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Archiv - 2008

NERO - Premiere für neues Musical der “Spring Awakenings”-Macher mit Idina Menzel

Im Vassar College, in Poughkeepsie, New York, findet die Premiere eines neuen Musicals des “Spring Awakening”-Teams (Duncan Sheik und Steven Slater) statt.

“Nero”, das seine Uraufführung 2006 in San Francisco feierte, geht im Martel Theater des Vogelstein Center for Drama and Film über die Bühne, und auf selbiger stehen recht bekannte Musicaldarsteller, nämlich Idina Menzel (”Rent”, “Wicked”), Jeffrey Carlson (”Taboo”) und Lea Michele (”Spring Awakening”).

Nero
von Steven Sater
Musik: Duncan Sheik
Vassar College, 11. bis 13. Juli 2008

“Culture Project” schildert erste Eindrücke einer “Nero”-Performance:

Dunk reads the words of Nero (the first known leader to use a speechwriter) as a woman in a white dress sings and his band plays beautifully behind him.
The speech is chilling. Nero orates about his plan for Rome, his consternations - how can so great an empire have let its poor grow so many? A great song, a creepy Orwellian rant, taking its time.
The next song is a Dunk solo, a light number, years later, as Nero takes “endless long vacations” with his cronies, slits the blood of those who oppose him. “Crowned with Love,” I think the piece is. It has a speedy, snowballing, fast-talking power. A “Let Them Eat Cake” nonchalance.
Then Rome burns. “What a night it was, back in 64… (It really was just 64),” says the narrator. Nero quickly lays the blame on others. “Such a photo-op,” Nero with the victims, looking like a leader who cares. But he says the people are better off homeless - if only you’d seen their homes before.
A song, beginning with the female lead, “The towers fallen, without an answer, ashes on the wind…” Dunk backs her up. A somber song.
The stage darkens.

Steven Slater:

Duncan says “Nero” makes “Spring Awakening” look like “The Wedding Singer”

Zemanta Pixie

Disneys “Camp Rock”: Deutschland-Premiere im September

The cast of Camp Rock in the Image via WikipediaAm 19. September 2008 sendet der deutsche Disney Channel um 18.00 Uhr das Filmmusical »Camp Rock« in deutscher Erstausstrahlung.

Pro7 hat die Lizenz für die Free-TV-Premiere erworben und zeigt den Streifen einige Tage später, voraussichtlich in der Primetime.

Bei Super RTL steht “Camp Rock” Anfang Dezember, ebenfalls zur Primetime, auf dem Sendeplan.

Zemanta Pixie

Webtipp: instant origami

Origami (jap. 折り紙, von oru = falten + kami = Papier) ist die Kunst des Papierfaltens.

Ausgehend von einem zumeist quadratischen Blatt Papier entstehen allein durch Falten 2- oder 3-dimensionale Objekte wie z. B. Tiere, Vögel, Oriplane, Gegenstände und geometrische Körper. Dabei sind speziell im westlichen Kulturkreis Schere und Klebstoff zum Teil absolut verpönt.

instant origami ist –> DAS

Mythos versus Realität: Wer findet den Fehler?

Links
- FOCUS/“The Producers”-Kritik
- IBDB/“The Producers”

Viel Geld für qualitativ schlechte Musikfiles

DRM is killing music, and it's a rip off! Paro...Image via WikipediaWeil dieser Tage musicload.at, ein österreichischer Ableger eines internationalen Anbieters von Audio- und Videodownloads, online gegangen ist, dessen FAQS wieder einmal dominiert werden von Begriffen wie Rechte, Pflichten und Sicherheitsbestimmungen … Was ist da nur alles schiefgegangen? Früher ist man einfach in einen Plattenladen gekommen, hat sich gemütlich eine LP rausgekramt, konnte in ALLE Longplayer einhören, das war kein Problem, heute steht bei musicload.at zu lesen:

Die Funktion Vorhören/Vorschauen ist abhängig von der Vertragsgestaltung zwischen Musicload und dem jeweiligen Rechteinhaber (Label). Nicht alle Labels bieten diese Möglichkeit für ihr Repertoire an.

