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Archiv - Vermischtes

Michael Jackson & Mozart, ein Perchtoldsdorfer und ein Deutscher

Wir haben einen schönen, heißen Sommer, die Löcher werden immer größer – die Sommerlöcher, die es zu stopfen gilt. Das nutzen unsere lieben deutschen Nachbarn, namentlich das ZDF, zu einer ganz besonders herzigen Farce, geht es doch um die Frage, ob Mozart nun nicht eigentlich Deutscher war.

Peter Arens, Leiter der Redaktion Geschichte und Gesellschaft beim ZDF:

»Im Brockhaus 1837–1841 ist Mozart als deutscher Komponist verzeichnet. Er selbst hat sich als Deutscher gesehen, zu seinen Lebzeiten gehörte Salzburg zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Wir geben zu, dass das eine Anregung zur Diskussion ist. Wenn die deutschen Grenzen diskutiert werden, ist uns das recht.«

Geht es nur mir so, oder zieht sich dieses »Argument« wie Kaugummi? Man merkt geradezu die fade Werbekampagne, die jetzt schon auf diesem Wege in die Köpfe der potentiellen Zuschauer infiltriert werden soll. Ah geh, das geht aber doch ein wenig subtiler, gell, ZDF? Argumentationsprostitution für den x-ten Aufguss DER Sendung über die besten, größten und bedeutendsten Deutschen. Sollen wir etwa davon ausgehen, dass es nicht genug bedeutende Deutsche gibt, sodass auf ausländische Ressourcen zurückgegriffen werden muss? Wie peinlich! (Und nur nebenbei: “Wenn die deutschen Grenzen diskutiert werden” … wie soll man das nun bitte verstehen?)

Was ist Kunst (nicht)?

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden weiß, was Kunst (nicht) ist:

»Eine Skulptur, die sich selber in den Mund pisst, ist zu starker Tobak. Wenn’s einen zum Grausen anfängt, muss ich es nicht unbedingt öffentlich darstellen. Das ist für mich jenseitig, absolut jenseitig.«

Wie traurig, dass das Jenseitige keinen Platz mehr in Salzburg hat. Thomas Bernhard hat das alles immer schon gewusst:

»Die Stadt ist für den, der sie und ihre Bewohner kennt, ein auf der Oberfläche schöner, aber unter dieser Oberfläche tatsächlich fürchterlicher Friedhof der Phantasien und Wünsche.«

“Das Schweigen der Lämmer” - Das Musical


Gibt es einen Stoff, aus dem man kein Musical machen kann? Nö! Man kann aus allem ein Musical machen. Jüngstes Glied der Beweiskette: Silence Of The Lambs: The Musical. Ob das nun ein großangelegtes Fake ist, eine gelungene Parodie, ob jemals eine Bühnenversion zustandekommen wird, all das bleibt dem geneigten Leser dieser Zeilen selbst als Rechercheaufgabe des Tages überlassen.

Infotool für Musical-Fans: Der Cast-Topf

Wer schon mal auf der Suche nach Cast-Listen aktueller und älterer Musical-Produktionen war, weiß, wie mühsam es oft ist, Informationen über Besetzungen zu recherchieren. Der Cast-Topf schafft da Abhilfe. Wer spielte 1998 bei der Duisburger Produktion von Les Misà©rables alternierend den Javert? Der Cast Topf hat die Antwort.

Keine andere Form des gewöhnlichen Scheiterns, weder Krankheit noch Ruin oder Versagen im Beruf, findet einen solch tiefen grausamen Widerhall im Unbewussten wie die Trennung. Sie rührt unmittelbar an den Ursprung aller Angst und weckt ihn auf. Sie greift mit einem Griff so tief, wie überhaupt Leben in uns reicht. —Botho Strauss

Aber fast jeder, der aus einer Trennung zurückbleibt, erkrankt konservativ an Leib und Seele (während vielleicht sein Verstand, der äußere, feste, auch der politische durchaus die Richtung hält). Er ringt mit jedem seiner schweren Atemzüge um einen Zustand, der verloren ist. —Botho Strauss

Das Vinyl-Museum


[zum Eingang; weitere Links hier]

Arne Elsholtz - der beste Synchronsprecher Deutschlands


Lippstadt - Der Schauspieler Arne Elsholtz, deutsche Stimme unter anderem der Hollywoodstars Tom Hanks und Jeff Goldblum, ist zum besten deutschen Synchronsprecher ernannt worden. Elsholtz darf sich über 2500 Euro freuen - eigentlich ein wenig mickrig, aber die Ehre, die Ehre ist wahrlich unermesslich … [story]

Appreciating album cover art in an age of downloads


You can’t judge a book by its cover, but it sure is tempting. A record, well, go right ahead and judge.
The incorrigible rock critic Richard Meltzer used to write record reviews for rock ‘n’ roll rags without even taking the shrink-wrap off the jacket. He’d simply gaze into the cover image and glean all the information he felt he needed to know.
“Time was when Atlantic was the real trailblazer in album cover art (remember Hank Crawford’s “Soul Clinic”?),” he once typed, kicking off a Rolling Stone review of some forgotten supergroup. “But this one, sheesh!”
[SFGate.com via rockcriticsdaily]

‘blog! - The Musical


Starring Victor J. Lams as “Little Andrew ‘Blogpundit”
Produced and Directed by Victor J. Lams
Running Time: One minute, thirty-three seconds.
[Infos & Download]

Celebrity-Blogs & Diaries


- Linkliste via diarist.net
- Forbes’ Wahl des besten Celebrity-Blog
- Wil Wheaton - der Gewinner der Forbes-Wahl

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