Martin Bruny am Sonntag, den
5. September 2010 um 04:37 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
3. September 2010
20:00
bis
22:00
Ein Mal noch, heute, am 5. September 2010, ist im Wiener Gloria Theater “Babytalk” zu sehen. Diesen Spielort haben sich Tina Schöltzke und Stefan Bischoff ausgesucht, um in Kooperation mit dem Verein “my productions ON STAGE” Peter Lunds und Thomas Zaufkes Musical auf die Bühne zu bringen.
Handlung
Seit 14 Jahren sind Charlotte (Tina Schöltzke) und Robert (Stefan Bischoff) bereits ein Paar. Und nun ist er mit einem Mal da – der Babywunsch. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung dieses Wunsches etwas schwieriger als gedacht. Während Charlotte fürchtet, von überlebensgroßen Pampers-Packungen von jedem Berufswiedereinstieg abgeschnitten zu werden, sieht sich Robert bereits zu einem 20 Jahre währenden emotionalen Hausarrest verdammt. Nach außen hin wollen sich die beiden keine wie immer gearteten Unsicherheiten anmerken lassen, und dennoch steht das Thema »Baby« im Mittelpunkt jedes Gespräches. Doch eigentlich geht es gar nicht mehr um das Kinderkriegen als solches, sondern um Beziehung und Sex, Liebe, Einsamkeit und Zukunftsängste.
»Babytalk«, ein im wahrsten Sinne des Wortes »Kinder-Krieg-Musical«, ist unterhaltsam und tiefgründig zugleich. Mit mitreißenden Songs, überaus witzigen Songtexten und pointierten Dialogen haben Peter Lund (Autor) und Thomas Zaufke (Komponist) ein kleines Musical voll Witz und Tiefgang geschaffen, das bereits bei der Premiere in Berlin im Jahr 2000 Zuschauer und Presse zu Begeisterungsstürmen hinriss. »Mein Körper und ich«, ein Song, in dem Charlotte mit sich selbst hadert, hat inzwischen beinahe schon Kultstatus erreicht.
Die neue Wiener Produktion, die mit einem bewusst einfach gehaltenen Bühnenbild auskommt und so die beiden Figuren umso mehr in den Mittelpunkt stellt, hat mit Tina Schöltzke und Stefan Bischoff zwei Profis der Musiktheater-Szene aufzuweisen.
Tina Schöltzke
Die gebürtige Berlinerin war bereits am Theater an der Wien in der Uraufführung von »Mozart!«, in »Jekyll & Hyde« und in »Elisabeth«, in der halbkonzertanten Fassung von »Tanz der Vampire« und in »Rebecca« – beides im Wiener Raimund Theater – sowie am Stadttheater Klagenfurt in »Casanova« und »Sweeney Todd« zu sehen. Neben ihren Musical-Engagements spielte Tina Schöltzke auch bereits in mehreren Opernproduktionen. Mit dem »Orangenmädchen« feierte sie 2008 gemeinsam mit Noud Hell ihr Regie-Debüt im Wiener Off-Theater, ab September 2010 steht sie mit »Hello Dolly« auf der Bühne der Volksoper Wien.
Stefan Bischoff
Der Absolvent der Konservatorium Wien Privatuniversität war 2007 auf der Felsenbühne Staatz in “The Scarlet Pimpernel” zu sehen und gab 2008 ebenda den »Joseph« in Andrew Lloyd Webbers Musical-Evergreen. 2009 spielte er bei den Festspielen Gutenstein in »Gustav Klimt: Das Musical« und den Anthony in »Sweeney Todd« am Stadttheater Klagenfurt, wo er im Dezember 2010 auch in »Der Bettelstudent« zu sehen sein wird.
Regie bei der Wiener »Babytalk«-Produktion führt Katharina Dorian, bekannt aus “The Producers” (Ronacher) sowie der neuen Wiener Version von »Tanz der Vampire«, in der sie als Rebecca zu sehen ist.
