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Thomas Borchert: “If I sing …” [2010]

borchert2010.jpgAm 24. September 2010 erscheint “If I sing …”, die neue Solo-CD von Thomas Borchert, beim Wiener Label MG-Sound.

Martin Böhm und Ludwig Coss, die beidem Masterminds von MG-Sound, haben 14 Musicalsongs, die für Thomas Borchert Bedeutung haben und ihm im Laufe seiner 20-jährigen Karriere ans Herz gewachsen sind, neu arrangiert.

Eingespielt wurden die Lieder mit großem Orchester.

Tracklist
01 If I Sing (”Closer than ever”)
02 The Rum Tum Tugger (”Cats”)
03 Sweet Transvestite (”The Rocky Horror Show”)
04 Kitsch (”Elisabeth”)
05 High flying adored (”Evita”)
06 Schließ Dein Herz in Eisen ein (”Mozart!”)
07 This is the moment (”Jekyll & Hyde”)
08 Die unstillbare Gier (”Tanz der Vampire”)
09 Das Phantom der Oper (”Das Phantom der Oper”)
10 Dracula (”Dracula”)
11 Gigi (”Gigi”)
12 Hell to your doorstep (”The Count of Monte Christo”)
13 Together
14 Kiss of the Spiderwoman (”Kiss of the Spiderwoman”)

ean: 9120006683159
catalogue: 668315
label: HitSquad

Theater der Jugend: “Just So” mit Jan Hutter, Thomas Smolej, Norman Stehr, Wolfgang Türks u. a.

12. Oktober 2010
16:00bis18:00

justso.png
Wundervolle Entstehungsgeschichten vom “Anfang aller Jahre, als die Welt noch so funkelnagelneu war” erzählte der Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling seinem allerliebsten Liebling, seiner Tochter Josephine. Er erzählte sie just so, wie er sie von seiner indischen Amme gehört hatte.

“Just So Stories for Little Children” nannte er diese Geschichten, und er lieferte mit diesen “Geschichten für den allerliebsten Liebling” (wie die “Just So Stories for Little Children” (1902) in der deutschsprachigen Version heißen) Kindern umwerfende Antworten auf wichtige Fragen:

- Warum ist der Himmel blau?
- Wie bekam der Wal seinen Schlund, wie das Rhinozeros seine Haut, der Leopard seine Flecken und das Kamel seinen Höcker … und
- … und … warum hat der Elefant einen Rüssel?
- Wenn es eine Missis Sippi gibt, gibt es dann auch einen Mister Sippi?

Aus Kiplings Geschichten bastelten die beiden Briten George Stiles (Musik) und Anthony Drewe (Text) ihr bezauberndes und beschwingtes Familien-Musical “Just So”.

Den Inhalt der Musicalversion skizziert das Theater der Jugend folgendermaßen:

Es ist die Zeit der ersten Anfänge: Noch hat das Nashorn keine Falten, der Leopard keine Flecken und der Elefant keinen Rüssel. Der älteste Magier ermutigt alle Tiere, zu ihrer Einzigartigkeit zu finden. Der Krebs schießt dabei übers Ziel hinaus: Gierig frisst er sich durch die Weltmeere und wächst dabei ins Riesenhafte, bis er bei der täglichen Futtersuche halb Afrika und Indien unter Wasser setzt. Die Flutopfer resignieren – gegen so einen Feind kann man nichts unternehmen.
Nur einer stellt das in Frage: das Elefantenkind. Es hat zum Leidwesen seiner Herde eine Frage zu allem: Warum ist der Himmel blau? Wenn es eine Missis Sippi gibt, gibt es dann auch einen Mister Sippi? Warum sagen wir dem Krebs nicht, er soll aufhören, so selbstsüchtig zu sein? Der älteste Magier stellt dem Elefantenkind den Kolokolovogel zur Seite, der sich zwar nicht fliegen traut, dafür aber auf alles eine Antwort hat. Auch auf die Frage, wo man den Krebs finden kann: am groß-grau-grünen Limpopo-Fluss nämlich. So beginnt eine Segelfahrt ins Ungewisse, voller Überraschungen und Gefahren.
Wie der Krebs besiegt wird, wie das Nashorn Falten und der Leopard Flecken bekommt und wie die unersättliche Neugierde des Elefantenkinds ihm zu einem Rüssel verhilft, alles das erfährt man in George Stiles und Anthony Drewes Musical. »Just So« erzählt aber auch vom Mut der Allerkleinsten und davon, wie man über den eigenen Schatten springt.

