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Archiv - Musical

“NINE” - das erste Cast-Foto der Musicalverfilmung von Rob Marshall (”Chicago”)

Lange hat es gedauert, aber nun scheint sie auf Schiene zu laufen: die Musicalverfilmung von “Nine”, einer Show von Maury Yeston (”Titanic”, “December Songs”), nach dem Film “8½” von Federico Fellini.

Rob Marshall (”Chicago”) führt Regie, auf dem ersten Cast-Foto zu sehen: Judi Dench, Penelope Cruz (sitzend), Marion Cotillard, Sophia Loren, Fergie (sitzend), Nicole Kidman und Kate Hudson. Die Damen haben bis auf Fergie alle eines gemeinsam: Sie wurden mindestens einmal in ihrer Karriere für einen Oscar nominiert, und nur Cruz und Hudson haben von den Nominierten bis dato keinen gewonnen.

Auf dem Bild (vermutlich) nicht (oder mit dem Rücken zur Kamera) zu sehen ist der Hauptdarsteller des Streifens: Daniel Day-Lewis. “Nine” wird in England (Shepperton Studios) und an Originalschauplätzen in Italien und den Cinecitta Studios in Rom gedreht. Filmstart: 9. September 2009.

Links
- ropeofsilicon
- getthebigpicture

Hunter Parrish: Von “Weeds” zu “Spring Awakening”

Links
- IMDB
- Wikipedia

US-Workshop für Frank Wildhorns “Der Graf von Monte Christo”

Am 9. November 2008, so berichten broadwayworld.com und playbill.com, findet in Manhattan ein US-Workshop zu einem der neuesten Musicalprojekte von Frank Wildhorn statt: “Der Graf von Monte Christo” vulgo “The Count of Monte Christo”.

Interessant die Besetzung des Workshops: James Barbour (”Tale Of Two Cities”, “Jane Eyre”, “Assassins”) als Edmund Dantes/The Count of Monte Cristo und Brandi Burkhardt (”Jekyll & Hyde”, “Tale of Two Cities”) als Mercedes. In weiteren Rollen: Gregg Edelman als Abbe Faria, Michael Shawn Lewis als Mondego, Natalie Toro als Louisa, Craig Bennett als Danglars, Kevin Earley als Villefort, Chelsea Stock als Valentine und Kevin Greene als Albert. Auch mit dabei sind Alison Cimmet, William Thomas Evans, Dan Petrotta, Tim Shew, Anne Tolpegin und Alison Walla.

Regie führt Andreas Gergen, die Musikalische Leitung & Arrangements hat bzw. stammen von Koen Schoots, Orchestrierung: Kim Scharnberg.

In Schweiz geht am 24. März 2009 in St. Gallen die Uraufführung des “Grafen” über die Bühne. Die Vorab-Cast-CD wird vermutlich im Januar 2009 erscheinen.

“I was born to love you” - “RUDOLF”-Vorab-Single ab 21. November im Handel

Am 26. Februar 2009 feiert Frank Wildhorns Musical “RUDOLF” am Wiener Raimund Theater seine deutschsprachige Erstaufführung. In den Hauptrollen: Drew Sarich und Lisa Antoni.

Bereits am 21. November 2008 wird ein erster akustischer Eindruck dieser Show in den Plattenläden stehen: “I was born to love you”, das Liebesduett von Rudolf (Drew Sarich) und Mary von Vetsera (Lisa Antoni).

Foto: HitSquad

Der in englischer Sprache gesungene Song (Frank Wildhorn/Jack Murphy) wurde mit eindeutiger Zielrichtung Charts von HitSquad/MG-Sound als poppige Ballade auf Augenhöhe mit Produktionen internationalen Formats feinjustiert produziert, und auf diesem Terrain ist Frank Wildhorn, der unter anderem Whitney Houstons Hit “Where do broken hearts go” (1987) sowie zahlreiche andere Lieder für Stars wie Travis Tritt, Natalie Cole oder Linda Eder komponierte, ein Garant für Gefühlvolles mit Gänsehautfaktor. Ich persönlich vergleiche ja die Wildhorn’schen Powerballaden immer mit kleinen Euphorie-Drops, die in der Intensität und Vielzahl nur beim “Bigger-than-Life”-Maestro zu finden sind. Schmuseballaden wie “I was born to love you” kreiseln natürlich immer im am Rand zwischen Edel und Kitsch, aber da sind es letztendlich Interpretation und Produktion, die einen Song aus dem Schmalz in den Balladenolymp schießen.

