Archiv - News
Martin Bruny am Sonntag, den
1. Februar 2009 um 01:44 · gespeichert in Event-Tipps
| 5. März 2009 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
Die Neue Tribüne Wien: “Dietrich & Leander” - Protokoll einer geheimen Begegnung
von Beatrice Ferolli
Es spielen: Beatrice Forler und Martina Lechner
Regie: Erhard Pauer
Zwei Studentinnen des Konservatoriums platzen in eine Audition und wollen dem Direktor ein Stück vorführen, das eine von ihnen im Nachlaß ihrer Großmutter gefunden hat. Es handelt sich um eine Begegnung zwischen Zarah Leander und Marlene Dietrich im Ladies -Room eines deutschen Hotels in dem die beiden nachweislich eine Nacht unter demselben Dach verbracht haben. Durch einen Zufall sind sie dort anderthalb Stunden festgehalten. Welche Geheimnisse aus ihrem Leben haben die beiden Stars ausgetauscht? Hat die Begegnung tatsächlich stattgefunden?
Premiere Donnerstag 5. März 2009
Weitere Vorstellungen: 6. - 20. März 2009,
jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
Beginn: 20.00 Uhr
weitere Informationen und Kartenbestellungen unter
Tel.: 0664 / 23 44 256, per email: office@tribuenewien.at
Martin Bruny am Donnerstag, den
15. Januar 2009 um 11:11 · gespeichert in Musical, News, Ausbildung
Ein Castingportal der UFA Film & TV Produktion GmbH in Zusammenarbeit mit RTL Radio, Stage Entertainment und MySpace geht im Februar 2009 an den Start. Auf www.yourchance.de haben Talente, neue Gesichter und Menschen mit besonderen Begabungen die Möglichkeit, sich zu registrieren und Bewerbungsvideos für Castings online zu stellen.
In der Startphase wird die UFA auch redaktionelle Beträge rund um das Thema Casting online stellen: Tipps, Interviews mit Schauspielern und vieles mehr.
Das erste Casting wird für die SWR-Ratesendung “Sag die Wahrheit”, die von der Ufa-Tochter Grundy Light Entertainment hergestellt wird, durchgeführt.
Martin Bruny am Donnerstag, den
15. Januar 2009 um 00:11 · gespeichert in Theater
Am 23. Februar 2009 findet im 3raum-Anatomietheater die Premiere von “Pension Fritzl - eine Keller-Soap” statt. Die Ankündigung dieser satirischen Theaterproduktion hat mittlerweile internationales Aufsehen erregt. The Associated Press berichtet darüber ebenso wie die amerikanische Klatschbase Perez Hilton.
Österreichische Medien halten sich bei ihrer Berichterstattung zum Teil noch zurück, wie beispielsweise der Standard, der einen Vorankündigungstext der APA im Kulturteil gut versteckt hat.
Wer ein wenig mehr über das Aufsehen erfahren will, das die Produktion im Vorfeld erregt, surft am besten in die Schweiz. Auf der Website “20 minuten” ist zu lesen:
Als einen «unglaublichen Skandal der nach harten Konsequenzen ruft» bezeichnete der rechtsorientierte Landtagsabgeordnete und Kultursprecher der FPÖ-Wien, Gerald Ebinger, das Vorhaben des Künstlers.
Kramar, so der Abgeordnete, «möchte durch sein unappetitliches Schauspiel nicht nur die Amstettnerinnen und Amstettner verunsichern und verärgern, sondern hat zeitgleich offenbar vor, dem österreichischen Volk einen unbeschreiblich grossen Schaden im Ausland zuzufügen», schreibt er in einer Pressemitteilung. Ebinger droht mit der Schliessung des Theaters.
Ganz im Fahrwaser der KRONE (oder auch der BILD) schwimmt ausgerechnet die Plattform “Gegen Sexuelle Gewalt”. Hier liest man:
…das schwere Leid des betroffenen Opfers Elisabeth und deren Kinder seine Phantasie erst angestoßen? Der sadistische Sexsoziopath-Folterer- Fritzl aufs Postest der Verewigung gestellt, da findet man keine Worte mehr für soviel Empatielosigkeit dieses Theatermachers in Wien!
