Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - TV

Lukas Perman “Mitten im Achten”

Am vergangenen Wochenende, so berichtet die Zeitschrift “TV-Media”, wurde in den Studios Potsdam-Babelsberg die Pilotfolge einer neuen ORF-1-Vorabend-Sitcom aufgezeichnet. Unter dem Titel “Mitten im Achten” blödeln einige Topkomiker Österreichs wie Gerold Rudle, Verena Scheitz, Christoph Fälbl oder Max Schmiedl. Mit an Bord auch Lukas Perman.
Worum geht es in der geplanten Sitcom? “Die durchgeknallten Bewohner des Bezirks gewähren - egal ob im Kaffeehaus oder in der WG - einen ungeschminkten, humorvollen Einblick in ihren Alltag.
“Mitten im Achten” basiert auf einer holländischen Vorlage (”Samen”, dt.: “Beisammen”). Wenn die Pilotfolge die Verantwortlichen des ORF überzeugt, werden im Herbst vermutlich 100 Folgen zu je 30 Minuten produziert. Drehzeit: 3 Monate. Gesendet wird dann täglich eine Folge, um den schwachen ORF-1-Vorabend zu pushen.

Shirley Horn (1934-2005)

Shirley Horn ist tot. Sie starb am 20. Oktober 2005 im Gladys Spellman Nursing Home in Cheverly, USA, an den Folgen ihres schweren Diabetes-Leidens. Trotz ihrer schweren Krankheit nahm sie bis zuletzt Songs auf und tourte mit ihrem hervorragenden Jazz-Ensemble um die ganze Welt. Herausragend ihr spätes Meisterwerk “Here’s to life” aus dem Jahre 1992.

Here’s To Life
No complaints and no regrets.
I still believe in chasing dreams and placing bets.
But I have learned that all you give is all you get so you give it all you got.
I had my share. I drank my fill, and even though I’m satisfied I’m hungry still
to see what’s down another road, beyond a hill and do it all again.
So here’s to life and all the joy it brings.
Here’s to life the dreamers and their dreams.
Funny how the time just flies.
How love can turn from warm hellos to sad goodbyes
and leave you with the memories you’ve memorized to keep your winters warm.
There’s no yes in yesterday.
And who knows what tomorrow brings or takes away.
As long as I’m still in the game I want to play
for laughs, for life, for love.
So here’s to life and all the joy it brings.
Here’s to life.
The dreamers and their dreams.
May all your storms be weathered.
And all that’s good get better.
Here’s to life.
Here’s to love.
And here’s to you.

EVERWOOD - Experience the magic

Everwood
Seit voriger Woche in ORF 1 zu sehen: Everwood. In den USA eine mit Dutzenden Preisen ausgezeichnete Fernsehserie, die bestes Familien-Entertainment mit sympathischen Darstellern bietet, wobei “sympathisch” bei Stars wie Treat Williams oder James Earl Jones leicht untertrieben ist. Der ORF zeigt die Serie im Nachmittagsprogramm und vergibt damit die Chance, wirklich groß mit dieser Soap zu punkten. Doch das scheint schön langsam mehr Strategie denn Zufall zu sein, läuft doch auch “O. C. California” im Nachmittagsprogramm, “jeden Samstag”, es sei denn es gibt Tennis, Fußball, Skifahren, Formel 1 etc. pp. Kurz und gut: Die Serie läuft ab und an, und im Sommer, wenn wenige um diese Zeit vor dem Fernseher sitzen, natürlich regelmäßig.
Zurück zu “Everwood”. Die Serie steht jeden Tag um 16:15 Uhr am Programm und ist durchaus sehenswert. Alle Zuschauergruppen von Jung bis Alt werden bedient, “Everwood” bietet der Aussteigerseele in uns allen ebensoviel wie den Fans von Arztserien und Teeniesoaps, Skurriles wird mit Berührendem gemischt, federleicht schwebt der oft melancholische Plot auf einem Soundtrack, der sehr fein kalkuliert und komponiert (Blake Neely) ist. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil der Serie. Nicht verwunderlich, dass eine eigene Website der Musik zu Everwood gewidmet war (die leider mittlerweile offline ist). Für jede Episode wurden die verwendeten Songs angegeben, interessante Downloads gab es von einigen Blake-Neely-Originalkompositionen - sehr ungewöhnlich, mit viel Leidenschaft umgesetzt, durchaus beispielgebend und auch adäquat für diese Serie, die ihre Wirkung zu einem großen Teil aus der Bild/Ton-Komposition zieht. In den USA sprießen Fansites Monat für Monat aus dem Boden. Während der ORF Season 1 und 2 ausstrahlt, startet im Herbst in den USA Season 4. Richtig losgehen wirds ab September, da ist EVERWOOD auch im deutschen TV zu sehen.

