Martin Bruny am Freitag, den
4. November 2011 um 20:40 · gespeichert in Musical, Broadway
Die »New York Times« berichtet über die Befürchtung, der Musicalscherz “Spider Man” könnte bei den nächsten Tony Awards in der Kategorie »Bestes Musical« nominiert werden – und gewinnen. Nicht, weil die Show etwa gut ist, sondern weil es nicht viele andere Shows geben wird, die man als Gegenkandidaten nominieren könnte.
Eine Strategie am Broadway lautet derzeit: Schaufeln wir alles, was taugt, vom Off-Broadway zum Broadway. Beispiele dafür: »Newsies the Musical«, »Once« und »The Toxic Avenger«.
Den neuen bereits angekündigten Shows wie »Bonnie and Clyde«, »Ghost« und »Rebecca« gibt man nicht viele Chancen im Rennen um die Gunst des Publikums, man sucht noch einen Außenseiter, der das Ruder rumreißen könnte und zum Hit mutiert. Einer das Kandidaten dafür: »Nice Work If You Can Get It«, eine Show, für die Joe DiPietro (»I Love You, You’re Perfect, Now Change«) das Buch geschrieben hat, mit Musik von George Gershwin und Texten von Ira Gershwin sowie Matthew Broderick und Kelli O’Hara als Stars der Produktion.
Die Gerüchte um »Rebecca« reißen nach wie vor nicht ab. Konkret geht es um die Finanzierung der Show. 13 Millionen Dollar soll »Rebecca« kosten. Die Shubert Organization dürfte nun als Produzent mit eingestiegen sein, und vielleicht läuft ja nun alles nach Plan – zumindest bis zur Premiere.
Martin Bruny am Mittwoch, den
2. November 2011 um 21:19 · gespeichert in Musical, Broadway
Man ist fündig geworden. »Rebecca«, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, wird am 27. März 2012 mit Previews in sein Broadwayabenteuer starten. Als Schauplatz wurde das Broadhurst Theatre gewählt. 1917 eröffnet, verfügt es über 1156 Sitzplätze.
Das Premierendatum: 22. April 2012. Michael Blakemore und Francesca Zambello haben die Regie übernommen, Sierra Bogess wird die “Ich” spielen.
Martin Bruny am Freitag, den
21. Oktober 2011 um 10:20 · gespeichert in Musical, Broadway
Disney-Shows, das harmlose Musicalchen für zwischendurch – von den einen geliebt, von den anderen verdammt. Sie sind als nette Abwechslung sicher unterhaltsam, als Generalprogramm aber verheerend. Wie auch immer, drei neue Disney-Produkte (Musicals bzw. Musiktheater) werden oder könnten demnächst am Broadway zu sehen sein.
Peter and the Starcatcher
Für das Frühjahr 2012 wurde ein Broadwaytransfer des (mehr oder weniger) “Peter Pan”-Prequels “Peter and the Starcatcher” fixiert. Die Show (ein Schauspiel mit Musik, kein Musical) war Off-Broadway (New York Theatre Workshop) ein Publikumsrenner. Alex Timbers und Roger Rees führten Regie – für “Disney Theatrical Productions”. Die Macher: Rick Elice (Text), Wayne Barker (Musik), Steven Hoggett (Movement).
Newsies
Die Uraufführung im Paper Mill Playhouse war nichts anderes als eine Try-out-Produktion für einen möglichen Broadwaytransfer. Wie weit die Pläne diesbezüglich sind, wird man in den nächsten Wochen hören.
Aladdin
In Seattle hat sich Disneys “Aladdin”-Show seit der Uraufführung im Juli 2011 zum Hit gemausert, auch hier ist eines der möglichen Ziele der Broadway. Die Macher: Alan Menken (Musik) und Howard Ashman/Tim Rice/Chad Beguelin (Texte/Buch).
Zunächst geht es aber nach Southern Utah, wo 2012 Aladdin outdoor im Tuacahn Amphitheatre singen darf.
