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Archiv - 2006

“Release LESTAT” - die Kampagne

“Lestat” mag tot sein, vergessen ist er nicht. “Lestat” mag einer der größten Flops der Broadway-Musicalhistorie sein, so what, es gibt spektakulärere Flops - “Dance of the Vampires” zum Beispiel. Und außerdem, “Lestat” wurde von Elton John komponiert, eine Cast-CD ist fix und fertig, also … “Release Lestat”. Eine Kampagne, die die Veröffentlichung der “Lestat”-Cast-CD zum Ziel hat, sorgt derzeit für Schlagzeilen. Ob was dabei rauskommt? Wer weiß.

Carole Alston: “Billie Holiday - Tribute To A Blue Lady”

Carole Alston; Foto: Martin Bruny

Noch bis 11. Oktober 2006 steht in “Vienna’s English Theatre” die Produktion “Billie Holiday - Tribute To A Blue Lady” auf dem Programm.
Carole Alston, die auch das Buch zur Show geschrieben hat, interpretiert zwölf ausgewählte Songs von Billie Holiday, begleitet von einer sechsköpfigen Band. Was wir erleben, kann man brechen in einen Monolog, in dem Alston als Billie Holiday in acht Szenen manchmal in zeitlicher Distanz von ihrer Jugend und ihren ersten Karriereschritten erzählt, manchmal zeitnah über ihre Probleme mit Drogen, Männern, ihrer offen gelebten Bisexualität, Rassismus und Depressionen berichtet - und in den gesanglichen Teil des Abends, in dem Alston die wesentlichen Tunes aus dem Holiday-Songbook interpretiert. Ganz im Stil der großen Performer agiert Alston stets im Vordergrund, die Band wird nur ab und an in den Mittelpunkt des Geschehens gezoomt.
Irgendwann in der Show kommt der Moment, in dem Carole Alston es schafft - ein Moment, da sie tatsächlich als Billie Holiday auf der Bühne steht, ein Augenblick, eine Stimmung, die, unterstützt vom Lichtdesign und der Band, tatsächlich diese Illusion ermöglicht. Nicht, dass Alston exakt so aussieht wie Billie Holiday oder genau so klingt wie die Holiday, aber ab einem gewissen Zeitpunkt in der Show schafft es Alston mit ihrer stilvollen und eleganten Performance, das Publikum auf Black & Blue einzutunen. Leute, die gerade einen stressigen Tag hinter sich haben, ältere Stammbesucher des Vienna’s English Theatre, Jazz-Fans, denen die Show als Geheimtipp ans Herz gelegt wurde, sie alle schwingen dann auf einer gemeinsamen Ebene. Man kann das durchaus spüren - und das ist mehr, als viele andere Theaterabende ermöglichen, das ist wesentlich mehr, als viele andere Darstellerinnen je erreichen.
Die Bühne, die mit sehr wenigen Requisiten (Schminktisch, Kleiderständer, Standmikro, Treppe, Barhocker) auskommt, wird durch Alstons Performance mal in einen verrauchten Nachtclub verwandelt, mal in den Backstage-Bereich, in dem die völlig den Drogen verfallene Holiday über ihr Leben erzählt.
Attitude, das ist das Motto des Abends. Holiday mag ein tragisches Ende gefunden haben, aber Mitleid war das letzte, was sie gewollt hätte, so Alston. Auf der Bühne war “Lady Day” unter anderem stets eine Performerin mit Attitude, die mit ihren Mitteln versuchte, gegen bestehendes Unrecht anzukämpfen (”Strange Fruit”). Das herauszuarbeiten, gelingt Alston unter der Regie von Cathy Meils in wunderbarer Art und Weise. Positiv hervorzuheben ist auch das Sounddesign, eine Mischung aus rein akustischer und mikrophonverstärkter Inszenierung, perfekt zum Konzept der Show passend.
“Billie Holiday - Tribute To A Blue Lady” - da stimmt einfach alles, von der Konzeption bis zur Umsetzung, ein Erlebnis in Black & Blue, das man nur allen ans Herz legen kann.