Eine genaue Inhaltsangabe bieten Drewe & Styles auf ihrer Website –> hier

2008 zeigte das Theater der Jugend aus der Feder der beiden das Musical “Honk!” und konnte damit einen Erfolg landen. »Just So« wird nun im Stil eines fesselnden musikalischen Roadmovies in der Regie von Henry Mason, mit einer Live-Band, auf die Bühne gebracht.

Auf der Bühne eine Besetzung, die vielen Musical- & Theaterfans ein Begriff sein dürfte. Es spielen beispielsweise Wolfgang Türks (”Frühlings Erwachen”), Norman Stehr (”La Cage Aux Folles”, “Rocky Horror Show”, “Cabaret der verlorenen Seelen”), Thomas Smolej (langjähriges Mitglied des Kabarett Simpl, “Gustav Klimt”), Jan Hutter (”Rudolf”, “No Way To Die”, “The Scarlet Pimpernel”), Christoph Somersguter (”Rebecca”, “Elisabeth”, “Evita”) und viele andere.

Die Premiere steigt am 12. Oktober 2010 im Wiener Renaissancetheater um 16 Uhr.

JUST SO
Musik von George Stiles, Buch und Gesangstexte von Anthony Drewe
Inspiriert durch die Geschichte von Rudyard Kipling
Deutsche Übersetzung von Henry Mason
Orchestrierung von Christopher Jahnke unter Mitarbeit von John Clancy

Leading Team
Regie: Henry Mason
Musikalische Leitung: Gerald Schuller
Choreographie: Francesc Abà³s
Bühne: Michaela Mandel
Kostüme: Jan Hax Halama
Licht: Frank Sobotta
Korrepetition: Hannes Dobretz

Cast
Uwe Achilles, Natalie Ananda Assmann, Daniela Dett, Christian Graf, Jan Hutter, Robert Neumayr, Thomas Smolej, Christoph Sommersguter, Norman Stehr, Julia Tiecher, Wolfgang Türks, Lynne Williams

sowie mit den Musikern Andy Bartosh, Gerald Schuller u. a.

Renaissancetheater
7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 8. Oktober 2010
Premiere am 12. Oktober 2010 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 20. November 2010
ab 6 Jahren

Vereinigte Bühnen Wien: Musical meets Opera

3. Oktober 2010
11:00bis13:00

Wenn Wien in Bezug auf das Theater eine Besonderheit aufweist, was ja bei vielen unumstritten ist, die hier ein ganz besonders tolles Publikum orten, während andere ein eher kritisches, andere wiederum ein teilweise schwieriges Publikum zu sehen glauben, wenn also Wien etwas ganz “Eigenes” auf dem Theatersektor vorzuweisen hat, ist es eine Art Schauspieler-Verrücktheit. Vor Jahrzehnten hieß es unter den Theaterfans “Gemma Hörbiger schaun”, “Gemma Wessely schaun.” Der Schauspieler an sich ist eine Attraktion, er wird adoriert wie sonst kaum in einer anderen Stadt. Man sollte eigentlich meinen, dass Theatermacher das wissen und ihren Vorteil daraus ziehen. Denn das bezieht sich nicht nur auf das Sprechtheater, sondern auch auf das Musiktheater.

Dennoch lesen wir dieser Tage eine Ankündigung der Vereinigten Bühnen Wien, die wie folgt lautet:

Musical meets Opera - Zu Gast bei den Vampiren ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen den Freunden der Wiener Staatsoper und den Vereinigten Bühnen Wien. Ein Vormittag für Musikbegeisterte und eingefleischte Fans, die Musical und Oper aus einem anderen Blickwinkel erleben möchten.

Hören Sie lustige und spannende Anekdoten aus dem Vampirtheaterleben und freuen Sie sich auf die eine oder andere Live-Darbietung der Künstler. Die Vampire - einmal ganz ohne Kostüm - werden von Thomas Dänemark von den Freunden der Wiener Staatsoper durch diese Matinee geführt.

Seien Sie gespannt auf die Persönlichkeiten die sich allabendlich hinter der Maske verbergen.
Ermäßigte Tickets (Musicalclubpreis 6€ statt 12€) sind unter 01 58885 und an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien buchbar.

