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USA: “High School Musical” - die Nummer 1 der CD-Verkaufsjahrescharts 2006

Ausgerechnet “High School Musical”, der Soundtrack zu dem gleichnamigen Disney-TV-Musical, schaffte es, in den USA mit 3,7 Millionen verkauften Einheiten zur erfolgreichsten CD 2006 zu werden. Auf den Plätzen:

02) Rascal Flatts: “Me and My Gang” (3,5 Millionen Einheiten)
03) Carrie Underwood: “Some hearts” (3 Millionen Einheiten)
04) Nickelback: “All the Right Reasons” (2,7 Millionen Einheiten)
05) Justin Timberlake: “Futuresex/Love Sounds (2,4 Millionen Einheiten)
06) James Blunt: “Back to Bedlam” (2,1 Millionen Einheiten)
07) Beyonce Knowles: B’Day (2 Millionen Einheiten)
08) Hannah Montana (Soundtrack) (1,98 Millionen Einheiten)
09) The Dixie Chicks: Taking the Long Way (1,88 Millionen Einheiten)
10) Hinder: Extreme Behavior (1,8 Millionen Einheiten)

Jay Brannan - vom “Soda Shop” zu YouTube und retour

Unter all den Anwärtern auf den Titel des Shootingstar 2007 wie MIKA, Simon Curtis, Gavin Mikhail, Teddy Geiger und wie sie alle heißen, nimmt mit Sicherheit auch Jay Brannan eine wichtige Position ein.
Jay Brannan ist einer der Jungstars in John Cameron Mitchells (”Hedwig & the Angry Inch”) neuem Film “shortbus”, und er ist Sänger und Komponist. In “shortbus” performt er seinen Song “Soda Shop”, eine wunderbare Folk-Pop-Ballade, die er nun eigens auch für YouTube live auf seinem Häusl aufgenommen hat.
Zu “shortbus” gibts noch eine kleine Anmerkung. Wie Brannan in seinem “Soda Shop”-Clip erzählt, hat das Filmportal IMDB.com den Streifen indiziert. Wer also auf IMDB den Begriff “shortbus” sucht, wird nichts finden. Zusätzlich wanderten auch alle beteiligten Darsteller ins Nirvana. Wenn man bedenkt, dass dieser Film bei den Filmfestspielen von Venedig und auf vielen anderen Festivals abgefeiert wurde, ist das Vorgehen der amerikanischen Filmplattform eben nur dadurch erklärbar, dass es sich, nunja, eben um eine “amerikanische” Site handelt. Natürlich ganz wertfrei formuliert. Will man also zur “shortbus”-Anzeige auf IMDB gelangen, gibt es zwei Wege:
1) Man registriert sich und lässt die “adult titles/names” freischalten.
2) Man sucht nach John Cameron Mitchell. Da findet man auch so noch den Direktlink zu “shortbus”.
Auf der Strecke bei einem solchen Vorgehen einer Filmplattform bleiben die noch wenig bekannten Darsteller wie eben Jay Brannan, die nun quasi als Pornostars schubladisiert werden, was natürlich völlig falsch ist.
Anfreunden könnte ich mich mit der innovativen Filmkategorisierung “porndramedy”, also eine völlig neuartige Mischung von Erotik, Drama und Comedy. Wie auch immer, Jay Brannan wird seinen Weg machen.

Broadway 2006/07 - eine Parade der Stars

Die zweite Hälfte der Broadway Season 2006/07 hat begonnen. Angesagt ist in den kommenden Monaten sowohl was Musicals, als auch was das Sprechtheater betrifft, vor allem eines: Star-Power.

Curtains (John Kander & Fred Ebb)
Das erste Kander/Ebb-Musical seit Ebbs Tod feiert am 22. März im Al Hirschfeld Theatre seine Premiere. In der Murder-Mystery-Show zu sehen: David Hyde-Pierce, Debra Monk, Karen Ziemba und Edward Hibbert.

Legally Blonde (Laurence O’Keefe & Nell Benjamin / Heather Hach)
“Legally Blonde” ist die Bühnenfassung des gleichnamigen Films mit Reese Witherspoon. In der Hauptrolle zu sehen: Laura Bell Bundy. Nach einem Tryout in San Francisco kommt die Show am 29. April an den Broadway ins Palace.

The Pirate Queen (Alain Boublil & Claude-Michel Schönberg)
Am 5. April sticht die “Pirate Queen” im Hilton Theatre in See. Nach einem Tryout in Chicago werden Buch und Texte der Show von den Broadway-Veteranen Richard Maltby, Jr. und Graciela Daniele mit dem Leading Team überarbeitet.

