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Archiv - Theater

Armes Theater Wien zeigt: »Zimmer Nr. 6«

zimmer1.jpgDas Arme Theater Wien beschäftigte sich 2010 bis 2012 in einer Aufführungs-Trilogie (»Die Möwe« 2010, »Onkel Wanja« 2011 und »Drei Schwestern« 2012) mit dem Werk Anton Tschechows. Auch 2013 widmet sich die Gruppe Tschechow (»Zimmer Nr. 6«) und will neue Wege gehen, in der Auseinandersetzung mit dem Text und auch in der Art der Aufführung.

Im Pressetext zur Produktion liest man:

Zum Abschluss unserer Tschechow-Trilogie fassen wir alle Erkenntnisse und Emotionen, die wir in den letzten drei Jahren in der Auseinandersetzung mit dem großen Seelenarzt erfahren durften, zu unserer eigenen ATW-Liebeserklärung an Anton Tschechow zusammen.
Wir wollen mit diesem Projekt den Freiraum schaffen, mit unserem Ensemble neue Strukturen zu suchen, Fragmenten zu begegnen und daraus Figuren zu entwickeln.
Uns interessiert die permanente Gegenwärtigkeit Tschechows. Bei Tschechow können wir nichts Antiquiertes finden. In der Begegnung mit Tschechow öffnet sich ein Spalt, da zeigt sich etwas vom Inneren des Menschen.
Es gibt keine endgültige Fassung. Ausgehend von Texten Anton Tschechows entwickeln wir unsere eigene ATW-Fassung und Erzählweise, die sich auch noch während der Aufführungsserie verändern wird. Unser »Zimmer Nr. 6« zwingt dem Zuschauer keine Tschechow-Interpretation auf, es ist vielmehr ein Angebot an den Zuschauer, selbst Assoziations- und Bedeutungsräume zu schaffen.

Besetzung
Manuel Heuser, Manfred Jaksch, Georg Leskovich, Johannes Nepomuk, Krista Pauer und Piroska Szekely

Regie
Erhard Pauer

Premiere: 9. Mai 2013
Weitere Vorstellungen: 12., 13., 14., 15., 16., 17. und 18. Mai 2013
Beginn: jeweils 20:00 Uhr
Einlass: ab 19:30 Uhr
Karten: € 17.- / € 15.- (Senioren) / € 10 (Studierende)
Reservierung: 0699 816 39 394 oder per Mail: info@armestheaterwien.at

im WUK-Projektraum
1090 Wien, Währinger Straße 59
(erreichbar mit U6 Station Volksoper; Straßenbahnlinien 40,
41, 42, 37, 38, 5, 33)

Link
- Armes Theater Wien

Open House Theatre Company: »The Collector«

Vom 6. bis 27. April 2013 zeigt die Open House Theatre Company im Wiener Theater Brett »The Collector«, ein Theaterstück nach dem gleichnamigen 1963 erschienenen Roman von John Fowles, adaptiert von Mark Healy, in englischer Sprache.

»The Collector« wurde 1965 von William Wyler unter dem Titel »Der Fänger« verfilmt. Mehrere Lieder, unter anderem von The Everly Brothers, The Jam, Nine Inch Nails und Slipknot wurden von dem Roman inspiriert.

Handlung
Der Büroangestellte Frederick Clegg arbeitet in der Stadtverwaltung; er fängt und sammelt in seiner Freizeit Schmetterlinge, ist einsam und unfähig, Emotionen zu empfinden und mit Menschen in Beziehungen zu treten, fühlt sich aber zu Miranda Grey, einer Kunststudentin, hingezogen.

Als Clegg eines Tages eine größere Summe im Lotto gewinnt, gibt er seinen Job auf und kauft sich ein abgelegenes Landhaus. Er stellt Miranda nach, betäubt sie mit Chloroform und hält sie im vorbereiteten Landhaus im versteckten, verschlossenen Verlies im Keller gefangen. Er erwartet, dass sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln, träumt davon, eine liebevolle und anmutige Frau zu »besitzen« – doch die ihm intellektuell weit überlegene Miranda wehrt sich. Clegg kauft ihr teure Kleider, gutes Essen, Kunstliteratur – und wenn sie nicht zufrieden ist, fragt er sie, was er ihr denn noch schenken müsse. Als Miranda erkrankt, steuert die angespannte, klaustrophobische Beziehung auf ihr verheerendes Ende zu.