Darunter, liebe Freunde, kann man sich genau gar nichts vorstellen. Was wir also am 3. Oktober 2010 um 11 Uhr im Ronacher sehen können, wir wissen es nicht. Keine Meisterleistung der Ankündigung, schade eigentlich. Tickets gibt es für alle Unerschrockenen bei Wien Ticket. Verkauft wird bei Wien-Ticket eine Hälfte des Saals. Was passiert mit der anderen? Nein, bitte nicht zuuuuu viele Informationen.

Update 11. September 2010

Mit zahlreichen Live-Auftritten von: Marjan Shaki, Barbara Obermeier, Lukas Perman, Gernot Kranner, Marc Liebisch, Alexander di Capri, Thomas Weißengruber. Moderation: Thomas Dänemark

“Eh wurscht” - Wiener Publikumslieblinge gestalten Wittenbrinks szenischen Liederabend

4. November 2010
20:00bis22:00

Am 4. November 2010 findet in Wien im Theater in der Josefstadt die Uraufführung von Franz Wittenbrinks “Eh wurscht” statt. Auf der Bühne Publikumslieblinge wie Elfriede Ott, Kurt Sobotka, Louise Martini, Ruth Brauer-Kvam, Maria Köstlinger, Sona MacDonald, Eva Mayer, Susanna Wiegand, Michael Dangl, Martin Hemmer, Oliver Huether, Toni Slama und Siegfried Walther.

Frank Wittenbrink hat ein neues Theatergenre erfunden, den Wittenbrink-Abend: eine als szenischer Liederabend getarnte, mal liebevoll feine, mal ironisch grobe, immer nachdenklich-vergnügliche Menschenbeobachtung.

Das Besondere daran ist, dass die von ihm erfundenen Figuren ihre Konflikte, Sehnsüchte, Gedanken und Gefühle ausschließlich durch und mit ihren Liedern erzählen. Durch die Art und Weise, wie bekannte Schlager, Lieder, Chansons aneinanderreiht bzw. gegeneinander gesetzt werden, der Text verändert wird und durch die darum herum gespielten Situation erzählt er jeweils einem Rahmenthema angepasste, meist lustige, aber durchaus auch zum Nachdenken anregende Geschichten.

Die Musikauswahl wird meist in der Probenphase in Zusammenarbeit mit den Schauspielern erarbeitet. Hier wird keinerlei Unterschied gemacht zwischen U- und E-Musik - genommen wird, was von der Stimmung passt. Was nicht passt, wird nach Belieben arrangiert, umgetextet oder gleich neu komponiert.

Worum gehts in “Eh wurscht”? Das beschreibt Wittenbrink folgendermaßen:

Ein Würstelstand in Wien. Wo, wenn nicht hier, treffen sich Eingeborene und Touristen, Genies und Wahnsinnige, Operngänger und Frauenmörder, Vorstadtteenies und alte Grantler? Ob wer sein Glück findet, sei dahingestellt. Ob das wirklich Käse ist in der Krainer: ebenso. Hat er nun oder nicht sein Weib entleibt? Kriegen sie sich am Ende? War das etwa Haschisch? Inwieweit interessiert das die Kieberei? Und was soll eigentlich der Pandabär? Fragen Sie nicht. Oder fragen Sie den Rosenverkäufer. Aber auch der wird Ihnen vermutlich nicht sagen können, warum hier dauernd gesungen wird. Ist das vielleicht eine Oper?
Und ob das, was da alles am Würstelstand passiert, wirklich »eh wurscht« ist, das werden Sie auch erst rauskriegen, wenn Sie selbst hingehen.

Eh wurscht
Uraufführung: 4. November 2010
Theater in der Josefstadt
Regie: Franz Wittenbrink
Musikalische Leitung: Franz Wittenbrink, Christian Frank
Bühnenbild: Thomas Olà¡h
Kostüme: Nini von Selzam

Der Buben-Club: Nicholas Ofczarek & Sascha Oskar Weis

MuseumsQuartier: “Musical Rocks”

17. September 2010
19:30bis21:30

“Musical Rocks”, das ist eine Show vollgepackt mit bekannten Musicalhits in neuen, spannenden Arrangements, entwickelt von den MG-Sound-Machern Ludwig Coss und Martin Böhm. Die Produktion, die mit gediegenem Sound, High-Tech-Lichtdesign und einer interessanten Cast umgesetzt wird, ist im Herbst 2010 in Wien, München und Triest zu sehen.