Martin Bruny am Sonntag, den
18. September 2011 um 01:30 · gespeichert in Musical, Broadway, Filmmusical
“Newsies” – das soll jener Disney-Film sein, von dem sich die meisten amerikanischen Jugendlichen eine Bühnenadaption gewünscht haben.
“Newsies” kam 1992 in die Kinos, war eigentlich nicht als “Filmmusical” gedacht, hatte aber immerhin zwölf Songs und eine ganze Menge an Tanzsequenzen – und floppte gewaltig. Gerade mal 2,8 Millionen Dollar konnte der Streifen bei Produktionskosten von 15 Millionen Dollar einspielen, die Kritiken waren verheerend.
“Newsies” entwickelte sich aber im Laufe der Jahre zu einer Art Kultfilm. Als 2002 die DVD-Edition des Films auf den Markt kam, zehn Jahre nach seinem Box-Office-Desaster, war das kein schlechtes Geschäft mehr für Disney. Eine ganze Generation amerikanischer Jugendlicher wuchs mit dem Streifen auf. Alan Menken dazu:
«I’d come to a mall, and there would be one of those areas where people perform. They’d be doing ‘Seize the Day,’ I’d go, ‘Look at that!’ And then I’d find out, ‘They’re doing «Newsies†at my school.’ I said: ‘They are? How are they doing that?’
It’s like ‘Newsies’ is actually owned by this generation of kids. Of course, I’ll be the one to collect the royalties, thank you very much.â€
Kein Wunder also, dass man in Zeiten, in denen neue Ideen rar zu sein scheinen und man auf den Faktor “Kinder”, “Jugendliche” in Musicals meistens vertrauen kann, nun daranging, den einstigen Kinoflop für die Bühne zu bearbeiten.
Harvey Fierstein schrieb das neue Buch zur Show, Alan Menken und Jack Feldman komponierten und texteten zu ihren Originalsongs des Films noch einige weitere dazu.
Alan Menken kann sich noch gut an den Tag erinnern, als man ihm das erste Mal von den Plänen erzählte, aus “Newsies” ein Musical zu machen:
“He [my agent] told me: ‘You don’t have to get involved. They’ll take your songs, and someone else will come and write new ones. I just want to let you know.’ I said, ‘Oh, no. No, no, no. It’s my baby, no.’ ‘Alan, there’s not going to be any money.’ ‘I don’t care. I don’t care, this is my baby.’”
Seit 15. September 2011 laufen im Paper Mill Playhouse in New Jersey die Einspielvorstellungen, am 25. September geht die Premiere über die Bühne. Jeff Calhoun zeichnet für die Regie verantwortlich, Christopher Gattelli für die Choreographie.
Auf der Bühne: Ben Fankhauser als Davey; RJ Fattori und Vincent Agnellosharing als Les; Andrew Keenan-Bolger als Crutchie; Tommy Bracco als Spot Conlon; Brendon Stimson als Oscar Delancey, Mike Faist als Morris Delancey; weiters Aaron J. Albano, Ryan Breslin, Kyle Coffman, Max Ehrich (Jack U/S), JP Ferreri, Garett Hawe, Corey Hummerston, Evan Kasprzak, Andy Richardson, Scott Shedenhelm und Ryan Steele. John Dossett spielt Joseph Pulitzer. Kara Lindsay spielt Katherine.
Wodurch unterscheidet sich der Film von der Bühnenversion? Harvey Fierstein, zuständig für das Buch der Bühnenversion, erklärt:
“In a musical, there’s an old rule: You must follow the love story. It gives the audience somewhere to go and someplace to rest their hearts.”
Zu wenig Leidenschaft also war im Film. Nun, Problem erkannt, Problem gelöst. Und vielleicht wird “Newsies” ja der nächste Hit aus dem Hause Disney.
Martin Bruny am Mittwoch, den
14. September 2011 um 16:59 · gespeichert in Musical, Broadway
You know, I’m very angry at the ticket prices in New York City, and I think it has more to do with greed than it has to do with anything else.
