Einmal ein Broadway-Orchester dirigieren - “The Actors Fund Auction of 1000 Stars”
Come and hear «the music of the night!” – in a very special way! This package is a Broadway fan’s dream come true! Not only will you sit in the orchestra pit for the longest running show on Broadway (now in its 20th smash hit year) THE PHANTOM OF THE OPERA, listening to it from the orchestra’s point of view, but you’ll also be in the spotlight as you are handed the conductor’s baton and you have the amazing experience of single-handedly conducting the PHANTOM orchestra during the exit music!
You’ll receive 2 VIP seats so that friends can witness your Broadway conducting debut, as well as an autographed PHANTOM poster, a rehearsal with the music director to prepare for your big moment, a photo of you on the podium, and a backstage tour for you and your guests following the performance! This will truly be the Broadway thrill of a lifetime!
This experience was donated by the Broadway orchestra and company of THE PHANTOM OF THE OPERA for sale on The Actors Fund’s AUCTION OF 1000 STARS online benefit.
High bidder receives:
* Admission to a seat in the orchestra pit for a performance of THE PHANTOM OF THE OPERA at The Majestic Theatre, New York City
* You conduct the exit music following the performance
* Your picture taken on the podium
* A rehearsal with the musical director
* 2 Orchestra House Seats for your friends to witness your conductorial debut
* Backstage tour for you and your guests following performance of THE PHANTOM OF THE OPERA
* An autographed poster from THE PHANTOM OF THE OPERA
* PLEASE NOTE: Dates are subject to availability and approval of The Actors Fund and PHANTOM General Management
* PLEASE NOTE: Travel and lodging not included
* PLEASE NOTE: Participant must be 18 years of age or over
* PLEASE NOTE: Experience valid from January 15, 2009 – October, 2009 [LINK zur Auktion]
Viele weitere Auktionen des Actors Fund gibt es –> hier
theater-center-forum: Premiere für “Frühlings Erwachen”
Einige Jahre ist es her, dass Frank Wedekinds “Frühlings Erwachen” auf einer Wiener Bühne zu sehen war. 2001 inszenierte Christina Paulhofer am Akademietheater den Klassiker mit David Rott (Moritz), Birgit Minichmayr (Wendla) und Michele Cuciuffo (Melchior Gabor) in den Hauptrollen.
Ab 26. Februar 2009 zeigt das Wiener theater-center-forum eine neue Inszenierung des Schauspiels in einer Bearbeitung von Christoph Prückner.
Darsteller
Wendla Bergmann - Eva-Christina Binder
Lisa Bessel - Eszter Hollà³si
Melchior Gabor - Max Mayerhofer
Moritz Stiefel - Simon Schober
Frau Bergmann - Christine Renhardt
Frau Gabor - Monika Schmatzberger
Weitere Schüler / Jugendliche - David Czifer, Kathrin Herbst, Lukas Kavin
Lehrer / Erwachsene - Christine Renhardt, Monika Schmatzberger, Elisabeth Seethaler, Christoph Prückner
Regie, Stückbearbeitung und Raum: Christoph Prückner
Lichtdesign: Michael Heidinger
Regieassistenz: Kathrin Herbst
Hollywood: Remake-Mania oder “I have come here to chew bubblegum and kick ass … and I’m all out of bubblegum”
In Hollywood scheint der Remake-Wahn ausgebrochen zu sein, nicht so sehr, was die Quantität der Filme betrifft, sondern den Kultstatus der Originale.
So planen die Universal Studios & Strike Entertainment eine Neuverfilmung von John Carpenters “They Live” (”Sie Leben”) (1988). Marc Abraham und Eric Newman (beide von Strike) sowie John Carpenter selbst werden als Executive Producer an Bord sein.
“They Live” ist teils Sci-Fi-Kult und teils Sozialsatire, in der der arbeitslose Ölarbeiter John Nada mittels einer Sonnenbrille, die er in einer Kirche findet, mysteriöse Botschaften und Wesen erkennt. Berühmt wurde der Streifen durch eine fünfeinhalbminütige Kampfszene und den Spruch: “I have come here to chew bubblegum and kick ass … and I’m all out of bubblegum.”
Strike Entertainment arbeitet auch an einer Neuverfilmung von John Carpenters “The Thing” (”Das Ding aus einer anderen Welt”) (1982).
Weg vom Sci-Fi-Kult hin zur Komödie. Auf dem Terrain arbeitet der britische Komiker Russell Brand. Er hat sich einen anderen Kultfilm vorgenommen: “Arthur”, die legendäre Komödie, mit der Dudley Moore 1981 einen Riesenerfolg einfahren konnte und für einen Oscar nominiert wurde, ebenso wie Steve Gordon, der Autor und Regisseur des Films. Zwei Oscars für diesen Film konnten John Gielgud (Beste Nebenrolle) und Burt Bacharach, Carole Bayer Sager, Christopher Cross und Peter Allen für das Titellied “The Best That You Can Do” ergattern. Das Remake wird von Larry Brezner (MBST) für Warner Bros. produziert.
Und noch ein Starvehikel wird für eine Neuverfilmung vorbereitet: “Romancing The Stone” (”Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten”) (1984), ein Film, der aus Robert Zemeckis einen Starregisseur machte und Michael Douglas, Kathleen Turner sowie Danny DeVito endgültig als Leinwandstars etablierte. Fox wird den Hit neu verfilmen, Daniel McDermott wurde beauftragt, die Story zu schreiben.
Dermott hat sich als ehemaliger Boss von DreamWorks Televison eine neue Karriere als Drehbuchautor erarbeitet. Er schrieb am DreamWorks-Film “Eagle Eye” mit, entwickelt gerade für Tom Cruise eine Story mit dem Titel “Adventurer’s Club” und arbeitet an einem Remake eines weiteren Klassikers: “Soylent Green” (”Jahr 2022 … die überleben wollen”) (1973).
Berlin: Admiralspalast kündigt “The Producers” für Mai 2009 an
Wie die dpa meldet, hat der Berliner Admiralspalast bestätigt, dass das Mel Brooks-Musical “The Producers” im Mai 2009 seine deutsche Erstaufführung feiern wird. Der Vorverkauf für das Gastspiel der Wiener Ronacher-Produktion mit der Wiener Besetzung im Berliner Admiralspalast startet am 11. Dezember 2008.
Link
- allgäu-online
Broadway, Januar 2009: Aus für 9 Shows
Der Januar ist tradionellerweise ein recht brutaler Monat am Broadway. Die Touristen verlassen schlagartig die Stadt, Produktionen, die sich gerade noch halbwegs gerechnet haben, drohen vollends zu kippen. Da gibt es für Produzenten oft nur eines: den letzten Vorhang. 2008 war das bei fünf Shows der Fall. So hieß es im Januar Abschied nehmen von unter anderem «Les Misà©rables†und «The 25th Annual Putnam County Spelling Bee.â€
2009 werden bis dato neun Produktionen vom Spielplan genommen, darunter «Young Frankenstein”, «Hairsprayâ€, «Boeing-Boeingâ€, «13â€, «White Christmasâ€, «Slava’s Snowshow” und, wie seit heute bekannt ist: “Grease”.
Am 4. Januar 2009 geht die letzte Vorstellung des Revivals über die Bühne, insgesamt wird es die Produktion auf 554 Vorstellungen bringen. Nicht ganz so erfolgreich wie die Originalproduktion, die 1972 Premiere feierte und 3.388 Mal aufgeführt wurde.
Wiener Kammerspiele: Premiere für “Butterbrot” mit Alfons Haider

