Archiv - News
Martin Bruny am Freitag, den
6. April 2007 um 16:29 · gespeichert in Musical, Broadway, Pop, Tonträger
Am 17. September 2002 veröffentlichte Walt Disney Records eine CD mit dem eher schwammigen Titel “Disneymania”. Das Konzept dahinter freilich war doch ein erfolgversprechendes. Bekannte internationale Sänger und Gruppen interpretieren Disney-Klassiker. Zu hören waren unter anderem Usher (”You’ll be in my heart” aus “Tarzan”), *NSYNC (”When you wish upon a star” aus “Pinocchio”), Ronan Keating (”Circle of life” aus “The Lion King”) oder Christine Aguilera (”Reflection” aus “Mulan”). Die CD schaffte es in den BILLBOARD-Charts bis auf Platz 52, und natürlich an die Spitze der Top-Kids-Audio-Charts. Ein Erfolg? Durchaus, denn im Februar 2003 erreichte die CD in den USA Gold-Status.
Disney behielt das Konzept im Fokus und baute die “Disneymania”Serie Jahr für Jahr aus, schickte die “Disneymania”-Stars auf US-Tour, veröffentlichte “Disneymania 2″, “Disneymania 3″, “Disneymania 4″ und “Disneymania in Concert” auf DVD.
Am 27. März 2007, im Jahr 1 nach Disneys phänomenalen Erfolg mit “High School Musical”, ist nun “Disneymania 5″ erschienen, unter anderem mit den Stars des TV-Hits “High School Musical” (Ashley Tisdale, Vanessa Hudgens, Lucas Grabeel, Corbin Bleu) und der Konzertversion eben dieser Show (Drew Seeley). In die BILLBOARD-Charts stieg die CD in der ersten Woche auf Platz 14 (44.400 verkaufte Einheiten) ein. Und klar: In die BILLBOARD-Children-Charts katapultierte sich die Scheibe von 0 auf Platz 1. [Story]
Martin Bruny am Freitag, den
6. April 2007 um 12:19 · gespeichert in Theater, Fotos

Na klar wird das ein Erfolg, kann man jetzt im Nachhinein sagen, angesichts all der ausverkauften Vorstellungen der Wiener Volksopern-Produktion “Tanzhommage an Queen” - und praktisch durchgehend positiven Kritiken nach der Premiere am 4. März 2007. Klar kann man mit Songs von Queen nur erfolgreich sein. Aber eine ganz so sichere Sache war es nun nicht wirklich. Die Musik von Queen ist zwar “in” wie nie - es gibt Musicalshows mit Queen-Songs, es gibt Events, bei denen ein Konzert der Gruppe auf riesigen Leinwänden in großen Konzerthallen gezeigt wird, durch die Planetarien der Welt tingelt eine Queen-Lasershow und und und - würde man aber all diese “Bearbeitungen” der Rockopernsongs von Queen besuchen, man wäre wohl vermutlich bald übersättigt - und auch von der extrem unterschiedlichen Qualität dieser Shows enttäuscht.
Was die Wiener Volksoper mit “Tanzhommage an Queen” bietet, zählt von der Idee und Umsetzung her sicher zu den Highlights all der von Queen inspirierten Performances.
Schon vor der Show merkt man, dass man es nicht mit dem, sagen wir mal “normalen” Volksopernpublikum zu tun hat. Das durchschnittliche Alter ist deutlich niederiger, ganz junge Kids stürmen geradezu die Shows und beleben das ganze Theater. Zu Beginn der Tanzhommage herrscht noch ein wenig Unsicherheit, so als würden sich manche fragen: Dürfen wir klatschen? Geht Szenenapplaus? Mit der zunehmend an Fahrt gewinnenden Vorstellung gehen diese Bendenken aber verloren. Szenenapplaus sowieso nach jedem Song, im zweiten Akt wird mitgeklatscht, was das Zeug hält.
Die nicht gar so beeindruckende Tonqualität der hausinternen Soundanlage stört im Laufe des Abends immer weniger, dafür sorgen die hervorragende Lichtregie und das einfallsreiche Set- und Videodesign von Dimitrij Simkin. Freddie Mercury ist praktisch die ganze Show über mehrfach auf der Bühne: durch seine Songs, als Projektion auf Leinwänden, als riesiges Abbild auf einem beweglichen Podest und verkörpert durch Darsteller. Eine weitere Dimension gewinnt das Spiel mit Queen durch die Variation mit Maßstäben. Mal zoomt man meterhoch in das auf Leinwände projizierte enthusiasmierte Gesicht von Mercury, mal liegt “er” überlebensgroß als Teil des Setdesign auf der Bühne, und die Darsteller tanzen auf seinen zur Landschaft geformten Knien.

Wenn dann am Beginn des zweiten Akts das Kinderballett zum Ballett der Wiener Volksoper und Staatsoper dazukommt, haben wir auch noch das dutzendfach personifizierte leibhaftige Kindchenschema auf der Bühne, und ab da ist auch das Publikum nicht mehr zu halten. Massenszenen auf der Bühne werden von der begeisterten Zuschauermasse gefeiert. Ist der eine oder andere am Anfang der Show vielleicht einen Moment lang enttäuscht, etwa weil bei der ersten Nummer “We Will Rock You” ein Tänzer tatsächlich selbst singt, und das nun nicht gerade wie Freddie Mercury, entwickelt die Show mit zunehmender Dauer auf so vielen Ebenen eine rasante Dynamik, dass man gar keine Zeit hat, um das, was man erlebt, zu hinterfragen. Man taucht einfach ein.
“Tanzhommage an Queen” ist in vieler Hinsicht eine Weiterentwicklung von Ideen, die in den Videos von “Queen” aufgetaucht sind, beispielsweise in den Szenen zu “Bicycle Race” oder “I want to break free”. Ganz ausgezeichnet sind aber jene Umsetzungen, die zwar auf der (Video-)Ästhetik Queens aufbauen, dann aber doch einen Crossover in eine völlig eigenständige tänzerische Gestaltung schlagen. Das gelingt beispielsweise mit “The Invisible Man” ganz hervorragend.
Star des Abends und der Sequenz “The Invisible Man” ist Daniil Simkin, in Ballettkreisen schon lange als “Wunderkind” gefeiert. Geboren 1987 in Nowosibirsk, hat er schon früh in Wien Wettbewerbe gewonnen und mit seinen nie endenwollenden Pirouetten und leichten Sprüngen sein Publikum begeistert. Seit vergangenen September ist er am Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagaiert. Bei der Produktion “Tanzhommage an Queen” ist es seinem Genie zu verdanken, dass dieser Abend für Momente ins Magische abhebt, wenn Tanzszenen von ihm auf die Bühne gezaubert werden, die man sonst nur von einer gefilmten Szene, reichlich nachbearbeitet mit Tricktechnik und ausgeklügelter Schnitttechnik, erwarten würde.
Gregor Hatala, Erster Solotänzer der Wiener Staatsoper, Mihail Sosnovschi, Halbsolist der Wiener Staatsoper, überzeugen vor allem in ihrer gemeinsamen Szene “Who Wants To Live Forever”.

Etwas viel Besseres kann man eigentlich nicht über eine Show sagen, als dass man während dieser kurzen Zeit, die viel zu schnell vergeht, alles andere um sich herum vergisst und am Ende bedauert, dass der Kartenschalter schon geschlossen ist und man die Tickets für die nächste Vorstellung erst frühestens am nächsten Tag kaufen kann. Die weiteren Vorstellungstermine: 11. April 2007, 20. Mai 2007, 14. Juni 2007.
Songs (Besetzung vom 13. März 2007):
God Save The Queen
Death On Two Legs
We Will Rock You (Patrick Hullmann, Ensemble)
Don’t Stop Me Now (Gregor Hatala, Ensemble)
Live At Wembley (Patrick Hullmann)
A Kind Of Magic (Patrick Hullmann, Karina Sarkissova, Dagmar Kronberger)
Crazy Little Thing Called Love (Emilia Baranowicz, Samuel Colombet, Andrà¡s Lukà¡cs, Ensemble)
My Melancholy Blues (Samuel Colombet, Emilia Baranowicz, Florian Hurler, Ensemble)
Love Of My life (Irina Tsymbal, Mihail Sosnovschi)
It’s A Hard Life (Mihail Sosnovschi, Ensemble)
Don’t Try So Hard (Daniil Simkin, Andrà¡s Lukà¡cs)
I Want To Break Free (Una Tubocic Vladimir Snizek)
You Take My Breath Away
Dear Friends (Mihail Sosnovschi)
Bohemian Rhapsody (Mihail Sosnovschi, Gregor Hatala, Karina Sarkissova, Ensemble)
—-
Innuendo
We Will Rock You (Studierende der Ballettschule der Wiener Staatsoper)
Tie Your Mother Down
Lazing On A Sunday Afternoon (Vladimir Snizek)
Seaside Rendezvous (Vladimir Snizek, Ensemble)
Radio Ga Ga (Ensemble und Studierende der Ballettschule der Wiener Staatsoper)
Killer Queen (Dagmar Kronberger, Andrà¡s Lukà¡cs)
Fat Bottomed Girls (Karina Sarkissova, Andrà¡s Lukà¡cs)
Bicycle Race (Ensemble und Studierende der Ballettschule der wiener Staatsoper)
The Invisible Man (Daniil Simkin)
Another One Bites The Dust (Daniil Simkin, Dagmar Kronberger, Ensemble)
In The Lap Of The Gods
Save me (Gregor Hatala, Mihail Sosnovschi)
Who Wants To Live Forever (Gregor Hatala, Mihail Sosnovschi)
Bijou
The Show Must Go On (Ensemble)
We Are The Champions (Ensemble)
—————————————————————-
Choreographie, Inszenierung, Konzept, Kostüme: Ben van Cauwenbergh
Musik: Queen
Bühne, Konzept, Videoprojektion: Dimitrij Simkin
Licht: Thomas Märker, Manfred Straube
Choreographie des Kinderballetts: Nadia Deferm
Einstudierung: Ben van Cauwenbergh, Tom van Cauwenbergh; Michael Kropf (Kinderballett)
Es tanzen: das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper sowie Studierende der Ballettschule der Wiener Staatsoper
Choreographische Assistenz und Abendspielleitung: Michael Kropf, Lukas Gaudernak, Ivan Jakus, Vesna Orlic
Regieassistenz und abendspielleitung: Rudolf Klaban
Inspizienz: Franziska Blauensteiner
Kinderbetreuung: Brigitte Lehr
Technische Gesamtleitung: Friedemann Klappert
Technische Einrichtung: Andreas Tuschl
Beleuchtung: Wolfgang Könnyü
Tontechnik, Videotechnik: Martin Lukesch, Wolfgang Vrbicky
Leitung Kostümabteilung: Doris Engl
Leitung Maske: Peter Köfler
Produktionsbetreuung Dekoration: Herbert Kienast
Produktionsbetreuung Kostüme: Stephanie Bäuerle
Dekorations- und Kostümwerkstätten der Theaterservice GMBH: Paul Zündel, Annette Beaufays
Premiere: 4. März
Martin Bruny am Freitag, den
30. März 2007 um 21:57 · gespeichert in Musical, Pop, Tonträger
Am 26. Juni 2007 veröffentlicht Sinà©ad O’Connor in den USA ihre neue Doppel-CD “Theology”. 20 Jahre nach ihrem Plattendebüt (”The Lion and The Cobra”) bringt sie ein neues Set an Coverversionen und selbst komponierten Liedern. Als eine der drei Coverversionen interpretiert O’Connor Andrew Lloyd Webbers “I don’t know how to love” aus dem Musical “Jesus Christ Superstar”.
Sinead über ihre neue CD:
“Theology” is an attempt to create a place of peace in a time of war. It is my own personal response to what has taken place and is affecting everyone around the world since and including September 11, 2001. I simply wanted to make a beautiful thing which inspires me. [Story]
Martin Bruny am Freitag, den
30. März 2007 um 13:44 · gespeichert in Musical, Wien, Theater
Die österreichische Theaterzeitschrift “Bühne” bringt in Ihrer aktuellen Ausgabe ein Interview mit Musicaldarsteller Rasmus Borkowski, der von 6. bis 9. April 2007 im Wiener Raimund Theater als “Jesus” in Andrew Lloyd Webbers Rockoper “Jesus Christ Superstar” zu sehen sein wird. In diesem Interview wird unter anderem Borkowskis Einstellung zum Musicalbetrieb in Wien behandelt. Borkowski:
Es gibt Musicaldarsteller, die sich danach sehnen, irgendwann am Broadway aufzutreten. Ich möchte wieder nach Wien. Ich bin hier mit großartigen Schauspielern, Regisseuren, Produzenten in Kontakt gekommen, die sehr stark an junge Leute glauben. In Wien funktioniert das Musical nicht nur kommerziell, sondern auch künstlerisch. Man wird respektiert, auch von den Leuten aus dem Sprechtheater, und lernt ohne Ende. (…) Ich spiele [derzeit] erstmals in einer großen kommerziellen Produktion in Deutschland, und es ist toll: Aber es ist einfach etwas anderes, wenn du in einem Theater spielst, das eine Geschichte hat - oder in einem Gebäude auftrittst, das nur für diese Musicalproduktion erbaut wurde. Man bekommt eine ganz andere Energie.
Auch über seinen ersten Besuch in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus weiß Borkowski eine nette Geschichte zu erzählen:
Ich bin ja sehr unvoreingenommen nach Wien gekommen. Mittlerweile kenne ich die Regeln, ich kenne auch den Wiener Schmäh. Als ich das erste Mal in Wien war, bin ich ins Cafà© gegangen und habe einen Kaffee bestellt. Wie man das in Deutschland so macht: mit Betonung auf dem a. Der Kellner hat sich einfach umgedreht und ist gegangen.
Das ganze Interview ist in der April-Ausgabe der Zeitschift “Bühne” (Seite 42f.) nachzulesen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. März 2007 um 20:57 · gespeichert in Event-Tipps

Im Wiener Kabarett Simpl steigt am 10. April 2007 die Premiere von KRAWUTZI KAPUTZI - STRENGSTES JUGENDVERBOT, einem Musical im Wiener Dialekt mit Susanne Altschul, Claudia Rohnefeld, Sigrid Spörk, Roman Frankl, Otto Jaus, Ronald Seboth und Roman Straka.
———————————————————————
Das Theater im Neukloster in Wiener Neustadt bringt am 5. Mai das Musical “Beth und ihre Schwestern” als europäische Erstaufführung. Das Stück basiert auf dem bekannten Jugendbuch “Betty und ihre Schwestern”, das in den USA unter dem Titel “Little Women” zum Bestseller wurde. “Little Women”, das Musical (Musik von Jason Howland, Lyrics von Mindi Dickstein, Buch von Allan Knee), feierte am 23. Januar 2005 seine Broadway-Premiere, brachte es aber auf insgesamt nur 135 reguläre Vorstellungen (plus 55 Previews). Bereits am 22. Mai 2005 wurde das Stück abgesetzt. Derzeit tourt eine Produktion der Show durch die USA - mit Maureen McGovern als Star.
In Wiener Neustadt liest sich die Cast wie folgt:
Jo March: Pia Lauermann; Meg March: Elisabeth Philipp; Beth March: Julia Ehrentraud; Amy March: Lise Schottleitner; Marmee March: Michaela Mikesch; Professor Bhaer: Alex Bechtloff; Theodore Laurence III., genannt Laurie: Florian Scherz; Mr. Laurence:
Herbert Mitsch; John Brooke, Lauries Lehrer: Daniel Kittl; Tante March: Uli Trauner; Mrs. Kirk: Sabine Berger; Clarissa: Elisabeth Philipp; Braxton Prindergast: Andreas Steiner; Rodrigo: Michael Mayer; Hexe: Lisa Zeiner; Hexe (alternierend): Theresa Mikesch; Troll: Christoph Hirschler; Troll (alternierend): Michael Zeiner; Ritter: Klemens Patek; Rodrigo 2: Theresa Mikesch; Rodrigo 2 (alternierend): Elisabeth Piribauer
Ensemble:
Sabine Berger, Eleonore Faiman, Christoph Hirschler, Katharina Holoubek, Michael Mayer, Magdalena Mikesch, Theresa Mikesch, Andreas Otahal, Klemens Patek, Elisabeth Piribauer, Daniel Preineder, Andreas Steiner, Lisa Zeiner, Michael Zeiner
———————————————————————
Das erste typische Tango-Orchester Österreichs, “Band-O-Neon: Orquesta Tàpica de Tango”, gastiert am 29. April 2007 um 14:00 Uhr und um 19:30 Uhr in der Wiener Kammeroper. Bei dieser Produktion von “hear it here” präsentiert die Formation Tangos aus der klassischen Periode (1880-1917), der Zwischenperiode (1917-1935) und der Zeit des Tango-Nuevo (1935-1948), sowie zeitgenössische Werke. Nähere Infos auf der Website von “Band-O-Neon” und “Hear it Here”.
Tickets gibt es ab 4 Euro an der Kassa der Wiener Kammeroper: ticket@wienerkammeroper.at und 512 02 00 77.
———————————————————————
Am 23. Juni treten die “Sweet Diamonds” (Denis Bolton, Lara Brown & Alison Conner) mit ihrem Programm “A Tribute to Diana Ross & the Supremes” in der Wiener Stadthalle auf. Tickets für diese Veranstaltung gibt es in Kürze bei k-ticket.at.
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. März 2007 um 19:54 · gespeichert in Musical, Broadway, Pop, Tonträger
Länger als geplant hat sich Barbra Streisand mit der Veröffentlichung ihrer neuen CD Zeit gelassen. Am 8. Mai erscheint das 2-CD-Set, das während ihrer US-Tour im Vorjahr aufgenommen wurde. Auf dem neuen Tonträger werden ein paar rare Songs zu finden sein, wie beispielsweise “Unusual way” aus dem Maury-Yeston-Musical “Nine”. In die Schublade “ungewöhnliche Interpretationen” packt man dann wohl am besten “The Music of the Night” aus Andrew Lloyd Webbers Show “The Phantom of the Opera” als “Duett” mit “Il Divo”.
Die vollständige Tracklist:
Barbra Streisand - Live In Concert 2006 track listing Act I 1. Funny Girl Broadway Overture 2. Starting Here, Starting Now 3. Opening Remarks 4. Down With Love 5. The Way We Were 6. Songwriting (dialogue) 7. Ma Premiere Chanson 8. Evergreen (with Il Divo) 9. Come Rain Or Come Shine 10. Funny Girl (dialogue) 11. Funny Girl 12. The Music That Makes Me Dance 13. My Man 14. People (dialogue) 15. People Act II 1. Entr’acte 2. The Music Of The Night (with Il Divo) 3. Jason’s Theme 4. Carefully Taught/Children Will Listen 5. Unusual Way 6. What Are You Doing The Rest Of Your Life 7. Happy Days Are Here Again 8. (Have I Stayed) Too Long At The Fair? 9. William Saroyan (dialogue) 10. The Time Of Your Life 11. A Cockeyed Optimist 12. Somewhere (dialogue) 13. Somewhere (with Il Divo) 14. My Shining Hour 15. Don’t Rain On My Parade (reprise) 16. Smile Produced by: Barbra Streisand & Jay Landers Arranged & Conducted by: William Ross Recorded & Mixed by: David Reitzas http://www.barbrastreisand.com http://www.columbiarecords.com [Story]
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. März 2007 um 11:49 · gespeichert in West End, Musical, Deutschland, Pop
Als TV-Musical ist es Anfang 2006 in den USA erstmals über die Bildschirme geflimmert, der Soundtrack wurde in den Staaten zur meistverkauften CD 2006, Bühnenproduktionen überschwemmen nun geradezu die Vereinigten Staaten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Boom auch das gute alte Europa erreicht.
Jeder europäische “Produzent”, der derzeit eine Aufführung des “High School Musicals” plant, schreibt in seine Presseaussendungen vor allem eines: “europäische Erstaufführung”. Nun, es kann aber nur eine “europäische Erstaufführung” geben (egal in welcher Sprache), und wie es scheint, macht Deggendorf das Rennen, denn die Tanzschule Moving Art feiert am 27. Mai 2007 die vermutlich definitive europäische Erstaufführung der US-Hitshow.
Weitere Premieren sind in Stuttgart und Wien angesagt. In Stuttgart wird das Kelley Theatre die Show vermutlich im Laufe des Juni 2007 in englischer Sprache auf die Bühne bringen, das Performing Center Austria feiert im September 2007 in der Wiener Stadhalle Premiere.
Martin Bruny am Mittwoch, den
28. März 2007 um 22:05 · gespeichert in Musical, Wien, Theater
Mehr als 20 Jahre ist es her, da begann in Wien ein Musicalboom sondergleichen. Es gab Zeiten, da standen dem Musical in Wien drei Bühnen zur Verfügung: das Theater an der Wien, das Ronacher und das Raimund Theater. Im Theater an der Wien regiert seit mehr als einem Jahr Schließtagskaiser Roland Geyer. Da gibt es zwar neben dem ursprünglich konzipierten Programm seit einiger Zeit auch Kabarett-Abende, aber natürlich kein Musical. Das Ronacher sollte umgebaut werden. Genau genommen wird es auch umgebaut, aber immer wieder werden die Realisierungsziele sozusagen neu fokussiert. Eine Eröffnung um Herbst 2007 war vor langer Zeit geplant, dann wurde ein Saisonstart im Februar 2008 angesteuert. Nun scheint es neue Verzögerungen zu geben, das meldet der Standard in seiner Online-Ausgabe vom 28. März. Mittlerweile scheint eine Eröffnung des Ronacher-Umbaus erst im Juni 2008 möglich zu sein beziehungsweise im Sommer 2008. Gleichzeitig wurden die Umbaupläne auf eine Sparvariante downgegradet: kein aufklappbares Dach mehr, weniger Räume im Bereich des Kellers.
Martin Bruny am Montag, den
26. März 2007 um 14:33 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps

Vom 25. September bis 28. September sowie im November 2007 zeigt das Performing Center Austria die österreichische Erstaufführung der amerikanischen Hitshow “High School Musical” in der Wiener Stadthalle (Halle F).
Ermöglicht wird diese Produktion durch eine Kooperation der Musicalschule mit der Wien-Holding, dem größten heimischen Veranstalter.
Leading Team:
Hannes Muik: Regie
Werner Sobotka: Regie
Michael Schnack: Musikalischer Leiter
Sabine Arthold: Choreographie
Ramesh Nair: Choreographie
Alexander Tinodi: Produzent
Ernst Hoffmann: Künstlerischer Leiter, Stadthalle
Die nächsten Auditions des Performing Center Austria finden vom 31. März bis 2. April 2007 statt. [Story] [Showseite des Performing Center Austria]
Martin Bruny am Samstag, den
24. März 2007 um 01:03 · gespeichert in Wien, Event-Tipps

Am 7. Januar 1991 feierte das Musical “Ein Käfig voller Narren” (”La Cage Aux Folles”) in der Wiener Volksoper Premiere. Am 14. April 2007 startet die Volksoper mit der insgesamt 175. Vorstellung in eine neue Aufführungsserie dieses Hits. Als Albin/Zaza auf der Bühne: Karlheinz Hackl. Er wird in dieser 175. Vorstellung zum 170. Mal die Hauptrolle verkörpern.
Wer Musicals auch nur im weitesten Sinne mag und die Volksopernproduktion mit Hackl noch nicht gesehen hat: Nichts wie hin. Erfahrungsgemäß sind Musicals an der Volksoper schneller ausverkauft als die warmen Semmeln beim Bäcker.
Folgende Termine stehen zur Auswahl: 21., 23., 28., 29. April; 4., 12., 17. (18 h), 22., 23. Mai 2007 * mit Karlheinz Hackl als Albin/Zaza 27., 28., 30., 31. Mai; 10. Juni (16.30 h) 2007 * mit Erwin Windegger.
Kreativteam:
Musikalische Leitung: Michael Tomaschek
Inszenierung: Heinz Ehrenfreud, Dennis Callahan, David Scala
Cast:
Karlheinz Hackl / Erwin Windegger (Albin/Zaza)
Kurt Schreibmayer (Georges)
Guggi Löwinger (Jacqueline)
Sascha Oskar Weis (Jean Michel)
Johanna Arrouas (Anne)
Sigrid Martikke (Marie Dindon)
Klaus Ofczarek (Edouard Dindon)
Handlung:
Schon seit Jahrzehnten betreibt Georges den Club “La Cage aux Folles” in St. Tropez. Gefeierter Star der glitzernden Travestie-Show ist Albin alias Zaza, die “Frau” an Georges Seite. Eines Tages kündigt sich Besuch an: Jean-Michel, Georges Sohn aus seinem früheren Leben. Er hat das Mädchen seiner Träume gefunden. Die Sache hat nur einen Haken: Der Vater der Verlobten ist als Politiker ein erzkonservativer Sittenwächter und möchte die Familie des zukünftigen Schwiegersohnes kennen lernen. Wo soll George nur so schnell eine Mutter für den Sohn hernehmen? Albin/Zaza bietet hilfreich seine Dienste an …
Karten:
Preis: € 22,* bis € 66,*; 75% Ermäßigung für Kinder
Kartenbestellung: +43/1/513 1 513, Information: +43/1/514 44-3670 www.volksoper.at , tickets@volksoper.at
« zurueck ·
vor »