Martin Bruny am Montag, den
22. Dezember 2008 um 20:33 · gespeichert in Netz, TV, Pop, Tonträger
Ramesh Nair ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Wiener Musicallandschaft, sei es als Darsteller oder in den letzten Jahren verstärkt als Choreograph und Gründer der “Sophistikids”.
Am Ende passiert dem “Musicaldarsteller” Nair nun als Galionsfigur einer Werbekampagne des Telekommunikationsunternehmens tele.ring der Traum vieler Musicaldarsteller: ein Sprung in die Popcharts.
Die Signation des Werbespots “Frag doch den Inder” wurde vom Plattenlabel MGSound/HitSquad zur Popnummer ausgebaut, ein Video steht auf YouTube (Link –> hier) bereit. Jetzt fehlen nur noch Fans, die sich die Scheibe auch kaufen und für Airplay im Radio sorgen.
Martin Bruny am Freitag, den
19. Dezember 2008 um 23:30 · gespeichert in Theater
Zu Gast bei “Apropos Musik. Das Magazin” war am 7. Dezember 2008 Michael Kunze, Librettist und Songwriter. Was die Moderatorin Irene Suchy mit einer zugegeben recht provokanten Frage entzündete, im Folgenden kurz zitiert:
Irene Suchy: Sie arbeiten jetzt zum ersten Mal an einer Oper. Ist da noch mehr Demut vom Librettisten erfordert, noch mehr Zurückstecken oder Verzicht manchmal, also vom Librettisten. Wenn man mit Turrini gesprochen hat … Ist das stärker … oder wie verändert sich Ihre Arbeit als Librettist an einer Oper nun?
Michael Kunze: Also es ist prinzipiell so, dass ich nicht auf die Knie gehe vor Komponisten. Ich habe mein Leben lang mit Komponisten gearbeitet, und ich kenne sehr gut ihre Begrenzungen. Und ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass der Komponist ein gottbegnadeter Künstler ist, während der Librettist lediglich ein Zuträger ist. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, der Komponist ist jemand, der meine Geschichte illustriert, und ich sehe ihn auch als Illustrator.
Irene Suchy: Jetzt, wir haben schon kurz Geld angeschnitten und Wertschätzung. Die Tantiemenverteilung zwischen Librettist und Komponist oder Librettistin und Komponistin, ist, seit es Tantiemen gibt, also seit Beginn des 20. Jahrhunderts, immer wieder ein Konfliktstoff. Brecht/Weill - Dreigroschenoper - Brecht will 60 Prozent. Wie halten Sie das?
Michael Kunze: Ja, also generell ist es ja so, dass wir hier drei Autoren haben: den Komponisten, den Buchautor und den so genannten Lyricisten oder Liedertexter. Ich bin in meiner Person zwei Autoren, insofern stünden mir an sich zwei Drittel zu, und nach den amerikanischen Musiktheaterregeln wären es auch zwei Drittel, aber aus Kollegialität hab ich immer nur 50:50 vereinbart. Wie kommt man überhaupt dazu, zu glauben, dass der Komponist wichtiger ist bei der Erzählung einer Geschichte? Die Geschichte ist doch das wichtigste. Ich kenne ja die öffentliche Beurteilung, und da ist es nun mal leider so, dass der Komponist als Schöpfer des Werkes gilt. Es ist ein Kindermärchen, dass er das ist. Aber wenn die Leute das glauben wollen, sollen sie es halt glauben. Also das stört mich überhaupt nicht. Meine Eitelkeit ist mir nicht so wichtig wie die Entstehung eines Werkes. Und selbstverständlich gönne ich dem Komponisten die Befriedigung seiner Eitelkeit, aber er hat mit der Schaffung des Werkes nur seinen Anteil, und 50 Prozent ist schon sehr hoch gerechnet.
Weitere Aussagen bezüglich Komponisten
Michael Kunze: Als Librettist nehme ich in Anspruch, dass ich die Charaktere besser kenne als der Komponist, und ich verlange von dem Komponisten, dass er die Charaktere zeichnet, dass er die Geschichte, die ich erzähle, noch einmal musikalisch darstellt.