1988, vor 20 Jahren, wurde Gabriel Baryllis Bühnenstück »Butterbrot« in Wien uraufgeführt und traf punktgenau den Nerv der Zeit. Die feinfühlige Komödie über die Verunsicherung seiner Geschlechts- und Leidensgenossen stieß mitten in der damaligen Diskussion über den »neuen« Mann auf riesige Aufmerksamkeit. Eine nicht ganz freiwillige Männer-WG gab Einblick in die männliche Gefühlswelt. Es folgten weltweit 120 Inszenierungen von »Butterbrot«. Dem Stück folgte der Roman, der schnell zum Bestseller wurde und Gabriel Barylli ein breites Publikum sicherte. Bereits ein Jahr später führte er selbst Regie für die dazu adaptierte Filmversion, die ihm 1991 den Bayerischen Filmpreis einbrachte.
Die Handlung:
Durch ihr gemeinsames Single-Dasein gestärkt, sind sich die drei WG-Bewohner Stefan, von Beruf Schauspieler, Martin, ein junger Innenarchitekt, und Peter, der dynamische Schuhladenbesitzer, in einem Punkt einig: Männer und Frauen sind nicht für ein harmonisches Leben in Zweisamkeit bestimmt und passen eigentlich gar nicht zusammen. Mit viel Wortwitz lässt Gabriel Barylli die drei Freunde ebenso brillant wie klischeehaft über das Thema Frauen, Beziehungen und Liebe diskutieren. Doch wie reagiert eine Männerfreundschaft darauf, dass die Basis ihrer Gemeinsamkeiten erschüttert wird, weil einer von ihnen sich allen Theorien zum Trotz doch wieder in eine dieser “Teufelsfallen für Männer” verliebt?
In den Wiener Kammerspielen wird ab 15. Januar 2009 in neuer, prominenter Besetzung das 20-jährige Bühnenjubiläum des Megaerfolgs gefeiert. Es spielen Alfons Haider, Martin Zauner, Michael Dangl in einer Inszenierung von Gabriel Barylli.
Der Meister in Baden: Frank Wildhorn besucht “The Scarlet Pimpernel”

