Archiv - Juni, 2009
Martin Bruny am Freitag, den
5. Juni 2009 um 18:23 · gespeichert in Ausbildung
Am 4. Juni 2009 ging in Klagenfurt das Finale von MUT über die Bühne. Den Wettbewerb für Musikalisches Unterhaltungstheater konnte ein Student des Wiener Konservatoriums für sich entscheiden: Christof Messner. Der 23-jährige Gewinner nimmt den Hauptpreis von 3.000 Euro mit nach Hause. Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Platz erreichte der Deutsche Florian Soyka, Dritte wurde die Deutsche Anna Veit, sie erhielt 1.000 Euro und den durch Publikumsvoting ermittelten Publikumspreis.
Auffallend ist, dass zwar einige Studenten des Konservatoriums im Finale sangen, aber beispielsweise kein Schüler des Performing Center Austria unter den Top 16 war. Um das näher einschätzen zu können, müsste man wissen, ob hier bestimmte Schulen diesen Wettbewerb nicht beschicken wollten oder gar nicht eingeladen wurden.
Wie auch immer, 2011 soll es eine Neuauflage von “MUT” am Stadttheater geben.
Die 7 Kandidaten im Finale
Olivia Delaurà© (D), 22 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Stefanie Derner (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Joop van den Ende Academy, Hamburg
Christof Messner (I), 23 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Simone Niederer (CH), 25 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Jens Simon Petersen (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Joop van den Ende Academy, Hamburg u.a.
Florian Soyka (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Anna Veit (D), 26 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Die 16 Kandidaten im Semi-Finale
Florian Claus (D), 25 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Thomas Dapoz (A), 27 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Olivia Delaurà© (D), 22 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Stefanie Derner (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Joop van den Ende Academy, Hamburg
Eva Klikovics (A), 24 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien und am Prayner Konservatorium, Wien
Antje Kohler (D), 27 Jahre. Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien
Sarah Laminger (A), 22 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Christof Messner (I), 23 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Anna Müllerleile (D), 22 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Simone Niederer (CH), 25 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Judith Peres (D), 25 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Jens Simon Petersen (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Joop van den Ende Academy, Hamburg u.a.
Stefan Gregor Schmitz (D), 27 Jahre. Ausbildung an der Joop van den Ende Academy, Hamburg
Florian Soyka (D), 26 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Sebastian Strehler (D), 28 Jahre. Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Anna Veit (D), 26 Jahre. Ausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität
Martin Bruny am Donnerstag, den
4. Juni 2009 um 22:31 · gespeichert in Musical
Matthias Bollwerk
Rebecca alias Tollkirschenmuffin
Wien, im Prater auf einer Bank
1. Juni 2009
Ungefähr 18:00
Sonnenschein
Die Frisur hält
–> zum Interview
Martin Bruny am Donnerstag, den
4. Juni 2009 um 15:42 · gespeichert in Musical
Kein gutes Haar lässt das Ensemble des im letzten Moment abgesagten Musicals “KFJ - Kaiser Franz Joseph” am Kulturkreis Oberwaltersdorf unter der Leitung von Helene Auer. Der Grund: Die ehemalige Bürgermeisterin hatte die Produktion, die ab Donnerstag in der Bettfedernfabrik in Szene gesetzt hätte werden sollen, nur eine Woche vor der Premiere abgesagt. Für Regisseur Gerhard Ernst “eine Riesensauerei”, er vergleicht Oberwaltersdorf gar als “das Tschernobyl der Thermenregion”. Das Produktionsteam bereitet nun eine Sammelklage vor. [via KURIER]
Martin Bruny am Mittwoch, den
3. Juni 2009 um 16:02 · gespeichert in Wien
Fast könnte man dieser Meinung sein, wenn man eine Vorab-Pressemeldung einer NEWS-Story von morgen liest, in der spekuliert wird, ob Uwe Kröger Musical-Intendant in Wien werden könnte:
Die Übernahme einer solchen Funktion wäre allerdings mit dem Ende der Bühnenkarriere verbunden, sagt Kröger und verweist auf den grassierenden Jugendwahn der Branche: “Einerseits bin ich einer der Wenigen, die das Gegenteil bewiesen. Ich spiele ja interessante Rollen. Aber ich finde es furchtbar, dass die Musical-Ensembles im deutschsprachigen Raum immer jünger werden. In einem Stück wie ,Les Miserables’ braucht es doch gestandene Menschen! Ich bin ein Arbeitsvieh und denke mir, ich werde es den Leuten schon zeigen. Junge Liebhaber will ich ohnehin nicht mehr spielen. Aber wie vor allem mit Kolleginnen umgegangen wird, wenn sie nicht mehr 20 sind, das ist sehr beleidigend. Auch in Film und TV ist die Situation bedrückend.”
Ist die Intendanz seit heute an die Frage gebunden: Intendant oder Darsteller? Das wäre eine brandneue Entwicklung, und was würde der Direktor des Theaters in der Josefstadt dazu sagen, was der Direktor der Wiener Volksoper? Ist der Jugendwahn wirklich das in der Branche vorherrschende Problem? Oft haben gerade die jungen Darsteller und im Ansatz arrivierten Darsteller Probleme, oft werden nach wie vor Musicaldarsteller von “Schauspielern” als Bühnendarsteller zweiter Klasse betrachtet, und von Regisseuren, Intendanten und so weiter.