Parallelen zum Fall Natascha Kampusch sind auffällig. In zahlreichen Medien wurde darauf auch hingewiesen. Man fand jedoch weder das Buch noch eine Kopie der Verfilmung des Romans in Priklopils Haus. Sollte er beides nicht gekannt haben, so sind die Parallelen umso erschreckender.

The Collector
von John Fowles, adaptiert von Mark Healy
(in englischer Sprache)
im Theater Brett, Münzwardeingasse 2, 1060 Wien

Regie & Bühne: Eric Lomas
Kostüme: Maria Krebs
Technische Leitung: Gabriel Geber
Produktionsleitung: Paul Elsbacher

Es spielen:
Alan Burgon als Frederick Clegg
Julia C. Thorne als Miranda Grey

Tickets gibt es –> hier

Links
- Theater Brett
- www.openhousetheatre.at
- Videos mit dem Regisseur und den Darstellern

Stadtsaal: Villa Valium Singalong »Im weißen Rössl«

13. April 2013
20:00bis23:00

villavalium_weissesrosslendversioncfsk13.pngVilla Valium, die Wiener Kult-Formation, bestehend aus Lucy McEvil, Dusty O, Rettig und Aleks P., tritt am 13. April 2013 im Rahmen der Festwochen schamloser Kultur im Wiener Stadtsaal mit ihrer Singalong-Version des Films »Im weißen Rössl« auf. Mitmachen und mitsingen ist nicht nur erlaubt, sondern höchst erwünscht. Nach einer höchst professionellen Einführung durch Villa Valium wird der Film aus den 1960er Jahren gestartet, und dann geht’s rund im Zuschauerraum. Im Pressetext zur Produktion liest sich das folgendermaßen:

Wir wissen, dass man im Salzkammergut gut lustig sein kann, aber dass es noch lustiger geht … das weiß man erst, wenn man das Singalong live erlebt hat. Ab jetzt wird zurückgejodelt! So. Auf geht‘s! Ausgerüstet mit einem »Rössl-Paket«, prall gefüllt mit Schnapsflascherl, Wasserpistole, Badehaube, Mozartkugel etc., machen wir uns auf in die Sommerfrische.
Die Liedtexte werden selbstverständlich eingeblendet, damit auch Sie lauthals mitsingen können. In diesem Sinne: »Aber meine Herrschaften« – Leopold und Josepha freuen sich schon, Sie im Weißen Rössl begrüßen zu dürfen! Wir bitten um Verständnis, dass der Einlass natürlich nur in passender traditioneller Bekleidung (Tracht) erfolgen kann.
IM WEISSEN RÖSSL Ö 1960, R: Werner Jacobs, D: Waltraud Haas, Peter Alexander, u.a. Live-Show: Villa Valium

Tickets –> hier

Open House Theatre Company: Laurel & Hardy (Österreichische Erstaufführung)

laurelhardy_start_1.jpgVom 16. Februar bis 9. März 2013 (Montag bis Samstag) zeigt die Open House Theatre Company im Kunst im Prückel das Theaterstück »Laurel & Hardy« (in englischer Sprache) des schottischen Dramatikers Tom McGrath.

Handlung
Stan: »There’s only one problem Ollie - we’re dead, we’ve been dead for years.«
Ollie: »Be quiet, fathead. Laurel and Hardy can never die!«

Mit diesen kurzen Zeilen aus dem Stück bringt Autor Tom McGrath den Spagat zwischen genialem Humor und tiefer Tragik auf den Punkt. In seinem biographischen Werk zeichnet er auf hinreißende Art die Anfänge der beiden einzigartigen Komiker nach, führt sie an den Zenit ihrer Karrieren und zeigt schließlich auch die Abgründe ihrer Persönlichkeiten auf. Berühmte Szenen aus den über 100 Filmen des Duos werden gekonnt in die Handlung eingeflochten, an Hand derer auch so manche private Parallele illustriert wird.

Im Niemandsland zwischen Himmel und Hölle treffen Stan und Ollie nach ihrem Tod zum ersten Mal wieder aufeinander und die Reise in die Vergangenheit beginnt. Schon als Kinder auf der Bühne stehend, Laurel in England, Hardy in Amerika, begegnen sie sich erst später im Hollywood der 1920er. Ihr kometenhafter Aufstieg wird den privaten Sorgen gegenübergestellt und nicht immer waren die Freunde gut aufeinander zu sprechen.

