Archiv - Wien
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. Mai 2008 um 00:39 · gespeichert in Wien
Vor rund 30.000 Besuchern spielte das Performing Center Austria im Herbst 2007 mit großem Erfolg in der Halle F der Wiener Stadthalle eine Bühnenversion von Disneys “High School Musical”.
Ein halbes Jahr später, am Samstag, den 14. Juni 2008, steht dasselbe Ensemble auf der Bühne der Halle F der Wiener Stadthalle und präsentiert die Show “Start of Something New - Next Musical Generation in Concert”.
Zu sehen sind im Rahmen dieser Show ein letztes Mal Ausschnitte aus »High School Musical« sowie die besten Nummern aus Musicals wie »Hairspray«, »Joseph«, »Mamma Mia!«, »Wicked« und »Spring Awakening«.
Als Hauptdarsteller mit dabei: die 8 Absolventen Nicola Gravante, Daniela Lehner, Melanie Maier, Raphaela Pekovsek, Stefanie Riedelbauch, Gernot Romic, Isabel Trinkaus und Anna Weghuber. Sie werden durch ein rund 30-köpfiges Ensemble unterstützt.
Dass das Performing Center Austria über eine breit angelegte Talenteförderung verfügt, zeigen die Specials Acts. Das sind top-prämierte Choreographien der erst kürzlich zu Ende gegangenen Austrian und European Open 2008, bei denen die Nachwuchsklassen des Performing Center Austria, die Junioren Klassen und die Performing Talents, nicht weniger als 14 österreichische Meister- und 8 Europameistertitel ertanzen konnten. Bei »Start of Something New« werden erstmals in einem großen Theater die Choreographien »Lion King«, »Romeo & Julia« und »Step Up« zu sehen sein. Weiters mit dabei: die Welser Tanzkompanie Tanzwerk mit einem weiteren Siegertitel der European Open: »The Crime«. 5 Tänzer dieser Tanzkompanie waren schon bei »High School Musical« im Einsatz.
Durch den Abend führt eine prominente Absolventin der Kaderschmiede am Performing Center Austria – Lilian Klebow. Der breiten Öffentlichkeit ist Lilian Klebow durch den TV-Serienhit »Soko Donau« ein Begriff, in dem sie die Hauptrolle der »Penny Lanz« verkörpert.
Tickets
- 22,- und EUR 49,-; Kinder, Schüler und Studenten erhalten 15 % Ermäßigung auf die Vollpreiskarte
- an den Kassen der Wiener Stadthalle, stadthalle.com, Ticketservice 01/79 999 79
- das Ticket gilt als Fahrschein in Wien
Martin Bruny am Samstag, den
24. Mai 2008 um 17:52 · gespeichert in Wien
Am 4. Juni 2008 kommt die US-Rockband Bon Jovi im Rahmen ihrer “Lost Highway World Tour” ins “Magna Racino” in Ebreichsdorf bei Wien. Derzeit gesucht wird noch die Vorgruppe. Ö3 hat einige Acts zur Auswahl gestellt, unter anderem auch Morton, die Band von Musicaldarsteller Rob Fowler (”Elisabeth”, “The Last 5 Years”, “Jesus Christ Superstar”).
Wer also Morton als Vorgruppe sehen möchte, soll sich um Gottes willen nicht aufhalten lassen, für sie zu voten. Zum Artikel und zur Abstimmung geht es –> hier
Update, 27.5.2008
Die Abstimmung ist mittlerweile beendet. Das Ergebnis des Ö3-Votings:
1. PBH Club: 29,33 %
2. Morton: 28,12 %
3. Excuse Me Moses: 24,05 %
4. Mondscheiner: 18,50 %
Martin Bruny am Donnerstag, den
22. Mai 2008 um 20:18 · gespeichert in Wien, Tonträger, Tonträger
Was sich wohl alles hinter den Kulissen bei den Produzenten (Martin Böhm, Ludwig Coss und Wolfgang Hülbig) der Doppel-CD “Musical Forever” abgespielt hat, bis man endlich auf Grün schalten, die weiße Flagge hissen und den Tonträger für den Verkauf freigeben konnte …
Nach drei umjubelten Konzerten (19. bis 21. Dezember 2007) der Stars und des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien im Wiener Museumsquartier gab es ein gar nicht so kleines Problem: Die meisten Interpretationen eines der Stars waren in ihrer Live-Version nicht wirklich CD-reif. Wie die Entscheidung gefallen ist, Uwe Kröger von sämtlichen Tonspuren auszuradieren, das muss uns hier nicht weiter kümmern. Was liegt, das pickt - das Resultat zählt.

