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Archiv - April, 2009

Palais Nowak: Tschüss! Das war der ORF!

24. April 2009
19:30bis22:30

Palais Nowak: Tschüss! Das war der ORF!

War das alles? Austria Tabak an die Japaner verkauft, die AUA an die Deutschen und jetzt steht auch noch der ORF vor dem Ruin? “Autofahrer unterwegs« und »Mitten im 8.«, »Wunschkonzert« und »Schiejok täglich«, »Taxi Orange« und »Am dam des«, »Russisch für Anfänger« und »Ein echter Wiener geht nicht unter«. Belangsendungen, Werbung und Entschuldigen Sie bitte die Störung. Radio- und Fernsehgebühren - Österreich verliert seine Identität!

Eine Show voller Erinnerung, Parodie und Comedy. Mit dabei die zahllosen Weltstars des ORF: Heinzi Conrads, Joki Kirschner, Ingrid Riegler, Vera, Walter Schiejok, Dagmar-Ich-Muss-Kotzen Koller, Lizzi Engstler, Elisabeth T.Spira, Sepp Forcher, Heintje, Andy Borg, Anneliese Rothenberger, Monk, Derrick, Marcel Prawy, Peter Elstner, Carl. M. Belcredi, Freddy Quinn, Hans Krankl und vielen anderen mehr.

Leading Team
Musikalische Leitung: Erwin Bader
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Bühnenbild: Markus Windberger
Kostüme: Gaby Rajtora
Maske: Aurie Hummer und Karoline Hatzl
Produktion: Albert Schmidleitner
Regie: Werner Sobotka

Cast
Christa Helige, Wilbirg Helml, Ines Hengl-Pirker, Lilly Kugler, Veronika Polly, Ramin Dustdar, Roman Frankl, Julian Looman, Markus Simader und Roman Straka

Ort
Palais Nowak - Das Zelt beim Gasometer
Premiere: 24. April 2009, 19.30 Uhr
Infos und Karten: www.simpl.at

Opernhaus Magdeburg: Jekyll & Hyde

18. April 2009
19:30bis22:30

Opernhaus Magdeburg: Jekyll & Hyde

Wenn die Magdeburger Inszenierung des Musical-Thrillers »Jekyll & Hyde« von Frank Wildhorn und Leslie Bricusse am 18. April im Opernhaus Premiere feiert, kommt weltweit zum ersten Mal der neue Song der Lisa »If You Only Knew« (»Könntest du versteh’n, wie sehr ich liebe«) in einer Bühnenfassung zur Aufführung.

Komponist Frank Wildhorn und Texter Leslie Bricusse schrieben ihn 2006 für eine Konzert-Tournee ihres berühmten Musicals, von der unter dem Titel »Jekyll & Hyde – Resurrection« auch eine CD-Aufnahme erschienen ist.

Interpretiert wird der neue Song von Tamara Weimerich (Lisa), an ihrer Seite spielen Yngve Gasoy-Romdal (Jekyll/Hyde) und Katharine Mehrling (Lucy).

Jekyll & Hyde
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse
Musik von Frank Wildhorn | Orchestrierung von Kim Scharnberg
Arrangements von Jason Howland
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Leading Team
Musikalische Leitung > Rainer Roos
Inszenierung > Andreas Gergen, Christian Struppeck
Choreografie > Kim Duddy
Bühne > Court Watson
Kostüme > Regina Schill
Choreinstudierung > Martin Wagner
Dramaturgie > Michael Otto

Cast
Dr. Henry Jekyll/Edward Hyde > Yngve Gasoy-Romdal
Lucy Harris > Katharine Mehrling
Lisa Carew > Tamara Weimerich
John Utterson > Markus Liske
Sir Danvers Carew > Nikolaus Meer
Poole > Peter Wittig
Simon Stride > Ulf Dirk Mädler
Bischof von Basingstoke > Manfred Wulfert
General Lord Glossop > Wolfgang Klose
Lady Beaconsfield > Regina Most
Sir Archibald Proops > Jürgen Jakobs
Lord Savage > Thomas Matz
Nellie > Ulrike Baumbach

Opernchor theater magdeburg
ballett magdeburg
Extraballett theater magdeburg
Statisterie theater magdeburg
magdeburgische philharmonie

Spieltermine
Sa., 18. 04., 19:30 Uhr (Premiere)
So., 19. 04., 19:30 Uhr
Sa., 25. 04., 19:30 Uhr
Fr., 1. 05., 19:30 Uhr
Do., 21. 05., 19:30 Uhr
Fr., 29. 05., 19:30 Uhr
Mi., 3. 06., 19:30 Uhr

sowie in der Spielzeit 2009/2010.

