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Martin Bruny am Freitag, den
11. April 2008 um 13:27 · gespeichert in Netz, Skurriles
Stellen Sie sich vor, Sie googeln so vor sich hin, und auf einmal lesen Sie in einem Suchresultat, dass Sie mit einem Arbeitskollegen angeblich ein Verhältnis haben, dass sich Ihr Partner von Ihnen getrennt hat oder vom Bühnentürl von einer unbekannten Schönheit abgeholt wurde. Das ist Web 2.0, sagen vielleicht einige, ja, damit muss man leben, wenn man ein Promi ist. Muss man?
Dem Kultur-Channel ist ein interessanter Beitrag zugeschickt worden, der untenstehend gerne veröffentlicht wird, ohne den Autor/die Autorin zu nennen. Auch wird dieser Artikel kein Schauplatz von Diskussionen, die Kommentarfunktion wurde ausgeschaltet. Erreichbar ist die Redaktion jedoch immer über das Kontaktformular.
Worum gehts? Nun, um einen Thread (oder im wahrsten Sinne des Wortes “threat”, wie manche des Englischen Unkundige gerne kritzeln) in einem deutschen Forum namens “naanoo”, der sich “Aktuelle Paare der Musicalszene” nennt. Hier der Gastbeitrag:
Ich bin von einer Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Kollege in einem Forum namens community.naanoo quasi als Lebensgefährte eines seiner Kollegen geoutet wurde. Ich habe mir die Beiträge in dieser Community durchgelesen und nur mehr gestaunt. Wie kommen wildfremde Menschen dazu, so über ihnen nicht persönlich bekannte Schauspieler zu schreiben. Über Schauspieler, die sie nur von der Stagedoor kennen und sich dann einreden, eine Art Bekanntschaft aufgebaut zu haben. Leute! Stagedoor is part of the job, nothing else! Eine kleine “best of” der Wortmeldungen da (ohne Namen von betroffenen Schauspielern zu nennen):
SophieS: “Ich hab die beiden im Juni auch noch schwer turtelnd in HH gesehen. Also wenn, dann muss es schon sehr abrupt und schnell zu Ende gewesen sein.”
clickcat: “Dann mal viel Spaß beim Herausfinden, was davon noch stimmt und was nicht …”
lou: “Sind immer noch getrennt! Da die beiden aber so ewig zusammen waren, hat´s noch nicht jeder mitbekommen.”
Iris444: “Ich finde das Ganze ganz interessant und spannend… wenn man jemanden gerne mag (auf der Bühne), dann interessiert man sich früher oder später einfach für sein Privatleben oder???”
Beispiel für eine Darsteller-Tracking-Unterhaltung:
www-tdv-fan: Hab mal ne Frage:ICh hab hier in dem echt coolen Forum(und das meine ich jezt ernst) gelesen, dass xxx und xxx zusammen sind.Ist das noch aktuell?
Elisabeth: ist glaub ich noch nix gegenteiliges bekannt!!
alecia: also letzte woche waren sie es noch … demnach denke ich nciht das sich das geändert hat …
Beschwerden von Betroffenen werden ignoriert, man macht sich über sie lustig, siehe hier:
Elphi: “Jajaja….kaum hatt eine Gottheit namens Darsteller (falls das überhaupt einer ist, kann ich genausogut von mir behaupten ohne dass es jemand nachprüfen kann) geäußert schließen sich alle dem an.”
lou: “Wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, dann muss ich mit sowas rechnen, oder?”
Elisabeth: “Ich seh das so: wenn sich DarstellerInnen nach der Show regelmäßig von ihrem® Partner/in abholen lassen brauchen sie sich eigentlich nicht darüber wundern wenn das auffällt und sie dann in diesem thread zu finden sind.”
Ein Kollege in diesem Forum schreibt:
“Wenn eine Agentur meinen Namen googelt, oder eine Produktionsfirma, Theater etc bei denen ich mich gerade bewerbe und auf solche Threads stößt finde ich das echt peinlich für mich. Egal ob ich aus meinem Partner ein Geheimnis mache oder nicht.
Anstatt das der “Sucher” Informationen, Kritiken, oder Fotos von mir erhält, wird er mit meinem privaten Kram konfrontiert.
Jemand schrieb hier: “Wieso nicht nen *OneNightStandTHREAD* ???” Ich ergänze wie wäre es mit nem *HIV-Thread* oder nem *Wer hatte Durchfall - Thread* oder nem *Wer hatte was in seinem Hausmüll -Thread” Leuts , Ihr seid doch alt genug. Macht Euch doch mal ein paar Gedanken was Ihr postet. Ich kann Euch nur sagen das weder ich, noch meine Kollegen -und damit spreche ich mit Sicherheit für den größten Teil, mit solchen Threads einverstanden sind.”