Warten wir also auf die morgige NEWS-Ausgabe und möge uns die Erleuchtung zuteil werden, wie sich Uwe Kröger denn den Wechsel in die Musicalintendanz genau vorstellt.
Link
- ots.at: Uwe Kröger an Wiener Musical-Intendanz interessiert
Martin Bruny am Dienstag, den
2. Juni 2009 um 22:28 · gespeichert in Awards
Am 7. Juni 2009 geht in New York die Verleihung der Tony Awards über die Bühne. Live dabei zu sein, ist etwas schwierig, es sei denn, man empfängt gewisse amerikanische TV-Sender oder hat eine Einladung zur Show in der Radio City Music Hall.
PLAYBILL wird jedoch vor Ort sein und die aktuellsten News via Twitter übermitteln - und zwar direkt aus der Radio City Music Hall. Um also auf diese Weise live dabei zu sein, muss man sich ein Account bei Twitter anlegen, und dann folgendem User “folgen”: playbillmag
Martin Bruny am Dienstag, den
2. Juni 2009 um 21:39 · gespeichert in Theater
In Wien ist man, so wie jedes Jahr, auch 2009 der Meinung, dass man im Sommer das Publikum nicht mit Theater belästigen sollte. Die meisten Theater machen also einfach dicht. Kurz vor diesen Sommerferien feiert im Schubert Theater am 6. Juni noch eine Produktion Premiere, die interessant werden könnte: “Elling”, ein Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman «Blutsbrüder†von Ingvar Ambjà¸rnsen.
Inhalt
Nach ihrer Entlassung aus der psychiatrischen Anstalt wird den beiden Freunden Elling und Kjell Bjarne vom norwegischen Staat zwecks Wiedereingliederung in die Gesellschaft eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Nun gilt es, sich vor dem Sozialarbeiter Frank zu beweisen und nicht an der neu gewonnen Freiheit zu scheitern. Es sind schon die kleinen Dinge des Alltags, die ernormen Mut verlangen: Ein Restaurant zu besuchen, einzukaufen, mit fremden Menschen (gar Frauen!) zu sprechen oder einfach nur ans Telefon zu gehen. So versuchen sie, sich an die Welt »da draußen« zu gewöhnen, bis diese in Gestalt einer schwer betrunkenen Frau eines Tages unvermittelt in ihr Leben stürzt und sie vor eine neue Herausforderung stellt. Die beiden Neurotiker haben nun nicht nur die Probleme des Alltags zu lösen, sondern eine durchaus existentielle Krise zu bewältigen. Aber lapidar gefragt: Was ist schon »normal«?
Leading Team
Regie: Nikolaus Habjan
Produktionsleitung und Co-Regie: Simon Meusburger
Darsteller
Elling: Alexander E. Fennon
Kjell Bjarne: Christoph Hackenberg
Frank: Adnan Taha
Gunn/Kellnerin/Reidun: Franziska Singer
Termine
6., 7., 8., 10., 11., 12., 13., 14. Juni 2009
Beginn: 19.30 Uhr
Weitere Infos
schuberttheater.wordpress.com
www.wien-ticket.at
Martin Bruny am Montag, den
1. Juni 2009 um 21:06 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. Februar 2011 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)
Wiederaufnahme-Premiere: 15.2.2011, um 20.00 Uhr
Am 27. März 2008 brachte das Wiener Metropol die Musicalproduktion “Ti amo” an den Start, knapp drei Jahre später steht der Publikumserfolg wieder am Spielplan. Die musikalische Screwball-Comedy “Ti amo oder Made in Italy” ist gespickt mit den bekanntesten Italo-Hits der letzten Jahrzehnte und wird bis Mitte März 2011 zu sehen sein.
Besetzung
Adriana Zartl, Stefano Bernardin, Erik Sabri Arno, Thomas Stolzeti, Christian Deix, Ronald Kuste, Barbara Spitz, Renà© Velasquez Diaz, Miriam Mayr, Markus Simader und Franco Andolfo
Leading Team
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoht
Choreographie: Sabine Bartosch
Autoren
Dr. Peter Hofbauer und Markus Gull
Musik
Die musikalische Screwball- Comedy bringt eine Auswahl der schönsten und besten Italo-Evergreens: von »Ti amo« bis »Adesso tu«, »Per Elisa«, »Gente di mare«, »Su di noi«, »Felicita« und »’l italiano«. Alles in allem Musik, Marke: »Made in Italy«.
