Martin Bruny am Donnerstag, den
27. Juni 2013 um 21:59 · gespeichert in Theater
Am 28. September 2013 feiert August Diehl am Wiener Burgtheater als Hamlet Premiere. Ein erstes Szenenfoto gibt es bereits.
William Shakespeare: Hamlet
Regie Andrea Breth
Mit Andrea Clausen, Wiebke Mollenhauer, Elisabeth Orth; Bernd Birkhahn, August Diehl, Sven Dolinski, Daniel Jesch, Marcus Kiepe, Hans Dieter Knebel, Roland Koch, Dietmar König, Peter Matic, Markus Meyer, Udo Samel, Albrecht Abraham Schuch, Moritz Schulze, Daniel Sträßer, Martin Schwab, Hans-Michael Rehberg
In der Inszenierung von Ulla Pilz wird der Diener zum Praktikanten und der Mäzen zum Banker. Allfällige Ähnlichkeiten mit realen Personen sind beabsichtigt. Die Premiere geht am 7. August über die Bühne.
Ein weiterer Programmpunkt: Die »Richard Wagner Gala« – mit Annette Fischer (Sopran), Michael Pabst (Tenor), Ulla Pilz (Sopran, Moderation) und Erich Binder (Musikalische Leitung) – zu sehen am 20. August 2013.
Martin Bruny am Dienstag, den
18. Juni 2013 um 17:11 · gespeichert in Theater
Kärntens jüngstes Sommertheaterfestival geht in die zweite Runde. Das Team um Markus Schöttl und Sabine Kranzelbinder bietet diesmal die deutschsprachige Erstaufführung von Fabrice Melquiots französischer Gesellschaftssatire »Juri« im Innenhof des kulturhof:keller in Villach.
Handlung
Patrick und Andrea sind glücklich verheiratet. Nur mit dem Kinderkriegen klappt es nicht so ganz. Was tun? Patrick schluckt fleißig Hormone, während Andrea bereits über Alternativen nachdenkt. Eine Adoption vielleicht? Andrea will nicht mehr warten. Also nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Das Schicksal heißt »Juri« …
Der Autor
Der Franzose Fabrice Melquiot ist im deutschen Sprachraum kein Unbekannter. Seine über 40 Theatertexte, anfangs noch romantisch-boulevardesk, haben sich mittlerweile zu schonungslosen Gegenwartsanalysen gewandelt. Mit sprachlicher Skurrilität und viel schwarzem Humor geht Melquiot in »Juri« gegen eine zunehmend von Burnout, Vorurteilen und Kinderlosigkeit geprägte Generation an, die trotz Wohlstand, Bildung und Überfluss schwer glücklich werden kann.
Martin Bruny am Samstag, den
15. Juni 2013 um 19:15 · gespeichert in Theater
Nach fünf erfolgreichen Kindertheaterproduktionen im »Theater zum Himmel« gründeten Maresa Hörbiger und Katharina Stockinger das »Junge Ensemble Hörbiger«: Hochtalentierte Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren spielen mit großer Leidenschaft die berühmteste Liebesgeschichte der Welt, mit den Instrumenten modernen Theaters inszeniert von Florian Brüggler und Christian Holemy.
Theater mit allen Sinnen zu erfassen, den emotionalen Kern eines Charakters zu begreifen und in der authentischen Darstellung einen Bezug zu sich selbst und zum eigenen Leben zu finden, sind die Ziele der Theaterarbeit des »Jungen Ensembles Hörbiger«. Initiatorin Mag. Katharina Stockinger.
In unserer »Romeo und Julia«-Inszenierung wollen wir mit Hilfe Shakespeares Sprache, den Instrumenten modernen Theaters und der darstellerischen Kraft der Jugendlichen das Publikum berühren.
Das Ensemble besteht aus neun hochbegabten Jungendlichen, die alle bereits erste Schauspielerfahrungen an den großen Bühnen Wiens, in Film und TV gesammelt haben. 6 Vorstellungen stehen noch am Programm auf der Sommerbühne des »Theaters zum Himmel«. Freitag, 21., Samstag, 22., Sonntag, 23., Freitag, 28., Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juni 2013.