Michael Kunze: Da nunmal Komponisten die Leute sind, die gerne im Vordergrund stehen und die auch in der ganzen Tradition immer nach vorne gestellt wurden, und oft auch zurecht, muss ich natürlich sagen, selbstverständlich, gibt es da auch sehr oft viele Werke, wo die Kompositionen einfach überdauert haben und die Libretti eben nicht. Aber ich habe ja nur in meinem Leben ja nicht zu tun mit Puccini und Mozart, das muss man auch mal sagen. […] Die Wertschätzung, die die Oper generell oder das Musiktheater generell dem Komponisten widmet, ist ja eigentlich verdient durch die ganz großen Genies. Gut, jedem gegönnt, dass er mit einem Genie zusammenarbeitet, mir ist es noch nicht passiert.
MUSICAL von John Kander / Joe Masteroff
Nach dem Stück Ich bin eine Kamera von John von Druten und
Erzählungen von Christopher Isherwood
Gesangstexte von Fred Ebb
Deutsch von Robert Gilbert
REGIE: Paul Kribbe & James de Groot
MUSIKALISCHE LEITUNG: Stephen Lloyd
BÜHNE: Manfred Gruber
ENSEMBLE
Cornelia Braun, Franz Frickel, Hans B. Götzfried, Thomas Huber, Stefan Konrad, Christine Lasta, Franziska Lessing, Esther Mink, Markus Pol, Renee, Gernot Romic, Mathias Schiemann, Marion Schüller, Tomas Tomke, Alice van der Beuken, Cornelia Waibel, Julia Waldmayer
“Musical Mamis” ist eine Benefizgala für Babydoll, ein Projekt am Krankenhaus Göttlichen Heiland, welches Teenager, die Mütter und Väter werden, unterstützt und ihnen hilft, ihre Kinder mit Liebe und Verständnis auf die Welt zu bringen! Auf der Bühne stehen jene Frauen, die es schaffen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Es wird getanzt, gesungen und geschauspielert - alles für einen guten Zweck.
Mit: Petra Kreuzer, Caroline Vasicek, Stella Fürst, Ann Mandrella, Susanne Ten Harmsen, Kathleen Tanner, Ann Kozeluh, Sabine Mayer, Eva Maria Scholz, Astrid Golda, Nina Proll, Eva Marold, Marika Lichter
Durch den Abend führt: Oliver Hüther
Martin Bruny am Montag, den
8. Dezember 2008 um 20:38 · gespeichert in Tonträger
Noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wird das Pre-Cast-Album der neuen Frank Wildhorn (Musik)/Jack Murphy (Texte)-Show “Der Graf von Monte Christo” (Highlights) in den Läden stehen. Das Uraufführung des Musicals selbst steigt am 14. März 2009 im Theater St. Gallen.
facts
titel: the count of monte cristo/Der Graf von Monte Christo
artist: Thomas Borchert – Brandi Burkhardt - Patrick Stanke - Mark Seibert - Mathias Edenborn - Jesper Tyden - Pia Douwes – Alexander Goebel
label: hitsquad records
ean: 9120006682916
catalogue: 668291
PC: MG 270
packaging: Digipack
release: 12. Dezember 2008
Arrangements: Koen Schoots
Orchestrierung: Kim Scharnberg
Martin Bruny am Montag, den
8. Dezember 2008 um 01:39 · gespeichert in Theater
Einige Jahre ist es her, dass Frank Wedekinds “Frühlings Erwachen” auf einer Wiener Bühne zu sehen war. 2001 inszenierte Christina Paulhofer am Akademietheater den Klassiker mit David Rott (Moritz), Birgit Minichmayr (Wendla) und Michele Cuciuffo (Melchior Gabor) in den Hauptrollen.
Ab 26. Februar 2009 zeigt das Wiener theater-center-forum eine neue Inszenierung des Schauspiels in einer Bearbeitung von Christoph Prückner.
Darsteller
Wendla Bergmann - Eva-Christina Binder
Lisa Bessel - Eszter Hollà³si
Melchior Gabor - Max Mayerhofer
Moritz Stiefel - Simon Schober
Frau Bergmann - Christine Renhardt
Frau Gabor - Monika Schmatzberger
Weitere Schüler / Jugendliche - David Czifer, Kathrin Herbst, Lukas Kavin
Lehrer / Erwachsene - Christine Renhardt, Monika Schmatzberger, Elisabeth Seethaler, Christoph Prückner
Regie, Stückbearbeitung und Raum: Christoph Prückner
Lichtdesign: Michael Heidinger
Regieassistenz: Kathrin Herbst
Martin Bruny am Dienstag, den
2. Dezember 2008 um 23:47 · gespeichert in Theater
1988, vor 20 Jahren, wurde Gabriel Baryllis Bühnenstück »Butterbrot« in Wien uraufgeführt und traf punktgenau den Nerv der Zeit. Die feinfühlige Komödie über die Verunsicherung seiner Geschlechts- und Leidensgenossen stieß mitten in der damaligen Diskussion über den »neuen« Mann auf riesige Aufmerksamkeit. Eine nicht ganz freiwillige Männer-WG gab Einblick in die männliche Gefühlswelt. Es folgten weltweit 120 Inszenierungen von »Butterbrot«. Dem Stück folgte der Roman, der schnell zum Bestseller wurde und Gabriel Barylli ein breites Publikum sicherte. Bereits ein Jahr später führte er selbst Regie für die dazu adaptierte Filmversion, die ihm 1991 den Bayerischen Filmpreis einbrachte.
