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Archiv - Musical

»Rocky Horror Picture Show« – Das Singalong im STADTSAAL

rocky2014.jpg»It’s just a jump to the left. And then a step to the right.« – Und jetzt alle! Nach dem Erfolg des »Im Weißen Rössl«-Singalong-Abends 2013 im Stadtsaal präsentieren die Festwochen schamloser Kultur heuer am 8. Mai »The Rocky Horror Picture Show« zum Mitmachen.
Schräge Hosts entführen die Besucher in die Welt von Dr. Frank N. Furter und seiner Kreatur Rocky Horror … Tim Curry, Meat Loaf und Susan Sarandon auf der Leinwand bekommen allerdings nicht nur durch die schrillen Moderatorinnen Konkurrenz, sondern auch durch die Intervention des Publikums. Jenes ist mit den Spaßsackerln bestens ausgerüstet!
Dresscode: Horror!

Mit Aleks P. & Rettig von Villa Valium und Mutti & Dutzi
Tickets gibt es –> hier.

Eggenfelden: Theater an der Rott wird zum Musical-Hotspot

Zum Theater gehört Leidenschaft, bei manchen spürt man sie, bei manchen nicht. Karl M. Sibelius ist beseelt von der Leidenschaft fürs Theater. Trotz widrigster Umstände macht er das Eggenfeldener Theater an der Rott in der kommenden Saison, seiner letzten in Eggenfelden, zu einem Musical-Hotspot. In der Saison 2014/15 bringt er etwa Frank Wildhorns »Jekyll And Hyde Resurrection« in einer Dreipersonenfassung, er zeigt »Frühlings Erwachen«, ein Rockmusical nach Wedekind als Schülerprojekt, und er importiert Nikolaus Habjan, den Wiener Puppenmeister, und macht mit ihm »Schlagt sie tot«, das Puppenmusical (Georg Kreisler/Nikloaus Habjan).

Und was er noch alles plant, kann man –> hier nachlesen.

Premiere für »An Evening of(f) …« – ein Musical von Eric Lomas & Robert G. Neumayr

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Nachdem das International Theatre Vienna nach 37-jährigem Bestehen im Juni 2012 geschlossen wurde, haben sich Eric Lomas, Alan Burgon, Paul Elsbacher und Julia Thorne zur Gründung eines neuen englischsprachigen Theaters für Wien entschlossen: der Open House Theatre Company, mit der Zielsetzung englischsprachiges Theater in höchster Qualität sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche zu produzieren. An wechselnden Häusern zu Gast, präsentiert das junge Ensemble einen interessanten Mix aus klassischen Stücken und neuen Texten in zeitgemäßen Inszenierungen.

»An Evening of(f) …«, das neue Musical von Eric Lomas und Robert G. Neumayr, zeigt, wie die Open House Theatre Company gegründet wurde (oder wie es gewesen sein könnte). Mit ironischem Blick auf die Theaterwelt bedient sich das Musical an der überwältigenden Fülle von bestehenden Songs, um seine Geschichte zu erzählen – als temporeiche Farce, mit stillen Momenten und einer Auswahl der populärsten sowie weniger bekannten Musicalmelodien!

Handlung
Vier junge Menschen führt das Schicksal (oder der Zufall?) zusammen. Nach der Bewältigung vieler Strapazen und Nöte beschließen sie, ihr eigenes Theater zu gründen. Angetrieben vom unerschütterlichen Glauben an die Sache und mit Leidenschaft im Herzen, stürzen sie sich in ihre Aufgabe und werden dabei immer wieder sowohl persönlich also auch beruflich auf harte Proben gestellt. Aber sie geben nicht auf und arbeiten zielstrebig auf ihre erste Premiere hin. Werden Sie es schaffen? Und wird ihr Unternehmen von Erfolg gekrönt sein?