Wie in einschlägigen Science-Fiction-Filmen, die ihre Spannung dadurch erzielen, dass Handlungen, die die Protagonisten in der Zukunft setzen, auf einmal die Vergangenheit beeinflussen (oder wars umgekehrt), ist Kröger also auf “Musical Forever” nicht zu hören, weder solo noch im Ensemble - so, als wäre er nicht dabei gewesen. Wieso man eines der von ihm interpretierten Lieder im Studio von Thomas Borchert nachsingen ließ, darüber kann man diskutieren. Haben wir eine tausendste Aufnahme von “Das Phantom der Oper” gebraucht? Andererseits, warum nicht? Borchert ist im Vollbesitz seiner vokalen Kräfte, das Lied ist ein Kinderspiel für ihn - lässt man aber die vorhandenen Aufnahmen Revue passieren, liefert der Musicalstar keine eigenständige, in irgendeiner Weise besondere Interpretation, die sich vom Vorhandenen abhebt.
Interessant, dass Krögers Gesangsspur beispielsweise auch bei “Sei hier Gast” gelöscht und - ebenfalls - durch Thomas Borchert ersetzt wurde. Bei der offiziellen Schlussnummer “Wenn ich einmal geh” singt Pia Douwes zusätzlich Krögers Part.
Im Vergleich zu den drei Konzerten vom vergangenen Dezember gibt es diverse Änderungen, Streichungen und Umstellungen auf der Live-CD. Das Medley mit Weihnachtsliedern, das als Zugabe gebracht wurde, hat man gestrichen, die Songreihenfolge im zweiten Teil des Konzerts wurde einigermaßen umgestellt. “Musical Chairs”, der eigentliche Opener, wanderte an die letzte Stelle, quasi als Zugabe, “Totale Finsternis” aus “Tanz der Vampire” reihte man nach vorn. Gestrichen wurden:
1.Akt:
- Die Musik der Dunkelheit aus «Das Phantom der Oper†- Uwe Kröger
- Somewhere aus «West Side Story†- Susan Rigvava-Dumas
- Conga aus «Wonderful town†- Orchester
- Der letzte Tanz aus «Elisabeth†- Uwe Kröger & Ensemble
2.Akt
- Just The Way You Are - Lukas Perman
- Hier in Wien aus «Mozart†- Ensemble
- Wie kann es möglich sein aus «Mozart†- Uwe Kröger
- Zugabe: Weihnachtslieder-Medley

Es ist ziemlich schwierig, bei dieser Aufnahme mit Sicherheit zu sagen, von welchen Songs es die Live-Aufnahmen auf die CD schafften, und welche Nummern das Resultat einer ein wenig tiefergreifenden Nachbearbeitung sind beziehungsweise welche Lieder in Studiosessions sagen wir nachjustiert oder gänzlich neu eingespielt wurden. Nachjustierungen bei Live-Aufnahmen sind nichts Ehrrühriges. Mikros fallen schon mal aus, Gesangsaufnahmen bei Tanzszenen sind auf Tonträger manchmal nicht ganz so akustische Leckerlis, wie man sich das wünschen würde. Insofern ist “Musical Forever” eine “Live”-CD, der man das “Live” nicht immer gar so anhört. Was LIVE tatsächlich bedeutet, hört man am besten bei alten Elvis-CDs aus den 70er-Jahren, da ist die Spannung, die in der Luft liegt, beinah zu greifen, und man hat das Gefühl mittendrin in der Halle zu sitzen. Das ist bei “Musical Forever” nicht ganz so gegeben.
