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Archiv - 2010

Modernes Theater Wien: “Die letzte Jungfrau”

6. April 2011
19:30bis21:30

“Modernes Theater Wien” nennt sich die Theaterneugründung von Hartmut Nolte (langjähriger Intendant des Münchner Theater über dem Landtag) und Dr. Karin Pettenburger, die ihre erste Spielzeit am 06. April 2011 mit der österreichischen Erstaufführung des Schauspiels »Die letzte Jungfrau« aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Tuvia Tenenbom eröffnen.

“Die Letzte Jungfrau” ist eine »Komödie der Irrungen« im Nahen Osten: Drei Agenten treffen in einem heruntergekommenen Pub an der Klagemauer in Jerusalem aufeinander und spinnen einen verrückten, barbarischen Plan. Dann wird es extrem – schrill: Mord, Vergewaltigung, Wahnsinn; es wird gesungen, kopuliert, getanzt, gebetet, gelacht, gesprengt. Eine Provokation? In jeder Minute. Aber nicht nur. Es ist auch eine mitreißende und ehrliche Geschichte über das Vertrauen, an etwas zu glauben und wahrhaftig zu lieben. Ein gewagtes Stück, das dem Thema Nahostkonflikt eine brandaktuelle, skurrile und schonungslose Note verleiht.

“Die letzte Jungfrau” steht seit fünf Jahren bis heute in den USA und Europa auf den Spielplänen. Die Uraufführung am Jüdischen Theater in New York (JTNY) wurde von der amerikanischen und europäischen Presse hoch gelobt.

Darsteller
Atina Tabiei Razligh, Artur Ortens, Mathias Gruber und Philipp Stix

Regie: Hartmut Nolte

Premiere: 6. April 2011 um 19:30 Uhr
im Treitlsaal der TU Wien, Treitlstraße 3, 1040 Wien

Weitere Aufführungen: 07., 08., 09., 13., 14., 15., 16., sowie am 27., 28., 29. und 30. April

Zum Autor
Tuvia Tenenbom, Spross einer ultraorthodoxen Rabbinersippe in Mea Scharim, arbeitete in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt. Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer, Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das “Jewish Theatre of New York”, an dem er als »Enfant Terrible« der dortigen Theaterszene mit Vorliebe Stücke präsentiert, in denen mit religiösen, politischen und sexuellen Tabus gebrochen wird.

Stadtsaal Vöcklabruck: Jekyll & Hyde

18. Februar 2011
19:30bis22:30

Stadtsaal Vöcklabruck: Jekyll & Hyde

Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Musik: Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Leslie Bricusse
Produktion: Stadttheater Fürth/Euro-Studio
Inszenierung: Andreas Gergen, Christian Struppeck
Musikalische Leitung: Heiko Lippmann
Arrangements: Jason Howland
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Regina Schill
Choreografie: Kim Duddy

Cast
Yngve Gasoy Romdal, Leah Delos Santos, Reinhard Brussmann, Patricia Hodell u.a.

Der Musical-Thriller “Jekyll & Hyde” ist einer der beliebtesten Horrorklassiker weltweit. Das Stadttheater Fürth hat das Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson in einer Koproduktion mit Euro-Studio neu inszeniert und gastiert damit in Vöcklabruck.

“Es ist eine der schönsten Rollen, die man derzeit überhaupt spielen kann, vielleicht sogar die schönste”, schwärmt Darsteller Yngve Gasoy Romdal über seine Rolle des Jekyll. Und gleichzeitig die des Hyde. Dieser ist das Ergebnis gefährlicher Selbstversuche des jungen Wissenschaftlers Dr. Henry Jekyll. Beim Versuch, den bösen Teil seiner Seele abzuspalten, erschafft er das Monster Edward Hyde. Jekyll ist fasziniert von Hyde. Tagsüber mimt er den brav strebenden Forscher und nachts lebt er seine brutalen Fantasien mit der Prostituierten Lucy aus. Das Experiment gerät aus den Fugen als Hyde einen Mord begeht. Jekyll versucht sein böses Ich zu stoppen, doch zu spät, Hyde hat bereits die Macht über seine Persönlichkeit übernommen.

