Martin Bruny am Sonntag, den
23. November 2008 um 11:38 · gespeichert in Wien
Wie jedes Jahr zeigen die Wiener Kinderfreunde auch in diesem Jahr ein Weihnachtsmusical, zu dem sie Tausende Kinder von 6 bis 12 Jahren gratis einladen. Als Zusammenarbeit der Wiener Kinderfreunde mit dem Theater des Kindes und dem Raimund Theater steht 2008 “Mama Vita - Die Königin des Wassers” auf dem Programm.
Die Show wurde von Alf Krauliz und Heinz Dosedla (Musik: Christian Brandauer) als modernes Märchen konzipiert. Regie führt Renate Kastelik, in den Hauptrollen zu sehen: Peter Rapp als Moderator und Luzia Nistler als Mama Vita. Vincent Bueno tritt als Don Profit auf.
Inhalt
Fatme, Gregor, Vlady und Jumping Jackie sind eigentlich ganz »normale« Kids – fast ganz normale Kids! Denn Mama Vita, die »Königin und Hüterin des Wassers« hat sie auserwählt, die Ausbeutung der Wasserquellen auf der Erde durch Don Profit und seine Spießgesellen zu beenden. Sie will der Ausbeutung des Planeten und der globalen Entwicklung durch falsch verstandenen Fortschrittsglauben (Profitgier, Machtgier, liebloser Umgang miteinander) nicht mehr länger zusehen.
Um das Wasser wieder zum Fließen zu bringen, müssen sich die »Auserwählten« auf ein Abenteuer einlassen und 3 Bewährungsproben bestehen. Die Gruppe engagierter Jugendlicher mit multikulturellem Hintergrund rund um Fatme und Gregor erkennen, dass man mit Engagement und kleinen Schritten etwas beeinflussen und verändern kann …
Mama Vita - Die Königin des Wassers
von Alf Kraulitz und Heinz Dosedla
Leading Team
Künstlerische Gesamtleitung und Regie: Renate Kastelik
Musik: Christian Brandauer
Choreographie: Reinwald Kranner
Kostüme: Doris Ute Reichelt
Bühnenbildwelten: Sylvia Mies
Lichtdesign: Jenny Fischel
Maskendesign: Wilhelm Honauer
Bühnentechnik: Kral Tratberger
Bühnenkoordination: Peter Kastelik
Ton: Harald Nebel
Spezialeffekt: Walter Dorner
Regieassistenz: Claudia Kutschera
Regiehospitanz: Iris Hennings
Inspizient: Hubert Auinger
Cast
Mama Vita: Luzia Nistler
Moderator: Peter Rapp
Don Profit: Vincent Bueno
Fatme: Martina Michal
Gregor: Andreas Sauerzapf
Vlady: Nikolaus Raspotnik
Jumping Jackie Barbara Endl
Musik-Genie Orfeo: Reinwald Kranner
Bio Queen, Nicky Grün: Barbara Wallner
Döner-King Ali: Wolf Aurich
Oberameise: Ines Rotheneder
Monster-Ameisen Anja, Julia, Lilli, Lena, Rebecca, Stella
Aufführungstermine
Montag, 8. Dezember 10.30 Uhr (Premiere) und 14.00 Uhr
Sonntag, 14. Dezember 10.30 Uhr und 14.00 Uhr
Sonntag, 21. Dezember 10.30 Uhr und 14.00 Uhr
Tickets
Kostenlose Zählkarten für Kinder von 6– 2 Jahren sind ausschließlich bei den Wiener Kinderfreunden erhältlich! Kartenreservierungen sind unter der Telefonnummer 401 25-11 oder per E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at möglich.
Die Zählkarten sind für den Einlass unbedingt erforderlich! Sie sind nicht nummeriert und gelten ausschließlich für Kinder. Freie Sitzplatzwahl. Da die Wiener Kinderfreunde möglichst vielen Kindern den Besuch dieses Musicals ermöglichen wollen, bitten wir die Begleitpersonen um Verständnis, dass Erwachsene erst dann Sitzplätze im Theater einnehmen können (Randplätze bzw. 2. Rang), wenn alle Kinder Platz gefunden haben. Wobei darauf zu achten ist, dass keinem Kind die Sicht verdeckt wird. Wir bedanken uns schon heute für ihr diesbezügliches Verständnis!