Zur Derniere nach Baden kam Frank Wildhorn persönlich, um sich anzusehen und zu -hören, was man aus seinem Musical “The Scarlet Pimpernel” im Stadttheater gemacht war. Und wie man hört, war er sehr angetan.

Kritiken zur Baden-Version von “The Scarlet Pimpernel” gibt es in der Dezember/Januar-Ausgabe von “musicals - Das Musicalmagazin” und im kultur-channel –> hier.
Kammerspiele Wien: It’s Christmas Time
Tu Gutes und sing dafür, diesem Motto verschrieben sich am 1. Dezember 2008 Marika Lichter, Uwe Kröger, Ruth Brauer-Kvam, Michael Dangl, die idance company, Herwig Gratzer und drei BackgroundsängerInnen. In den Wiener Kammerspielen traten sie zugunsten der ORF-Spendenaktion “Seitenblicke - Licht ins Dunkel” in Anwesenheit von unter anderem Arik Brauer und Oscar-Preisträger Maximilian Schell auf.

7500 Euro kamen durch den Abend zusammen. Ein schönes Ergebnis, und auch durchaus ein gelungenes Event, das jedoch nur langsam auf Touren kam. Das Konzert oder das “bunte Programm”, wie immer man das sehen möchte, eröffnete eine Gruppe von Backgroundsängern (nicht akustisch verständlich namentlich vorgestellt), zwei Sängerinnen und ein Sänger, mit einem Weihnachtsliedermedley. Das hatte, leider, ein bisschen zu wenig Weihnachtsdrive und hat mich persönlich an so manchen Weihnachtsabend erinnert, als ich als 5-Jähriger gefühlte drei Trillionen Lieder, mal weniger und mal noch weniger spannend gesungen, über mich ergehen lassen musste, um zum real deal, zum Weihnachtsbaum und zu den Geschenken, zu kommen. Aber wollen wir nicht ungnädiger sein als nötig, die drei Sänger(Innen) müssen es ohnehin verkraften, nicht mal richtig vorgestellt worden zu sein.