Das ist ÖSTERREICHS KUNST-BEGRIFF ?
Man nehme einen der traurigsten brutalsten Sadisten & Sexverbrecher Österreichs und gibt ihm noch eine satirische BÜHNE um nie in Vergessenheit zu geraten, wie berühmt er wurde durch seine Grausamkeit, nicht nur im Internet »YouTube,« nein, auf Wiens Bühne von !
Kaum haben die Opfer begonnen ein neues Leben zu beginnen, hat ein Künstler die Idee UND MACHT ALLES ZU NICHTE, da auch Elisabeth F. die Krone lesen wird.
Wie empathielos den Kindopfern dem Menschen Elisabeth (F.)-und ihren 6 Kindern gegenüber sein? Wie verachtend pervers muss man sein, um damit berühmt zu werden, noch Geld zu machen, Herr Hubsi Kramar?
Ist das der Sinn der österreichischen Kunst und deren Verantwortlichen Ministerin Schmied?
So muss ich sagen dass ist eines der grausamsten Länder, das aus dem Kriegs -Holocaust nichts gelernt hat, sondern ihre Sadisten weiter herangezüchtet hat, da sich am Leid der sadistisch gequälten, vergewaltigten als Sklaven gehaltenen Person, Elisabeth und deren Kinder, erst ihre Phantasien anspringen, sich davon anregen lassen, sieht man ebenfalls in der Kunstszene Österreichs den Werte Verfall!
Postings über “The Producers - Frühling für Hitler” findet man auf der Homepage dieses Vereins nicht. Ganz offensichtlich wird hier mit anderen Maßstäben gemessen und nichts anderes als die Freiheit der Kunst an sich in Frage gestellt.
Aus einer Aussendung des Klubs der Freiheitlichen:
Im Jahr 2006 eröffnete Kramar das 3raum Anatomietheater in Wien Landstraße, welches durch das Wiener Kulturamt für 4 Jahre - also bis 2010 - subventioniert wurde. Nun seien vor allem Bürgermeister Häupl, aber auch der Wiener Kulturstadtrat am Zug, dieses abscheuliche Vorhaben des Herrn Kramar zu beenden, bevor es noch begonnen hat.
Hier also eine eindeutige Empfehlung: Ja, man sollte sich “Pension Fritzl” ansehen. Wir leben in einem Land, in dem die Heuchelei, Sensationsgier und die Abgeschmacktheit keine Grenzen kennen. Wir leben in einem Land, in dem die Innenministerin die Ärmsten der Armen, nämlich Flüchtlinge, via Hochglanzmedien zynisch verspottet (”Ich habe nach den Gesetzen vorzugehen, egal ob mich Rehlein-Augen aus dem Fernseher anstarren oder nicht”, ORF.at) - all das wird von den KRONE-Lesern eifrig Tag für Tag konsumiert. Wenn es aber dann darum geht, die eigene Verderbtheit im Theater, satirisch gebrochen, vorgehalten zu bekommen, dann ist Schluss mit lustig. Tickets für “Pension Fritzl” sind ab sofort erhältlich.
PENSION FRITZL - Eine Keller Soap
Im Keller unterm Teppich: Tiefer gehts nicht mehr. Einfach: Nieder-Österreich
ab 23. Februar im 3raum-anatomietheater
3. Beatrixgasse 11
Knapp vor dem Fritzl-Prozess startet die Keller-Soap “Pension Fritzl”. In der “Pension Fritzl” tummeln sich die bekanntesten und beliebtesten Österreicher: Der Herr Fritzl, der Fritzlsohn, die Fritzltochter, die Fritzlfrau, das Fritzlstein-Monster (noch nicht so bekannt, aber das kommt schon noch), eine Runde von »echten« Experten und Promis als Überraschungsgäste. »Pension Fritzl« live - Premiere ist am 23.2.09. Alles, was Sie immer schon über die Fritzl wissen wollten. Solange der Prozess dauert, wird die Pension Fritzl runderneuert
Karten (18€/ 12€ erm.): 0650 / 323 33 77 oder onLine reservieren
Regie: Hubsi Kramar
Idee: Hermann Fritzl
mit: Lucy Mc Evil, Hubsi Kramar, ER-ICH, Heidi Gross, Bernd Charabara, Rainer Fussgänger, Julia Karnel, Hannes Lengauer, Felix Lenz, Eva Schuster, Iris Maria Stromberger, Tini Trampler, Josef Trimmel, Sascha Tscheik, Mathias Wiltsche
Produktion: Alexandra Reisinger
Kostüme: Hanna Hollmann
Martin Bruny am Montag, den
12. Januar 2009 um 17:36 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. Januar 2009 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Harmer’s Bar: Carole Alston Live
jazz@harmersbar am 15.01.2009 ab 19:30 Uhr
Ein ganz besonderer Abend steht am 15.1. in Harmer’s Bar auf dem Programm. Zum ersten Mal steht eine Sängerin im Mittelpunkt, zu der schon Leonard Bernstein sagte: “My god, you are fabulous.” Carole Alston besticht durch Charisma, Tiefgang und eine Stimme “as dark and sweet as molasses” (Financial Times). Ihre typische Gospel- und Soulnote, die gutem Jazz fast immer zugrunde liegt, unterstreichen Erwin Schmidt stilgerecht an der Hammond B3 und Christian Havel an der Gitarre. MC Andi Weiss sitzt wie immer am Schlagzeug.