Babytalk
von Peter Lund und Thomas Zaufke
Premiere: 3. September 2010, 20.00 Uhr
Gloria-Theater, Prager Straße 9, 1210 Wien
Weitere Vorstellungen am 4.9. und 5.9. jeweils um 20.00 Uhr
Martin Bruny am Freitag, den
3. September 2010 um 21:14 · gespeichert in Absurditäten
Irgendwie komisch, nicht wahr? Im November 2010 soll Drew Sarich in Wien der neue Krolock im Jim Steinman-Musical “Tanz der Vampire” werden, das wissen Gott und die Welt seit Monaten, allein, man hat das Gefühl, als würden die VBW nach wie vor verbergen wollen, dass das Unvermeidliche bzw. das lang Geplante stattfinden wird.
Beispiel? Am Mittwoch, den 1. September, fand im Hotel Triest ein sogenanntes “Get Together” der Musicalensembles der VBW statt. Laut VBW-Site (siehe –> hier) mit dabei Lukas Perman, Marjan Shaki, Peter Fröhlich, Andreas Lichtenberger, Hertha Schell, Ann Mandrella und Gernot Kranner. Bilderchen belegen die nette Atmosphäre dieses Zusammenseins, zu dem einige wenige Medienvertreter geladen waren, so zum Beispiel die Kronen Zeitung. Und in der Kronen Zeitung lesen wir auf einmal auch jenen Namen, der längst angekündigt hätte werden müssen: Drew Sarich. Hat er sich etwa hinter der Bank verstecken müssen, als die Fotos gemacht wurden? Irrt die Kronen Zeitung in ihrem Artikel? (Die Antwort: nein siehe –> hier) Hat die Redaktion der VBW-Site den Befehl ausgeführt, der da hätte lauten können: “Und dass ihr mir ja nur nicht den Sarich erwähnt!”?
Martin Bruny am Donnerstag, den
2. September 2010 um 22:15 · gespeichert in Pop, Event-Tipps, Kult
9. November 2010
19:00
bis
21:00
Manchmal gibt es kleine Wunder. Wer hätte sich je gedacht, dass eine der Ikonen der US-Contemporary Christian Music, Michael W. Smith, einmal in Wien ein Konzert geben würde. Am 9. November 2010 ist es jedoch soweit. Um 19 Uhr gehts los in der Wiener Stadthalle, Halle F, und für alle, die sich einfinden, wird es ein Konzerterlebnis der anderen Art werden. Und auf alle Fälle sehr empfehlenswert.
Tickets sind ab sofort erhältlich zu Preisen von 40 bis 60 Euro, und da wollen wir mal nicht meckern, denn das, mit Verlaub, ist ein Star allererster Güte, in seinem Genre.
Romeo und Julia hätten längst das Zeitliche gesegnet, wären sie je aus Fleisch und Blut gewesen. Und doch teilen wir alle mindestens einmal in unserem Leben ein gemeinsames Schicksal - das Schicksal einer unerfüllten Liebe. Noch heute steht in Verona, bekanntermaßen Heimat des unglücklichen Liebespaares, ein Briefkasten, in den man Briefe an Julia einwerfen kann. Dieser Umstand war die Initialzündung für Elvis Costello und das Brodsky-Quartet, ihre ganz persönliche Korrespondenz mit Julia Capulet zu führen. Briefe über die Sehnsucht, das Verliebtsein, die Eifersucht, die Hoffnungslosigkeit, den Tod und die unerfüllte Liebe. Und welche Sprache könnte all diese Facetten besser einfangen als die Musik.
Mit “The Juliet Letters” realisieren Drew Sarich und The Dead Poet Quartet ein langgehegtes Wunschprojekt. Am 18. September 2010 ist die seltene Besetzung von Sänger und Streichquartett in Seekirchen am Wallersee bei Salzburg zu sehen. Zu erleben wird der Reiz des Variantenreichtums an Ausdrucksmöglichkeiten, aber vor allem auch der glaubwürdige Austausch von Rock, Pop und Klassik sein.
“The Juliet Letters” setzt nicht nur technisch perfektes, feinfühligstes Quartettspiel voraus, sondern ermöglicht es den Musikern sowie dem Publikum, neue musikalische Landschaften zu erforschen. Mit Drew Sarich fand das Quartett einen Sänger, der sich zweifellos zu den Ausnahmekünstlern seines Genres zählen darf. Die bedingungslose Auseinandersetzung mit seinen Charakteren, die Farbenvielfalt seiner Stimme, sein großer Erfahrungsreichtum sind nur einige wenige Attribute, die ihn zur Idealbesetzung dieses Projektes machten.