Die Handlung:
Durch ihr gemeinsames Single-Dasein gestärkt, sind sich die drei WG-Bewohner Stefan, von Beruf Schauspieler, Martin, ein junger Innenarchitekt, und Peter, der dynamische Schuhladenbesitzer, in einem Punkt einig: Männer und Frauen sind nicht für ein harmonisches Leben in Zweisamkeit bestimmt und passen eigentlich gar nicht zusammen. Mit viel Wortwitz lässt Gabriel Barylli die drei Freunde ebenso brillant wie klischeehaft über das Thema Frauen, Beziehungen und Liebe diskutieren. Doch wie reagiert eine Männerfreundschaft darauf, dass die Basis ihrer Gemeinsamkeiten erschüttert wird, weil einer von ihnen sich allen Theorien zum Trotz doch wieder in eine dieser “Teufelsfallen für Männer” verliebt?
In den Wiener Kammerspielen wird ab 15. Januar 2009 in neuer, prominenter Besetzung das 20-jährige Bühnenjubiläum des Megaerfolgs gefeiert. Es spielen Alfons Haider, Martin Zauner, Michael Dangl in einer Inszenierung von Gabriel Barylli.
Martin Bruny am Montag, den
1. Dezember 2008 um 00:34 · gespeichert in Event-Tipps
6. Dezember 2008
15:00
bis
17:00
Aula der Steyler Missionare: Die Geggis
Ein Musical von teatro für die ganze Familie
Nach dem Buch Die Geggis von Mira Lobe und Susi Weigel
Im Rahmen des Gabrieler Advent
6. Dezember 2008, 15:00 Uhr
Die erfolgreiche Produktion, die im Frühjahr dieses Jahres in der VHS Brigittenau im Rahmen der Wiener Bezirksfestwochen gezeigt wurde, ist nun noch einmal in Mödling zu sehen. Während des Gabrieler Advents werden Die Geggis in der Aula der Steyler Missionare in Mödling gezeigt. Das Musical wurde im Rahmen eines Jahreskurses im Jahr 2007/2008 in der Volkshochschule Brigittenau mit 12 Kindern und Jugendlichen und 2 Schauspielern erarbeitet.
Mit Rita Sereinig, Norberto Bertassi und 12 Kindern und Jugendlichen
Gil: Lucia Muellauer
Rokko: Pamina Reichmann
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. November 2008 um 23:38 · gespeichert in Theater
Das Theater der Jugend zeigt Shakespeares “Komödie der Irrungen” in einer von Thomas Birkmeir erarbeiteten Fassung ab 10. Januar 2009 (Premiere: 13. Januar 2009) im Theater im Zentrum mit zwei Nestroy-Preisträgern in den Hauptrollen.
Stefano Bernardin wurde mit dem österreichischen Theaterpreis in der Kategorie “Bester Nachwuchs” im Jahre 2005 ausgezeichnet (für seine Darstellung des “Jojo” in “Das Herz eines Boxers”; Regie: Thomas Birkmeir).
Sebastian Wendelin erhielt dieselbe Auszeichnung 2008 (als Sebastian in »Der junge Till« von Gregor Barcal und Alex Scheurer sowie in mehreren Rollen in »I Furiosi« nach Nanni Balestrini, Rabenhof Theater).
Es wird turbulent für Antipholus, den jungen Helden in Shakespeares »Komödie der Irrungen«. Was sich der große Dramatiker für den armen Mann aus Syrakus ausgedacht hat, das hat es wirklich in sich. Doch ist in Shakespeares Welt wahrlich nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Als Antipholus von Syrakus auf der Suche nach seinem lange verschollenen Zwillingsbruder nach Ephesus kommt, scheint die ganze Stadt vollkommen verrückt zu spielen. Wildfremde Frauen lassen zum Abendessen nach Hause bitten, sein Diener Dromio macht, was er will, und überhaupt: Rein gar nichts läuft so, wie er sich das vorgestellt hat. Ob das an den schwarzmagischen Kräften liegt, die – Gerüchten zufolge – in der Stadt ihr Unwesen treiben?
