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London/Oxford Street: Christmas Switch On

In Wien findet die so genannte “Illuminierung” des Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus am 17. November statt. Musikalisch wird das Trara von der Trachtenmusikkapelle Neukirchen-Bramberg und der Gardemusik Wien begleitet.
In London gab es dieser Tage das traditionelle Christmas Switch On, und die Auswahl der Musik-Acts war vielleicht ein wenig “internationaler”. Zu hören waren unter anderem Westlife, Ausschnitte aus dem Musical “Mary Poppins” sowie ein “High School Musical”-Bühnenact.

Broadway: Aus für William Finns “Spelling Bee”

21 Previews und 1136 reguläre Vorstellungen, das werden die Daten sein, mit denen die erste Broadway-Produktion von William Finns Musical “The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” in die Musicallexika eingetragen wird.

“Spelling Bee” feierte 2004 in Massachusetts seine Uraufführung. Unter der Regie von James Lapine fand am 7. Februar 2005 die Off-Broadway-Premiere im Second Stage Theater statt. Am 2. Mai 2005 wurde aus “Spelling Bee” eine Broadway-Produktion. Am 20. Januar 2008 geht im Circle in the Squares Theatre die Derniere über die Bühne.

“The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” wurde 2005 mit zwei Tony Awards in den Kategorien “Best Featured Actor” (Dan Fogler) und “Best Book” (Rachel Sheinkin) ausgezeichnet. Weitere Preise: zwei Lucille Lortel Awards (”Outstanding Musical”, “Outstanding Featured Actor” (Dan Fogler)), drei Drama Desk Awards (”Outstanding Ensemble Performance”, “Outstanding Director of a Musical” (James Lapine), “Outstanding Book of a Musical” (Rachel Sheinkin)) und zwei Theatre World Awards (Celia Keenan-Bolger, Dan Folger).

Broadway-Premiere: “Young Frankenstein” - die ersten Kritiken

Mel Brooks hat zumindest einmal die Broadway-Premiere seines neuen Musicals “Young Frankenstein” in der vergangenen Nacht hinter sich gebracht. Wie und ob die Show die Kritiken überstehen wird, die derzeit langsam hereintröpfeln, wird eine Frage sein, mit der er sich die nächsten Tage und Wochen beschäftigen muss. Hier ein paar Ausschnitte:

New York Times

We may as well start with the obvious questions about «Young Frankenstein,” the really big show from Mel Brooks that opened last night at the Hilton Theater. The answer to all of them is no.
No, it is not nearly as good as «The Producers,” Mr. Brooks’s previous Broadway musical. No, it is not as much fun as the 1974 Mel Brooks movie, also called «Young Frankenstein,” on which it is based. No, it does not provide $450 worth of pleasure (that being its record-setting price for «premier seating”).
Well, unless you measure your pleasure in decibels. Even by the blaring standards of Broadway, «Young Frankenstein,” directed and choreographed by Susan Stroman, stands out for its loudness — in its ear-splitting amplification, eye-splitting visual effects and would-be side-splitting jokes. It’s as if the production had been built on the premise that its audiences would be slow on the uptake and hard of hearing, the sort of folks who would say: «That pun flew right by me. Could you repeat it a couple of times, louder?” (…)
If I haven’t said much about the musical numbers, it’s because they mostly blend together. Mr. Brooks’s songs have a throwaway quality, as if they were dashed off on the day of the performance, and mostly they lack the witty affection for period styles of «The Producers.” Ms. Stroman, too, often seems on automatic pilot as a choreographer.
There is one truly exhilarating number, though you have to sit through most of the show before it arrives. It comes when Dr. Frankenstein introduces his show-business-trained creature to the world by having him perform Irving Berlin’s «Puttin’ On the Ritz.” Ms. Stroman pulls out all the stops (and most of the usual contents of her bag of dance tricks) for this one, evoking a catalog of top-hat styles. But what really makes it fly is Mr. Hensley’s evocation of the monster’s pleasure in what he’s doing. This big galoot of a mannequin is being seduced by the singular joys of musical comedy and loving it. For the first and only time in the show, so are we.
This jolt of feeling isn’t enough to erase the impression that from its opening number, «Young Frankenstein” has never stopped screeching at you. This means that: (a) it has soon worn out its voice, and (b) it leaves you with a monster-size headache.