20 Jahre später geht der Hype dann langsam dem Ende zu, der letzte gemeinsame Film gerät zum Flop und die Gesundheit lässt Oliver Hardy im Stich. Dessen Tod trifft Stan Laurel im Kern seines Bewusstseins und führt zu seinem jähen Abschied von Bühne und Kamera.

Laurel & Hardy
von Tom Mcgrath
Österreichische Erstaufführung (in englischer Sprache)
im KiP - Kunst im Prückel, Biberstraße 2, 1010 Wien

Regie & Bühne: Alan Burgon
Kostüme: Maria Krebs
Technische Leitung: Gabriel Geber
Regieassistenz: Maria Lohn
Produktionsleitung: Paul Elsbacher

Es spielen:
Eric Lomas: Stan Laurel
Robert G. Neumayr: Oliver Hardy
Sebastian Brandmeir: Pianist

Tickets
Nähere Infos –> hier

Tschüs Musical, servas Raimund: Kein Musical mehr in Gutenstein

Nach fünf Saisonen Musical ist man in Gutenstein wieder bei Ferdinand Raimund gelandet. Fünf Jahre versuchte Ernst Neuspiel mit dem Musicalgenre Publikum zu den Festspielen Gutenstein zu locken, scheinbar mit zunehmend weniger Erfolg.

Die neue Intendantin, Isabella Gregor, setzt auf Ferdinand Raimund, das gab es in Gutenstein schon vor dem Musical-Intermezzo (scheinbar aber auch nicht so erfolgreich, sonst wäre man ja vielleicht nicht davon abgekommen?), und so steht vom 18. Juli bis 11. August 2013 »Der Verschwender« auf dem Programm.

Mehr Infos (demnächst) –> hier.

kulturhof:sommer on tour: »Gretchen 89FF« in Klagenfurt & Stockerau

Aufgrund des großen Erfolges im Sommer 2012 in Villach geht Lutz Hübners bissige Komödie »Gretchen 89FF« 2013 auf Tour. Am 15. und 16. März ist das Stück mit Sabine Kranzelbinder und Markus Schöttl in Klagenfurt zu sehen, und am 4. April in Stockerau.

Handlung
Wer es schon einmal mit Theaterleuten zu tun hatte, weiß, dass es bei denen nicht mit rechten Dingen zugeht: Die Regisseure haben alle einen Schaden und die Schauspieler eine ausgewachsene Profilneurose. Oder umgekehrt?!?
In diesem Stück dreht sich alles um den ganz normalen Wahnsinn auf einer Probe zu Goethes »Faust«, genauer gesagt der berühmten Passage, in der Gretchen ein geheimnisvolles Schmuckkästchen findet. Beim verbotenen Blick hinter den Vorhang begegnen dem Zuschauer bemühte Anfänger, talentlose Sexbomben, intrigante Diven und zehn durch und durch verkorkste Regisseure. Für jede der skurrilen Episoden zeichnet ein eigener Regisseur verantwortlich.

Termine/Tickets
KLAGENFURT
15. & 16. März 2013
Jazzclub Kammerlichtspiele | Kardinalsplatz
Karten unter 0660 2161966 und in der Buchhandlung HEYN
www.jazz-club.at

STOCKERAU
04. April 2013
Lenautheater | Sparkassa-Platz 2
Karten unter 06991 3390001 und
karten@lenautheater.at
www.lenautheater.at

GRETCHEN 89FF von Lutz Hübner
Mit Sabine Kranzelbinder & Markus Schöttl
Regie: Marcus Thill, Alexander Kuchinka, Renate Aichinger, Thomas Smolej, Sascha O. Bauer, Yvonne Zahn, Daniel Ruben Rüb, Markus Schöttl
Produktionsleitung & Stagehand: Katharina Werdinig
Spieldauer: 90 Minuten, 1 Pause
Beginn jeweils 20 Uhr

Die Neue Tribüne Wien: »War das der Abschied vom Glück?« Erinnerungen an Fritz Löhner-Beda

»Dein ist mein ganzes Herz«, »Was machst du mit dem Knie, lieber Hans?«, »Freunde, das Leben ist lebenswert«, das sind nur drei »Schlager«, deren Texte von Fritz Löhner-Beda stammen. Der als BedÅ™ich Löwy 1883 geborene Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller ist durch seine Texte noch heute ein Begriff.
Gemeinsam mit Alfred Grünwald und Paul Abraham schrieb er innerhalb weniger Jahre etwa die Operetten-Klassiker »Viktoria und ihr Husar« (1930), »Die Blume von Hawaii« (1931) und »Ball im Savoy« (1932).