LoveMusik (Kurt Weill / Alfred Uhry)

Harold Prince kehrt am 3. Mai mit der Manhattan Theatre Club-Uraufführung “LoveMusik” an den Broadway zurück. In den Hauptrollen: Michael Cerveris und Donna Murphy als Kurt Weill und Lotte Lenya.

110 in the Shade (Harvey Schmidt, Tom Jones & N. Richard Nash)

Vier Tony Awards hat sie schon gewonnen: Audra McDonald. Im Studio 54 geht ab 9. Mai “110 in the Shade” in einer Inszenierung von Lonny Price über die Bühne.

Die Broadway Season 2006/07 (Musical und Sprechtheater), eine Parade der Stars: Nathan Lane in “Butley”, Kristin Chenoweth in “The Apple Tree”, Christine Ebersole in “Grey Gardens”, Brian Dennehy in “Inherit the Wind”, Kevin Spacey in “A Moon for the Misbegotten”, Vanessa Redgrave in “The Year of Magical Thinking”, Angela Lansbury in “Deuce”, Liev Schreiber in “Talk Radio” und Donna Murphy in “LoveMusik”.

Raimund Theater: »Musical Christmas in Vienna 2006«

Fünf Mal wurde das Wiener Raimund Theater im Dezember 2006 in weihnachtliche Stimmung getaucht. »Musical Christmas in Vienna« basiert auf einer Idee und einem Konzept von Caspar Richter, Michael Pinkerton sowie Wolfgang Hülbig. 2003 zauberte dieses Team eine fulminante und opulente Weihnachtsshow auf die Bühne des Theater an der Wien. 27 Darsteller im Chor und als Tänzer, dazu 20 Solisten (Maya Hakvoort, Lukas Perman, Marjan Shaki, Serkan Kaya, etc.) und das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien – 90 Minuten perfekter Weihnachtsstimmung, keine Pause (Tickethöchstpreis: 25 Euro).
Kleiner Zeitsprung: 2006, Raimund Theater. Auf der Bühne: fünf Solisten und zwölf Darsteller als Chor & Tänzer (Katarina Bradic, Lorna Dawson, Katharina Anna Klavacs, Iris Morakis, Rita Sereinig, Caroline Sommer, Giuliano Mercoli, Alexander Moitzi, Sean Spyres, àkos Tihanyi, Ingolf Unterrainer und Ronnie Wagner). Dauer: 120 Minuten mit Pause (Tickethöchstpreis: 65 Euro) Nicht, dass Zahlen alleine für sich sprechen, aber »Musical Christmas« im Theater an der Wien war eine bezaubernde, oft verspielt zärtliche und broadwayreife Weihnachtsorgie mit fulminanten Tanzszenen, da hat alles gestimmt. Die abgespeckte Version im Raimund Theater 2006 hatte ihre Highlights, aber auch ihre Probleme.
Lebte die Show in früheren Jahren auch von der Vielfalt der Stars, die auftraten, konzentrierte sich in diesem Jahr alles auf wenige Personen. So interpretierte Carin Filipcic mit »Christmas stays the same« (Wildhorn/Murphy), »Sleigh Ride« (Anderson/Parish), »Christmas Waltz« (Styne/Cahn), »Ka Weihnachten« (Schnack/Muik), »It must have been the Mistletoe« (Konecky/Wilde; Duett mit Caroline Vasicek) und »We need a little Christmas« (Herman) nicht weniger als sechs große Shownummern von insgesamt 26. Filipcic ist eine hervorragende Sängerin, aber bei dieser Weihnachtsshow flüchtete sie zu oft in Lautstärke auf Kosten der Phrasierung, die gewohnte Stimmsicherheit driftete manchmal ins Jenseitige, generell zeigte sie eher die gewohnt routinierte Ulknudel als das bezaubernde Weihnachtsengerl.
Weihnachten ist Gefühlssache. Caroline Vasicek, Dennis Kozeluh, Alexander Goebel und Jesper Tyden – das waren die wahren Weihnachtsengerl von Musical Christmas 2006. Goebel war ein gut gelaunter, charmanter Moderator und charismatischer Interpret. Werner Sobotka, 2006 für die Regie verantwortlich, übernahm etliches aus den Vorjahren, brachte aber auch neue Szenen, und die waren zum Teil wunderbar, beispielsweise die Umsetzung von Chris Reas Hit »Driving home for Christmas« mit Alexander Goebel und Dennis Kozeluh als in einer Bar gestrandete Autofahrer, die