Archiv - März, 2008
Martin Bruny am Mittwoch, den
19. März 2008 um 10:35 · gespeichert in Broadway
Vor einem Jahr besuchten Regisseurin Susan Stroman und ihr Team das Hilton Theatre, in dem gerade die Proben zum Megaflop “The Pirate Queen” voll im Gange waren. Stroman checkte das Theater auf seine Tauglichkeit für ihre nächste Produktion, “Young Frankenstein”. Die Darsteller auf der Bühne hörten, wie sie von ihren Umbauplänen erzählte. That’s Showbusiness.
Dieser Tage sah man Regisseurin Julie Taymor (”The Lion King”) das Hilton Theatre inspizieren. Ihre neue Produktion: “Spider-Man”. Sie sucht für ihr 20-Millionen-Dollar-Musical eine Location, in der Saison 2009-10 steht die Premiere auf dem Produktionsplan.
Michael Riedel von der New York Post fasst in einem seiner Artikel verschiedene Beobachtungen und Statements zusammen und kommt zu dem Schluss: “Young Frankenstein” könnte am Ende des Jahres Geschichte sein. [New York Post]
Martin Bruny am Sonntag, den
16. März 2008 um 14:10 · gespeichert in Musical
Vertraut man den Angaben der Online-Enzyklopädie Wikipedia, wird Duncan Sheiks Musical “Spring Awakening” (”Frühlings Erwachen”) spätestens 2009 fast überall auf der Welt gespielt, auch in Hamburg und Wien. Da warten wir mal bis 2010 für einen kleinen Reality-Check. Die laut Wikipedia geplanten Produktionsorte im Überblick:
Australien/Sydney: Frühjahr 2009
Israel/Tel Aviv: Ende 2009
Deutschland/Hamburg: 2009
Österreich/Wien: Ende 2009
Spanien/Madrid: Sommer 2009
Japan/Tokio: 2009
Frankreich/Paris: Ende 2009.
Niederlande/Amsterdam: Ende 2009
England/London: Anfang 2009
Südkorea/Seoul: Ende 2009
Schweden/Karlstadt: August 2008 (Europäische Erstaufführung)
[Wikipedia]
Martin Bruny am Sonntag, den
16. März 2008 um 09:02 · gespeichert in West End, Castingshows
Am 15. März 2008 startete BBC die Musical-Castingshow “I’d do anything”. Gesucht werden junge Talente für Andrew Lloyd Webbers Produktion des Musical-Klassikers “Oliver!”, die im Herbst 2008 im Theatre Royal, Drury Lane Premiere feiern soll.
Vergeben werden die Rolle der Nancy und die Rolle des Oliver, wobei für Oliver gleich drei Jungs gesucht werden, die abwechselnd in der Produktion eingesetzt werden.
BBC kann bereits auf zwei äußerst erfolgreiche Musical-Castingshows verweisen. 2006 besetzte man per TV die Hauptrolle des “The Sound of Music”-Revivals mit Connie Fisher, 2007 schaffte es Lee Mead als “Joseph” ins Adelphi Theatre.
Graham Norton moderiert wie bereits 2006 und 2007, Andrew Lloyd Webber, John Barrowman, Denise van Outen und die legendäre Dame Edna (Barry Humphries) fungieren als Juroren. Barry Humphries war 1967 im Piccadilly Theatre als Fagin in “Oliver!” zu erleben. [Playbill]
Martin Bruny am Samstag, den
15. März 2008 um 23:51 · gespeichert in Broadway
Wer hätte das gedacht. Als Mel Brooks sein neues Musical “Young Frankenstein” vor ein paar Monaten an den Start gebracht hat, meinte er mit den Ticketpreisen neue Rekorde brechen zu müssen. Eintrittskarten um 450 Dollar, um 350 Dollar und 225 Dollar - das waren die Preise, die man zahlen musste, um an Plätze zu kommen, die halbwegs gut waren.
Nun, die Zeiten haben sich gewandelt, schneller als sich so mancher gedacht hat. Im neuesten TV-Werbespot für “Young Frankenstein” ist am Ende der Werbebotschaft zu hören: “All tickets $50 to $120.”