Meinen Longplayer konnte ich mir anhören so oft ich wollte, auf ne Cassette überspielen, im Auto hören, im Bus, wo immer. Heute sollte man besser einen Rechtsanwalt in seinem Bekanntenkreis haben, man könnte am Ende gegen eine Auflage verstoßen. Bei musicload.at liest sich das einleitend so:

Mit dem Kauf eines Titels bei Musicload erwerben Sie klar geregelte Nutzungsrechte. Sie haben das Recht, den Titel anzuhören, zu brennen und auf WMA/MP3-Player zu kopieren.
Die Nutzungsrechte werden Ihnen unter anderem in der jeweiligen Titelansicht Punkt für Punkt genau dargestellt. Auch im Music-Explorer werden die Nutzungsrechte angezeigt. Nach dem Kauf können Sie die Nutzungsrechte für jeden einzelnen Titel auch auf der Seite Meine Downloads einsehen.

Mich interessieren keine Nutzungsrechte, die ich Punkt für Punkt für jeden einzelnen Titel durchlesen muss. Mich interessieren keine Lizenzen, die “automatisch während des Downloads mit auf Ihren PC übertragen” werden.

Aber selbst wenn ich mich dafür entscheide, das alles zu akzeptieren, weil ich dieses File gar so dringend nun kaufen möchte … WAS bekomme ich eigentlich für mein Geld?

Zahlreiche Titel (Musik und Hörbücher) bieten wir Ihnen in zwei verschiedenen Download-Formaten zum Kauf an: WMA und MP3.
Musikvideos liegen im Dateiformat WMV vor.
Dateien im WMA- und WMV-Format ermöglichen das Digitale Rechte Management (DRM), bei dem Sie zur Musikdatei eine Lizenz erhalten. Diese Lizenz regelt Ihre Nutzungsrechte. Im Unterschied zu WMA- und WMV- Dateien sind MP3-Dateien nicht mit dem Digitalen Rechtemanagement (DRM) versehen.

* WMA-Dateien sind digitalisiert in 44,1 kHz Stereo bei 128 kbit/s.
* MP3-Dateien sind digitalisiert in 44,1 kHz Stereo bei 256 kbit/s variabler Bitrate.

Ja, es gibt User, die meinen, solche Schweinsohren zu haben, dass sie keinen Unterschied hören, ob ein File eine Bitrate von 128, 256 oder 320 hat. Das sind aber auch jene Zeitgenossen, die sich als IPod-Kids bezeichnen dürfen und die vermutlich ihre ganze Musiksammlung auf einem kleinen iPod unterbringen können. Für Musikliebhaber, die sich aus den Files eine CD zusammenstellen wollen und diese dann auf einer guten Stereoanlage hören wollen, empfehle ich den Direktvergleich: Eine CD mit dem betreffenden Titel mit 128, 256, mit akzeptablen 320 (natürlich CBR) und lossless. Ich wette, den Unterschied hört jeder.

In Wahrheit werden von den meisten Downloadanbietern völlig inakzeptable, qualitativ schlechte Rips von CDs angeboten. Dass dagegen nicht schon längst der Konsumentenschutzverein protestiert hat, ist verwunderlich. Als Mindeststandard müsste es eine Wahlmöglichkeit geben, die eine 320 kbit/s-Variante (natürlich CBR) enthält, und zwar zu jenem Preis, der heute für die qualitativ inakzeptablen 192 oder 256kbit/s (VBR) verlangt wird.