Karten sind erhältlich unter Tel. 0391-540 65 55

à“lafur Arnalds: “Found Songs - ab Montag gratis im Netz

à“lafur Arnalds; Foto: Martin Bruny, 2008
Mit 20 Jahren hat der isländische Komponist à“lafur Arnalds seine Debüt-CD “Eulogy For Evolution” veröffentlicht: acht unbetitelte Kompositionen, überwiegend kammermusikalischer Natur, bestimmt von einem Streichquartett, und als solistischer Kontrapunkt - ein Piano. Einsame melodiöse Verläufe in meditativen Streicherarrangements, vermengt mit elektronischen Beats und Klängen.

Am Montag, dem 13. April 2009, startet Arnalds sein neuestes Projekt: “Found Songs”. Eine Woche lang wird er Tag für Tag einen Song komponieren und gratis zum Download ins Netz stellen: foundsongs.erasedtapes.com ist dabei die Plattform, Infos zu den Songs bietet der Komponist via Twitter.

Arnalds zu seinem Projekt:

The songs will be different from what’s on my albums, they will be short, mostly just made up from piano. Something to keep me going. Feel free to send me hatemail if I miss out a day.

“Spring Awakening” - Der Film

In einem Interview mit broadwayworld.com nehmen Steven Sater und Duncan Sheik zu den Plänen, “Spring Awakening” als Filmmusical zu produzieren, Stellung:

Steven Sater: I will tell you a film is on its way. We have to change no, we have to TRANSFORM what’s here. But, we are in real talks and a film is on the way!!!!

Broadwayworld.com: You mean the way CHICAGO was transformed on film?

Steven Sater: It will be radically different from film musicals. It will be an exploration of the other themes in the play but faithful to the story. You know it will be like CABARET. In that film they ALL really re- envisioned that show.

Broadwayworld.com: How are you going to guard against it losing its main theme and story…the vision if you like and end up like Arthur Laurents was with West Side Story - unhappy?

Steven Sater: Well I’m writing it!!!!! And to be honest, I LIKE West Side Story. I really respect Arthur and of course I didn’t live Arthur’s experience and I understand his reasons why he is unhappy. I think Spring Awakening was such a daring take on musical theatre and it isn’t to everyone’s taste. I think the film won’t be for everyone, but I want to reexplore what a film musical can be totally! I don’t fret about the show,the show is the show - that’s the show. I want the producers to make their money back in London. It’s a terrible dark time in the world at the moment. The fact is Spring Awakening is opening in 18 countries around the world over the next year or so….that’s a testament to something about the story. Theatre speaks to us in a way that nothing else does!

Broadwayworld.com: Steven has been telling BroadwayWorld about the film. How are you involved?

Duncan Sheik: The film is in the works. But let me tell you it’s incredibly difficult to make musical theatre into film. There are so many musicals that get turned into films. No matter what it takes I want to make a movie that works as a movie FIRST and most of all. I can count the examples of those that do on my one hand.

Broadwayworld.com: Which films?

Duncan Sheik: Oh I guess like ‘Dancer in the Dark’, ‘The Sound of Music’. I’ve never seen ‘A Chorus Line’.

Das gesamte Interview ist –> hier nachzulesen.

Reisen mit Stil

Bad Hersfeld: West Side Story (Premiere)

16. Juni 2009
21:00bis23:59

Bad Hersfeld: West Side Story

Buch: Arthur Laurents nach einer Idee von Jerome Robbins | Musik: Leonard Bernstein
Gesangstexte: Stephen Sondheim
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald

Regie: Matthias Davids | Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Choreographie: Melissa King | Bühnenbild: Heinz Hauser
Premiere: 16. Juni 2009
(weitere Vorstellungen bis 2. August 2009)

Die West Side Story ist eine Adaption des »Romeo und Julia«-Stoffes ins New York der 50er Jahre. Romeo und Julia heißen hier Tony und Maria.

