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den selbsternannten König des Pop, und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson.

Mit: Nikolaus Habjan
Buch und Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan

Termine: 16. Dezember 2010 (Premiere)
18., 19., 21., 22. Dezember 2010
15., 16., 17., 18. Januar 2011

in englischer Sprache

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