Martin Bruny am Donnerstag, den
20. November 2008 um 17:36 · gespeichert in Wien
Laut APA schließt die Wiener Produktion des Mel Brooks-Musicals “The Producers” frühzeitig, nämlich bereits Ende Februar 2009. Die komplette Show übersiedelt dann nach Berlin in den Admiralspalast, wo die deutsche Premiere der “Producers” im März stattfinden soll.
Die APA-Meldung im Wortlaut:
Wien - Trotz Anerkennung durch die Kritiker und anfänglich guter Verkaufszahlen konnte das Musical “The Producers” im neu eröffneten Ronacher nicht die erhofften Besucherzahlen erreichen. Bereits mit Ende Februar, also drei Monate früher als geplant, soll der Broadway-Hit laut durchgesickerten Informationen nun vom Spielplan genommen werden. Die komplette Produktion, inklusive Besetzung, soll im Anschluss als Gastspiel in den Admiralspalast nach Berlin übersiedeln.
Die Vereinigten Bühnen Wien bestätigen “eine seriöse Anfrage ” aus Berlin für das Frühjahr 2009. Die seit Anfang der Woche laufenden Verhandlungen mit allen Beteiligten seien “entsprechend heikel”. Laut gut informierten Kreisen verlieren die VBW pro Woche an die 20.000 Euro mit dieser Produktion, was das Haus jedoch nicht bestätigen wollte. Eine Sprecherin nannte eine Gesamtauslastung von 70 Prozent seit der Premiere am 30. Juni.
Laut Verträgen mit der Produktionsfirma von Mel Brooks in Hollywood muss die geplante, vertraglich festgesetzte Laufzeit ausbezahlt werden. Immerhin wurde die gesamte Produktion, Bühnenbild und Kostüme, direkt vom Broadway nach Wien geschifft. Dem Vernehmen nach bemühen sich die Anwälte der VBW gerade um eine Kompromisslösung bei der Auflösung des Vertrages. Sobald es eine konkrete Entscheidung gibt, wird es ein Pressekonferenz geben, heißt es von den VBW.
Es war bereits nach der länger als ursprünglich geplanten Sommerpause abzusehen, dass sich “The Producers” im Ronacher nicht zu einem Publikumsrenner wie “Elisabeth” oder “Rebecca” entwickeln würde. Daher wurde schon vor längerem der zweite Rang des Hauses für den Verkauf gesperrt. Und dennoch mussten die Darsteller immer wieder vor einem halb leeren Haus auftreten. Auch verstärkte Promotion-Aktivitäten in den vergangenen Wochen erzielten nicht den gewünschten Erfolg, so dass für die VBW-Intendantin, Kathrin Zechner, jetzt akuter Handlungsbedarf besteht. Jetzt wird bei den VBW fieberhaft daran gearbeitet, die geplante Folgeproduktion, den Broadway-Hit “Spring Awakening - Frühlingserwachen”, für das Ronacher auf die Beine zu stellen. Haus-Kompositeur Christian Kolonovits (”Die Habsburgischen”, “Die Weberischen”) wurde bereits vor Wochen wegen einer neuen, schnell zu erstellenden Eigenproduktion angefragt, winkte aber wegen Zeitmangel ab. (APA)
Martin Bruny am Mittwoch, den
19. November 2008 um 20:18 · gespeichert in West End, Wien
Fest in der Hand von Casting-Stars ist die Hauptrolle in Andrew Lloyd Webbers Musical “Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat”. Für die Premiere des Revivals wurde per Castingshow Lee Mead zum Joseph der Herzen der TV-Zuseher gekürt. Nun geht Mead oder wird gegangen, und im Januar 2009 folgt ein anderer Castingstar: Gareth Gates, vor Jahren Zweitplatzierter von “Pop Idol”, Teilnehmer von “Dancing on Ice”, Chartsstürmer und Lieblingskind der englischen Klatschpresse.
Auch in Wien ist Star-Casting angesagt. Alexander Goebel und Chris Lohner sind als Erzähler mit dabei, wenn die “Rocky Horror Show” ab 27. November im Wiener Museumsquartier gastiert. Lohner ist die erste Frau, die diese Rolle spielen wird. An sieben ausgewählten Abenden ist sie zu sehen.
Martin Bruny am Freitag, den
14. November 2008 um 08:33 · gespeichert in Wien
Anton: Und warum ist jetzt plötzlich Weihnachten? Franz: Weihnachten ist so eine Art Hausputz. Und dann treffen sich plötzlich alle im Wohnzimmer, schenken sich gegenseitig
das ganze unnütze Zeug und sagen ständig “Frohes Fest, Frohes Fest, Frohes Fest”,
und das nennen sie dann Bescherung. Anton: Komisches Fest, dieses Weihnachten.
