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Archiv - Wien

“Im Labyrinth der Zeit” - Premiere für das neue Sophistikids-Musical

Sophistikids 2007
Die Sophistikids sind ein gemeinnütziger Verein zur Förderung junger Talente in den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel, eine Gruppe 11-21jähriger Kinder und Jugendlicher, die es sich zur Leidenschaft gemacht hat, bereits im frühen Alter auf der Bühne zu stehen.
Gemeinsam mit professionellen Musicaldarstellern, die den jungen Künstlern alle Tricks und Kniffe beibringen, studieren die Kids jedes Jahr eine abendfüllende Show ein, die am Ende der Saison zur Aufführung kommt. Einmal jährlich nehmen die Sophistikids mit den erlernten Choreographien an den Meisterschaften im Musical-/Showdance teil und sind für Events, Galas sowie für private Feiern als Showeinlage zu buchen.
Vom 23.-26. Mai 2007 findet die neue Show der Sophistikids-Company “Im Labyrinth der Zeit” im Haus der Begegnung Rudolfsheim, 1150 Wien, Schwendergasse 41, statt.

Sophistikids 2007

IM LABYRINTH DER ZEIT - das Abenteuermusical
23. Mai 19:30
24. Mai 19:30
25. Mai 10:00 und 19:30
26. Mai 15:00 und 19:30
Haus der Begegnung, 15., Schwendergasse 41

Das Sophistikids-Team
Ramesh Nair (Künstlerische Leitung)
Monika Gabriel (Organisation, Administration)
Sabrina gabriel (Organisiation, Sponsoring, Marketing)
Nicola Feik (Regieassistenz)
Anna Behne (Gesang und musikalische Einstudierung)
Murray Grant (Choreographie)
Lorna Dawson (Choreographie)
Jacqueline Braun (Schauspielcoaching)
Sandra Miklautz (Ballett)

Tickets
Karten ab 10,00 € bis 24,00 €
www.bildungsagentur.at
Tel: 01/49 333 41

Von “Starmania” auf die Musicalbühne, von der Musicalbühne ins TV

Copyright: Konservatorium Wien Privatuniversität
Manch einer träumt davon, Popstar zu werden, nicht jeder ist dafür bestimmt. Viele wollen Musicalstars werden, und schaffen dann den Durchbruch beispielsweise im TV. Der Zufall will es, dass die Konservatorium Wien Privatuniversität ein paar gute aktuelle Fallbeispiele bietet.
Wer sich an die Auditions der letzten Starmania-Staffel noch erinnern kann und die Streams der Vorausscheidungsrunden im Netz verfolgt hat, wird sich vielleicht an Werner Mai erinnern, an einen der wenigen Kandidaten mit einer Stimmfarbe, die man sich merkt. Sogar bis heute. Werner Mai hat es nicht in die Schlussrunden der Show geschafft, aber er hat die Aufnahmeprüfung an der Konservatorium Wien Privatuniversität geschafft und wird da im Herbst sein Studium an der Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater” beginnen.
Anderes Beispiel: Irà©na Flury wird demnächst am Konservatorium ihre Abschlussprüfung (Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater) ablegen, im TV startet sie derzeit mit der österreichischen Sitcom “Mitten im 8en” durch und ist einer der wenigen Lichtblicke der Show.
Und noch ein letztes Beispiel: Wieder Konservatorium, wieder die Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater”, 3. Jahrgang. Der Name: Donja Golpashin, seit gestern “Romy”-Preisträgerin als “bester weiblicher Shootingstar” 2007, ausgezeichnet für ihren Auftritt als “Stà©phanie von Belgien” in Robert Dornhelms TV-Zweiteiler über Kronprinz Rudolf.

Volksoper Wien 2008: “My Fair Lady” und “Die Weberischen”

Die Saison 2007/08 bringt an der Wiener Volksoper eine “Neueinstudierung” (Robert Herzl) einer bewährten Erfolgsproduktion: “My Fair Lady”. Josefstadtdirektor Herbert Föttinger debütiert als Henry Higgins, Louise Martini als Mrs. Higgins und Burgschauspieler Peter Matic als Oberst Pickering. Volksoperndirektor Robert Meyer singt, tanzt und spielt den Müllkutscher Alfred P. Doolittle.
1. Vorstellung der Neueinstudierung: 3. April 2008

Ab 17. Mail 2008 bringt die Volksoper “Die Weberischen”, eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien.

