Martin Bruny am Freitag, den
2. Juli 2010 um 19:41 · gespeichert in Musical
In Antwerpen ging am 26. Juni 2010 die Pressepräsentation von Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire”, oder, wie man dortzulande sagt, “Dans der Vampieren” über die Bühne. Hans Peter Janssens demonstriert in aller Kürze, wie man den Krolock singen muss, damit man als Zuschauer Gänsehaut bekommt. Durchaus sehenswert.
Martin Bruny am Mittwoch, den
30. Juni 2010 um 17:03 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
25. Oktober 2010
20:00
bis
23:00
Zwei Jahre nach der Uraufführung bei den Festspielen Gutenstein in Niederösterreich ist »Tutanchamun« beziehungsweise »Tut Ankh Amon - The Musical«, so der Titel der englischsprachigen Version, das Musical über den berühmten ägyptischen Pharao, im Herbst 2010 in Kairo und Alexandria zu sehen.
Leading Team
Produzenten: Ernst Neuspiel, Niki Neuspiel, Quadrovision GmbH
Musik: Gerald Gratzer
Buch: Sissi Gruber
Songtexte: Sissi Gruber, Birgit Nawrata
Englische Übersetzung: Dean Welterlen, Jana Werner
Regie: Dean Welterlen
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Kostüme: Uschi Heinzl
Bühnenbild: Eduard Neversal
Martin Bruny am Mittwoch, den
30. Juni 2010 um 10:21 · gespeichert in Ausbildung
Im Rahmen eines Theaterprojekts bieten in diesem Sommer Profis der deutschsprachigen Musicalszene Master Classes, in dessen Rahmen eine komplette Musicalshow erarbeitet und zum Abschluss in Berlin vor Publikum und geladenen Gästen, von der ZAV über Regisseure und Choreographen bis hin zu Agenten und Castern präsentiert wird.
Das Kreativteam:
Cristina Perera - Künstlerische Leitung, Choreographie
Dominik Büttner - Regie, Choreographie
Danny Costello - Choreographie
Andrea Heil - Choreographie
Kenneth Posey - Musikalischer Leiter, Vocal Coach
Ziel ist es, neue Wege abseits der traditionellen Musicalproduktionen gehen und verschiedenste klassische und moderne Musicalausschnitte zu einer neuen, spannenden Performance verbinden. Das Projekt ist fokussiert auf die Show und die Probenarbeit daran, die Teilnehmer werden in Gesang, Tanz und Schauspiel mit Profis zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln, sowie sich anschließend in der Show zu präsentieren.
Die Probenarbeit erfolgt ganztägig, es wird für alle Teilnehmer täglich ein Tanztraining (mit wechselnden Stilrichtungen), eine Einheit mit Schauspielübungen und ein Vocal Warm-up geben. Danach finden Proben je nach Einteilung für die einzelnen Nummern und Szenen statt. Außerdem wird jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, mit den Dozenten an eigenem Liedmaterial zu arbeiten, das eventuell auch in die Show aufgenommen werden kann.
Master Classes & Proben: 02.08. - 15.08.2010
Shows: 14.08. & 15.08.2010, 20 Uhr
Anmeldung: ab sofort, nähere Infos — hier
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Juni 2010 um 21:09 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
6. Juli 2010
10:00
bis
12:00
“Obstsalat”, ein Musical (für Kinder von 10 bis 14 Jahren) von Günther Mohaupt (Musik und Idee) rund um die Kernthemen Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gemeinsamkeiten, die schlussendlich zu Freundschaften führen, feiert am 6. Juli 2010 im Rahmen des Musikfestivals Steyr Premiere. Auf der Bühne: das Ensemble der Musikhauptschule Gumpldskirchen.
Inhalt
Das Stück spielt in der Obstabteilung eines Supermarkts. Die Akteure sind die einheimischen Früchte - angeführt vom Apfel »Granny Smith« - und die ausländischen Zitrusfrüchte - angeführt von der Ananas -, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Zwei Früchtchen, »Kronprinz†und »Clementineâ€, freunden sich an und finden eine wichtige Gemeinsamkeit, die Vitamine.
Der Streit zwischen den verfeindeten Früchten wird niedergelegt und gemeinsam macht man einen - Obstsalat.
Obstsalat
Musik und Idee: Günther Mohaupt
Ensemble der Musikhauptschule Gumpoldskirchen
Martin Bruny am Freitag, den
25. Juni 2010 um 23:39 · gespeichert in Musical, Absurditäten
Kaum hat man am Broadway alle Awards unters Schauspielervolk gebracht, könnte man meinen, dass die “echte” Awards-Zeit ausbricht. Jetzt sind die Fans dran. Wobei “Fan” ist in diesem Fall leicht untertrieben, Bütü-Schlampe sagt man nicht, und überhaupt, in Zeiten der Krise ist es doch wunderbar, wenn Fans sich Awards und Verehrungs-Sites quasi “aus den Fingern” saugen. Ja, “saugen” ist das richtige Stichwort. Es geht um Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire”, und da wiederum um ausschließlich eine Figur: Alfred. Der liebe Fredi hats den Fans angetan. Vorbei die Zeiten, als es für queer Herbert eine eigene Site gab, jetzt gehts ein wenig gesitteter zu.
