Archiv - Pop
Martin Bruny am Dienstag, den
24. Juli 2007 um 10:07 · gespeichert in Pop
Dass vier gestandene Broadway-Stars mit Barbra Streisand durch Europa touren, ist den Presseberichten und Kritiken, die in Europa anlässlich der Konzertserie erschienen sind, nicht zu entnehmen.
Michael Arden (”The Times They Are A-Changin’”, “Bare”), Hugh Panaro (”Lestat”, “Side Show”, “The Phantom of the Opera”, “Les Misà©rables”, “The Red Shoes”), Peter Lockyer (”Miss Saigon”, “The Phantom of the Opera”) und Sean McDermott (”Grease, Falsettos”, “Miss Saigon”) waren mit Streisand in Zürich, Wien, Paris, Berlin, Manchester, Dublin und London.
Für BroadwayWorld.com haben sie ihre Eindrücke von Europa und der Streisand-Tour in Tagebuch-Form festgehalten. Das und jede Menge an Fotos bietet das “Barbra Streisand European Tour 2007 Scrapbook” der “Broadway Guys”.
Martin Bruny am Samstag, den
14. Juli 2007 um 06:39 · gespeichert in Broadway, Pop
Brian McKnight (geboren am 5. Juni 1969 in Buffalo, New York) ist aus der Geschichte des R&B längst nicht mehr wegzudenken, auch wenn er in letzter Zeit nicht mehr wirklich Bedeutenswertes zu seinem Songkatalog hinzufügen konnte. Seit 1991 ist er im Geschäft, 16 Millionen Platten hat er verkauft, zeitweise war er in einer Liga mit Größen wie Michael Jackson, Luther Vandross und Stevie Wonder. Sein Stimmumfang umfasst vier Oktaven, wenn er seine Falsettstimme einsetzt, kann er einen Abend unvergesslich machen.
1999 gewann McKnight einen Soul Train Award für seine CD “Anytime”, 2000 einen Image Award als “Outstanding Male Artist”. 2001 wurde Brian McKnight mit einem American Music Award ausgezeichnet in der Kategorie “Favorite Male R&B/Soul Artist”, 16 Mal war er für einen Grammy nominiert. Seine CD “Anytime” verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal. Seinen größten Hit hatte er mit seinem Longplayer “Back at One” und der gleichnamigen Hitsingle (Nr. 1 der BILLBOARD Top 100 im Jahre 2000).
Vom 8. Oktober bis 18. November wird Brian McKnight die Rolle des Billy Flynn in der Broadway-Produktion des Musicals “Chicago” geben. Um sich einzuspielen, steigt er am 25. September in die Tourproduktion in Washington D. C. ein und wird da bis 7. Oktober zu sehen sein. Am Broadway wird McKnight an der Seite von Lisa Rinna als Roxie Hart, Brenda Braxton als Velma Kelly, Rob Bartlett als Amos Hart und Roz Ryan als “Mama” Morton agieren. [Broadway.com]
Martin Bruny am Freitag, den
22. Juni 2007 um 00:59 · gespeichert in Pop, Newcomer, Tonträger, Castingshows, Tonträger
Welcher österreichische Sänger bzw. welche Sängerin bekommt schon mal die Chance, ein Lied von Komponist Frank Wildhorn interpretieren zu dürfen. Nun, beispielsweise Nadine Beiler, Starmania-Siegerin des Jahres 2007. Auf ihrer ersten Solo-CD “Komm doch mal rüber” (Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2007) findet sich der Song “Was wir sind”. Dabei handelt es sich um die deutsche Version von “Something to believe in”, einem Lied, das Linda Eder 1997 erstmals für ihre Solo-CD “It’s time” aufgenommen hat. Im Booklet zu “It’s time” schreibt Linda Eder über “Something to believe in”:
One of my greater worries over the last three years has been that someone else would record this song before I got the chance. It was written at the same time as the material for my last album “AND SO MUCH MORE” (remember that “batch” thing) but I had no place on that album. I close every performance with that piece, because I like what it says, and because my soul just loves that song
Was mich am meisten an Beilers Version (zu hören als Stream auf ihrer Website) stört, sind diese wirklich ekelhaft billigen Synthesizer im Refrain. Wenn man kein Geld hat für Streicher, was ja keine Schande ist, dann bitte, um Himmels Willen, wenigstens nicht dieses Puppendigiquatschorchester. Es macht jedes Lied zur Lachnummer, egal, was sonst noch zu hören ist.
