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Archiv - Musical

Wien: Theater der Jugend bringt »Dinosaurier! Das Musical«

Musicalthema kann ja alles sein, vom Einzeller bis zum Flipperautomaten und zum König der Löwen. Ab 3. Oktober also Dinosaurier. Zu sehen im Wiener Renaissancetheater. Der PR-Text liest sich wie folgt:

Die Dinos sind los! – Willkommen im unbeschränkten Herrscherreich der Dinosaurier! Und vermutlich wäre der Erdball noch immer bevölkert von überdimensionalen Großechsen, wenn nicht vor 65 Millionen Jahren ein Meteorit die Welt dieser Lebewesen gehörig durcheinander gewirbelt hätte. Denn plötzlich ist Nahrung rar, und alle wissen: Beim Futter hört sich die Freundschaft auf, so dass Quincy, der neue junge König der Saurier, mächtig in Bedrängnis gerät. Der weise »Treaty of Meat«, der jedem Dino seit Jahren verboten hat, etwas zu essen, das »denken kann«, hat plötzlich viele Gegner, und bei den Sauriern hängt der Haussegen schief. Wird es Quincy gelingen, sein Reich zu retten?

»Dinosaurs – Das Musical« ist eine witzige musikalische Erforschung allerlei prähistorischer Phänomene, die mehr mit der Gegenwart zu tun haben, als man vermuten würde; gespickt mit Charme und viel Wortwitz.

Werner Sobotka, der in der vergangen Spielzeit mit »Winnifred oder Die Prinzessin auf der Erbse« sein vielumjubeltes Debüt am Theater der Jugend gab, wird diese Musical-Komödie als Europa-Premiere auf die Bühne bringen.

DINOSAURIER! – DAS MUSICAL

Musik von Robert Reale
Buch und Songtexte von Willie Reale
instrumentiert von Irwin Fish
Deutsch von Werner Sobotka

für Kinder ab 6 Jahren

Ab 3. Oktober 2014 im Renaissancetheater, Neubaugasse 36, 1070 Wien
Karten und Info: 01/521 10 oder www.tdj.at

Die Grünen kämpfen also in Sachen VBW gegen »künstlerisch wertlose Lizenzproduktionen«

Im »Falter« (25/14) nahm Klaus Nüchtern die grün-rote Kulturpolitik am Beispiel des »Jazz Fest Wien« aufs Korn. War offensichtlich nicht ganz so angenehm für die Damen und Herren. Und so versuchte Gemeinderat Klaus Werner-Lobo nun in einem in der Nummer 27/14 abgedruckten Leserbrief seine Sicht der Dinge darzustellen. Unter anderem spricht er das Versagen der Grünen in Sachen VBW an, das er so beschreibt, dass sich die SPÖ in dieser Sache (also in ihrem Ressort) durchgesetzt habe. Interessant dann die näheren Ausführungen in Sachen VBW:

»… wo die Grünen zurzeit darum kämpfen, dass die dringend nötigen Einsparungen nicht auf dem Rücken des künstlerischen Personals ausgetragen werden, sondern z. B. bei Luxusausgaben, der Führungsebene oder teuren und künstlerisch wertlosen Lizenzproduktionen. Und darum, dass die innovative Kulturszene einen mindestens so hohen Anteil an den Zusatzmillionen erhält, die die SPÖ den großen Tankern geben will.«

Man beachte das Komma nach den Luxusausgaben, nicht dass sich wieder wer bemüßigt fühlt … eh scho wissn.

Theater-Center-Forum: »Sie spielen unser Lied«

Vom 9. bis 16. Juni 2015 ist im Wiener Theater-Center-Forum das Musical »Sie spielen unser Lied« (Neil Simon/Marvin Hamlisch) zu sehen (täglich außer Sonntag und Montag). Unter der Regie von Sam Madwar spielen Glenna Weber und Rafael Albert.

Inhalt
Der einsiedlerische Komponist und Oscar-Preisträger Vernon beginnt mit der schillernden, aber neurotischen Liedtexterin Sonia zusammenzuarbeiten. Ihre Unterschiede verbinden sie, und die Zusammenarbeit entwickelt sich zu einer romantischen, aber sehr schwierigen Liebesbeziehung, denn es gibt einen dritten Mitspieler: den Mann, von dem sie sich gerade getrennt hat. Die Unmöglichkeit, die beendete Beziehung tatsächlich ruhen zu lassen, ist einer der vielen komischen Reibungspunkte in einer aufblühenden Liebesgeschichte, die einen sehr untypischen und unterhaltsamen Verlauf nimmt.

Link
- Theater-Center-Forum

Lenneke Willemsen & Robert Chionis: »Other Broadway Love Stories«

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Am kommenden Mittwoch, dem 25. Juni 2014, singen Lenneke Willemsen & Robert Chionis unter dem Titel »Other Broadway Love Stories« Songs von Stephen Sondheim, Irving Berlin, Cole Porter, William Finn, John Bucchino … im »L.E.O. – Letztes Erfreuliches Operntheater« (Ungargasse 18, 1030 Wien, Beginn: 19.30 Uhr). Begleitet werden sie von Masaaki Saito (Piano), Stephan Thaler (Bass) und KriÅ¡tof Hrastnik (Percussion).