»Die Habsburgischen« - eine ganz einfache, gemeine, kleine, liebenswerte, bösartige, perverse Familie

Christian Kolonovits, Kathrin Zechner, Michaela Ronzoni, Stefan Huber; Foto: Martin Bruny

Am 16. April 2007 präsentierten Kathrin Zechner, Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, und ihr Leading Team (Michaela Ronzoni/Buch & Lyrics, Christian Kolonovits/Musik, Arrangements & add. Lyrics; Stefan Huber/Regie, Harald Thor/Bühnenbild, Pia Virolainen/Licht-Design und Martin Mayer/Sound-Design) im Rahmen einer Pressekonferenz im Museumsquartier erste Details zur RonacherMobile-Produktion “Die Habsburgischen”.

700 Jahre Mythos, Politik, Wahnsinn, Intrigen und ganz normaler Familienalltag, mit Ironie und Witz servierte historische Momente, Anekdoten, eine zeitübergreifende musikalische Familiensatire, das ist es, was “Die Habsburgischen”, ein Stück, das, so Regisseur Stefan Huber, ein eigenes Genre innerhalb des Musiktheaters darstellt, im Kern sein werden - eigenwilliges, schräges, humorvolles Musiktheater. Mit Selbstironie auf die eigene Geschichte zu blicken, darum geht es, wobei man kein Geschichtskenner sein muss, um Vergnügen an der Story zu finden, gleichwohl gibt es für Habsburger-Spezialisten sehr wohl Ansatzpunkte, mit denen sie sich auf einem anderen Level auseinandersetzen können.

Michaela Ronzoni, die Autorin des Stücks, war schon als Kind von den Habsburgern begeistert und hat sich schon sehr früh ausführlich mit ihnen beschäftigt. Kurz vor der Matura, so Ronzoni, habe sie ein halbes Jahr den Stammbaum der Habsburger »nahezu zwanghaft« an der Wand über ihrem Bett gehabt, eine kleine Spezialistin auf dem Gebiet der Habsburger-Genealogie sei sie gewesen. Auch mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, sei sie in der Lage gewesen, aus dem Effeff knifflige Habsburger-Fragen zu beantworten: “1705 hat Joseph I. regiert, aber Moment, da war Leopold I. auch noch …” Nach der Matura sei dieses Wissen zwar etwas verblasst, während des Geschichtsstudiums war dann aber reichlich Gelegenheit, es in wissenschaftlich-historischer Hinsicht wieder zu vertiefen.
Im Rahmen ihrer Arbeit an den “Habsburgischen” hatte Ronzoni nun Gelegenheit, die “andere Seite” der Habsburger zu betrachten. Mit Vergnügen habe sie in den letzten Monaten in der Geschichte der Habsburger gestöbert, auf eine Weise, die es nicht erfordert, dass man sich an jede historische Wahrheit halten muss, es sei einfach ein buntes Stöbern in der Biographie und im Privatleben gewesen, so Ronzoni, weg von der Historie mit Betonung des Humorfaktors, das sei das Ziel gewesen.
Herausgekommen ist eine Geschichte, die grundsätzlich in der Kapuzinergruft spielt und vollkommen zeitübergreifend die Figuren der Habsburger, die von Ronzoni ausgewählt wurden, aufeinandertreffen lässt, vom 13. bis ins 20. Jahrhundert, wobei nur Tote anwesend sind, die miteinander überhaupt nicht über wichtige Dinge reden. Geschichte im klassischen Sinn ist völlig bedeutungslos. Wichtig ist, was die Habsburger denken, was sie fühlen, wie sie miteinander als Familie umgehen, sozusagen der ganz normale Familienwahnsinn eines Clans, der eine nicht ganz unbedeutende Rolle in der Geschichte gespielt hat. Es geht um kleine Momente, um witzige Momente, um eine völlig neue Sicht der Habsburger, allerdings nicht im wissenschaftlichen Sinne.

Christian Kolonovits, Kathrin Zechner, Michaela Ronzoni, Stefan Huber; Foto: Martin Bruny