Am 28. November 2004 fand im Stadttheater Konstanz, Deutschland, die Uraufführung des Mäusemusicals “Anton” statt. Seitdem ist die Show von Gertrud und Thomas Pigor (Buch und Text) sowie Jan Fritsch (Musik) auf den Spielplänen für die jüngsten Besucher der deutschen Theater ein gern gespielter Kontrapunkt zu all den Pippi Langstrumpfs, Heidis, Jim Knopfs und den putzigen Meerjungfrauen.
Als Österreichische Erstaufführung zeigt das Theater der Jugend ab dem 4. Dezember 2008 “Anton - Das Mäusemusical” oder auch Weihnachtsmäusemusical.
Inhalt
Was braucht es mehr im Leben der Mäusebrüder Franz, Willi und Anton als ein altes Sofa zum Unterschlüpfen, eine sorgsame Spinne und das wunderbare Geigenspiel des kleinen Anton? Manchmal auch noch jede Menge an Glück, Zusammenhalt und Verstand! Denn die Idylle trügt. Oder anders gesagt, nirgends kann das Leben so brutal sein wie in einem Wohnzimmer, weiß Franz, der Älteste. Mausefalle, Staubsauger und überhaupt: Diese Menschen können das Mäusedasein im Nu in ein wahres Hundeleben verwandeln. Und dann ist guter Rat teuer!
Glücklicherweise steht jedoch Weihnachten vor der Tür, die friedvollste, duftendste und mäuseparadiesischste Zeit im Jahr. Doch nicht diesmal! Eine Katastrophe reiht sich an die nächste: Zuerst bringen die Menschen die Kekse in Sicherheit, dann stellen sie eine riesige Mausefalle unter dem Sofa auf, völlig unerwartet kreuzt die nervig-anstrengende Mäuse-Tante Lizzy auf und – damit nicht genug – landet plötzlich auch noch der Wunschzettel eines dieser Menschenkinder auf dem Fußboden, worauf in großen Lettern prangt: «Liebes Christkind! Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine Katze!â€
Die kleine Maus Anton spielt Peter Kratochvil. Markus Schöttl und Robert G. Neumayr geben Antons Brüder Franz und Willi. Weiters zu sehen: Bettina Reifschneider (Spinne) und Josefin Platt (Tante Lizzy). Bis zum 24. Januar 2009 ist “Anton” im Renaissancetheater zu sehen. Auf der Website der Pigors kann man schon vorab in ein paar Songs der Show reinhören –> hier.
Leading Team
Regie: Markus Felkel
Bühne: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Polly Matthies
Licht: Lukas Kaltenbäck
Komposition und Arrangements: Klaus Erharter
Choreographie: Sabine Bartosch-Ziegler
Cast
Peter Kratochvil, Robert G. Neumayr, Josefin Platt, Bettina Reifschneider, Markus Schöttl sowie Klaus Erharter, Sophie Hassfurther, Jakob Kovacic und Robert Pistracher
Anton - Das Mäusemusical
Renaissancetheater, 7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 2. Dezember 2008
Premiere am 4. Dezember 2008 um 16 Uhr
Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 24. Januar 2009
ab 6 Jahren
Martin Bruny am Montag, den
10. November 2008 um 12:00 · gespeichert in Wien, Theater
Ich schwimm’ in einem Meer von Wonne, wie ein Walfisch in der Donau.
[Ferdinand Raimund]
Ich bin nicht schön und mag nicht blaue Wellen, hört auf, mit dummen Walzern mich zu schwängern! Ich fluche der Geburt aus deutschen Quellen und hasse Wien mit seinen Dudelsängern. Viel eher laufe ich in Csà rdasschnellen Zigeunern nach und dunklen Bauernfängern. [Friedrich Peter Kreuzig]
Am Wasser, am Wasser, am Wasser bin ich z’haus. Beim Rudern, beim Schwimmen da kenn’ ich mich gut aus. Von der Früh bis auf d’Nacht sitz ich im Schinakel drin, Weil ich vom Donaukarpfenklub der Obergigerl bin. [Wienerisch]
“Dreißig Sprachen, vierzehn Darsteller, ein Fluss - die Donau”, so verschlagwortet Michael Schnack, der künstlerische Leiter der Performing Arts Studios Vienna, sein neues Musiktheaterprojekt »TREIBGUT - Lieder der Donau«, das am 11. Dezember 2008 seine Uraufführung im Wiener Odeon Theater feiert.