Carole Alston - Stimme,
Erwin Schmid - Hammond B 3,
Christian Havel - Gitarre,
Andi Weiss - Schlagzeug
www.carolealston.com
Harmer’s Bar
Ottakringerstraße 118-120
1160 Wien
Reservierungen bitte bei
Fr. Laimer 01/4881617
www.harmersbar
Martin Bruny am Sonntag, den
11. Januar 2009 um 20:57 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. Januar 2009 |
| 10:30 | bis | 11:30 |
ROSA sind Lisi, Lisa und Jasmin – drei ausgebildete Sängerinnen und Tänzerinnen, alle mit Erfahrung auf dem Kindersektor – die Kinder zum Mitmachen animieren
ROSA ist ein völlig neues Kinderkonzept, Popsongs zum Mittanzen und Mitsingen, verpackt in eine kleine Show für Kinder von 3-10 Jahren.
ROSA »ROSAWELT VOL.1« ist die erste CD der Band mit allen Liedern aus der Show, sowie den Abenteuern von ROSA in Fantasia als Hörspiel. LUDWIG HIRSCH lässt als Erzähler die Kinder tief in die Fantasiewelten eintauchen.
Und für alle Kinder, die dann noch immer nicht genug haben, gibt’s die schönsten Lieder als Bonus Tracks in Karaoke Version zum selber mitsingen.
Die CD ist ab 15.1.09 im Handel erhältlich, sowie über die Website www.scheibmaier.at oder www.rosawelt.at zu bestellen.
Eine DVD von ROSA wird im Frühjahr 2009 erscheinen.
CD Präsentation
Am 15. Jänner um 10.30 Uhr im Theater Akzent/Podium,
Theresianumgasse 18, 1040 Wien.
Martin Bruny am Samstag, den
10. Januar 2009 um 22:38 · gespeichert in Event-Tipps
| 19. Januar 2009 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
k.spiele.montagabend
Gershwin On A String
mit Tini Kainrath, Willi Resetarits & StringFizz
Mo, 19. Jänner 2009, 20.00 Kammerspiele
Das neue Programm von StringFizz mit den beiden Stimm-Ikonen Tini Kainrath und Willi Resetarits ist eine Reise durch die wundervolle Vielfalt des Gershwin-Songbooks.
Beginnend mit einer fulminanten Ouvertüre des Streichquartetts werden 20 Songs von ihrem ursprünglichen Swingcharakter befreit und in ein Klangbild verwandelt, das dem Empfinden des beginnenden 21. Jahrhunderts entspricht.
