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Archiv - Theater

“Offene Zweierbeziehung”: Christoph Fälbl, Angelika Niedetzky & Thomas Smolej im Probenendspurt

Thomas Smolej, Angelika Niedetzky und Christoph Fälbl

Der Endspurt in den Produktionsvorbereitungen von Dario Fos Zwei-Personen-Stück “Offene Zweierbeziehung”, der Schauspielpremiere des diesjährigen “Kultursommer Schloss Wolkersdorf”, steht unmittelbar bevor. Bis Mitte Juli noch proben Regisseur Thomas Smolej sowie die Schauspieler Angelika Niedetzky, Christoph Fälbl und Philipp Reichel im Wiener Kabarett Simpl, dann gehts auf die Hauptbühne vor Ort nach Wolkersdorf.

Seit drei Jahren findet auf Schloss Wolkersdorf der “Kultursommer” statt, und blendend läuft der Vorverkauf des diesjährigen Festivals. Tickets für die “Offene Zweierbeziehung” gibt es über Ö-Ticket –> hier. Einen Probenbericht bietet die ORF-Sendung “Sommerzeit” wenige Tage vor der Premiere am 27. Juli 2010. Zu Gast im Studio werden Christoph Fälbl und Angelika Niedetzky sein.

Dario Fo: Offene Zweierbeziehung
Premiere: 30. Juli 2010
Weitere Vorstellungen: 31. Juli; 5., 8., 13. und 14. August 2010

Besetzung
Antonia: Angelika Niedetzky
Wie Thomas Smolej und Christoph Fälbl war Angelika Niedetzky einige Jahre fixes Mitglied des Wiener Kabarett Simpl. Neben ihrem Engagement beim “Kultursommer Schloss Wolkersdorf” dreht Niedetzky seit Anfang Juni und noch bis Ende August 2010 die ORF-Serie »Die Steintaler« [Dor Film, Regie: Rupert Henning, Michi Riebl], im Herbst starten die Dreharbeiten zu Paul Harathers Comedy-Impro-Serie “Schlawiner” und ebenfalls im Herbst steht Angelika Niedetzky für das TV-Drama “Vermisst”, ein Projekt des “In 3 Tagen bist du tot”-Regisseurs Andreas Prochaska, vor der Kamera.

Ihr Ehemann: Christoph Fälbl
Der Kabarettist und Schauspieler ist derzeit und noch bis Anfang November in ganz Österreich mit seinem Soloprogramm “a life” auf Tour (Termine siehe –> hier).

Professor: Philipp Reichel
Der Radiokabarettist und Musiker Philipp Reichel studiert derzeit an der Wiener Schule des Theaters Schauspiel.

Leading Team
Regie: Thomas Smolej
Thomas Smolej, 2005 bis 2010 fixes Mitglied des Kabarett Simpl, ist im Herbst 2010 im Theater der Jugend zu sehen. In der Musicalproduktion “Just so” (George Stiles: Musik/Anthony Drewe: Text/Inszenierung: Henry Mason) spielt er die Rolle des Leoparden. Im Herbst 2011 inszeniert Thomas Smolej in Los Angeles mit in L. A. lebenden und arbeitenden deutschsprachigen Schauspielern für das Teutonic Theatre ein Stück eines deutschen Autors. Das Teutonic Theatre ist eine Theatergruppe in Los Angeles, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Stücke österreichischer, deutscher und Schweizer Autoren in den USA zur Aufführung zu bringen. Gründungsmitglieder sind Andreas Beckett, Bernhard Forcher, Philipp Karner, Thomas Mikusz, Silvia Moore, Ariana Weil und Torsten Voges.

Bühnenbild: Michaela Ferner
Kostüme: Daniela Tidl
Regie-Assistenz: Lydia Nassal
Intendanz: Josef Romstorfer

Zur Premierenkritik –> hier

Sommertheater im “Theater zum Himmel” im Hörbiger-Haus

2008 gründeten Maresa Hörbiger und Karlheinz Hackl das Theater zum Himmel im Haus der legendären Schauspielerfamilie Hörbiger. Der Garten und der Blick auf die Weinberge sind seitdem Kulisse für ganz spezielles Theater.

Im Winter wird im Salon Hörbiger auf einer kleinen Bühne großes Theater gespielt. Im Sommer finden bei Schönwetter Lesungen unter freiem Himmel im von Paula Wessely und Attila Hörbiger angelegten Garten statt. Bei Regenwetter steht das Theater im Salon im ersten Stock des Hörbiger-Hauses zur Verfügung.