Die Regisseure Andreas Gergen und Christian Struppeck inszenieren “Jekyll & Hyde” eng an der Original-Geschichte, um ihr nichts von dem Schrecken und der Emotionalität zu nehmen. Nach der Buch-Vorlage des Schotten Robert Louis Stevenson zeigt das Musical beeindruckend die Abgründe der menschlichen Seele. Die Produktion gastiert im Anschluss an ihre Premiere in Fürth mit über 80 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum.

Termine
18. Februar 2011, 19:30 Uhr
Nächere Infos siehe –> hier

Mannheim: Roger Waters’ “The Wall” live

3. Juni 2011
21:00bis23:50

Roger Waters’ “The Wall” live in Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Das Original mit allen Songs des legendären Pink Floyd-Albums.

Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie »The Wall« von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigen Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen aufsehenerregenden, multimedialen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und Klassiker wie »Comfortably Numb«, »Another Brick In The Wall«, »Mother«, »Run Like Hell« und »Young Lust« hervorbrachte.

Jetzt haben zahlreiche Fans endlich Gelegenheit, das bahnbrechende Meisterwerk original und live zu erleben. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von »The Wall« präsentiert Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniertaten von Pink Floyd, sein monumentales Projekt auf Tour. Die Reproduktion des epochalen Rockdramas über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Songs und sämtliche Elemente der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden.

In Deutschland wird Roger Waters »The Wall« im Juni 2011 nach Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf bringen. Tickets sind ab 11. Juni 2010 bei Eventim www.eventim.de, 01805-570000 (0,14 Euro/Min., Mobilfunktarife max. 0,42 Euro/Min.) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. In den USA schlug die Ankündigung des sensationellen Projektes enorme Wellen. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 500.000 Tickets für die Stationen der Tour in Nordamerika vergriffen.

Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde »The Wall« ursprünglich wegen seiner Komplexität nur 30 Mal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker »The Wall« als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.

Die Tourneeversion von »The Wall« wird alle Produktionsteile und Spezialeffekte enthalten, die schon die Erstaufführung zu einem Ausnahme-Erlebnis machten. Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um »The Wall« so aktuell und atemberaubend wie vor dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.

Mit »The Wall« erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.

Die New York Times bezeichnete »The Wall« 1980 als »Meilenstein der Rockgeschichte und Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen«. An dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.

Termine
Fr. 03.06.11 Mannheim SAP Arena
Fr. 10.06.11 Hamburg O2 World
Mi. 15.06.11 Berlin O2 World
Sa. 18.06.11 Düsseldorf ESPRIT arena

Nähere Infos –> hier

Stadttheater Klagenfurt: Amerika

24. März 2011
19:30bis22:30

Stadttheater Klagenfurt: AMERIKA

Schauspiel mit Musik
von Bernd Liepold-Mosser
Nach der Erzählung von Franz Kafka
Musik von Naked Lunch

Amerika ist seit der Neuzeit die Chiffre für eine real existierende Utopie. Nicht erst mit den Mythen von Hollywood, Mickey Mouse und Elvis und auch schon lange vor den Ungewissheiten und Tragödien des erzwungenen Exils hat sich die Neue Welt als Sehnsuchtsmoment in das europäische Unbewusste eingeschrieben: ein weiter, sich dehnender Raum dient als Projektionsfläche, die bevölkert werden will mit den Ausgeburten der Phantasie all jener, die nie in ihrem Leben dort gewesen sind.