Christian Kolonovits komponiert, arrangiert und bearbeitet die musikalische Seite der Produktion und fungiert als Musikalischer Leiter. Für ihn sind “Die Habsburgischen” eine Familiengeschichte, in der es um Lust geht, um das Vermitteln dieser Lust mit den Mitteln der Musik. Auf der musikalischen Seite der Produktion arbeitet der Komponist auf mehreren Ebenen. Zum Teil bedient er relativ respektlos mit viel Humor die Geschichte und mit bekanntem Collageartigem den Handlungsstrang, um zu erzählen und slapstickartig zu kontrapunktieren und zu karikieren. Kolonovits: »Satire ist dabei das Schlüsselwort. Es geht um die Lust, auf irgendwo Gehörtes sich einzulassen und den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sich wissend zurückzulehnen, um das für die Unterhaltung so wichtige “Das hab ich schon mal irgendwo gehört” zu bedienen. Blasmusik, Marsch und böhmische Polka stehen im Mittelpunkt der Stilmittel, monarchische Musik steht im Zentrum, in bearbeiteter Version. Ganz wichtig ist das Couplet. Mit Couplets kann man komplizierteste Dinge abhandeln und auf den Punkt bringen. Mit Hilfe des Couplets werden die Habsburger auf eine Ebene runtergebrochen, auf der sie eine ganz einfache, gemeine, kleine, liebenswerte, bösartige, perverse Familie sind. Einfache Menschen, über die man mit den Mitteln der musikalischen Satire lustvoll lachen und weinen kann.« Als Musterbeispiel der musikalischen Bearbeitungsweise, die bei den »Habsburgischen« zum Einsatz kommt, präsentierte Kolonovits “die” Habsburger-Nummer schlechthin: “Gott erhalte”, die alte offizielle Hymne des Kaisertums Österreich von 1826 bis 1918, komponiert von Joseph Haydn. Im “New Orleans Begräbnisstil” wurde diese Nummer vorige Woche mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien als Appetizer eingespielt.
Knapp mehr als die Hälfte des musikalischen Materials der “Habsburgischen” wird Kolonovits neu komponieren. Die andere Hälfte besteht aus Bearbeitung (Collagen, Slapstickartiges) beziehungsweise Adaption. Ziel ist es, aus Altem und Neuen eine Einheit zu formen. Dieses Ziel scheint Kolonovits dann erreicht, wenn man nicht mehr merkt, was neu komponiert und was “nur” bearbeitet wurde. Das sei, so der Komponist, der eigentliche Schmäh der großen Musicals der Amerikaner: »Wenn man da eine große Bigband-Nummer gehört hat, wusste man nie, ob das Stück nun von Duke Ellington oder »Count« Basie komponiert oder etwa neu geschrieben wurde. In Amerika ist man auf diese Art des Denkens stolz, weil man mit Klischees (im positiven Sinne) unheimlich viel vermitteln kann.« Genau so würde er die wunderbaren Klischees aus der Historie für die Habsburgischen gebrauchen und mit dem verbrämen, was er gerade »lustvoll im Kopf habe«. Seine neuen Kompositionen würde er dann wiederum mit der Historie kombinieren.

Der Schweizer Stefan Huber (Regie) hat seine Karriere vor fast 20 Jahren in Wien als Musicaldarsteller gestartet. Als junger, hoffnungsvoller Schauspieler hat er damals im Wiener Museumsquartier mit Proben zur Wiener Produktion von “Les Misà©rables” begonnen - bei den Vereinigten Bühnen Wien. Geplant hatte er damals, ein Jahr in Wien zu bleiben. Aus dem einen Jahr wurden sechs, und in dieser Zeit wechselte er die Fronten und wurde vom Schauspieler/Musicaldarsteller zum Regisseur. Danach ging er nach Deutschland. Für “Die Habsburgischen” nun haben ihn die Vereinigten Bühnen Wien nach all den Jahren wiederum ins Museumsquartier geholt.
Bei den “Habsburgischen”, so Huber, wird mit der Monarchie richtig anarchisch umgesprungen. Die Show ist ein Ritt durch die Zeiten, ein Riesenspaß für 8 Darsteller, die sich in über 40 Rollen auf der Bühne tummeln werden. Maria Theresia und eine zweite Figur werden durchgehend mit einer Darstellerin/Darsteller besetzt, die restlichen Schauspieler haben je 5 bis 7 Rollen zu verkörpern. Aus 3 Damen und 5 Herren wird sich die Cast zusammensetzen. Auch Sisi wird bei den “Habsburgerischen” auftauchen, allerdings der Schatten ihrer selbst bleiben. Das Ganze soll in einem Tempo und mit Witz abgehen, den man in einer Geschichtsstunde selten erlebt. Huber hat sein Team, mit dem er in den letzten Jahren im Musiktheaterbereich gearbeitet hat, mit nach Wien gebracht, unter anderem Harald Thor (Bühnenbild), der sich von Architektur des Museumsquartiers, die Neues mit Altem kombiniert, begeistert zeigte. Er möchte diesen Stilmix, der thematisch gut zu den “Habsburgischen” passt, auch bei der Entwicklung des Bühnenbilds mit einfließen lassen. Sein Ziel ist die Verbindung von alter Architektur mit neuem Material und neuer Architektur.