Die Sommertheater-Saison startet 2010 am 8. Juli. Gegeben wird “Das Generationenspiel”, bei dem Karlheinz Hackl und Tochter Franziska Hackl sowie Maresa Hörbiger und Sohn Manuel Witting Texte des Fin de Sià¨cle lesen.

Bis 12. September sind Stars wie Sunnyi Melles, Erika Pluhar, Michael Heltau, Wolfgang Hübsch, Martin Schwab, Otto Schenk oder Cornelius Obonya im Hörbiger-Haus zu erleben. Das genaue Programm findet man –> hier.

Nikolaus Habjans Puppentheater für Erwachsene: “Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”

16. Dezember 2010
19:30bis21:30

Am 25. Juni 2009 wurde der King of Pop offiziell für tot erklärt. In dem einen Jahr seit seinem Tod hat Michael Jackson alleine in England 2.77 Millionen CDs und 1.54 Millionen Einzeltracks abgesetzt, mehr als jeder andere, lebende Künstler. “Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson” erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein.

peter_pan_klein.jpgDas Schubert Theater Wien präsentiert ab 16. Dezember 2010 Nikolaus Habjans “faszinierendes Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den selbsternannten König des Pop und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson - als Puppentheater für Erwachsene”.

Inhalt

Ein Mann, der sich Jackson nennt und zuweilen glaubt, er sei Peter Pan, wird völlig verwahrlost in einer Garage gefunden und in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Ein junger Psychiater versucht dort seine Geschichte zu rekonstruieren. Dabei eröffnet sich ihm das Bild eines Mannes, der seine eigentliche Persönlichkeit vollkommen verloren hat und nicht mehr weiß, wer er ist. Sein Gesicht ist voller Narben und fast gänzlich entstellt. Schließlich wollte er sich selbst neu erschaffen. Dieser Schöpfungsakt hat seinen Tribut gezollt.
Mit Hilfe der Geschichte von Peter Pan, die Michael Jackson immer wieder zitiert, will der der Psychiater Jacksons eigene Geschichte entschlüsseln und ihn dazu bringen, sich seiner größten Angst zu stellen: der Konfrontation mit seiner eigenen Kindheit. Doch je mehr die beiden in die Geschichte eindringen, umso tiefer verlieren sie sich in den Welten von Nimmerland.

Die Umsetzung

Michael Jacksons Biografie rollt sich in diesem fiktivem Epilog neu auf. Seine eigene Geschichte und die Originalerzählung “Peter Pan” bilden die Grundlage. Michael Jackson hat selbst dafür gesorgt, dass sein Leben “zur größten Show auf der Welt” wurde. Es gibt unzählige verschiedene Versionen seines Lebens. Wie sein großes Vorbild, der Zirkusdirektor Phineas Taylor Barnum, hat auch er bewusst sein Leben zur fiktiven Geschichte gemacht. Der Konflikt der sich daraus ergibt, dass diese übermächtige künstliche Version seiner selbst ein Eigenleben entwickelt, ist ein großes Thema des Stücks. Was bleibt zurück vom ursprünglichen Menschen, der sich selbst neu erschaffen hat?
Das zweite große Thema ist die Konfrontation und der Stellenwert von Michael Jacksons Kindheit und seiner Weigerung erwachsen zu werden. Ganz genau wie sein Vorbild Peter Pan, lehnt es Jackson konsequent ab Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden. Ganz genau wie bei Peter Pan sind die Konsequenzen daraus Einsamkeit und Isolierung. Jacksons Kindheit wird in dem Stück lebendig, es findet ein direkter Dialog zwischen Jackson selbst und seinem kindlichen Alter Ego statt.
Die “Peter Pan”-Geschichte dient als Rahmen und wird immer wieder zitiert. Wie bei Peter Pan hat auch Michael Jacksons Schatten in dieser Version ein Eigenleben. Dieser wird mittels Videoprojektion dargestellt und repräsentiert das perfekte Ebenbild aus der
Vergangenheit, das mittlerweile auch ohne den Menschen Jackson selbst weitertanzt.
Das Stück wird in englischer Sprache gespielt, um die Kunstfigur Michael Jackson möglichst authentisch aufleben zu lassen. Es sollte jedoch möglich sein, dem Stück auch ohne große Englischkenntnisse folgen zu können.