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“Monte Christo”: Premierentermin für neues Wildhorn-Musical fixiert

“Monte Christo”, das neue Musical von Frank Wildhorn, wird am 14. März 2009 seine Uraufführung im Theater St. Gallen erleben.
An der Show, die auf Alexandre Dumas’ Roman “Der Graf von Monte Christo” beruht, arbeiten neben Frank Wildhorn (Musik) Jack Murphy (Buch), Koen Schoots (Arrangements) und Kim Scharnberg (Instrumentation).
Das Theater St. Gallen schätze sich glücklich, Frank Wildhorn für diesen Stoff begeistern zu können und unterstreiche damit seine führende Rolle in der Sparte Musical nicht nur in der Schweiz, hieß es in einer Presseaussendung. Weitere Informationen folgen Anfang 2008.

“Musical! Die Show”: Kandidaten stehen fest

Es ist soweit. Die Kandidaten für die Finalrunde der ORF-Castingshow “Musical! Die Show” stehen fest. Die Präsentation der Kandidaten ist für all jene, die einige Wochen lang die Streams auf musical.orf.at gesehen haben, zum Teil eine Überraschung. Tauchen doch nun im Finale Teilnehmer auf, die man in jenen Streams nie gesehen hat. Beispielsweise Werner Mai, der bereits an der letzten Staffel von Starmania teilgenommen hat und nur knapp den Einzug in jene Gruppe verpasst hat, die schließlich im Fernsehen um den Sieg singen durfte. Oder wurde den Stream-Sehern Markus Neugebauer gezeigt? Er war im Sommer 2007 in der Open-Air-Produktion von Frank Wildhorns “The Scarlet Pimpernel” in Staatz in der Hauptrolle zu sehen.

Der Grund für die “Überraschungskandidaten” ist eine zusätzliche Castingrunde, die vom ORF angesetzt wurde, um vielversprechenden Musicaltalenten, die bei den ersten Runden krank oder verhindert waren, eine letzte Chance zu geben. Internetstreams kann es von dieser zusätzlichen 4. Castingrunde keine mehr geben, denn ab Freitag, dem 9. November 2007, steht musical.orf.at ganz im Zeichen der 10 Finalkandidaten.

Wer wissen will, welcher Aufwand hinter dem Internetangebort von “Musical! Die Show” steckt, sollte am Samstag, dem 10. November, um 19.50 Uhr das Magazin “szene” in ORF 1 nicht verpassen: Musicalstar Lukas Perman wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Online-Redaktion und zeigt, wie tagesaktuelle Videos, Porträts und vieles mehr von einem Profiteam ins Netz gestellt werden.

Listen wir die 10 Finalteilnehmer kurz nach ihren Ausbildungsstätten auf:
Konservatorium Wien Privatuniversität: Bernhard Viktorin, Vincent Bueno und Nazide Aylin.
Vienna Konservatorium: Markus Neugebauer, Alice Macura
Prayner Konservatorium: Eva Klikovics
Musical Akademie Graz: Simone Fetz
Universität für Musik und Darstellende Kunst: Alexander Donesch
Ohne Angaben: Gudrun Ihninger, Werner Mai

“Musical! Die Show” geht ab 23. November auf Sendung.

Links:
- Kurzportraits der Kandidaten
- Die OÖNachrichten über Gudrun Ihninger & Werner Mai

The Soundtrack of My Life: Murray Grant

Alle heiligen Zeiten gibt es mal wieder eine neue Folge der Kultur-Channel-Serie “The Soundtrack of My Life”. Lieder vorzustellen, zu benennen, die das Leben von ausgewählten Künstlern verändert hat, Songs, die sie mit einem ganz besonderen Ereignis oder einer bestimmten Gefühlslage untrennbar verbinden, das ist das Ziel dieser Serie. Nach Lukas Perman, Pia Douwes, David Rott und Frank Wildhorn ist die heutige Folge einem jungen, charismatischen Tänzer gewidmet: Murray Grant.

