“musicals”-Fotoshooting mit “Buddy” Matthias Bollwerk
Links
- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk
Links
- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk
In der neuen Ausgabe der Zeitschrift “Bühne”, einem Organ des Wiener Bühnenvereins, als dessen Präsident Thomas Drozda fungiert (Generaldirektor der VBW), kommentiert Staatsoperndirektor Ioan Holender Manfred Burgs Artikel “Globalisierte Opernwelt” (erschienen in der Ausgabe 10/2009 der “Bühne”). Das, was er zu sagen hat, gilt natürlich nicht nur für die Oper.
Das pure Einkaufen von anderenorts entstandenen Inszenierungen, das Vermeiden jeglichen Risikos, aber auch der kreativen Arbeit und der Auseinandersetzung mit dem Werk in Hinblick auf die szenarische Wiedergabe, gehört nicht nur in finanzieller Hinsicht zum Billigsten, was ein Operntheater machen kann. (…) Dass Opernhäuser und auch Festspiele eingekaufte und gemietete Inszenierungen schamlos als Premiere deklarieren, ist nicht nur Selbstverleugnung und Verachtung der eigenen künstlerischen Schaffenskapazitäten, sondern auch Täuschung des eigenen Publikums. [Bühne, 11/2009, S. 29]
An sechs aufeinanderfolgenden Sonntagen im November und Dezember wird in diesem Jahr das Kinder(freunde)-Musical »Wow, Mimmo!« im Raimund Theater zu sehen sein. Um jeweils 13.30 Uhr laden die Wiener Kinderfreunde 1000 Kinder ab sechs Jahren zu einer spannenden, berührenden und gleichzeitig sehr amüsanten musikalischen Reise in die Welt der Tiere ein.
“Wow, Mimmo« setzt sich auf spielerische Art und Weise für den artgerechten Umgang mit Tieren ein und macht kurz vor Weihnachtenl darauf aufmerksam, dass die Anschaffung eines Hundes gut durchdacht und nicht leichtfertig getätigt werden sollte. Es zeigt, wie wichtig Tierschutz ist und wie viel alle miteinander dafür tun können, um den unschuldigen Wesen, die auf uns Menschen angewiesen sind, ein würdiges Leben zu ermöglichen. Es ist ein buntes Musical zum Mitmachen, Mitfühlen und Mitdenken für Kinder ab sechs Jahren.
Das Buch schrieb Anna Kofler nach einer Idee von Volker Grohskopf und Fachberatung von Maggie Entenfellner. Die Songtexte schrieb ebenfalls Anna Kofler, die rockige Musik dazu stammt wieder von Christian Brandauer, der – so wie seine Tochter Lena – selbst auch in einer Rolle zu sehen sein wird. Regie führt heuer bereits zum 20. Mal in Serie Renate Kastelik. Das Bühnenbild sowie die Kostüme stammen von Doris Ute Reichelt , für die Choreografien zeichnet einmal mehr Reinwald Kranner verantwortlich und die »Animal Movements« erarbeitet Josef Borbely mit dem Ensemble.
Cast
Moderation: Maggie Entenfellner und Peter Rapp
Mimmo: Reinwald Kranner
Sarah, Mimmo’s Mutter: Bettina Reifschneider
Eduardo, der sizilianische Mischling und Josef (Jodeljoschi), der steirische Husky: Peter Widholz
Callas, die singende, alternde Hündin: Anna Kowalko
Elise, die falsche, arrogante Katze aus Paris: Rita Sereinig
Casanova, der halb blinde, elegante Rüde: Josef Borbely
Trude, die Weihnachtsgans und Whity, der Schneehase: Katharina Lochmann
Max: Daniel Feik
Lilly, Max’ Schulfreundin: Barbara Endl
Max’ Vater: Christian Brandauer
Max’ Mutter: Gitta Saxx
Balletthase: Anna Erb
Das Schneehasen-Entspannungs-Team: Sophie Schmiedbauer sowie Lena Brandauer, Julia Kiradjiev, Stella Kranner, Lena und Lilli Todter
Inhalt
Vorbei ist es mit dem idyllischen Hundeleben auf dem Bauernhof, als der Welpe Mimmo einen Tag vor Weihnachten von einem Hundefänger entführt wird. Während seine Mama Sarah sich völlig verzweifelt auf die Suche nach ihm macht, wird dieser zum Weihnachtsgeschenk für Max Gnadenlos. Und während Sarah von verschiedensten Wesen Hilfe erhält, wird Mimmo nur schlecht behandelt und immer trauriger. In Lilly findet er eine Verbündete. Sie ist die Schulfreundin von Max und hat eine ganz besondere Gabe: Sie kann mit Tieren reden! Als Lilly Mimmo ihre Hilfe zusichert, verschwindet jedoch auch sie …