Zwei feindliche Gangs durchstreifen die West Side von Manhattan: die einheimischen Jets und die zugewanderten puertoricanischen Sharks. Gemeinsam mit seinem Freund Riff hatte Tony einst die Jets gegründet. Er war längere Zeit ihr Anführer, möchte sich aber aus dem Bandenleben zurückziehen, um einer geregelten Arbeit nachzugehen. An der Spitze der Sharks steht Bernardo, dessen Schwester Maria Tony auf einer Tanzveranstaltung kennenlernt. Sie verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und träumen von einer besseren Zukunft ohne Bandenkriege und Polizeirazzien.
In der Nacht kommt es zu einem Straßenkampf zwischen Jets und Sharks, den Tony beenden will. Dabei wird sein Freund Riff von Bernardo erstochen, Tony tötet daraufhin Bernardo. Er muss sich vor der Polizei und den Sharks verstecken, die den Tod Bernardos rächen wollen. Aus seinem Versteck gelockt, wird er vor den Augen der verzweifelten Maria von einem Freund Bernardos erschossen.

Der Schwerpunkt des außerordentlich dramatischen Librettos von Arthur Laurents liegt in der Darstellung des Rassenhasses der durch Unverständnis und Vernachlässigung in die Kriminalität getriebenen Jugendlichen. Die Musik Leonard Bernsteins, die Jazzelemente, lateinamerikanische Rhythmen, klassische und populäre Elemente zu einer Einheit verbindet, eine atemberaubende Abfolge dramatischer und lyrischer Szenen und explosive Tanzeinlagen, die die Handlung weiter vorantreiben, ließen das 1957 uraufgeführte Musical zu einem Welterfolg werden.

Die Bad Hersfelder Inszenierung wird in deutscher Sprache, aber mit englischen Liedtexten aufgeführt.

Fame 2009

Am 25. September 2009 läuft in den USA die Neuverfilmung des Kult-Tanzfilms “FAME” an. Mit dabei unter anderem Megan Mullally (Fran Rowan), Bebe Neuwirth (Lynn Kraft) oder Debbie Allen (Principal Simms). Regie führt Kevin Tancharoen.

Die Bühnenversion von “FAME”, die mit dem Film musikalisch recht wenig zu tun hat, ist am 22. Mai sowie vom 25. bis 29. Mai 2009 in der Konservatorium Wien Privatuniversität zu sehen, mit den Studenten der Abteilung Muskalisches Unterhaltungstheater.

Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Ricarda Ludigkeit
Bühnenbild: Sam Madwar
Kostüme: Doris Richter
Lichtdesign: Barbara Dulcinea Jan

Ort
Konservatorium Wien Privatuniversität, Leonie-Rysanek-Saal
Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Karten
EUR 15,- / 9,- an der Kassa der Konservatorium Wien Privatuniversität erhältlich

Broadway-Revival für “Finian’s Rainbow”

Im Rahmen der New York City Center Encores!-Veranstaltungsserie wurde vom 26. März bis 29. März 2009 “Finian’s Rainbow” in halbkonzertanter Inszenierung (Warren Carlyle) zur Aufführung gebracht, eine Broadway-Show aus dem Jahre 1947, geschrieben von Burton Lane (Musik), E. Y. Harburg (Liedtexte, Buch) und Fred Saidy (Buch).

“Finian’s Rainbow” erlebte bis dato zwei Broadway-Revivals (1955 und 1960) und wurde 1968 von Francis Ford Coppola verfilmt. In den Hauptrollen: Fred Astaire, Petula Clark, Tommy Steele.

1947/48 wurde die Broadway-Show mit Tony Awards für Michael Kidd (Best Choreography), David Wayne (Best Featured Actor in a Musical) und Milton Rosenstock (Conductor and Musical Director) ausgezeichnet, und dank Melodien wie “Old Devil Moon”, “How Are Things In Glocca Morra”, “Fiddle Faddle”, “Look To The Rainbow”, “Something Sort of Grandish”, “The Great ‘Come-and-Get-It’ Day” und einigen mehr ist diese Show bis heute unvergessen geblieben.

Über die Encores!-Aufführung schrieb Variety:

This was the unconventional musical comedy that jolted postwar audiences back in 1947 with high spirits, extravagant comedy and political satire strong enough to land lyricist and co-librettist E.Y. Harburg on Sen. Joseph McCarthy’s A-list. But Harburg’s message was sufficiently coated with Irish blarney and Burton Lane’s heart-swelling music to turn “Rainbow” into a surprise hit.
Attempts at full-scale revival over the years have been squashed by fears that the political and racial content would be either too dated or inflammatory for modern tastes. That turns out to be a load of blarney itself; adapter David Ives has removed the one line about Karl Marx and somewhat finessed the use of blackface, but the heart — and most of the jokes — in Harburg and Fred Saidy’s book remain. The humor does seem quaint at times, but that’s part of the package the authors used to sugarcoat their social messages.