Murray Grant

2003 bis 2005 zauberten die Vereingten Bühnen Wien eine fulminante und opulente Weihnachtsshow auf die Bühne des Theaters an der Wien. Bis zu 27 Darsteller im Chor und als Tänzer, dazu bis zu 20 Solisten (unter anderem Maya Hakvoort, Lukas Perman, Marjan Shaki, Serkan Kaya, Rob Fowler, Dennis Kozeluh, Luzia Nistler, Jacqueline Braun, Anne Mandrella, Florian Feik, Andre Bauer, Kerstin Ibald uva.) und das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien – 90 Minuten perfekter Weihnachtsstimmung.

Murray Grant

Ein wesentliches Element jener Weihnachtsshows im Theater an der Wien (viel weniger bei der vorerst letzten Show dieser Serie im Raimund Theater 2006) waren Tanzperformances. 2003 sorgten 13 Tänzer für beste Unterhaltung, darunter Albert Kessler, Ina-Nadine Wagler, Christoph Somersguter oder auch Kathleen Bauer. 2004 und 2005 hatte man dann für die Tanzszenen eine geradezu ideale Besetzung gefunden, wobei besonders Kevin Hudson, Akos Tihanyi und ein weiterer Tänzer eine Klasse für sich waren: Murray Grant.

Murray Grant

Murray Grant, ein gebürtiger Schotte, erhielt seine Ausbildung in Edinburgh am Telford College sowie am Bird College of Dance and Theatre. Für die Produktion der London City Opera von “Die Lustige Witwe” gastierte er in den USA, trat in High Wycombe als Pantomime, bei Galas auf Kreuzfahrtschiffen in Skandinavien sowie rund um die Karibik und Südamerika mit den Produktionen “Movieworld”, “Elvis” und “Red Hot & Fosse” auf. 2004 tourte er in Australien und Neuseeland mit der Show “Paris Can Can”. Danach kam Murray Grant nach Wien, wo er in der Produktion “Elisabeth” als Todesengel (auch als Mitglied der Original Wien Cast auf DVD) auftrat.

Murray GrantNeben seinem “Elisabeth”-Engagement wirkte Murray 2004-2005 bei “Musical Christmas” am Theater an der Wien mit sowie bei “Broadway can Bounce” am Raimund Theater. 2005 war er als Nathaniel in “Jesus Christ Superstar” im Rahmen des Musical Sommer Amstetten und am 23. November 2005 bei “Musical Mamis” im Wiener Metropol mit dabei. 2006 übernahm er die Rolle des Eugene im Musical “Grease” in St. Gallen, Schweiz.

Neben seiner Karriere als Tänzer unterrichtete Murray Grant in Wien bei den von Ramesh Nair geleiteten “Sophistikids”, derzeit unterrichtet er in Edinburgh an der “Dance For All Theatre School”.

Auch wenn er relativ kurz nur in Wien war, konnte er doch nicht zuletzt auch durch seine Arbeit bei den “Sophistikids” und seine großartigen Performances bei “Musical Christmas” viele Fans gewinnen. Und auch heute noch erinnert er sich an die Zeit gerne zurück:

One of my Favourite memories of Vienna is Christmas time, I used to love the Christmas Markets, the snow and Musical Christmas in Vienna Concerts. I used to love getting to sing the wonderful Christmas songs with the AMAZING Orchestra! Also dancing the great numbers by Ramesh, they were always so much fun! and working with some amazing people. I used to always be in the mood for Christmas after doing the shows. The last couple of years I have found it hard to get into the mood for Christmas. But Thankfully i have the CD!!
I am still in contact with lots of people in Vienna and unfortunately i no longer have the chance to work with the Sophistikids as I never get the chance to come to Vienna, but I always keep in touch with Ramesh to see how they are doing. I am so pleased to hear that they had another Fantastic year!! Go Sophistikids!!