“Cirque du Soleil” – it’s the big, bad brother now. Cirque du Soleil taking a five-year lease on Radio City Music Hall is going to suck Broadway dry. … If you don’t know a particular playwright or a particular play and you’re facing a huge ticket price, what are you going to do? You’re going to go with what you know, and more people know Cirque de – the tourists come and people know Cirque du Soleil. They really are, I think, ridiculous now. Go back to Montreal.
My main complaint is that the productions are just too loud. You can’t have an intimate experience in the theater anymore. And that’s what it’s about.
It’s really about the unification of an audience, having a collective audience, individually, and listening. And we’re not allowed to listen any more because the sound level is too loud. And, I don’t know where the voice is coming from. It’s not coming from the stage any more. My eyes are looking at the stage, and my ears are searching for the sound that the mouth is producing. So, immediately I’m disenfranchised from my experience. «Hair” is a perfect example. The revival was just too loud. I remember seeing it originally; it’s an intimate musical. And this — I couldn’t understand any of the lyrics.
Martin Bruny am Freitag, den
19. August 2011 um 01:45 · gespeichert in Musical, Broadway
Die “Longest-Running Productions”-Charts wird John Kanders, Fred Ebbs und Bob Fosses Musical “Chicago” ab dem 27. August 2011 zwar nicht anführen, aber es wird ab diesem Stichtag auf Platz 4 liegen und mit 6138 Vorstellungen das dann fünftplatzierte “A Chorus Line” (6137 Vorstellungen) überholt haben.
Auf den Plätzen 1 bis 3 finden sich dann nur mehr die “Feinde” der Broadway-Community, die Musicals der Invasoren aus England und Frankreich:
Produzent Barry Weissler ist außer sich vor Freude und meint:
Of course we’re thrilled to take the number four position in the list of long-runners, but to also celebrate the fact that CHICAGO is now the longest-running American musical in Broadway history makes it all the more spectacular. And just as Velma Kelly sings, we couldn’t have done it alone. This milestone would never have happened without the amazing group of people who’ve lent their talents and expertise to our production over the past 15 years — the phenomenal cast, crew, production team, stage managers, advertising and marketing executives, business managers, casting directors, ushers, musicians, dance captains…and the list goes on. And of course, our incredible and enthusiastic audiences. Over five million people have seen CHICAGO on Broadway to-date, and they just keep coming. It’s truly a phenomenon worth celebrating.”
Das erfolgreiche “Chicago”-Revival feierte am 14. November 1996 seine Broadway-Premiere im Richard Rodgers Theatre mit Ann Reinking als Roxie Hart, Bebe Neuwirth als Velma Kelly, James Naughton als Billy Flynn, Joel Grey als Amos Hart und Marcia Lewis als Matron “Mama” Morton.
Am 11. Februar 1997 übersiedelte die Produktion ins Shubert Theatre, und sechs Jahre später, am 29. Januar 2003, gings ab ins Ambassador Theatre, wo es auch heute noch zu sehen ist.
Martin Bruny am Mittwoch, den
10. August 2011 um 06:55 · gespeichert in Musical, Broadway
32 Preview und 170 reguläre Vorstellungen – ein Flop –, das ist die Bilanz des Broadway-Musicals “Catch Me If You Can”. Am 10. April 2011 fand die Premiere statt, am 4. September 2011 fällt der letzte Vorhang für die Produktion im Neil Simon Theatre.
Im Herbst 2012 wird die Show im Rahmen einer Tourneeproduktion wieder in den USA zu sehen sein.
Martin Bruny am Samstag, den
6. August 2011 um 03:05 · gespeichert in West End, Musical, Broadway
Der neue West-End-Hit “Ghost - the Musical” könnte schon bald seine Broadway-Premiere feiern. Bereits für April 2012 soll ein Start im Gespräch sein, das schreibt die New York Post.
