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Kammersänger Sebastian Reinthaller übernimmt Bühne Baden ab 2014

Mit 1. Mai 2014 tritt Kammersänger Sebastian Reinthaller das Amt des künstlerischen Leiters an der Bühne Baden an. Sein Vertrag ist auf fünf Jahre befristet, mit der Option auf Verlängerung.

Sebastian Reinthaller ist fixes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, gastiert seit über einem Jahrzehnt an den beiden Bühnen in Baden - Stadttheater und Sommerarena - und avancierte in diesen Jahren zum Publikumsliebling.

Der Vertrag des bisherigen künstlerischen Leiters Prof. Dr. Robert Herzl wird bis zum 30. April 2014 auf zwei Jahre verlängert. Die Entscheidungsfindung fand am 11. April 2011 einstimmig durch eine Kommission - bestehend aus Vertretern des Landes NÖ, der Stadt Baden, der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft sowie Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur - statt.

A Musical Master Class with Dr. Michael Kunze

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Die englischsprachige Website “A Musical Master Class with Dr. Michael Kunze” bietet Infos zu den Arbeiten des Storyarchitekten, und beispielsweise auch ein Interview in englischer Sprache zu einigen interessanten Themen:

1. What was your expe­ri­ence in work­ing with some­one as eccen­tric as Roman Polan­ski?
2. Isn’t it easy to sim­ply trans­late an exist­ing suc­cess musi­cal into your native lan­guage? What are the dif­fi­cul­ties you might encounter with such a project?
3. How much con­trol would stars like Andrew Lloyd Web­ber and Tim Rice claim over a foreign-language adap­tion of their work?
4. Did you ever expe­ri­ence any acci­dents dur­ing the per­for­mance of a drama musi­cal?
5. Do you fight with your direc­tors over cre­ative deci­sions?
6. What was the worst thing that ever hap­pened to you in con­nec­tion with your drama musi­cals?
7. How do you find all your fan­tas­tic tal­ent? Do you work with a cast­ing com­pany? Usu­ally, how many actors get rejected before you pick your star?

Zum Interview gehts –> hier.

Link
- musicalworkshop.org

Theater Die Neue Tribüne: There’s More (2011)

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Der Frust mit dem gängigen Repertoire war wohl mit ein Grund, warum es am 2. und 3. April 2011 im Theater “Die Neue Tribüne” in Wien zur Premiere einer Show mit dem Titel “There’s More” gekommen ist. Walter Lochmann kennt sich mit dem nennen wir es Wiener Standard-Musicalrepertoire aus. Viele Jahre war er als Dirigent, Arrangeur, Pianist und in vielen weiteren Funktionen bei den Vereinigten Bühnen Wien angestellt - und er hat sich wohl gerade rechtzeitig abgesetzt, um jetzt auch all das zu verwirklichen, was ihn künstlerisch noch mehr interessiert, statt im Mainstream-Meer bis zur Pensionierung herumzurudern.

Es werden dies wohl nun weniger die Musicals (wenn es denn Musicals sind) sein, die man in Wien von den Vereinigten Bühnen Wien zu hören bekommt. Mit Mainstream, produziert, wie es unter den jeweils gegebenen Umständen möglich ist, versucht das Unternehmen VBW so gut es geht Geld zu lukrieren, das es dann im besten Fall mit kleinen, feinen Musicalproduktionen wieder auf den Putz hauen kann - nur das passiert leider zu selten, statt dessen wird bisweilen Blasorchester-Musiktheater (”Woyzeck”) und Hollywood-Sternchen-Operndramatik (Malkovich in allem, was je im Ronacher stattgefunden hat und noch stattfinden wird) geplant beziehungsweise produziert, um bei Kritikern das eine oder andere positive Wort abzustauben. Alle paar Jahre revivaln wir unser Liebkind “Elisabeth”, wenn das nicht mehr geht, dann eben “Mozart!”, wenn das nicht mehr geht, “Tanz der Vampire”, und dann passts ja doch schon wieder mit “Elisabeth”.

Dekolletà©s wie im möglicherweise neuesten Fall von Stunt-Casting (”Rebecca”, Stuttgart) waren nicht das Thema von “There’s More”, auch ging es nicht darum, wieviel Botarin ein Mann verträgt, vielmehr unterhielt man sich beispielsweise darüber, wie großartig es Jason Robert Brown versteht, Klaviersätze zu schreiben, die man tatsächlich so spielen kann, wie er sie geschrieben hat, der Stimmungen und Zwischentöne erzeugt mit seinen Songs, die tatsächlich im Moment wirken und eine ganz eigene Qualität haben, die mit zwei Liedern aus “The Last 5 Years” bewiesen wurde. “Climbing Uphill” und “If I didn’t believe”. In “Climbing Uphill” spielte Daniela Dett sehr schön die Musicaldarstellerin in Not, die sich vom Korrepetitor gequält und von den Castingleuten angegafft fühlt. Sehr gute Szene, ebenso wie der Schlusspunkt des 1. Akts, “If I Own Today”, eine Nummer von Scott Alan, in die sich Lochmann und Dett so richtig hineinsteigerten.