Reservierungen und Infos unter: 0699/19138496, laprimavolta@gmx.at oder laprimavolta.at/ticket-reservierung/ Die Karten kosten 20 Euro (Abholung an der Abendkasse); Schüler und Studenten zahlen 15 Euro.

KONS.uni 2015: »In the Heights« & »Die Blume von Hawaii«

Im Frühsommer 2015 bringt die Konservatorium Wien Privatuniversität das Latin-Hiphop-Musical »In the Heights« (Musik/Text: Lin-Manuel Miranda; Buch: Quiara Alegrà­a Hudes) als deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne. Inszenierung: Alexandra Frankmann-Koepp.

Die Operette »Die Blume von Hawaii« (Musik: Paul Abraham) wird im Januar 2015 Premiere feiern. Inszeniert, choreografiert und musikalisch geleitet wird sie in einer komplett überarbeiteten Fassung von Isabella Fritdum, Ramesh Nair und Peter Uwira, die 2014 eine großartige Version des Musicals »The Drowsy Chaperone« auf die Bühne gebracht haben.

Es spielen der zweite und dritte Jahrgang des Studiengangs Musikalisches Unterhaltungstheater.

Links
konsical.com
Konservatorium Wien Privatuniversität

»Elisabeth« – ein »deutsches« Musical?

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»Das erfolgreichste deutsche Musical aller Zeiten« wird in Deutschland demnächst durch die Lande tingeln, in Essen wird es zu sehen sein, in München. Wenn man diese Werbebotschaft liest – »DAS ERFOLGREICHSTE DEUTSCHE MUSICAL« –, würde man wohl automatisch auf eine Show wie »Linie 1« tippen, immerhin das am meisten gespielte Theaterstück seiner Zeit und tatsächlich das erfolgreichste deutsche Musical. Aber nein, gemeint ist »Elisabeth«, geschrieben von Sylvester Levay und Michael Kunze, produziert für ein Wiener Musicalunternehmen. Wollen wir hoffen, dass die Rechnung der Marketingmannschaft aufgeht.

PS: Und hier –> der Link zu diesem deutschen Musical.

MQ: »The Making of Österreich« – eine Revue

making.jpgDas Image Österreichs wurde in der Nachkriegszeit stark durch das amerikanische Filmmusical »The Sound of Music« geprägt. In Österreich selbst blieb die Familiengeschichte lange Zeit von eher peripherem Interesse.
»The Making of Österreich« thematisiert die Klischeekonstruktion in Form einer musikalischen Revue durch die langen Raumfluchten des barocken Dachstuhls des MuseumsQuartiers.

Kapitän ohne Meer: Austrofred
Sänger und Tänzer: Performing Academy Wien
Musik: Kollegium Kalksburg
Installationen: Kunsthalle Wien

Regie: Yosi Wanunu
Text: Franz Adrian Wenzl
Dramaturgie: Vitus Weh
Ausstattung: Paul Horn
Installationen: Kunsthalle Wien
Projektleitung MQ: Julia Schützenhofer

Aufführungstermine: 18. bis 21. September 2014
18. September: 18.00, 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr
19. September: 18.00, 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr
20. September: 18.00, 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr
21. September: 10.00, 11.00, 12.00 Uhr

Eine Koproduktion des MuseumsQuartiers Wien mit dem DSCHUNGEL WIEN, der Kunsthalle Wien, mit toxic dreams, dem Tanzquartier Wien und dem Performing Center Austria im Rahmen des »MQ Summer of Sounds«.

KONS.finals 2014 an der KONS.uni

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Ab kommenden Freitag (Beginn: 18 Uhr) zeigt der Abschlussjahrgang des Studiengangs Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität sein Bachelor-Programm im KONS.theater. Drei Mal präsentieren Jil Clesse, Marja Hennicke, Lawrence Karla, Steven Klopp, Karolin Konert, Marcel-Philip Kraml, Michael Souschek, Judith von Orelli und Matthias Weißschuh eine von ihnen zusammengestellte Show vor einer Prüfungskommission, bestehend aus Agenten, Lehrenden, Intendanten und Regisseuren. Wer will, kann dabei sein. Tickets sind –> hier erhältlich

Bachelor-Show Musikalisches Unterhaltungstheater
Fr, 20. Juni (Premiere), Sa, 21. Juni und Mo, 23. Juni 2014 jeweils um 18.00 Uhr
Konservatorium Wien Privatuniversität, KONS.theater, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Staat und Stadt sparen bei der Kultur – wer bestimmt den Verteilungsschlüssel, und warum?