Noch keine Details sind bezüglich der Cast bekannt gegeben worden. Derzeit werden mit diversen Darstellern Gespräche geführt.

Harald Thor, Christian Kolonovits, Kathrin Zechner, Michaela Ronzoni, Pia Virolainen, Stefan Huber, Martin Mayer; Foto: Martin Bruny

DIE HABSBURGISCHEN
Eine musikalische Familiensatire ab 20. Oktober im Museumsquartier
Premiere: 20. Oktober 2007 im Museumsquartier/Halle E.
Vorstellungen bis zum 16. Dezember 2007, jeden Tag außer Mittwoch

Leading Team
Buch, Lyrics: Michaela Ronzoni
Musik, Arrangements, add. Lyrics: Christian Kolonovits
Regie: Stefan Huber
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht-Design: Pia Virolainen
Sound-Design: Martin Mayer

Es spielt ein 20-köpfiges Orchester der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN unter der Leitung von Christian Kolonovits. Die Cast-CD wird am Tag der Premiere erhältlich sein.

“We Will Rock You”/Wien: erste Casting-Details

“We Will Rock You” und Wien, das ist so eine Sache. Offiziell ist noch keine Spielstätte bekannt, kein Premierentermin, aber die ersten Darsteller unterschreiben gerade die Verträge. So steht mittlerweile fest, dass Jessica Kessler in Wien “Scaramouche” spielen wird. Nachzulesen auf ihrer Homepage.

Volksopern-Soirà©e: “Kurt Weill - Von Berlin an den Broadway”

Am Mittwoch, dem 2. Mai 2007 steht in der Wiener Volksoper “Kurt Weill - Von Berlin an den Broadway”, eine Soirà©e mit Christoph Wagner-Trenkwitz, auf dem Programm.
Kurz vor der Volksopern-Premiere der Weill-Operette “Der Kuhhandel” (die am 5. Mai 2007 über die Bühne geht) demonstriert diese Veranstaltung die enorme Schaffensvielfalt, die Kurt Weill in seinem nur fünfzigjährigen Leben erreichte: So hinterließ er Spuren in der deutschen Oper des 20. Jahrhunderts, setzte in seiner Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht (”Die Dreigroschenoper”, “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”) neue Maßstäbe und wurde nach seiner Emigration in die USA auch ein bedeutender Exponent des Musicals.
Es wird ein Abend mit exzellenter Musik, interpretiert von Gästen und Ensemble-Mitgliedern der Wiener Volksoper. Der Pianist und Arrangeur Bà©la Fischer wird, assistiert von einem jazzigen Kammerensemble, vielen Weill-Songs, beispielsweise aus dem Psychoanalyse-Musical “Lady in the Dark” oder dem Werk “Lost in the Stars” modernen Schwung verleihen.

Kurt Weill - Von Berlin an den Broadway
Musikalische Leitung und Arrangements: Bà©la Fischer
Gestaltung und Präsentation: Christoph Wagner-Trenkwitz
Mit Adrineh Simonian, Isabel Weicken, Karl-Michael Ebner, Gernot Kranner, Morten Frank Larsen, Stefan Cerny, Alexander Kuchinka, Julius Darvas (Bass), Axel Rot (Schlagzeug), Helmut Hödl (Klarinette)

Marika Lichter - die neue “Mrs. van Hopper”

Marika Lichter. Foto: Copyright: Sabine Hauswirth

Die Spatzen haben es sozusagen schon lange vom Dach gepfiffen, aber nun ist auch die offizielle Bestätigung der Vereinigten Bühnen Wien da: Marika Lichter wird ab 6. September 2007 in Sylvester Levays & Michael Kunzes Musical “Rebecca” die Rolle der “Mrs. van Hopper” übernehmen.

Bis zur Derniere am 30. Dezember 2007 wird die neue “Mrs. van Hopper” an der Seite von Uwe Kröger (”Mr. de Winter”) und Wietske van Tongeren (”Ich”) zu sehen sein.

Ohne schmeicheln zu wollen, kann man das schon fast als Idealbesetzung bezeichnen.