Kämpft der junge Frankenstein am Ende schon ums Überleben? [NY Times]
Martin Bruny am Samstag, den
15. März 2008 um 13:14 · gespeichert in Castingshows
Die Einschaltquoten, das biedere Instrumentarium, mit dem man heutzutage misst, ob im TV ein Format erfolgreich ist oder nicht, sprechen stark dafür, die Sat.1-”Musical-Castingshow” “Ich Tarzan, Du Jane” als Flop zu bezeichnen. Schon werden Durchhalteparolen veröffentlicht wie “Wir ziehen die Show auf alle Fälle durch”. Die Frage ist, wie es so weit kommen konnte.
Die Antwort darauf ist nicht allzu schwer zu finden. Sat.1 hat einen klassischen Bastard in die Welt gesetzt. Nichts gegen Bastarde, das Wort triffts genau. “Ich Tarzan, Du Jane” ist bis dato weder eine “Musical-Castingshow”, noch hat es die Qualitäten einer “normalen” Castingshow.
Warum ist das Sat.1-Format keine “Musical-Castingshow”? Der Fernsehsender hat sich offensichtlich nicht getraut, sich voll und ganz auf Musicals einzulassen. Das, was man als Underscoring bezeichnen könnte, ist Pop und Rock, nicht Musical. Zwischen den Audition-Ausschnitten wird nur selten Musik aus dem Musicalbereich gespielt. Die Kandidaten selbst müssen zu ihren Auditions nicht wirklich Musicalsongs wählen, es darf ruhig auch mal Pop oder Rock sein. Nicht einmal bei der “Gruppenaufgabe” der dritten Folge wurden ausschließlich Musicalsongs eingesetzt. Ja wozu denn auch, schließlich
sagt Phil Collins, der Komponist des Musicals “Tarzan”, man suche ja auch keine Musicalsänger. Vibrato, oh Gott, nur nicht. Ist das alles? Musicalsänger = Vibrato? Sat.1, der Sender, der Definitionen sucht? Wenn geht, dann auch richtige?
Was sucht man also, einen Popsänger ohne Ausbildung, der acht Shows die Woche spielen soll? Wozu lädt man explizit Musicalsänger zu Auditions ein, wenn man eigentlich keine Musicalstimmen hören möchte. Das Schielen auf die Quote angesichts der Eingeladenen hat sich als falsche Strategie erwiesen, denn auch halbwegs etablierte Namen wie Mark Seibert kennt der durchschnittliche Sat.1-Zuschauer mit Sicherheit nicht. Wie auch, wenn nicht einmal die Redaktion der Show den Vornamen Seiberts richtig zu schreiben vermag. Darsteller wie Thomas Hohler erkennt man nur, weil ihre Namen für zwei Sekunden als Insert eingeblendet werden. Weder sieht man ihre Auditions, noch hört man sie einen Ton singen.
“Ich Tarzan, Du Jane” erweist sich immer mehr auch als Bumerang für Musicalstar Pia Douwes und ihre Kollegen in der Jury. Man setzt in der Show vor allem auf Großaufnahmen. Man setzt auf Slow Motion, Verfremdung, man vermisst in dieser Sendung jede Art der Natürlichkeit. So werden Grimassen der Juroren wahlweise eingesetzt, um Geilheit angesichts der Brustwarzen besonders bodygebuildeter Kandidaten lechzartig zu betonen, oder um falsche Töne zu bekritteln. Die Methode erinnert ein wenig an Stefan Raabs Buzzer-”Effektorgel”. Der Pro7-Moderator schneidet für seine Sendungen besonders witzige Clips zusammen und spielt sie dann per Knopfdruck immer wieder zur Gaudi des Publikums an passender und unpassender Stelle ein. Genau so völlig entmenschlicht werden hier die Grimassen der Juroren eingesetzt, wie Comics, entseelt, grell, zusammenhanglos. Das ist eine Strategie, die man bei DSDS und Dieter Bohlen meisterhaft verwendet, wohlgemerkt ist Dieter Bohlen aber längst zur kunstvoll gestalteten lebenden Comicfigur mutiert, man schätzt die Kaltschnäuzigkeit und den hohen Unterhaltungsfaktor. Bei den Grimassen Pia Douwes’ angesichts der Oberkörper von Auditionkandiaten kommt das schlecht rüber. Die betreffenden Szenen erinnern an billige Fleischbeschau. Generell ist der Schnitt bei der Sat.1-Show extrem schlecht. Es ist vor allem ein Wechsel von der Totalen auf die Großaufnahme ohne Mittelmaß. Ausleuchtung und Maske sind furchterregend, die Kandidaten wirken stellenweise entstellt. Das Prinzip kennt man von den Dschungelshows des Senders. Mit Hässlichkeit Quote machen, das übertragen auf Castingshows scheint das Ziel zu sein. In der dritten Folge erreichte diese Tendenz ihren Höhepunkt, als eine Art weiblicher Drill Inspector die Kandidaten so lange quälte, bis sie sich erbrachen. Ist es das, was man sehen will, wenn man sich Castingshows anguckt? Dann dürfen wir uns ja auf die nächste Folge freuen, da steht “Flugtraining” am Programm. Sehen wir dann offene Knochenbrüche, sehen wir endlich “the real deal”: das Erbrochene am Bühnenboden?
