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Archiv - Flicks

“Mamma Mia!” - Pierce Brosnan macht bei ABBA-Filmmusical mit

Am 25. Juni 2007 beginnen die Dreharbeiten zu “Mamma Mia!”, der Verfilmung des gleichnamigen Musicals der Popgruppe ABBA. Mit an Bord ist Meryl Streep.
Nun konnte noch ein weiterer bekannter Name gebucht werden: Seine Herrlichkeit 007 a. D. vulgo Pierce Brosnan.
James, pardon, Pierce wird in “Mamma Mia!” die Rolle des “Sam” spielen und hat damit die Chance, sich an ABBA-Hits wie “S.O.S.” zu beweisen.
Dem Branchenfachblatt VARIETY diktierte der Schauspieler ins Mikro: “I said yes right away because it meant working with Meryl Streep. Secondly, I saw the show with my family in London, and found it just so wonderfully happy and joyful, and so pitched in time forever in the 1970s. What a kick in the pants, to be able to go off and spend time with Meryl on some Greek island, singing ABBA songs.” [Story]

Ennio Morricone ante portas

Maestro Ennio Morricone wird im Dezember 2007 in der Wiener Stadthalle gastieren. Das ist für Freunde der Filmmusik, die sich von den unverschämtem Eintrittspreisen (ab 54 Euro) nicht abschrecken lassen, sicher eine Frohbotschaft. Für die profil-ausgabe vom 19. Februar geruhte Morricone Herrn Thomas Migge einige Fragen zu beantworten, durchaus sehr launig, wie anhand von drei kleinen Zitaten demonstriert werden soll:

profil: Wo komponieren Sie? Hier in Ihrer geräumigen Wohnung hoch über dem römischen Verkehrschaos?
Morricone: In meinem Studio, hier am Schreibtisch.
profil: Nicht am Klavier?
Morricone: Nur die Ohrfixierten komponieren am Klavier.
profil: Das hört sich nach Kritik an.
Morricone: Richtig! Das soll es auch sein.

profil: Man schenkte mir eine CD mit einem Soundtrack aus einem Harry-Potter-Film. Ohne den Film zu sehen, hört sich die Muik wie absolute Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an. Teilen Sie diese Einschätzung?
Morricone: Darin kann ich nichts Schlimmes entdecken. Soundtracks werden von verschiedenen Faktoren bestimmt. Und wenn ein Leitmotiv neoromantisch zu sein hat, dann ähnelt es neoromantischer Musik. Wie hieß der Typ: Harry Popper?
profil: Potter!

profil: Gibt es eine Filmmusik, die Sie noch gern schreiben würden?
Morricone: Nein.

[profil, 19. Februar 2007, S.94ff.; das ganze Interview ist auch online zu finden]

“Dreamgirls”: Filmmusical-Soundtrack Nr.1 der US-Charts

Der Soundtrack zum Filmmusical “Dreamgirls” erreichte diese Woche mit 66.000 verkauften Einheiten die Nr. 1-Position der US-Charts.
Generell war es eine schwache Woche, was die CD-Verkäufe angeht. Seit BILLBOARD 1991 den Nielsen SoundScan als Basis der Platzierungen eingeführt hat, konnte mit 66.000 Stück verkaufter Einheiten innerhalb einer Woche noch nie jemand Spitzenreiter der US-Charts werden.
“Dreamgirls” ist seit “O Brother, Where Art Thou” (2002) der erste Soundtrack, der sich die Nr. 1 sichern konnte. [Reuters]

Mamma Mia! - Meryl Streep goes Musical

“Mamma Mia!”, das Flaggschiff aller Jukebox-Musicals, wird verfilmt, das ist schon länger bekannt. Neu ist die Besetzung einer der Hauptrollen: Meryl Streep hat sich dafür sozusagen zur Verfügung gestellt. Es wird nicht das erste Mal sein, dass man ihre Singstimme in einem Film zu hören bekommt, auch in ihren Filmen “Postcards From the Edge” und “A Prairie Home Companion” konnte man sich das schon geben.
“She was always at the top of our wish list, and she encapsulates the spirit and energy and has the powerhouse qualities that character requires”, meint Produzentin Judy Craymer. Na dann. [Variety]