Schlosstheater Schönbrunn: Max Reinhardt Seminar präsentiert “Little Shop of Horrors”

Am 20. April 2007 findet um 17 Uhr im Wiener Schlosstheater Schönbrunn die Premiere des Musicals “Little Shop of Horrors” statt. 30 weitere Vorstellungen dieser Produktion des Max Reinhardt Seminars stehen bis einschließlich 24. Mai 2007 auf dem Programm. Die ganze Vorstellungsserie wurde an das “Theater der Jugend” verkauft, ist also praktisch ausverkauft. Restkarten sind direkt beim Theater der Jugend telefonisch bestellbar (Telefonnummer: 01/52110-230; die Karten müssen dann so rasch wie möglich im Abo-Büro des Theaters der Jugend in der Neubaugasse 38 abgeholt werden).

“Little Shop of Horrors”
(Text von Howard Ashman / Musik von Alan Menken/Deutsch von Michael Kunze)

Kreativteam
Regie: Susanne Lietzow
Musikalische Leitung: Klaus Erharter
Ausstattung: Marie-Luise Lichtenthal

Cast
Nikolaus Barton, Emily Cox, Magdalena Freynhofer, Wolf Gerlach, Daniel Göller,Gerrit Jansen, Florian Köhler, Judith Mauthe, Thomas Meczele, Alexander Meile, Marion Reiser, Yohanna Schwertfeger, Angela Smigoc, Petra Staduan, Louisa von Spies, Markus Westphal

Raimund Theater: Jesus Christ Superstar 2007

Rasmus Borkowski (Foto: Martin Bruny)

Im Wiener Raimund Theater ging am 6. April 2007 die Premiere der diesjährigen “Jesus Christ Superstar”-Staffel über die Bühne. Die Besetzung:

Jesus: Rasmus Borkowski
Judas: Sean Gerard
Maria Magdalena: Caroline Vasicek
Kaiphas: Stefan Cerny
Simon/Annas: Max Volt
Pilatus: Andrà© Bauer
Petrus: Noud Hell
Herodes/Soul Girl: Jacqueline Braun
Soulgirl: Kathleen Bauer
Soulgirl: Tina Schöltzke

Eine ausführlichere Besprechung gibt es demnächst an dieser Stelle. Kurz zusammenfassend zu sagen ist, dass das diesjährige Package jene der vergangenen Jahre nicht zu toppen vermag. Rasmus Borkowski kommt noch nicht an die gesangliche Ausdrucksstärke beispielsweise eines Drew Sarich heran, was sich vor allem im Showstopper Gethsemane manifestiert. Max Volt dagegen ist endlich mal reif für eine mächtige Hauptpartie. Als Simon gibt er auch dieses Jahr Gas und schafft es in seinen besten Momenten, völlig in seiner Interpretation aufzugehen - ein Genuss.

Rasmus Borkowski: “In Wien funktioniert das Musical kommerziell, aber auch künstlerisch.”

Die österreichische Theaterzeitschrift “Bühne” bringt in Ihrer aktuellen Ausgabe ein Interview mit Musicaldarsteller Rasmus Borkowski, der von 6. bis 9. April 2007 im Wiener Raimund Theater als “Jesus” in Andrew Lloyd Webbers Rockoper “Jesus Christ Superstar” zu sehen sein wird. In diesem Interview wird unter anderem Borkowskis Einstellung zum Musicalbetrieb in Wien behandelt. Borkowski:

Es gibt Musicaldarsteller, die sich danach sehnen, irgendwann am Broadway aufzutreten. Ich möchte wieder nach Wien. Ich bin hier mit großartigen Schauspielern, Regisseuren, Produzenten in Kontakt gekommen, die sehr stark an junge Leute glauben. In Wien funktioniert das Musical nicht nur kommerziell, sondern auch künstlerisch. Man wird respektiert, auch von den Leuten aus dem Sprechtheater, und lernt ohne Ende. (…) Ich spiele [derzeit] erstmals in einer großen kommerziellen Produktion in Deutschland, und es ist toll: Aber es ist einfach etwas anderes, wenn du in einem Theater spielst, das eine Geschichte hat - oder in einem Gebäude auftrittst, das nur für diese Musicalproduktion erbaut wurde. Man bekommt eine ganz andere Energie.

Auch über seinen ersten Besuch in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus weiß Borkowski eine nette Geschichte zu erzählen:

Ich bin ja sehr unvoreingenommen nach Wien gekommen. Mittlerweile kenne ich die Regeln, ich kenne auch den Wiener Schmäh. Als ich das erste Mal in Wien war, bin ich ins Cafà© gegangen und habe einen Kaffee bestellt. Wie man das in Deutschland so macht: mit Betonung auf dem a. Der Kellner hat sich einfach umgedreht und ist gegangen.

Das ganze Interview ist in der April-Ausgabe der Zeitschift “Bühne” (Seite 42f.) nachzulesen.

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