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Nils Rovira-Muñoz über sein »Horror-Erstengagement« am Wiener Volkstheater

Theaterpodcast Schauspiel Hannover mit Nils Rovira-Muñoz. Er erzählt zum Beispiel von seinem Engagement am Wiener Volkstheater (2015–2017), direkt nach seinem Schauspielstudium.
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»Ich hatte ein richtiges Horror-Erstengagement in Wien, am Volkstheater. Das war für mich die Realitätskeule von ›Das ist Theater‹. Will ich das? Kann ich das? Was passiert hier? Das war ne Lektion, für die ich dankbar bin. […] Für mich war es ein Wahnsinn, in diese Riesentheaterstadt Wien zu ziehen mit so ner großen Tradition auch an dem Haus. Die Leute lieben das Theater dort. Es gibt viel Aufmerksamkeit dafür, und das checkt man sofort. Gleichzeitig war es auch eines der größeren Häuser in meinem Jahrgang. Quasi diese Bürde zu tragen: Man ist einer von den wenigen, die die Möglichkeit bekommen, in dieser Größenordnung zu arbeiten. Das hat mich überfordert, muss ich sagen. Dann hab ich ganz groß gespielt am Anfang, neben Starkollleg:innen, und ich war aber nicht so gut, würd ich sagen. Dann kriegst du Kritiken, die dein Spiel beurteilen, und da muss man kucken, wie geh ich da selber mit um. Welche Verantwortung liegt dann vielleicht auch bei der Leitung? Da sind so viele Sachen zusammengekommen, dass das Engagement dann nach zwei Jahren beeendet war und das eine große Erleichterung auch für mich war auf ne Art. Trotzdem wertvolle Jahre, muss ich sagen.«
Link zum Podcast –> hier

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