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Archiv - Vermischtes

Es weihnachtet am Wiener Rathausplatz





[Pics by Martin Bruny, 17.11.2003]

Elisabeth-Diary, 3.11.2003: Rob Fowler, der Tod, & seine wilden Engel




[Pics by Martin Bruny, 3.11.2003]

Rob Fowler gibt in Wien neben Mà¡tà© Kamarà¡s und Steven Seale den Tod im Kultmusical “Elisabeth”. Stimmgewaltig ist er ja, alle Achtung, aber mit dem Tuning hat er noch seine Problemchen. So darf man noch hoffen, dass er neben Mà¡tà© zu einer attraktiven stimmlichen Alternative wird.

“The MobLoosers” - die “Fame Academy-Band” in spe mobbt alle Musiker aus der Show

Fast ist es geschafft, mit Gerrit haben die Nichtmusiker der Fame Academy nun praktisch alle, die auch nur halbwegs etwas von Musik verstehen, rausgemobbt und rausgewählt. Das Drama, das sich auf RTL2 und Tele 5 jeden Tag abspielt, könnte tragikomischer nicht sein. Wer denkt, dass bei der “Fame Academy” Leute eine Chance haben, die etwa Noten lesen, ein Instrument spielen können oder etwas von Harmonielehre verstehen, liegt völlig daneben. Das, was zählt, ist zu prollen, dröge Beats ins Mikro pusten zu können, irgendwelche Rapper stupide nachzuäffen oder einen auf Pseudorocker zu jodeln.
Kein Wunder, dass sich die Zuschauer längst von dieser Anti-Talent-Veranstaltung verabschiedet haben. Die tägliche Ration musikalischen Nonsens’ hat man im Nachmittagsprogramm versteckt, da passt sie auch gut hin. Das Ziel scheint eine deutsche Prollband Marke Zladko zu sein, die nicht mal einen Hit haben wird und sich am besten “The MobLoosers” nennt.
Ich frag mich die ganze Zeit, warum Profis wie Jane Comerford da noch mitmachen. Die Frau stand als Musicaldarstellerin jahrelang auf den großen Bühnen dieser Welt (unter anderem in der Wiener Produktion von “Les Misà©rables”) und muß nun einem Menschen wie David, der stimmlich zu phrasieren wie ein Pottwal versteht, “Gesangsunterricht” geben. Du meine Güte, er HAT KEINE Stimme, also WOZU das Ganze? Dem Ganzen ein rascheres Ende als geplant zu bereiten, haben sich auch die Verantwortlichen von RTL 2 entschlossen. Der Vorhang fällt nun bereits eine Woche früher als im ursprünglichen Masterplan festgesetzt. Eine zweite Staffel? Wohl kaum!

Die Erzdiözese Wien meint: Vergesst Halloween, denkt lieber an die Toten

Und wieder ein Fettnäpfchen, in das die Kirche mit scheinheiliger Miene stapft. Der Sprecher von Kardinal Christoph Schönborn, Erich Leitnberger, appelliert daran, den Sinn von Allerheiligen und Allerseelen, nämlich das Totengedenken, wieder in Erinnerung zu bringen. Die hohe Selbstmordrate in Wien reicht wohl nicht, die hohlen Sager von Bundesministerin Gehrer in der letzten Zeit waren der Kirche auch keine Lehre, nun trötet auch sie ins Horn und meint: Spaß darf nicht, sein, denken wir lieber an die Toten. Das kommt sicher bei den Jugendlichen gut an.



[Pics by Martin Bruny, 31.10.2003, Wien pfeift auf
aufgesetzte Scheinheiligkeit]

Wien, 20.10.2003: “All in One” - Musical-Gala der Extraklasse


[Pic by Martin Bruny]

Am 20. Oktober fand im Wiener Konzerthaus eine Gala der Spitzenklasse statt. “All in One” - 20 Jahre “Cats”, 15 Jahre “Phantom der Oper” und 15 Jahre “Les Misà©rables” - Grund genug, um eine Riege von Musical-Superstars nach Wien zu holen und sie das Beste aus den drei Musicals interpretieren zu lassen. Ein paar kleine Überraschungen sorgten für den nötigen Kick, um aus dem Event noch mehr zu machen. So debütierte Lukas Permanschlager, Starmania-Darling und kommender Musical-Leading-Man, in Les Mis als Marius, und Drew Sarich gab überraschenderweise den Enjolras in der abendlichen Gala, nachdem Stefan Poslovski die Nachmittagsvorstellung gerade noch, von einer Grippe geschwächt, über die Bühne bringen konnte. Uwe Kröger war nur eines der Highlights des Events. Er schaffte es als Gus zu berühren und als Javert zu beeindrucken. Oleh Vynnyk als Valjean hatte das Publikum bereits nach ein paar Takten voll im Griff. Pia Douwes glänzte wie immer. Ein berauschender Tag.