Kafka, der österreichische Autor aus Prag, kannte das Land nur vom Hörensagen, ebenso wie der Schöpfer von Winnetou und Old Shatterhand, oder, um ein aktuelles Beispiel aus dem europäischen Kino zu nehmen, Lars von Trier, dessen Beschäftigung mit den Brüchigkeiten des amerikanischen Mythos genau darauf baut, eben niemals über den Atlantik gekommen zu sein. Amerika ist ein imaginärer Fluchtpunkt, ungeachtet der Barrieren aus Kontrollen, Bürokratie und Paranoia, die das reale Land um sich herum errichtet hat, mit und ohne der großen Leerstelle am Ground Zero und den Implosionen der Aktienmärkte.

Zu Kafkas Zeiten war die Einreise zwar strapaziöser als heute, aber bestimmt auch einfacher. Im vorliegenden Fall des 17-jährigen Protagonisten Karl Rossmann geschieht die Überfahrt allerdings nicht ganz aus freien Stücken, wird er doch von seinen Eltern nach Amerika geschickt, weil er die Haushälterin geschwängert hat. Die Geschichte setzt mit Karls Ankunft im Hafen von New York ein, und gleich von der ersten Szene an verstrickt sich der übermäßig selbstbewusste, zu grotesker Verstiegenheit neigende junge Held in Schwierigkeiten. Es wäre nicht Kafka, gäbe es für diese Verwicklungen eine Erklärung. Ganz im Gegenteil vollziehen sich die Ereignisse nach einem scheinbar verborgenen Plan, der den Wunsch nach Verstehen gezielt ins Leere laufen lässt. Wann immer Karl neue Bekanntschaft macht und die Hoffnung auf ein vernünftiges Weiterkommen keimt, sinkt er tiefer ins Schlamassel.

Was Kafka ausbreitet ist eine Art Road-Movie, die an den traurigen Tramp der Stummfilmzeit ebenso gemahnt wie an die absurden Anti-Helden Becketts. Die von slapstickhaften Elementen geprägten Erlebnisse Karls camouflieren den Gestus des Erziehungsromans und der großen amerikanischen Erzählungen. Der Erfolg ist nur vermeintlich, das wiederholte Scheitern unausweichlich, und man fragt sich, was dieser Karl auf seiner Reise gelernt haben könnte. Dennoch zieht sich durch die Geschichte ein lichter Ton, der weite Westen lässt die Hoffnung auf Entrinnen fortdauern. Man kommt nicht umhin, sich über Karls groteske Laufbahn und die ihm begegnenden Figuren zu amüsieren.

Leading Team
Regie Bernd Liepold-Mosser
Musikalische Leitung Oliver Welter
Choreographie und Regiemitarbeit Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne Rainer Sinell
Kostüme Gera Graf
Dramaturgie Sylvia Brandl

Darsteller
Dagmar Hellberg, Katharina Schmölzer, Nadine Zeintl, Daniel Doujenis, Arthur Klemt, Kai Möller, Jens Schnarre, Robert Stadlober, Eduard Wildner, Erwin Windegger und Naked Lunch
Mitglieder des Chores des Stadttheaters Klagenfurt (Einstudierung Günter Wallner)

Uraufführung 24. März 2011
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Schauspielhaus Graz: Enron (Österreichische Erstaufführung)

15. April 2011
19:30bis21:30

Schauspielhaus Graz: Enron (Österreichische Erstaufführung)
Von Lucy Prebble

Premiere: 15. April 2011

Einer der berühmtesten Skandale in der Finanzgeschichte wird zum Theater-Ereignis. Enron, der Energieriese in Texas, verkaufte nicht nur Erdgas, sondern handelte Energie an der Börse, machte fiktive Milliardengewinne durch Bilanzfälschungen mithilfe exotischer Offshore-Firmen, bezeichnete sich in Veröffentlichungen gern als »Die großartigste Firma der Welt« und wurde von den Medien lange Zeit als höchst innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Enron beschäftigte etwa 22.000 Mitarbeiter und brach im Jahr 2001, als die Blase der überbewerteten finanztechnischen Luftgebilde platzte, vollständig zusammen. Dies alles war möglich durch Gesetzeslücken, die klug genutzt wurden, und durch politische Protektion seitens der Regierungen von Bush senior und später George W. Bush, in deren Amtszeiten zahllose Kongressabgeordnete und Senatoren auf der Gehaltsliste des Unternehmens standen.