Jonathan Rhys Meyers: Mit “Elvis” zum Megastar?

Jonathan Rhys Meyers ist Elvis
Jonathan Rhys Meyers, 28 Jahre, geboren in Dublin, Irland, ist seit Jahren am Sprung zu einer Weltkarriere. Ganz hat es freilich bis jetzt nicht geklappt. Nebenrollen in nicht unbedeutenden Filmen wie “A Man of No Importance”, “Michael Collins”, “Velvet Goldmine” und größere Rollen in eher unbedeutenden Filmen wie “The Governess”, “The Tribe”, “Tangled” und einigen anderen mehr standen am Anfang, erst in Bend it like Beckham konnte er die Aufmerksamkeit eines etwas größeren Publikums auf sich ziehen. Und wenn man Howard Braunstein, seines Zeichens Exec. Producer, glauben mag, war es seine Rolle in “Bend it like Beckham”, die Rhys Meyers einen Vertrag für eine Mini-TV-Serie gebracht hat, mit der er tatsächlich weltweit durchstarten könnte. “I watched Bend It Like Beckham and when you see him, you just say, ‘He is Elvis.’ But at the time he wasn’t available, so we started the search. … He both has the physical look and the style that embodies Elvis, both the sweetness and the sex appeal”.
“Elvis”, die CBS-Miniserie, wird am 8. und 11. Mai 2005 im amerikanischen TV gesendet, und es muss schon verdammt viel schiefgehen, dass es Jonathan Rhys Meyers damit nicht in die Liga der Hollywoodstars schafft. Man kann davon ausgehen, dass diese Miniserie im Laufe der nächsten Jahre praktisch überall auf dieser Welt zu sehen sein wird, und bis dahin hat Rhys Meyers mit Match Point, dem neuen Woody Allen-Streifen, und The last Unicorn (an der Seite von Christopher Lee, Angela Lansbury und Mia Farrow) reichlich Gelegenheit, sich auf seinen Status als Hollywood-Star einzustellen.

Wil Wheatons Audioblog - gehört gehört

Wil Wheaton, Pic: Wil Wheaton

Über Wil Wheatons erstaunlich erfolgreiches und wirklich hochinteressantes Blog hab ich schon mal vor ein paar Jahren geschrieben, diese Woche hat er in seinem AudioBlog ein “Posting” veröffentlicht, das es mehr als wert ist, gehört zu werden. Er schildert darin seine Gefühle bei der Audition für einen Film, den er nicht wie so oft maximal aus rein karrieretechnischen Beweggründen machen möchte, sondern wirklich wirklich machen WILL. Ob er die Rolle bekommen hat, ist noch nicht raus. Aber er wird es posten. Zum Download des Audioblog-Beitrags geht’s hier.

Golden Globes 2005: Absage an Musicalverfilmungen

Es ist wieder relativ still geworden um Musicalverfilmungen, zumindest dann, wenn es daran geht, die besten Filmproduktionen des Jahres auszuzeichnen. Was “Moulin Rouge” und “Chicago” geschafft haben, konnten Streifen wie “De-Lovely” oder gar “The Phantom of the Opera” nicht wiederholen. Die Golden Globes 2005 waren eine eindeutige Absage an das Genre Musical im Kino. Einerseits liegt das wohl an vielen nicht verwirklichten Filmprojekten, die das Zeug gehabt hätten, für Furore zu sorgen, andererseits daran, dass eben Filme wie “The Phantom of the Opera”, gemessen an “normalen” Standards und nicht an jenen von Musicalfans, nur bescheidenen Erfolg einfahren können und von der Presse mit überwiegend negativen oder sogar vernichtenden Kritiken bedacht wurden. In der Branche ist man aufgewacht. Diverse in Planung befindliche Musicalverfilmungen drohen auf Eis gelegt zu werden. Wird die nächste Lloyd Webber-Musicalverfilmung wieder ausschließlich auf Video/DVD erscheinen? Auszuschließen ist es nicht. Hoffen wir auf etwas mehr Erfolg bei Projekten wie “Rent” und “The Producers“.

