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Schubert-Theater Wien: Nora (Premiere)

26. April 2008
19:30bis21:30

Schubert-Theater Wien: Henrik Ibsens “Nora”

Voraufführungen: 24. und 25. April 08 jeweils um 19.30 Uhr
Premiere: 26. April 08 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 9. Mai 19.30 Uhr, 10. Mai 15.00 und 19.30 Uhr, 13. Mai um 19.30 Uhr, 25. Mai 14.00 Uhr und 19.30 Uhr;
10. Juni um 19.30, 27. Juni um 19.30, 28. Juni um 14.00 und 19.30 Uhr, 29. Juni um 19.30 Uhr

Besetzung
NORA: Martina Ebm
FRAU LINDE: Saskia Fanta
TORVALD HELMER: Jakob Beubler
KROGSTAD: Valentin Schreyer
DR. RANK: Michael Pöllmann

Leading Team
REGIE: Benjamin Plautz
BÜHNE: Sophie Lux
KOSTÜM/AUSSTATTUNG: Brigitte Schima
DRAMATURGIE: Anna Sonntag
LICHTDESIGN: Veronika Lassenberger
TECHNIK: Joachim Schenk
REGIEASSISTENZ: Verena Skocek
PRODUKTIONSASSISTENZ: Stephanie Pfeffer
KOSTÜMASSISTENZ: Katharina Schöller

Nora
(aus dem lat. Honor „Ehre“)
– jung, hübsch, dynamisch, verheiratet, 2 Kinder, „Bobo“ (Bourgeois und Boheme).

HELMER: …aber niemand opfert der, die er liebt, seine Ehre.
NORA: Das haben hunderttausende von Frauen getan!

Nora lebt mit Mann und Kindern „glücklich“ zusammen. Er verdient das Geld, sie gibt es aus. Völlig normal, zumindest in ihren Augen. Was damals ein Meilenstein zum Thema Emanzipation im 19. Jahrhundert war, scheint heute nicht mehr als nur eine Reflexion
über vergangene Zeiten zu sein. Doch hat sich wirklich so viel verändert?

Nora hat für ihren Lebensstandard einiges getan. Was das ist, erfährt man, als sie Besuch von ihrer Jugendfreundin Frau Linde bekommt: Nora hat in der Vergangenheit eine Unterschrift gefälscht, um an Geld zu gelangen, was ihrem Mann Helmer schlussendlich das Leben gerettet hat.

Helmer, der seine Frau stets als „Lerche“ oder „Eichhörnchen“ bezeichnet, weiß davon nichts. Als Krogstad, ein Jurist und ehemaliger Mitarbeiter von Helmer, der von dieser Angelegenheit weiß, versucht, Nora zu erpressen, scheint ihr „Puppenheim“ langsam zu zerbrechen.

Der junge Schauspieler und Regisseur Benjamin Plautz hat sich für sein Regiedebüt “Nora” von Henrik Ibsen ausgesucht. Aber warum?

Ich sehe “Nora” auch als Emanzipationsstück für den Mann. Da gibt es zum Beispiel Helmer, der einerseits der patriarchale Typ ist, aber andererseits auch so eine Art „Karl Heinz Grasser“, der nicht weiß, wo er eigentlich steht und ohne seine Frau schon fast verloren wäre. Krogstad z. B. ist, auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint, schon eine Spur emanzipierter.

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