Mit ihrem ambitionierten Stück, das am Londoner West End zum Hit der Saison avancierte und im April 2010 am Broadway herauskam, ist der jungen britischen Autorin Lucy Prebble ein echter Wurf gelungen: Dokumentation trifft auf Reality-Show, surreale Szenen wechseln mit ekstatischen Trader-Choreographien. Die Originalpersonen treten auf: Jack Skilling, Enrons Kopf, Top-Manager und übelster Schurke in einer Person, Firmenchef Kenneth Lay, der vor allem die Augen verschließt, Andy Fastow,
der besessene Finanzjongleur. Und natürlich die heißen Männer auf dem Börsenparkett, die an einem Tag mal eben ein Jahresgehalt verspekulieren und die nur eines im Sinn haben: ganz viel schnelles Geld. Prebble zeigt das Doppelgesicht des Kapitalismus: seine überbordende Energie und seine Selbstüberschätzung.

Regie • Cornelia Crombholz
Bühne • Marcel Keller
Kostüme • Marion Hauer

Zur Autorin
Lucy Prebble wurde 1981 in Surrey, England, geboren und studierte an der Universität von Sheffield. Neben dem Theater arbeitet Prebble auch fürs Fernsehen und adaptierte für die erfolgreiche TV-Serie Secret Diary of a Call Girl die Blog-Texte eines unter Pseudonym schreibenden Callgirls. Ihr Theaterdebüt The Sugar Syndrome wurde 2003 am renommierten Royal Court Theatre in London uraufgeführt, bereits in sieben Sprachen übersetzt und mehrfach prämiert. Ebenso ausgezeichnet wurde Enron, das 2009 am Chichester Festival Theatre uraufgeführt wurde, dann ans Royal Court umzog, bevor es 2010 ans Londoner West End geholt wurde. Im Frühjahr 2010 setzt Prebbles Stück seinen Erfolgskurs am Broadway fort.

Zur Regisseurin
Cornelia Crombholz, geboren in Halle an der Saale, studierte nach dem Schauspielstudium in Potsdam Regie am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Es folgten Regiearbeiten an der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, am Residenztheater München, Berliner Ensemble, Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Mainz, Volkstheater Wien, Theater Osnabrück und
am Deutschen Staatstheater Temeswar. Seit 2000 arbeitet sie kontinuierlich am Schauspielhaus Graz. Hier inszenierte sie u. a. Werner Schwabs Der reizende Reigen … und in den letzten beiden Spielzeiten Hebbels Die Nibelungen und Cassavetes’ Opening Night.

Bühne Baden zeigt Irving Berlins “Annie Get Your Gun”

12. Februar 2011
19:30bis22:30

Am 12. Februar 2011 geht die Premiere von Irving Berlins “Annie get your gun” in einer Inszenierung von Attila E. Lang über die Bühne des Stadttheaters Baden.

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Handlung
Annie Oakley kann schießen wie der Teufel. “Buffalo Bill’s Wild West Show” gastiert in der Stadt; geworben wird mit einem Wettschießen gegen den Star-Schützen Frank Butler. Annie trifft zufällig auf Frank und verliebt sich in ihn. Unversehens ist sie am Abend Frank Butlers Herausforderin und gewinnt das Wettschießen. Von ihrer Schießkunst beeindruckt, bietet ihr Buffalo Bill einen Job in der Wild-West-Show an. Sie wird somit Frank Butlers Assistentin - doch der kann ihren Erfolg nicht ertragen. Er wechselt deshalb zum Konkurrenzunternehmen, zu “Pawnee Bill’s Historic Wild West Show”.

Als den beiden Shows das Geld ausgeht, einigt man sich auf die Zusammenlegung der beiden Showunternehmen. Doch der erhoffte finanzielle Effekt bleibt aus, sodass Annie einspringt und ihre mit Edelsteinen besetzten Medaillen verkauft, die sie während der Europa-Tournee von verschiedenen gekrönten Häuptern bekommen hat.

