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Archiv - Vermischtes

Sisi, wie sie morgenmantelte - der neue Devotionalienerlebnispark der Hofburg

Bald ist Wien um einen Devotionalientempel reicher. Das Sisi-Museum eröffnet Ende April seine Pforten. Was man dort so alles besichtigen kann, ist gar allerliebst auf der Website des Museums nachzulesen:

- die Rekonstruktion des Polterabendkleides der jungen Braut
- die berühmtesten Portraits, Schönheitsrezepte und Schmuckstücke der schönen Kaiserin
- ihr Morgenmantel
- Sonnenschirm, Fächer und Handschuhe der menschenscheuen Monarchin
- eine begehbare Rekonstruktion des luxuriösen Hofsalonwagens der reiselustigen Kaiserin (das Original befindet sich im Technischen Museum Wien)
- die Totenmaske der 1898 ermordeten Kaiserin

Na das wird ein Fest. Vielleicht gibts auch Sisi-Krapferl, Sisi-Lipstick und Sisi-Sonnenbrillen.

Jesus Christ Superstar: The Concert – Wiener Etablissement Ronacher, 3./4. April 2004




[Fotos: Martin Bruny, 3.4.2004]

Im Wiener Etablissement Ronacher ging dieser Tage (3. und 4. April 2004) eine konzertante Aufführung der Andrew Lloyd Webber-Rockoper “Jesus Christ Superstar” über die Bühne. Das Ronacher, man muss es sagen, ist für Menschen, die auf halbwegs akzeptablen Sound setzen, eine Qual. Die Tonanlage des Hauses ist hoffnungslos veraltet und völlig unzureichend. Will man den Saal auch nur halbwegs ordentlich beschallen, so muss man als Mieter des Hauses eigene Soundzauberanlagen ranschaffen und sich darum kümmern. Das macht aus Kostengründen fast niemand, auch wenn es durchaus möglich wäre.
Bei einer “konzertanten” Aufführung, so vermutet man, wäre es doch dringend notwendig, auf guten Sound zu achten. Leider wurde genau das wieder mal sträflichst verabsäumt. Und so haben zwar die Toningenieure in ihre Kopfhörer beste Qualität eingespielt bekommen - die Zuschauer im Saal mussten sich indes mit völlig unzulänglichem Soundbrei abfinden. Das kennen Fans schon von Veranstaltungen wie “Elisabeth 10th Anniversary” - einer Veranstaltung, bei der im Konzerthaus soundtechnisch völlig Inakzeptables geboten wurde, zu Preisen um die 129 Euro. Man darf also dem Veranstalter durchaus die Frage stellen, warum er auf Kosten der Zuschauer bei der Soundqualität so spart.
Wo wir schon bei negativer Kritik sind, handeln wir doch auch gleich das “Programmheft” der Veranstaltung ab. Grundsätzlich sind Programme für Fans ja beliebte Souvenirs. Man kauft sie gerne und blättert sie nach Jahren gerne wieder mal durch. Nun, beim Programm dieses Konzerts wird das wohl eher die Ausnahme bleiben. Für 4 Euro hat man ein 12-seitiges Heftchen erhalten, das aus sieben Seiten Werbung, einem Cover, einer zweiseitigen Auflistung der Lieder des Abends und zwei Seiten mit Kürzestinfos besteht. Das ist, mit Verlaub, eine Frechheit, nicht mehr und nicht weniger.
Der letzte Punkt, den es negativ abzuhandeln gilt, kann man “Martin Traxl” benennen - oder die Idee, eine Art von Moderation in eine konzertante Aufführung zu prügeln - denn der arme Traxl kann ja nichts dafür, dass er nach einer “Gethsemane”-Interpretation von Yngve Gasoy-Romdal, nach der der ganze Saal kollektiv symbolisch auf die Knie gefallen ist, von dollen Nonnen plappern muss, die die Bühne bei der Premiere des Musicals gestürmt haben. Nie wieder Moderationen bei konzertanten Aufführungen! BITTE! Vielen Dank.
Kommen wir zu den Highlights der Veranstaltung, als da sind:
Yngve Gasoy-Romdal (Jesus)
Maya Hakvoort (Maria)
Dave Moskin (Judas)
Ethan Freeman (Pontius Pilatus)
Pehton Quirante (Simon & Petrus)
Previn Moore (Herodes)
Helmut Ettl (Caiaphas)
Hans Steunzer (Annas)
Ensemble: Tom Beyrhofer, Elisabeth Ebner, Stephan Löbbel, Sabine Meyer, Sabine Neibersch und Kudra Owens.
Bei aller Kritik schafften es diese Darsteller dennoch, einen magischen Abend auf die Bühne zu zaubern, der wohl den meisten Anwesenden für immer im Gedächtnis bleiben wird, allen voran Yngve Gasoy-Romdal, der in “Jesus” wohl die Rolle seines Lebens gefunden hat.