Einen Brief zu bekommen, ihn zu öffnen, hat etwas Geheimnisvolles, etwas Magisches. Fremde Briefe zu lesen, ist wie durch ein Schlüsselloch zu spähen. Sie eröffnen intime Ausschnitte einer Beziehung zwischen zwei Menschen - Momentaufnahmen eines Dramas.
Mit “The Juliet Letters” gelingt es, durch die Verbindung von Wort und Musik eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die von jedem ganz individuell nachempfunden werden kann, jedoch mit ein und demselben Inhalt - nämlich der Liebe.
DREW SARICH - THE DEAD POET QUARTET - THE JULIET LETTERS
Michaela Girardi: Violine
Georg Wimmer: Violine
Sarah Grubinger: Viola
Matthias Bartolomey: Violoncello
Drew Sarich: Gesang
Aufführungstermin
18. September 2010, 20 Uhr, EmailWerk in Seekirchen am Wallersee
Kartenreservierung zum Vorverkaufspreis nur über www.kunstbox.at
Vorverkauf bei RAIBA Seekirchen: 18 Euro
Ermäßigung (Studenten mit Ausweis): 12 Euro
Ö1-Clubmitglieder: minus 15 %
S-Pass: minus 2 Euro
Abendkassa: 20 Euro
Ermäßigung (Studenten mit Ausweis): 14 Euro
Ö1-Clubmitglieder: minus 15 %
S-Pass: minus 2 Euro
Die Verantwortung der Wissenschaft als Kernthema dieser Inszenierung führt auch in die Abgründe der menschlichen Seele: der Wahnsinn des Wissenschaftlers, die Sehnsucht des Wesens nach Liebe, die Angst vor der Einsamkeit, die Furcht vor dem Unbekannten.
Die klassische Horrorgeschichte, geschrieben von einer jungen Frau vor beinahe 200 Jahren - erzählt aus dem Blickwinkel des modernen Menschen, heute, wo die Wissenschaft durch die Möglichkeit der Genmanipulation vor eine ethische Herausforderung gestellt wird.
Leading Team
Regie: Michael Schefts
Bühne: Nik Raspotnik
Kostüme: Aleksandra Kica
Musik: Stefan Wolf
Lichtdesign: Michaela Studeny
Special-Make-up-Design: Andreas Moravec
Assiszenz: Birgit Elian
Darsteller
Victor Frankenstein: Nicho Harras
Das Wesen: Michael Schuberth
Walton/Shelley: Dina Kabele
Elisabeth/Agatha: Barbara Grahsl
Prof. Waldmann/Der alte deLacey: Alois Frank
Henry Clerval/Prof. Krempe: Nikolaus Raspotnik
3-raum Anatomiethater: Frankenstein oder der moderne Prometheus PREMIERE 20.Oktober 2010
Vorstellungen: 21.10. bis 23.10, 26.10. bis 30.10.
Beginn: 19:30
Beatrixgasse 11, 1030 Wien
Karten: 0650/323 33 77; info@3raum.or.at; booking@wort-ensemble.com
Martin Bruny am Mittwoch, den
1. September 2010 um 11:31 · gespeichert in Absurditäten
… so hätte die BILD-Zeitung natürlich eine Show wie “Ich war noch niemals in New York”, von unser aller Udo Jürgens (geboren in Kärnten), auch in einer Schlagzeile ankündigen können. Hat sie natürlich nicht, aber es ist vermutlich symptomatisch für die ethische Ausrichtung dieses Blatts, dass man im Falle der Ankündigung, dass Serkan Kaya die Hauptrolle im Udo Lindenberg-Musical “Hinterm Horizont” spielen wird, auf die “Herkunft” oder was auch immer, zurückkommt. Aber vielleicht machen wir das bei allen Darstellern in Zukunft, die Hinzufügung der Herkunft, der Religion, der sexuellen Präferenzen und was es nicht alles Schönes gibt. BILD-Lesern wird es nicht auffallen, die sind Ärgeres gewohnt.