Beim finalen Wettschießen rät Annies Adoptivvater, Sitting Bull, Annie, Frank gewinnen zu lassen, damit einer Vereinigung der beiden Starschützen nichts mehr im Wege steht …

»Doin’ What Comes Natur’lly” (”Weil es ganz von selber geht”), »There’s No Business Like Show Business« oder »Anything You Can Do, I Can Do Better” (”Alles, was du kannst, kann ich viel besser”), sind Hits aus diesem Musical.

Annie Get Your Gun
Musical von Irving Berlin
Ergänzungen und Überarbeitung: Frank Thannhäuser
Buch: Herbert und Dorothy Fields
Bearbeitung: Peter Stone
Musik und Liedtexte: Irving Berlin
Deutsche Dialoge: Frank Thannhäuser
Deutsche Liedtexte: Robert Gilbert
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Attila E. Là¡ng
Ausstattung Dietmar Solt
Choreografie Rosita Steinhauser

Besetzung
Annie Oakley: Johanna Arrouas
Frank Butler: Thomas Sigwald
Buffalo Bill: Erich Schleyer
Winnie Tate: Katrin Fuchs
Tommy Keeler: Andreas Sauerzapf
Dolly Tate: Michaela Mock
Häuptling Sitting Bull: Wilhelm Seledec
Charlie Davenport: Beppo Binder
Foster Wilson: Robert Sadil
Jessy, Schwester von Annie: Elisabeth Drach/Helen Weissenböck
Nelly, Schwester von Annie: Elisabeth Zeiler/Helen Weissenböck
Little Jake, Bruder von Annie: Simon Fischerauer/Simon Weissenböck
Shanghai Bill: Walter Schwab
Laufender Hirsch: Robert Sadil
Adlerfeder und Bote: Christian Zmek

Premiere: 12. Februar 2011
Weitere Vorstellungen: Februar 13/18/26 //// März 5/6/12/13/17/18/24/26/27
Musiktheater Einführungsmatinee: Sonntag, 6. Februar, 11.00 Uhr

Stadttheater Klagenfurt: Blutiger Honig - Das Bienenmusical

28. April 2011
19:30bis21:30

Stadttheater Klagenfurt: Blutiger Honig - Das Bienenmusical

Premiere: 28. April 2011, 19:30 Uhr
Einführungsmatinee: 10. April 2011, 11:00 Uhr; Moderation: Sylvia Brandl (Foyer)

Regie und Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Bühne: Thomas Stingl
Kostüme: Bettina Breitenecker
Dramaturgie: Sylvia Brandl

Darsteller
Dagmar Hellberg, Nadine Zeintl, Livio Cecini, Peter Lesiak, Hannes Muik, Erwin Windegger

Thomas Pigors “Blutiger Honig” ist ein Gesöff aus tierisch geschmeidigem Saft, honigsüß abgeschmeckt. Man muss sich Pigor vorstellen, wie er, ausgerüstet mit einer großen Lupe, forschend durch die Welt streift und mit Vorliebe Oberflächen nach Tiefgründigem untersucht. Alles, was er findet, wird von ihm zu Geschichten, Anekdoten, Chansons eingeköchelt. Und wieder zieht es ihn hinaus, diesmal zum Gräserbüschelentfalten, Ameisenhaufenzerwühlen, Geäst durchforsten.

