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Archiv - 2008

wiener wortstaetten: Buchstabensuppe n°20

29. April 2008
19:30bis21:30

wiener wortstaetten: Buchstabensuppe n°20
AutorInnen und ihre (Geheim)Rezepte
So wie sie kochen, so schreiben sie auch. (Oder umgekehrt?)

Dienstag, 29. April 2008, 19.30 Uhr
Büro wiener wortstaetten, Schönbrunnerstraße 9, 1040 Wien
Eintritt inklusive einem Teller heißer Suppe, € 7,-

Wer kommt, wenn der Tag geht? Bei den wiener wortstaetten ist es nicht Johnny Walker, sondern der bosnische Autor Semir Plivac. Im Rahmen unserer monatlichen Lesereihe stellen wir das Stück vor, mit dem Plivac 2007 den von wiener wortstaetten ausgeschriebenen DramatikerInnenpreis gewonnen hat.

»Tagstürzer«
von
Semir Plivac

Achtung: Begrenzte Teilnehmeranzahl!
Anmeldung unter: 0699 1172 0199 oder office@wortstaetten.at

Schubert-Theater Wien: Nora (Premiere)

26. April 2008
19:30bis21:30

Schubert-Theater Wien: Henrik Ibsens “Nora”

Voraufführungen: 24. und 25. April 08 jeweils um 19.30 Uhr
Premiere: 26. April 08 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 9. Mai 19.30 Uhr, 10. Mai 15.00 und 19.30 Uhr, 13. Mai um 19.30 Uhr, 25. Mai 14.00 Uhr und 19.30 Uhr;
10. Juni um 19.30, 27. Juni um 19.30, 28. Juni um 14.00 und 19.30 Uhr, 29. Juni um 19.30 Uhr

Besetzung
NORA: Martina Ebm
FRAU LINDE: Saskia Fanta
TORVALD HELMER: Jakob Beubler
KROGSTAD: Valentin Schreyer
DR. RANK: Michael Pöllmann

Leading Team
REGIE: Benjamin Plautz
BÜHNE: Sophie Lux
KOSTÜM/AUSSTATTUNG: Brigitte Schima
DRAMATURGIE: Anna Sonntag
LICHTDESIGN: Veronika Lassenberger
TECHNIK: Joachim Schenk
REGIEASSISTENZ: Verena Skocek
PRODUKTIONSASSISTENZ: Stephanie Pfeffer
KOSTÜMASSISTENZ: Katharina Schöller

Nora
(aus dem lat. Honor »Ehre«)
– jung, hübsch, dynamisch, verheiratet, 2 Kinder, »Bobo« (Bourgeois und Boheme).

HELMER: …aber niemand opfert der, die er liebt, seine Ehre.
NORA: Das haben hunderttausende von Frauen getan!

Nora lebt mit Mann und Kindern »glücklich« zusammen. Er verdient das Geld, sie gibt es aus. Völlig normal, zumindest in ihren Augen. Was damals ein Meilenstein zum Thema Emanzipation im 19. Jahrhundert war, scheint heute nicht mehr als nur eine Reflexion
über vergangene Zeiten zu sein. Doch hat sich wirklich so viel verändert?

Nora hat für ihren Lebensstandard einiges getan. Was das ist, erfährt man, als sie Besuch von ihrer Jugendfreundin Frau Linde bekommt: Nora hat in der Vergangenheit eine Unterschrift gefälscht, um an Geld zu gelangen, was ihrem Mann Helmer schlussendlich das Leben gerettet hat.

Helmer, der seine Frau stets als »Lerche« oder »Eichhörnchen« bezeichnet, weiß davon nichts. Als Krogstad, ein Jurist und ehemaliger Mitarbeiter von Helmer, der von dieser Angelegenheit weiß, versucht, Nora zu erpressen, scheint ihr »Puppenheim« langsam zu zerbrechen.

Der junge Schauspieler und Regisseur Benjamin Plautz hat sich für sein Regiedebüt “Nora” von Henrik Ibsen ausgesucht. Aber warum?

Ich sehe “Nora” auch als Emanzipationsstück für den Mann. Da gibt es zum Beispiel Helmer, der einerseits der patriarchale Typ ist, aber andererseits auch so eine Art »Karl Heinz Grasser«, der nicht weiß, wo er eigentlich steht und ohne seine Frau schon fast verloren wäre. Krogstad z. B. ist, auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint, schon eine Spur emanzipierter.