Es ging bei “There’s More” um Akkord, Melodie, Rhythmus, und es gab, natürlich, kleine Querverweise auf den im Untertitel erwähnten Mainstream, etwa im Vergleich der Songs “Putting It Together” und “Ich gehör nur mir”. Da erklärte Walter Lochmann auf unterhaltsame Art und Weise Melodie, Akkord und Rhythmus, und wie im Unterschied zum Sondheimschen Lied bei Levay am Beginn von “Ich gehör nur mir” nur Rhythmus dominant ist. Genau diese Passagen des Musicalkonzerts waren es, die auf ganz eigene Weise gefielen.

Walter Lochmann, Foto: Andrea Martin

Noch mehr hätte man bei “There’s More” auf einige der Liedtexte eingehen können. So wäre beispielsweise über Stephen Sondheims “Putting It Together” aus dem Musical “Sunday In The Park With George” sicher einiges zu erzählen gewesen. Am 30. September 1989 ging mit “Am Sonntag im Park mit George” die deutschsprachige Erstaufführung dieser Show im Pfalztheater von Kaiserslautern über die Bühne, die deutsche Übersetzung besorgte Jürgen Fischer. Allein über Sondheim und seine Liedtexte könnte man eigene Veranstaltungen ohne Ende machen. Interessant an der “There’s More”-Version: Robert G. Neumayr und Daniela Dett übersetzten “Putting It Together” neu. Jürgen Fischer verwendete für seine Übersetzung die von Sondheim Mitte der 1980er Jahre überarbeitete und ergänzte Version des Original-Songs, auch bekannt als “Streisand”-Version, weil sie für das “Broadway-Album” der Diva entstand. Erkennbar beispielsweise daran, dass aus dem Begriff “earnest conversation” eine “Cocktail-conversation” wurde. Wenn man sich für Sondheim interessiert, sind Neuübersetzungen eine spannende Sache. So ist es ganz interessant, ein paar Zeilen des Originals den Übersetzungen von Jürgen Fischer und Robert Neumayr/Daniela Dett gegenüberzustellen:

Sondheim
Bit by bit,
Putting it together …
Piece by piece -
Only way to make a work of art.
Every moment makes a contribution
Every little detail plays a part
Having just the vision’s no solution
Everything depends on execution:
Putting it together -
That’s what counts.

Ounce by ounce,
Putting it together …
Small amounts,
Adding up to make a work of art.
First of all, you need a good foundation,
Otherwise it’s risky from the start.
Takes a lot of earnest conversation-
But without the proper preparation-
Having just the vision’s no solution-
Everything depends on execution.
The art of making art
Is putting it together,
Bit by bit.
———————————————

Jürgen Fischer
Stück für Stück,
setz ich es zusammen …
Teil für Teil -
denn nur so entsteht ein Kunstobjekt.
Jeder Augenblick ist ein Ereignis
Jede Einzelheit dient dem Projekt
Nur die Vision macht noch kein Zeugnis
Nur was Hände schaffen wird zum Gleichnis:
Füg alles zusammen -
nur das zählt.

Glied für Glied,
Setz ich so zusammen …
Ein Kredit
Finanziert das nächste Kunstobjekt.
Dann gründ ich mal eine Foundation,
Andernfalls riskiert man das Projekt-
Eine kleine Cocktail-Conversation-
Und schon interessiert sich die Foundation-
Nur Visionen, das sind Illusionen-
Wichtig sind die schöpferischen Aktionen.
Die Kunst, wie man Kunst macht
Das fügt alles zusammen,
Stück für Stück
———————————————–

Robert G. Neumayr/Daniela Dett
Stück für Stück,
setze es zusammen …
Teil für Teil -
ja, nur so entsteht ein Meisterwerk.
Jeder Augenblick ist dir ergeben
Jeder kleine Baustein dein Handwerk
Die Vision allein kann nichts ergeben
Es wirklich zu tun ist das Bestreben:
Setze es zusammen -
drauf kommts an.

