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Archiv - Musical

Theater Brett: Faust III

20. November 2011
19:00bis21:00

Mit »Faust III« feierte das »Bretterhaus«, das in den achtziger Jahren als größtes Amateurtheater durch ganz Österreich tourte, vom 21. bis 25. November 2010 und vom 14. bis 20. Februar 2011 ein Comeback mit zwölf ausverkauften Vorstellungen im Theater Brett. 2011 wird das Stück wieder aufgenommen.

Inhalt

Er hat gedacht, er ist im Himmel. Aber nun findet sich Heinrich Faust nochmals in seinem ehemaligen Studierzimmer, das mittlerweile ein Goethe-Museum geworden ist.
Und das kam so: Mephisto hat im Himmel erfolgreich protestiert, dass er ihm durch die Verführungskünste schwuler Engel weggeschnappt worden ist. (So ließ jedenfalls Goethe seinen “Faust” enden.) Wie dieses Verfahren im Himmel vor sich gegangen ist, verdient das Prädikat Sehenswert. Das sprengt nun wirklich alle Vorstellungen von himmlischer Gerechtigkeit.
Faust muss also nochmals auf die Erde. Zwar weigert er sich, alles wieder von vorne zu beginnen, und zerreißt den Pakt. Aber Mephisto hat eine Alternative anzubieten, die ihn reizt: Nach der kleinen (»Faust I«) und der großen (»Faust II«) Welt soll es nun in die dritte, die »innere Welt« gehen. Und dem kann Faust, der ständig Unzufriedene und Suchende, nicht widerstehen …
In FAUST III begleiten wir ihn in bunten Bildern auf seiner Reise zu sich selbst, seinen Vorstellungen und Widersprüchen. Und diese Reise ist alles andere als eine Wiederholung seines bisherigen Lebens. Führt ihn und uns doch der Weg »ins Unbetretene«.
Überraschendes ist gewiss, denn Mephisto ist unser Reiseleiter…

Autor Peter F. Schmid hat das Stück in unterhaltsamer, bisweilen slapstickartiger Weise für die Bühne bearbeitet. Zu sehen Faust III vom 20. bis 27. November 2011 im Theater Brett.

Besetzung
Dominik Bergthaler, Nina Bydlinski, Andy Freund, Martin Fröhlich, Benjamin Grabner, Leslie Hanzl, Angelina Kreppel, Madeleine Kuroll, Reinhard Kutschera, Julian Looman, Nikolaus Mandl, Brigitte Müllauer, Werner Müller, Josef Pennauer, Sebastian Radon, David Schmid, Miriam Schmid, Thomas Schweinschwaller, Karoline Tihanyi, Andrea Tinhof, Michaela Zolles u.a.

Inspizienz: Herbert Kern
Souffleuse: Ilse Szolderits
Tonregie, Lichtdesign: Thomas Szelestey
Licht: Ilse Szolderits
Regieassistenz und Computergrafik: David Schmid
Musik, Keyboards und Tonarrangements: Franz Knapp
Ausstattung, Requisite & Fotos, Lichtbild: Herbert Kern
Song-Arrangements: Andy Freund, Franz Knapp, Michael Schuberth
Choreografie: Miriam Schmid
Inszenierung & Regie: Peter F. Schmid

Termine
20. bis 26. November 2011, jeweils 19.00
27. November 2011, 16.00 Uhr (!)

Spielort
Bretterhaus zu Gast im Theater Brett
1060 Wien Münzwardeingasse 2 (Ecke Hofmühlgasse)

U4 Pilgramgasse, U3 Zieglergasse oder Neubaugasse, 12A, 13A Pilgramgasse, 14A Esterhà¡zygasse bzw. Magdalenenstraße, 57A Esterhà¡zygasse

Tickets
Vorverkauf & Online: Kat I € 19,-; Kat II € 17,-; StudentInnen € 13,-
Abendkassa: Kat I € 21,-; Kat II € 19,-;

o online: www.FAUST-III.com oder pfs-online.at/f3/kartenbestellung
o Mail: bretterhaus@gmx.at (Angabe von Datum der Vorstellung, Kartenanzahl, Kategorie)
o Tel.: 0699 81513190
o Restkarten direkt an der Abendkassa vor der Vorstellung

Nähere Infos –> hier.