Personen
Puppenspiel und Schauspiel: Nikolaus Habjan
Buch und Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan
Buch & Dramaturgie: Nikolaus Habjan/ Catharina Wüst
Kostüme: Höhere Bundeslehranstalt und Fachhochschule für
Mode und Bekleidungstechnik
Bühne: Christian Petz
Videoprojektionen: Johannes Hucek
Regieassistenz: Helene Ewert

Wien: Schubert Theater - “Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”

Ein gelungenes Plakat, ein interessanter Titel, und null weitere Informationen - so kündigt das Schubert Theater eine Produktion an, die ab 16. Dezember 2010 auf dem Programm der Wiener Kleinbühne stehen wird.

Kann man machen, wenn es sich um eine Show handelt, die sich mit dem Phänomen Michael Jackson befasst. Wer seine Tickets jetzt schon buchen möchte, kein Problem, Wien Ticket hat sie schon im Programm –> hier.

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Wir wollen die »Der Graf von Monte Christo«-DVD – der Aufstand der Fans

mccover1.JPGIm Internet gehts los heutzutage. Auf Facebook werden Gruppen gegründet, Flashmobs koordiniert, und zum Aufstand aufgerufen. Im konkreten Fall sind die Thomas-Borchert-Fans am Zug, die Frank-Wildhorn-Fans, die “Der Graf von Monte Christo”-Fans und noch einige mehr.

Worum gehts? Nun, für die Schweizer Türen-Firma “RWD Schlatter” wurde exclusiv ein Digi-Pack, bestehend aus DVD, Buch und CD, der St.-Gallener-Produktion von Frank Wildhorns Musical “Der Graf von Monte Christo” in einer limitierten Auflage von 5000 Stück angefertigt. Zu sehen ist eine Aufzeichnung der Show, zu hören ist ein kompletter Livemitschnitt der Show und zu lesen bekommt man ein 15-seitiges Büchlein mit allen Facts zur Show.

Auf der Website der Firma findet man folgende Information:

Die RWD Schlatter AG ermöglicht dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeitdokument/23. September 2009

Das Erfolgsmusical »Der Graf von Monte Christo« wird aufgezeichnet.
Gross war die Überraschung, als im Frühjahr des Jahres bekannt wurde, dass das Theater St. Gallen unter der Leitung von Werner Signer die Weltpremiere des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nach St. Gallen holte. Mit stehender Ovation wurde die Komposition des gebürtigen New Yorkers Frank Wildhorn, der zu den gefragtesten Broadway-Komponisten der Gegenwart zählt, bejubelt.
Die Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende; der Roggwiler Türenbauer, die RWD Schlatter AG, ermöglicht eine Live-Aufzeichnung der St. Galler - Erstaufführung. So wird im Herbst dieses Jahres eine DVD des Musicals in Zusammenarbeit mit dem Gallus Tonstudio St. Gallen realisiert.
Damit ermöglicht die RWD Schlatter AG dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeit- und Kulturdokument.
Was bringt ein Unternehmen in der Baubranche dazu, im Filmgeschäft mitzumischen? Dazu relativiert Roger Herzig, Geschäftsleiter der RWD Schlatter AG: »Wir mischen im Filmgeschäft nicht mit. Wir haben lediglich in den vergangenen Jahren mit Künstlern unterschiedlicher Bekanntheit regelmässig eine Musik-CD produziert. Diese Produktionen waren immer ein Geschenk für unsere Kunden. Die vielfältigen, positiven Reaktionen unserer Geschäftspartner haben uns bestärkt, diesen unkonventionellen Weg weiterzugehen. Im Fall des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nutzten wir die Gunst der Stunde und wagten uns auch an eine Liveaufnahme heran. Aus zeitlichen und rechtlichen Gründen wird es dieses Jahr allerdings nicht möglich sein, unseren Kundendas Geschenk an Weihnachten abzugeben. Aber ich denke, dass sich das Warten auf eine solch wunderbare Produktion bis zum Frühling lohnt.” [RWD Schlatter]

Alle produzierten 5000 Stück sind vorbestellt bzw. reserviert und werden teilweise namentlich ausgehändigt. Das amerikanische Urheberrecht ist so streng und kompliziert, ausschließlich als Kunden- und Sponsorengeschenk darf die RWD Schlatter AG diese DVD vertreiben. Um auf Nummer sicher zu gehen und wirklich keine Fehler bei der Herstellung, Abwicklung und Vertreibung zu machen, hat sich die Firma für dieses Projekt sogar von einem amerikanischen Anwalt beraten lassen.