Ich vertrete die Meinung, dass hier über die Stränge geschlagen wurde mit dem was sich Fans leisten dürfen und was nicht. Denkt mal nach!!!!
Update/11.4.2008/18:40 Uhr
Die Namen wurden von naanoo aus dem oben angeführten Thread entfernt.
Update/11.4.2008/19:05 Uhr
Der Thread wurde von naanoo gelöscht.
Update/14.4.2008/00:05 Uhr
Und was lernen wir daraus? –> Nanu?
Die neuesten Perlen der Weisheit aus dem “Musicalforum”:
lou: “Aber dann wollen wir mal hoffen, dass diese Darsteller nicht irgendwann so ´nen richtigen Karriereschub kriegen und von Paparazzis verfolgt werden. Das würden die ja dann gar nicht mehr verkraften!”
Elisabeth: “Und wenn sich 2 Darsteller (ich nenne jetzt die Namen nicht denn jeder der die Sendungen gesehen hat weiß wen ich meine) in den beiden derzeit laufenden TV Caszingshows mit ihren männlichen Lebenspartnern für das Portrait filmen lassen und betonen wie glücklich sie in den Beziehungen sind die sie führen dann bringt mich das zu der Ansicht dass es die meisten Darsteller nicht stört wenn offiziell bekannt ist “wer mit wem” zusammen ist.”
Elisabeth: “Ich gehe davon aus dass dieser thread NICHT das erste war dass man beim googeln nach einem Darsteller gefunden hat (sofern er eine HP,Fanpage oder dgl hat oder schon mal wo aufgetreten ist). Wenn eine Agentur (die sich mit Sicherheit ihre Informationen nicht nur über google beschafft) keine sonstigen Infos,Kritiken oder Fotos im Internet findet dann scheint es eben sonst nichts zu geben das über ihn bekannt ist. Im übrigen denke ich dass es einer Agentur egal ist ob sie auf private Informationen stößt-sie wird sie vermutlich als unbrauchbar einstufen und einfach ignorieren.”
Martin Bruny am Freitag, den
28. März 2008 um 15:27 · gespeichert in Netz, Musical, Tonträger
Seit März 2006 ist Komponist & Texter Jason Robert Brown (”Songs For a New World”, “Parade”, “The Last Five Years”, “Urban Cowboy, “13″) mit seiner offiziellen Website jasonrobertbrown.com im Netz vertreten. Es ist zweifellos eine der interessantesten Sites eines zeitgenössischen Musicalkomponisten und -texters, denn sie wird tatsächlich auch von ihm selbst mit neuen Inhalten gefüllt, und das regelmäßig.
In seinem Blog postet Brown sporadisch Outtakes und Raritäten seiner Musicalproduktionen. In den letzten Monaten hat sich diesbezüglich einiges an interessantem Soundmaterial ergeben. Zu finden ist eine Übersicht (inkl. Downloadmöglichkeit) all dieser Lieder im “Guide to the Music on JRB.com“.
Martin Bruny am Samstag, den
23. Februar 2008 um 10:43 · gespeichert in Netz

Lange hat es gedauert, aber vor ein paar Monaten, im November 2007, ist auch Hannes Muik mit einer eigenen Website online gegangen. Auf hannesmuik.com bekommt man einen guten Eindruck davon, wie vielseitig der (Musical-)Darsteller, Performer, Regisseur, Autor und nicht zuletzt auch Maler Hannes Muik (geworden) ist seit seinem Engagement in “Joseph and the amazing techniocolor dreamcoat” am Wiener Raimund Theater (1999/2000) - eine Produktion, die sicher einer der Wendepunkte in seinem Leben war. So schreibt er auf seiner Website dazu:
Der Anspruch, der die Hauptrolle mit sich brachte, stellte mich in vielen verschiedenen Bereichen vor große Herausforderungen und Veränderungen, die teils angenehm, teils unangenehm waren, aber ohne die ich heute bestimmt nicht da wäre, wo ich bin. Vieles würde ich heute wahrscheinlich anders machen, doch wird diese Zeit für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben.
hannesmuik.com ist eine der wenigen Darsteller-Websites, die nicht nur kurze Hingucker bieten. Der vielseitige Künstler überrascht mit reichhaltigem Content - Bild und Wort, gleichermaßen interessant.