Warum der Abend etwas gemächlich erst ins Weihnachtliche abhob, lag an der Songauswahl. Wenngleich Balladen und Songs aus Musicals durchaus angekündigt waren, werden sich doch viele Besucher bei einem Titel wie “It’s Christmas Time” ein bisserl mehr Weihnachtliches erwartet haben. Auf dem Programm standen dann aber großteils Lieder aus Filmen (”Calling you” aus “Bagdad Cafà©”, …) und Musicalsongs (”Elisabeth”, “Mozart!”, “Les Misà©rables”, …) wobei der “offenhörbar” gesundheitlich etwas angeschlagene Uwe Kröger eine durchaus interessante Akustik-Version der “kleinen Schatten” aus “Elisabeth” lieferte, die er trotz angegriffener Stimme und massiver Timingprobleme mit Herwig Gratzer (Klavierbegleitung) doch mit großer Willenskraft in einen Schlusston rettete.

Marika Lichter war stimmlich blendend drauf und auch sonst bei bester Laune. Sehr schön ihr “Have yourself a merry little Christmas” oder “Someone to watch over me”.

Dass an einem solchen Abend nicht nur gesungen wird, war vor allem dem Hausherrn, Direktor Herbert Föttinger, der die Kammerspiele zur Verfügung stellte, ein Anliegen.

Mit Ruth Brauer-Kvam und Michael Dangl brachte er zwei Schauspieler in die Show, die mit ihren Lesungen weihnachtlicher Kurzerzählungen und Gedichte die Stimmung in die richtige Lage schraubten, sodass am Ende dann, als auch Uwe Kröger und Marika Lichter sich vollends weihnachtlichen Schwingungen hingaben, ein ganzer Saal in “Leise rieselt der Schnee” einstimmte, wie das folgende kleine File demonstrieren soll:

Die Songs
- Medley (Backgroundsänger):
Jesus, Oh What A Wonderful Child (trad.)
If I got my ticket, Lord, Can I Ride? (Willie Morganfield)
Rudolph The Red-Nosed Reindeer (Johnny Marks)
Frosty The Snowman (Walter “Jack” Rollins and Steve Nelson)
- Marika Lichter: The Christmas Song (Mel Tormà©/Bob Wells)
- Ruth Brauer-Kvam: Advent, Advent, ein Kraftwerk brennt (Ephraim Kishon)
- Michael Dangl: Adpfent (Toni Lauerer)
- Uwe Kröger: Calling You (”Bagdad Cafà©”; Bon Telson)
- Marika Lichter: God Save The Outcasts” (”The Hunchback of Notre Dame”, - Stephen Schartz/Alan Menken)
- Ruth Brauer-Kvam/Michael Dangl: Die Hirtenstrophe (Peter Huchel)
- Uwe Kröger: Stern (”Les Misà©rables”; Claude-Michel Schönberg, Alain Boublil)
Marika Lichter: Gold von den Sternen (”Mozart!”; Sylvester Levay/Michael Kunze)
Uwe Kröger: Schatten (”Elisabeth”, Sylvester Levay/Michael Kunze)
Auftritt der idance-Company
Ruth Brauer-Kvam: Weihnachten im Hause Polak
Marika Lichter: Jüdisches Volkslied
Michael Dangl: Vor Weihnachten 1914 (Rainer Maria Rilke)
Uwe Kröger: Alfie (”Alfie”; Burt Bacharach/Hal David)
Marika Lichter: Someone To Watch Over Me (”Oh, Kay”; George Gershwin/Ira Gershwin)
Uwe Kröger & Marika Lichter: When I fall In Love (”One Minute to Zero”; Victor Young/Edward Heyman)
Michael Dangl: “Einladung zur Weihnachtsfeier”
- Medley (Backgroundsänger)
Alle Jahre wieder
Es wird scho glei dumpa
Ihr Kinderlein kommet
- Ruth Brauer-Kvam: Rezept: Truthahn im Whisky
- Marika Lichter: Have Yourself A Merry Little Christmas (”Meet Me In St. Louis”; Hugh Martin/Ralph Blane)
- Uwe Kröger: I’ll Be Home For Christmas (Buck Ram/Kim Gannon/Walter Kent)
- Uwe Kröger & Marika Lichter: White Christmas (”Holiday Inn”; Irving Berlin)
- Uwe Kröger/Marika Lichter/Ruth Brauer-Kvam/Michael Dangl: When The Snow Falls Wunderbar (Udo Lindenberg)
- Alle: Leise rieselt der Schnee
- Alle: We Wish You A Merry Christmas