“Treibgut” - hinter diesem Titel stecken Menschenschicksale zwischen Schwarzwald und Schwarzem Meer, die in Form von Text und Musikcollagen gespielt und in zeitgenössischen Arrangements a cappella gesungen werden.
Chroniken, Tagebücher, Briefe, Reiseberichte, aber auch Volkslieder aus Ost- und Zentraleuropa - aus Texten in dreißig verschiedenen Sprachen von Altgriechisch über Donauschwäbisch bis hin zum Wienerischen formte Michael Schnack einen sehr persönlichen Zugang zu einem Fluss, der natürlich auch für Österreich zu jeder Zeit bedeutend war.
Alexander Pschill (”Julia”, “Kommissar Rex”, “SOKO Donau”, Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt) gibt mit “Treibgut” sein Regiedebüt.
Leading Team
Regie: Alexander Pschill (Österreich)
Musikalische Leitung: Michael Schnack (USA)
Arrangements: Paul Hille (Deutschland) und Michael Schnack (USA)
Bereits am 21. November 2008 wird ein erster akustischer Eindruck dieser Show in den Plattenläden stehen: “I was born to love you”, das Liebesduett von Rudolf (Drew Sarich) und Mary von Vetsera (Lisa Antoni).
Der in englischer Sprache gesungene Song (Frank Wildhorn/Jack Murphy) wurde mit eindeutiger Zielrichtung Charts von HitSquad/MG-Sound als poppige Ballade auf Augenhöhe mit Produktionen internationalen Formats feinjustiert produziert, und auf diesem Terrain ist Frank Wildhorn, der unter anderem Whitney Houstons Hit “Where do broken hearts go” (1987) sowie zahlreiche andere Lieder für Stars wie Travis Tritt, Natalie Cole oder Linda Eder komponierte, ein Garant für Gefühlvolles mit Gänsehautfaktor. Ich persönlich vergleiche ja die Wildhorn’schen Powerballaden immer mit kleinen Euphorie-Drops, die in der Intensität und Vielzahl nur beim “Bigger-than-Life”-Maestro zu finden sind. Schmuseballaden wie “I was born to love you” kreiseln natürlich immer im am Rand zwischen Edel und Kitsch, aber da sind es letztendlich Interpretation und Produktion, die einen Song aus dem Schmalz in den Balladenolymp schießen.
“I’m called ‘That Pop Guy’”, sagte der Komponist einmal in einem Interview mit der Los Angeles Times, angesprochen auf die “bigger than life”-Popmelodien, die seine Musicals immer schon auszeichneten. Und in Richtung der New Yorker Kritiker, die Musicals mit Pop-Touch meist als völlige Fehlentwicklung betrachten: “What do they want me to be? ‘The Unpop Guy?’” Wildhorn weiter:
I just love music. I’m a composer. When I work in the theater, I’m a theater composer. When I’m writing for Whitney Houston or Kenny Rogers or Natalie Cole, I’m a pop composer. I’ve been commissioned by the Bolshoi Ballet to do a full length ballet, so I’m a classical composer when I’m doing that. I’m just a composer, and depending on the medium I work in, that’s what I am that day.
Der Pop-Appeal ist also eines der Markenzeichen der Musicalsongs à la Wildhorn. Ein weiteres: Seine Lieder wachsen mit der “Qualität” des Performers und lassen sich wunderbar gestalten, man kann sie im wahrsten Sinn des Wortes zum Leben erwecken - anders etwa als die Lieder von Phil Collins, die mal als “Tunnelsongs” bezeichnet worden sind: Augen zu und geradlinig durch, jedes Abweichen von der Ideallinie wird mit einem bösen Crash geahndet, eigenständige Phrasierungen unerwünscht.
Lisa Antoni und Drew Sarich jedenfalls gehen ganz in “ihrem” Liebeslied auf. Man muss wohl kein großer Prophet mehr sein, um Lisa Antoni eine schöne Karriere zu prognostizieren und Drew Sarich ein weiteres Karrierehoch.
“I was born to love you”
(Frank Wildhorn/Jack Murphy)
Tracks:
1) “I was born to love you” (Radio Edit) [03:26]
2) “I was born to love you” (Acoustic Version)
3) “I was born to love you” (Dance Mix)
4) “I was born to love you” (Instrumental Version)
Mehr von “RUDOLF” auf CD wird es frühestens im April 2009 geben, da sollte das Cast-Album fertig sein.