Staatsoper Stuttgart: Le Comte Ory (Premiere)

17. Mai 2008
18:30bis22:30

Staatsoper Stuttgart: Gioacchino Rossini - “Le Comte Ory”

Oper in fünf Akten
Libretto von Eugà¨ne Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirson
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sonntag, 17. Mai 2008, 18.30 Uhr, Staatsoper Stuttgart, Opernhaus
Weitere Aufführungen: 24. Mai, 15. und 19. Juni, 4., 18. und 23. Juli 2008

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Regie und Bühne: Igor Bauersima
Kostüme: Johanna Lakner
Video: Georg Lendorff
Licht: Reinhard Traub
Chor: Johannes Knecht
Dramaturgie: Sergio Morabito

Besetzung
Le Comte Ory: Angelo Scardina
Le Gouverneur du Comte Ory: Matias Tosi
Isolier: Tina Hörhold
Raimbaud: Adam Kim
Adà¨le / La Comtesse de Formoutiers: Ina Kancheva
Dame Ragonde: Ezgi Kutlu
Alice: Yuko Kakuta

Staatsorchester Stuttgart
Chor Staatsoper Stuttgart

Autor von «norway.today» Igor Bauersima inszeniert in Stuttgart seine erste Oper
Betrüger, Betrogene, Begehren: Gioachino Rossinis »Comte Ory« ist ein amoralisches Spiel der Verwandlung und Verführung. Mit der selten gespielten Komödie zum Saisonabschluss wird einmal mehr dem französischen Schwerpunkt an der Staatsoper Stuttgart Rechnung getragen und gibt Igor Bauersima am 17. Mai um 18.30 Uhr sein Opern-Regiedebüt.

Angesiedelt im Mittelalter schickt Librettist Eugà¨ne Scribe in diesem Rossini-Werk Väter, Brüder und Ehemänner auf den Kreuzzug, bindet die daheim gebliebenen Frauen an ein Keuschheitsgelübde und zwingt so die jungen Männer, allen voran den Grafen Ory (Angelo Scardina gibt sein Stuttgartdebüt), zur wildesten Maskerade, um Kontakt mit dem anderen Geschlecht, respektive der Gräfin Adà¨le (Ensemblemitglied Ina Kancheva) aufzunehmen.

Ist das 1828 in Paris uraufgeführte Spätwerk eine Parodie und Maskerade, trifft dies auch auf die musikalische Struktur zu: Der italienische Komponist »recycelt« zur Hälfte seine Krönungsoper »Il viaggio a Reims« und verbindet in dem Zweiakter, den in Stuttgart Enrique Mazzola dirigieren wird, Elemente der Opà©ra Comique mit der Verve der italienischen Buffa und dem überquellenden Reichtum einer »Großen Oper«.

Dass Igor Bauersima sowohl für Regie als auch Bühne verantwortlich zeichnet, ist symptomatisch für das in der Schweiz lebende Mulitalent mit tschechischen Wurzeln: Denn es zeichnet den Architekten, Filmemacher, Theaterregisseur und Autor aus, unterschiedliche Kunstgenres in Personalunion zu vereinigen. So inszenierte er auch selbst sein erfolgreiches Drama »norway.today«, das ihm 2001 den Titel »Nachwuchsautor des Jahres« einbrachte. Heute zählt Bauersima zu den meistinszenierten Autoren, seine Stücke wurden in über 20 Sprachen übersetzt und an über 100 Theatern weltweit gespielt.

Der 44-Jährige sieht Rossinis »Graf Ory« als »Komödie über einen Betrüger und ein Volk, das ihm auf den Leim geht und gehen will. Es zeigt sich, dass es den Betrug nur gibt, weil der Betrogene es zulässt. Das scheinbare Opfer wird zum Täter. Das ist doch hoch aktuell«. Dabei wird Verführung mehrfach durchdekliniert: Sie findet auf erotischer Ebene statt, ist aber auch Volksverführung, die bei Rossini gleich zweimal erzählt und von Bauersima aus einer materiellen und einer mystischen Perspektive beleuchtet wird: »Symbolisch lese ich das so: Im ersten Akt werden die Leute `aus sich herausgelockt’, von ihren Überzeugungen weggeführt; im zweiten dringt der Eroberer, der Graf Ory, ins Innerste der Leben vor und untergräbt die Werte seiner Opfer.«

Auch optisch tragen Bauersima und Kostümbildnerin Johanna Lakner – ergänzt durch Videoprojektionen (Georg Lendorff) – dieser doppelten Perspektive Rechnung: ein Rum-melplatz, »der technologischen Fortschritt spielerisch zur Schau stellt«, ist der Außenraum des Ersten Aktes, »eine hochmoderne Villa« steht für das Interieur des Zweiten

Theater im Zentrum: Die Revolution frisst ihre Kinder (Premiere)

8. Mai 2008
19:00bis20:00

Theater im Zentrum: Die Revolution frisst ihre Kinder
Performance des Jugendklubs klub15 nach Georg Büchners »Dantons Tod«

Theater im Zentrum, Liliengasse 3, 1010 Wien
8., 14., 16. Mai 2008, jeweils um 19.00 Uhr
(Dauer der Vorstellung: ca. 1 Stunde)
ab 12 Jahren

Kartenpreis: 1 Euro (unbedingt vorbestellen!) unter abo@tdj.at
(Tel.: 01/52110 230)
Die Karten sind bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abzuholen.