musicalrocks.jpg

Die Termine
17.9.-18.9.2010: Wien, Museumsquartier (Tickets –> hier)
23.9.-26.9.2010: München, Deutsches Theater (Tickets –> hier)
14.10-17.10.2010: Triest, Il Rossetti, Politeama Rossetti (Tickets –> hier)

Cast
Serkan Kaya, Anke Fiedler, Jessica Kessler, Nadine Schreier, Vincent Bueno, Mathias Edenborn und Michael Eisenburger

Ensemble
Conny Aitzetmueller (Dance Captain), Verena Kollruss, Natascha Nepp, Gabor Hartmann, Gerald Schasche, Conchita Zandbergen, Marvin Dietmann, Wei-Ken Liao, Anderson Pinheiro da Silva, Patrick Strasser und Sandry Milly

Link
- Musical Rocks @Facebook
- Musical Rocks - Official Website
- Musical Rocks @MG-Sound

Modernes Theater Wien: “Die letzte Jungfrau”

6. April 2011
19:30bis21:30

“Modernes Theater Wien” nennt sich die Theaterneugründung von Hartmut Nolte (langjähriger Intendant des Münchner Theater über dem Landtag) und Dr. Karin Pettenburger, die ihre erste Spielzeit am 06. April 2011 mit der österreichischen Erstaufführung des Schauspiels »Die letzte Jungfrau« aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Tuvia Tenenbom eröffnen.

“Die Letzte Jungfrau” ist eine »Komödie der Irrungen« im Nahen Osten: Drei Agenten treffen in einem heruntergekommenen Pub an der Klagemauer in Jerusalem aufeinander und spinnen einen verrückten, barbarischen Plan. Dann wird es extrem – schrill: Mord, Vergewaltigung, Wahnsinn; es wird gesungen, kopuliert, getanzt, gebetet, gelacht, gesprengt. Eine Provokation? In jeder Minute. Aber nicht nur. Es ist auch eine mitreißende und ehrliche Geschichte über das Vertrauen, an etwas zu glauben und wahrhaftig zu lieben. Ein gewagtes Stück, das dem Thema Nahostkonflikt eine brandaktuelle, skurrile und schonungslose Note verleiht.

“Die letzte Jungfrau” steht seit fünf Jahren bis heute in den USA und Europa auf den Spielplänen. Die Uraufführung am Jüdischen Theater in New York (JTNY) wurde von der amerikanischen und europäischen Presse hoch gelobt.

Darsteller
Atina Tabiei Razligh, Artur Ortens, Mathias Gruber und Philipp Stix

Regie: Hartmut Nolte

Premiere: 6. April 2011 um 19:30 Uhr
im Treitlsaal der TU Wien, Treitlstraße 3, 1040 Wien

Weitere Aufführungen: 07., 08., 09., 13., 14., 15., 16., sowie am 27., 28., 29. und 30. April

Zum Autor
Tuvia Tenenbom, Spross einer ultraorthodoxen Rabbinersippe in Mea Scharim, arbeitete in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt. Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer, Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das “Jewish Theatre of New York”, an dem er als »Enfant Terrible« der dortigen Theaterszene mit Vorliebe Stücke präsentiert, in denen mit religiösen, politischen und sexuellen Tabus gebrochen wird.

Bühne Baden nimmt dritte Spielstätte in Betrieb: das »Max-Reinhardt-Foyer”

Am 9. September 2010 (dem 137. Geburtstag des Badener Theatergenies Max Reinhardt) um 19.30 Uhr wird die dritte Spielstätte der Bühne Baden, das »Max-Reinhardt-Foyer« (ehemals: Balkonfoyer), eröffnet.

Diese Spielstätte bietet Raum für Kleinkunst, Kabarett, Kammermusik, Publikumsgespräche, Matineen, Soireen und Night-Lines. Auf der Bühne (3 mal 5 Meter) im »Max-Reinhardt-Foyer” gibt es künftig Programm für 95 bzw. 85 Zuseher.

Eröffnungsprogramm am 9. September:
- Lesungen von Ulli Fessl, Paul Schmitzberger, Robert Herzl
- Gesang: Hege Gustava Tjoenn, Christa Ratzenböck, Kerstin Grotrian

Die erste Soiree findet am 21. Oktober 2010 um 19.30 Uhr statt: Stephan Wapenhans, zuletzt in »Der Orlow« auf der Bühne des Stadttheaters zu sehen, präsentiert ein »Tango-Konzert«. Am 5. November um 19.30 Uhr zeigt Christian Zmek eine »Step-Show«.