Anfang der Woche gingen indes für die Produktion am West End weitere 350.000 Tickets in den Verkauf – bis Oktober 2012 kann man sich nun bereits Eintrittskarten sichern.
Michael Riedel von der New York Post sieht für eine mögliche Broadway-Premiere von “Ghost” gute Chancen, da die neuen Shows der neuen Saison den gestrengen Kritiker nicht gerade vom Sockel reißen. Blockbuster vermag er unter “Lysistrata Jones”, “Nice Work If You Can Get It” und Frank Wildhorns “Bonnie & Clyde” keinen auszumachen. Das neue Frank-Wildhorn-Musical, so Riedel, habe zwar einige gute Lieder, aber:
“… it’s a Frank Wildhorn musical, and that means the critics will arrive with switchblades.”
Lustig ist er ja schon, denn das schärfste Messer hat Herr Riedel ja immer als Erster in der Hand.
Seine Analyse weiter:
If you’re a canny producer with a new musical ready to go, now’s the time to take advantage of a weak field. And that’s just what the people behind “Ghost,” which opened in London last month, are looking to do. They’ve met quietly with New York theater owners and, sources say, will try to get the show here in April, just before the Tony Awards cutoff.
Based on the hit 1990 movie starring Demi Moore, Patrick Swayzeand Whoopi Goldberg, what “Ghost” has going for it is its director, Matthew Warchus, who’s been racking up a lot of winners — “The Norman Conquests,” “God of Carnage,” “Boeing-Boeing.”
His slick production of “Ghost” features cutting-edge videos and projections of New York in the ’90s — the subway, Wall Street, Times Square. The opening-night crowd was also impressed with his sleight-of-hand staging of ghostly comings and goings.
The musical closely tracks the movie, telling the story of a psychic who reunites an artist with her murdered boyfriend.
Still, the romantic story at the center of “Ghost” is potent, and as popular hits such as “Aida” and “The Phantom of the Opera” have shown, romance can be a powerful hook on Broadway.
Martin Bruny am Freitag, den
5. August 2011 um 11:41 · gespeichert in Musical, Broadway
Die Kritiken zu “Death Takes a Holiday” waren zwar nicht berauschend, aber eine Cast-CD mit den großartigen Melodien und Texten des neuen Musicals von Maury Yeston (Buch: Thomas Meehan und Peter Stone) wird im Herbst 2011 erscheinen.
PS Classics produziert den Tonträger zur Produktion der Roundabout Theatre Company. Die Aufnahme findet am 8. August 2011 statt.
“Death Takes a Holiday” basiert auf der gleichnamigen Komödie in drei Akten von Alberto Casella, die 1934 als “romantisches Drama”, damals mit Frederic March, Evelyn Venable und Guy Standing in den Hauptrollen, in die Kinos kam. Das Stück erzählt die Geschichte des Todes, der sich nach all den Jahren, in denen ihn die Frage beschäftigt hat, warum die Menschen so sehr Angst vor ihm haben, in Menschengestalt unter diejenigen mischt, die ihn so fürchten. Der Film wurde 1998 neu verfilmt und entwickelte sich unter dem Titel “Meet Joe Black”, diesmal mit Brad Pitt, Anthony Hopkins und Claire Forlani in den Hauptrollen, zu einem Kassenhit.
Die Previews zu Maury Yestons Musical starteten am 10. Juni 2011, die Premiere fand am 21. Juli statt, noch bis 4. September ist “Death Takes a Holiday” im Harold and Miriam Steinberg Center for Theatre/Laura Pels Theatre zu sehen.
In der Off-Broadway-Version auf der Bühne: Linda Balgord (Contessa Danielli), Matt Cavenaugh (Eric Fenton), Mara Davi (Alice), Kevin Earley (Prince Sirki / Death), Joy Hermalyn (Cora), Jay Jaski (Lorenzo), Simon Jones (Dr. Dario Albione), Rebecca Luker (Duchess Lamberti), Patricia Noonan (Sophia), Jill Paice (Grazia), Michael Siberry (Duke Lamberti), Alexandra Socha (Daisy Fenton), Don Stephenson (Butler Fidele), Max Von Essen (Corrado Montelli).