Martin Bruny am Montag, den
30. August 2010 um 00:37 · gespeichert in Event-Tipps
17. September 2010
19:30
bis
21:30
Theater 82er Haus: Gratuliere Österreich! Die Austropop-Sing-Along-Gala
Von legendären Superhits wie “Schifoan” bis zu poetischen Schmankerln wie “Für immer jung” … Die “Metropol Singers” laden ein mitzusingen, mitzujubeln und mitzuswingen bei den Lieblingshits des Austropop. Peter Hofbauer analysiert, interpretiert und animiert die österreichische Seele. Die Klassiker des Austropop stehen auf dem Programm: Songs von Ambros, Danzer, Fendrich, Falco und vielen anderen mehr.
Mitwirkende
Peter Hofbauer und die “Metropol Singers” (Tanja Hilber, Sonja Schatz, Terry Chladt und Markus Richter)
Marcus Hagler und Band
Martin Bruny am Montag, den
30. August 2010 um 00:05 · gespeichert in Event-Tipps
5. September 2010
17:00
bis
18:00
Grüner Baum und grauer Lärm
Eine Revue-Revue
im Gedenken an Fritz Grünbaum & Kollegen
zusammengestellt und dargebracht von
Alexander Kuchinka und Robert Kolar
Auf dem Fritz-Grünbaum-Platz in Wien-Mariahilf hat Wendelin Pressl unter dem Motto “Kunst im öffentlichen Raum” die temporäre Installation Revue errichtet - eine begehbare Bühnen-/Tribünenkonstruktion, die sich sowohl auf den Namenspatron des unscheinbaren Platzes bezieht als auch den Blick auf die großstädtische Umgebung freigibt. www.wien.gv.at/mariahilf/geschichte-kultur
Alexander Kuchinka und Robert Kolar erfüllen nun mit einer einmaligen Darbietung die Holzkonstruktion mit künstlerischem Leben, indem sie Leben und Werk Fritz Grünbaums sowie einiger seiner Zeit- und Leidensgenossen (Hermann Leopoldi, Karl Farkas) im buchstäblichen Wortsinn Revue passieren lassen.
In drei Stationen werden unterschiedliche Aspekte und Perspektiven des Standorts beleuchtet und thematisiert: vom Namenspatron des Schauplatzes (Fritz Grünbaum) und den Ortsbezügen (Apollo-Theater), seinem spezifischen Kabarettstil (Solo- und Doppelconference) und den Zeitbezügen (Flakturm als Symbol für den Weltkrieg) bis zur Problematik des Standorts, sowohl betreffend die Würdigung Fritz Grünbaums durch den lärmerfüllten Patz an der Gumpendorfer Straße als auch das errichtete Kunstwerk Revue. Dabei bieten sich auch Bezüge zu Kollegen wie Karl Farkas und insbesondere Hermann Leopoldi (Barnabitengasse) an
In freier Assoziation werden die unterschiedlichsten Blickwinkel auf die umliegenden Gebäude sowie zum titelgebenden Lärm und dem Grau der Großstadt, das für die egoistische Gedankenlosigkeit steht – dem gegenübergestellt wird dabei hoffnungsvolle der Ausblick auf das ebenfalls titelbestimmende Grün der Bäume der Umgebung, was über den Umweg des Wortspiels den Kreis zum Namenspatron des Platzes schließt.
Sonntag, 5. September 2010, 17 Uhr
1060 Wien, Fritz-Grübaum-Platz
Sigrid Spörk (”Krawutzi Kaputzi”), Schauspielerin und Sängerin, hat in Singer/Songwriter, Gitarrist und Violoncellist Stefan Wedam einen Partner gefunden, um dem Künstler Tom Waits ein Programm zu widmen. Zu hören sind auserlesene Stücke aus dem gesamten Schaffen von Tom Waits und ein Potpourri von anderen Künstlern.
Termine am Straßenfest Josefstadt 2010:
- Bühne Josefstädter Strasse, Ecke Albertgasse, 17. September 2010, 15.00 Uhr
- Josefstädter Beisldorf Kupkagasse, 17. September 2010, 18.30 Uhr