Der Infotext zu den “Alfred”-Awards lautet:
Under this rather pompous title I’m putting the results of a detailed Alfred reviewing I’ve been doing with my friend who is also a great Alfred enthusiast. We have compared our favourite Alfred actors in a great deal of categories related to various parts of appearance, voice, acting etc. Actually at the moment only the Looks part is complete, but we did find a great many categories already there. So we decided who is, in our opinion, the best in each category, sometimes also who is the second best when more than one seemed to be particularly distinguished in that area. I’m going to post the results here as separate posts illustrated by photos or videos whenever possible.
I apologise for the very limited number of actors involved, should it annoy anyone. We don’t have that many Alfred actors we truly approve of and love, and of course only wanted to limit ourselves to those who we appreciate as Alfred. And even among them some people are harder to find pictures of (especially as Alfred) than others, which limited our ability to make comparisons. So with a few exceptions, we’re mostly limited to the Hungarian Alfreds (not that it’s new in this blog… I swear I do my best to be versatile). I’d like to note that we didn’t always focus on specifically Alfred-like qualities especially in the looks category, and Alfred pictures are not always the best way to illustrate the matter but I may use personal pictures as well. As all of the pictures should be extremely pretty, I trust this will not be a problem to my readers.
The entries on this subject will be posted whenever I feel like it, and links to individual entries will be added into this post.
Martin Bruny am Freitag, den
25. Juni 2010 um 14:09 · gespeichert in Musical, Wien, Deutschland
Bis 26. September 2010 ist “Hairspray”, ein Musical von Marc Shaiman, Scott Wittman, Mark O’Donnell und Thomas Meehan, noch in Köln zu sehen, dann fällt, nach nicht einmal einem Jahr Spielzeit, der letzte Vorhang. Ein veritabler Flop.
Offizieller Grund für die überstürzte Beendigung der Spielzeit: Es stünden die Hauptdarsteller Uwe Ochsenknecht und Tetje Mierendorf sowie Maite Kelly nicht mehr zur Verfügung. Armes Deutschland, wenn sich diese Rollen nicht nachbesetzen lassen.
Die Spatzen pfeifen es ja schon länger vom Dach, dass “Hairspray” eines fernen oder nicht allzu fernen Tages auch in Wien landen könnte. So muss man sich nicht wundern, dass die Produzenten der Show als weitere Produktionsstandorte Österreich und die Schweiz angeben.
In St. Gallen ist die Show bereits einmal gelaufen, Rasmus Borkowski war in St. Gallen als Link Larkin mit an Bord. Er spielt zwar derzeit am Wiener Theater in der Josefstadt, und Uwe Kröger schreibt oder lässt an seinen Memoiren schreiben, aber der Schlager-Kreuzer im Raimund Theater schwankt ohnedies noch nicht und die Vampire im Ronacher haben auch noch etwas Blut in Reserve. Schaun wir mal, was Ende 2011 sich ergibt.
Als Johannes Glücks “Krawutzi Kaputzi” im Oktober 2006 das erste Mal im Rahmen von Voraufführungen im Kabarett Simpl zu sehen war, hoffte das Leading Team sicher auf einen Erfolg, eine fast vierjährige Spielzeit an zwei unterschiedlichen Aufführungsorten (und mit mehreren Unterbrechungen) hat sich aber sicher niemand vorstellen können. Jetzt, im Nachhinein betrachtet, sollte man doch feststellen, dass “Krawutzi Kaputzi” vielleicht das einzige echte Wienerische Musical ist, eine herzige Show mit viel Herz, die vielleicht nur echte Wiener auch wirklich in allen Zügen genießen können, wenn der Schmäh auf der Lustrutsche des Wiener Dialekts manchmal tief ansetzt, aber immer authentisch und ungekünstelt bleibt. Ein ganzer Haufen guter Melodien steckt in diesem Stück, und es wäre sicher eine großartige Sache, diese Show mal mit einer Liveband zu erleben. Wäre Wien nicht die kleine Großstadt, die sie ist, eine Show wie diese könnte auch 20 oder 30 Jahre an einem kleinen Theater laufen. Es steckt so viel Hirn und Können in dieser Produktion, allein die Puppen sind so gelungen, die Art und Weise, wie mit den Puppen interagiert wird, die gelungene Auswahl der Cast, die auch nach vier Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau spielt, und um vieles souveräner als in den ersten Wochen der ersten Aufführungsserie. Bei jedem Besuch der Show gibt es Neues zu entdecken. Jede Figur ist mit einer derartigen Fülle an feinen Details ausgestattet, dass es jedes Mal eine Freude war, nach “Meideling” zu kommen.