Die Konzertreihe “k.spiele.montagabend”, in dessen Rahmen “It’s Christmas Time” stattfand, wird am 19. Januar 2009 mit dem Programm “Gershwin On A String” fortgesetzt. Tini Kainrath, Willi Resetarits & Stringfizz widmen sich darin ganz dem Gershwin-Songbook. Tickets sind bereits –> hier <– erhältlich.
Metropol: “Words” LIVE

Es gibt Lieder, die sind wie ein Stück Alltagspoesie
weil sie machen uns womöglich das Alltägliche erträglich
Zeitlos ist das Konzept, das Peter Hofbauer, der Direktor des Wiener Theaters Metropol, mit “Words” nun schon in vier verschiedenen Formaten seinem Publikum vorgestellt hat.
Am Anfang stand 2005 die Idee, im Rahmen einer Radiosendung auf Radio Wien Evergreens, Popsongs, Rockhymnen, Powerballaden, also musikalische “Ohrwürmer” zu “erklären” - ihre Texte, ihre Entstehungsgeschichten, interessante Details, Absurdes, Lustiges, Trauriges, Berührendes. Das hat Tradition. Keine Chartssendung ohne kleine Stories “über” Songs. Sie sind oft das Besondere von Sendungen wie Casey Kasems “Top 40″. Wer oder was war mit “Sunny” und “Angie” wirklich gemeint? Welche Liebesgeschichten verbergen sich hinter Songs wie “Jessie” oder “Sarah”?
2008 kamen zur Radiosendung drei Formate dazu:
- ein Buch, erschienen im Oktober im Wiener Amalthea Verlag (”Words: Die Poesie der Pop-Musik”)
- eine Doppel-CD, die einige ausgewählte Radiosendungen der Reihe für die “Ewigkeit” dokumentiert (”Radio Wien präsentiert Words: Die Poesie der Pop-Musik”)
- eine Live-Show, also “Words” Live, um die es im Folgenden geht.
Der oben kurz angerissene musikhistorische Aspekt ist die eine Intention Hofbauers, eine andere liegt darin, die lyrische Qualität der Lyrics einer neuen Beurteilung zu unterziehen. Peter Hofbauer hat in seinem Bühnenprogramm “Words” meist englische Texte ausgewählt, und oft reicht es da aus, die “Worte”, aus denen sie gebaut sind, einfach einmal ins Deutsche zu übertragen, damit sie vom Publikum neu bewertet werden. Dass das Ganze bei “Words” in Reimform passiert, ist nicht unclever, birgt das doch die Möglichkeit, sich allein durch den gesprochenen (mal mehr mal weniger satirisch angelegten) Vortrag (durch Peter Hofbauer) der Übersetzung eine Möglichkeit offenzuhalten, die postulierte Qualität der Texte gleich wieder zu relativieren. So ist es entweder die gelungene Story eines Songs oder aber die Qualität des Textes, die als einer der Erfolgsfaktoren eines Songs herausgearbeitet wird. Aber nur wenn das Zusammenwirken von Text, Story - und Melodie - klappt, wird daraus Magie, wie Hofbauer meint:
Wenn man sich grundsätzlich die Frage stellt, was denn nun eigentlich die Qualität eines Liedes ausmacht, dann wird man unweigerlich zu der Erkenntnis gelangen: Der Text allein ist es ebenso wenig wie der melodische Einfall oder die mehr oder weniger gefällige Harmonienfolge. Wie bei einer- noch nicht entschlüsselten- chemischen Verbindung müssen Wort und Musik zu einer unverkennbaren und untrennbaren Einheit verschmelzen.

Nicht zu vernachlässigen bei dieser von Hofbauer angesprochenen “chemischen” Verbindung ist auch der gesungene Vortrag der Hits.
Hier kommen die “Metropol Singers” unter der Leitung von Marcus Hagler (& Band) ins Spiel. “Words” Live besteht zum einen aus Moderator Peter Hofbauer, und zum anderen aus einer Band und vier Sängern.