Und was er dort vor seine Linse kriegt, ist ganz sonderbar und erinnert an die ausgewachsene Spezies Homo Erectus: Drei junge Männer warten ungeduldig auf ihr Essen. Es handelt sich um tierische Drohnen – (der Begriff wird auch für Nichtstuer verwendet und für militärische Geschosse). Die männlichen Honigbienen Olaf, Oskar und Otto, dem Schlürfen von Nektar nicht abgeneigt, beruflich und vom Wesen her Befruchter, sind arbeitslos geworden. Die Königin legt keine Eier mehr und irgendein Lump hat ihr auch noch den Vorrat an Royal gestohlen. Auf der Suche nach Arbeit (und Royal) gehts dann für die drei Os so richtig ab. Angefangen bei der Zentralen Bienenvermittlung ZBV bis zum Nachtlokal im Abflussrohr. Alle, die da im und auf dem Erdenreich kreuchen und fleuchen, sich Schlechtes tun und Gutes wünschen (oder war es umgekehrt?), suchen und fliehen des andern
Nähe: Die scharfe Sachbearbeiterin Zizi »Wespentaille und solche Fühler«, die einsame Eintagsfliege, die keifenden Blattläuse, das Weichtier namens Schnecke, die verführerische Gottesanbeterin, die im Keller hausenden Security-Asseln, der gutmütige Maikäfer Mario und die übereifrigen Ameisen. Tierisch menschlich verhalten sich diese Vier- und Mehrfüssler. Es wird gezankt und (ab-)gestochen, verraten und betrogen, und die Korruption im Insekten-Syndikat treibt farbenprächtige Frühlingsblüten.

Stadttheater Klagenfurt: Miss Saigon (Österreichische Erstaufführung)

3. Februar 2011
19:30bis22:30

Der amerikanische GI Chris verliebt sich während seiner Stationierung in Saigon in die Nachtclubtänzerin Kim. Ihre Liebesbeziehung wird jäh unterbrochen, als der Vietcong die Stadt erobert und alle amerikanischen Soldaten abgezogen werden. Zurück bleibt Kim, die einige Zeit später ihren Sohn Tam zur Welt bringt. In seiner Heimat versucht Chris, das Trauma des Krieges sowie den Verlust seiner »Miss Saigon« zu verarbeiten, indem er eine andere Frau heiratet. Als er jedoch erfährt, dass Kim ihm einen Sohn geboren hat, macht er sich mit seiner Frau Ellen auf die Suche nach Mutter und Kind. Als Kim erkennt, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft mit ihrem ehemaligen Geliebten in Amerika geben kann, begeht sie Selbstmord. Zumindest für Tam soll sich so ihr amerikanischer Traum verwirklichen.

Mit Miss Saigon gelang dem französischen Autoren- und Komponistenduo Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach Les Misà©rables ein zweiter Welthit. Überall waren die Zuschauer und Kritiker begeistert, nicht nur wegen der aufwendigen Bühneneffekte, sondern auch wegen des zeitkritischen Aspekts, der spannenden Handlung und den psychologisch genau ausgearbeiteten Charakteren.

Schönbergs Musik changiert zwischen romantischen Pop-Songs und großen, dramatischen Ensembleszenen. Darüber hinaus verleihen ungewöhnliche Instrumente, wie chinesische Gongs, Temple Blocks oder Glocken, der durchkomponierten Partitur das besondere exotische Kolorit.

Musikalisch innovativ, psychologisch detailgenau, theaterwirksam und zeitnah sind die passenden Attribute, die Miss Saigon zu einem der Meisterwerke des Genres Musical machen.

Stadttheater Klagenfurt: Miss Saigon (Österreichische Erstaufführung)
Musical in zwei Akten

Musik: CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG
Gesangstexte: RICHARD MALTBY JR. und ALAIN BOUBLIL
Basierend auf den originalfranzösischen Gesangstexten von ALAIN BOUBLIL
Zusätzliches Material von RICHARD MALTBY JR.