Aber, es ist vorbei, in wenigen Tagen, und wer die Show tatsächlich noch nicht gesehen hat, sollte die paar Vorstellungen, die es noch gibt, nützen.
Mit der Nachfolgeproduktion im Palais Nowak hat das Simpl, zumindest was den Titel betrifft, und viel mehr weiß man über die Show noch nicht, schon mal einen Lachelfer gelandet: “Lasst Kreisky und sein Team arbeiten!” gibts ab Oktober 2010 im Palais Nowak zu bestaunen, eine Show, die den Roaring 70er-Jahren huldigt. Im Werbetext zur Show liest man:
Martin Bruny am Dienstag, den
22. Juni 2010 um 11:47 · gespeichert in West End, Musical, Wien
Man muss geduldig sein. Einerseits ist es manchmal ganz bestimmt zu früh, mit bestimmten Ankündigungen offensiv an die Öffentlichkeit zu gehen, andererseits verlautbart man bestimmte Fakten ebenso ganz bestimmt zu spät. Ja, die VBW können es eben niemandem recht machen, scheints.
Im Fall von “Rebecca”, jenem “DramaMusical” von Sylvester Levay und Michael Kunze, das vor ein paar Jährchen, 2006, in Wien seine Uraufführung feierte und nun auch schon wieder fast seit ein paar Jährchen einer Broadway- oder West-End-Premiere harrt, könnte nun Bewegung in die Sache kommen. Die englische Website “WhatsonStage” meldet, dass “Rebecca” nach diversen Workshops 2011 ins Londoner Palace Theatre einziehen könnte. Im 1400-Sitze-Tempel ist derzeit “Priscilla Queen of the Desert” zu sehen, eine Show, die 2011 eine Broadway-Premiere anstrebt. Tickets für “Priscilla” kann man derzeit bis Ende Mai 2011 buchen. Könnte also wieder knapp werden mit 2011. Was wären die Alternativen theatermäßig? Man weiß es nicht.
Das Theatre Royal Drury Lane mit 2200 Sitzen dürfte es wohl nicht sein. Wie sollte man es auch füllen? Da plant man einen Megaflop, nämlich “Shrek”. Könnte so eine “Producers”-Strategie sein. Aber vielleicht mögen ja die Engländer die Show, und immerhin dürften die Rechte für den Broadway-Flop günstig zu haben sein.
Um auf das Thema “zu spät ankündigen” zurückzukommen. Man könnte fast sagen, ganz Wien spricht seit Wochen davon, dass Drew Sarich ab Herbst 2010 im Wiener Ronacher als Krolock in Jim Steinmans “Tanz der Vampire” zu sehen sein könnte, aber da würde man zu kurz greifen. Auch die Belgier scheinen es zu wissen, oder wie Hans Peter Janssens es formuliert:
Martin Bruny am Sonntag, den
20. Juni 2010 um 11:54 · gespeichert in Netz, Musical, Broadway
Allegiance is a new musical about love, family and heroism during the Japanese American internment, with music and lyrics by Jay Kuo and book by Jay Kuo and Lorenzo Thione, starring Tony Award (R) winning actress Ms. Lea Salonga and screen and TV icon, Mr. George Takei.
«Allegiance is a major musical about a forgotten part of history,†says Takei, who spent his childhood in an internment camp in Arkansas and was a founder of the Japanese American National Museum. «Kuo’s music soars, and the epic story stirs deep emotions. This is a hugely important, historic work.â€
Allegiance follows the Omura family, forced from their home in Salinas, California to the Heart Mountain internment camp in the wastelands of Wyoming during World War II. Their story reflects the deep conflicts of a nation and a people divided: father Tatsuo, a successful store owner, resists their unjust internment; mother Kimiko fears for their future, quietly resigned to their fate; older son James volunteers in an all-Japanese army regiment; and younger son Sam yearns for acceptance by and inclusion in America.
The Omura’s conflicts mirror the larger rift between the Japanese American Citizens League, which urged compliance with the internment and unwavering loyalty to America, and the resisters of the internment, who steadfastly refused to serve a country that had put them in concentration camps. This universal story sheds new light upon a dark, under-explored, and wrenching chapter of American history. Through the remembrances of Old Sam and his tutor Gloria, the painful past is revisited, and at long last redemption and understanding begin to heal decades old wounds.
Allegiance held its first staged reading at the Japanese American National Museum on July 13, 2009. It held a second, full reading on February 22, 2010 at the Mainstage Theatre on 42nd Street in NYC to rave audience reviews. A third industry reading is planned for October 2010, with an eye towards a Broadway bow in 2011-12. For more information, email info@singoutlouiseproductions.com.