Bis Antipholus entschleiert, was es mit diesen seltsamen Vorkommnissen auf sich hat und sich alles doch noch zum Guten wendet, gilt es eine Menge heikler Situationen durchzustehen, Verdächtigungen von sich zu weisen und Prügel einzustecken.
Was tun, wenn auf einmal nicht mehr sicher scheint, wer man selbst eigentlich ist? – William Shakespeares «Komödie der Irrungen†ist nicht nur für Antipholus eine aufregende Reise zur eigenen Identität – große Liebe, Hoffnung, Enttäuschung und die Angst, verrückt zu werden, eingeschlossen.
Ganz im Stile der Verwechslungskomödie angelegt, verweist Shakespeare auf die ewigen Fragen: Wie einzigartig sind wir eigentlich, wie unverwechselbar? Oder sind wir, wie Antipholus in höchster Not feststellt: »nur eine Träne im Ozean«?
KOMÖDIE DER IRRUNGEN nach William Shakespeare
in einer Fassung von Thomas Birkmeir
Regie: Thomas Birkmeir
Bühne: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Irmgard Kersting
Licht: Lukas Kaltenbäck
Antipholus aus Syrakus/Antipholus aus Ephesus: Stefano Bernardin
Dromio aus Syrakus/Dromio aus Ephesus: Sebastian Wendelin
Kapitän/Angelo: Michael Schusser
Adriana: Friederike Ziegler
Luciana: Heidelinde Pfaffenbichler
Juwelendealerin/Julia: Nina C. Gabriel
Bodyguard der Dealerin: Andreas Kammerzelt
Aishe: Bettina Schwarz
Theater im Zentrum
1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 10. Januar 2009; Premiere am 13. Januar 2009 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 26. März 2009
ab 13 Jahren
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. November 2008 um 12:48 · gespeichert in Event-Tipps
20. Dezember 2008
17:00
bis
20:00
Am 20. Dezember 2008 findet am Wiener Friedrich-Schmidt Platz von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr das Finale der Coca-Cola-Weihnachtstruck Tour 2008 statt.
Wer den Coca-Cola-Weihnachtstruck und den Coca-Cola-Weihnachtsmann live sehen möchte, kommt an diesem Tag voll auf seine Rechnung.
Programmpunkte:
- Tamee Harrisson wird neben anderen Hits den beliebten Coca-Cola Weihnachtssong “A Beautiful Time” präsentieren!
- Bastelwerkstatt: Kerzen basteln und schön verziert mit nach Hause nehmen. Außerdem: eine Spiel- und Malecke sowie Weihnachtsgeschichten.
- Coca-Cola-Museum: alles Wissenswerte über die Geschichte von Coca-Cola, über die gesamte Produktpalette und Infos rund um die »geheime Formel« von Coca-Cola. Zusätzlich werden besondere Stücke aus der größten Coca-Cola Privatsammlung Österreichs gezeigt.
- Coca-Cola-Apotheke: Hier erfährt man, wer Coca-Cola erfunden hat und wie. Die Zuschauer werden ins 19. Jahrhundert zurückversetzt und schauen Dr. Pemberton, dem Erfinder von Coca-Cola, über die Schulter.
- Coca-Cola-Weihnachtsshop: jede Menge Original-Coca-Cola-Weihnachtsgeschenke. Die gesamten Einnahmen aus dem Weihnachtsshop gehen an das Projekt »Homeless Football« (in Österreich geleitet von Ex-Nationalteamspieler Gilbert Prilassnig).
- Weihnachtsmann-Wohnzimmer: ein Foto mit dem Coca-Cola-Weihnachtsmann gefällig? Kein Problem! Das Foto kann man dann auch gleich direkt als Postkarte verschicken oder einfach mit nach Hause nehmen.
- Coca-Cola-Weihnachtspost: Weihnachtsgrüße auf Coca-Cola-Weihnachtsmann-Postkarten und ab damit an Familie und Freunde! Einfach Postkarte ausfüllen und einwerfen! Coca-Cola sorgt für die Zustellung!
Keks-Stube: Weihnachtskekse selbst dekorieren, mit nach Hause nehmen oder weiterschenken!