“I’m called ‘That Pop Guy’”, sagte der Komponist einmal in einem Interview mit der Los Angeles Times, angesprochen auf die “bigger than life”-Popmelodien, die seine Musicals immer schon auszeichneten. Und in Richtung der New Yorker Kritiker, die Musicals mit Pop-Touch meist als völlige Fehlentwicklung betrachten: “What do they want me to be? ‘The Unpop Guy?’” Wildhorn weiter:

I just love music. I’m a composer. When I work in the theater, I’m a theater composer. When I’m writing for Whitney Houston or Kenny Rogers or Natalie Cole, I’m a pop composer. I’ve been commissioned by the Bolshoi Ballet to do a full length ballet, so I’m a classical composer when I’m doing that. I’m just a composer, and depending on the medium I work in, that’s what I am that day.

Der Pop-Appeal ist also eines der Markenzeichen der Musicalsongs à  la Wildhorn. Ein weiteres: Seine Lieder wachsen mit der “Qualität” des Performers und lassen sich wunderbar gestalten, man kann sie im wahrsten Sinn des Wortes zum Leben erwecken - anders etwa als die Lieder von Phil Collins, die mal als “Tunnelsongs” bezeichnet worden sind: Augen zu und geradlinig durch, jedes Abweichen von der Ideallinie wird mit einem bösen Crash geahndet, eigenständige Phrasierungen unerwünscht.

Lisa Antoni und Drew Sarich jedenfalls gehen ganz in “ihrem” Liebeslied auf. Man muss wohl kein großer Prophet mehr sein, um Lisa Antoni eine schöne Karriere zu prognostizieren und Drew Sarich ein weiteres Karrierehoch.

“I was born to love you”
(Frank Wildhorn/Jack Murphy)

Tracks:
1) “I was born to love you” (Radio Edit) [03:26]
2) “I was born to love you” (Acoustic Version)
3) “I was born to love you” (Dance Mix)
4) “I was born to love you” (Instrumental Version)

Mehr von “RUDOLF” auf CD wird es frühestens im April 2009 geben, da sollte das Cast-Album fertig sein.

Scala Wien: Österreichische Erstaufführung des Zaufke/Lund-Musicals “Elternabend”

13. Juni 2009
19:45bis22:45

Elternabend in einer Alternativschule. Haben sich wirklich alle lieb, oder ist das doch ein bisschen gemein, was die lieben Kleinen mit Mariechen, der Außenseiterin so anstellen? Ist der Herr Lehrer eigentlich noch Herr der Lage, seit die putzigen Herzerln herausgefunden haben, dass man nur laut »Kinderschänder« rufen muss und der Pädagoge zum Päderasten gestempelt ist?

Wo anders geht’s so dramatisch zu, wo wird so gestritten geliebt, und gelitten wie auf einem Elternabend? Und wo sonst braucht es keine 120 Minuten, bis elf Rotweinflaschen geleert, eine Ehe kaputt und sechs Lebenslügen geplatzt sind?

Die Rollen von Kindern und ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten verwischen - Da wird schon mal schnell aus einem fröhlichen Liedchen ein bitterböser Auszählvers wie auf dem Schulhof, und da schwant einem bald, weshalb die lieben Kleinen, von denen da die Rede ist, so sind, wie die Eltern das gar nicht glauben können.

ELTERNABEND - das Musical über den Kampf um die beste aller Welten und den Zwang, sie dann auch zu bewohnen, mit Songs vom Rauchverbot in Schülerläden bis hin zur Tanzvorlage als Appetizer für das Wundermittel Ritalin.