Auf der Bühne und nun auf Tonträger: die “Stars der VBW” - und das, ja das ist so ein richtig schwammiger Begriff, denn auf der Bühne waren natürlich einige weinige Stars der VBW, aber auch im Publikum waren viele “Stars der VBW”, was also sind “die Stars der VBW”? Sicher wäre es schön gewesen, wenn man den Original-Alfred Aris Sas oder auch Conny Zenz im Rahmen dieser Show hätte erleben können. Angelika Milster hätte man ruhig auch einladen können oder Old-Deuteronomy Gordon Bovinet. “Das Beste aus zwanzig Jahren Musical”, da gehören sie und viele andere dazu.
Ja, die VBW haben kein fixes Ensemble, wer aber mit “seinen Stars” wirbt, hat de facto eben doch eine Art von Ensemble und sollte es auch schätzen - und auch casten. Warum war beispielsweise Rob Fowler nicht auf der Bühne, warum nicht Mate Kamaras. Es gibt vergleichbare Shows dieser Art, in der gerade das Großaufgebot an Stars den Musicalliebhabern einen besonders beeindruckenden Abend beschert hat. So muss man sagen, dass eine Chance verpasst wurde, wie auch beim Programm, das großteils an das angeknüpft hat, was man alljährlich beim Donauinselfest zu hören bekommt - dort allerdings bei freiem Eintritt.
Natürlich ist die vorliegende CD technisch praktisch einwandfrei produziert. Die VBW und MG-Sound verbindet nun schon eine langjährige kreative und erfolgreiche Partnerschaft, kaum ein Musicalunternehmen produziert derart viele Tonträger wie die Vereinigten Bühnen Wien. Witzigerweise sind am Anfang der Ouverture von “Freudiana”, während die Bläser spielen, ganz leise Gesprächsfetzen, Nebengeräusche und ein Summen zu hören. Aber wer wird sowas bemängeln, ist das (und der eine oder andere nicht wirklich astreine Ton, und ein ganz falscher) doch eben der beste Beweis, dass von dieser Nummer tatsächlich die Live-Aufnahme verwendet wurde.
Was bei einem Titel wie “Das Beste aus zwanzig Jahren Musical” etwas merkwürdig anmutet, ist der eine oder andere Song. Aus welchem Musical ist nochmal gleich “All by myself”? Susan Rigvava-Dumas singt ihn atemberaubend, das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien spielt natürlich nicht 365 Tage im Jahr NUR Musical, aber, wenn man schon ein Programm “Das Beste aus zwanzig Jahren Musical” nennt, warum dann nicht … naja, einfach Musical? Wieso ein Song von Queen, aber keiner aus HAIR, zumindest hat man bei HAIR nicht nur das Theater vermietet.

Eines der Highlights der CD ist Marjan Shakis “Nur für mich” (”Les Misà©rables”), das entdeckt man quasi im Nachhinein beim Hören dieses Mitschnitts. Ob da nun die Liveaufnahme verwendet wurde oder nicht, egal - das ist das, was, die Amerikaner als “pure” bezeichnen, makellos schön. Wieviele schöne Lieder man da aus “Les Misà©rables” anschließen hätte können, und es kommt ausgerechnet “Ich bin Herr im Haus”, das schon im Set auf der Bühne völlig untergegangen ist und auf der CD sicher eines der Tiefpunkte ist. Witzig ist nur der kleine Texthänger, den Thomas Borchert hatte. Ja, diese Nummer ist ganz offensichtlich live auf Tonträger gewandert.
Instrumentales Highlight der CD ist das von Caspar Richter arrangierte Leroy Anderson-Medley, das man von den begeisternden Weihnachtskonzerten der Vereinigten Bühnen Wien kennt. Bei “Totale Finsternis” hat man Thomas Borcherts Vocals dorthin abgemischt, wo sie auch hingehören, etwas in den Hintergrund. Er ist, keine Frage, ein begnadeter Musicalsänger, aber bei den Konzerten hat er den Tonmeistern wohl so die Ohren zugebrüllt, dass sie vergessen haben, dass der Song ein Duett ist. Auf CD hört man nun tatsächlich auch Marjan Shaki, und auf einmal klingt alles auch gleich viel besser.
Fazit: “Musical Forever” ist natürlich eine sehr empfehlenswerte CD. Die Stars und das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien liefern zum Teil wunderbare Interpretationen und bieten im Idealfall auch schon mal Songs, die nicht aus ihrem typischen Repertoire stammen. Zugabe!