Am 25. November 2008 mit dabei: Dagmar Bernhard, Markus Richter, Sonja Schatz und Andreas Wanasek. Vier Interpreten, die alle einen mehr oder weniger “musicalischen” Background haben. Dagmar Bernhard hat an der Konservatorium Wien Privatuniversität “Musikalisches Unterhaltungstheater” studiert, Andreas Wanasek wird ebenda 2009 sein Diplom machen. Sonja Schatz hat ihre Musicalausbildung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien absolviert, Markus Richter ist in Gablitz am 82er Haus eine Institution.

Die vier Darsteller haben die Aufgabe, das Publikum einerseits in eine Art “wickie, slime & piper”-mäßige Nostalgie-Trance zu versetzen und andererseits wesentliche Merkmale des musikalischen Vortrags der Originalsänger durch künstliche Überhöhung oder auch Parodie in Erinnerung zu rufen. Das gelingt wunderbar. Dagmar Bernhard outriert herrlich eine Aretha Franklin-Parodie, Sonja Schatz drückt sich bei “The Winner Takes It All” ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln, Andreas Wanasek macht unter anderem durch seine wiedererkennbare interessante Stimmfarbe auf sich aufmerksam und arbeitet geschickt mit Markus Richter bei “Gente di Mare” das kratzige Italo-Endtonröchelvibrato heraus - ein kleiner Showstopper.

Die Qualität der musikalischen Darbietungen tänzelt recht pfiffig im Dreiländereck von Kitsch, Karaoke & Nostalgie, und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, “Words” Live ist sehr unterhaltend, und viele haben an diesem Abend wohl mehr gelacht als bei so manch einer Big-Budget-Produktion. Das Metropol hat mit “Words” Live ein Format im Spielplan, das man viele Jahre immer wieder aufnehmen könnte. Nichts spräche zum Beispiel dagegen, entsprechende Motto-Shows zu Themen wie Austropop oder Filmhits zu entwickeln.
“Words” Live ist vermutlich wider im März 2009 im Metropol zu sehen.

“WORDS” LIVE (25. November 2008)
THE BEE GEES - “Words” (1968)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “Ring, ring” (1973)
JOE SOUTH - “Games People Play” (1968)
BOBBY HEBB - “Sunny” (1966)
BILLY JOEL - “Piano Man” (1973)
Paul SIMON - “The Sounds Of Silence” (1966)
JUNE CARTER/MERLE KILGORE - “Ring Of Fire” (1962) - in den Versionen von Johnny Cash und der Eric Burdon Band (1974)
OTIS REDDING - “Respect” (1965) - in der Interpretation von Aretha Franklin
JOHANN SEBASTIAN BACH/GARY BROOKER/KEITH REID - “A Whiter Shade Of Pale” (1967)
WILLIE DIXON - “I Just Wanna Make Love To You” (1954)
JOHN LEE/MEL NOONAN - “Living Next Door To Alice” (1972)
BRIAN MAY - “We Will Rock You” (1978)
FREDDIE MERCURY - “We Are The Champions” (1978)
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KID ROCK/MIKE E. CLARK [WARREN ZEVON/LYNYRD SKYNYRD] - All Summer Long (2008)
RANDY NEWMAN - “Short People” (1977)
UMBERTO TOZZI/RAF - “Gente Di Mare” (1987)
BLOOD, SWEAT & TEARS - Spinning wheel (1969)
DAVID BOWIE - “Space Oddity” (1969)
BOB SEGER - “Still The Same” (1978)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “The Winner Takes it All” (1980)
JOHN LENNON/PAUL McCARTNEY - “Lady Madonna” (1968)
ELTON JOHN/BERNIE TAUPIN - “Crocodile Rock” (1972)
JACK FELDMAN/BARRY MANILOW/BRUCE SUSSMAN - “Copacabana” (1978)
JOHN FOGERTY - “Proud Mary” (1969)
PAUL McCARTNEY - “Let it be” (1970)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “Thank You For The Music” (1983)
NORMAN WHITFIELD/BARRET STRONG - “Papa Was A Rollin’ Stone” (1971)
THE BEE GEES - “Words” (1968)




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