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Archiv - Deutschland

Fundstücke: Strange Entertainment

Premierenmitschnitt von “Ich war noch niemals in New York” demnächst im Handel

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Fix hat man diesmal agiert und bereits die Premierenvorstellung (17. März 2010) der Udo-Jürgens-Nummernrevue “Ich war noch niemals in New York” auf Tonträger gebannt. Alle Songs der Wiener Fassung werden darauf vertreten sein. Erscheinungstermin: demnächst.

In der Zwischenzeit jubelt man bei Stage Entertainment, ist doch “Ich war noch niemals in New York” der erste Auslandsexport des Unternehmens. Stage Entertainment Deutschland Chef Johannes Mock-O`Hara betont die besondere Bedeutung für sein Unternehmen:

Erfolgreiche Eigenproduktionen sind für uns als Musicalproduzenten in mehrfacher Hinsicht spannend: Neben der künstlerischen Freiheit brauchen wir keine Tantieme an andere Lizenzgeber zu zahlen. Im Gegenteil: Dank eigener Lizenzvergabe wie jetzt bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ergibt sich für uns eine zusätzliche Einnahmequelle. Dies bestärkt uns in unserem strategischen Ziel, unser Musical-Portfolio neben internatonalen Hit-Shows auch künftig durch eigene Entwicklungen zu ergänzen. [UnitedNetworker.com]

“musicals”-Fotoshooting mit “Buddy” Matthias Bollwerk

Links
- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk

Essen: “Buddy Holly - DIE BUDDY HOLLY STORY” - Castpräsentation

Im Colosseum Theater Essen präsentierte Stage Entertainment dieser Tage die Darsteller der Neuinszenierung des Musicals “Buddy - DIE BUDDY HOLLY STORY”. Ehrengast war Maria Elena Holly, die Witwe der Rock’ n’ Roll-Legende.

Ein junges Ensemble wurde für die Show gecastet, die meisten um die 20 Jahre alt. Dominik Hees (”Buddy”) aus Köln war zuletzt in Wien in »Frühlings Erwachen” zu sehen, Caron Pomp aus Karlsruhe hat eben erst sein Abitur gemacht, Dominik Schwarzer aus Münster jobbte als Animateur in Griechenland, und Lewin Blümel, ebenfalls aus Münster, studiert in Essen Musik und Germanistik (Lehramt).

Matthias Bollwerk (”Frühlings Erwachen”) ist alternierend mit Dominik Hees als “Buddy” zu sehen und wird in seinem Notizblog Backstagevideos veröffentlichen. Keine schlechte Idee also vielleicht, seinen YouTube-Channel (–> hier) zu abonnieren.

Cast
Buddy Holly - Dominik Hees
Buddy Holly (alternierend) - Matthias Bollwerk
Jerry Allison - Lewin Blümel
Joe Mauldin - Caron Pomp
Tommy Allsup - Dominik Schwarzer
The Big Bopper - Patrick Stanke
Ritchie Valens - Vinicius Gomes
Maria Elena - Yara Hassan
Hipockets Duncan - Daniel Berger
Norman Petty - Malcolm Walgate
Vi Petty - Birgit Busse
Apollo Sängerinnen - Anastasia Bain, Sidonie Smith, Myrthes Monteiro

Ensemble
Ursula Baumgartner, John Davies, Sinje Glaeßner, Tim Harbusch, Michael Hierer, Stefan Holzhauer, Thomas Jutzler, Andreas Kurth, Pia Lustenberger, Pedro Reichert, Dennis Schigiol, Manuel Steinsdörfer, Dionne Wudu

Kreativteam
Autor/Produzent: Alan Janes
Autor: Rob Bettinson
Deutsche Adaption: Ruth Deny
Regie: Stephanie Mohr
Musical Supervisor/Additional Arrangements: Perrin Manzer Allen
Musical Staging: Paul Kribbe
Setdesign: Christoph Weyers
Kostüme und Make-up: Miriam Busch
Lichtdesign: Anderw Voller
Sounddesign: Andreas Hammerich, Michel Weber

2000 Anfragen an Michael Kunze - das Redesign des Storyarchitekten

Eines muss man Michael Kunze (”Elisabeth”, “Mozart”, “Rebecca”) lassen. Er nimmt sich für all jene reichlich Zeit, die sich für ihn ganz privat und für seine Arbeit interessieren. Seit März 2009 beantwortet der Storyarchitekt Fragen auf storyarchitekt.com, und wohl nicht zuletzt die geradezu nüchterne und entwaffnende Kürze der Antworten mag der Grund sein, dass bis dato knapp 2000 Fragen und auch Antworten veröffentlicht werden konnten.

Die enorme Contentmenge machte ein Redesign erforderlich - und das ist nun online und wird wohl demnächst mit Inhalten gefüllt.