2007 hat sich die “Musical Christmas”-Serie in Wien eine Pause verordnet. Stattdessen gibt es “Musical Forever”, einen Querschnitt der Wiener Musicalhits der letzten 20 Jahre. Aber vielleicht kümmern sich die Vereinigten Bühnen Wien ja 2008 wieder um die Weihnachtsfanatiker - und eventuell auch mit der erfolgreichen Cast der Jahre 2004-2005.

Murray Grant

Murray Grants ganz persönlicher Soundtrack liest sich wie folgt:

1 - “Starmaker” (The Kids from Fame)
This song reminds me of my good friend Laura, who was a huge help to me when I was training in London!

2 - “Abba Medley” (Abba)
My Mum, Dad, Laura and I performed this at a Cabaret to help me raise the money to go to London to train and it reminds me of the crazy rehearsals!

3 - “Never Had A Dream Come True” (S Club 7)
My Brother and I were driving from Wales to Edinburgh for Christmas one year, the journey was 7 hours and we only had one CD and it was “Never had a Dream come true”. We listened to this song for about 5 of the 7 hours so every time I hear it I think of my brother. I really miss him. He has been living in Australia for 5 years now.

4 - “Seasons of Love” (Rent – The Musical)
This song reminds me of my time at Bird College in London.

5 - “When you Say Nothing at all” (Ronan Keating)
I Love this song and I have used it many times in my life so it has many memories for me.

6 - “Milch” (Elisabeth)
A Great song, from the first Show I’ve done in Europe!

7 - “We Go Together” (Grease)
A Musical I always wanted to be in and I got the chance to play my first role so Grease is an important show for me.

8 - “Someone to Fall Back on” (Jason Robert Brown)
This song is Beautiful and reminds me of my best friend and my company partner.

9 – “For Good” (Wicked)
The kids from my School in Edinburgh sang this song beautifully and it made me very proud of MGA! It also reminds me of saying goodbye to some of my closest friends.

10 – “Because of you” (Kelly Clarkson)
Teaching has become a big part of my life and this amazing song is one that I us on a daily basis when teaching.

Volksoper Wien: Auslastung 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt

Robert Meyer im Zuschauerraum: Copyright: Dimo DimovNach der guten Auslastung im September 2007 gibt es für die Volksoper Wien auch im zweiten Monat der Direktion Robert Meyer Grund zur Freude. Die Sitzplatzauslastung lag im Oktober 2007 bei 82,1 Prozent. Darüber hinaus konnten im Oktober 2007 die höchsten Einnahmen seit elf Jahren erzielt werden. Die Oktobereinnahmen liegen damit 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt des Vergleichszeitraums.

Ein Grund dafür dürfte auch die Ticketpeiserhöhung sein, die mit Beginn der Intendanz Meyer durchgeführt wurde. So kostete ein Ticket für das Ballett “Tanzhommage an Queen” in der besten Kategorie in der Vorsaison 36 Euro. Für eine Eintrittskarte derselben Kategorie muss man nun 61 Euro hinblättern.

Die Vorstellungen der Eröffnungsproduktion »Orpheus in der Unterwelt« sind seit der Premiere ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage hat es bereits zwei ausverkaufte Zusatzvorstellungen gegeben. Vier neue Zusatztermine sind daher für 19. und 25. Jänner 2008 sowie 1. und 6. Februar 2008 geplant. Weitere Zusatzvorstellungen betreffen die Produktionen “Martha” am 22. Jänner 2008, “Die Hochzeit des Figaro” am 31. Jänner 2008 sowie am 13. Februar 2008 und »Die Csà¡rdà¡sfürstin« am 11. Februar 2008.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Jänner beginnt am 1. Dezember. Karten für die Februar-Vorstellungen sind ab 1. Jänner 2008 erhältlich.