Maya Hakvoort – das Weihnachtsevent zugunsten der »Make a Wish Foundation«

10. Dezember 2011
19:30bis21:30

Maya Hakvoort Xmas 2011Die letzten neun Wochen des Jahres sind es, die sich perfekt für stimmungsvolle Konzerte eignen. Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit hat eine ganz eigene Magie – kein Wunder also, dass in den nächsten rund 60 Tagen in Wien Dutzende Musical-Weihnachtsabende stattfinden … sollte man meinen.

Die Realität sieht freilich anders aus, es findet nicht allzu viel innerhalb dieses Genres statt, doch ein Event sollte man sich doch nicht entgehen lassen: die Weihnachtsshow von Maya Hakvoort am 10. Dezember 2011 in der Stadtgalerie Mödling.

Gemeinsam mit Missy May singt Maya Hakvoort an diesem Tag um 15:30 Uhr und ab 19:30 Uhr Weihnachtssongs. Ein Teil der Einnahmen aus den beiden Shows kommt der »Make a Wish Foundation« zugute. Nähere Infos –> hier.

HYBRIS oder Wenn man die Realität ausblendet

Gegessen, Michael Kunze ist ein »Storyarchitekt«, der seine Art, Musicals aufzubauen, zum Prinzip erhoben hat und einige Treffer landen konnte, neben Niederlagen wie »Marie Antoinette« beispielsweise und anderen Teilmisserfolgen.

Derzeit läuft in Deutschland und der Schweiz die Promotionmaschine für »Rebecca«, und dabei kommt Michael Kunze auch sein großes Talent zugute, über das, was er macht, in klaren, einfachen Worten Auskunft geben zu können.

Was Michael Kunze jedoch, und das scheinbar zunehmend, pflegt, ist eine gewisse Kultur der Hybris. Richtig ist, dass der Text eines Liedes – logischerweise – ein wichtiger Bestandteil ist, unrichtig ist, dass man davon ausgehen kann, dass der Texter es immer ist, der durch den Text den Zuhörer »berührt«. Diesen Eindruck könnte man nämlich gewinnen, wenn man sich den folgenden Beitrag über »Rebecca« ansieht. Den Namen des Komponisten des Musicals »Rebecca« wird man hier vermissen.

Kulturplatz vom 26.10.2011

Michael Kunze: »Ich habe nicht viele Talente, aber ich hab ein Talent, ich kann in der Tat, Menschen berühren.«

Wunderbar, dann sollte man doch »Rebecca« und »Elisabeth« als Sprechstücke aufführen, den Menschen würde vielleicht auffallen, wie teilweise unendlich banale Textstellen alleine durch die Musik von Sylvester Levay Substanz erhalten, dass es, nur allzu oft, die Musik ist, die berührt. Freilich, wenn man es zulässt, dass zunehmend Schlagerfuzzis die Musicalszene entern und Musicalproduktionen in Schlagermusiksendungen beworben werden, dann muss man sich nicht wundern, wenn das Dümmlichste des Dümmlichen völlig reicht.

Lisa Greslehner: »Quer durch den Gemüsegarten«

1. Dezember 2011
20:00bis23:00

gemuesegarten2011.jpg»Quer durch den Gemüsegarten« heißt das Musikprojekt der jungen Musicaldarstellerin Lisa Greslehner, mit dem sie am 1. Dezember 2011 zu Gunsten der Kinderkrebsforschung des St. Anna Kinderspitals in der Wiener Soulveranda zu sehen ist.
Mit ihrer Band, Michael Schnell am Klavier, Onwuama Richson an der Cajon und Martin Hlatky an der Gitarre, bietet die Absolventin der Sunrise Studios einen buntgemischten »Musiksalat« – mit Songs von Musical bis Pop. Begleitet wird Lisa von der Sunrise-Absolventin Aloysia Astari (»Miss Saigon«, Stadttheater Klagenfurt) und Katherine Fields. Nähere Infos –> hier.

»Quer durch den Gemüsegarten«
Vocals: Lisa Greslehner
Backing Vocals: Aloysia Astari , Katherine Fields
Klavier: Michael Schnell
Gitarre: Martin Hlatky
Cajon: Onwuama Richson

Tickets
E-Mail: querdurchdengemuesegarten@gmail.com
Tel.: 0676 442 2444
Studenten: 7€
Erwachsene: 12€
Einlass: 20 Uhr

Infos zur Spendenaktion
Tag für Tag rettet die St. Anna Kinderkrebsforschung in Österreich das Leben krebskranker Kinder und leistet mit ihren Forschern einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Bekämpfung von Kinderkrebs. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an die Kinderkrebsforschung des St. Anna Kinderspitals.