Konzept und Regie: Harald Volker Sommer, Theaterpädagoge des TdJ
Besetzung: Mattea Cavic | Lena Geyer | Hanna Grossauer | Sandra Hold | Katharina Kneissl | Bibiane Kovacs | Lena Pospischil | Alena Soucek | Barbara Walter | Simone Weiss

»Wie weit geht man, wenn man wütend ist? Startet man eine Revolution?« (Sandra Hold, Darstellerin) Zehn Mädchen treffen sich zu einer Party: Sich zurückziehen, abfeiern, den Frust rauslassen. Was macht mich wütend? Was will ich verändern? Ist Gewalt das einzige Mittel sich zu wehren? »Wir müssen was treiben, was treiben!« heißt es bei Büchner. Aber was? Die Welt verändern wollen – ist das nicht nur Zeitverschwendung? Auf der Basis des Revolutionsdramas »Dantons Tod« von Georg Büchner werden von den Mädchen Extreme menschlichen Handelns hinterfragt und ausprobiert. Büchner hat die zentrale Frage formuliert: Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet? Die Party kippt und die Mädchen beginnen, einzelne Rollen aus Büchners Drama zu übernehmen. »Frust rausbrüllen und ganz still sein; über Grenzen springen und sich dabei selbst näher kommen. Sind wir wirklich nur Puppen - von unbekannten Gewalten am Draht gezogen, wie es bei Büchner heißt? Ich bin mir sicher, dass mehr dahinter steckt!« (Hannah Grossauer, Darstellerin). Nach einem intensiven Jahr der Stückentwicklung, der Improvisation und des Probens stellt der klub15 des Theater der Jugend seine aktuelle Produktion vor.

Gasthof zur Traube: Die Ode an das Wiener Schnitzel (Premiere)

25. April 2008
19:30bis22:30

Gasthof zur Traube: »Die Ode an das Wiener Schnitzel«

A-3483 Feuersbrunn, Kleine Zeile 13–17
Termine: 25., 26. April, 9., 10. Mai, jeweils 19:30 Uhr
18. Mai 11:00 Uhr
Dinner & Show incl. Aperitif € 69,-
Karten unter: 02738 2298-0 oder traube@moerwald.at

Die schrägste Auseinandersetzung mit dem Schnitzel die es je gab: »Die Ode an das Wiener Schnitzel«
Alles dreht sich rund um des Österreichers liebste Leibspeis`, wenn Toni Mörwald in seinem Stammhaus zur Traube im Niederösterreichischen Feuersbrunn den Kochlöffel und das Plattiereisen schwingt.
Doch nicht nur der Meister gibt sich beim Schnitzelschaupanieren die Ehre, ihm zur Seite stehen eine singende Säge, ein tangotanzender Kontrabass, hochmusikalische Deckel, Pfannen und Töpfe, eine mesopotamische Prinzessin, die Schnitzel paniert und Aschenbrösel (lange Zeit irrtümlich als Aschenbrödel bezeichnet). Und schließlich überschlagen sich sogar die Buchteln in ihrer Rum-Vanillesauce, die der Meister zur Nachspeis kredenzt, wenn die Wuchteln von Publikumslieblingen wie Gernot Kranner, Susanne Marik und vielen mehr eine gepflegte Abendgesellschaft langsam in vergnügliches Chaos verwandeln …

Die “Ode an das Schnitzel” ist eine burleske Dinnershow, inspiriert von den Unterhaltungsprogrammen der alten, vornehmen Varietà¨-Etablissements, die die Tradition der Theaterwirtshäuser wieder aufleben lässt.