»An Evening of(f) …«
Ein Musical von Eric Lomas & Robert G. Neumayr
(in englischer Sprache)

Es spielen:
Alan BURGON (Liam)
Eric LOMAS (Chris)
Robert G. NEUMAYR (Fred)
Julia C. THORNE (Sam)

Klavier: Stephanie HACKER
Cello/Gitarre: Jascha GEBER

Regie & Choreografie: Robert G. NEUMAYR
Bühne & Licht: Eric LOMAS
Musikalische Leitung: Stephanie HACKER
Kostüme: Maria KREBS
Produktionsleitung: Paul ELSBACHER
Regieassistenz: Christine THORNE
Abendspielleitung: Gabriel GEBER

PREMIERE: Sa. 10. Mai 2014
(Beginn: 19.30 Uhr)

Weitere Vorstellungen:
13., 14., 15., 16., 17.,
20., 21., 22., 23., 24. Mai 2014
(Di bis Sa,19.30 Uhr)

KIP – Kunst im Prückel
A-1010 Wien; Biberstraße 2

Karten: € 22
Ermäßigungen: € 20 (UN Org.,TEA) / € 17 (Senioren) / € 14 (Studenten)
Karten-Telefon: 0680 225 12 90 (Mo bis Fr von 10.00 bis 14.00 Uhr)
E-Mail: tickets@openhousetheatre.at

Robert G. Neumayr (Fred)
Ausbildung zum Musicaldarsteller an den Performing Arts Studios Vienna. Es folgten Engagements u.a. bei den Vereinigten Bühnen Wien, Theater der Jugend, Oper Graz, Sommerspiele Melk, sowie zahlreiche weitere Produktion in Wien, Berlin und München. Arbeitet darüber hinaus als Autor und inszenierte 2012 sein Stück “The Right Job” in Wien. Weiters Associate Director der Open House Theatre Company.

Eric Lomas (Chris)
Erhielt seine Ausbildung in Großbritannien. Als Schauspieler zahlreiche Arbeiten in Wien (u.a. Theater der Jugend, Vereinigten Bühnen Wien). Als Solist im Musical Cabaret auf Europatournee für Arena Theater sowie Rollen in Filmen und Serien. Bisher rund 20 Regiearbeiten, u.a. für Frontal Theater, International Theatre, Vienna’s English Theatre und freie Gruppen. Seit August 2012 Intendant der Open House Theatre Company, Wien.

Alan Burgon (Liam)
Schauspielausbildung an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow. Danach Ensemblemitglied am Dundee Rep Theatre sowie Arbeiten in Wien am International Theatre, Vienna’s English Theatre und für das vienna theatre project. Mehrere Filmrollen, u.a. für The Asylum, Los Angeles. Künstlerischer Leiter von Open House Theatre.

Julia C. Thorne (Sam)
Schauspielausbildung in Hamburg. Als bilinguale Schauspielerin hat sie sowohl in deutscher als auch englischer Sprache gespielt, so am Theater Lüneburg, auf einer Deutschland Tournee mit White Horse Theatre und am Wiener International Theatre unter der Regie von Eric Lomas. Seit November 2012 lebt und arbeitet sie in Wien. Bei Open House Leiterin des Kinder- und Jugendangebots.

»Der Besuch der alten Dame« – abgestempelt

Bei Vorbestellung der Cast-CD des Musicals »Der Besuch der alten Dame« bieten die VBW einen 15-prozentigen Rabatt (19,10 Euro statt 22,50 Euro). Macht insgesamt 3,4 Euro Ersparnis. Das Angebot gibt es im Web (–> hier) und per Flyer. Warum sich auf den Flyern auf der Rückseite ein Stempel der VBW befindet? Ja, hm …
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Der Ronacher-Luster – einst und jetzt

Zu Zeiten von »Tanz der Vampire«
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Heute
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Was mag das sein?
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Gloria Theater: »Marlene«

Am 5. April 2014 (Beginn: 20 Uhr) bringt das Wiener Gloria Theater Pam Gems’ Schauspiel mit Musik »Marlene« zur Aufführung. Als Marlene Dietrich ist Christina Meister zu sehen. Das Publikum erlebt die Dietrich weitab des Hollywoodglamours hautnah – die innerliche Zerrissenheit, Alkoholprobleme, die Angst vor dem Älterwerden. Zu hören sind Dietrichs Lieder wie »Lili Marleen«, »Sag mir, wo die Blumen sind, »Bitte geh nicht fort« oder »Ich hab noch einen Koffer in Berlin«.