Die Arrangements von Michael Radanovics »entschmalzen« und erfrischen längst abgehörte Superhits wie »Summertime« oder »I Got Rhythm« und machen diese zu einem aufregenden Hörerlebnis. Angeblich wird es auch textlich einige Überraschungen geben! Man darf gespannt sein…
String Fizz:
Veronika Gottfried - Violine
Sophie Gansch - Vionline
Ines Miklin - Viola
Marianne Bruckner - Violoncello
Martin Bruny am Freitag, den
9. Januar 2009 um 18:49 · gespeichert in Event-Tipps
| 15. August 2009 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Korneuburger Musiksommer: On This Night Of A Thousand Stars
Samstag, 15. August 2009, 20.00 Uhr
Korneuburg, Rathausplatz, Guggenberger Halle
Musicalgala mit Carin Filipcic, Bettina Mönch, Andreas Bieber und Drew Sarich; am Klavier: Herbert Pichler (»Dancing Stars«) und Melodien aus: Cole Porters KISS ME KATE und ANYTHING GOES, Rogers’ & Hammersteins SOUND OF MUSIC und CAROUSEL, Mel Brooks’ THE PRODUCERS, Andrew Lloyd Webbers EVITA, Frank Wildhorns RUDOLF, John Kanders CABARET, Irving Berlins ANNIE GET YOUR GUN u. a.
Martin Bruny am Freitag, den
9. Januar 2009 um 10:57 · gespeichert in Listen, Wien, Theater
Dress Circle ist für alle musicalbegeisterten London-Besucher eine Pflichtstation bei jeder Reise in die Musicalmetropole Englands. Man findet dort nicht nur immer die aktuellsten Cast CDs, sondern auch Raritäten aus aller Welt, und wenn man sich mit den Leuten da ein wenig unterhält, bekommt man durchaus auch so manchen Tipp, welche Plattenneuerscheinungen gerade am empfehlenswertesten sind. Das Konzept des Shops wurde vielfach kopiert und nie erreicht, die Angestellten sind freundlich, die Atmosphäre im “Showbiz Shop” ist einzigartig.
30 Jahre Dress Circle, das war Anlass genug für den Shop, eine Umfrage nach den beliebtesten Musicals der letzten 30 Jahre zu starten. Das Ergebnis ist nun nicht wahnsinnig überraschend, spiegelt aber teilweise ganz gut das wider, was in London recht erfolgreich war und ist (oder hätte sein können):
1st Place Wicked
2nd Place Les Misà©rables
3rd Place The Phantom of the Opera
4th Place Sweeney Todd
5th Place Rent
6th Place The Rocky Horror Show
7th Place The Lord of the Rings
8th Place Blood Brothers
9th Place West Side Story
10th Place Hairspray
“Les Misà©rables” am zweiten Platz. So mancher Amerikaner mag das wohl am wenigsten verstehen. Schlicht und einfach deswegen, weil die “Broadway-Leute” Les Mis noch nie mochten. Im Mai 2008 ist die überarbeitete Taschenbuchauflage von “Broadway Musicals: The 101 Greatest Shows of All Time” (Ken Bloom, Frank Vlastnik und Jerry Orbach) erschienen. Die Autoren haben sich für diese Neubearbeitung dazu entschieden, 5 Shows rauszukicken und dafür 5 neue reinzunehmen. Entfernt wurden: “Les Misà©rables”, “George White’s Scandals”, “A Connecticut Yankee”, “The Full Monty” und “Destry Rides Again”. Hinzugefügt hat man: “Grease”, “Sunday in the Park with George”, “Wicked”, “Grey Gardens”, “Avenue Q” und “The Drowsy Chaperone”. Natürlich darf man die Frage stellen, ob ein Buch, in dem die besten 101 Broadway Musicals gelistet sind und das auf Les Mis verzichtet, so umwerfend relevant sein kann, aber mein Gott, es ist eben der Broadway, und da gelten andere Gesetze als in Europa.
Das hat man nicht zuletzt bei Mel Brooks’ “The Producers” gemerkt - einer Show, die für den Broadway maßgeschneidert war und es im deutschsprachigen Teil Europas bisher schwer hat.
Um den wunderschönen Saal des Wiener Ronacher vollzubekommen, ist nun auch das letzte “Tabu” gefallen. Hat man es bisher vermieden, einen Konnex zu Hitler in der Promotion für das Musical herzustellen, ist er nun zum Plakatsujet mutiert.
Das soll nun keine Kritik sein, im Gegenteil. Das wäre vermutlich kein so übler Weg gewesen, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Etablissement zu lenken. Und wenn Mel Brooks zur Premiere erschienen wäre, hätte er sicher einen Kamm bei sich gehabt, wenn Sie wissen, was ich meine …
Von wegen, “The Producers” ist kein Hitler-Musical, kann man nun mit Hinweis auf eben dieses Plakat sagen, egal ob gerechtfertigt oder nicht.