Link
- storyarchitekt.com/Fragen

»Da war alles falsch« – Eric Woolfson wütend über masturbierende Frauen auf der Bühne

Geht es nach Komponist Eric Woolfson, so ist “Edgar Allan Poe”, das Musical, das vergangenen Freitag im Opernhaus Halle (Saale) seine Uraufführung feierte, ein zumindest inszenatorischer Megaflop, das berichtet “halleforum.de”:

Eigentlich wollte er sich mit dem Musical einen Lebenstraum erfüllen. Immerhin beschäftigt er sich seit gut 40 Jahren mit den Texten des Ausnahmeliteraten Edgar Allan Poe und wollte dessen Leben detailgetreu auf der Bühne wiedergeben. «Im Vertrag steht, dass ich bei größeren Änderungen am Drehbuch informiert werde”, so Woolfson. Bei einem Besuch in Halle vor wenigen Wochen habe er dann das Gerücht gehört, dass Poe in dem Musical zum Schwulen gemacht werden solle. Penispumpen und sogar homoerotische Partys seien in dem Stück vorgesehen gewesen, schimpfte Woolfson über die Uminszenierung von Buecheler. Erst über die Kostümausstattung habe er dazu nähere Informationen erhalten. «Es gab dazu nichts auf Papier.”

Es folgten Probenbesuche, die Woolfson endgültig aus der Haut fahren ließen. «Da war alles falsch.” So sollte Mendelssohns Hochzeitsmarsch im Stück aufgeführt werden. Zudem seien fünf weitere Rollen hinzugekommen, die im Buch überhaupt nicht vorkommen. Auch drei streitende Poes hat Regisseur Buecheler eingefügt. Doch einen ganzen Durchlauf des Stückes bekam Woolfson weiterhin nicht zu sehen. «Sie haben ihre Planungen versteckt.« Also wurden Krisentreffen einberufen. Selbst Rolf Stiska, Geschäftsführer der Kultur GmbH, habe ihm gegenüber erklärt, die Proben nie gesehen zu haben, so Woolfson im Gespräch mit HalleForum.de.

Woolfsons Fazit: «es wurde die Chance verpasst, etwas international wirklich tolles zu machen.” Er habe ein Familienstück gewollt, Buecheler hingegen habe masturbierende Frauen auf die Bühne geholt …

Den Artikel zum Nachlesen gibt es –> hier

Deutsches Theater München: “Elisabeth” - Tourcast 2009/2010

21. Oktober 2009
19:30bis22:30

Am 21. Oktober 2009 startet in München die Tournee des Levay/Kunze-Musicals “Elisabeth” - dieser Tage wurde die Tourcast bekanntgegeben.

Promotionmäßig macht sich der Name Uwe Kröger als Gaststar für die Rolle des Todes in Frankfurt, wo das Musical vom 18. Dezember 2009 bis zum 14. Januar 2010 zu sehen ist, sicher gut. Als Elisabeth wird Annemieke van Dam zu sehen sein. Oliver Arno ist Erstbesetzung Tod, Bruno Grassini spielt Luigi Lucheni und Markus Pol gibt Kaiser Franz Joseph.

Für die Tourneeproduktion wurde die Wiener Urfassung von Regisseur Harry Kupfer und Bühnenbildner Hans Schavernoch weiterentwickelt. Kupfer:

Ich musste viele Szenen völlig neu machen, und diese sind, wie ich jetzt sehe, spannender geworden als in der alten Variante.

Hans Schavernoch (Bühnengestaltung) über das Downgrading des Bühnenbilds, das im Rahmen einer Tourneeproduktion notwendig ist:

Ich wollte ein Instrument schaffen, das nicht nur dazu dient, Bilder und Licht aufzunehmen, sondern das aus sich heraus eine treibende Funktion für die Dynamik szenischer Abläufe entwickelt. Entstanden ist eine gläserne Wand, die sich auflösen lässt in einzelne Segmente, die große und kleine Öffnungen bilden, Passagen, durch die wiederum die beweglichen Kreisringe wie Straßen durchführen. Im Zusammenwirken mit dem Licht und den Videoprojektionen entsteht Magie, die etwas von der Irrealität und Phantastik in sich trägt, die charakteristische Elemente des Stückes sind.

Die Neuinszenierung feierte im April 2008 im Berliner Theater des Westens ihre Premiere. Für die Tour sind bis jetzt folgende Termine fixiert:

21. Oktober bis 12. Dezember 2009
München, Deutsches Theater (Tickets von 52,82 bis 86,72)

18. Dezember 2009 bis 14. Januar 2010
Frankfurt, Alte Oper (Tickets von 29,50 bis 79,50)

19. Januar bis 14. Februar 2010
Bremen, Musical Theater (Tickets von 27,50 bis 79,50)

24. Februar bis 14. März 2010
Bregenz, Festspielhaus (Tickets von 34,35 bis 87,84)

18. März bis 25. April 2010
Düsseldorf, Capitol Theater (Tickets von 38,40 bis 85,50)

Cast
Annemieke von Dam: Elisabeth
Oliver Arno: Tod
Thomas Hohler: Kronprinz Rudolf
Bruno Grassini: Luigi Lucheni
Markus Pol: Kauser Franz Joseph
Christa Wettstein: Erzherzogin Sophie
Susanna Panzner: Herzogin Ludovika/Frau Wolf
Thomas Bayer: Herzog Max in Bayern

sowie:
Uwe Kröger: Tod/Alternate in Frankfurt

Zum Ensemble liegen keine Angaben vor. Details auf www.elisabeth-das-musical.com

Ina Trabesinger und ihr Traum

Ina Trabesingers Traum: einmal in einem Disney-Musical dabeizusein. Erster Versuch: Teilnahme an der ominösen Casting-Show für die Hamburger Produktion von Phil Collins’ “Tarzan”. Ergebnis: Sie landet nur auf Rang 2, muss sich Elisabeth Hübert geschlagen geben.