Stephen Sondheim komponiert für “König Lear”

Das Shakespeare-Drama “König Lear” steht ab 9. Februar 2007 am Spielplan des New Yorker Public Theatre. Kevin Kline in der Hauptrolle sorgt schon allein dafür, dass auf die Tickets bereits vor dem offiziellen Vorverkauf, der am 7. Januar startet, ein Riesenrun eingesetzt hat. Aber Kline ist nicht der einzige prominente Name, der in diese Produktion involviert ist. James Lapine führt Regie, die Musik hat Stephen Sondheim komponiert, gemeinsam mit Michael Starobin.
James Lapine und Stephen Sondheim sind ein eingespieltes Team, gemeinsam haben sie diverse Sondheim-Musicals (”Into the Woods”, “Passion” und “Sunday in the Park with George”) erarbeitet.

“Enchanted” - Alan Menken & Stephen Schwartz wieder als Team am Start

Stephen Schwartz (”Wicked”, “Godspell”, “Pippin”) und Alan Menken (”Pocahontas”, “The Little Mermaid”, Aladdin”) arbeiten gemeinsam an einem neuen Disney-Projekt: “Enchanted” ist das erste gemeinsame Projekt der beiden seit “The Hunchback of Notre Dame” (1993) bzw. “Pocahontas” (1995) und erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die von einer bösen Hexe aus dem Zeichtrickland verbannt wird und im Manhattan von heute landet. Susan Sarandon und Idina Menzel wurden für die Hauptrollen gecastet, weiters zu sehen bzw. hören: Patrick Dempsey, James Marsden, Brian d’Arcy James, Judy Kuhn und Matt Servito. Der achtfache Oscar-Gewinner Alan Menken und Broadway-Wunderwuzzi Stephen Schwartz sollten 2007 für den einen oder anderen Hit sorgen und für 2008 kann man sie wohl schon mal für die Oscars vormerken. In die Kinos kommt “Enchanted” im November 2007.

USA: “High School Musical” - die Nummer 1 der CD-Verkaufsjahrescharts 2006

Ausgerechnet “High School Musical”, der Soundtrack zu dem gleichnamigen Disney-TV-Musical, schaffte es, in den USA mit 3,7 Millionen verkauften Einheiten zur erfolgreichsten CD 2006 zu werden. Auf den Plätzen:

02) Rascal Flatts: “Me and My Gang” (3,5 Millionen Einheiten)
03) Carrie Underwood: “Some hearts” (3 Millionen Einheiten)
04) Nickelback: “All the Right Reasons” (2,7 Millionen Einheiten)
05) Justin Timberlake: “Futuresex/Love Sounds (2,4 Millionen Einheiten)
06) James Blunt: “Back to Bedlam” (2,1 Millionen Einheiten)
07) Beyonce Knowles: B’Day (2 Millionen Einheiten)
08) Hannah Montana (Soundtrack) (1,98 Millionen Einheiten)
09) The Dixie Chicks: Taking the Long Way (1,88 Millionen Einheiten)
10) Hinder: Extreme Behavior (1,8 Millionen Einheiten)