Gramm für Gramm,
Setze es zusammen …
Irgendwann
Spürst du plötzlich, was Kunst wirklich kann.
Erst brauchst du ein gutes Fundament,
Sonst geht alles schief von Anfang an-
Auch ein Überraschungselement-
Und ich wiederhole vehement-
Die Vision allein kann nichts ergeben-
Es wirklich zu tun ist das Bestreben.
Die Kunst, erschaffst du Kunst, ist
Setze es zusammen,
Stück für Stück.
———————-

Robert Neumayr, Daniela Dett, Foto: Andrea Martin

“There’s More”, um ein bisschen Werbung zu machen, ist eine Show, die man buchen kann. Viel braucht es dazu nicht: ein Klavier, zwei Sesseln, einen Tisch. Geliefert wird ein Programm, das großteils aus Liedern besteht, die eine Geschichte erzählen und deren Texte nicht mit Softwareunterstützung als bloße larmoyante pathetische Lautmalerei entstanden sind. Robert G. Neumayr, Daniela Dett und Walter Lochmann konferieren, singen und spielen sich durch eine Show voller Highlights, von Scott Alan bis Thomas Zaufke, sie erklären das jeweilige Setting der Shows, erzählen Anekdoten, bieten einen anregenden und unterhaltsamen Abend mit Musicalsongs, die Bedeutung haben.

Die nächste Möglichkeit, “There’s More” zu sehen, gibt es am Samstag, den 4. Juni 2011, um 22 Uhr im Posthof Linz, mittlerer Saal, im Rahmen der Langen Nacht der Bühnen.

Akt 1
“Putting it Together” aus “Sunday in the Park with George”
M, T: Stephen Sondheim, D: Robert G. Neumayr und Daniela Dett

“Carrying a Torch” aus “A Spoonful of Stiles & Drewe”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe, D: Robert G. Neumayr, Daniela Dett

Playbill” aus “It’s Only Life”
M,T: John Bucchino

“We’re Just Friends” aus “I Love You Because”
M: Joshua Salzman, T: Ryan Cunningham

“Mein Köper und ich” aus “Babytalk”
M: Thomas Zaufke, T: Peter Lund

“Rauchen Verboten” aus “Elternabend”
M: Thomas Zaufke, T: Peter Lund

“Climbing Uphill” aus “The Last 5 Years”
M, T: Jason Robert Brown

“If I Didn’t Believe in You” aus The Last 5 Years
M, T: Jason Robert Brown

“If I Own Today” aus “Dreaming Wide Awake”
M, T: Scott Alan

Akt 2
“Country House” aus Follies
M, T: Follies

“And They’re Off” aus A New Brain
M, T: William Finn

“They Don’t Make Glass Slippers” aus “Soho Cinders”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe

“Sooner or Later” aus Dick Tracy
M, T: Stephen Sondheim

“Role of a Lifetime” aus “Bare: A Pop Opera”
M: Damon Intrabartolo, T: Jon Hartmere, Jr.

“A Way Back to Then” aus “[Title of Show]”
M, T: Jeff Bowen

“Run away with Me” aus “The Unauthorized Autobiography of

Samantha Brown”
M: Brian Lowdermilk, T: Kait Kerrigan

“Who I’d Be” aus Shrek - The Musical
M: Jeanine Tesori, T: David Lindsay-Abaire

Zugabe:
“Does Anyone Ever Really Grow Up” aus “Just So”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe

Link
- Walter Lochmann

Tim Rice kürt den besten Liedtexter aller Zeiten: Mick Jagger schlägt Don Black

Für die “Daily Mail” wählte Tim Rice (”Evita”, “Aida”, “Jesus Christ Superstar”, “The Likes of us”, …) seine Top 10 der besten Liedtexter aller Zeiten. Das Ergebnis:

01. Mick Jagger
02. Don Black
03. Cole Porter
04. Jerry Leiber
05. Alan Jay Lerner
06. Bob Dylan
07. Herbert Kretzmer
08. Johnny Mercer
09. Michael Flanders
10. Sammy Cahn

Die ausführliche Begründung zu Mick Jaggers Top-Platzierung:

Jagger’s underrated as a lyricist because he’s such a brilliant performer. The Rolling Stones, probably because they came from the London area, were much more sophisticated than all the Northern groups in their lyrics. Of course, the others soon caught up. Mick was writing stuff like ‘Play With Fire,’ about an heiress from St John’s Wood, and ‘Mother’s Little Helper,’ all about women taking pills, in his early twenties. His songs were brutally realistic: ‘Don’t want you out in my world/Just you be my backstreet girl.’ More recently he’s written a lot of stuff that could almost be described as sentimental, but which still has a cutting edge.

