Archiv - Vermischtes
Martin Bruny am Samstag, den
5. Juni 2004 um 09:02 · gespeichert in Sprache

ÖVP und FPÖ verlangen den Rücktritt von SPÖ-Nationalratsmandatar Josef Broukal. Der Abgeordnete hatte am Freitag im Nationalrat bei einem Zwischenruf in Richtung ÖVP und FPÖ gemeint, es sei ihnen unbenommen, dem Nationalsozialismus nachzutrauern. Der genaue Wortlaut:
“Also ich sage Ihnen ganz ehrlich: Wenn ich an einem 5. Mai entscheiden muss, ob ich mit einer Bande Neo-Nazis vor den Heldenplatz in Wien ziehe oder mit einem französischen Politiker für die endgültige Befreiung Europas vom Nationalsozialismus mit Champagner anstoße, dann sage ich Ihnen: Her mit dem Champagner Glas! Es ist Ihnen unbenommen, den Nationalsozialisten nachzutrauern, aber es ist unser Privileg, die Befreiung Europas auch heute noch als denkwürdiges Ereignis zu feiern!”
Die deutsche Sprache ist vielleicht für Politiker ZU schwer. Wer aus obigem Zitat herausliest, dass Herr Broukal jemandem unterstellt, Nationalsozialisten nachzutrauern, hat keine Ahnung von der deutschen Sprache. “Es ist Ihnen unbenommen” ist eine dermaßen unverfängliche, offene Formulierung, dass man damit völlig unangreifbar ist. Natürlich ist es jedem “unbenommen”, Verwerfliches zu tun, gar nicht drückt man damit die Vermutung aus, derjenige würde das auch tatsächlich tun, ganz im Gegenteil, man kann damit auch durchaus aussagen wollen, dass es jedem zwar unbenommen ist, aber man würde sich schon wundern, wenn …
Sollte nicht das Hohe Haus eine Hochburg der Rhetorik sein? Ich vermute stark, dass die meisten Politiker beim Begriff “Ellipse” ausschließlich an Darstellende Geometrie und ihren Mathematik-Unterricht zurückdenken.
Was die Regierungsparteien ihrerseits nun Broukal unterstellen, beruht auf purer und, wie ich es empfinde, eher böswilliger Interpretation. Eigentlich traurig, dass auch noch eine Entschuldigung von Broukal erzwungen wurde, die wie folgt ausfiel:
“Ich habe Dinge gesagt, die man Ihnen gegenüber nicht sagen darf und nicht sagen soll und bitte um Entschuldigung”.
Martin Bruny am Dienstag, den
25. Mai 2004 um 01:12 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

[Liza Tugendsam in der Rolle der Hexe; Foto: Martin Bruny]
Wien ist nicht nur die Stadt der Big-Production-Musicals. Eine ganze Reihe von Gruppen, Schulen und Ensembles bringen das ganze Jahr über höchst sehenswerte kleine, aber feine Musicalproduktionen auf die Bühne. So ist derzeit, noch bis 27. Mai 2004, Stephen Sondheims Meisterwerk “Into the Woods” in einer Produktion der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien auf der Neuen Studiobühne (Penzingerstraße 7, 1140 Wien) zu sehen.
Die Studenten des Instituts für Sologesang und musikdramatische Darstellung - Lehrgang Musical begeisterten bei der Premiere am 25. Mai. In den Rollen:
Hannes Staffler (Erzähler), Liza Tugendsam (Hexe), Alexander Donesch (Bäcker), Dagmar Baumgartner (Bäckerin), Evita Komp (Aschenputtel), Christina van Leyen (Rotkäppchen), Felix Rank (Hans), Cornelia Malli (Hans’ Mutter), Sabine Schädler (Rapunzel), Sigrid Spörk (Stiefmutter), Brigitte Treipl (Florinda), Barbara Gall (Lucinda), Bryan Rothfuss (Aschenputtels Prinz), Richard Schmetterer (Rapunzels Prinz), Birgit Breinschmid (Milchweiss), Thomas Reisinger (Kammerdiener), Thomas Schimon (Wolf), Barbara Wanasek (Oma), Beate Ritter (Aschenputtels Mutter), Antje Kohler (Riesin).
Regier führte Andrea Mellis, die musikalische Leitung hatte Jürgen Tauber inne. Das Bühnenbild gestaltete Alexandra Collon, die Kostüme entwarf Anita Spanring. Für das Licht zeichnete Gerhard Fischer verantwortlich, für den Ton Andreas Früchtli und die Maske Wilhelm Galli.
“Into the Woods” wird in der deutschen Fassung von Michael Kunze gespielt.

