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Modernes Theater Wien: “Die letzte Jungfrau”

6. April 2011
19:30bis21:30

“Modernes Theater Wien” nennt sich die Theaterneugründung von Hartmut Nolte (langjähriger Intendant des Münchner Theater über dem Landtag) und Dr. Karin Pettenburger, die ihre erste Spielzeit am 06. April 2011 mit der österreichischen Erstaufführung des Schauspiels „Die letzte Jungfrau“ aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Tuvia Tenenbom eröffnen.

“Die Letzte Jungfrau” ist eine „Komödie der Irrungen“ im Nahen Osten: Drei Agenten treffen in einem heruntergekommenen Pub an der Klagemauer in Jerusalem aufeinander und spinnen einen verrückten, barbarischen Plan. Dann wird es extrem – schrill: Mord, Vergewaltigung, Wahnsinn; es wird gesungen, kopuliert, getanzt, gebetet, gelacht, gesprengt. Eine Provokation? In jeder Minute. Aber nicht nur. Es ist auch eine mitreißende und ehrliche Geschichte über das Vertrauen, an etwas zu glauben und wahrhaftig zu lieben. Ein gewagtes Stück, das dem Thema Nahostkonflikt eine brandaktuelle, skurrile und schonungslose Note verleiht.

“Die letzte Jungfrau” steht seit fünf Jahren bis heute in den USA und Europa auf den Spielplänen. Die Uraufführung am Jüdischen Theater in New York (JTNY) wurde von der amerikanischen und europäischen Presse hoch gelobt.

Darsteller
Atina Tabiei Razligh, Artur Ortens, Mathias Gruber und Philipp Stix

Regie: Hartmut Nolte

Premiere: 6. April 2011 um 19:30 Uhr
im Treitlsaal der TU Wien, Treitlstraße 3, 1040 Wien

Weitere Aufführungen: 07., 08., 09., 13., 14., 15., 16., sowie am 27., 28., 29. und 30. April

Zum Autor
Tuvia Tenenbom, Spross einer ultraorthodoxen Rabbinersippe in Mea Scharim, arbeitete in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt. Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer, Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das “Jewish Theatre of New York”, an dem er als „Enfant Terrible“ der dortigen Theaterszene mit Vorliebe Stücke präsentiert, in denen mit religiösen, politischen und sexuellen Tabus gebrochen wird.

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