Kartenpreise: € 20,00 / Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) ermäßigt € 10,00
Verbindliche Kartenreservierungen per E-Mail an: office@theaterzumhimmel.at
Karten an Vorstellungstagen erhältlich ab 19.00 Uhr an der Abendkassa.
Martin Bruny am Donnerstag, den
6. Juni 2013 um 16:59 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
20. Juni 2013
20:00
bis
22:00
Vom 20. bis 22. Juni 2013 ist im Wiener Pygmalion Theater die Musiktheaterproduktion »Cabaret Schönberg« von Thomas Thalhammer zu sehen. Es singen/spielen Anita Hofmann und Oliver Köllner. Als musikalische Basis des Stücks dienen Arnold Schönbergs »Brettl-Lieder«.
1901 entstanden, gelangten die »Brettl-Lieder« in der Winterspielzeit 1901/02 am Berliner »Überbrettl« zur Uraufführung. Zeitgleich übernahm der junge Arnold Schönberg die musikalische Leitung des »Überbrettl«, das als eines der ersten deutschen literarischen Kabaretts 1901 von Ernst von Wolzogen in Berlin gegründet wurde. Als Vorbild galt das berühmte »Le Chat Noir« am Pariser Montmatre. Dort konnten Künstler die Gelegenheit nutzen, sich gegenseitig die neuesten Stücke vorzuführen, und dabei testen, wie diese beim Publikum ankamen. Das Konzept der Kleinkunst entsprach dem spontanen und sozialkritischen Lebensgefühl der jungen Künstlergeneration, dem Bohemien um die Jahrhundertwende.
Handlung
Ein Theater: Irgendwo. Zu irgendeiner Zeit. Ein Komiker: Jovial und selbstbewusst verstrickt er sich in seinen eigenen Gedanken und wird zusehends zum Abbild einer verwirrten Welt. Ihm gegenüber als Kontrapunkt eine Sängerin. Die Diva, nach der sich das Publikum sehnt. Sie durchbricht seine Gedanken keck, ironisch, verträumt – und bleibt doch nur ein Abbild der Wirklichkeit. Irreal, eine Fantasie. Wenn der letzte Ton verklungen ist und der letzte Satz gesprochen, wiederholt es sich in einem Theater. Irgendwo. Zu irgendeiner Zeit. Ein Komiker. Und eine Sängerin. Der Lauf der Welt.
Die »Brettl-Lieder«
01. Der genügsame Liebhaber (Hugo Salus)
02. Einfältiges Lied (Hugo Salus)
03. Der Nachtwandler (Gustav Falke)
04. Jedem das Seine (Colly)
05. Mahnung (Gustav Hochstetter)
06. Gigerlette (Otto Julius Bierbaum)
07. Galathea (Frank Wedekind)
08. Langsamer Walzer aus »Spiegel von Arcadia« (Emanuel Schikaneder)
Leading Team & Cast
Musik: Arnold Schönbergs »Brettl-Lieder«
Idee & Regie: Thomas Thalhammer
Musikalische Leitung & Piano: Alexander Kral
Mit: Anita Hofmann & Oliver Köllner
Alexander Kral
Seine Ausbildung erhielt der in Wien geborene Musiker an den Musikschulen Wien in den Fächern Klarinette und Klavier, an der Konservatorium Wien Privatuniversität in Tonsatz und Komposition und ab 2004 auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er neben Komposition auch Chorleitung und Dirigieren studierte. 2009 und 2010 war er als Korrepetitor und Dirigent an der Kölner Oper tätig. Seit 2012 lebt er wieder in Wien und wirkt als Dozent für Komposition, Musiktheorie, Chorleitung und als Musikerzieher an verschiedenen Institutionen.
Anita Hofmann
Sie erhielt ihre Musicalausbildung mit Schwerpunkt Tanz an der Stage School Hamburg und wirkte unter anderem in »A Chorus Line«, »Cabaret« oder als Sheila in »Hair« mit, konnte schauspielerische Erfahrungen in Stücken wie »Offene Zweierbeziehung«, »Karl Valentin 2.0« und »Das Gesicht« sammeln und war Ensemblemitglied diverser Tanzformationen. Zuletzt war Anita Hofmann als Roboter im Tanzensemble von »Columbo Dreams« am Wiener Rabenhof zu sehen. Nebenbei ist die gebürtige Wienerin als Dozentin am Performing Center Austria tätig.