Story
Toto, der einzige Sohn des mächtigsten Mafia-Bosses von Chicago, schlägt aus der Art: Statt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, will er Sänger werden. Und darum absolviert er seine Ferialpraxis nicht - wie vom Papa verordnet - beim sizilianischen Zweig der Familie, sondern bei Onkel Franco, der in Wien das »Da Capone«, ein Revuelokal mit italienischer Live-Musik betreibt. Als Toto dort erscheint, wird er mit dem Barsänger Toni verwechselt. Und Toni mit ihm. Tonis Ex-Freundin Gina und die ehrgeizige Studentin Elisa, die bei Franco als Aushilfskellnerin jobbt, sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Toni trifft auf Toto. Beide fühlen sich ertappt, beschließen aber gemeinsame Sache zu machen. Denn sie sind jetzt eine Schicksalsgemeinschaft: Das Inkognito des einen ist gleichzeitig die Tarnung des anderen. Die beiden müssen Gina einweihen, wodurch das verschworene Duo zum Trio wird, denn:
* Toni darf nicht aussteigen sonst verliert Toto seine Tarnung und er Elisa
* Toto darf nicht aussteigen, sonst verliert er sein Versteck
* Gina hält dicht, weil sie sich mittlerweile in Toto verliebt hat
* Niemand darf etwas erfahren, schon gar nicht Elisa und Franco
Und damit Toni seine Rolle glaubhaft spielen kann, gibt Toto ihm Nachhilfe in Sachen Mafia wie: Slang, Macho-Gehabe, etc. Und er warnt seinen Freund: das Leben eines Mafioso ist alles andere als romantisch. Da geht es beinhart zur Sache. Die Bestätigung folgt auf den Fuß. Spätestens dann, als die echte Mafia erscheint- zuerst die russische und schließlich die italienische: der »Pate« Don Marone platzt mit Gefolge ins Lokal seines Bruders und fordert mit vorgehaltener Pistole seinen verlorenen Sohn zurück. Von da an dreht sich das Karussell der Verwechslungen immer schneller und gipfelt in einem Finale furioso, bei dem sich dann doch noch das Happy End ereignet, an das keiner mehr glauben wollte.
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett
Martin Bruny am Montag, den
1. Juni 2009 um 20:43 · gespeichert in Event-Tipps
| 9. Juli 2009 |
| 20:30 | bis | 23:30 |
Seefestspiele Mörbisch: My Fair Lady
Aufführungstermine: 9. Juli - 23. Aug. 2009
Beginn: 20:30 Uhr
Leading Team
Inszenierung: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Prof. R. Langenfass
Choreographie: Giorgio Madia
Musikalische Leitung: Caspar Richter
Ton und Akustik: Prof. Wolfgang Fritz
Lichtdesign: Friedrich Rom
Cast
Eliza Doolittle: Katrin Fuchs / Nadine Zeintl
Prof. Henry Higgins: Michael Maertens / Daniel Morgenroth
Oberst Pickering: Harald Serafin
Alfred P. Doolittle: Helmuth Lohner
Mrs. Higgins: Gaby Jacoby
Freddy Eynsford-Hill: Daniel Serafin
Mrs. Pearce: Isabel Weicken
Infos unter: Seefestspiele Mörbisch
Martin Bruny am Montag, den
1. Juni 2009 um 13:29 · gespeichert in Theater
Mich interessiert sehr, was über mich gesagt wird. Doch im Theater zählt der Besucher. Die Zeitung macht Kritiken, nicht die Charts. Meine Inszenierung der »Dreigroschenoper« 2006 war immer ausverkauft, aber die Kritiken waren so, dass ich mich eigentlich hätte erschießen müssen. Der Taxifahrer hat mir am nächsten Morgen gesagt: »Also, nach diesen Kritiken würde ich mich heute nicht auf die Straße trauen!« Das macht aber nichts. Der eine findet es großartig, der andere grauenvoll. Beide wissen oft nicht einmal warum. Der Zugang zum Theater ist ein emotionaler. Das Spielen ist ein Balancehalten zwischen kritischer Kraft und Sich-gehen-Lassen.[via Die Presse]
Martin Bruny am Sonntag, den
17. Mai 2009 um 21:36 · gespeichert in Event-Tipps
| 2. Juni 2009 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Theater am Spittelberg: Vienna Swing Sisters – »Rum & Coca Cola«
a tribute to the andrews sisters – die revue
Di, 02.06.09, Mi, 03.06.09, Do, 04.06.09, Fr, 05.06.09, Sa, 06.06.09
Beginn: 19:30
Das Hütchen mit dem schwarzen Netzschleier keck in die Stirn gedrückt, schicke Bluse und engen Rock zurechtgerückt:Lisa Jakob, Stephanie Lang und Susanne Fanny Rader schlüpfen nicht nur optisch in die Rollen der temperamentvollen LaVerne, Maxene und Patty Andrews. Mit dem authentischen Sound der 1940er, begleitet von ihrer Band »The Moods« und »Bing Crosby« Markus Richter, beschwören sie die »Golden Era of Swing« herauf. Wer sie so einmal erlebt hat, stimmt gern mit ein: »Bei mir bist du schön…«
Lisa Jakob, Stephanie Lang, Susanne Fanny Rader – voc; Bernd Leichtfried – piano; Martin Treml – bass; Herwig Wagner – drums; Markus Richter – musikalische gesamtleitung, voc; Wolfgang Lesky – texte und szenen
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