Link
- examiner.com: Mick Jagger ranked No. 1 on Tim Rice’s list of best lyricists of all time

Haiti: Reisetagebuch von Marjan Shaki & Lukas Perman

Marjan Shaki & Lukas Perman präsentieren mit Unterstützung der Vereinigten Bühnen Wien am 11. Mai im Ronacher die Highlights der größten Musicalerfolge der VBW in Originalbesetzung zu Gunsten der von Sean Penn gegründeten Hilfsorganisation J/P HRO Haitian Relief Organization. Deshalb bereisen Sie zurzeit das Land und berichten aus Haiti, wie die Hilfsorganisation die Erdbebenopfer tatkräftig unterstützt.

Das Reisetagebuch der beiden Musicaldarsteller gibt es auf musicalclub.at und auf Facebook.

Infos zum Benefiz-Konzert für Haiti finden sich –> hier.

BILD: Schlagersängerin entert Musicalbühne - Helene Fischer in “Rebecca”?

Pia Douwes, Uwe Kröger und Schlagersängerin Helene Fischer, das soll das Hauptdarsteller-Trio sein, wenn es nach Informationen der BILD geht, das ab Dezember 2011 im Stuttgarter Palladium Theater den Musicalfans im Levay/Kunze-Musical “Rebecca” im wahrsten Sinne des Wortes das Gruseln lehren soll.

“Sexy Helene” (BILD) wird, so BILD, auch von Udo Jürgens gelobt: »Sie singt exzellent. Ich bin von ihrer Stimme absolut überzeugt.« (BILD) Florian Silbereisen ist Helenes Freund, weiß die BILD, und wir wissen, er war ja so ein richtig doller Tod in “Elisabeth”, und, ganz wichtig: “ihr Dekolletà© ist” [laut BILD] “die Krönung”. Na dann kann ja nix schiefgehen.

Link
- BILD: Wird sexy Helene unser neuer Musical-Star?

“Ghost - The Musical” mit interessantem Lichtdesign und Songs von Balladen-Spezialist Glen Ballard

Im Opera House Theatre in Manchester ist derzeit und noch bis 14. Mai 2011 das Try-out von “Ghost - The Musical” zu sehen, bevor die Show am 22. Juni 2011 seine London-Premiere feiern wird. Nähere Infos gibts auf der Facebook-Site von “Ghost” –> hier, wer mag, kann auch den Tweets der Show folgen –> hier.

Das Buch und die Texte zur Show stammen von Bruce Joel Rubin, die Musik komponierten Dave Stewart und Glen Ballard. Regie führt Matthew Warchus. Für das spektakuläre Lichtdesign ist Hugh Vanstone verantwortlich, eine seiner Arbeiten ist derzeit im Wiener Ronacher zu sehen, wo Vanstone das Lichtdesign für “Tanz der Vampire” entwickelte.

In den Hauptrollen: Richard Fleeshman als Sam Wheat, Caissie Levy als Molly Jensen, Sharon D Clarke als Oda Mae Brown, weiters Andrew Langtree, Ivan de Freitas, Adebayo Bolaji, Mark Pearce, Lisa Davina Phillip und Jenny Fitzpatrick.

Link
- Ghost - The Musical
- Ghost @YouTube
- Glen Ballard
- Dave Stewart
- Richard Fleeshman
- Caissie Levy

Sunset Boulevard: Andrew Lloyd Webber buhlt um Madonna

Bei der seit 26.786 Jahren geplanten Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musical “Sunset Boulevard” kommt neue Spannung auf, ließ der Meister doch wissen, dass er gerne Madonna in der Hauptrolle sehen würde. Webber:

I bet you this never, ever, happens, but you know who would make a great Norma Desmond on screen? Madonna…She’s the right age. I’ve not got through to her. She hasn’t taken my call this time.

Link
Playbill: Desperately Seeking Madonna: Andrew Lloyd Webber Wants “Material Girl” for Sunset Film

Les Twins - World of Dance

Volksoper Wien 2011/12: “Candide” & “Die spinnen, die Römer!”

Die Volksoper Wien zeigt es vor. Obwohl Musical nur eine von vier Sparten ist, die man auch in der Saison 2011/12 bespielt, bringt Direktor Robert Meyer gleich zwei Klassiker neu auf die Bühne: Leonard Bernsteins “Candide” und Stephen Sondheims “A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Als Wiederaufnahme ist “The Sound of Music” ab 30. April 2012 wieder zu sehen. Im Repertoire: “Hello, Dolly!” (wieder ab 17. September 2011) und “My Fair Lady” (wieder ab 5. Januar 2012)

Die spinnen, die Römer!
Die erste Broadway-Show, zu der Stephen Sondheim 1962 Musik und Text schrieb, wurde ein Sensationserfolg: »A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Die Hauptrolle verkörperte damals (wie auch in der Hollywood-Verfilmung 1966) Zero Mostel. Nun wird Sondheims meist gespieltes Werk unter dem Titel »Die spinnen, die Römer!” zum ersten Mal an der Volksoper produziert, mit Robert Meyer in der Rolle des Sklaven Pseudolus, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um seine Freiheit zu erlangen. Seine Rolle übernimmt im Mai und Juni Sigrid Hauser. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Whoopi Goldberg, die in einer späteren Broadway-Produktion den Pseudolus verkörperte.
In der Regie des Volksopern-Debütanten Werner Sobotka und der Choreographie von Ramesh Nair sind u. a. Dagmar Hellberg, Bettina Mönch, Boris Pfeifer und Herbert Steinböck als »alte Römer« zu erleben. Am Pult steht David Levi, der an der Volksoper bereits mit »The Sound of Music”, »My Fair Lady” und »South Pacific” Erfolge feierte. Premiere am Samstag, 15. Dezember 2011.

Candide
Nach dem Sensationserfolg von »South Pacific« präsentiert die Volksoper mit Leonard Bernsteins »Candide« erneut ein Musical in konzertanter Fassung. Voltaires Satire »Candide” wurde nach ihrem Erscheinen 1759 in Genf öffentlich verbrannt. Der französische Aufklärer rechnet darin mit naivem Optimismus ab. Leonard Bernstein schuf auf dieser Basis 1956 eine seiner besten Partituren; eine szenische Umsetzung der komplizierten Story erwies sich jedoch als nahezu unmöglich. Von dem deutschen Humoristen Loriot stammt die unterhaltsame Konzertfassung des Werkes mit deutschen Zwischentexten, die nun erstmals an der Volksoper zur Aufführung kommt. Nach »Guys and Dolls« dirigiert Joseph R. Olefirowicz erneut ein Musical an der Volksoper. Nach der »besten aller Welten« suchen Stephen Chaundy (Candide), KS Marjana LipovÅ¡ek (Old Lady) – beide standen auch in »South Pacific« gemeinsam auf der Bühne der Volksoper - Jennifer O’Loughlin (Cunegonde), Morten Frank Larsen (Pangloss/Martin), u. a. Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012.

Facts

Die spinnen, die Römer! (A Funny Thing Happened on the Way to the Forum)
Musical in zwei Akten
Buch von Burt Shevelove und Larry Gelbart
Musik und Liedtexte von Stephen Sondheim
Deutsche Fassung von Martin Flossmann,
für die Volksoper eingerichtet von Werner Sobotka
Voraufführung am 15. Dezember 2011
Premiere am Samstag, 17. Dezember 2011
6 Vorstellungen bis 16. Januar 2012
Weitere 11 Vorstellungen von 12. Mai bis 28. Juni 2012
Dirigent: David Levi
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Friedrich Despalmes
Kostüme: Elisabeth Gressel
Choreographie: Ramesh Nair
Licht: Michael Grundner
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Pseudolus, Sklave des Hero: Robert Meyer/Sigrid Hauser
Philia, eine Jungfrau: Bettina Mönch/Johanna Arrouas
Erronius, Bürger von Rom: Gernot Kranner
Miles Gloriosus, ein Offizier: Florian Spiess
Hysterium, Sklave von Senex und Domina: Boris Pfeifer
Lycus, ein Kurtisanenhändler: Wolfgang Gratschmaier
Senex, Bürger von Rom: Herbert Steinböck
Hero, Sohn von Senex und Domina: Paul Schweinester
Domina, Frau des Senex: Dagmar Hellberg

Candide (Konzertant)
Comic Operetta in zwei Akten
Buch von Hugh Wheeler nach Voltaires gleichnamiger Satire
Liedtexte von Richard Wilbur, zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim,
John Latouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein
Erzähltexte von Loriot
Konzertante Aufführung in englischer und deutscher Sprache
Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012
4 Vorstellungen bis 29. Januar 2012

Dirigent: Joseph R. Olefirowicz
Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Erzähler: Robert Meyer
Candide: Stephen Chaundy
Cunegonde: Jennifer O’Loughlin
Pangloss/Martin: Morten Frank Larsen
Old Lady: Marjana Lipovšek
Paquette: Beate Ritter
Gouverneur/Vanderdendur: Otoniel Gonzaga
Ragotzky: Jeffrey Treganza
Inquisitor/Zar Iwan: Karl Huml

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