Oliver Köllner
In Wien geboren, hat Oliver Köllner seine Schauspiel- und Gesangsausbildung am Vienna Konservatorium abgeschlossen. Als Kleindarsteller konnte er erste Erfahrungen am Burg- und Akademietheater sammeln. Weiters war er bei verschiedenen freien Theaterproduktionen zu sehen, wie zum Beispiel als Johann im Stück »Schwimmen wie Hunde« des Ensembles sinn.frei, und führte Regie bei der Produktion »5 im gleichen Kleid« von dips-Entertainment. Oliver ist Gründungsmitglied des Ensembles sinn.frei.
Martin Bruny am Mittwoch, den
29. Mai 2013 um 13:59 · gespeichert in Theater
Woods Of Birnam haben die musikalische Leitung für eine Neuinterpretation von Shakespeares »Hamlet« am Staatsschauspiel Dresden, in welchem Frontmann Christian Friedel auch die Titelrolle spielt. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist »I’ll Call Thee Hamlet«.
220 Zuschauer fasst der Saal, vor und nach der Vorstellung wird an den Tischen serviert, und wer nicht an Tischen sitzen mag, wird an der 24 Meter langen Bar seinen Platz finden. Die Tickets für die Shows werden zwischen 15 und 45 Euro kosten.
- Glorious!
Eine Hommage an Florence Foster Jenkins
von Peter Quilter
Deutsch von Horst Johanning
Österreichische Erstaufführung
Schottenberg/Kudlich/Navas
Premiere: 29. September 2013
mit Judith Aguilar, Maria Bill, Inge Maux, Johanna Mertinz, Till Firit und Ronald Kuste
- Woyzeck
Nach dem Stück von Georg Büchner
Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan
Konzept von Robert Wilson
Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens
Schottenberg/Lichtenberger-Bozoki/Kudlich/Navas
Premiere: 22. November 2013
mit Hanna Binder, Susa Meyer, Haymon Maria Buttinger, Tany Gabriel, Thomas Kamper, Christoph F. Krutzler u.a.
- Doris Day, die letzte Jungfrau Hollywoods
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
von Andy Hallwaxx
Uraufführung
Hallwaxx/Kudlich/Navas/Bauer
Premiere: 19. März 2014
mit Doris Weiner, Martin Bermoser und Dennis Kozeluh
Martin Bruny am Mittwoch, den
17. April 2013 um 20:58 · gespeichert in Theater
Kurzdokumentation über den Puppenspieler Nikolaus Habjan
Redaktion: Felix Weisz
Kamera: Silvio Lenglachner / Jakob Grill
Licht und Ton: Matthias Sonnweber
Martin Bruny am Donnerstag, den
11. April 2013 um 12:44 · gespeichert in Theater
Am 19. April 2013 bringt Bernd Roger Bienert zeitgenössisches britisches Opernschaffen nach Wien. Im Metallenen Saal des Wiener Musikvereins findet die österreichische Erstaufführung der 2006 in London uraufgeführten Oper »The Original Chinese Conjuror« von Raymond Yiu in englischer Sprache statt.
Handlung
Im Mittelpunkt der Oper steht die obskure Lebensgeschichte des amerikanischen Zauberkünstlers William Robinson, der um 1900 aus den USA nach London reiste, um – obwohl er kein einziges Wort Chinesisch sprach – dort als »chinesischer Zauberkünstler« zu größter Berühmtheit zu gelangen.
Robinson eignete sich uneingeschränkt die Identität des zu dieser Zeit in den USA auftretenden chinesischen Magiers Ching Ling Foo an. Er trat in London mit einer nur mikroskopischen Namensänderung unter dem Künstlernamen Chung Ling Soo auf.