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Martin Bruny am Mittwoch, den
14. Mai 2008 um 20:32 · gespeichert in Wien
Am 21. Mai 2008 feiert die neue Sophistikids Company-Show “Miss Undercover on Broadway” im Haus der Begegnung im 15. Wiener Gemeindebezirk ihre Premiere.
Der Inhalt der Show:
Das Palladium-Theater steht kurz vor seiner Musicalpremiere. Doch leider treiben Unbekannte ein böses Spiel und sabotieren die so notwendige Probenarbeit. Immer wieder werden Anschläge auf die engagierten Solisten verübt.
Ein Fall für das FBI und Gracie Hart, die undercover in das Theater eingeschleust werden soll, um sich der Sache anzunehmen.
Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sam Fuller und mit der Hilfe von Bruce Nardell und seinem Team macht sie sich auf die Suche nach dem Attentäter.
Wird ihr es gelingen, diesem das Handwerk zu legen? Kann die Existenz des Theaters gerettet werden?
Leading Team
Buch und Regie: Ramesh Nair
Musikal. Einstudierung: Anna Behne, Jacqueline Braun
Choreographie: Nina Tatzber, Lorna Dawson, Ramesh Nair
Tickets
www.bildungsagentur.at
Tel: 01/49 333 41
Vorstellungstermine
21.Mai 2008 19:00
22.Mai 2008 19:00
23.Mai 2008 Schulvorstellung: 10:00
23.Mai 2008 19:00
24.Mai 2008 14:00 und 19:30
Haus der Begegnung, Schwendergasse 41, 1150 Wien
Martin Bruny am Sonntag, den
4. Mai 2008 um 16:02 · gespeichert in Wien
Noch bis 10. Mai 2008 geht in der Wiener Shopping City Süd die Produktion “Tanzfieber 4″ mehrmals täglich über die Bühne. Mit dabei: Jà¡n Bezà¡k, Michael Fischer, Andrea Frevel, Beate Gramer, Thomas Huber, Kerstin Löcker, Julia Melcher, Dave Moskin, Daniela Nitsch, Susan Ten Harmsen, Ernst Gabriel Vourek und Daniel Williams. Ebenfalls in der SCS auf dem Programm: die Veranstaltung “SCS Tanzstar 2008″, deren Finale am 9. Mai um 17:00 Uhr stattfindet. Nähere Infos –> hier
Martin Bruny am Sonntag, den
4. Mai 2008 um 10:10 · gespeichert in Wien
Auf einen Artikel der österreichischen Tageszeitung “Der Standard” haben die Vereinigten Bühnen Wien reagiert. Unter dem Titel “Kontrollamt: Herbe Kritik an den Vereinigten Bühnen Wien” schrieb STANDARD-Redakteur Thomas Trenkler am 2. Mai 2008 unter anderem:
Erhellendes erfährt man auch über Klausnitzers Nachfolgerin Kathrin Zechner: Sie hatte einen freien Dienstvertrag, wurde aber eineinhalb Jahre wie eine Angestellte entlohnt. Es ergaben sich für Zechner daher die Vorteile beider Dienstverhältnisse: günstige Besteuerung, soziale Absicherung, Weisungsfreiheit – und zudem Weihnachts- wie Urlaubsgeld.
Laut Kontrollamt läuft Zechners Vertrag bis Ende 2008. In der Tat aber wurde er, wie der Standard recherchierte, bereits 2005 um zwei Jahre bis 2010 verlängert. Wolf wie Ringler kritisieren, dass diese Entscheidung nicht offiziell bekanntgegeben wurde. Wolf stößt sich zudem an der “beachtlichen” Subvention von 222 Euro pro Opernticket im Theater an der Wien, Ringler spricht von “Großmannssucht” der SP: Die Ausgaben für die VBW (40 Millionen Euro) stünden in keinem Verhältnis zum Ergebnis.