In der Associated Press war zu lesen:

Whimsy with a social conscience - and a glorious score.
That’s the best way to describe “Finian’s Rainbow,” the Burton Lane-E.Y. Harburg-Fred Saidy musical, which “Encores!” has brought back in a delightful concert version for a run through Sunday at City Center.
This is a shamrock-tinged fantasy awash in a great deal of Irish blarney and married to a satiric story by Harburg and Saidy that takes on the evils of racism and capitalism. But don’t expect too much of a sermon in this show, which features the expansive, irresistible melodies of Burton Lane.

Die Idee, eine Show voller unsterblicher Melodien “wiederzubeleben”, macht sich nun bezahlt. Im Herbst 2009 wird “Finian’s Rainbow” ein Broadway-Revival erleben. Das St. James Theatre ist gebucht, die beiden Produzenten David Richenthal und Jack Viertel werden die Encores!-Produktion zu einer noch prachtvolleren Show aufrüsten. Viertel:

“What Encores! gave us was a joyous evening put together in just over a week. We have the ability to fill out that template, keeping the essence of the performance front and center, but giving it a treatment that will be appropriate for Broadway.

Museumsquartier: Jesus Christ Superstar

9. April 2009
20:00bis22:00

Andrew Lloyd Webbers Rockoper “Jesus Christ Superstar” wird nun schon seit einigen Jahren in Wien zur Osterzeit zur Aufführung gebracht. Manchmal mit sehr guter Besetzung, manchmal mit einem auf den ersten Blick auf rasanten Kartenverkauf gezielten Castingergebnis, manchmal mit eindeutigen Fehlgriffen.

Die Besetzung, die vom 9. bis 11. April 2009 im Wiener Museumsquartier an den Start gehen wird, ist mit Roman Gregory von der Rockformation Alkbottle (und Starmania Juror), Neo-Dancing-Star Sandra Pires sowie Vincent Bueno sicher gut geeignet, den Vorverkauf anzukurbeln.

Die Rockoper wird von EMS Live in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien produziert. Begleitet wird das Ensemble von einer 7-Mann-Band unter der Leitung von Goran Mikulec

JESUS CHRIST SUPERSTAR
ROCKOPER – Halbkonzertante Aufführung in englischer Sprache
Lyrics by TIM RICE
Music by ANDREW LLOYD WEBBER

Besetzung
JESUS: Lucius Wolter
JUDAS: Serkan Kaya
MARIA MAGDALENA: Sandra Pires
PILATUS: Andre Bauer
HERODES/ANNAS: Roman Gregory
KAIPHAS: Dennis Kozeluh
PETRUS/SIMON: Vincent Bueno
SOULGIRL: Tini Kainrath / Rounder Girls
SOULGIRL: Lynne Kieran / Rounder Girls
SOULGIRL: Kim Cooper / Rounder Girls

9., 10. und 11. April 2009
Beginn 20.00 Uhr
Einlaß 19.30 Uhr
Museumsquartier – Halle E

Duden & Trendbüro starten das “Neue Wörterbuch der Szenesprachen” als Wiki

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse erscheint als Gemeinschaftsprojekt des Dudenverlags und des Trendbüros das “Neue Wörterbuch der Szenesprachen”, ein Nachfolgeprojekt des “Wörterbuchs der Szenesprachen”, das vom Dudenverlag im Jahre 2000 publiziert worden ist.

Als Marketinggag, aber sicher wohl auch als sinnvolle Möglichkeit, an ganz besonders ungewöhnliche, vielleicht bisher nicht gekannte “neue” Wörter kostengünstig ranzukommen, ist seit Mitte März 2009 das Wiki szenesprachenwiki.de online. Wer sich registriert, kann Wörter vorschlagen, die dann nach einer verlagsinternen Überpüfung auch freigeschaltet werden. Mit einem tatsächlichen Wiki hat das nicht wirklich etwas zu tun, aber Wiki ist hip und modern, also passt das schon, daneben kann man sich facebookmäßig verlinken, man kann sich über das beliebte Mikroblogging-Tool Twitter auf dem Laufenden über die “neuen” Wörter halten. Insgesamt also eine nette Sache.

Links
- Trendbüro
- Dudenverlag
- Szenesprachen-Wiki

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