Beiler tritt mit dieser Nummer, ob sie will oder nicht, gegen Linda Eder an (Eders Version ist auf YouTube zu sehen). Songs von Frank Wildhorn leben von der Interpretation. Man kann alles aus ihnen machen. Ein schlechter Sänger macht Schlager draus, ein guter Sänger unvergesslichen Pop, Linda Eder Pop/Gospel-Crossover vom Feinsten.
Beilers “Was wir sind” wurde am 4. Mai 2007 als Singleauskopplung veröffentlicht. Am 18. Mai 2007 stieg sie auf Platz 15 der Austria Top 75 ein, konnte sich danach aber platzmäßig nicht mehr verbessern. Am 22. Juni 2007 ist sie noch auf Platz 43 zu finden.
Beilers Interpretation ist nett, aber hinterlässt keinen Eindruck. Gefühlsmäßig eine Nullnummer. Zusätzlich störend sind Probleme, die sie mit ihrer Artikulation hat - all das scheint am Produzenten vorbeigegangen zu sein. Schade um die vertane Chance.
Martin Bruny am Donnerstag, den
21. Juni 2007 um 00:39 · gespeichert in Broadway, TV, Pop
“American Idol”, die amerikanische Variante der englischen Castingshow “Pop Idol” beziehungsweise des deutschen “Deutschland sucht den Superstar”, feiert demnächst seine Off-Broadway-Premiere, und zwar als Musical.
In “Idol: The Musical” dreht sich alles um Clay Aiken, einen ehemaligen Teilnehmer von “American Idol”, der die zweite Staffel 2003 zwar nicht gewinnen konnte, dem aber als Zweitplatzierten eine Karriere sondergleichen gelungen ist. Im Jahre 2003 wurde seine Single “Bridge Over Troubled Water / This Is The Night” als bestverkaufte des Jahres mit einem Billboard Award ausgezeichnet, 2004 und 2005 folgten weitere Billboard Awards, jeweils für seine CD “Merry Christmas With Love”. 2004 wurde sie als “Best Selling Christmas Album” ausgezeichnet, 2005 als “Best Selling Christian Album”.
Einen Überblick über die Karriere von Clay Aiken bietet Wikipedia - in seinem Fall extrem ausführlich, und das hat seinen Grund. Aiken konnte durch “American Idol” eine dermaßen große, begeisterte und vor allem loyale Anhängerschaft, sprich Fans, generieren, dass der Begriff “Claymaniacs” zumindest in den USA zur Trademark avancierte. Exakt das ist auch das Thema des Musicals “Idol: The Musical”, das am 5. Juli 2007 im 45th Street Theatre mit den Previews startet. Der Inhalt der Show kurz zusammengefasst:
“There are eight of them; all belonging to the same cult-like club that meets daily in a barn that doubles as a shrine to Clay Aiken. They are actively ridiculed by the rest of Steubenville; a humiliating situation that doesn’t deter their quest for all things Clay. They are victims of A.D.D., Ritalin, their misguided obsessions and their innocent longing for their elusive ‘15 minutes.’ One of them pumps gas. One of them is home-schooled. One of them is a genius. And one of them is a basketball phenom who would rather be a Chippendales dancer. The other four have equally bizarre back-stories too complicated to tell here; but suffice it to know that the real bad-guy of the piece is a total harpy named Adrienne. She gives new meaning to the word villain. The story heats up when the mid-American leg of the ‘Idol Tour,’ starring Clay Aiken, is announced to be playing Chicago, Memphis, Louisville, Scranton, Charleston, Greensboro, Roanoke and Steubenville. Steubenville! False idols are a tricky bunch. Especially those that have lost national singing contests. Go ask Clay. I think he’ll know.”
“Idol: The Musical” wird als satirisches Musiktheaterstück angekündigt. Das Buch stammt von Bill Boland, die Musik von Jon Balcourt. Todd Ellis fungiert als Produzent der Show in Manhattan, Bill Boland übernimmt auch die Regie.