Per ots-Presseaussendung (auch zu finden, aber nicht so leicht, in einem STANDARD-Subchannel) kontern die VBW am 3. Mai 2008:
Zum Vertrag von Intendantin Mag. Kathrin Zechner: Dieser war de facto immer der einer Leitenden Angestellten. Sie hatte Freiheit in der künstlerischen Konzepterstellung für die Spielstätten der VBW. Intendantin Zechner hat sämtliche steuerlichen Abgaben geleistet. 2005 wurde ihr Vertrag bis 2010 verlängert.
Die VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN (VBW) mit Raimund Theater, Ronacher Theater und Theater an der Wien zählen zu den erfolgreichsten Bühnen in Österreich und genießen einen ausgezeichneten internationalen Ruf. Wie die aktuelle Theaterstatistik des deutschen Bühnenvereins aufzeigt, belaufen sich die Subventionen pro Besucher bei den drei Häusern insgesamt auf rund 70 EUR. Damit zählen die VBW nicht nur in künstlerischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu den erfolgreichsten Mehrsparten-Theaterbetrieben im deutschen Sprachraum.
Wien bekommt ab 30. Juni wieder eine zweite Musicalbühne Derzeitige Produktionen mit einer Auslastung zwischen 94 und 97 Prozent.
Das Ronacher Theater wird am 30. Juni mit dem Broadwayhit von Mel Brooks THE PRODUCERS wieder eröffnet und im Raimund Theater wird Rebecca, das DramaMusical von Michael Kunze & Sylvester Levay, aufgrund ungebrochenen Publikumsinteresses am 6. September wieder aufgenommen. Bisher sahen die Show 405.147 Besucher, was einer Auslastung von 97,48 % entspricht.
Noch bis 13. Juli zeigen die VBW das Original-QUEEN-Musical WE WILL ROCK YOU. Das Rockmusical zählt in Wien bisher 150.000 Besucher und hat eine Auslastung von 94,9 %.
Die PRESSE kommentiert das Ganze folgendermaßen:
Die Vereinigten Bühnen Wien haben am Samstag bestätigt, dass der Vertrag von Musical-Intendantin Kathrin Zechner bereits 2005 um zwei Jahre bis 2010 verlängert worden ist. Dies ist laut “Standard” nicht öffentlich bekanntgemacht worden. Zur erneuten Kritik durch das Kontrollamt hieß es, dass alle Bilanzen “den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers” haben.
Weitere Links:
- PR-inside.com
Martin Bruny am Donnerstag, den
1. Mai 2008 um 10:25 · gespeichert in Wien
Autor, Texter sowie Komponist Jack Murphy, langjähriger kreativer Partner von Komponist Frank Wildhorn bei Projekten wie “Rudolf”, “Zelda”, “The Civil War” oder “Swing!”, bietet auf seiner Website exklusive Podcasts und Demo-Songs zu aktuellen, vergangenen und zukünftigen Projekten.
Im Falle von “Rudolf”, einem Musical von Frank Wildhorn (Musik), Jack Murphy (Buch, Texte), Nan Knighton (Texte) und Phoebe Hwang (Buch), dessen deutschsprachige Erstaufführung Ende Februar 2009 im Wiener Raimund Theater stattfinden wird, gibt es unter anderem ein Live-Video des Songs “On The Steps Of Tomorrow” in ungarischer Sprache, aufgenommen während einer Vorstellung im Budapester Operettentheater, gesungen vin Attila Dolhai. Weiters gibt es Demos & Songclips von “I Was Born To Love You”, gesungen von Kate Shindle, “An Ordinary Man”, interpretiert von Rob Evan und “Can I Say Goodbye”, gesungen von Brandi Burkhardt.
Martin Bruny am Mittwoch, den
23. April 2008 um 09:35 · gespeichert in Wien
Am Wiener Volkstheater weiß man im Prinzip, wie man die Leute ins Haus bekommt: Musical muss man spielen. Mit “Cabaret” hat Direktor Michael Schottenberg einen Selbstläufer in der Hand, der mit 100 Prozent Auslastung für volle Kassen garantiert. Weitere Hits der Saison 2007/08: “Einen Jux will er sich machen” (90 Prozent ) und “Geschichten aus dem Wiener Wald” (84 Prozent). Die Gesamtauslastung: 72 Prozent, was insgesamt 161.500 Zuschauern entspricht (bis zum 21. April 2008), im Vergleichszeitraum 2006/07 waren es 152.000, 2005/06 148.000.