Eine Thomas-Borchert-Website (siehe –> hier) berichtet über die CD/DVD, mittels einer Facebook-Group (siehe –> hier) möchten die Fans erreichen, dass das Digi-Pack regulär in den Verkauf kommt.

Und seien wir doch ehrlich. In Endeffekt werden viele der Digi-Packs bei eBay landen und vermutlich zu horrenden Preisen den Besitzer wechseln. Der Rest der Fans wird sich den Stoff, den eine Fanseele braucht, über andere Kanäle besorgen und all die, die das Produkt gerne regulär kaufen würden, werden wohl durch die Finger schauen. Aber wer weiß. Die Macht der Internet - auf irgendetwas muss man ja vertrauen.

Wien denkt weiter - der Kongress am 16. Juni im Wiener ODEON

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Wie sieht die Kulturlandschaft in Wien im Jahr 2020 aus? Welche Schwerpunkte muss eine zeitgemäße Kulturpolitik setzen? Welche Kulturbauten, welche Brutplätze braucht eine lebendige Stadt? Wohin sollen die Mittel der Kulturförderung fließen?

Das Projekt »Wien denkt weiter« hat sich zum Ziel gesetzt, einen Katalog an Leitlinien und Maßnahmen zu erarbeiten, die die Kulturpolitik der Stadt Wien in Zukunft prägen sollen. Basis dafür ist das Thesenpapier »Kultur. Für Wien. Für morgen. Für fast alle.«

Ein Baustein des Projekts “Wien denkt weiter” ist ein Kongress, der am 16. Juni im Wiener Odeon Theater stattfindet. Jeder Interessierte ist eingeladen, daran teilzunehmen und die Wiener Kulturpolitik mitzudiskutieren und weiterzudenken. Ziel ist eine greifbare Zuspitzung der Ideen und Visionen zu einem Leitkatalog für die zukünftige Kulturpolitik in Wien.

Infos zum Kongress
Mittwoch, 16. Juni 2010, Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10
Moderation: Corinna Milborn
Eintritt frei, Anmeldung unter redaktion@wien-denkt-weiter.at

Weitere Infos zum Programm –> hier

Tschauner Bühne: “Jedermann in Wien” mit Albert Kessler

25. August 2010
19:30bis21:30

alesl2010.jpgMit der neuen Programmschiene “Stegreif Reloaded” sorgt die Tschauner Bühne für Nachwuchs im Stegreifspiel. Junge und improvisationswillige Schauspieler sollen die Möglichkeit bekommen, sich in diesem Genre zu erproben.

Eine Premiere in diesem Programmsegment: “Jedermann in Wien”. Was darf man sich erwarten? Der Promotiontext zur Produktion: “Endlich kommt der Klassiker aus Salzburg auch nach Wien auf eine Open-Air-Bühne. Anders als die vom Schnürlregen erprobte Version vor dem Salzburger Dom, wird uns der Tschauner Jedermann die Wiener Seele näherbringen und für laue Abende, verfeinert durch herzhaftes Gelächter und unerwartete Lachsalven, sorgen. Newcomer und aufstrebende Talente aus der Kabarett und Improvisationstheaterszene versprechen ein flottes Ensemble, das den Humor im Blut hat und spontan auf die unterschiedlichsten Situationen eingehen kann.”

Das Buch zu “Jedemann in Wien” stammt von Helmuth Vavra, dem Mastermind von Heilbutt & Rosen, Spielleiterin ist die Sängerin und Kabarettistin Susanne Draxler.

Jedermann in Wien

Leading Team
Spielleitung: Susanne Draxler
Buch: Helmut Vavra, Berthold Foeger
Kostüme: Beatrice Radlinger

Darsteller
Albert ALEL Kessler, Eva D., Petra Kreuzer und Melanie Gemeiner

Spieltermine
Premiere am 7. Juli 2010
Weitere Spieltermine: 14., 21.. 28. Juli, 4., 11., 18. und 25. August (Beginn jeweils 19:30 Uhr)
Tschauner Bühne, Maroltingergasse 43, 1160 Wien

Karten
Telefoinisch unter 01 914 54 14 oder unter www.tschauner.at

“Nach der Krise” - Otto Jaus im Simpl

plakat_krise.jpg“Nach der Krise”, so lautet der Titel der neuesten Revue des Wiener Kabarett Simpl.

Am 7. September 2010 feiert die Show von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner Premiere, und nun stehen auch die Darsteller fest, die für diese Produktion engagiert wurden: Neu dabei unter anderem Otto Jaus, der derzeit noch den Pezi in Johannes Glücks Puppen-Musical “Krawutzi Kaputzi” (Palais Nowak) spielt und im Sommer in Amstetten im Strip-Musical “The Full Monty” zu sehen sein wird.