Inhalt
Marlene Dietrich gibt eines ihrer letzten Konzerte in Paris. Marlene ist die Göttin, die Furie, die disziplinierte Junkerstochter, die Hausfrau – sie lässt es sich nicht nehmen, den Fußboden der Garderobe selbst zu wischen, und das auf Knien – und vor allen Dingen ist sie der Star. Mit Interviews und Proben schreitet der Abend in ihrer Garderobe voran, der Beginn ihrer Vorstellung naht: Marlene tritt auf, Marlene singt und Marlene triumphiert. Der Zufall wollte es, dass die englische Autorin Pam Gems die weltberühmte Filmdiva Marlene Dietrich bei ihren Vorbereitungen auf eines ihrer legendären Konzerte beobachten konnte. Was sie dort in der Gasse der Bühne sah, entsprach so überhaupt nicht der Aura von Glanz und Glamour, die die weltberühmte, unnahbar wirkende Filmdiva ansonsten umgab. Ängstlich zitternd bangte Marlene ihrem Auftritt entgegen. Der Widerspruch zwischen der glanzvollen, gefeierten Perfektionistin, die das Publikum in einen einmaligen, fast mystischen Bann zog und dem verunsicherten Wesen vor dem Gang auf die Bühne regte Pam Gems zu ihrem Stück »Marlene« an, das 1996 im Coliseum Theatre von Oldham, England, seine Uraufführung erlebte.

Musiker
Stefan Wachauer: Piano
Werner Kladnik: Kontrabass

Cast
Christina Meister: Marlene Dietrich
Johanna Klugsberger: Vivian
Leni Eckel: Mutti

Nähere Infos & Tickets gibt es auf der Website des –> Gloria Theaters

Ronacher/Ticketpreise/Update

Die Entwicklung der Tickethöchstpreise im Ronacher:

bis 2010: 78 bis 98 Euro
ab 2010: 89 bis 109 Euro
ab 2013: 99 bis 109 Euro + VIP 119
ab Herbst 2014: 79 bis 119 + VIP 89 bis 129

Tickethöchstpreise 2013 / 2014 (nach Wochentagen):
DI 99 / 89
MI 99 / 99
DO 109 / 109
FR 119 / 119
SA 119 / 129
SO 109 / 119

Kategorie Grün
2012: 29/39 Euro
2013: 29/39/49 Euro
2014: 19/29/39/49/59 Euro (je nach Wochentag)

Kategorie Orange
2012: 49/59 Euro
2013: 49/59/69 Euro
2014: 39/49/59/69/79 Euro (je nach Wochentag)

Die Sucht nach den »Erstaufführungen« greift nach Linz über

»Show Boat«, ein Musical von Jerome Kern (Musik) und Oscar Hammerstein II (Buch & Texte), feierte am 27. Dezember 1927 im Ziegfeld Theatre seine Broadway-Premiere. Auf 527 Aufführungen kam diese Produktion. Es folgten bis 1994 sechs Broadway-Revivals, das letzte am 2. Oktober 1994, das es auf 947 Vorstellungen brachte und bis zum 5. Januar 1997 am Spielplan des Gershwin Theatre stand. EINE Premiere, danach Revivals.

Die deutschsprachige Erstaufführung der Show besorgten die Städtischen Bühnen in Freiburg im Breisgau am 31. Oktober 1970 (deutsche Fassung: Janne Furch).