1938, einen Tag nach dem »Anschluss«, wurde Löhner verhaftet und ins KZ Dachau gebracht, danach ins KZ Buchenwald deportiert, 1942 nach Auschwitz transportiert und dort am 4. Dezember 1942 erschlagen.

Im Theater Die Neue Tribüne widmen Cornelia Horak (Gesang), Boris Eder (Gesang und Rezitation), Christoph Wagner-Trenkwitz (Moderation und Gesang) und Alexander Kuchinka (Gesang und Klavier) einen Abend Fritz Löhner-Beda, bringen bekannte und auch nie gehörte Texte. Die Tickets kosten 28 Euro und sind –> hier erhältlich

Die Neue Tribüne Wien: »War das der Abschied vom Glück?«
Erinnerungen an Fritz Löhner-Beda

Samstag, 23. Februar 2013, 20:00 Uhr
Karten telefonisch unter 0664/23 44 256
per Mail: office@tribuenewien.at

Armes Theater Wien: Das Vergnügen, verrückt zu sein

8. April 2013
20:00bis22:00

kirre2013.jpg
Nach Carlo Goldonis »Trilogie der Sommerfrische« (2012 im Novomatic Forum) bringt das Arme Theater Wien ab 8. April 2013 Eduardo de Filippos Stück “Das Vergnügen, verrückt zu sein” ins Wiener Novomatic Forum.
Wie in der Tradition der alten Commedia dell’arte braucht das Arme Theater Wien für seine Aufführungen nur ein Minimum an äußerem Aufwand, um sich höchst wirkungsvoll zu entfalten. Zaubertheater ohne Kulissenzauber. Gespielt wird mitten im und um das Publikum herum, ein großartiges Erlebnis.

Inhalt
Bice ist seit über einem Jahr verheiratet. Ihr Mann betrügt sie, doch sie weiß sich zu rächen: Seit drei Monaten trifft sie Alberto, dem sie jedoch nichts über sich und ihre Herkunft erzählt. Nicht einmal ihren Wohnort hat sie ihm verraten. Doch nun ist sie schwanger, und Alberto möchte sie heiraten. Er beschafft sich ihre Adresse, um bei der Mutter vorzusprechen. Da auch Bices Gatte anwesend ist, entsteht eine brisante Situation.

Eduardo de Filippo
Eduardo de Filippo ist eine der berühmtesten Persönlichkeiten des italienischen Theaters, er steht für intelligentes, erkenntnisreiches und unterhaltsames Volkstheater. Seine Stücke sind meisterhaft konstruierte Geschichten mit wunderbaren Figuren, die nicht selten an Typen der Commedia dell’arte erinnern. Bereits in diesem sehr frühen Stück greift de Filippo ein Thema auf, das er später weiter verfolgen wird: Dass die Komik von Situationen ihre Wurzeln in Missverständnissen hat, die einem blinden Eigeninteresse entspringen.
Meisterhaft ist seine Verschachtelung der Handlungsebenen: Ist das schon das Leben oder noch eine Theaterprobe? In de Filippos Komödien verschwimmen ständig Theaterfantasie und Wirklichkeit, verstricken sich die Figuren in Gedankengebäuden und wissen nicht mehr, wie sie ihnen entfliehen sollen

Besetzung
Isabella Fritdum, Robert Herzl, Dieter Hofinger, Julian Looman, Krista Pauer, Andreas Peer, David Rodriguez

Regie
Erhard Pauer

Termine/Tickets
PREMIERE: 8. April 2013
VORSTELLUNGEN: 12., 14., 15., 16., 17., 19., 20., 21. und 22. April 2013
BEGINN: jeweils 20:00 Uhr
EINLASS: ab 19:30 Uhr
KARTEN: € 17.- / € 15.- (Senioren) / € 10.- (Studierende)
RESERVIERUNG: +43 699 816 39 394 / info@armestheaterwien.at

Link
- Armes Theater Wien
- Novomatic Forum

Wiener Festwochen: Uraufführung von »Join!«, einer Oper im Twitter-Jargon

8. Mai 2013
19:30bis22:30

join2013.jpg

Am 8. Mai 2013 findet im Rahmen einer Koproduktion der Wiener Festwochen mit netzzeit die Uraufführung von »Join!« statt, einer Oper von Franz Koglmann (Musik) und Alfred Zellinger (Libretto). Die musikalische Leitung hat Koen Schoots übernommen.