Besetzung
Aloysia Astari, Ana Lourdes Geneblazo, Kun Jing, Nguyen Lani, Marides Lazo, Wietske van Tongeren, Jenny Woo | Gregory Antemes, Victor Bisa, Arthur Büscher, Daniel Eriksson, Joop Leiwakabessy, Carsten Lepper, Wei-Ken Liao, Philipp Phung, Philip Ranson, Romeo Salazar, Tamà¡s Szà¡raz, Jojo Urquico, David B. Whitley

Deutsche Übersetzung: HEINZ RUDOLF KUNZE
Orchestrierung: WILLIAM DAVID BROHN
Premiere 3. Februar 2011

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Matthias Davids
Choreographie: Melissa King
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Magali Gerberon
Lichtgestaltung: Michael Grundner
Choreinstudierung: Günter Wallner
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester

Londoner Originalproduktion von CAMERON MACKINTOSH
Die Übertragung des Aufführungsrechtes für Österreich erfolgt in Verabredung mit Josef Weinberger Ltd im Namen von Music Theatre International und Cameron Mackintosh Ltd.;
Bühnenvertrieb für Österreich: Josef Weinberger Wien, Ges.m.b.H.

Einführungsmatinee 23. Januar 2011; Moderation Heiko Cullmann; Bühne

Kosmos Theater: Höllischer Himmel - eine Revue!

15. Februar 2011
20:30bis22:30

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Di, 15. Februar bis Sa, 26. Februar 2011 (Di-Sa, Beginn jeweils 20:30 Uhr)

Es gibt sie noch, die Produktionen, die sich exakt jenem Genre zuordnen, dem sie auch tatsächlich angehören. Halleluja! Beispielsweise bezeichnen Susanne Draxler (Idee/Konzept/Regie), Michaela Riedl-Schlosser (Buch) und Herbert Tampier (Komposition/Songtexte) ihre Show “Höllischer Himmel” als Revue. Ganz einfach, weil es eine ist (oder auch punktum!). Ja, so einfach ist das tatsächlich. An einer Revue ist ja nichts auszusetzen, es gibt Publikum für dieses Genre. Diese Produktion hat es nicht nötig, jenem dumpfen Etikettenschwindel zu frönen, den manch Player im Musiktheaterbusiness heutzutage betreibt, um auch noch dem letzten Uninformierten ein paar Cent aus der Tasche zu schwindeln. Großartig!

Bei “Höllischer Himmel”, wie gesagt einer Revue, handelt es sich um eine Uraufführung und Eigenproduktion des Wiener Kosmos Theaters, die am 14. April 2010 ihre Premiere feierte und bis 1. Mai 2010 zu sehen war. Ab 15. Februar 2011 gibt es weitere Vorstellungen, und zwar bis 26. Februar 2011, Dienstag bis Samstag (Beginn jeweils 20:30 Uhr)

Inhalt

Was passiert, wenn Marlene Dietrich, Zarah Leander, Paula Wessely und Leni Riefenstahl als Engel in einer Wohngemeinschaft, sprich Himmel, miteinander leben müssen? Naja, sie putzen, kochen, streiten und singen – Lieder über den Heldinnentod, die großen Gefühle der Deutschen und über Marlenes blütenweiße Weste. Und Leni filmt natürlich. Mit einem Wort, sie arbeiten fieberhaft an ihrem Comeback. Der Ruf nach ihnen könnte ja jederzeit wieder lautwerden. Doch eine große Angst begleitet ihr Unterfangen: Hoffentlich werden keine Fragen gestellt. Denn eines haben die vier trotz ihrer Einzigartigkeit gemeinsam: Sie reden niemals über Politik …

Höllischer Himmel - eine Revue!

Idee/Konzept/Regie: Susanne Draxler
Buch: Michaela Riedl-Schlosser
Komposition/Songtexte: Herbert Tampier
Ausstattung: Sam Madwar
Lichtdesign: Albert Haderer
Live-Musik: Barbara Ruppnig, Herbert Tampier
Fotocredit Titelfoto: Bettina Frenzel

Cast
Claudia Kottal: Zarah Leander
Petra Kreuzer: Leni Riefenstahl
Linde Prelog: Paula Wessely
Susanne Rader: Marlene Dietrich