Martin Bruny am Sonntag, den
10. Februar 2008 um 22:39 · gespeichert in Netz, Skurriles

Ursula Stenzel, Wiens Bezirksvorsteherin im Ersten Wiener Gemeindebezirk, setzt ihren Weg, den Bezirk in eine Zone der absoluten Ruhe und Todesstille zu versetzen, fort. Eine Reihe von Neuauflagen für Wiens Straßenkünstler schafft Barrieren, die für viele nur mehr schwer zu überwinden sind und deren Sinnhaftigkeit nur darin liegt, abschreckend zu wirken. So sollen Straßenkünstler nur noch maximal eine Stunde lang spielen dürfen, Live-Musik darf nur mehr an ganz wenigen und wenig attraktiven Standorten angeboten werden; bevor man überhaupt auftreten darf, soll man sich einer Jury stellen und vieles mehr (siehe “Die Presse”).
Gegen all diese Verhinderungsmaßnahmen wurde die Plattform FREEDOM FOR STREET ART ins Leben gerufen, die vom Kultur-Channel unterstützt wird.
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. Februar 2008 um 23:04 · gespeichert in Netz, Musical

Lang hat es gedauert, jetzt ist es passiert. “musicals - Das Musicalmagazin” ist online.
Die erste deutschsprachige Musical-Fachzeitschrift ging im Oktober 1986 an den Start – damals noch unter dem Titel “Das Musical”. Seither ist die deutschsprachige Musicalszene enorm gewachsen und mit ihr auch “musicals”, das sich als das führende Musicalmagazin im deutschsprachigen Raum ebenso fest etabliert hat wie das Genre Musical.
Die Internetpräsenz www.musicals-magazin.de bietet Infos zur aktuellen Ausgabe, zu Abobestellungen, zu den Mitarbeitern und einiges mehr. Per Mailformular ist es möglich, Leserbriefe an die Redaktion zu schicken. Das Angebot wird laufend ausgebaut.
Martin Bruny am Donnerstag, den
31. Januar 2008 um 22:40 · gespeichert in Netz
MySpace mag neben wordpress oder blogger.com die derzeit wohl einfachste Möglichkeit sein, sich eine Art Webpräsenz zu schaffen. Die Angelegenheit ist im Prinzip mit wenigen Klicks erledigt. Wer cssen kann, ist natürlich im Vorteil, aber notwendig ist es nicht, und schwupps hat man ein paar hundert “Freunde”, die man meistens gar nicht kennt. Wer also Lukas Perman, Uwe Kröger, Idina Menzel und viele andere Darsteller bei MySpace sucht, wird sie auch finden - nur stecken hinter den Profilen fast nie die Darsteller selbst. Zum Teil nutzen Fanclubs die Web 2.0-Technik, um das Idol der Wahl zu unterstützen (mit oder ohne Erlaubnis), in der Mehrzahl der Fälle sind es einfach übereifrige Fans, die mitunter mehr Schaden als Nutzen anrichten. So gibt es von Lukas Perman gleich mehrere Profile, und keines wurde von ihm selbst angelegt.
Wer also sicher sein will, dass er auch tatsächlich mit dem Star seiner Wahl kommuniziert, sollte sich damit abfinden, dass Darsteller, Musiker, Schauspieler, Sänger und Bands merkwürdigerweise nur vereinzelt die Chance nützen, auf diese Art und Weise Selbstmarketing zu betreiben. Eine Liste “echter” Profile könnte man ja mal zusammenstellen - Tipps gerne per Mail oder als Kommentar.
Ganz neu am Markt: ein “Werner Mai-Support”-Profil. Ob der Gute davon weiß?
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Januar 2008 um 22:38 · gespeichert in Netz, Skurriles
Netdisaster-Demo
Martin Bruny am Sonntag, den
2. Dezember 2007 um 21:43 · gespeichert in Netz, Skurriles
http://hansdichand.blogspot.com/
nicht zu verwechseln mit
http://www.krone.at/index.php?http%3A//blog.krone.at/
Martin Bruny am Samstag, den
8. September 2007 um 18:32 · gespeichert in Netz, Broadway
hey everyone adam here. wanted to thank you all again for the amazing support in my return to rent. it has been more fun than the first time around!!i am blessed to have such fans like you all. on another note please dont compare, or say nasty things about the guys coming in after me and anthony. not to sound arrogant, but we(like any other original cast member) are a tough act to follow. that does not mean that we are the only ones that can play these roles, as is evident by the fact that the show has been running without us for many years. when i played the emcee in cabaret, i could not help but feel like i was always being compared to all the other emcees that came before me. i know its part of the business. but actors should be able to come into a role without feeling like they cant win. be nice!, and give these guys a chance
much love
adam, 01 Sep 2007
Links
- MySpace-Site von Adam Pascal
- MySpace-Posting von Adam Pascal vom 1. September 2007
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