“Armageddon”-Held Ben Affleck als Stephen Sondheim-Interpret


Das sieht und hört man nicht alle Tage: Ben Affleck, unser aller Hero aus dem Meteoriten-Knaller “Armageddon“, als Interpret eines Stephen Sondheim-Songs. In einer Kritik zu Afflecks neuestem Kinohit “Jersey Girl” findet man folgende interessante Passage:

“Here’s something you don’t see in every Ben Affleck/Liv Tyler movie: the stars of «Armageddon” performing a musical number from Stephen Sondheim’s savage musical, «Sweeney Todd.” It happens toward the end of Kevin Smith’s «Jersey Girl,” and it’s one of the few unexpected touches in a sentimental, overly familiar comedy-drama about the joys of parenthood, the frustrations of workaholic dads and the necessity of spending time with the kids. Affleck and Tyler end up performing the number in order to please his 7-year-old daughter, Gertie (Raquel Castro), who falls in love with the show when dad takes her to a Broadway performance. She chooses to recreate the experience at her school, recruiting them to perform it with her. The song is handled with such affection and style that it suggests the writer-director of «Clerks” and «Dogma” might just be a closet Sondheim fan. Or maybe it’s just because he can’t stand «Cats,” which is the clear favorite with Gertie’s classmates — and the target of several barbs in the script. [www.phillyburbs.com]

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Castingteam von Starmania sucht das Musicaltalent des Jahres!


Es darf wieder gevotet werden! Diesmal von einer hochkarätigen Jury, bestehend aus Kathi Zechner (Vereinigte Bühnen Wien), Werner Sobotka (Regisseur), Ricarda Ludigkeit (Choreographin), Daniela Zeller (Ö3), Thomas Frank und Maria Blahous (beide im ehemaligen Starmania-Team) und anderen prominenten KünstlerInnen.
Denn am 8. und 9. April sucht der Filmhof Weinviertel gemeinsam mit dem Performing Center Austria in einem Musical Talente Wettbewerb den Bühnenstar von morgen! .
Tanz-, Gesangs- und Schauspieltalente ab 16 Jahren erhalten die Chance, an einem professionellen Musical-Projekt mitzumachen. Die Aufführungen der mit einem Team aus einem Stab an hochqualifizierten LehrerInnen erarbeiteten Show finden am 5., 6. und 7. August 2004 vor der vorher genannten Jury statt, die sich dann für einen Sieger oder eine Siegerin entscheidet.
Dem/der GewinnerIn winkt ein Ausbildungsplatz für ein Jahr bei den Performing Arts Studios Vienna im Wert von € 11.000,–!, Österreichs größte und erfolgreichste Talenteschmiede in Sachen Tanz, Gesang und Schauspiel bietet jedes Jahr nur einigen ausgewählten BewerberInnen nach tagelangen Auditions die Chance auf eine umfassende Musicalausbildung. Zu den AbsolventInnen der Performing Arts Studios Vienna gehören Musicalgrößen wie Nina Proll (Barbarella), Hannes Muik (Joseph…) und Sabine Mayer (Wild Party, Tommy). Kontakt: Filmhof Weinviertel; 2151 Asparn/Zaya Nr. 2; tel +43/01/5619933; Mail: info@filmhof.at; Web: www.comeonstage.at [Pressemeldung von: Agentur greenwitch & partners - Öffentlichkeitsarbeit und Bildung]

Borchert DeLuxe - CD-Präsentation im Wiener Metropol


[Foto: Martin Bruny, 15.3.2004]

Am Montag, den 15.3.2004, präsentierte Musicalstar Thomas Borchert seine neue CD Borchert DeLuxe im Wiener Szenetempel Metropol. Der Hamburger Krolock, sichtlich gut drauf, rang sich, und das darf fast als Sensation des Abends bezeichnet werden, entgegen seinen Prinzipien, bei Solokonzerten Lieder aus Musicals wie die Pest zu meiden, sogar einen “Letzten Tanz” ab - heftigst akklamiert von seinen Fans und Sylvester Levay, den Komponisten des Hits aus “Elisabeth”. Insgesamt bot Borchert eine solide Show, die in ihren besten Momenten durchaus klassische Piano-Man-Qualitäten erreichte. In jenen Momenten fragt man sich, was aus einem Borchert hätte werden können, wenn er sich völlig auf seine selbstkomponierten Songs konzentriert hätte. Aber das ist ein Kapitel, das nie geschrieben wurde, und Borcherts Karriere als Solo-Entertainer ist ohne seine Präsenz als Musicalstar längst undenkbar.