“Here we are! The Andrew Sisters”
Was macht man also in der Saison 2008/09 folgerichtig? Na Musical. Das ist allerdings nicht der wichtigste Punkt auf der Agenda von Michael Schottenberg. Zwar steht eine Musiktheater-Produktion auf dem Plan, sie wird allerdings nicht im Haupthaus, sondern in den Theatern in den Bezirken quasi auf Wien-Tournee gezeigt: “Here we are! The Andrew Sisters” ist der Titel des Stücks von Andy Hallwaxx (”My Way”). Die Uraufführung feiert am 29. April 2009 Premiere.
Die Andrews Sisters waren die erfolgreichste weibliche Vokalgruppe der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dieses Trio brachte es zwischen 1938 und 1951 auf über einhundert Charthits und einige davon sind für immer unvergesslich. Wer erinnert sich nicht an die großartigen Songs: Bei mir bist du schön, Boogie Woogie Bugle Boy, Rum and Coca Cola.
Die drei Schwestern LaVerne Sofie, Maxine Angelyn und Patty Marie begannen mit Auftritten in Amateur-Revuen, doch schon bald lag ihnen ganz Amerika zu Füßen. Aber was war ihr Erfolgsrezept? War es der musikalische Vater aus Griechenland? Oder die kochende, norwegische Mutter, welche ein Restaurant in Minneapolis führte?
In der Küche der Mutter nahm alles seinen Anfang. Dort lernten die Andrews Sisters alles über das Leben, die Musik und das Kochen. Und genau dort treffen wir die Andrews Sisters zum perfekten »Promi-Dinner« wieder. Ganz privat, in ihrer Küche, verraten sie nicht nur das Rezept ihres legendären »Swinging Chicken«, wir lernen sie auch von einer neuen Seite kennen. Denn was als harmlose »Kochshow« beginnt, endet in einer kulinarischen Katastrophe.
Leading Team
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Musikalische Leitung: Matthias Bauer
Cast
Beatrice Frey, Susa Meyer und Barbara Spitz
“La Strada - Das Lied der Straße”
Ebenfalls im Rahmen der Schiene Volkstheater in den Bezirken geht VBW-Star Marjan Shaki mit “La Strada - Das Lied der Straße” an den Start. Premiere dieser österreichischen Erstaufführung ist am 1. Oktober 2008.
Der Schausteller Zampano braucht eine neue Assistentin. 10.000 Lire zahlt er für Gelsomina, ein einfaches, ein bisschen zurückgebliebenes Mädchen. Nun zieht sie mit ihm von Ort zu Ort, spielt den Clown, sammelt das Geld ein, kocht und wäscht für ihn. Zampano ist brutal, jähzornig, rücksichtslos und unfähig Gefühle zu zeigen. Er schlägt sie, schläft aber auch hin und wieder mit ihr und betrügt sie mit anderen Frauen. Sie hängt trotzdem an ihm. Dann lernt sie den Seiltänzer Il Matto kennen. Er spricht mit ihr, hört ihr zu und nimmt sie ernst. Von ihm lernt Gelsomina auch die kleine Melodie, die sie auf der Trompete spielt. Als er nicht aufhört, Zampano zu verspotten, kommt es zur Katastrophe …
Fellinis Oscar-prämiertes Filmmeisterwerk La Strada – Das Lied der Straße aus dem Jahre 1954 – mit Giulietta Masina und Anthony Quinn in den Hauptrollen – zeigt dieWelt der Gaukler, Artisten und Schausteller und ihr Leben am Rande der Gesellschaft. Dieses poetische Märchen, angesiedelt in der rauen Wirklichkeit der Landstraße, erzählt vom »Unvermögen zweier Menschen einander zu begreifen« (Federico Fellini). Bisher konnte dieser Stoff nicht auf der Bühne gezeigt werden. Erst die hier vorliegende Bühnenfassung macht es möglich.