Eintrittskarten: 18 Euro bzw. 22 Euro (je nach Veranstaltung).

Salon 5: Power to Hurt - ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare

11. November 2010
19:30bis21:30

Salon 5: Power to Hurt - ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare

Kaum jemand hat Leid und kriminelle Energie des Ausgegrenzten, aber auch schlicht des Außerordentlichen, »außer der Norm« sich verhaltenden Menschen derart plastisch, vielfältig und genau beschrieben wie William Shakespeare.

All diese Figuren eint - scheinbar angeboren, wie beim dritten Richard, scheinbar mühsam erlernt im Fall von Macbeth - die »Power to Hurt«. Richard III. prägt diesen Begriff in seinem berühmten ersten Monolog: Die Macht, oder die Willensstärke sich und andere zu verletzen, (die über eigentliche Skrupellosigkeit hinausgeht) ist ihm die Bedingung »monströsen« Verhaltens.

Der Komponist und Sound/Visual-Designer Christian Mair hat themenrelevante Texte aus den Historien, aus dem Macbeth, aus den Sonetten vertont. Dunkel-schillernde Songs und Balladen sind so in Zusammenarbeit mit dem herausragenden Schauspieler und Sänger Raphael von Bargen, entstanden.

Die Songs werden live performt. Zudem wird von Bargen in konzentrierten gesprochenen Passagen die verletzten »Verletzer« darstellen. Als Interaktionsebene fungiert diesmal in ganz besonderer Weise der Film: Sequenzen zeigen traumartige szenische Assoziationen und verbinden sich auch akustisch mit dem Geschehen auf der Bühne.

Mit: Raphael von Bargen, Christian Mair
Raum / Licht: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Antoaneta Stereva
Musik: saucybark (Raphael von Bargen / Christian Mair)
Visuals: Christian Mair
Dramturgie und Regie: Viktorie Knotkovà¡ / Anna Maria Krassnigg

Kartenpreise: EUR 20 / EUR 10 (ermäßigt)

Aufführungen am 11.11., 12.11. und 24.11.2010

Spielort:
Salon5 im Brick-5
Fünfhausgasse 5
1150 Wien

Nähere Infos –> hier

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

15. September 2010
20:30bis22:30

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

von Dario Fo
Neufassung der Komödie in zwei Akten
Deutsch von Peter O. Chotjewitz
Regie: Dolores Schmidinger
Ausstattung: Andrea Hölzl
Mit: Andrea Händler, Sven Kaschte, Sissi Noà©, Stephan Paryla-Raky, Rainer Stelzig

Die Lebensmittelpreise steigen sprunghaft an, Wirtschaftskrise und hohe Lebenshaltungskosten bedrohen Existenzen. »Bezahlt wird nicht!« beschließen erbost Frauen aus der Arbeiterschaft, darunter die resolute Antonia, und plündern kurzerhand den Supermarkt ums Eck. Vollbepackt mit Beute kehren Antonia und ihre verdutzte Freundin Margherita heim und stoßen sofort auf jede Menge Ungemach: Die rechtschaffenen Ehemänner der beiden müssen ebenso hinters Licht geführt werden wie die Polizei.

Dario Fos pralle Farce setzt anarchische Gewitztheit und zivilen Ungehorsam gegen Hunger und Obrigkeitsdenken. 1974 gelang dies mit der Uraufführung so überzeugend, dass Frauen in Norditalien tatsächlich in spektakulären Aktionen Supermärkte plünderten.

Frauen zahlen nicht!
Um Widerständigkeit und Selbstermächtigung von Frauen gebührend zu feiern, gilt das Motto »Bezahlt wird nicht!« dienstags bei dieser Produktion für Besucherinnen wortwörtlich: Eintritt frei!

Karten:
€ 16,– | Ö1-Club € 13,– | erm. € 10,– | Kosmos€ 1,– | Sparpaket 72 & 42

Premiere: 15.09.2010 um 20:30
KosmosTheater , Wien, Österreich

Weitere Termine:
16.09.2010, 17.09.2010, 18.09.2010, 21.09.2010, 22.09.2010, 23.09.2010, 24.09.2010, 25.09.2010, 28.09.2010, 29.09.2010, 30.09.2010, 01.10.2010, 02.10.2010

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