Im »Falter« (Ausgabe 23/14) bietet Gastkommentator Wolfgang Zinggl ein paar, wie er es nennt, Nachreichungen zum Kulturbudget. 0,6 Prozent der staatlichen Gesamtausgaben fließen ins Kulturbudget, das sei, so Zinggl, ein Zeichen, welche Bedeutung Kunst für die Regierung habe. »Fehlt das Geld, bleiben Reihungen und Präferenzen unausweichlich«, so Zinggl.
Zinggl ist Abgeordneter zum Nationalrat, seine Partei sind die Grünen. In der Stadtregierung sind die Grünen gemeinsam mit der SPÖ dafür verantwortlich, Reihungen und Präferenzen in Subventionszahlen zu gießen. Wir wissen alle, wohin das letztlich geführt hat, als die VBW vor ein paar Monaten Geld wollten. Es wurde abgenickt, danach gab es lange Rechtfertigungspostings von einem Grünen, wie schwer ihm das doch gefallen sei, aber, ja, die VBW müssten jetzt einiges ändern, neue Strategien, eine neue Zukunft … All diese neuen Pläne wurden der Öffentlichkeit, dem Steuerzahler, bis heute nicht mitgeteilt. Und wir erwarten sie voller Vorfreude.
Im Fall der VBW müsste man aber eines vorgeben: Sollte das Orchester auch nur minimal von etwaigen Sparmaßnahmen betroffen sein, sollte sich die Stadtregierung überlegen, wo es die VBW künftig in der Reihe jener, die in der Stadt in Sachen Kunst und Kultur aktiv sind, platziert. Die Stadt muss sich kein Musicalunternehmen in diesen Dimensionen leisten, eine Zerschlagung der VBW könnte eine Option sein, wenn etwaige vorgegebene Ziele nicht erreicht werden können. Die einzige Konstante der VBW in den letzten Jahrzehnten war das Orchester, die Stadtregierung müsste sich im Falle einer Zerschlagung des Orchesters überlegen, ob das Unternehmen VBW nicht das gleiche Schicksal verdient hätte.

PS: Aus der aktuellen »Bühne«: »Ostermayer: Ich habe mit allen Direktoren und Aufsichtsräten (der Bundestheater) Gespräche geführt. Wir haben überlegt, wie können wir die nächsten zwei Jahre ohne zusätzliches Budget hinkriegen. Ich bin überzeugt, dass alle drei Häuser es schaffen werden, trotzdem ein attraktives Repertoire-Programm auf die Beine zu stellen.«
– Aus dieser Perspektive wäre jeder Cent Erhöhung der Subventionen etwa für die VBW sehr genau zu überdenken.

Frühjahr 2015: »100 Jahre Uwe und Pia«

Der Uwe-Kröger-Express soll zum 50. Geburtstag des Musicaldarstellers noch mal so richtig ins Dampfen kommen. Im September 2014 erscheint die von Claudio Honsal »aufgezeichnete« Autobiografie »Ich bin, was ich bin. Mein Leben«, am 4. Dezember 2014 geht in der Wiener Stadthalle das große Geburtstagskonzert über die Bühne, und wie in der Amalthea-Programmvorschau für den Herbst 2014 zu lesen ist, gehen Uwe Kröger und Pia Douwes 2015 auf Tour. 14 Termine sind fixiert. Titel des Programms: »Die Größten Musical-Hits Aller Zeiten. Die große Jubiläums-Tour zum 50. Geburtstag von Uwe Kröger & Pia Douwes«.

In Wien ist die Show am 25. März 2015 in der Stadthalle, Halle F, zu sehen, Begleitet werden Uwe Kröger und Pia Douwes von Mitgliedern des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Herwig Gratzer und dem Vokalistenensemble »Gudrun«.

Konzertdaten
27.02.2015: Leipzig, Gewandhaus zu Leipzig
28.02.2015: München, Deutsches Theater
03.03.2015: Nürnberg, Meistersingerhalle
07.03.2015: Bremen, Musical Theater
08.03.2015: Hannover, Theater am Aegi
09.03.2015: Stuttgart, Palladium Theater
11.03.2015: Berlin, Friedrichstadt-Palast
13.03.2015: Frankfurt, Alte Oper
14.03.2015: Düsseldorf, Capitol Theater
17.03.2015: Essen, Colosseum Theater
20.03.2015: Mannheim, Rosengarten - Mozartsaal
22.03.2015: Niedernhausen, Rhein-Main-Theater
23.03.2015: Hamburg, Neue Flora
25.03.2015: Wien, Wiener Stadthalle – Halle F

Tickets (für Wien)
In allen oeticket-Center & Verkaufsstellen telefonisch unter 01/96096 und unter www.oeticket.com; in alle Filialen der Erste Bank und ausgewählten Sparkassen. Weiters unter www.erstebank.at sowie unter 05 0100–10111. Ermäßigung für Kunden der Erste Bank und Sparkassen! An den Kassen der Wiener Stadthalle oder telefonisch unter 01/79 999 79 und online unter www.stadthalle.com

Link
- Amalthea-Vorankündigung der Autobiografie von Uwe Kröger

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