darauf warten, dass die Straße vom Schnee befreit wird, um endlich nach Hause zu ihren Lieben fahren zu können. Tolle Idee, grandiose Umsetzung und Interpretation – ein Highlight. Jesper Tyden lieferte mit dem schwedischen Lied »Gabriella’s Song« aus dem Oscar-nominierten Film »Wie im Himmel« die emotionellste Performance, eine packende Ballade, schlicht, aber wirkungsvoll mit dem ganzen Ensemble und dem wie gewohnt grandiosen Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Caspar Richter in Szene gesetzt; auch mit »Believe« (»Polar Express«) und »Winter Wonderland« (Duett mit Dennis Kozeluh) konnte der Schwede punkten. Caroline Vasicek, liebreizend und mit wunderbarer Gestaltungskraft, bezauberte mit »Christmas Lullaby« (Callaway), »Santa Claus is coming to town« (gemeinsam mit Carmen Wiederstein, Andrà© Bauer und Sean Gerard) und »When Christmas comes to town« (aus dem Film »Polar Express«; gemeinsam mit Jasmina Sakr). Andrà© Bauer lieferte eine solide Performance, schlitterte allerdings ein paar Mal durch die Choreographie (für die Ramesh Nair verantwortlich zeichnete), Jasmina Sakr verscheuchte mit ihrer gepresst blechern klingenden Stimme den »Little Drummer Boy« in die ewigen Jagdgründe. Flop des Abends wurde der potentielle Showstopper zum Ende des ersten Akts: »Hallelujah« von G. F. Händel, in der Kultversion von Quincy Jones – ein auf Gospel getunter Klassiker, bei dem freies Improvisieren erwünscht, Stimmakrobatik gefordert ist und das Publikum vor Begeisterung aufspringen muss. All das gab es nicht, ging nicht. Brav wurde das Liedl gesungen, das Publikum klatschte so gut wie nicht mit. Und dann kommt in den letzten 15 Sekunden Alexander Goebel als personifiziertes Energiebündel voll ansteckender Begeisterung auf die Bühne, und hast du’s nicht gesehen, schafft er es zumindest in seinen 15 Sekunden, einen größeren Teil des Publikums zum Mitklatschen zu animieren. Das ist manchmal der Unterschied zwischen Musicaldarsteller und Entertainer, leider oder Gott sei Dank. Und das war immer das Geheimnis von Musical Christmas: Star-Power.
Auf der Strecke blieben 2006 die meisten der gewohnt schwungvollen Tanzszenen. àkos Tihanyi schaffte mit seinem Tanzpartner Giuliano Mercoli in diesem Jahr nicht die Magie und Präzision auf die Bühne zu zaubern wie in den Vorjahren unter anderem mit Murray Grant. Der Rest der Tänzer blieb bis auf das Riesentalent Alexander Moitzi eher blass. Ein Wunsch von mir ans Christkind Caspar Richter: Bitte kein Bombast-Blaskapellen-Finale mehr von »Oh, Tannenbaum«, das war grausam. Was aus diesem Abend einen magischen Abend hätte machen können, lässt sich leicht in ein paar Namen manifestieren: Susan Rigvava-Dumas, Wietske van Tongeren, Uwe Kröger, Lukas Perman, Marjan Shaki. Star-Power für 2007, lautet die Devise!

Die 100 einflussreichsten Theatermacher Englands

Andrew Lloyd Webber hat es an die Spitze einer Auflistung der einflussreichsten Theatermacher Englands geschafft. Das Fachmagazin “The Stage” reihte ihn ex aequo mit David Ian, den Erstplatzierten des Vorjahres, 2006 an die Spitze der Charts. 2006 haben Ian und Webber gemeinsam die umstrittene, aber sehr erfolgreiche Castingshow “How Do You Solve A Problem Like Maria?” produziert. 2007 wird es zwischen den beiden wohl einen offenen Kampf um die wahre Nummer 1 geben, denn Lloyd Webber geht auf BBC mit “Any Dream Will Do” an den Start und sucht für sein Frühwerk einen passenden Joseph; Ian dagegen sucht auf ITV mit der TV-Sendung “You’re The One That I Want!” Hauptrollenbesetzungen für das unverwüstliche Musical “Grease”.