Das Phantom der Oper
01) Ouvertüre
02) Denk an mich
03) Engel der Lieder/Das Phantom der Oper
04) Musik der Dunkelheit
05) Briefe
06) Primadonna
07) Mehr will ich nicht von Dir
08) Maskenball

Besetzung:
Phantom: Alexander Goebel/Christine: Luzia Nistler/Raoul: Boris Pfeiffer/Carlotta: Marcela Cerno/Monsieur Andrà©: Jack Poppell/Monsieur Firmin: Wolfgang Pampel/Madame Giry: Marika Lichter

[Pic by Martin Bruny]

Cats
01) Ouvertüre/Prolog: Jellicle Songs für Jellicle Katz’
02) Der Rum Tum Tugger
03) Mungojerry und Rumpleteazer
04) Gus, der Theaterkater
05) Skimbleshanks
06) Macavaty
07) Erinnerung
08) Die Reise zum Heavy-Side Layer/Über das Ansprechen von Katzen

Besetzung:
Gus: Uwe Kröger/Grizabella: Pia Douwes/Bombalurina: Anne Mandrella/Rumpleteazer: Sandra Miklautz/Demeter: Ina Nadine Wagler/Mungojerry: Ramesh Nair/Munkostrap: Norman Stehr/Rum Tum Tugger: David Zinsmeister/Skimble: Thomas Mülner


[Pics by Martin Bruny]

Les Misà©rables
01) Prolog/Am Ende vom Tag
02) Ich hab geträumt vor langer Zeit
03) Die Prüfung (Wer bin ich)
04) Der doppelte Schwur
05) In meinem Schloß
06) Ich bin Herr im Haus
07) Stern
08) Das ABC-Cafà©/Das Lied des Volkes
09) Das Lied des Volkes
10) Schon so lang/Mein Herz ruft nach Dir
11) Nur für mich
12) Der erste Angriff
13) Trinkt mit mir
14) Bring ihn heim
15) Fall der Barrikade
16) Javerts Selbstmord
17) Weiter
18) Dunkles Schweigen an den Tischen
19) Die Hochzeit
20) Epilog
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21) Zugabe: Morgen schon
22) Zugabe Jellicle Songs für Jellicle Katz’
Besetzung:
Valjean: Oleh Vynnyk/Javert: Uwe Kröger/Fantine: Pia Douwes/Eponine: Marjan Shaki/Cosette: Miriam Neururer/Marius: Lukas Permanschlager/Enjolras: Drew Sarich/Madame Thenardier: Marika Lichter/Monsieur Thenardier: Alexander Goebel







[Pics by Martin Bruny]

Mysterious Vienna, 17. Oktober 2003



[Pics by Martin Bruny]

14.10.2003: Robert D. Marx debütiert als Franz Joseph im Kultmusical “Elisabeth”


[Bravo! Robert D. Marx badet im Applaus; Pic by Martin Bruny]


[Robert D. Marx als Kaiser Franz Joseph an der
Seite seiner Sissi, Maya Hakvoort; Pic by Martin Bruny]

Spätestens seit heute wird Robert D. Marx auch den Wiener Musical-Fans unvergesslich bleiben, debütierte er doch glanzvoll im Wiener Kultmusical “Elisabeth” in der Rolle des Franz Joseph. Er überzeugte mit beeindruckender stimmlicher Wandlungs- und Ausdrucksfähigkeit und bereichert den etwas blassen Charakter damit wesentlich. Bravo!

“Lucky Stiff” - ein Mordsmusical in Wien





[Das “Lucky Stiff”-Ensemble am 9. Oktober 2003; Pics by Martin Bruny]

Dieser Tage ist im Wiener Theater Akzent die kleine, aber feine Musicalproduktion Lucky Stiff zu sehen. “Tot aber glücklich”, so der deutsche Titel, stammt aus der Feder von Lynn Ahrens und Stephen Flaherty, die mit “Ragtime” einen Broadwayerfolg landen konnten.
Als Darsteller mit von der Partie: Lilly Kugler (nebenbei auch die Choreographin), Daniel Große Boymann (nebenbei auch der musikalische Leiter), Robert Kolar, Iris Lang, Miriam Lotz und Adi Mitterer als Onkel Anthony, sowie Sam Madwar, Bernd Julius Arends, Stephan Löbbel und Melanie Waldbauer.

“American Idol”-Zweitplazierter Clay Aiken - der neue Retter der Plattenindustrie?

Ask the employees at Clay Aiken’s record label, RCA, if they would listen to Aiken’s debut album, Measure of a Man, by choice, and the response is almost uniform: a lengthy pause followed by laughter. RCA was the home of Elvis Presley, and its current roster includes critical favorites like the Strokes and the Foo Fighters. It’s a rock label. Aiken, who came in second on the most recent installment of American Idol, is not only not a rocker, but, as he says in his aggressively self-deprecating way, “I’m not an artist. I’m just a guy who was on a reality show—and I didn’t even win!” Humility aside, Aiken, 24, doesn’t mind being doubted because he believes in his bones that his detractors are wrong. “There are many people at the record label who are afraid of me,” he says. “They don’t understand the reasons that someone as uncool as me is here. In a way—and this is a horrible word to say, and once I say it you’re going to print it—it’s a revolution.” [story]

“Fame Academy”, England: Wieder mal fliegt der wahre Gewinner vorzeitig raus


Peter Brame, ein Name, den man sich merken muss - war und wird er doch für viele der wahre Gewinner der zweiten englischen Fame Academy-Staffel bleiben. Nichtsdestotrotz ist er dieser Tage ausgeschieden, und so hat BBC das Problem, mit drei Langeweilern das Finale bestreiten zu müssen. Herzlichen Glückwunsch auch! Peter Brame indes wird auch ohne die Academy seinen Weg machen, dessen bin ich mir sicher.

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