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“Eh wurscht” - Wiener Publikumslieblinge gestalten Wittenbrinks szenischen Liederabend

4. November 2010
20:00bis22:00

Am 4. November 2010 findet in Wien im Theater in der Josefstadt die Uraufführung von Franz Wittenbrinks “Eh wurscht” statt. Auf der Bühne Publikumslieblinge wie Elfriede Ott, Kurt Sobotka, Louise Martini, Ruth Brauer-Kvam, Maria Köstlinger, Sona MacDonald, Eva Mayer, Susanna Wiegand, Michael Dangl, Martin Hemmer, Oliver Huether, Toni Slama und Siegfried Walther.

Frank Wittenbrink hat ein neues Theatergenre erfunden, den Wittenbrink-Abend: eine als szenischer Liederabend getarnte, mal liebevoll feine, mal ironisch grobe, immer nachdenklich-vergnügliche Menschenbeobachtung.

Das Besondere daran ist, dass die von ihm erfundenen Figuren ihre Konflikte, Sehnsüchte, Gedanken und Gefühle ausschließlich durch und mit ihren Liedern erzählen. Durch die Art und Weise, wie bekannte Schlager, Lieder, Chansons aneinanderreiht bzw. gegeneinander gesetzt werden, der Text verändert wird und durch die darum herum gespielten Situation erzählt er jeweils einem Rahmenthema angepasste, meist lustige, aber durchaus auch zum Nachdenken anregende Geschichten.

Die Musikauswahl wird meist in der Probenphase in Zusammenarbeit mit den Schauspielern erarbeitet. Hier wird keinerlei Unterschied gemacht zwischen U- und E-Musik - genommen wird, was von der Stimmung passt. Was nicht passt, wird nach Belieben arrangiert, umgetextet oder gleich neu komponiert.

Worum gehts in “Eh wurscht”? Das beschreibt Wittenbrink folgendermaßen:

Ein Würstelstand in Wien. Wo, wenn nicht hier, treffen sich Eingeborene und Touristen, Genies und Wahnsinnige, Operngänger und Frauenmörder, Vorstadtteenies und alte Grantler? Ob wer sein Glück findet, sei dahingestellt. Ob das wirklich Käse ist in der Krainer: ebenso. Hat er nun oder nicht sein Weib entleibt? Kriegen sie sich am Ende? War das etwa Haschisch? Inwieweit interessiert das die Kieberei? Und was soll eigentlich der Pandabär? Fragen Sie nicht. Oder fragen Sie den Rosenverkäufer. Aber auch der wird Ihnen vermutlich nicht sagen können, warum hier dauernd gesungen wird. Ist das vielleicht eine Oper?
Und ob das, was da alles am Würstelstand passiert, wirklich „eh wurscht“ ist, das werden Sie auch erst rauskriegen, wenn Sie selbst hingehen.

Eh wurscht
Uraufführung: 4. November 2010
Theater in der Josefstadt
Regie: Franz Wittenbrink
Musikalische Leitung: Franz Wittenbrink, Christian Frank
Bühnenbild: Thomas Oláh
Kostüme: Nini von Selzam

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