Die CD kann bereits jetzt bei PS Classics vorbestellt werden. (LINK)
Death Takes a Holiday
Maury Yeston: Musik & Texte
Peter Stone: Buch
Thomas Meehan: Buch
Dough Hughes: Regie
Peter Pucci: Choreographie
Kevin Stites: Musikalische Leitung
Derek McLane: Set-Design
Catherine Zuber: Kostüme
Kenneth Posner: Licht-Design
Jon Weston: Sound-Design
Larry Hochman: Orchestrierung
John Miller: Music Coordinator
Am Londoner West End läuft derzeit und noch bis zum 20. August 2011 Harold Pinters Schauspiel “Betrug” (”Betrayal”) aus dem Jahre 1978 – ein Revival, das auch 2011 zum Hit wurde. Die Produktionskosten beziffert Produzentin Sonia Friedman mit 350.000 Pfund (rund 565.000 Dollar). Dazu kommen rund 65.000 Pfund (105.000 Dollar) an laufend anfallenden Kosten pro Woche.
Ein Hit am West End landet nicht gar so selten am Broadway, auch Sonia Friedman hat diesbezügliche Pläne gemacht. Die Produktionskosten am Broadway allerdings würden für dasselbe Stück in derselben Besetzung (Filmstar Kristin Scott Thomas) 2,8 Millionen Dollar kosten sowie zusätzlich 260.000 Dollar laufend anfallende Kosten pro Woche.
Friedman dazu:
«Betrayal†is easily turning a profit in London. But on Broadway these days, even with a movie star, it’s very hard to survive.
Natürlich sind die teilweise hohen Ticketpreise am Broadway teilweise auf die hohen Produktionskosten zurückzuführen (manchmal freilich auch auf reine Gier), aber auch die hohen Ticketpreise ermöglichen es nur 20 bis 30 Prozent der Broadwayproduktionen, gewinnbringend zu spielen.
Schauspielstücke am Broadway kosten ein Minimum von 2,5 Millionen Dollar – Musicals sind teurer. In “Next to Normal” mussten 4 Millionen Dollar investiert werden, “The Book of Mormon” verschlang 9 Millionen. Doch damit ist noch nicht die Spitze erreicht. In “Shrek” packte Dreamworks satte 25 Millionen Dollar, und “Spider Man: Turn Off the Dark” verheizte 75 Millionen Dollar.
Auch Michael Kunze hat sich heute Gedanken über Produktionskosten und Ticketpreise gemacht. Auf seiner Site schreibt er unter anderem:
Gäbe es für das Musical eine entsprechende Subvention, würde ein Ticket nicht mehr als 25-45 Euro kosten. [Michael Kunze, Storyarchitekt]
Man darf annehmen, dass die Vereinigten Bühnen Wien “entsprechend” subventioniert werden. Dennoch sind sie von den 40 Euro nicht nur weit entfernt, nein, sie entfernen sich auch zunehmend von diesem Betrag. Sie entfernen sich nicht nur an der Spitze, bei den höchsten Eintrittspreisen, nein, was noch viel negativer einzuschätzen ist, sie heben die Eintrittsschwelle ins Theater laufend an, und Preiserhöhungen im billigsten Segment haben die größten Auswirkungen.
25 bis 40 Euro also, das wäre nett, aber klar, die VBW haben ja viel Personal, das bezahlt werden muss, beispielsweise eine Rechtsabteilung. Vielleicht wird einfach zu viel Zeit damit verbracht, kleine Blasmusikkapellen, die die Stärke einer liebenden Frau in einem Ballsaal rausblasen wollen, mit Klagen zu bedrohen, statt darüber nachzudenken, wie man die Explosion der Ticketpreise verhindern könnte.