Vorstellungstermine
Sonntag, 15. November 13.30 Uhr
Sonntag, 22. November 13.30 Uhr
Sonntag, 29. November 13.30 Uhr
Sonntag, 06. Dezember 13.30 Uhr
Sonntag, 13. Dezember 13.30 Uhr
Sonntag, 20. Dezember 13.30 Uhr
Kartenbestellungen ab 12. Oktober:
Tel. 01/401 25-11 oder per E-Mail an kind-und-co@wien.kinderfreunde.at
Kostenlose Karten für Kinder ab 6 Jahren gibt es ausschließlich bei den Wiener Kinderfreunden (solange der Vorrat reicht). Das Stück dauert ca. 1 h 15 min und wird durchgespielt.
Die Zählkarten sind für den Einlass unbedingt erforderlich! Sie sind nicht nummeriert und gelten ausschließlich für Kinder. Freie Sitzplatzwahl! Da die Wiener Kinderfreunde möglichst vielen Kindern den Besuch dieses Musicals ermöglichen wollen, können die erwachsenen Begleitpersonen erst dann Sitzplätze im Theater einnehmen (Randplätze bzw. 2. Rang), wenn alle Kinder Platz gefunden haben. Wobei darauf zu achten ist, dass keinem Kind die Sicht verdeckt wird.
“This is it”, eigentlich, ja eigentlich ist der als “Dokumentation” bezeichnete Kinofilm “This is it” ein Musicalfilm, und weniger eine Dokumentation. Zwar dokumentiert er natürlich die Entstehung einer Show, die nie Premiere feiern sollte, aber eigentlich hat der Film, wenn man es so sehen will, auch eine Handlung und zeigt, wie ein Entertainer an seiner Performance arbeitet, wie er an jedem kleinsten Detail feilt, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen, Tanzszenen choreografiert und mit den Effekten abstimmt, die, so eine Passage im Film, immer alles übertreffen müssen, was jemals dagewesen ist. Und wenn solche Ansagen normalerweise unsagbar übertrieben klingen, so wurden sie bei Michael Jackson fast immer bis ins Letzte durchgezogen. Das Schicksal wollte es, dass man das Endergebnis nie sehen wird, aber die Vermutung liegt nahe, dass auch das “Live-Spektakel” “This is it” Grenzen überschritten hätte.
In Zeiten, in denen wir Compilationmusicals auf der Tagesordnung vieler Musiktheater haben, sollte sich keiner davor schrecken, “This is it” als puren, gut gemachten und spannenden Musicalfilm, freilich mit einem tragischen Ende, zu sehen. Als Kinobesucher kann man nur staunen, mit welchem Aufwand Videoclips wie “Thriller” oder “Smooth criminal” teilweise für die Live-Show neu verfilmt wurden, versehen mit grandiosen 3D-Effekten, man erlebt mit, wie Michael Jackson seinen Musikern Raum zur Improvisation bietet, oder, wie es sinngemäß heißt, ihnen “time to shine” bietet, wie er an Stimmungen bastelt, Liedpassagen verlängert, Intros kürzt, Bridges neu gestaltet. Die Auditions der an dem Projekt mitwirkenden Tänzer werden in “This is it” etwas zu kurz behandelt, aber sie waren beinhart, und die Leute, die als “principal dancers” genommen wurden, tanzen atemberaubend gut, scheinen während der gesamten Zeit der Proben unter Strom zu stehen, nicht nur, wenn sie selbst tanzen, sondern auch, wenn sie vom Zuschauerraum dem Meister zusehen.
Wenn man den Hype um Michael Jackson vor einigen Jährchen miterlebt hat, kann man kaum glauben, wie vergessen er eigentlich viele Jahre lang war, und wie leicht er es durch seine Musik- oder Musicalclips geschafft hat und heute auch noch schafft, die Menschen zu begeistern. Da reicht ein TV-Gerät in der Elektronikabteilung eines Kaufhauses. Eine Szene, die ich selbst zufällig miterlebt habe. Auf dem Bildschirm zu sehen und zu hören: “Black or White” (die ungekürzte Version). Und schon bleiben Passanten stehen, vor allem junge, zufälligerweise Castmitglieder aus dem Wiener Ronacher. Und wenn dann mal 3 Leute stehen, sammeln sich mit der Zeit auch mehr - nach ein paar Minuten waren an die 20 Menschen im Bann von “Black or White”, einem Clip aus den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. This is it.