Sat.1 greift aber nicht nur beim Schnitt daneben, der Sender trickst auch mit dem Thema an sich. Großspurig spricht man von “Tarzan, dem Broadway-Hit”. Die Fakten sehen anders aus. Tarzan war am Broadway ein Flop (in Holland dagegen ein Erfolg), der frühzeitig abgesetzt wurde. Wenn deutsche Produzenten schon die Tendenz haben, Flops einzukaufen wie “Tarzan” oder “The Lord of the Rings”, sollten sie dann doch wenigstens das Publikum nicht mit gefälschten Erfolgsstories betrügen.
Ein großer Schwachpunkt der Sendung ist die Jury. Da stimmt weder die Chemie, noch sind die Dame und die Herren in der Lage, ihre Entscheidungen zu begründen. Sie speisen die Kandidaten mit einem Stehsatz ab, der immer der gleiche ist: Es wäre für uns ein Risiko, dich in die nächste Runde zu nehmen. Man fragt sich, ob sich der dafür verantwortliche Redakteur überlegt hat, wie sinnleer diese Phrase ist. Risiko? Von welchem Risiko sprechen wir? Wenn jemand schlecht singt in der zweiten Runde, dann mag er eben dann ausscheiden. Wo ist das Risiko?
Genug, freuen wir uns auf die nächste Gymnastikstunde, vielleicht wird ja auch mal zwischendurch gesungen.
Martin Bruny am Freitag, den
14. März 2008 um 18:37 · gespeichert in West End
Für die West End-Produktion des Musicals “The Lord of the Rings” fällt am 19. Juli 2008 nach 492 Vorstellungen der letzte Vorhang. Die Previews starteten am 9. Mai 2007, am 19. Juni 2007 stieg die Premiere im Theatre Royal, Drury Lane.
Was nun? In Planung sind eine Deutschland-Produktion der Show (angepeiltes Premierendatum: November 2009) und eine Tourproduktion, die 2009 in Neuseeland an den Start gehen soll. [Playbill]
Produzent Kevin Wallace:
The show’s creative team has proven just how enchanting, exhilarating and powerfully entertaining “The Lord of the Rings” can be live on stage. We will continue to bring this incredible theatrical event to audiences in London until 19 July, and we look forward to presenting the show to new audiences abroad from 2009.
Martin Bruny am Mittwoch, den
12. März 2008 um 16:55 · gespeichert in Castingshows
Auch in Holland geht der Musical-Castingwahn um, nach der erfolgreichen “Evita”-Suche 2007 wird man im Herbst 2008 nach einem bunten “Joseph” für eine Produktion von Andrew Lloyd Webbers Musical “Joseph and the amazing technicolor dreamcoat” Ausschau halten. In der Jury mit dabei: Pia Douwes, Moderator Paul de Leeuw und Theaterproduzent Erwin van Lambaart. [Op zoek naar Joseph]
Martin Bruny am Dienstag, den
11. März 2008 um 18:04 · gespeichert in News
“Jeder junge Mensch hat das Recht, sich zu Hause, in der Schule und in der Gemeinde sicher zu fühlen” - so steht es in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1990.
Die Wirklichkeit schaut anders aus. Etwa zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler, die eine österreichische Pflichtschule besuchen, werden regelmäßig Opfer von Übergriffen durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.
In einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 11. März 2008, stellten Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied und Jörg Ruminak vom ORF-Humanitarian-Broadcasting - gemeinsam mit den prominenten Unterstützern Peter Simonischek, Brigitte Karner, Marjan Shaki und Maya Hakvoort - die Initiative “Weiße Feder: Gemeinsam gegen Gewalt” vor, die in Kooperation mit der ORF-Telefonhilfe für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen, “147 - Rat auf Draht”, Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen setzen möchte.
Die österreichweite Kampagne wird von prominenten Sportlern, Musiker, Schauspielern und Moderatoren wie Fritz Karl, Karl Markovics, Rainer Schönfelder, Christina Stürmer, Frankie Schiemer, Jocelyn Blanchard, Garish, Lukas Perman, Christoph Feurstein, Jimmy Hoffer, Steffen Hofmann, Nikolaus Ofczarek, Stefano Bernardin, Herbert Föttinger, Eva Pölzl und vielen anderen mitgetragen und von einer Plakataktion an den 6.000 öffentlichen Pflichtschulen Österreichs begleitet. [Live-PR]
Martin Bruny am Montag, den
10. März 2008 um 21:08 · gespeichert in Musical
Im Oktober 2008 geht im Stadttheater Baden die Premiere von Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel” über die Bühne. Mit dabei ist Darius Merstein-MacLeod.
Bei der deutschsprachigen Erstaufführung der Show in Halle/Saale war Merstein in der Rolle des Sir Percival Blakeney alias »The Scarlet Pimpernel« zu sehen. [bauer-pueschel.de]
Martin Bruny am Sonntag, den
9. März 2008 um 13:32 · gespeichert in Awards
Am 7. Februar 2008 wurden die Nominierungen für die begehrten Olivier Awards bekanntgegeben, am 9. März 2008 ging die Preisverleihung im Londoner Grosvenor House Hotel über die Bühne.
Die Londoner Produktion von “Hairspray” spielte im Rennen um 11 der Preise mit - ein Rekord. Die Donmar Warehouse-Produktion von Jason Robert Browns “Parade” kam auf insgesamt 7 Nominierungen.
“Hairspray” war für folgende Auszeichnungen im Rennen: “Best New Musical”, “Best Actress In A Musical” (Leanne Jones), “Best Actor In A Musical” (Michael Ball), “Best Performance In A Supporting Role In A Musical” (Tracie Bennett and Elinor Collett), “Best Director” (Jack O’Brien), “Best Theatre Choreographer” (Jerry Mitchell) und in allen Design-Kategorien. Mit 11 Nominierungen toppte “Hairspray” die bisherigen Nominierungs-Kaiser “Carousel” (1993), “Oklahoma!” (1999) und “Kiss Me, Kate” (2002), die es auf je 9 Nominierungen brachten.
Die Nominierungen und Gewinner (in fetter Schrift) im Überblick:
MUSICAL
“The Drowsy Chaperone”, Novello
“Hairspray”, Shaftesbury
“The Lord of the Rings”, Theater Royal, Drury Lane
“Parade”, Donmar Warehouse
MUSICAL REVIVAL
“Fiddler on the Roof”, Savoy
“Little Shop of Horrors”, Duke of York’s and Ambassadors
“The Magic Flute — Impempe Yomlingo”, Young Vic
ACTRESS IN A MUSICAL
Leanne Jones, “Hairspray”
Lara Pulver, “Parade”
Sheridan Smith, “Little Shop of Horrors”
Summer Strallen, “The Drowsy Chaperone”
ACTOR IN A MUSICAL
Michael Ball, “Hairspray”
Bertie Carvel, “Parade”
Henry Goodman, “Fiddler on the Roof”
Bob Martin, “The Drowsy Chaperone”
SUPPORTING PERFORMANCE IN A MUSICAL
Tracie Bennett, “Hairspray”
Elinor Collett, “Hairspray”
Shaun Escoffery, “Parade”
Alistair McGowan, “Little Shop of Horrors”
DIRECTION
Rob Ashford, “Parade”
Marianne Elliott and Tom Morris, “War Horse”