Jay Brannan - vom “Soda Shop” zu YouTube und retour

Unter all den Anwärtern auf den Titel des Shootingstar 2007 wie MIKA, Simon Curtis, Gavin Mikhail, Teddy Geiger und wie sie alle heißen, nimmt mit Sicherheit auch Jay Brannan eine wichtige Position ein.
Jay Brannan ist einer der Jungstars in John Cameron Mitchells (”Hedwig & the Angry Inch”) neuem Film “shortbus”, und er ist Sänger und Komponist. In “shortbus” performt er seinen Song “Soda Shop”, eine wunderbare Folk-Pop-Ballade, die er nun eigens auch für YouTube live auf seinem Häusl aufgenommen hat.
Zu “shortbus” gibts noch eine kleine Anmerkung. Wie Brannan in seinem “Soda Shop”-Clip erzählt, hat das Filmportal IMDB.com den Streifen indiziert. Wer also auf IMDB den Begriff “shortbus” sucht, wird nichts finden. Zusätzlich wanderten auch alle beteiligten Darsteller ins Nirvana. Wenn man bedenkt, dass dieser Film bei den Filmfestspielen von Venedig und auf vielen anderen Festivals abgefeiert wurde, ist das Vorgehen der amerikanischen Filmplattform eben nur dadurch erklärbar, dass es sich, nunja, eben um eine “amerikanische” Site handelt. Natürlich ganz wertfrei formuliert. Will man also zur “shortbus”-Anzeige auf IMDB gelangen, gibt es zwei Wege:
1) Man registriert sich und lässt die “adult titles/names” freischalten.
2) Man sucht nach John Cameron Mitchell. Da findet man auch so noch den Direktlink zu “shortbus”.
Auf der Strecke bei einem solchen Vorgehen einer Filmplattform bleiben die noch wenig bekannten Darsteller wie eben Jay Brannan, die nun quasi als Pornostars schubladisiert werden, was natürlich völlig falsch ist.
Anfreunden könnte ich mich mit der innovativen Filmkategorisierung “porndramedy”, also eine völlig neuartige Mischung von Erotik, Drama und Comedy. Wie auch immer, Jay Brannan wird seinen Weg machen.

“Dreamgirl” Jennifer Hudson auf Erfolgskurs

Jennifer Hudson begeistert mit ihrer Darstellung der Effi in der Verfilmung des Broadway-Musicals “Dreamgirls” auch die Jury der 64. “Golden Globe Awards”. In der Kategorie “Best Motion Picture, Musical or Comedy” wurde Hudson als “Best Supporting Actress” nominiert.
Die “Golden Globe”-Nominierungen für “Dreamgirls” im Überblick und im Konkurrenzumfeld:

Best Motion Picture/Comedy or Musical
1) Borat
One America; Twentieth Century Fox
2) The Devil Wears Prada
Twentieth Century Fox; Twentieth Century Fox
3) Dreamgirls
DreamWorks Pictures/Paramount Pictures; DreamWorks Pictures/Paramount Pictures

4) Little Miss Sunshine
Big Beach/Bonafide Productions; Fox Searchlight Pictures
5) Thank You For Smoking
Room 9 Entertainment/David O. Sacks Production/Content Film; Fox Searchlight Pictures

Best Performance by an Actress In A Motion Picture/Comedy or Musical
1) Annette Bening: Running With Scissors
2) Toni Colette: Little Miss Sunshine
3) Beyoncà© Knowles: Dreamgirls
4) Meryl Streep: The Devil Wears Prada
5) Renee Zellweger: Miss Potter

Best Performance By An Actress In A Supporting In A Motion Picture

1) Adriana Barraza: Babel
2) Cate Blanchett: Notes On A Scandal
3) Emily Blunt: The Devil Wears Prada
4) Jennifer Hudson: Dreamgirls
5) Rinko Kikuchi: Babel

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In A Motion Picture
1) Ben Affleck: Hollywoodland
2) Eddie Murphy: Dreamgirls
3) Jack Nicholson: The Departed
4) Brad Pitt: Babel
5) Mark Wahlberg: The Departed

Best Original Song/Motion Picture

1) “A Father’s Way”: The Pursuit Of Happiness
Music by: Seal and Christopher Bruce
Lyrics by: Seal
2) “Listen”: Dreamgirls
Music & Lyrics by: Henry Krieger, Anne Preven, Scott Cutler and Beyoncà© Knowles

3) “Never Gonna Break My Faith”: Bobby
Music & Lyrics by: Bryan Adams, Eliot Kennedy and Andrea Remanda
4) “The Song Of The Heart”: Happy Feet
Music & Lyrics by: Prince Rogers Nelson
5) “Try Not To Remember”: Home Of The Brave
Music & Lyrics by: Sheryl Crow

Oscar 2007 - die Favoriten

Am 23. Januar 2007 werden die Nominierungen für die 79. Oscar-Verleihung (”Academy Awards”) bekannt gegeben. Langsam kristallisieren sich einige Favoriten in den einschlägigen Wettbüros heraus. Derzeit sollten folgende Filme die größten Chancen auf Oscars haben:
01) Dreamgirls
02) Letters from Iwo Jima
03) Flags Of Our Fathers
04) Babel
05) Little Children
06) Volver
07) The Departed
08) The Queen

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