Links
- YouTube-Kanal von Lisa Greslehner
- Lisa Greslehner @Facebook

Broadway: Rollt eine neue Disney-Welle auf New York zu?

Disney-Shows, das harmlose Musicalchen für zwischendurch – von den einen geliebt, von den anderen verdammt. Sie sind als nette Abwechslung sicher unterhaltsam, als Generalprogramm aber verheerend. Wie auch immer, drei neue Disney-Produkte (Musicals bzw. Musiktheater) werden oder könnten demnächst am Broadway zu sehen sein.

Peter and the Starcatcher
Für das Frühjahr 2012 wurde ein Broadwaytransfer des (mehr oder weniger) “Peter Pan”-Prequels “Peter and the Starcatcher” fixiert. Die Show (ein Schauspiel mit Musik, kein Musical) war Off-Broadway (New York Theatre Workshop) ein Publikumsrenner. Alex Timbers und Roger Rees führten Regie – für “Disney Theatrical Productions”. Die Macher: Rick Elice (Text), Wayne Barker (Musik), Steven Hoggett (Movement).

Newsies
Die Uraufführung im Paper Mill Playhouse war nichts anderes als eine Try-out-Produktion für einen möglichen Broadwaytransfer. Wie weit die Pläne diesbezüglich sind, wird man in den nächsten Wochen hören.

Aladdin
In Seattle hat sich Disneys “Aladdin”-Show seit der Uraufführung im Juli 2011 zum Hit gemausert, auch hier ist eines der möglichen Ziele der Broadway. Die Macher: Alan Menken (Musik) und Howard Ashman/Tim Rice/Chad Beguelin (Texte/Buch).
Zunächst geht es aber nach Southern Utah, wo 2012 Aladdin outdoor im Tuacahn Amphitheatre singen darf.

»Gemeinsam für Haiti«: Heimische Schulkinder bereiten notleidenden Kindern in Haiti eine Weihnachtsfreude

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Unter dem Motto »Gemeinsam für Haiti« rufen die Musicaldarsteller Marjan Shaki und Lukas Perman gemeinsam mit Daniela Tröster von der Hilfsorganisation »Power of Hope« eine Weihnachtsaktion für notleidende haitianische Kinder ins Leben.

Die Weihnachtsaktion ist einerseits für Schulklassen und Lehrer gedacht, daran teilnehmen kann aber jeder, der helfen möchte.

Schulklassen und Lehrer
Österreichische Schulklassen und deren Lehrer sollen ermutigt werden, Kindern in Haiti, die auch fast zwei Jahre nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe von 2010 unter den Folgen leiden, eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten. Während Kinder in Österreich zu Weihnachten von Eltern und Verwandten mit Dutzenden Geschenken überhäuft werden, steht für die meisten Kinder des karibischen Inselstaats einmal mehr ein trauriges Weihnachtsfest vor der Tür. Viele haben noch immer kein festes Dach über dem Kopf und leben in Notunterkünften. Für Weihnachtsgeschenke fehlt da natürlich das nötige Kleingeld.

Und genau da möchte diese Aktion ansetzen. Mitmachen ist ganz leicht! Alles, was Schulkinder aus Österreich brauchen, um haitianischen Kindern eine kleine Freude zu bereiten, ist ein Schuhkarton (30 x 20 x 10 Zentimeter), den man beliebig bemalen und bekleben kann.

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Und in diesen Schuhkarton werden dann kleine Geschenke wie Buntstifte, Notizblöcke oder Stofftiere gepackt – eine Liste mit sinnvollen Geschenken erhalten teilnehmende Schulklassen sofort nach der Teilnahmebestätigung.

Am 14. November werden die gesammelten Geschenke dann von den Schulen abgeholt, und am 16. November werden sie nach Haiti verschickt.

Alle Schulklassen beziehungsweise Lehrer, die an der Aktion teilnehmen möchten, sollten sich bis 21. Oktober 2011 per Mail bei einer der folgenden Mailadressen melden:

gemeinsamfuerhaiti@lukas-perman.at
oder
daniela.troester@power-of-hope.org

Alle anderen, die mitmachen möchten
… können bis 10. November die Weihnachtsboxen für Haiti bei den Portieren des Raimund Theater und des Ronacher abgeben, mit dem Vermerk »z. H. Marjan Shaki & Lukas Perman«. Eine Bastelanleitung und eine Liste mit Geschenken, die für die Kinder in Haiti besonders geeignet sind, gibt es –> hier.