Rupert Goold, “Macbeth”
Jack O’Brien, “Hairspray”
CHOREOGRAPHY
Rob Ashford, “Parade”
Jerry Mitchell, “Hairspray”
Casey Nicholaw, “The Drowsy Chaperone”
Toby Sedgwick, “War Horse”
LIGHTING
Kenneth Posner, “Hairspray”
Paul Pyant, “The Lord of the Rings”
Howard Harrison, “Macbeth”
Paule Constable, “War Horse”
SET DESIGN
David Rockwell, “Hairspray”
Rob Howell, “The Lord of the Rings”
Anthony Ward and Lorna Heavey, “Macbeth”
Rae Smith, Basil Jones, Adrian Kohler of Handspring Puppet Company,”War Horse”
COSTUME DESIGN
Gregg Barnes, “The Drowsy Chaperone”
William Ivey Long, “Hairspray”
Rob Howell, “The Lord of the Rings”
Vicki Mortimer, “The Man of Mode”
SOUND DESIGN
Steve C. Kennedy, “Hairspray”
Simon Baker, “The Lord of the Rings”
Terry Jardine und Nick Lidster, “Parade”
Paul Arditti and Jocelyn Pook, “Saint Joan”
Christopher Shutt, Adrian Sutton und John Tams, “War Horse”
ACHIEVEMENT IN AN AFFILIATE THEATER
“The Brothers Size,” Young Vic
“Cinderella,” Theater Royal, Stratford East
“Gone Too Far,” Theater Upstairs, Royal Court
The cast of “That Face,” Theater Upstairs, Royal Court
PLAY
Simon McBurney “A Disappearing Number,” Barbican
Nicholas Wright “The Reporter,” National Theater
Tanya Ronder, “Vernon God Little,” Young Vic
Nick Stafford, “War Horse,” National Theater
COMEDY
Michael Frayn, “The Crimson Hotel,” Donmar Warehouse
Axel Hellstenius, Peter Naess, “Elling,” Trafalgar Studios
Ayub Khan-Din, “Rafta, Rafta,” National Theater
Steve Thompson, “Whipping It Up,” New Ambassadors
REVIVAL
“Boeing-Boeing,” Comedy
“Dealer’s Choice,” Trafalgar Studios
“Macbeth,” Gielgud
“Saint Joan,” National Theater
“The Seagull,” Royal Court
ACTRESS IN A PLAY
Anne-Marie Duff, “Saint Joan”
Kelly Reilly, “Othello,” Donmar Warehouse
Kristin Scott Thomas, “The Seagull”
Fiona Shaw, “Happy Days,” National Theater
Penelope Wilton, “John Gabriel Borkman,” Donmar Warehouse
ACTOR IN A PLAY
Chiwetel Ejiofor, “Othello”
Ian McKellen, “King Lear,” New London
Mark Rylance, “Boeing-Boeing”
John Simm, “Elling”
Patrick Stewart, “Macbeth”
SUPPORTING PERFORMANCE IN A PLAY
Michelle Fairley, “Othello”
Pam Ferris, “The Entertainer,” Old Vic
Conleth Hill, “Philistines,” National Theater
Rory Kinnear, “The Man of Mode,” National Theater
NEWCOMER IN A PLAY
David Dawson, “The Life and Adventures of Nicholas Nickleby,” Gielgud
Tom Hiddleston, “Cymbeline,” Barbican
Tom Hiddleston, “Othello”
Stephen Wight, “Dealer’s Choice”
NEW OPERA PRODUCTION
“Agrippina,” English National Opera
“La Fille du Regiment,” Royal Opera House
“Pelleas et Melisande,” Royal Opera House
“The Turn of the Screw,” English National Opera
ACHIEVEMENT IN OPERA
Natalie Dessay, “La Fille du Regiment”
Gerald Finley, “Pelleas et Melisande”
Angelika Kirchschlager, “Pelleas et Melisande”
David McVicar (Regie), National Opera’s “The Turn of the Screw” & “Agrippina”
NEW DANCE PRODUCTION
“The Bull,” Fabulous Beast Dance, Barbican
“Jewels,” The Royal Ballet, Royal Opera House
“Mozart Dances,” Mark Morris Dance Group, Barbican
“The Three Musketeers,” Northern Ballet Theater, Sadler’s Wells
ACHIEVEMENT IN DANCE
Savion Glover, “Live for London,” Sadler’s Wells
Jonathan Goddard, Richard Alston Dance Company,
Sadler’s Wells
The Royal Ballet Company, “Jewels”
Wendy Whelan, “Fool’s Paradise,” Christopher Wheeldon
Company, Sadler’s Wells
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