Mit Toni Mörwald.
In weiteren Rollen: Susi Marik, Anna Veit, Tanja Simma, Nina Crobath, Gernot Kranner, Georg Kusztrich, Reinhold Kammerer, Daniel Feik und Egon

Musikalische Leitung: Bela Fischer
Konzept und künstl. Umsetzung: greenwitch & partners, Tulln
Idee: Doris Feik
Buch und Regie: Andrea Kranner und Gernot Kranner
Choreoraphie: Monica Rusu, Daniel Feik, Nina Crobath

Musical ist überall - Scenes of chaos and joy in public places

Improv Everywhere
Stellen Sie sich vor, sie sitzen in Ihrem Lieblingseinkaufszentrum in einem “lauschigen kleinen” Kaffeehaus und nuckeln an einem Eiskaffee - und auf einmal … SINGEN alle um sie herum, oder, wie es so schön auf Englisch heißt: BURST OUT IN A SONG. Sie sind von 0 auf 100 mitten in einer Art “Musical” - oder ist es die versteckte Kamera? So müssen sich wohl einige Besucher bei folgendem Event gefühlt haben:

“Improv Everywhere” wurde 2001 von Charlie Todd in New York gegründet und hat ein Ziel: “to cause scenes of chaos and joy in public places”. Mitmachen kann jeder, der in einer jener Städte wohnt, in der es “Agents”, also Darsteller und Organisatoren, gibt, die mittlerweile in “Improv Everywhere Global” vernetzt sind. Es gibt Gruppen in London, Los Angeles, Helsinki, Mexico City - und auch Frankfurt.

Volksoper: The Sound of Music (Wiederaufnahme)

4. Mai 2008
18:00bis21:00

Volksoper Wien: »THE SOUND OF MUSIC«

ERSTE VORSTELLUNG AM SONNTAG, 4. MAI 2008, BEGINN: 18:00 UHR
Weitere Vorstellungen: 8., 14., 21., 22., 23., 24., 25., 26. Mai 2008; 8., 9., 10. Juni 2008

Die Kraft der Musik katapultiert die junge Novizin Maria aus dem Kloster direkt hinein ins Eheglück. Über das gemeinsame Singen und
Tanzen gewinnt die als Kindermädchen engagierte Maria nicht nur die Herzen der sieben Kinder, sondern auch das des Vaters, des verwitweten Kapitän von Trapp.

Mit »The Sound of Music« kehrt einer der größten Publikumserfolge der letzten Jahre auf den Spielplan der Volksoper zurück. Als junge Novizin Maria debütiert Johanna Arrouas, die mit dieser Rolle in gewissem Sinne erwachsen wird, ist sie doch schon als Trapp-Kind Liesel auf der Bühne gestanden. Alternierend mit ihr wird wieder Musicalstar Sandra Pires die Maria spielen. Als Kapitän von Trapp sind Kurt Schreibmayer und Michael Kraus zwei »Sound of Music« - erprobte Seefahrer.

Dirigenten: Gerrit Prießnitz / Elisabeth Attl
Regie: Renaud Doucet

Cast
Johanna Arrouas / Sandra Pires (Maria)
Kurt Schreibmayer / Michael Kraus (Kapitän Trapp)
Sigrid Marikke / Regula Rosin (Schwester Sophie)
Mirjana Irosch / Regula Rosin (Schwester Bertha)
Ulrike Steinsky (Mutter Oberin)
Guggi Löwinger / Susanne Litschauer (Frau Schmidt)
u. a.

“Rebecca” in Japan - Videos, Blogs und vieles mehr


Am 6. April 2008 ging in Tokios Theater Creative die Japan-Premiere von “Rebecca” über die Bühne. Der toho-Stageblog bietet eine ganze Menge an Bild- und Videomaterial. Zur Homepage gehts –>hier.

“Rebecca” in Helsinki - erste optische und akustische Eindrücke

Erste akustische und optische Proben der Helsinki-Produktion von “Rebecca”, dem Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, das am 28. August 2008 im Helsinki Kaupungin Theatteri Premiere feiern wird, sind –>online.

“Er gehört nur mir”, “Er gehört zu mir” oder “Ich gehör nur mir” - Wie war das nochmal?

Die Kollegen von musicalmix/specialedition haben eine mögliche neue Strategie von Stage Entertainment aufgedeckt: Kostenreduktion auch bei den Songtiteln. So kann man sich neuerdings keine Boote in der Nacht mehr leisten, sondern nur mehr ein einziges Boot.

Als nicht richtig hat sich das Gerücht erwiesen, dass man einen Original-Levay-Song einspart und stattdessen eine Marianne-Rosenberg-Hymne (“Er gehört zu mir”) in die Show einbaut.

Zur Stage-Site mit den Fehlern gehts hier nicht mehr, da diese am 21. April 2008 korrigiert wurden. Hallelujah!

Eines wird freilich wohl für immer ungeklärt bleiben: Wieso sieht man im “Videoplayer” Maike Boerdam, hört aber Pia Douwes? Was hat es mit dem Begriff “deutsche Uraufführung” auf sich (siehe musicalmix/specialedition zu einem ähnlichen Fall), der beim Kaufhinweis zur CD verwendet wird? Längst sind nicht alle Fragen gestellt.

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