[Felix Rank (Hans) und Birgit Breinschmid (Milchweiss);
Foto: Martin Bruny]

[Evita Komp (Mitte) als Aschenputtel;
Foto: Martin Bruny]

[Bryan Rothfuss (Aschenputtels Prinz) und Richard Schmetterer
(Rapunzels Prinz); Foto: Martin Bruny]

[Thomas Reisinger (Kammerdiener) und Sabine Schädler (Rapunzel);
Foto: Martin Bruny]
Martin Bruny am Donnerstag, den
20. Mai 2004 um 01:09 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

[Britta Stefan (Melissa), Markus Jandrisits (Jordan)
und Anna Bolyos (Jennifer); Foto: Martin Bruny]
I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE erlebte seine Uraufführung im Rahmen einer Produktion der American Stage Company. Dort geschah es, dass mitten in einer der ersten Vorstellungen eine Frau herausplatzte: “This is my life!”
Die erfolgreiche Off Broadway Produktion wurde vom 9. Mai bis 9. Juni 1996 am Long Wharf Theatre getestet, bevor das Stück am 1. August auf der “Upstairs” Studiobühne des Westside Theatre in New York Premiere feierte. Mittlerweile läuft die Show in ihrem achten Jahr und ist zur Zeit das Off Broadway-Musical mit der längsten Laufzeit. Außerdem wurde das Stück zu einer der beliebtesten Gelegenheiten für Anträge: 41 Mal stürmten junge Männer die Bühne, um von dort aus ihre Angebeteten zu befragen. In allen Fällen nahmen die zukünftigen Bräute die Anträge unter tosendem Applaus des Publikums an.
Mittlerweile erlebte I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE bereits Produktionen in über 150 Städten auf der ganzen Welt, darunter Los Angeles, Toronto, Boston, Chicago, London, Tel Aviv, Mexico City und Barcelona.
In New York selbst wurde I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE letztes Jahr zur am längsten laufenden Revue aller Zeiten und hat mit sieben Jahren Laufzeit bereits die Musicals Hello, Dolly!, My Fair Lady, Man of La Mancha, Oklahoma! und Pippin hinter sich gelassen.
Die österreichische Erstaufführung des Kultmusicals bietet das Ensemble OffBroadway derzeit im Wiener Interkulttheater - zu sehen noch bis 22. Mai 2004.
In den Hauptrollen agieren:
Jennifer: Anna Bolyos
Melissa: Britta Steffan
Robert: Markus Puchberger
Jordan: Markus Jandrisits
Klavier und Korrepetition: Johannes Kurz jun.; Violine: Gudrun Eber; Regie: Johannes G. Hauer

[Markus Puchberger(Robert); Foto: Martin Bruny]

[Johannes Kurz jun.(Klavier, Korrepetition); Foto: Martin Bruny]

[Balà¡zs Bà¡rà¡ny (männliches Nummerngirl); Foto: Martin Bruny]
Martin Bruny am Montag, den
17. Mai 2004 um 01:08 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Stephen Sondheims “Company” lief vor nicht mal einem halben Jahr an der Kammeroper Wien. Die Inszenierung der Kammeroper war gut, manch Darsteller leider etwas schwach bei Stimme. Das kann man von der Aufführung des Wiener Konservatoriums nicht gerade behaupten. Am 13. Mai 2004 ging die Premiere über die Bühne, noch bis 19. Mai ist die Produktion im Leonie-Rysanek-Saal (1010 Wien, Johannesgasse 4a) zu sehen.
Gespielt wird die Deutsche Fassung von Hannelore Kaub. Musikalische Leitung: Prof. Robert Opratko; Choreographie: Christoph Riedl; Regie, Bühne und Produktionsleitung: Isabella Fritdum.
Die Besetzung am 17. Mai:
Robert: Andreas Peer
Sarah: Ines Maria Duprat
Harry: Mark Seibert
Susan: Gloria Wind
Peter: Hans-Jürgen Kreuter
Jenny: Lisa Polacek
David: Danial Ogris
Amy: Irene Lang
Paul: Georg Leskovich
Joanne: Gudrun Eichenardt
Larry: Vincent Bueno
April: Jasmina Sakr
Kathi: Gloria Wind
Martha: Nacide Aylin Gönenli
Donna (Tanzsolo): Gloria Wind


Martin Bruny am Freitag, den
14. Mai 2004 um 01:04 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

[Mà¡tà© Kamarà¡s rockte das Metropol
mit seiner Band [X_PACT]; Foto: Martin Bruny]
Wien (OTS): “10.000 Euro Reinerlös konnten bei der Musical-Gala letzten Mittwoch im Wiener Metropol eingespielt werden”, freuten sich KAV-Direktor Prim. Dr. Ludwig Kaspar und Veranstaltungsorganisatorin Dr. Michaela Werni. Uwe Kröger, Marika Lichter, Sandra Pires, Mà¡tà© Kamarà¡s und etliche andere namhafte Künster gaben bekannte Coverversionen und Eigenkompositionen zum Besten und stellten sich allesamt unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Uwe Kröger kam eigens aus Berlin und Eva-Maria Marold ließ sich bei “Barbarella” vertreten, um bei der Musical-Gala zugunsten der Palliativstation des Krankenhauses Lainz mitwirken zu können. Die künstlerische Leitung des beeindruckenden Abends hatte Christian Frank über, Wolfram Pirchner moderierte.
“Der Erlös dieses Abends wird den Patienten der Palliativstation zugute kommen und zur Verbesserung der Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen verwendet,” so die leitende Oberärztin der Palliativstation im Krankenhaus Lainz, Dr. Michaela Werni.
Der Programmablauf im Detail:
1. Akt
01) Moderation
02) Uwe Kröger: “This is the moment”
03) Marika Lichter: “Someone to watch over me”
04) Uwe Kröger & Marika Lichter: “I remember you”
05) Moderation
06) What’s Pop feat. Reinwald Kranner: “How does it feel”/”Immer wenn ich down bin”
07) Moderation
08) Sigrid Hauser: “These are my children”
09) Sigrid Hauser: “Naturträne”
10) Moderation
11) Caroline Vasicek: “If I can´t have you”
12) Caroline Vasicek: “Moon River”
13) Moderation
14) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Who are you to tell me”
15) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Sexy Lady”
16) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Fly away from here”
2. Akt
01) Moderation
02) Ruben Herenveen: “Be my lady”
03) Ruben Herenveen: “Say Yes”
04) Moderation
05) Eva Maria Marold: “Take my breath away”
06) Eva Maria Marold: “Me and Bobby McGee”
07) Moderation
08) Volker Piesczek: “Die Preference-Partie”
09) Volker Piesczek: “Bananen”
10) Volker Piesczek: “Huastn”
11) Moderation
12) Michael Tschugnall: “Book of love”
13) Michael Tschugnall: “Tears of happiness”
14) Moderation
15) Sandra Pires: “I feel so alive”
16) Sandra Pires: “You´ve got a friend”
17) Moderation - Pirchners Ende

[Uwe Kröger eröffnete mit “This is the moment”
die Gala; Foto: Martin Bruny]

[Sigrid Hauser, Leading Lady & Naturträne
in Personalunion; Foto: Martin Bruny]

[Sandra Pires - demnächst Leading Lady
an der Wiener Volksoper; Foto: Martin Bruny]
Martin Bruny am Montag, den
10. Mai 2004 um 01:03 · gespeichert in Musical, Wien, Fotos

Andy Bieber in der richtigen Dosierung, das kann durch nichts ersetzt werden. Das hilft gegen Traurigkeit ebenso wie gegen schlechte Laune, ist Streßkiller genauso wie einfach bestes Entertainment. Am 10. Mai 2004 war es soweit. Andy Bieber und Paul Kribbe gaben ihr erstes Solo-Konzert in Wien. “You walk with me” lautet ihr Motto, ihre Show und das ist auch der Titel der CD zur Show.
Ich habe in letzter Zeit, eigentlich seit sehr langer Zeit kein Konzert besucht, das derart positive Energie, und zwar nicht im abgedroschenen Sinne, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, verbreitet hat. In jeder Sekunde spürt man die Lust der beiden Künstler an der Musik, ihre Freude am Performen. Geboten wurden unter anderem Songs aus Kultmusicals (”Hedwig and the Angry Inch”, “Cindy” oder “We will rock you”), Blockbustern (”Mamma Mia”, “Jekyll & Hyde”, “Aida”), Verkanntem (”Freudiana”) und Brandaktuellem (”Taboo”, “Bombay Dreams”).
Mit dieser Show können Andy Bieber & Paul Kribbe weltweit auftreten, sie würden wohl überall abgefeiert werden - Wien hat dieses Konzerthighlight einem Comicstrip-Mäderl aus dem Weltall zu verdanken. Und wenn “Barbarella” auch zu sonst nix gut ist - sie brachte Bieber & Kribbe nach Wien, und allein schon deswegen hat es sich gelohnt.








Martin Bruny am Sonntag, den
9. Mai 2004 um 01:02 · gespeichert in Pop, Castingshows

Es ist gerade mal ein paar Wochen, von mir aus auch Monate her, da galt Gareth Gates, Zweitplazierter der ersten englischen “Pop Idol”-Staffel, als populärster Popstar Großbritanniens, mit besten Aussichten, auch in Deutschland den Durchbruch zu schaffen. Nun tickert die Meldung durch die Medienlandschaft, dass BMG den Jungstar gefeuert hat. Simon Cowell, Mastermind der “Pop Idol”-Serie und Boss von BMG, scheint keinen Wert darauf zu legen, einem Jungstar dabei behilflich zu sein, zum Entertainer zu reifen. Nicht genug damit, scheint man Gareth Gates plötzlich auch jegliches Talent absprechen zu wollen. So sei die Entscheidung, den Sänger zu feuern, nach einem Konzert in der Londoner Royal Albert Hall gefallen, die einige “Big Player” nicht beeindruckt habe. Wie tief kann man nur sinken, Herr Cowell? [Story]
Martin Bruny am Freitag, den
23. April 2004 um 16:23 · gespeichert in Listen, Pop

Wir wissen ja alle, dass Listen sehr beliebt sind, und das hat nun auch das Magazin Blender erkannt. Derzeit punktet es an der Popularitätsfront mit einer Liste der “50 schlechtesten Songs”. Ernst nehmen sollte man dieses Listchen freilich nicht, denn eine “Jury”, die ausgerechnet Songs wie “You’re the inspiration” von Chicago in diese Aufstellung aufnimmt, macht sich ziemlich lächerlich. Clay Aiken, kaum als US-Top-40-Künstler am Durchstarten, darf sich gleich auf Platz 11 einreihen, irgendwo zwischen Madonna und Stevie Wonder. Natürlich ist kein Heavy Metal-Song in dieser Liste und natürlich nichts von Nirvana und Konsorten, dafür aber “Sounds of Silence” von Simon & Garfunkel. Platz 1, “We built this city” von Starship, ist gar von einem Österreicher, Peter Wolf, produziert worden. Also wirklich, schämen sollte er sich, einen der erfolgreichsten Hits der 80er abgeliefert zu haben. Hier also die 50 schlechtesten Songs ever:
1. We Built This City Starship … 1985
2. Achy Breaky Heart Billy Ray Cyrus … 1992
3. Everybody Have Fun Tonight Wang Chung … 1986
4. Rollin’ Limp Bizkit … 2000
5. Ice Ice Baby Vanilla Ice … 1990
6. The Heart of Rock & Roll Huey Lewis and the News … 1984
7. Don’t Worry, Be Happy Bobby McFerrin … 1988
8. Party All the Time Eddie Murphy … 1985
9. American Life Madonna … 2003
10. Ebony and Ivory Paul McCartney, Stevie Wonder … 1982
11. Invisible Clay Aiken … 2003
12. Kokomo The Beach Boys … 1988
13. Illegal Alien Genesis … 1983
14. From a Distance Bette Midler … 1990
15. I’ll Be There for You The Rembrandts … 1995
16. What’s Up? 4 Non Blondes … 1993
17. Pumps and a Bump Hammer … 1994
18. You’re The Inspiration Chicago … 1984
19. Broken Wings Mr. Mister … 1985
20. Dancing on the Ceiling Lionel Richie … 1986
21. Two Princes Spin Doctors … 1992
22. Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American) Toby Keith … 2002
23. Sunglasses at Night Corey Hart … 1984
24. Five for Fighting Superman … 2000
25. I’ll Be Missing You Puff Daddy featuring Faith Evans and 112 … 1997
26. The End The Doors … 1967
27. The Final Countdown Europe … 1987
28. Your Body Is a Wonderland John Mayer … 2001
29. Breakfast at Tiffany’s Deep Blue Something … 1995
30. Greatest Love of All Whitney Houston … 1986
31. Mmm Mmm Mmm Mmm Crash Test Dummies … 1994
32. Will 2K Will Smith … 1999
33. Barbie Girl Aqua … 1997
34. Longer Dan Fogelberg … 1979
35. Shiny Happy People R.E.M. … 1991
36. Make Em Say Uhh! Master P featuring Silkk, Fiend, Mia-X and Mystikal … 1998
37. Rico Suave Gerardo … 1991
38. Cotton Eyed Joe Rednex … 1995
39. She Bangs Ricky Martin … 2000
40. I Wanna Sex You Up Color Me Badd … 1991
41. We Didn’t Start the Fire Billy Joel … 1989
42. The Sounds of Silence Simon & Garfunkel … 1965
43. Follow Me Uncle Kracker … 2000
44. I’ll Do Anything for Love (But I Won’t Do That) Meat Loaf … 1993
45. Mesmerize Ja Rule featuring Ashanti … 2002
46. Hangin’ Tough New Kids on the Block … 1989
47. The Only Thing That Looks Good on Me Is You Bryan Adams … 1996
48. Ob-La-Di, Ob-La-Da The Beatles … 1968
49. I’m Too Sexy Right Said Fred … 1992
50. My Heart Will Go On Celine Dion … 1998
Martin Bruny am Donnerstag, den
22. April 2004 um 16:22 · gespeichert in Flicks, Awards

April 21, 2004
Friends,
I just got word that my new film, “Fahrenheit 911,” has been selected by the Cannes Film Festival to premiere there in competition next month!
This is only the second time in the last 48 years that a documentary has been chosen to be in the main competition (the first being “Bowling for Columbine” in 2002) — and, in fact, another documentary has also been chosen for this year. The non-fiction film revolution rolls on!
I am deeply honored by this announcement, considering it comes from our mortal enemy, the French.
This year’s jury in Cannes is headed by Quentin Tarantino and also includes director Jerry Schatzberg, Kathleen Turner, Tilda Swinton and others.
“Fahrenheit 911″ will be in theaters across the U.S. (and the rest of the world) this summer. More info, gossip and all the juicy details to follow…
Thanks everyone for your support.
Michael Moore
[MichaelMoore.com]
Martin Bruny am Mittwoch, den
21. April 2004 um 16:21 · gespeichert in TV, Pop, Castingshows

Vergangene Nacht stand die Castingshow American Idol, die weltweit erfolgreichste Entertainment-Sendung, ganz im Zeichen von Mr. Entertainment: Barry Manilow. Die sieben Finalisten interpretierten sieben seiner Hits:
Diana DeGarmo - “One Voice”
George Huff - “Trying To Get The Feeling Again”
Jennifer Hudson - “Weekend In New England”
Jasmine Trias - “I’ll Never Love This Way Again”
LaToya London - “All The Time”
John Stevens - “Mandy”
Fantasia Barrino - “It’s A Miracle”
Danach stellten sich die potentiellen American Idols dem Urteil der Jury, der auch Barry Manilow angehörte.
Derzeit laufen in Foren und auf Websites Diskussionen darüber, für wen diese Runde die letzte gewesen sein wird. Idolfan.org bietet Mitschnitte der Performances. Auch heute Nacht ist Barry Manilow mit von der Partie und wird live dabei sein, wenn wieder einmal ein Kandidat tränenreich veranschiedet wird. Wer wird es sein? George Huff, der mehr falsche Töne generierte als es ein Zufallsgenerator zustande gebracht hätte, oder etwa John Stevens, ein 16-jähriger Dean Martin-Epigone und Darling der aktuellen Season?
Selbstverständlich könnte man an jedem anderen Themenabend hier das Posting beenden, aber bitte, nochmal: Es war ein Barry Manilow-Themenabend, und das ist so ungefähr das Ärgste, was sich Musikjournalisten und alle anderen, die von Musik nichts vestehen, vorstellen können. Daher hier ein Link zu einem USA-Today-Artikel. Etwas mehr Wertschätzung für “The undisputed #1 Adult Contemporary Artist-of-All-Time, a Grammy, Emmy and Tony award-winner” bietet: The Rugged Elegance.
Zitate des Abends:
Simon Cowell zu Barry Manilow: “What have you done to the girls? You’ve made them all sing really well.”
Barry Manilow, als er sich den 7 Finalisten vorgestellt hat: “For those of you who don’t know who I am, this is what Clay Aiken is going to look like in thirty years.”
UPDATE: Jennifer Hudson ist out. Keine Bange, die Frau macht auch ohne “American Idol” ihren Weg.
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