Eigentlich ja kein Grund zur Trauer, denn Rollen gibt es auch anderswo, sogar viel bessere, zum Beispiel Eponine in “Les Misà©rables” (Graz, Klagenfurt). 2010 soll Trabesinger in Klagenfurt die Hauptrolle in “Singing in the rain” übernehmen …

… aber es kommt anders. Hamburg calling. Über die Bande kann die Darstellerin doch ihren Traum erfüllen. Von Januar bis März 2010 ist sie die Jane in “Tarzan”. Das ist der “Kleinen Zeitung” eine nette kleine Story wert, die es –> hier nachzulesen gibt.

Sylvester Levay dirigiert “Elisabeth” in Bremen

Am 5. September 2009 geht im Park Hotel in Bremen die dritte UNICEF-Gala über die Bühne. Beim Auftritt des “Elisabeth”-Ensembles wird Sylvester Levay dirigieren. [weser-kurier.de]

Also schrieb Michael Kunze …

Michael Kunze und das Web - es scheint Liebe zu sein. Kunze hat einen YouTube-Channel, er führt ein Blog, in dem er fast täglich postet, und zwar Lesenswertes - und er beantwortet Fragen, ohne sich um Antworten zu drücken, die den einen oder anderen schon mal vor den Kopf stoßen könnten. Was man beachten sollte: Je konkreter die Frage, desto eher kommt Michael Kunze auf den Punkt. Global formulierte Fragen machen wenig Sinn.

Die lange Liste der Fragen und Antworten findet man –> hier. Im Folgenden nur ein paar Beispiele:

Frage: Ich bin 11 : Warum ist der RUDOLF in dem lied denn so unglücklich?
Michael Kunze: Du meinst wohl “Mamma, wo bist du?”. Er wurde vernachlässigt von seiner Mutter, war sehr viel allein. Elisabeth war die einzige, die ihn verstanden hätte. Der Junge war sehr intelligent, phantasievoll, sensibel. Und unglücklich.

Frage: Warum hätten Sie ein Übersetzungsangebot von “The Producers” abgelehnt ? Halten Sie eine gelungene Übersetzung für nicht möglich oder gefällt es Ihnen schlicht nicht ?
Michael Kunze: Es gefällt mir nicht. Der Humor des Musicals besteht darin, dass man die Vorurteile des Publikums bedient und sich über andere lustig macht: alle Blondinen sind blöd, alle Witwen sind geil, alle Schwulen sind Tunten, alle Deutschen sind Nazis usw. Nicht mein Stil.

Frage: Gibt es “Newcomer” unter den Musicalautoren, von denen Sie viel erwarten?
Michael Kunze: Martin Lingnau und Bernd Stromberger.

Frage: Wie finden Sie “Rudolf”, das neue Stück der Vereinigten Bühnen Wien?
Michael Kunze: Ich habe es nicht gesehen.

Frage: Haben Sie Rudolf schon gesehen? Wenn ja, was halten Sie davon? Im Übrigen finde ich es toll, dass Sie hier alle Fragen beantworten! Und noch ein Lob…Rebecca war der Hammer…;)?
Michael Kunze: Ich habe Rudolf nicht gesehen. Ehrlich gesagt: Aus Trotz. Mir missfällt es, dass die Vereinigten Bühnen Wien eine Art “Sequel” zu Elisabeth in Auftrag gegeben und produziert haben, ohne mit den Elisabeth-Autoren darüber zu reden. Meinem kolligialen Verhältnis zu Frank Wildhorn tut das keinen Abbruch. Seine anderen Musicals habe ich alle mit Gewinn besucht.

Frage: You said that the attitude of the VBW when commissionong Rudolf displeased you. Why? Where you planning on creating a musical about him? And if so why not joining forces with Frank Wildhorn at the time?
Michael Kunze: Rudolf was Elisabeth’s son, so his story is clearly connected. After the world success of Elisabeth, it was a pretty cheap idea to do another show about her son. At least the sequel should have been offered to the authors of the success.

Frage: Was halten Sie von Frank Wildhorn?
Michael Kunze: Hoch begabt, immens fleißig, produktiv. Einer der Besten.

Frage: Nowadays Broadway compositor Frank Wildhorn is a huge sucess in Europe (with Count of Monte Cristo, Rudolf, Carmen, Jekyll & Hyde, Dracula etc). Have you ever considered writting a Musical with him? Have you ever talked with him about that?
Michael Kunze: I know Frank Wildhorn well, and I admire his work. We respect each other. It would take a specific project that excites both of us to bring us together as collaborators.

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