“60 at 60″ - Neues Compilation-CD-Set zum 60. Geburtstag von Andrew Lloyd Webber

Am 22. März 2008 feiert der englische Komponist Andrew Lloyd Webber seinen 60. Geburtstag. Grund genug für DECCA Broadway, ein 3-CD-Set zu Ehren Sir Andrews auf den Markt zu bringen. Zu hören werden 60 von Webber selbst ausgewählte Songs sein. Stoff bieten ihm seine Musicals “The Likes of Us”, “Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat”, “Jesus Christ Superstar”, “Evita”, “Cats”, “By Jeeves”, “The Phantom of the Opera”, “Aspects of Love”, “Sunset Boulevard”, “Starlight Express”, “Whistle Down the Wind”, “The Woman in White”, “The Beautiful Game” und “Song & Dance” sicher genug.
Neues darf man sich allerdings nicht erwarten. Alle Songs des Sets wurden bereits auf anderen Tonträgern veröffentlicht.

Raimund Theater: “Inspektor Engelbert” - die Musicalpremiere

Inspektor EngelbertAlljährlich vor Weihnachten produzieren die Kinderfreunde gemeinsam mit dem Theater des Kindes ein Musical für 6- bis 12-jährige Kinder, das im Raimundtheater 6 Mal aufgeführt wird.
2007 steht das magische Musical “Inspektor Engelbert” auf dem Programm. Das Buch stammt von Barbara Demuth und Willy Honauer, die Musik hat Christian Brandauer komponiert, Regie führt Renate Kastelik, für die Choreografie zeichnet Max Volt verantwortlich.

Cast
Peter Rapp, Monika Mosser, Dietmar Seidner, Max Volt, Wolf Aurich, Barbara Wallner, Nikolaus Raspotnik, Raimund Stangl, Gottfried Falkenstein, Marcus Strahl und Christian Brandauer sowie die Kinder Anja, Julia, Lilli, Lena, Rebecca und Stella.

Kinder-Musical “Inspektor Engelbert”
für Kinder von 6 bis 12 Jahren (ab Volksschule)
im Raimundtheater, 1060 Wien
Samstag, 8. Dez. 2007
10.30 Premiere/14.00 Nachmittagsvorstellung

Sonntag, 9. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr

Sonntag, 16. Dez. 2007
Vorstellungen um 10.30 und 14.00 Uhr

Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Show. Dauer: 90 Minuten ohne Pause. Gratiskarten NUR für Kinder per Telefon oder E-Mail bei den Wiener Kinderfreunden. Auskunft und Kartenbestellung ab 5. November:
Tel.: 01-40125/11
E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at

Erwachsene können das Musical nur sehen (in den hinteren Reihen oder im 2. Rang), wenn alle Kinder im Theater Platz gefunden haben und dann noch Plätze frei bleiben!

Auch heuer gibt es eine DVD vom Musical. Die DVD “Inspektor Engelbert” ist bei den Vorstellungen im Raimundtheater (€ 12,-) und auch direkt bei den Wiener Kinderfreunden erhältlich (+€ 0,75 Versandkosten). Auch Restexemplare der DVDs und CDs der letzten Jahre sind noch erhältlich.

“Sweeney Todd” - Der Motion Picture Soundtrack

Sweeney Todd, Original Cast CD, Johnny Depp, Stephen Sondheim Am 17. Dezember 2007, drei Tage vor dem US-Kinostart, erscheint der Motion Picture Soundtrack (Highlights) von “Sweeney Todd”, der Filmversion des gleichnamigen Musical von Stephen Sondheim. Das amerikanische Label Nonesuch Records wird neben dieser Highlights-CD, die man bei Amazon.com bereits vorbestellen kann, auch ein 2-CD-”Deluxe”-Set des Soundtracks veröffentlichen.