Am Wiener Rathausplatz ging auch dieses Jahr wieder das traditionelle Konzert der Vereinigten Bühnen Wien zum Nationalfeiertag über die Bühne. Die Zeiten, in denen man mit Orchester, Band, Chor und Tänzer eine fulminante Demonstration der Größe des Unternehmens ablegte, sind natürlich vorbei. In Zeiten der Krise muss man wenigstens so tun, als würde man sie wirklich auch spüren. Macht nichts, die Show ist gratis, und da gibts keinen Grund, herumzumosern. Es war ein Fest der Stimmen, der schönen und schön singenden und klingenden Stimmen, die Musik kam halt vom Band und nach 34 Minuten wars wieder aus.

Auf der Bühne zu sehen: Carin Filipcic, Drew Sarich, Wietske van Tongeren und Lisa Antoni aus der Produktion “Rudolf”, sowie Marjan Shaki, Gernot Kranner, Alexander di Capri und Lukas Perman aus dem Musical “Tanz der Vampire”. Durchwegs alle verbreiteten sie gute Laune auf der Bühne, waren spontan und machten das wunderbar, was eine Show wie diese eigentlich leisten sollte: Lust auf Musical.

Die Setlist:
“Rudolf”
1) “Wie jeder andre Mann”: Drew Sarich
2) “Ein hübscher Krieg”: Carin Filipcic & Lisa Antoni
3) “Du bleibst bei mir”: Wietske van Tongeren
4) “Vertrau in uns”: Lisa Antoni
5) “Du bist meine Welt”: Drew Sarich & Lisa Antoni
“Tanz der Vampire”
6) “Draußen ist Freiheit”: Marjan Shaki & Lukas Perman
7) “Wahrheit” - Gernot Kranner
8) “Für Sarah” - Lukas Perman
9) “Totale Finsternis” - Alexander di Capri & Marjan Shaki

Die 34-minütige Veranstaltung lebte von der Spontaneität der Darsteller. So vergaß Carin Filipcic bei ihrem Song “Ein hübscher Krieg” just jene Textstelle, die dermaßen schlecht übersetzt ist, dass sie ohnedies unsingbar ist. Mit Sicherheit hat nie auch nur einziger Besucher von “Rudolf” im Raimund Theater verstanden, was die Darstellerin da von sich gegeben hat. Zu viele Silben in zu wenig Zeit. Wie sich das Ganze anhörte und wie Filipcic reagierte? Na so:
Drew Sarich wiederum hatte die Aufgabe, eine Sprechstelle im Original von “Du bist meine Welt” so umzuändern, dass sie auch in den Rahmen eines Open Airs passt. Von wegen Sterben und Mayerling und jeden Tag ein bisschen. Die Nationalfeiertagsversion von Wildhorns “Du bist meine Welt” ging folgendermaßen:

Marjan Shaki und Lukas Perman sind in “Tanz der Vampire” das programmierte Traumpaar. Da passt eben die Bühnenausstrahlung, die beide haben, perfekt. Auch das ist große Kunst und kann nicht als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden. Dem tristen Wetter entsprechend wurde bei “Draußen ist Freiheit” aus einem “Mondlicht” einfach mal “Regen”:

Von 0 auf 100 in einer Zehntelsekunde schafft es Gernot Kranner sein Publikum in den Griff zu bekommen und auf gute Laune zu tunen. Immer wieder schön zu beobachten. Ein Schmäh, der nie alt wird, nie schal, weil doch alles wohl vom Herzen kommt.
Da ists fast schade, dass die Darsteller nicht alle mit einem kräftigen und begeisterten Applaus empfangen wurden, sondern zum Teil von Dauerquietschern. Vor jedem Lied, nach jedem Lied: Schweinchenquietschen, das dem Nachbarn der Quietscherin sicher als Nachspeis einen Hörsturz suprise beschert hat. Hörn wir uns das mal an. Drew Sarich erscheint auf der Bühne und:
Carin Filipcic erscheint auf der Bühne und:
Und so weiter und so weiter, mal mehr quietschig, mal leiser quietschig, aber ungeheuer nervend, auch aus ein paar hundert Metern Entfernung.

Auch Alexander di Capri war mit dabei. Viel kann man dazu allerdings nicht sagen. Er durfte eine Rumpfversion von “Totale Finsternis” singen, das reicht einfach nicht, um das Lied überhaupt ins Programm aufzunehmen. Ganz oder gar nicht. Das Mikro viel zu leise eingestellt, keine Maske - aber einen sympathischen Eindruck hat er hinterlassen. Immerhin, und man kann erahnen, dass er vielleicht im Ronacher wirklich zu zaubern vermag.

Shaun Fleming has had his hands in the entertainment industry for almost fifteen years. He began with voice over acting for Disney and feature films before he discovered his true love: music. Shaun is a classicly trained vocalist with an innate flare for rock and roll. While he is well versed in musical theory, and is proficient in guitar, drum, and piano playing, his area of expertise is vocal performance. He has studied jazz, opera, and choral music, and has performed in both Carnegie Hall, and the Lincoln Center in New York. He has performed and recieved honorable mention from the legendary jazz musician Winton Marsalis, and the family of Duke Ellington. At twenty years old, Shaun is an actively playing musician, who can be seen frequently gigging …
- Shaun Fleming @YouTube
- Shaun Fleming @MySpace
- Shaun Fleming @IMDB.com
- Shaun Fleming @Wikipedia
| 28. November 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |

Am 28. November 2009 bringt Mà¡tà© Kamarà¡s, in Wien einer der beliebtesten Darsteller des “Todes” in Sylvester Levays und Michael Kunzes Musical “Elisabeth” und hierzulande zuletzt in Lloyd Webbers “Joseph” (Halle F, Wiener Stadthalle) gesehen, ein neues Soloprogramm an den Start: »Unplugged Musicalsongs«.
In seiner neuen Show bietet Kamarà¡s Musicalhits, aber auch Rockballaden ausschließlich mit Klavierbegleitung.
Und damit auch jeder sieht, dass er es ernst meint, wird er im Frack auftreten. Wielange das “Musicalrockviech” allerdings ganz gesittet im Metropol croont, steht auf einem anderen Blatt.

Mà¡tà© Kamarà¡s – »Unplugged Musicalsongs«
28.11.2009 um 20 Uhr im Metropol, Hernalser Hauptstr. 55, 1170 Wien.
Karten: 01-407 77 407 oder www.wiener-metropol.at
Kartenpreise: Loge EUR 26,- und Kat I EUR 19,-
Aus der Reihe: “Musicals, die echte Musicals sind und die man gerne in Wien spielen könnte statt Karaokeproduktionen, die als “Musicals” verkauft werden” (aber das nur so nebenbei). Gefühlvoll gesungen von Arne Stephan.
Link
- Arne Stephan @YouTube
Links
- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk