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Archiv - News

Für Theaterfanatiker ohne Privatleben: Die Junge Burg schreibt das Theaterjahr 2011/12 aus

Auch in der kommenden Spielzeit des Wiener Burgtheaters wird die Junge Burg wieder ein TheaterJahr zusammenstellen, das sich für zehn Monate auf dem Lusterboden des Burgtheaters einnistet und dort unter anderem gemeinsam Produktionen erarbeitet, die SchauSpielBar gestaltet und intensiv an den unterschiedlichsten Prozessen des Theaters beteiligt ist. Es richtet sich an alle Theaterfanatiker (Mindestalter: 18 Jahre), die bereits über erste Theatererfahrungen verfügen, und die den Theateralltag inklusive aller Schattenseiten intensiv und praxisnah kennenlernen wollen. Nähere Infos –> hier.

Die Junge Burg bietet das TheaterJahr in unterschiedlichen Bereichen an: Neben Schauspiel gibt es auch die Möglichkeit, seinen Schwerpunkt auf den Bereich Regie, Kostüm- und Bühnenbild und Theaterpädagogik zu legen.

Was ist wichtig?
1) Man möchte auf der Bühne stehen oder interessiert sich mehr für die Abläufe dahinter - Hauptsache, man bringt erste Theatererfahrungen mit (dazu zählt auch die Theatergruppe mit dem Deutschlehrer).
2) Man weiß, welche Richtung am Theater für die eigene Person von besonderem Interesse ist und kann sich vorstellen, zehn Monate (zeit)intensiv am Burgtheater zu verbringen.
3) Eine abgeschlossene Schulausbildung.
4) Die Bewerbung muss rechtzeitig bis 11. April 2011 (Poststempel) eintreffen.

Danach startet das Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren (siehe –> hier)

“My Blood Approves”: Amanda Hocking - Bestsellerautorin in Eigenregie

Amanda Hocking, 26 Jahre alt, lebt in Austin, Minnesota, und hat bis dato neun Bücher veröffentlicht (geschrieben hat sie bereits 19). Ihre Werke liegen als E-Books vor und auch als Paperback-Ausgaben, erhältlich sind sie via Amazon, Barnes & Noble, Apple und Smashwords.

Hocking publizierte ihren ersten Roman, den ersten Teil einer auf fünf Bände konzipierten Vampir-Saga, “My Blood Approves” am 17. März 2010, konnte von ihren bisher neun erschienenen Büchern insgesamt 900.000 Einheiten (digital bzw. als Paperbacks) absetzen - und, bemerkenswert, sie hat bis heute keinen Vertrag mit einem klassischen Verlagshaus abgeschlossen.

Über das “Geheimnis” ihres Erfolgs bloggt Hocking –> hier.

Was die nahe Zukunft bringen wird? Amanda Hocking ist drauf und dran, eine internationale Bestsellerautorin zu werden. Verhandlungen bezüglich der Übersetzungsrechte für vorerst einen Roman sind im Gang. Es gibt Anfragen von Filmstudios bezüglich der Filmrechte einiger ihrer Romane.

Mittlerweile produziert Hocking Kreatives en masse. Es gibt zu ihren Büchern auf YouTube Trailer (siehe –> hier), es gibt Soundtracks zu ihren Romanen (–> hier) und fast täglich einen Blog –> hier.

“My Blood Approves” - Inhalt

Seventeen-year-old Alice Bonham’s life feels out of control after she meets Jack. With his fondness for pink Chuck Taylors and New Wave hits aside, Jack’s unlike anyone she’s ever met. Then she meets his brother, Peter. His eyes pierce through her, and she can barely breathe when he’s around. Even though he can’t stand the sight of her, she’s drawn to him. But falling for two very different guys isn’t even the worst of her problems. Jack and Peter are vampires, and Alice finds herself caught between love and her own blood …

Links
- Amanda Hocking @Twitter
- Amanda Hocking @blogspot.com

Maschen: “Jesus Christ - Superstar?” Eine Matthäuspassion

17. April 2011
16:30bis18:30

jJesus Christ - Superstar?Vor über einem Jahr begannen in Maschen, südlich von Hamburg, die Planungen, Verbindungen zwischen Johann Sebastian Bachs »Matthäuspassion« und Andrew Lloyd Webbers Rockoper »Jesus Christ Superstar« zu ziehen.

So groß scheinbar die Gegensätze der Anlage dieser beiden Stücke sind, so haben sie doch so vieles gemein. Beiden Vertonungen liegt etwa der Passionsbericht zu Grunde. Beide Komponisten und ihre Librettisten versuchen in den Rahmen- und Einschubtexten die Fragen ihrer Zeit zu beantworten. Darin liegt das besondere Reizmoment: Erfahren, Erspüren und Erhören, wie sich die Sicht auf das Leiden Christi von 1729 bis 1971 verändert hat.

Am 17. April 2011 (Beginn: 16:30 Uhr) findet in der Friedenskirche zu Maschen die Aufführung “Jesus Christ - Superstar?” statt. Als Solisten mit dabei: Musicalsänger des Wiener Raimund Theaters und der Wiener Volksoper sowie des Stuttgarter Apollo Theaters, Gesangsprofessoren der Hamburger Musikhochschule sowie verschiedene Chöre der Region Hamburg.

Cast
Anna Philipp: Sopran
Anne-Dorothea Pahl: Alt
Jörn Dopfer: Bass

Oliver Arno: Jesus
Max Niemeyer: Judas
Henrike Petter: Maria Magdalena
Pascal F. Skuppe: Pontius Pilatus

Unterstufenchor des WdGs Hamburg-Volksdorf
Jugendchor Imagine der Friedenskirche Maschen
Chor des Hamburger Konservatoriums Leitung Almut Stümke
Kirchenchor CANTATE der Friedenskirche Maschen
Projektorchester der Friedenskirche Maschen
Konzertmeister Alexander Radulescu
Moderation Reinhard Schünemann und Schüler des Walddörfer Gymnasium Hamburg-Volksdorf
Leitung Pascal F. Skuppe

Tickets
- Stoffträume, Horster Landstraße 116,
- per Mail: info(at)reinivent.de
- Restplätze an der Abendkasse

Nähere Infos –> hier

Song Stories: Michael Bublà© präsentiert die Geschichte von “My Way”

Für die englische Radioshow “Song Stories” präsentiert der kanadische Sänger Michael Bublà© die Geschichte von “My Way”, einem Lied, das für Frank Sinatra geschaffen, von Elvis gecovered und von Sid Vicious zerstört wurde.

“My Way” existiert als Rap-Version ebenso, wie es von Opernsängern und Flamenco-Gruppen interpretiert wurde. Oft wird es in England auf Begräbnissen gespielt, und Sinatra selbst hat zu Protokoll gegeben, dass er das Lied gehasst hat.

In dieser Radiosendung spricht der Texter der englischsprachigen Fassung von “My Way”, Paul Anka, über das Lied. Zu Wort kommen auch Donald Trump, Julio Iglesias, Julien Temple, Steve Wynn, David Bowie, Jacques Revaux (einer der Komponisten des Songs) und viele andere mehr.

Zur Sendung gehts –> hier

FREISCHWIMMER - das Theaterfestival “on tour” mit integriertem “Blog-Battle”

8. April 2011 19:00bis14. April 2011 19:00

freischwimmer2011.pngNeues aus Theater, Performance und Live Art ist Werft und Landungsbrücke für ein kommendes Theater und sein Publikum. Als Festival “on tour” reist das Theaterfestival FREISCHWIMMER nach dem Auftakt in den Berliner sophiensà¦len nach Hamburg zu Kampnagel, ans Koproduktionshaus brut in Wien, in das Theaterhaus Gessnerallee nach Zürich und abschließend ans Düsseldorfer FFT.

Sieben Theaterformationen aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren Projekte, die sie unter gleichen organisatorischen Bedingungen und im Rahmen der inhaltlichen Programmatik der fünf Gastgebertheater entwickelt haben.

In diesem Jahr wird es erstmalig einen FREISCHWIMMER-Blog-Battle geben! Informationen und die Ausschreibung: –> hier

Am Blog-Battle teilnehmen kann ohne Vorauswahl jeder Festivalbesucher, einzeln oder in der Gruppe. Thema kann alles sein, was mit dem Festival und seinen Themen zu tun hat. Erlaubt sind alle Medien, die internet- bzw. blog-kompatibel sind und alle Genres. Die Zeitschrift Theater der Zeit stellt die Jury für den Wettbewerb. Im Anschluss an jedes Festival wird einer der lokalen Blogs ausgezeichnet und auf der Theater der Zeit-Homepage vorgestellt. Nach dem letzten FREISCHWIMMER-Festival (Mai 2011 in Düsseldorf) wird Theater der Zeit eines von allen teilnehmenden Blogs prämieren. Der Gewinner erhält einen Geldpreis im Wert von 500 Euro.

Festival-Termine
sophiensà¦le, Berlin: 10.-19. März 2011
Kampnagel, Hamburg: 25. März-2. April 2011
brut, Wien: 8.-14. April 2011
Theaterhaus Gessnerallee, Zürich: 5.-14. Mai 2011
Forum Freies Theater, Düsseldorf: 19.-28. Mai 2011

Link
- FREISCHWIMMER-Festival

Unicorn Light Performance Group tanzt “Dunkelgold”

18. März 2011
19:30bis21:30

50354_198473259287_8129381_n.jpgAm 18. März und 8. April 2011 (Beginn jeweils 19:30 Uhr) zeigt die Unicorn Light Performance Group die Tanztheaterproduktion “Dunkelgold” in den Kulturzentren Mattersburg und Oberschützen. Dunkelgold ist eine packende Auseinandersetzung mit der menschlichen Seele und ihren Bedürfnissen, Träumen, Ängsten und Wünschen – originell vertanzt von der Unicorn Light Performance Group.

Was, wenn sich der moderne Mensch eines Tages in einer Welt ohne Zivilisation, ohne Konsum, ohne Technisierung, ohne Medien wiederfände? Von allen Verpflichtungen entbunden und doch gefangen in einer unerträglichen Situation: in der menschlichen Natur, im Bewusstsein des eigenen Selbst.

Inspiriert von der Musik der jüdischen Sängerin Chava Alberstein setzt sich das Stück damit auseinander, was in Menschen vorgeht, die plötzlich ihrer Heimat und ihrer Wurzeln beraubt werden. Die vertonten Gedichte jiddischer Dichter des 20. Jahrhunderts lassen uns die große Einsamkeit und Sehnsucht nach Heimat und Wurzeln spüren, wie sie den im Laufe der Geschichte immer wieder verfolgten und vertriebenen Juden Osteuropas eigen war.

Die Unicorn Light Performance Group überträgt die historische Situation der Vertreibung der Juden aus der Heimat auf psychologischer Ebene auf Menschen der Gegenwart und bringt so grundsätzliche Fragen der Menschheit vor historischem Hintergrund in zeitgenössischen Zusammenhang:

Davon ausgehend, dass der zeitgenössische Mensch von einer Entfremdung zu sich selbst, seinen Handlungen und zu seiner Umwelt geprägt ist, »ein passiver Empfänger von Eindrücken, Gedanken und Meinungen« (Erich Fromm), muss das Herausgerissenwerden aus der gewohnten zivilisierten Umgebung und Gesellschaft eine Rückbesinnung auf Grundsätzliches bewirken.

Die Menschen müssen sich - aller medialen und gesellschaftlichen Ablenkungen beraubt - ihrer selbst bewusst werden und sich mit ihren seelischen Grundbedürfnissen auseinandersetzen. Es geht zuerst um das Ich, dann um die Beziehung zu den anderen, um Geben und Nehmen, um Liebe und Hass, um Schöpfung und Zerstörung, um Freude und Trauer, um Glaube und verlorene Hoffnung. Hauptantrieb ist die Sehnsucht nach neuen Wurzeln, nach Sicherheit, Wärme und Geborgenheit.

Leading Team
Regie & Choreografie: Nadja Puttner
Musik: Chava Alberstein, Schyzomaniac, Yoko Kanno

Tanz
Jan-David Bower, Susanne Brandstetter, Anja Bräutigam, Tino Heinze, Mara Kluhs, Nadja Puttner, Monika Schuberth

Tickets
oeticket 01/96096 bzw. www.oeticket.com oder www.bgld-kulturzentren.at
Preis: 24, 21 und 15 Euro

Michael Heller: “All I need is the girl”

Musical-Diplomprüfung Folkwang Hochschule Essen, Januar 2010

Link
- Michael Heller @Diabelli Management

Kabarett Simpl: Der Niederösterreichische Theatersommer (unter besonderer Berücksichtigung des Burgenlandes)

9. März 2011
20:00bis22:00

programm_noetheater.jpgFür die Wiener ist der Niederösterreichische Theatersommer ja eigentlich eine tolle Sache – der einzige Haken: Er ist in Niederösterreich. Und da Melk, Haag, Staatz und all die anderen Spielstätten so weit weg sind, hat das Kabarett Simpl die Lösung: Egal, welchen der niederösterreichischen Festspielorte man sucht – finden kann man sie alle im Wiener Simpl – gleichzeitig – und an einem Abend –, schließlich liegt Wien ja sowieso in der Mitte von Niederösterreich.

Keine Absagen wegen aufkommender Sturmböen, keine störenden Gelsenschwärme - und hineingeregnet hat’s auch schon lange nicht mehr in den Keller in der Wollzeile.

Zu sehen gibt es unter anderem eine moderne Hamlet-Inszenierung im Rap-Stil, Romeo & Julia als Wachauer Singspiel oder ein Streichquartett, das zwar nichts von Beethoven spielen kann, dafür aber alles von einem gewissen Herrn Blatt. Die Zuschauer können einen Blick hinter die Kulissen der großen Festspielorte werfen und die verschiedenen Intendanten im Kampf mit dem prasselnden Sommerregen, dem kulturlosen Publikum oder den stechwütigen Gelsen erleben – egal ob Faust als Heurigeneinlage, Winnetou als Werbeträger oder Alfons Haider in einem Musical – jeder Festspielort hat seine ganz spezifischen Probleme …

Apropos Probleme: Einen kleinen Blick über die niederösterreichischen Landesgrenzen gibt es auch. Harald Serafin und sein Mörbisch eignen sich dafür schließlich »wunderbar«.

Durch den Abend führen zwei absolute Größen von Niederösterreich, die sich auf gegenseitiger Augenhöhe wähnen: Erwin Pröll und der Liebe Gott. Wobei: Für den Erwin musste das Simpl ein Double engagieren – er kann schließlich nicht überall gleichzeitig sein – was ihm selber am meisten leid tut.

Leading Team
Kostüme: Gaby Rajtora
Musikalische Leitung: Erwin Bader
Regie: Werner Sobotka
Produktion: Albert Schmidleitner
Buch: Hannes Muik und Werner Sobotka
mit Beiträgen von Roman Frankl und Fritz Schindlecker

Cast
Susanne Hirschler
Ariane Swoboda
Roman Frankl
Otto Jaus
Thomas Smolej
Roman Straka

Voraufführungen: 9. bis 12. März, 14. März bis 17. März 2011
Premiere: 18. März 2011
Weitere Vorstellungen ab 9. Mai bis 2. Juli 2011
Beginn: jeweils 20 Uhr

Weitere Infos –> hier

“Wonderland” - live im Wiener Burgtheater

inteaseralice.jpg

Die “Junge Burg” zeigt ab Mai 2011 “Alice im Wunderland” von Roland Schimmelpfennig. Unter der Regie von Annette Raffalt spielen die Teilnehmer des “TheaterJahres”.

Inhalt
Alice wird von einem sehr gestressten, aber elegant gekleideten Kaninchen aus ihrer Langeweile gerissen. Sie folgt dem Kaninchen – denn nichts hält sie in einer Welt, in der große Schwestern langweilige Bücher ohne Bilder lesen und jede Chance auf Unterhaltung mit »absurd« oder »gänzlich unmöglich« abtun.
Durch ein bedenklich tiefes Loch im Kaninchenbau fällt Alice bis – zum Erdmittelpunkt? Zur anderen Seite? In jedem Fall landet sie in einer höchst verwirrenden Umgebung und kann sich nun über mangelnde Abwechslung nicht mehr beklagen. Dass allerdings nun auch sie selbst – abwechselnd – mal ganz groß und dann wieder ganz klein ist und hochberühmte Balladen erschütternde Veränderungen erfahren, wenn sie aus Alice’s Mund sprudeln, ist doch etwas zu viel der Unterhaltung.
Alice ist plötzlich gar nicht mehr sicher, ob sie noch sie selbst ist. Die Ratschläge einer Pfeife rauchenden Raupe und der Grinsekatze helfen auch nicht weiter. Die Katze kann Alice auf der Suche nach ihrem Weg und ihrem Ich nur an drei Verrückte weiter verweisen. Ver-rückt ist in diesem sonderbaren Land aber so vieles, dass Alice sich über Humpty Dumpty, Hutmacher und Märzhasen und ihre sonderbaren Teatime-Gewohnheiten nur noch wenig wundert. Die Runde wird zusehends fröhlicher, doch dann spitzt Alice’ Lage sich zu … bis sie plötzlich wieder neben ihrer Schwester sitzt – die schon wieder von »absurd« und »nur geträumt« redet. Doch Hutmacher und Märzhase treten den Gegenbeweis an – und die unsteten Größenverhältnisse haben auch einen Vorteil: Wunderland hat Platz in jedem Kopf!