21 Emmy-Nominierungen für “Angels in America”


Heute wurden die Nominierungen für die Emmy-Awards bekannt gegeben.
Mit 21 Nominierungen führt die TV-Mini-Serie “Angels in America” den Reigen der aussichtsreichsten Gewinner-Kandidaten an, knapp gefolgt von “The Sopranos” mit 20 Nominierungen.
Die Emmy-Awards gehen am 19. September im Los Angeles Shrine Auditorium über die Bühne. [story]

Endlich darf der “Smallville-Superman” fliegen


Keine Flugszenen, das war in den ersten drei Staffeln von Smallville, der Serie über die Jugendjahre von “Superman”, das Credo der Produzenten - in der vierten Staffel ist es nun aus mit diesem Firlefanz. Es wird Flugszenen geben, freilich nicht, wie man sich das erwarten könnte, so die Produzenten. Na dann … Hauptsache er tut, was er tun soll. [story]

Barry Manilow-Themenabend bei “American Idol, Season 3″

Vergangene Nacht stand die Castingshow American Idol, die weltweit erfolgreichste Entertainment-Sendung, ganz im Zeichen von Mr. Entertainment: Barry Manilow. Die sieben Finalisten interpretierten sieben seiner Hits:

Diana DeGarmo - “One Voice”
George Huff - “Trying To Get The Feeling Again”
Jennifer Hudson - “Weekend In New England”
Jasmine Trias - “I’ll Never Love This Way Again”
LaToya London - “All The Time”
John Stevens - “Mandy”
Fantasia Barrino - “It’s A Miracle”

Danach stellten sich die potentiellen American Idols dem Urteil der Jury, der auch Barry Manilow angehörte.
Derzeit laufen in Foren und auf Websites Diskussionen darüber, für wen diese Runde die letzte gewesen sein wird. Idolfan.org bietet Mitschnitte der Performances. Auch heute Nacht ist Barry Manilow mit von der Partie und wird live dabei sein, wenn wieder einmal ein Kandidat tränenreich veranschiedet wird. Wer wird es sein? George Huff, der mehr falsche Töne generierte als es ein Zufallsgenerator zustande gebracht hätte, oder etwa John Stevens, ein 16-jähriger Dean Martin-Epigone und Darling der aktuellen Season?
Selbstverständlich könnte man an jedem anderen Themenabend hier das Posting beenden, aber bitte, nochmal: Es war ein Barry Manilow-Themenabend, und das ist so ungefähr das Ärgste, was sich Musikjournalisten und alle anderen, die von Musik nichts vestehen, vorstellen können. Daher hier ein Link zu einem USA-Today-Artikel. Etwas mehr Wertschätzung für “The undisputed #1 Adult Contemporary Artist-of-All-Time, a Grammy, Emmy and Tony award-winner” bietet: The Rugged Elegance.
Zitate des Abends:
Simon Cowell zu Barry Manilow: “What have you done to the girls? You’ve made them all sing really well.”
Barry Manilow, als er sich den 7 Finalisten vorgestellt hat: “For those of you who don’t know who I am, this is what Clay Aiken is going to look like in thirty years.”

UPDATE: Jennifer Hudson ist out. Keine Bange, die Frau macht auch ohne “American Idol” ihren Weg.

Manilow Marches Onto ‘American Idol’


Barry Manilow will be one of the celebrity guest judges on the current season of “American Idol,” Billboard.com has learned. In live episodes airing April 19-20, Manilow will sit in as a judge alongside Simon Cowell, Paula Abdul and Randy Jackson. The episodes will feature the contestants performing Manilow songs, and Manilow himself will perform on the April 20 edition.
“American Idol,” currently in its third season, is Fox’s highest-rated series of the year so far, according to Nielsen Media Research. Producers are currently trying to persuade Paul McCartney and Stevie Wonder to be guest judges on the show. [story]

« zurueck · vor »