Zemanta Pixie

Webtipp: simplynoise

Calculated spectrum of a generated approximati...Image via WikipediaWie angenehm und nützlich manchmal einfaches “Weißes Rauschen” sein kann. –> simplynoise

Uses of White Noise:

* Aid Sleep
* Enhance Privacy
* Block Distractions
* Mask Tinnitus
* Configure Audio Equipment
* Soothe Migraines
* and more…

Zemanta Pixie

Ronacher: “The Producers” - die Kritiken

Ganz kurz und schmerzlos :). Kritiken zur Premiere der “Producers” sind im Kultur-Channel-Account von –> del.icio.us abgespeichert und werden laufend ergänzt. Wer Lust und Laune hat, kann da gerne stöbern.

Eine kleine Anmerkung soll es nun doch noch sein. Man kennt das, es gibt Theaterkritiker, die das eine Stück verreißen und das andere in den Himmel loben. Oft versteht man weder die Gründe für das Lob noch jene für den Verriss, aber es ist dennoch sehr oft interessant, Argumente pro und kontra zu lesen oder zu hören. Es gibt aber dann auch Kritiker, denen es nicht um einzelne Stücke geht, sondern die einen lebenslangen Kampf gegen Genres führen. Einer dieser Kritiker ist Ljubisa Tosic, beschäftigt bei der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD. Egal welches Musical in Wien, und vorzugsweise produziert von den Vereinigten Bühnen Wien auf dem Programm steht, er wird nicht müde, die beißendsten Formulierungen auszugraben, scheinbar besessen, nicht nur das Genre an sich zu vernichten, sondern auch die Komponisten, Texter und Schauspieler.

Die Vereinigten Bühnen Wien verfolgen mit diversen Premieren der letzten Jahre den Weg, weg vom Musical, hin zum ganz ganz breit gefassten Musiktheater zu kommen einerseits und und andererseits für ihre Musicalproduktionen keine ausgebildeten Musicalsänger einzusetzen, sondern unter anderem die Schauspieler-Elite des Wiener Burgtheaters und anderer Sprechtheater. Man mag dazu stehen, wie man will, ich bin der Meinung, dass es in diesem Land gute bis sehr gute Musicalschulen gibt, dass mit jedem Jahrgang Absolventen ihren Weg ins Business starten, denen man durchaus mehr Chancen als bisher geben könnte. Momentan landen sie eher als leicht bekleidete Statisten in billigen Sommerklamotten oder sind auf und davon nach Deutschland.

Wie auch immer, die Strategie der VBW, Image zu gewinnen, indem man Stücke produziert, die man nur bei einem ganz breit gefassten Musicalbegriff dem Genre zuordnen kann oder Musicals mit Darstellern aufputzt, die aus dem Sprechtheater kommen, geht nicht auf. Jedenfals nicht, wenn es um den Gesamtoutput geht. In der Öffentlichkeit erweckt man damit den Eindruck, sich selbst vom Kerngeschäft distanzieren zu wollen und “Ernsthaftes”, “künstlerisch Wertvolles” in den Nischen zu produzieren, während man dem Mob den Kitsch und Schund serviert, der dann aber mit Namen wie Levay/Kunze oder Wildhorn verbunden werden würde.

Wo das hinführt, beweist die Kritik von Ljubisa Tosic vom 1. Juli 2008, wenn er schreibt:

Eine Eigenproduktion hat man uns zum Einstand erspart, also womöglich seichten Songcontest-Bombast wie Rebecca. Stattdessen: Eine erprobte, am Broadway mit langem Leben gesegnete Reverenz an das klassische Musical, bei der man nicht wieder allen Anspruch beim Betreten eines Musicalhauses ablegen muss, um durchzuhalten.