Die Top 20
1= ANDREW LLOYD WEBBER
1= DAVID IAN
3 CAMERON MACKINTOSH
4 HOWARD PANTER AND ROSEMARY SQUIRE
5 NICA BURNS/MAX WEITZENHOFFER
6 MICHAEL BOYD
7 NICHOLAS HYTNER
8 JUDE KELLY
9 BILL KENWRIGHT
10 MICHAEL GRANDAGE
11 SONIA FRIEDMAN
12 HAROLD PINTER
13 JON CONWAY/ NICK THOMAS OF QDOS
14 KEVIN SPACEY/SALLY GREENE OF THE OLD VIC
15 DAVID LAN
16 GRAHAM SHEFFIELD
17 VICKY FEATHERSTONE/JOHN TIFFANY
18 JONATHAN CHURCH
19 RUFUS NORRIS
20 DOMINIC COOKE

Weitere wichtige Theatermacher

Producers
Bob Boyett/Bill Haber (Spamalot), Matt Byam Shaw/Nick Salmon (A Voyage Around My Father), Judy Craymer (Mamma Mia!), Mark Goucher (Footloose), Thelma Holt (The Crucible), Richard Jordan (Lunch with the Hamiltons), Phil McIntyre (We Will Rock You), David Pugh (Rebecca), Thomas Schumacher (The Lion King), Bill Taylor (Blue Man Group), Arielle Tepper Madover (Donmar Warehouse Transfers), Kevin Wood (First Family Entertainment)

Dance
Matthew Bourne (Edward Scissorhands), Javier de Frutos (Cabaret), Akram Khan für seine Arbeit mit Sylvie Guillem

Literary
Alan Ayckbourn (If I Were You), Alan Bennett (The History Boys), Caryl Churchill (Drunk Enough to Say I Love You), David Eldridge (Market Boy), David Harrower (Blackbird), Terry Johnson (Piano/Forte), Peter Morgan (Frost/Nixon), Patrick Marber (Don Juan in Soho), Mark Ravenhill (Dick Whittington), Tom Stoppard (Rock’n'Roll)

Performer
Simon Russell Beale (Life of Galileo), Richard Griffiths (The History Boys)
Judi Dench (Hay Fever), Connie Fisher (The Sound of Music), Derek Jacobi (A Voyage Around My Father), Idina Menzel (Wicked), Ian McKellen (The Cut), Elena Roger (Evita), Rufus Sewell (Rock’n'Roll), Michael Sheen (Frost/Nixon)

Design/Technical/Architects
Paule Constable (Cosi Fan Tutti), Bob Crowley (The History Boys), Chris Davey (The Merchant of Venice am Edinburgh Lyceum), David Farley (Sunday in the Park With George), Tim Foster (Trafalgar Studios), Rob Howell (Hedda Gabler), Eugene Lee (Wicked), Katrina Lindsay (Market Boy), Christopher Oram (Evita), Stephen Tomkins (The Young Vic Redesign)

Regional/Subsidised
Michael Attenborough at the Almeida, Ian Brown at the West Yorkshire Playhouse, Anthony Clark at the Hampstead Theatre, Giles Croft at the Nottingham Playhouse, Dominic Dromgoole at the Globe, David Farr at the Hammersmith Lyric, Peter Hall (Amy’s View), Samuel West at Sheffield Theatres

Musicals
Elton John/Lee Hall (Billy Elliot), Stephen Schwartz (Wicked)

“Sunrise Studios”: Neue Musicalschule in Wien ab Februar 2007

Ab 5. Februar 2007 geht eine weitere Musicalschule in Wien an den Start. Die “Sunrise Studios” bieten Ausbildungseinheiten in Ballett, Modern, Jazz, Schauspiel, Improvisation, Gesang, Sprechtechnik, Theatersport und Floor Barre an.
Die Dozenten: Manuela Bayer, Peter Beil, Andie Gabauer, Tania Golden, Juci Janoska, Mike Loewenrosen, Natascha Shalaby, Lysabel Urbano, Paul Wimberger.