Leading Team
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
Kostüme: Erika Navas
Cast
Marjan Shaki, Doris Weiner, Thomas Bauer und Reinhold G. Moritz
“Sonny Boys”
Und dann sind da noch die “Sonny Boys”. Dass das Stück von Neil Simon, das schon in vielen Produktionen und Inszenierungen in Wien gelaufen ist, für volle Häuser sorgt, ist bekannt. Michael Schottenberg schießt allerdings besetzungsmäßig den Vogel ab und bietet mit Peter Weck und Harald Serafin zwei ganz besondere Publikumslieblinge. Premiere ist am 17. Oktober 2008, alles andere als eine hundertprozentige Auslastung wäre verwunderlich.
Ihr ganzes Leben lang waren sie Partner, wurden von ihrem Publikum landauf landab geliebt und gefeiert: Als kongeniales Duo »Sonny Boys« ernteten Willie und Al mit ihren Sketches überall Applaus. Doch die beiden Vollblut-Komiker konnten sich privat nicht ausstehen und irgendwann zog Al einen Schlussstrich unter die Partnerschaft. Aber aus den erhofften Solokarrieren wurde nichts. Stattdessen versuchen sie, sich mit dubiosen Werbespots über Wasser zu halten, leben aber hauptsächlich grantelnd in den Tag hinein und pflegen ihre Wehwehchen. Bis Willies Neffe Ben die beiden alten Hasen für eine Fernseh-Show noch einmal zusammenspannen möchte. Ihren berühmtesten Sketch sollen sie geben. Die Sticheleien sind immer noch die alten – Al bringt Willie mit seinem Zeigefinger nach wie vor zur Weißglut und Willie kann sich immer noch keine Namen merken – aber Bens Idee erweist sich für die beiden als wahres Lebenselixier …
Sonny Boys ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft: rasant, tragikomisch und vor allem brillant geschrieben. Zudem bietet das Stück zwei Vollblutkomödianten die Möglichkeit, die eigenen Bühnenbiografien selbstironisch in die Geschichte zu verweben. Berühmte Sonny Boys waren etwa Martin Held und Bernhard Minetti oder Paul Verhoeven und Heinz Rühmann. Das Stück – eines von Neil Simons größten Erfolgen – wurde mehrfach verfilmt (u.a. mit Walter Matthau und George Burns, Woody Allen und Peter Falk) – und gilt zu Recht als eine liebevolle Hommage an das Theater.
Leading Team
Regie: Michael Schottenberg
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Cast
Peter Weck, Harald Serafin
Weitere Premieren: Peer Gynt, Ein spanisches Stück, Tod eines Handlungsreisenden, Die Fledermaus, Die Reifeprüfung, Drei Schwestern (weitere Infos)
Martin Bruny am Dienstag, den
22. April 2008 um 20:23 · gespeichert in Wien

Ab 3. Juni 2008 zeigt das Theater der Jugend im Wiener Renaissancetheater die österreichische Erstaufführung von “Honk!” (Aufführungen ab 29. Mai 2008, Premiere am 3. Juni 2008 um 16 Uhr. Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 26. Juni 2008).
Das Musical von Anthony Drewe (Buch & Text) und George Stiles (Musik), das auf Hans Christian Andersens Märchen vom hässlichen Entlein beruht, wurde erstmals im Dezember 1993 im Watermill Theatre unter dem Titel “The Ugly Duckling, or The Aesthetically Challenged Farmyard Fowl” aufgeführt. 1997 feierte die Show als “Honk!” ihre Premiere im Stephen Joseph Theatre in Scarborough, England. 1999 ging die London-Premiere im Royal National Theatre über die Bühne. Im Jahre 2000 wurde “Honk!” in London als Bestes Neues Musical mit einem Laurence Olivier-Award ausgezeichnet und setzte sich damit gegen Shows wie “The Lion King” durch. Neben dem Laurence Olivier-Award wurde “Honk!” mit dem FNB VITA Award in Südafrika und dem Elliot Norton Award in den USA ausgezeichnet. 2001 tourte die Show (in der Version des National Theatre) durch England und wird immer wieder von Schulen und lokalen Theatergruppen aufgeführt.