Genauso betrügerisch wie in seinen Zaubershows verhielt sich Chung Ling Soo alias William Robinson auch im privaten Leben: So unterhielt er parallel gleich mehrere Ehefrauen samt Familien in verschiedenen Ländern.
Vollkommen unerwartet endete diese erstaunliche Karriere, als William Robinson während seiner Zaubershow bei einem seiner riskantesten Tricks auf offener Bühne erschossen wurde. William Robinsons/Chung Ling Soos spektakulärer Doppeltod vor zahlendem Publikum und sein reales Verschwinden aus dem Diesseits verhalfen ihm gleichzeitig zur Möglichkeit der Flucht aus seinem verworrenen irdischen Dasein sowie zur Unsterblichkeit als Künstler. War William Robinsons allerletzter nicht zugleich auch sein großartigster Zaubertrick?
Raymond Yiu | Musik
Der Komponist und Jazzmusiker Raymond Yiu wurde in Hongkong geboren. Er lebt und arbeitet seit über zwei Jahrzehnten in London. 2006 gelang Yiu mit seiner ersten Oper in London ein durchschlagender Erfolg bei Presse und Publikum. 2009 brachte Starpianist Lang Lang ein für ihn geschriebenes Werk ebenfalls in London zur Uraufführung. Zahlreiche Kompositionsaufträge, Preise und Auszeichnungen sowie Uraufführungen im Auftrag des BBC Symphony Orchestra folgten.
Lee Warren | Libretto
Gemeinsam mit dem britischen Komponisten Raymond Yiu stieß Librettist Lee Warren – er ist selbst Magier – auf der Suche nach einem passenden Sujet für eine Oper auf die merkwürdige Geschichte des Magiers Chung Ling Soo. Warren und Yiu waren von der Idee des Betrugs fasziniert, der heute so zeitaktuell scheint wie selten zuvor. »Wir leben in einer Zeit des Lügens – in einer Welt, in der man annimmt, man müsste andere betrügen, bevor man selbst betrogen wird – in einer Zeit, in der sogar Regierungen ihre Völker anlügen«, sagt Lee Warren. Und: »Wäre der Magier Robinson/Soo nicht vor Publikum gestorben, hätte sich niemand an ihn erinnert. Nur der Tod hat ihm gleichzeitig die Möglichkeit zur Flucht aus seinem verworrenen Leben und zur Unsterblichkeit als Künstler angeboten.«
Bernd R. Bienert | Inszenierung und künstlerische Gesamtleitung
Regisseur Bernd Roger Bienert verlässt bei seiner Umsetzung dieser österreichischen Erstaufführung bewusst den Weg des analogen Inszenierungsansatzes, um die Zusammenhänge des Librettos auf eigenwillige und intuitive Weise zu beleuchten und zu interpretieren. Er konzentriert angedeutetes Bühnengeschehen auf reduzierte choreografische Abläufe, schöpft aus der Interaktion mit den eigens für Wien kreierten Visuals des in Belgien lebenden Videokünstlers Walter Mirtl. Die freie Auslegung der zeitlich gestaffelten Ebenen und komplexen Handlungsstränge des Librettos verbinden sich zu einer homogenen Einheit, die zugleich sowohl visuell als auch auditiv rezipiert werden kann.
The Original Chinese Conjuror
(A Musical Diversion Suggested by the Lives of Chung Ling Soo)
Musik: Raymond Yiu
Libretto: Lee Warren
Leading Team
Inszenierung: Bernd R. Bienert
Visuals: Walter Mirtl
Kostüme: Simon Grundtner
Dirigent: Vasilis Tsiatsianis
Orchester: DIE REIHE
Produktion: TEATRO BAROCCO
Besetzung
William Robinson: Bryan Benner
Dot Robinson: Anne Wieben
Alexander Herrmann: Andreas Maurer
Chai Ping: Friedolin Obersteiner
Soldat, Besucher, Donald Stevenson, Zeitungsjunge, Reporter und Harry Elson, Stimme von Ching Ling Foo: Klaus Paar
19. April 2013
Musikverein Wien, Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien, Österreich
Beginn: 20:00 Uhr
Dauer: 70 Minuten