Martin Bruny am Samstag, den
3. Januar 2009 um 18:07 · gespeichert in Literatur
Mit zwölf Jahren, so besagt es seine offizielle Biographie, begann der Schriftsteller Benjamin Lebert (geboren 1982) zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman: “Crazy”. Ein Bestseller, übersetzt in 33 Sprachen und auch als Kinoverfilmung ein Hit. Mit “Der Vogel ist ein Rabe” (2003) und “Kannst du” (2005) bewies Lebert, dass er keine Eintagsfliege ist. Für seinen Verlag Kiepenheuer & Witsch und die Öffentlichkeit blieb er freilich der Nachwuchsautor, Jungautor, bis hin zum Teenieidol, da gibt es Etiketten und Schubladen genug. Sein Zielpublikum ortete man großteils bei jugendlichen Lesewilligen, daher wurden die Romane Leberts durchwegs als Taschenbücher erstveröffentlicht. Das hat ein wenig das Prestige von Hollywoodfilmen, die direkt auf DVD veröffentlicht werden, weil sich ein Kino-Release nicht rechnet.
Mit seinem neuesten Roman, “Flug der Pelikane”, ist Benjamin Lebert nun in der Hardcover-Liga angekommen und zeigt damit, so die Werbelinie des Verlags, “dass er eine feste Größe in der Literatur geworden ist”.
Worum geht’s in “Flug der Pelikane”?
Anton hält nichts mehr. Eleanor hat ihn verlassen, sein Job als Altenpfleger bietet keine Perspektive, und in Hamburg fühlte er sich noch nie zu Hause. Sein Ausweg: Pfannkuchen backen bei Onkel Jimmy in Manhattan.
Onkel Jimmys Luncheonette, das sind 30 geflieste Quadratmeter, 10 Stühle, drei Angestellte, 150 Gerichte auf der Speisekarte, Hektik am Grill, ein ständiges Kommen und Gehen – und trotzdem so etwas wie ein Zuhause. Das liegt vor allem an Jimmy, der alles im Griff und immer ein freundliches Wort für den Gast hat, und am prompten und zuvorkommenden Service, der selbst die abwegigsten Sonderwünsche zur vollsten Zufriedenheit erfüllt.
Jimmys Welt besteht neben der Luncheonette, dieser Insel im Trubel Manhattans, aus einer anderen, der Öffentlichkeit lange nicht zugänglichen Insel: Alcatraz. Alles, was es über die legendäre Gefängnisinsel in der Bucht von San Francisco an Informationen gibt, findet sich in Jimmys großer weißer Kiste – und abrufbereit in seinem Repertoire von Fakten, Theorien und Anekdoten. Sein Hauptinteresse gilt dem berühmten Ausbruchsversuch von 1962, bei dem es drei Häftlingen tatsächlich gelang, die Gefängnismauern zu überwinden. Jimmys vehement vertretene Mindermeinung: Sie haben es geschafft, an Land zu kommen und eine neue Existenz zu führen. Anton gerät in den Sog dieser Geschichten und stößt dabei auf Stationen seiner eigenen Vergangenheit, denen er lieber auch entkommen wäre. Und er erkennt, warum es lebensnotwendig sein kann, daran zu glauben, dass man den Verhältnissen entfliehen kann.
“Flug der Pelikane” erscheint am 27. Februar bei Kiepenheuer & Witsch. Ein Audio-4-CD-Set wird im Lübbe Verlag für 2009 vorbereitet.
Benjamin Lebert: Flug der Pelikane
Roman
ISBN: 978-3-462-04095-1
Erscheinungsdatum: 27. Februar 2009
208 Seiten, Gebunden
Euro (D) 14.95 | sFr 26.90 | Euro (A) 15.40
Benjamin Lebert: Flug der Pelikane
Audio CD (4 CD-Set)
Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 378574109X
ISBN-13: 978-3785741092
Euro 19.99
Martin Bruny am Donnerstag, den
25. Dezember 2008 um 09:27 · gespeichert in Netz, Pop
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- davedays @YouTube
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