Wer nun mit dem Namen Clay Aiken gar nichts anfangen kann, findet unter dem Schlagwort “Aiken” im Kultur-Channel-Archiv eine ganze Menge an Meldungen über den Sänger, oder einfach hier klicken. Der Clip von YouTube zeigt fast schon idealtypisch, wie anders Aiken ist und wie dieses “Anderssein” frenetisch gefeiert wird. [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
15. Mai 2007 um 15:54 · gespeichert in Musical, Pop, Tonträger
Gemeinsam mit Glen Ballard arbeitet Idina Menzel derzeit an ihrer neuen Solo-CD, die im Herbst 2007 erscheinen soll. Ballard arbeitete unter anderem als Produzent und Musiker für Barbra Streisand, Paula Abdul und Michael Jackson.
Um die Wartezeit bis zum Erscheinen der CD zu verkürzen, hat Menzel ein grausliches Techno-Remix von “Defying Gravity” auf den Markt geschmissen, das bei iTunes erhältlich ist. Schon interessanter ist eine andere Remix-Version von “Defying Gravity”, die man sich auf idina.com anhören kann.
Martin Bruny am Donnerstag, den
3. Mai 2007 um 09:13 · gespeichert in Musical, Pop, Event-Tipps
Fünf Jahre war Celine Dion im Colosseum des Caesars Palace von Las Vegas mit ihrer Live-Show “A New Day …” jeweils Mittwoch bis Samstag zu Gast, am 15. Dezember 2007 läuft ihr Vertrag aus. Bereits zwei Monate später, nämlich am 20. Februar 2008, startet ein wahrer Showgigant im 4.100 Sitze-Entertainment-Tempel neu durch: Bette Midler.
2 Jahre lang wird “The Divine Miss M” 20 Wochen pro Jahr 5 Shows die Woche spielen, Elton John wird wie bisher auch 2008 ca. 50 Konzerte im Colosseum bestreiten.
Bette Midler hat scheinbar von ihrem langjährigen musikalischen Partner Barry Manilow gelernt, denn sie begründet ihren Vertrag mit dem Caesars Palace fast mit denselben Worten wie er: “It just seemed like this was the next step. After wrapping a string of 2005 dates, I thought, ‘Wouldn’t it be great to set the show down somewhere?’”
Was kann man von Bette Midler in Vegas erwarten? Midler: “This is a chance to have lots of gorgeous girls in skimpy costumes. I love feathers and rhinestones and high heels. If it glitters, I’ve got to have it. I want this to be the funniest show on the Strip. The sticking point is that it’s a short show, so while there will be things people want you to do, you can’t do everything.” [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
1. Mai 2007 um 12:00 · gespeichert in Musical, Pop, Castingshows
Am 30. April 2007 starb Grà©gory Lemarchal, der Sieger der 4. Staffel des französischen Castingbewerbs “Star Academy”, im Alter von 24 Jahren an den Folgen von Mukoviszidose. Die Krankheit wurde bei ihm im Alter von 20 Monaten festgestellt. Die Lebenserwartung von an Mukoviszidose erkrankten Menschen beträgt heute ca. 32 Jahre.
Grà©gory Lemarchal veröffentlichte nach seinem Sieg bei “Star Academy” im April 2005 seine erste CD “Je deviens moi”, von der mehr als 250.000 Stück verkauft wurden. 2006 tourte er durch Frankreich, Belgien und die Schweiz, im November 2006 erschien seine Live-CD “Olympia 06″. In der berühmten Konzertarena “Olympia” in Paris spielte er 2006 drei ausverkaufte Shows.
Martin Bruny am Montag, den
30. April 2007 um 12:26 · gespeichert in Musical, Pop
Wochenlang war es nur ein Gerücht, nun wurde der Gig fixiert. Am 21. Juni 2007 wird Barbra Streisand ihr erstes Wien-Konzert geben. Schauplatz der Show wird der Ehrenhof vor dem Schloss Schönbrunn sein. Beim Kick-off ihrer Europa-Tour wird die Diva von einem 58-köpfigen Orchester begleitet. Tickets gibt es ab 7. Mai bei ÖE-Ticket, spezielle VIP-Tickets sind im Internet erhältlich, und zwar folgende Kategorien: Diamond VIP, Platinum VIP, Gold VIP.