Scala Wien: Elternabend – das Musical
Österreichische Erstaufführung
Musik von Thomas Zaufke, Text von Peter Lund

Premiere: Freitag, 13. Juni 2009
weitere Termine: 16.-20. und 23.-27.06.2009, jeweils um 19:45

Inszenierung: Marcus Ganser

stadtTheater Walfischgasse: “Cabaret der verlorenen Seelen”

11. Februar 2009
20:00bis23:00

Als deutschsprachige Erstaufführung zeigt das stadtTheater Wien ab dem 11. Februar 2009 das Musical »Cabaret der verlorenen Seelen« als Eigenproduktion.

Die Show für vier Männer und ein Klavier von Christian Simà©on und Patrick Laviosa erlebte ihre Uraufführung im September 2006 im Pariser Thà©à¢tre de Rond Point. Wegen des großen Erfolges wurde “Le Cabaret des Hommes Perdus” (so der Originaltitel) ins Thà©à¢tre Pepinià¨re-Opà©ra übernommen. Das Stück hat 2007 zwei Molià¨res gewonnen: einen für den besten Autor und einen für das beste Musiktheater.

Zum Inhalt:

Ein schwuler Barmann, ein Transvestit und einer, den die beiden »Schicksal« nennen, warten in einer heruntergekommenen Bar in New York. Sie warten auf den jungen Stricher Dick, der selbst noch gar nicht weiß, dass er den drei merkwürdigen Wesen bald begegnen wird. Als er auf der Flucht vor Schlägern die Kneipe betritt, bietet »Schicksal« Dick einen Vertrag an, der ihn zu einem Pornostar machen soll.

In Slapstickhaften und berührenden Szenen führen die drei dem Jungen vor, wie sich sein Leben durch den Vertrag verändern würde. Dabei verwandeln sie sich in Drag Queens, durchgeknallte Regisseurinnen und gallige Peepshow-Betreiber. Die Reise führt durch schräge Karrieren, Träume, Verzweiflung, Liebe und Tod.

Cast/Leading Team

Mit Sascha O. Weis, Norman Stehr, Hannes Gastinger und Martin Niedermair

Regie: Thomas Schendel
Assistenz: Sabine Pribil
Musikalische Einstudierung: Daniel Große Boymann
Choreografie: Gaines Hall
Bühne und Kostüme: Daria Kornysheva
Übersetzung: Cusch Jung, Anita Lochner

Ratzeputz am Broadway - auch “Spring Awakening” macht dicht

“Legally Blonde”, “Xanadu”, “Spamalot”, “Hairspray” sind nur einige der Broadway Shows, die bereits dichtgemacht haben oder bald dichtmachen. Neu zu dieser Liste hinzugekommen ist: “Spring Awakening”. Die letzte Vorstellung geht am 18. Januar 2009 über die Bühne. Insgesamt bringt es die Show dann auf 859 Vorstellungen und 29 Previews.

Peter Wecks Erinnerungen an seine Zeit als Musicalintendant

Im Wiener Volktheater ist ab 17. Oktober 2008 Peter Weck als “Sonny Boy” zu sehen, an seiner Seite Harald Serafin - zwei (einer davon eine ehemaliger) Intendanten, die viel zu erzählen haben und hätten. Peter Weck könnte beispielsweise sicher ein dickes Buch über seine Jahre als Herr der Musicals in Wien füllen. 1983 bis 1992 war er als Intendant tätig, “Elisabeth”, “Cats” … Erfolgsgeschichten. In der aktuellen Ausgabe von NEWS ist diesbezüglich Folgendes zu lesen:

Er ging auf politischen Druck. Die Zeit seither nennt er “traurig. Manager lassen sich viel einreden, und das Ergebnis ist arm. Ich habe ELISABETH gemacht, weil ich unabhängig werden wollte. Dann habe ich gesehen, wie hinter meinem Rücken gebohrt und gesägt wurde, und mir war bald klar, dass ich es nicht nötig habe, ununterbrochen Leuten zu begegnen, die mir das Messer in den Rücken stoßen wollen. Also habe ich aufgehört. Dann wurde meine Existenz verleugnet. Ich wurde nicht mehr zu Premieren eingeladen, und wenn ja, dann hinter eine Säule gesetzt. Heute interessiert es mich nicht mehr. Man hat noch versucht, den Erfolg von ELISABETH mit demselben Team zu wiederholen, aber es wurde nur ein Abklatsch.”