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Oktober 2008 um 21:48 · gespeichert in Wien, Theater
Im Wiener Volktheater ist ab 17. Oktober 2008 Peter Weck als “Sonny Boy” zu sehen, an seiner Seite Harald Serafin - zwei (einer davon eine ehemaliger) Intendanten, die viel zu erzählen haben und hätten. Peter Weck könnte beispielsweise sicher ein dickes Buch über seine Jahre als Herr der Musicals in Wien füllen. 1983 bis 1992 war er als Intendant tätig, “Elisabeth”, “Cats” … Erfolgsgeschichten. In der aktuellen Ausgabe von NEWS ist diesbezüglich Folgendes zu lesen:
Er ging auf politischen Druck. Die Zeit seither nennt er “traurig. Manager lassen sich viel einreden, und das Ergebnis ist arm. Ich habe ELISABETH gemacht, weil ich unabhängig werden wollte. Dann habe ich gesehen, wie hinter meinem Rücken gebohrt und gesägt wurde, und mir war bald klar, dass ich es nicht nötig habe, ununterbrochen Leuten zu begegnen, die mir das Messer in den Rücken stoßen wollen. Also habe ich aufgehört. Dann wurde meine Existenz verleugnet. Ich wurde nicht mehr zu Premieren eingeladen, und wenn ja, dann hinter eine Säule gesetzt. Heute interessiert es mich nicht mehr. Man hat noch versucht, den Erfolg von ELISABETH mit demselben Team zu wiederholen, aber es wurde nur ein Abklatsch.”
Martin Bruny am Montag, den
13. Oktober 2008 um 20:06 · gespeichert in Wien
Justus soll nach dem Tod seines Vaters das Imperium der Steinach-Waldburgs übernehmen. Doch dann verliebt er sich in die schräge Lena. Lena pflegt entlaufene Hasen, um der Tristesse in ihrer Wohnsiedlung zu entgehen und bessert ihr Taschengeld mit Telefonsex auf. Justus kapriziöse Mutter Henriette versüßt sich ihr Leben im goldenen Käfig mit Medikamenten und ist gerade dabei, das Vermögen zu verjubeln, als Frank auftaucht. Der gerissene Geschäftsmann entpuppt sich als unehelicher Sohn ihres Mannes und fordert seinen Anteil am Erbe. Gleichzeitig macht er sich an Lena heran, die um das Leben ihrer alkoholkranken Mutter bangt. Inmitten all dieser turbulenten Verwicklungen kämpfen Justus und Lena um ihre Liebe, während sich die Intrigenspirale immer mehr zuspitzt.
“Zeitlos schön” ist eine gnadenlos pralle Soap mit Geschichten, die das Leben nicht schreibt. In sechs Folgen führen gesellschaftliche Standesunterschiede zu ungeahnten Konflikten, emotionalen Achterbahnfahrten und schließlich sogar zu einem Mord. Werden Justus und Lena je zueinander finden? Und was hat Kordula, die vermisste Zwillingsschwester von Henriette, mit der Geschichte zu tun?
Nach einer Idee und unter der Regie von Yvonne Zahn sind Gloria Dürnberger, Felix Alexander Rank, Markus Schöttl und Brigitte Soucek als Bühnen-Soapstars in einer Produktion von Theartre Wien zu sehen.
Gestartet ist das Soap-Projekt bereits am 7. Oktober. Ab dem 14. Oktober stehen die Folgen 2 und folgende auf dem Programm. Der genaue Spielplan:
Echoraum, 1150 Wien
7.10. / 14.10. / 21.10. / 28.10.
DSCHUNGEL WIEN, 1070 Wien
8.10. / 15.10. / 22.10. / 29.10.
3raum - Anatomietheater, 1030 Wien
11.10. / 18.10. / 25.10. / 1.11.
Am 2.11. werden alle Folgen gezeigt
1. Woche: Folge 1 + Konzert Rotstich
2. Woche: Folge 2 und 3
3. Woche: Folge 4 und 5
4. Woche: Folge 6
Wem das alles zu abstrakt ist, dem kann geholfen werden. ViennaOnline war bei einer Vorstellung dabei und hat ein kleines Video online gestellt.
Martin Bruny am Samstag, den
11. Oktober 2008 um 00:01 · gespeichert in Wien, Fotos
Mehr über “Joseph and the amazing Technicolor Dreamcoat” im nächsten “musicals”. Zwei weitere Fotos –> hier. Andrew Lloyd Webbers Musical ist noch bis 19. Oktober in der Wiener Stadthalle zu sehen.