Die “Diamond-VIP”-Kategorie wird wie folgt beschrieben:
Includes: Sound check, after Gala Dinner at Gloriette (other end of the castle, brilliant view over Vienna), Champagne Reception, Gala Dinner, free Cocktail Bar, Show, Limo Service Hotel - Sound check - Dinner - Hotel; Limo Service Hotel - reception+show- Hotel, Golden Pass for Schönnbrunn (free entrance to all exhibitions, historical rooms (Sissy bedroom etc) and the ZOO (oldest Zoo in the world)
Tickets für die erste Reihe und “Premium Seats” werden per Auktion vergeben.
Martin Bruny am Dienstag, den
17. April 2007 um 13:57 · gespeichert in Musical, Pop
I wanted to include a song by (Stephen Sondheim) on my 1981 album Torch and I was introduced to him by some friends of mine and spoke to him on the phone and he said he’d love to play his new musical Merrily for me and would I like to come to his apartment in Turtle Bay in New York ? So I said yes, and I went over and it was just Stephen there. He let me in and we sat at the piano and he played the whole score for me, which is interesting because it starts at the end and it goes to the beginning.
While he was doing it I had one of my famous anxiety attacks and in order to make it not so obvious, I did something that I’d never done before, which was to pinch my earlobe really, really hard, and I pinched it so hard so that the pain would be converted from my brain to my ear. And while he was playing this beautiful song «Not a Day Goes Byâ€, blood started to fall on my white shirt, on my crisp, white shirt. After he finished playing the song he couldn’t help but notice it and he said «Are you okay?†and I said «yes, I’m absolutely fine†and I was trying to cover the blood on my white shirt with my hand. He was incredibly kind, and I said «you know, I’ve got an appointment so I’ve got to goâ€.
But I ended up recording the song on that album and he came to the recording session, and there was an eighty piece orchestra which was conducted by Marty Paich. He (Stephen) was there and I recorded it on my knees because I didn’t want to see him in the recording studio. When I came out, he was in tears, and it was so rewarding for me. It’s one of the songs that I’m most proud of in my own repertoire. [Story]
Martin Bruny am Freitag, den
6. April 2007 um 16:29 · gespeichert in Musical, Broadway, Pop, Tonträger
Am 17. September 2002 veröffentlichte Walt Disney Records eine CD mit dem eher schwammigen Titel “Disneymania”. Das Konzept dahinter freilich war doch ein erfolgversprechendes. Bekannte internationale Sänger und Gruppen interpretieren Disney-Klassiker. Zu hören waren unter anderem Usher (”You’ll be in my heart” aus “Tarzan”), *NSYNC (”When you wish upon a star” aus “Pinocchio”), Ronan Keating (”Circle of life” aus “The Lion King”) oder Christine Aguilera (”Reflection” aus “Mulan”). Die CD schaffte es in den BILLBOARD-Charts bis auf Platz 52, und natürlich an die Spitze der Top-Kids-Audio-Charts. Ein Erfolg? Durchaus, denn im Februar 2003 erreichte die CD in den USA Gold-Status.
Disney behielt das Konzept im Fokus und baute die “Disneymania”Serie Jahr für Jahr aus, schickte die “Disneymania”-Stars auf US-Tour, veröffentlichte “Disneymania 2″, “Disneymania 3″, “Disneymania 4″ und “Disneymania in Concert” auf DVD.
Am 27. März 2007, im Jahr 1 nach Disneys phänomenalen Erfolg mit “High School Musical”, ist nun “Disneymania 5″ erschienen, unter anderem mit den Stars des TV-Hits “High School Musical” (Ashley Tisdale, Vanessa Hudgens, Lucas Grabeel, Corbin Bleu) und der Konzertversion eben dieser Show (Drew Seeley). In die BILLBOARD-Charts stieg die CD in der ersten Woche auf Platz 14 (44.400 verkaufte Einheiten) ein. Und klar: In die BILLBOARD-Children-Charts katapultierte sich die Scheibe von 0 auf Platz 1. [Story]
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