Dass Ljubisa Tosic “The Producers” als “toll gebaut” bezeichnet und auch sonst nicht viel Negatives zu finden vermag, war klar. Er würde damit indirekt eine Produktion kritisieren, über die längst alles gesagt wurde. Natürlich sind die Vereinigten Bühnen Wien hier einen sicheren Weg gegangen, man könnte nun bestenfalls noch einen Burgtheaterstar fertigmachen oder die Übersetzer, nein, noch besser, wieder mal alles andere, was die VBW an Publikumsrennern produziert. Es ist eine recht billige Strategie, die eines Kritikers nicht wirklich würdig ist. Und es ist ein Volltreffer und eine Ankündigung zugleich. Denn die nächste Eigenproduktion der VBW wird “Rudolf” sein, und da ist eines sicher: Ljubisa Tosic wird “Rudolf” den Garaus machen.

Filmtipps, aktuelle Lesung & neues Audiobook von Robert Stadlober

Schon ein wenig alt, aber trotzdem interessant, Filmtipps des österreichischen Schauspielers Robert Stadlober auf –> sevenload.de

Live ist Stadlober bei der Styriarte, den steirischen Festspielen, am 5. und 6. Juli zu sehen, wo er im Rahmen der “langen Nacht des Meeres” “Die Meuterei auf der Bounty« erzählt. [Styriarte]. Aus weiteren bekannten Werken der “Meeresliteratur” lesen Rainer Hauer, Tobias Moretti, Heilwig Pfanzelter und Wolfgang Kaven.

Ganz neu am Markt: Robert Stadlober liest “Die Reifeprüfung” (siehe Link rechts), einen Roman von Charles Webb, 1967 mit Dustin Hoffman verfilmt.

Frühstücken mit Kathi Zechner

“Frühstück bei mir” nennt Claudia Stöckl ihre wöchentliche Radioshow auf Ö3. Vergangenen Sonntag war die Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien zu Gast. Wer die Statements nachhören möchte: podster.de hat sie als Podcast, Download etc. parat —> zum Podcast.

“Wicked in Rock” - Kerry Ellis singt “Queen”ed-up “Defying Gravity”

Am 7. Juli 2008 erscheint mit Kerry Ellis‘ “Wicked in Rock” die Single-CD einer der beliebtesten Londoner “Elphabas”. Queen-Gitarrist Brian May übernahm die Produktion der Scheibe.

Erhältlich wird die Single-CD unter anderem beim Londoner Cast-Records-Spezialisten “Dress Circle” sein. Freilich ist die CD längst im New Yorker Gershwin Theatre im Verkauf und auch bei iTunes/USA ist sie erhältlich. Wenn man die Produktion mit einem Wort beschreiben wollte, wäre das wohl: bombastisch. “Wicked meets Queen” hat durchaus Hitpotential.

Tracklisting:
1. Defying Gravity
2. I`m Not That Girl
3. No One But You

Über die Entstehung des Tonträgers schreibt Brian May auf seiner Site:

Well, I’d been working with Kerry for a long while in odd moments … from the very first moments when I heard her sing for us, I knew she was one a million … she truly is … I made a commitment to her that somehow I would help her make a Kerry Ellis record.
And we were always looking for material to record which would really suit her voice and special talents. When I saw Wicked, even before Kerry was in it - I immediately had a feeling about “I’m Not That Girl” … very touching … and I couldn’t wait to see Kerry sing it … But I thought that, on the whole,the music of Wicked was quite difficult to assimilate, unless you went back and saw the show lots of times (which I did!) … so I hit on the idea of trying to make versions of the songs for Kerry which would make use of her wonderful range of emotion, and at the same time make the songs more accessible to people outside the Musical Theatre world. In the beginning, I didn’t think we could do “Defying Gravity” at all … it was too complex and hard to unravel … but I became obsessed with it, did my own arrangement, which was designed to make the song hit home without the context of the show …. and as soon as Kerry began singing on the track I’d roughed out, we knew we were on to something great! Our friend Steve Sidwell did a great job orchestrating too … and Taylor Hawkins on drums … well, what can you say?!!!
Well, I don’t know if we will do any more Wicked songs this way … but I think we have found a style. Glad you like it ! And, in five months’ time when Kerry has conquered Broadway, hopefully we will get the chance to finish the whole album. [brianmay.com]

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