Links:

- Sunrise Studios
- ZDF Theaterkanal

Broadway: 2006/07, erste Bilanz

Das Fachmagazin “Variety” hat eine erste Zwischenbilanz der Broadway Season 2006/07 gebracht.
Der Broadway boomt, so Davis Rooney in seiner Analyse. 32 Produktionen waren vom 29. Mai bis 17. Dezember 2006 am Broadway zu sehen, 500 Millionen Dollar Einspielergebnis mit einer durchschnittlichen Auslastung von 82,7 Prozent - das kann sich sehen lassen. Die Vorjahressaison brachte 461 Millionen Dollar mit 28 Shows und einer durchschnittlichen Auslastung von 80,5 Prozent. Derzeit schaffen sechs bis sieben Shows einen Umsatz von einer Million Dollar pro Woche, vor zwei Saisonen war das nur bei zwei bis drei Produktionen der Fall. Ausschlaggebender Faktor für das Umsatzplus ist die Erhöhung der Ticketpreise auf bis zu 110 Dollar (Musical) bzw. 95 Dollar (Sprechtheater).

Ungewöhnlich viele Musicals feierten im Herbst Premiere. Normalerweise warten Produzenten bis zum Frühjahr, um ihre Stücke rechtzeitig vor den so wichtigen Tony Awards am Markt zu positionieren:

Die Top-Musical-Premieren:
- Grey Gardens (Premiere: 2.11.2006)
- Spring Awakening (Premiere: 10.12.2006)

Die Flop-Musical-Premieren:
- The Times They Are A-Changin’ (25.9.-19.11.2006: 35 Previews, 28 Vorstellungen)
- High Fidelity (7.12.-17.12.2006: 19 Previews, 13 Vorstellungen)

Musical-Publikumshits:
- Mary Poppins (Premiere: 16.11.2006)
- Dr Seuss’ How the Grinch Stole Christmas! The Musical (Premiere: 8.11.2006)

Musical-Revivals:
- A Chorus Line (Premiere: 5.10.2006)
- Les Misà©rables (Premiere: 9.11.2006)
- Company (Premiere: 29.11.2006)
- The Apple Tree (Premiere: 14.12.2006)

Solo-Shows:
- Martin Short: Fame Becomes me (Premiere: 17.8.2006)
- Jay Johnson: The Two and Only (Premiere: 28.9.2006)
- Kiki and Herb: Alive on Broadway (Premiere: 15.8.2006)

Linktipp: Susan Rigvava-Dumas

Oft gesucht, nie gefunden - eine Homepage von Susan Rigvava-Dumas, jedenfalls wenn es nach den Referrals des kultur-channels geht. Die Mrs. Danvers des Levay/Kunze-Musicals “Rebecca” scheint dieser Tage aber nun doch online gegangen zu sein. Einiges gibt es noch zu tun auf susanrigvava-dumas.com, aber eingezogen ist man schon mal.

Musical-Castingshows 2007

Mit “How Do You Solve A Problem Like Maria” hat es begonnen - ein Trend, Musicalrollen mittels Castingshows zu besetzen. Andrew Lloyd Webber castete im Sommer 2006 seine “Maria” für eine Londoner Revival-Produktion von “The Sound Of Music” im Rahmen einer TV-Sendereihe, nicht ohne vorher darauf hinzuweisen, wie schlecht er die Musicalausbildung in England findet. Die Show wurde ein Quotenhit, das Revival selbst kam bei den Kritikern gut an. Lloyd Webber:

“The success of How Do You Solve a Problem Like Maria? this summer was a real boost for musical theatre in Britain and I was particularly thrilled with the reaction from schoolchildren up and down the country. I cannot wait to get them involved in Any Dream Will Do and to get back into the studio with Graham. Joseph started in schools and I am looking for a great school choir - to play in the West End, we need a smashing girl, a great boy and of course a Pharaoh/Elvis.”

Demnächst gehen zwei weitere Musical-Castingshows in England über die Bühne. Lloyd Webber sucht für “Joseph” einen Hauptdarsteller, “Pop Idol”-Erfinder Simon Cowell wird auf ITV für eine Bühnenproduktion von “Grease” die Hauptrollen “Danny” und “Sandy” im Rahmen einer Castingshow besetzen. Cowell:

“Very simply, Grease is the word. In my opinion, Grease is the best musical on the planet. These two parts will be the most sought-after roles in the West End.”

Na Gott sei Dank. Wenn jemand “Grease” für das beste Musical hält, muss man sich keine Sorgen machen. Da darf er schon mal ein paar Jungs und Mädchen von der Straße holen. Viel Erfolg auch.

“Elisabeth” in Japan

In diesen Tagen gingen Promotionveranstaltungen für die “Elisabeth”-Auffühungen 2007 in Japan über die Bühne. Berichte über die Events:
- nifty Theater Forum
- sponichi.co.jp
- yahoo.jp
- pia.co.jp

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