Dagmar Koller live im Theater an der Wien - Abschied oder Comeback?

Dagmar Koller, Operetten- und Musical-Diva
[Foto: Martin Bruny, 3.3.2004]

Am 3. März 2004 feierte die zutiefst österreichische Operetten- und Musical-Diva Dagmar Koller nach drei Jahren Bühnenabstinenz ihr Comeback am Theater an der Wien. Ist es ein Abschied von der Bühne gewesen oder ein veritables Comeback? So genau weiß man das nicht. Pläne, mit einer Soloshow auf Tournee zu gehen, existieren. Doch nach der Show gab Dagi an, zuerst mal sechs Monate Pause vom Showbusiness machen zu wollen. Schrullig, tapsig und an manchen Stellen doch berührend, begeisterte Dagmar Koller Fans und Promis, die sich bei diesem Event wohl in etwa die Waage hielten. Den Abend im Theater an der Wien gestaltete die Koller mit Ihren Lieblingssongs aus 40 Jahren Showbusiness. So manch Interpretation, beseelt vom Wunsch, es einfach mal anders zu machen (zum Beispiel “Memory” aus “Cats”), kippte, doch mit Jahrhundert-Standards wie “I am what I am” oder “Send in the Clowns” ließ die Diva Klasse aufblitzen.

1. März 2004: Vorhang auf zur ersten Vorpremiere von BARBARELLA










[Fotos:Martin Bruny, 1. März 2004]

Manilow Marches Onto ‘American Idol’


Barry Manilow will be one of the celebrity guest judges on the current season of “American Idol,” Billboard.com has learned. In live episodes airing April 19-20, Manilow will sit in as a judge alongside Simon Cowell, Paula Abdul and Randy Jackson. The episodes will feature the contestants performing Manilow songs, and Manilow himself will perform on the April 20 edition.
“American Idol,” currently in its third season, is Fox’s highest-rated series of the year so far, according to Nielsen Media Research. Producers are currently trying to persuade Paul McCartney and Stevie Wonder to be guest judges on the show. [story]

Webtipp: Michael Kunzes Homepage: “storyarchitekt.com”


Michael Kunze ist ein international erfolgreicher Schriftsteller und Dramatiker, Buch- und Fernsehautor, Liedertexter und Librettist. In den letzten Jahren schuf er mit ELISABETH, TANZ DER VAMPIRE und MOZART! eine neue, europäische Form des populären Musiktheaters, die den Begriff «Musical” erweitert und ein eigenes Genre («DramaMusical”) geschaffen hat. Aus seiner Feder stammen auch die deutschen Versionen internationaler Bühnenhits wie EVITA, CATS, A CHORUS LINE, PHANTOM OF THE OPERA, LITTLE SHOP OF HORRORS, INTO THE WOODS, KISS OF THE SPIDER WOMAN, ASPECTS OF LOVE, SUNSET BOULEVARD, THE HUNCHBACK OF NOTRE DAME, THE LION KING, MAMMA MIA! und Elton Johns AIDA.
Auf seiner Homepage storyarchitekt.com finden Musicalfans unter anderem einige schöne Photos mit Stars aus u. a. den Produktionen “Elisabeth” und “Mozart!”, diverse Interviews mit dem Meister, Lyrics einiger seiner größten Hits u. v. a. m. [Foto: Alexander Wulf]

Bye bye, Florian Feik - Derniere für den kleinen Rudolf aus “Elisabeth”


[Florian Feiks Abschied von “Elisabeth”; Foto: Martin Bruny]

Der 15.2.2004 war ein Tag des Abschieds für Jungschauspieler Florian Feik. Zum letzten Mal verkörperte er im Levay/Kunze-Musical “Elisabeth” die Rolle des jungen Rudolf. Für mich persönlich war Feik immer der beste aller jungen Rudolfs, denn für die Rolle ist es notwendig, nicht nur schön brav singen, sondern auch agieren zu können, und das konnte Florian Feik famos. Gestik, Mimik - kein anderer Darsteller des jungen Rudolf spielte so viele Nuancen aus.

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