KosmosTheater
A-1070 Wien; Siebensterngasse 42
Karten: € 16,- | Ö1-Club € 13,- | erm. € 10,- | Kosmos€ 1,-
Sparpaket (6-Karten-Package) : € 72,– , ermäßigt € 42,–

Tel. 01/523 12 26, http://www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at

Ermäßigter Kartenpreis: Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Pensionisten, Zivildiener, Lehrlinge, Arbeitslose, Rollstuhlfahrer samt Begleitperson, IGFT-Mitglieder

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)

15. Februar 2011
20:00bis23:00

Metropol: Ti amo (Wiederaufnahme)
Wiederaufnahme-Premiere: 15.2.2011, um 20.00 Uhr

Am 27. März 2008 brachte das Wiener Metropol die Musicalproduktion “Ti amo” an den Start, knapp drei Jahre später steht der Publikumserfolg wieder am Spielplan. Die musikalische Screwball-Comedy “Ti amo oder Made in Italy” ist gespickt mit den bekanntesten Italo-Hits der letzten Jahrzehnte und wird bis Mitte März 2011 zu sehen sein.

Besetzung
Adriana Zartl, Stefano Bernardin, Erik Sabri Arno, Thomas Stolzeti, Christian Deix, Ronald Kuste, Barbara Spitz, Renà© Velasquez Diaz, Miriam Mayr, Markus Simader und Franco Andolfo

Leading Team
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoht
Choreographie: Sabine Bartosch

Autoren
Dr. Peter Hofbauer und Markus Gull

Musik
Die musikalische Screwball- Comedy bringt eine Auswahl der schönsten und besten Italo-Evergreens: von »Ti amo« bis »Adesso tu«, »Per Elisa«, »Gente di mare«, »Su di noi«, »Felicita« und »’l italiano«. Alles in allem Musik, Marke: »Made in Italy«.

Story
Toto, der einzige Sohn des mächtigsten Mafia-Bosses von Chicago, schlägt aus der Art: Statt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, will er Sänger werden. Und darum absolviert er seine Ferialpraxis nicht - wie vom Papa verordnet - beim sizilianischen Zweig der Familie, sondern bei Onkel Franco, der in Wien das »Da Capone«, ein Revuelokal mit italienischer Live-Musik betreibt. Als Toto dort erscheint, wird er mit dem Barsänger Toni verwechselt. Und Toni mit ihm. Tonis Ex-Freundin Gina und die ehrgeizige Studentin Elisa, die bei Franco als Aushilfskellnerin jobbt, sorgen für zusätzliche Verwirrung.
Toni trifft auf Toto. Beide fühlen sich ertappt, beschließen aber gemeinsame Sache zu machen. Denn sie sind jetzt eine Schicksalsgemeinschaft: Das Inkognito des einen ist gleichzeitig die Tarnung des anderen. Die beiden müssen Gina einweihen, wodurch das verschworene Duo zum Trio wird, denn:
* Toni darf nicht aussteigen sonst verliert Toto seine Tarnung und er Elisa
* Toto darf nicht aussteigen, sonst verliert er sein Versteck
* Gina hält dicht, weil sie sich mittlerweile in Toto verliebt hat
* Niemand darf etwas erfahren, schon gar nicht Elisa und Franco
Und damit Toni seine Rolle glaubhaft spielen kann, gibt Toto ihm Nachhilfe in Sachen Mafia wie: Slang, Macho-Gehabe, etc. Und er warnt seinen Freund: das Leben eines Mafioso ist alles andere als romantisch. Da geht es beinhart zur Sache. Die Bestätigung folgt auf den Fuß. Spätestens dann, als die echte Mafia erscheint- zuerst die russische und schließlich die italienische: der »Pate« Don Marone platzt mit Gefolge ins Lokal seines Bruders und fordert mit vorgehaltener Pistole seinen verlorenen Sohn zurück. Von da an dreht sich das Karussell der Verwechslungen immer schneller und gipfelt in einem Finale furioso, bei dem sich dann doch noch das Happy End ereignet, an das keiner mehr glauben wollte.

Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett

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