“Cats”: Wien 2012 - Retrocharme, und viele leere Versprechungen?

Wenn am 29. Januar 2012 die Tourversion von “Cats” in Wien einzieht, dann sollte, so der Veranstalter anlässlich der Pressekonferenz vor ein paar Monaten, auch eine spezielle “Wiener Cast” an den Start gehen. Mittlerweile scheint man sich von diesem Gedanken verabschiedet zu haben, denn man würde doch etwas gehört haben, wenn für wichtige Rollen extra für Wien gecastet worden wäre. Nicht wahr?

Ein Fakt ist mittlerweile, dass das “Orchester” weiter geschrumpft wurde und nunmehr acht Musiker und unzählige Clicktracks die Katzenstory untermalen. Und schön langsam kommt der Verdacht auf, dass das alles nur mehr eine jener billigen Tourversionen ist, die halt nun im Zelt daherkommt und nicht im Stadthallenbunker einzieht.

Link
ORF: Retrocharme bei »Cats«-Comeback

Drew Sarich gewinnt “musicals”-Leserwahl

“musicals - das Musicalmagazin” bringt in der aktuellen Ausgabe die Ergebnisse der jährlichen Leserwahl. Zum beliebtesten Darsteller wurde Drew Sarich (”Tanz der Vampire”, Wien) gewählt, vor Mark Seibert (”We Will Rock You”, Berlin) und Serkan Kaya (”Hinterm Horizont”, Berlin). Beliebteste Darstellerin wurde Zodwa Selele (”Sister Act”, Hamburg), vor Sabrina Weckerlin (”Die Päpstin”, Fulda) und Marianne Larsen (”Sunset Boulevard”, Magdeburg).

Bestes Long-run-Musical: “Tanz der Vampire”, Wien, vor “Tarzan”, Hamburg, und “We Will Rock You”, Stuttgart.
Beste neue Musical-Produktion: “Sister Act”, Hamburg, vor Sunset Boulevard, Magdeburg, und “Miss Saigon”, Klagenfurt.

In all den Listen ist übrigens eine Show nicht zu finden: “Ich war noch niemals in New York”. Wer immer sich diese Revue ansieht, es handelt sich dabei wohl eher weniger um Leser dieses Magazins.

“Les Mis”/Kanada: Justin Bieber goes Musical?

Ganz stark müssen vielleicht demnächst die kanadischen “Les Mis”-Fans sein, die ihr Lieblingsmusical in Toronto gerne sehen möchten. Wenn nämlich der Plan von Produzent Cameron Mackintosh aufgeht und Justin Bieber als Marius in die Show einsteigt, die im Juli 2012 Premiere feiert, wird es schwer sein, Tickets für das Musical zu bekommen.

Die “Beliebers”, also die Fans von Justin Bieber, sind bekannt dafür, ihr Idol zu 100 Prozent zu unterstützen, Mackintosh, der Dagobert Duck des Musicalgenres, sieht sicher schon die Fantasttrillionen an Kanadischen Dollars vor sich, wenn das Teenie-Idol Numero uno auf Musical macht.

Und warum nicht? Der Zweck heiligt die Mittel, könnte man meinen. Wenn sich mit diesem Engagement Massen von jungen Mädchen in ein kanadisches Musicalhaus verirren – so falsch kann das nicht sein.

Cameron jedenfalls kann es offensichtlich kaum erwarten:

I would love to hear Justin Bieber sing “Empty Chairs at Empty Tables”.

Link
- Les Miz returning to Toronto with Justin Bieber as a possible cast member

Herbert Föttinger: Wie man Fragen nicht beantwortet …

Frage des Magazins WIENER (Ausgabe Herbst 2011) an den Direktor des Theaters in der Josefstadt:

Was unterscheidet dann Musicals in den Kammerspielen noch von solchen etwa der Vereinigten Bühnen [Wien]?

[In der Vorfrage wurde geklärt, dass in der aktuellen Produktion “Singin’ in the Rain”, oh Wunder, Musicaldarsteller spielen.]

Herbert Föttinger: Der Reiz der Kammerspiele ist, dass zwar 500 Leute reinpassen, aber die Bühne sehr klein ist. Sobotka ist ein Meister darin, ein großes Musical auf ein kleines Haus zuzuschneiden, so dass es dennoch eine bezaubernde Qualität und Atmosphäre entfaltet.

Hat das Haus außer der Größe tatsächlich keinen eigenen USP? Ist es nicht möglich, ihn zu definieren? Kann ich mir nicht vorstellen.

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