Die österreichische Erstaufführung des Musicals fand am 1. März 1971 in der Wiener Volksoper statt (deutsche Fassung: Marcel Prawy).

Was jetzt noch, etwa für eine Linzer Produktion, übrig bleibt, ist die Bezeichnung »Linzer Erstaufführung« (auch das wäre zu prüfen). Keine Option ist die Bezeichnung »Deutschsprachige Erstaufführung«, ganz egal, wessen Fassung es ist. Am 12. April 2014 findet also maximal die Linzer Erstaufführung von »Show Boat« statt, mitnichten eine »Deutschsprachige Erstaufführung« (nähere Infos –> hier).

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(13. April 2014)
Mittlerweile ist man auch in Linz zur Einsicht gekommen, dass man wohl doch nur eine »Linzer Erstaufführung« auf die Bühne gebracht hat:

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Performing Center Austria expandiert in die Gasometer Music-City

Copyright Bernhard Fritsch

In den Gasometern in Wien-Simmering wird ein weiterer Teil des Einkaufszentrums zur Music-City umgeformt. Zur Popakademie und zum Jazzkonservatorium kommt eine Ausbildung in Bühnentanz. Die gesamte Mallfläche Gasometer C wird ab April baulich um rund zwei Millionen Euro umgestaltet (geplante Umbauzeit: sechs Monate).

Die neue Ausbildungssparte übernimmt das Performing Center Austria. Das Unternehmen wird im Gasometer C über 1500 Quadratmeter belegen. Damit werde, so die Music-City-Geschäftsführer Hubert Greier und Peter Schaller, ein Missing Link für die Neuausrichtung der Gasometer geschlossen. Der »Music-Cluster« Gasometer bietet sodann: Ausstattung im größten Musikgeschäft Österreichs »Klangfarbe«, Musikstudium in Jazz und Pop, eine Ausbildung in Bühnentanz, Probe- und Praktikum im hauseigenen »Spielraum« sowie Auftrittsmöglichkeiten vor Großpublikum in der Bank-Austria-Halle Planet Music. Neben Bühnentanz sind im Tower C auch ein Tonstudio sowie Proberäume für Musiker geplant. Knapp ein Fünftel von insgesamt 3600 Quadratmeter kann noch an Unternehmen aus der Musiksparte vergeben werden.

Die Expansion des Performing Center Austria in die Music-City sieht Geschäftsführer Alexander Tinodi als Meilenstein für ein fokussiertes Ausbildungsangebot im zeitgenössischen Musik- und Bühnenbereich:

Mit unserem Tanz- und Musicalschwerpunkt werden in den Gasometern spannende Synergien ermöglicht, die geeignet sind, die Music-City Gasometer in den kommenden Jahren zum künstlerischen Ausbildungshotspot Wiens zu machen. (…) Mit den unterschiedlichen Tanz- und Musicalabteilungen unseres Hauses verbreitert sich die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen in der Music-City ein gesundes und wertvolles Hobby bieten zu können sowie Talente in der entscheidenden Phase ihrer Entwicklung bis hin zum Profi optimal auszubilden und zu fördern.

Ronacher: Gemeinsam für Haiti 2014

Marjan Shaki und Lukas Perman gestalten auch in diesem Jahr mit Unterstützung der VBW einen Konzertabend zugunsten der von Sean Penn gegründeten Haiti-Hilfsorganisation J/P HRO Haitian Relief Organization.

Annemieke van Dam, Ethan Freeman, Pia Douwes, Yngve Gasoy-Romdal, Carin Filipcic, Uwe Kröger, Maya Hakvoort, Lukas Perman, Marjan Shaki, Mark Seibert und Wietske van Tongeren singen am 19. Mai 2014 Musicalsongs von Levay/Kunze. Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Koen Schoots.

Nähere Infos –> hier.

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