Handlung
»Hard Working! Hard Selling!« ist die Devise des multinationalen Konzerns Gen & Brain, der sein neuestes Produkt – den ultimativen Chip – an einem Away-Day seinen Marketingmanagern vorstellt. Direkt ins Gehirn implantiert, katapultiert der Chip die Menschen unvermittelt in den Cyberspace, sie können in Zukunft rund um die Uhr online sein. Die wirtschaftliche Weltherrschaft vor Augen, übertrumpfen sich die führenden Manager bei der Präsentation ihrer Vermarktungsstrategien: Der Kampf um Gewinnmaximierung macht aus den Menschen skurrile Kampfmaschinen, die auf dem Schlachtfeld des Globalen Marktes ihre Hard- und Soft-Skills einsetzen, um alle Gegner restlos zu vernichten. Brillant beherrschen sie das Handwerk der feindlichen Übernahmen, Über- und Untergriffe, sei es im Privaten, im Kampf gegen die Konkurrenz oder im Einsatz gegen protestierende Aktivisten.

Alfred Zellinger
Alfred Zellinger, ehemaliger Topmanager bei verschiedenen internationalen Konzernen, lässt seine Figuren in einer verknappten Twitter-Sprache, einer Mischung aus Wirtschaftsjargon, Werbeslogans und Serienfragmenten kommunizieren, einem artifiziellen Kondensat seiner langjährigen Erfahrungen »im Auge des Kapitalismus«.

Franz Koglmann
Mit großer Experimentierlust changiert Franz Koglmann in seiner Opernkomposition zwischen verschiedenen musikalischen Epochen und unterschiedlichen Musikstilen – Klassik, Ars Nova, Pop, Jazz, Rock, Noise und Cool Jazz. Das Ergebnis ist ein schonungsloser Wirtschaftskrimi – mit dem unwiderstehlich sinnlichen, swingenden »Koglmann-Touch«.

Künstlerische Leitung
Musikalische Leitung: Koen Schoots
Inszenierung: Michael Scheidl
Ausstattung: Nora Scheidl
Choreografie: Florian Hurler
Dramaturgie: Caroline Weber
Licht: Norbert Joachim

Besetzung
Wolfgang Gratschmaier, Anthony Heidweiller, Dennis Kozeluh, Max Niemeyer, Katja Reichert, Annette Schönmüller, Sà©bastien Soulà¨s

Orchester: Ensemble »die reihe«

Scene 22: »Die ferne Lust«

die-ferne-lust-logo.jpgIm Haus der Begegnung Mariahilf zeigt die Scene 22 am 13. Dezember 2012 »Die ferne Lust«, ein Stück von Thomas Hold nach Arthur Schnitzlers »Das weite Land”. Es kommen sechs Charaktere aus Schnitzlers Original vor. Allerdings gibt es nur zwei Darsteller.

Zur Handlung
Die Geschichte nimmt ihren Lauf, kurz nachdem der Klavierspieler Korsakow beerdigt wurde. Friedrich ahnt eine dunkle Geschichte zwischen seiner Frau Genia und Korsakow. Ein verhängnisvoller Brief an Genia lässt das Karussell der Seitensprünge und Intrigen sich immer schneller drehen. Alle Charaktere suchen die ferne Lust in sich und in anderen Personen. Jedoch bleibt nur eine leere Fassade zurück. Oder schafft eine Person doch den Ausbruch aus der eintönigen Lügerei?

Es spielen Thomas Hold und Daniela Moser. Daniela Moser hat die Schauspielakademie Elfriede Ott abgeschlossen und Thomas Hold studiert ab Januar 2013 an der New York Film Academy.

Info und Reservierung unter thomas.hold2@chello.at
Termin: 13. Dezember 2012
Königseggasse 10, 1060 Wien
Beginn: 19:30 Uhr

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