Für die Hauptrollen in “Sweeney Todd” verpflichtete Regisseur Tim Burton Stars wie Johnny Depp, Helena Bonham-Carter und Alan Rickman. Was die Musik betrifft, so ist das Filmmusical derzeit ein gut geheim gehaltenes großes Rätsel. Während ein Großteil der Musik von Stephen Sondheim stammt, wurde für die Komposition von zusätzlichen Underscore-Passagen der englische Komponist Alex Heffes verplichtet. Ein ungewöhnlicher Schritt, arbeitete Tim Burton doch bis dato immer mit Danny Elfman zusammen. Den letzten Score steuerte Danny Elfman zu Burtons Streifen “Corpse Bride” (2005) bei.

Der junge englische Komponist Alex Heffes (geboren am 2 September 1971 in Beaconsfield, Buckinghamshire) ist Absolvent der Oxford University. Nach seinem Studium ging er wie viele junge Talente den Weg über die Werbewirtschaft, wo er als Keyboarder, Komponist und Arrangeur für Werbespots arbeitete, während er gleichzeitig an eigenen Musikprojekten tüftelte - in einer Bandbreite, die von Steel Bands bis zu Versuchen in experimentellem Jazz reichte.

Ein paar Jahre arbeitete Heffes in assistierender Funktion (meist mit Simon Boswell) bei Filmmusik-Projekten in den USA und England (”Cousin Bette” [Fox Searchlight Films, 1998], “A Midsummer Night’s Dream” [Fox Searchlight Films, 1999], “Photographing Fairies” [Polygram, 1997], “This Year’s Love” [Kismet] und “Born Romantic”), bis er 1999 seinen ersten großen Auftrag als Filmkomponist bekam: “One Day in September”. Der Dokumentarfilm von Kevin Macdonald wurde mit einem Oscar ausgezeichnet, Heffes’ Arbeit von den Kritikern gelobt.

In der Folge schrieb der Komponist die Musik zu einer großen Bandbreite an Filmen, wie “The Parole Officer” (DNA Films, 2001), “Late Night Shopping” (Film Four, 2001), “Trauma” (2004), “Dear Frankie” (Pathà© Pictures, 2004), “Imagine Me & You” (Fragile Films, 2005) sowie für Fernsehdramen und -dokumentationen und Anzeigenkampagnen (z. B. für Virgin, Peugeot, Norwich Union, P&O, The Halifax, The Post Office).

Mit seinen letzten beiden Projekten (beide mit Regissuer Kevin Macdonald) “Touching the Void” und “The Last King of Scotland” konnte Heffes endgültig in die Liga der Komponisten für Big Budget-Films aufsteigen. “Touching the Void” wurde 2004 vom Evening Standard zum Besten Film des Jahres ausgezeichnet und konnte den British Independent Film Award sowie den Alexander Korda Award for Best British Film gewinnen. “The Last King of Scotland” gewann 2006 insgesamt 31 internationale Filmpreise. Forest Whitaker wurde als bester männlicher Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet.

Über seinen Job bei “Sweeney Todd” sagte Alex Heffes in einem Interview mit filmmusicweekly:

My job has been adapting the piece to Tim’s cinematic vision, writing underscore and creating new arrangements based on Sondheim’s themes. It’s one of the all-time great pieces of music theatre so it’s a been a real pleasure to work on something like this.

Neben Alex Heffes im Creative Team des Soundtracks dabei:
Orchestrator: Jonathan Tunick
Music Supervisor: Paul Gemignani
Music Producer: Michael Higham
Music Editor: Jock Warhurst
Recording Engineer: Jake Jackson
Aufgenommen wurde die Musik in den Air Lyndhurst Studios in London.

Derzeit erhältliche Soundtracks von Alex Heffes:
- The Last King of Scotland – (Rounder Records USA - Rounder 11661-9071-2)
- Touching the Void (Harkit Records HRKCD 8084)
- Dear Frankie (Silva Screen Records SILCD1164)
- Dear Frankie Sheet Music (www.fabermusic.co.uk)
- The Parole Office (Harkit Records HRK CD 8093)
- Vet Hard (Too Fat, Too Furioius) - (Movie Score Media MMS06006)

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