Nachwuchsförderung zahlt sich aus
Roland Schimmelpfennig macht aus dem weltberühmten Kinderbuch von Lewis Carroll ein phantasievolles und poetisches Musical-Libretto. Und die “Junge Burg” wird wieder einmal beweisen, dass sich Nachwuchsförderung auszahlt. Diese Einstellung kann man gar nicht hoch genug einschätzen, wurden doch seinerzeit beispielsweise die Theater an der Wien Studios mit dem “legendären” Argument geschlossen: “Wir werden doch nicht Musicaldarsteller ausbilden, die dann ins Ausland und nach Deutschland gehen.” Völlig zurecht meint dazu Peter Weck in seiner Autobiographie “War’s das?”: “So einen Unsinn muss man sich erst einmal einfallen lassen Aber man sieht, welche profunden Theaterleute die Geschicke nach mir übernommen haben. Mit einem Weitblick für die Sparte Musical, der dann dort hingeführt hat, wo man jetzt steht.”

Weitere Infos & demnächst Tickets –> hier

Märchenschloss Poysbrunn: »Anamey! Der Ruf der Indianer«

8. Juli 2011
17:00bis19:00

In Niederösterreich, im nordöstlichen Weinviertel, liegt das idyllische Schloss Poysbrunn. Erstmals im 12. Jahrhundert als »Veste Bozesbrunn” urkundlich erwähnt, wurde es während der Ungarnkriege stark beschädigt. Durch den Wiederaufbau erhielt es im Wesentlichen die heutige Gestalt und seinen einzigartigen Charakter. Der Charme des 800 Jahre alten Gebäudes ist überwältigend. Hinter dicken Schlossmauern verbergen sich geheimnisvolle Kellergewölbe und über enge Wendeltreppen gelangt man zu uralten, knarrenden Türen , die in eine Märchenwelt entführen.

Was liegt also näher, als hier einen “Märchensommer” zu veranstalten? Seit 2008 ist das Schloss im Sommer ganz dem Märchen gewidmet. 2011 steht die Produktion “Anamey! Der Ruf der Indianer” auf dem Spielplan. Zu sehen ist das Stück vom 8. Juli bis 21. August jeweils am Freitag um 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag um 11 Uhr und 16 Uhr. Empfohlen für Kinder von 4 bis 12 Jahren werden sicher auch alle, die nie aufgehört haben, Märchen zu lieben, eine schöne Zeit haben. Nähere Infos zum Stück, zu den Lieblingsmärchen des Leading Teams und der Schauspieler und vieles mehr auf der Website zum “Märchensommer” –> hier.

Leading Team
Nina Blum: Intendanz, Regie
Michaela Riedl-Schlosser: Buch
Andreas Radovan: Musik
Gudrun Nikodem-Eichenhardt: Liedertexte
Silvia Armbruster: Regie
Sandra Maria Miklautz: Choreographie
Daniel Ogris: Dramaturgie
Michaela Lackner: Bühnenbild
Agnes Hamvas: Kostüm
Uschi Filipp: Maske
Devi Saha: Illustrationen

Darsteller
Christian Kohlhofer: Matu
Eva-Maria Scholz: Quai
Dieter Hörmann: Jukyman
Manfred Fau: Trilu
Martin Oberhauser: Walu
Ulla Pilz: Gugu

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