Weiters bei “Nach der Krise” dabei: Veronika Polly, Claudia Rohnefeld, Alexandra Schmid, Bernhard Murg und Ernst Vokurek. Die Confà©rence hält Ciro de Luca, Regie führt Hannes Muik.

Nepotismus @ Wiener Theaterlandschaft

Am besten ist’s, man packt den Stier gleich bei den Hörnern. Das könnte Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann gedacht haben, als er vor kurzem in einer Pressekonferenz ankündigte, seine Ehefrau Alexandra Liedtke werde am Burgtheater inszenieren, nämlich Neil La Butes »lieber schön«.

»Ein klarer Fall von Nepotismus«, soll Matthias Hartmann dies laut »faz.net« bezeichnet haben. Und dazu gab er vor den versammelten Journalisten gleich noch eine weitere Erläuterung: »Ich habe sie durch wiederholte Schwangerschaften aus dem Berufsverkehr gezogen und die Verantwortung, sie dort wieder einzugliedern.«

Matthias Hartmann hat eine Gabe zur Selbstironie, die tatsächlich recht lustig sein kann. Auch die postnatale Berufseingliederung war offenbar witzig gemeint. Doch bei aller Lachhaftigkeit des Tatbestandes des Ehefrauenengagements ist noch zu bedenken, dass der Burgtheaterdirektor auch seine Schwester und seinen Schwager – Annette und Peter Raffalt – in Österreichs höchst subventioniertes Sprechtheater engagiert hat.

[weiterlesen auf der Website der Salzburger Nachrichten –> hier]

RiesenFreund: Der Märchensommer 2010 - für kleine und große Märchenfans

8. Juli 2010
17:00bis19:00

riesenfreund.jpg

In Niederösterreich, im nordöstlichen Weinviertel, liegt das idyllische Schloss Poysbrunn. Erstmals im 12. Jahrhundert als »Veste Bozesbrunn” urkundlich erwähnt, wurde es während der Ungarnkriege stark beschädigt. Durch den Wiederaufbau erhielt es im Wesentlichen die heutige Gestalt und seinen einzigartigen Charakter. Der Charme des 800 Jahre alten Gebäudes ist überwältigend. Hinter dicken Schlossmauern verbergen sich geheimnisvolle Kellergewölbe und über enge Wendeltreppen gelangt man zu uralten, knarrenden Türen , die in eine Märchenwelt entführen.

Was liegt also näher, als hier einen “Märchensommer” zu veranstalten? Seit 2008 ist das Schloss im Sommer ganz dem Märchen gewidmet. 2010 steht die Produktion “Riesenfreund” auf dem Spielplan. Zu sehen ist das Stück vom 8. Juli bis 22. August jeweils am Freitag um 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag um 11 Uhr und 16 Uhr. Empfohlen für Kinder von 4 bis 12 Jahren werden sicher auch alle, die nie aufgehört haben, Märchen zu lieben, eine schöne Zeit haben. Nähere Infos zum Stück, zu den Lieblingsmärchen des Leading Teams und der Schauspieler und vieles mehr auf der Website zum “Märchensommer” –> hier.

Kinder zahlen 13 Euro pro Ticket, Erwachsene 21 Euro. Nähere Infos –> hier.

Schauspieler
Der Riese: Johannes Hanel
Sturmhexe & Vogel: Ulla Pilz
Gewitterzwerg & Vogel: Manfred Fau
Tim & Wasserungeheuer: Markus Schöttl
Nati: Sandra Maria Miklautz
Mia: Eva-Maria Scholz
Paulchen: Dieter Hörmann

Leading Team
Intendanz, Regie: Nina Blum
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Musik: Andreas Radovan
Liedertexte: Gudrun Nikodem-Eichenhardt
Choreografie: Sandra Maria Miklautz
Bühnenbild: Nina Ball/Michaela Lackner
Kostüme: Agnes Hamvas
Endprobenbetreuung: Silvia Armbruster
Maske: Uschi Filipp
Illustrationen: Devi Saha
Regieassistenz: Lena Schnee
Assistenz Kostüm: Marit Burger
Assistenz Maske: Verena Eichtinger
Assistenz Maske: Marlies Tamara
Grafik, Fotos: Martin Hesz
Produktion: Helmut Kulhanek

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