Leading Team
Anthony Drewe (Buch & Text)
George Stiles (Musik)
frei nach Hans Christian Andersens »Das hässliche Entlein«
Deutsch von Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard
Regie: Henry Mason
Musikalische Leitung: Gerald Schuller
Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
Kostüme: Jan Hax Halama
Choreographie: Alonso Barros
Cast
Susanne Altschul, Melanie Bayer, Sabine Bina, Hannes Drobetz, Tania Golden, Sophie Hassfurther, Jürgen Kapaun, Peter Kratochvil, Reinhold G. Moritz, Robert G. Neumayr, Martin Niedermair, Robert Pistracher, Bettina Reifschneider, Gerald Schuller, Andreas Siman, Sigrid Spörk, Roman Straka
Der Inhalt des Stücks
Der Frühling ist auch im Entenstall angekommen. Im Nest von Enterich Drake und Entenmutter Ida liegt dieses Jahr ein ungewöhnlich großes Ei. Heraus schlüpft ein hässliches Tier, das mit seinen Geschwistern wenig gemeinsam hat und außerdem statt des erwarteten “Quak” ein seltsames “Honk!” von sich gibt. Ida kümmert sich um “Gnomy”, das hässliche Entlein, wie um ihre eigenen Kinder und freut sich, dass es besonders gut schwimmen kann. Alle anderen Tiere auf dem Bauernhof, die eigene Familie eingeschlossen, machen sich lustig. Kater Tom lädt das hässliche Entlein zum “Essen” ein. Knapp schafft es die Flucht und lernt dabei die eingebildete Gans Greylag kennen. Fern von zu Hause, lebt das hässliche Entlein bei den Hühnern Lowbutt und Queenie. Erst im nächsten Frühjahr ist die Suche nach der Mutter, mithilfe des schönen Schwans Penny, erfolgreich - gerade rechtzeitig für die triumphale Rückkehr auf den Bauernhof.
George Stiles & Anthony Drewe
George Stiles wurde 1961 in England geboren und hat mit seinem ehemaligen Studienkollegen, dem Autor Anthony Drewe, die Shows “Tutankhaum”, “Just so” (produziert von Cameron Mackintosh und 1985 ausgezeichnet mit dem Vivian Ellis Prize), “Peter Pan”, “Soho Cinders”, “Tom Jones”, “Moll Flanders”, “The Card”, “A Twist of Fate”, “Twelfth Night” und “Honk!” entwickelt und komponiert. Anthony Drewe arbeitet auch als Schauspieler. In George Stiles Musical “Die drei Musketiere” spielte er die Rolle des Porthos. Gemeinsam sind sie Gründungsmitglieder der Mercury Musical Developments, die sich die Förderung und Ausbildung junger Musicalmacher zum Schwerpunkt gesetzt hat. Außerdem schreiben sie Revuen und Songs für Fernsehen, Radio und Theater. Ihre Arbeiten haben nicht nur die Aufmerksamkeit von Steven Spielberg erweckt, der sich die Filmrechte an “Just so” sicherte, sondern begeistern Zuschauer u. a. in Kanada, den USA, Deutschland, Russland, Israel, Singapur und Südafrika.
Martin Bruny am Montag, den
14. April 2008 um 19:01 · gespeichert in Wien
Eines kann man Volksoperndirektor Robert Meyer mit Sicherheit nicht absprechen, nämlich dass er es versteht, publicityträchtige Aktionen zu setzen. Noch ist es nicht soweit, dass Musicals live im ORF gesendet werden (vielleicht ja 2038), aber am 31. Mai 2008 werden in ORF 2 live (zeitversetzt ab 22:50 Uhr, also eigentlich ja nicht live, aber Schwamm drüber) “Die Weberischen” zu sehen sein - musikalisches Unterhaltungstheater (das der eine oder andere gerne als Musical bezeichnen kann und soll, und andere eben nicht, wie beispielsweise die Wiener Volksoper) mit den Tiger Lillies, Robert Meyer (Schikaneder/Cilly), Ulrike Beimpold (Josefa), Anne Weber (Aloisia), Tanja Schleiff (Konstanze) und Ruth Brauer-Kvam (Sofie).
Update 19. Mai 2008
Mittlerweile wurde der Sendetermin der Aufzeichnung aus der Volksoper auf den 7. Juni 2008 (ORF 2) verschoben.
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