stadtTheater Walfischgasse: Maya Hakvoorts erste Musicalshow

27. Februar 2009
20:00bis22:00


Nach zwei Soloprogrammen mit persönlichen Geschichten über ihr Leben präsentiert Maya Hakvoort ihre erste eigene Musical-Show. »Maya´s Musical Life« ist erstmals am 27. Februar 2009 um 20.00 Uhr im stadtTheater walfischgasse in Wien zu sehen.

In dieser neuen Show interpretiert der Musicalstar Songs aus ihrer Karriere, die 1988 mit »Jeans« begann. Es folgten Hauptrollen in «Chicago”, »Les Misà©rables«, “Gaudi”, “Catherine”, »Die 3 Musketiere«, »Aspects of love«, «Blutsbrüder«, «Elisabeth”, “There’s no business like Showbusiness”, »Jekyll & Hyde«, »Evita« und »High Society«. Die Show wird — wie schon bei ihren Soloprogrammen — durch zahlreiche Anekdoten, diesmal aus der Theaterwelt, abgerundet und humorvoll ergänzt. Aaron Wonesch begleitet Maya Hakvoort am Klavier. [Tickets ab sofort erhältlich –> hier]

Zeitlos schön - die Seifenoper erobert die Bühne

Foto: Theresa Rauter

Justus soll nach dem Tod seines Vaters das Imperium der Steinach-Waldburgs übernehmen. Doch dann verliebt er sich in die schräge Lena. Lena pflegt entlaufene Hasen, um der Tristesse in ihrer Wohnsiedlung zu entgehen und bessert ihr Taschengeld mit Telefonsex auf. Justus kapriziöse Mutter Henriette versüßt sich ihr Leben im goldenen Käfig mit Medikamenten und ist gerade dabei, das Vermögen zu verjubeln, als Frank auftaucht. Der gerissene Geschäftsmann entpuppt sich als unehelicher Sohn ihres Mannes und fordert seinen Anteil am Erbe. Gleichzeitig macht er sich an Lena heran, die um das Leben ihrer alkoholkranken Mutter bangt. Inmitten all dieser turbulenten Verwicklungen kämpfen Justus und Lena um ihre Liebe, während sich die Intrigenspirale immer mehr zuspitzt.

“Zeitlos schön” ist eine gnadenlos pralle Soap mit Geschichten, die das Leben nicht schreibt. In sechs Folgen führen gesellschaftliche Standesunterschiede zu ungeahnten Konflikten, emotionalen Achterbahnfahrten und schließlich sogar zu einem Mord. Werden Justus und Lena je zueinander finden? Und was hat Kordula, die vermisste Zwillingsschwester von Henriette, mit der Geschichte zu tun?

Nach einer Idee und unter der Regie von Yvonne Zahn sind Gloria Dürnberger, Felix Alexander Rank, Markus Schöttl und Brigitte Soucek als Bühnen-Soapstars in einer Produktion von Theartre Wien zu sehen.

Gestartet ist das Soap-Projekt bereits am 7. Oktober. Ab dem 14. Oktober stehen die Folgen 2 und folgende auf dem Programm. Der genaue Spielplan:

Echoraum, 1150 Wien
7.10. / 14.10. / 21.10. / 28.10.
DSCHUNGEL WIEN, 1070 Wien
8.10. / 15.10. / 22.10. / 29.10.
3raum - Anatomietheater, 1030 Wien
11.10. / 18.10. / 25.10. / 1.11.
Am 2.11. werden alle Folgen gezeigt

1. Woche: Folge 1 + Konzert Rotstich
2. Woche: Folge 2 und 3
3. Woche: Folge 4 und 5
4. Woche: Folge 6

Wem das alles zu abstrakt ist, dem kann geholfen werden. ViennaOnline war bei einer Vorstellung dabei und hat ein kleines Video online gestellt.

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