Billie Holiday - Tribute To A Blue Lady
written & performed by Carole Alston

Regie: Cathy Meils
Musikalische Leitung: Uli Datler
Arrangements: Martin Reiter
Licht: Ernst Peinlich
Sound: Bruno Gruber

Band:
Piano: Uli Datler (Clemens Wagler)
Bass: Bernd Satzinger (Raphael Preuschel)
Drums: Herbert Pirker (Michael Provatznig)
Trompete: Alexander Wladigeroff (Manfred Holzacker)
Saxophon & Klarinette: Sà¡ndà³r Rigà³ (Clemens Salesny)
Posaune: Martin Ptak (Robert Bachner)

Szenen/Songs:
01) Eleonora To Billie - The Start Of Something New
- “Travelin’ All Alone”,
- “Them There Eyes”
02) Harlem - Getting Some Fun Out Of Life
- “Getting Some Fun Out Of Life”-
- “What A Little Moonlight”
03) The “Little Black Bag Syndrome” - Wishing On The Moon
- “I Wished On The Moon”
04) Sadie And Me - God Bless The Child
- “God Bless The Child”
05) On Racism - What Did I Do To Be So Black An Blue?
- “Ain’t Nobody’s Business If I Do”
06) Looking For Love - Lover Man, Oh Where Can You Be?
- “Fine And Mellow”
- “All of Me”
- “Lover Man, Oh Where Can You Be?”
07) On Dope - Getting My Kicks
- “Good Morning Heartache”
08) Decline Of A Blue Lady - Please Don’t Talk About Me
- “Please Don’t Talk About Me When I’m Gone”

Ich hab geträumt von Manderley – »Rebecca«-Proben gehen in die Zielgerade

Rebecca Fotoprobe (Foto: Martin Bruny)

Am 28. September 2006 feiert “Rebecca”, das neue Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, seine Premiere im Wiener Raimund Theater. Mit der bestandenen Film- und Fotoprobe am 16. September 2006 gehen die Vorbereitungen für die Uraufführung in die Endrunde. Ab 20. September steigen die Previews, Karten für einige dieser begehrten und spannenden Voraufführungen sind für Musicalclub-Mitglieder nach wie vor zum halben Preis über Wien-Ticket oder an den üblichen Vorverkaufsstellen der Vereinigten Bühnen Wien erhältlich.
Bei der Film- und Fotoprobe wurden folgende Songs präsentiert:
1) “Ich hab geträumt von Manderley” (Wietske van Tongeren [Ich])
2) “Die neue Mrs. de Winter” (Ensemble)
3) “Hilf mir durch die Nacht” (Wietske van Tongeren [Ich], Uwe Kröger [Maxim de Winter])
4) “Gott, warum?” (Uwe Kröger [Maxim de Winter])
5) “Rebecca” (Wietske van Tongeren [Ich], Susan Rigvava-Dumas [Mrs. Danvers])

Rebecca Fotoprobe (Foto: Martin Bruny)

Rebecca - Leading Team
Musik und Orchestrierung: Sylvester Levay
Buch und Liedertexte: Michael Kunze
Inszenierung: Francesca Zambello
Choreographie: Denni Sayers
Musikalische Leitung: Caspar Richter
Musical Supervisor: Seann Alderking
Bühnenbild: Peter J. Davison
Kostüme: Birgit Hutter
Licht Design: Andrew Voller
Video Design: Sven Ortel
Sound Design: Hendrik Maassen
Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien.
Dirigenten: Caspar Richter, Adrian Manz, Walter Lochmann und Michael Römer

Rebecca - Besetzung
“Ich”: Wietske van Tongeren
Maxim de Winter: Uwe Kröger
Mrs. Danvers: Susan Rigvava-Dumas
Jack Favell: Carsten Lepper
Mrs. van Hopper: Carin Filipcic
Beatrice: Kerstin Ibald
Frank Crawley: Andrà© Bauer
Ben: Noberto Bertassi
Oberst Julyan: Thomas Bayer
Giles: Marcel Meyer
Horridge: Kai Peterson
Frith: Andreas Kammerzelt
Robert: Oliver Mülich

Ensemble
Kathleen Bauer, Bettina Bogdany, Sigrid Brandstetter, Michaela Christl, Katharina Dorian, Nathalie Kleeberger, Claudie Reinhard, Jana Stelley, Joana Fee Würz, Andreas Kammerzelt, Robert D. Marx, Marcel Meyer, Oliver Mülich, Kai Peterson, Tim Reichwein, Henrik Sehnert, Christoph Sommersguter, Lucius Wolter

Swings
Matilda Hansson, Katrin Mersch, Tina Schöltzke, Simon Eichenberger, Noud Hell, Karsten Kammeier, Fritz Schmid

In weiteren Besetzungen
“Ich”: Jana Stelley, Joana Fee Würz
Maxim de Winter: Tim Reichwein, Lucius Wolter
Mrs. Danvers: Kerstin Ibald, Michaela Christl
Mrs. van Hopper: Katharina Dorian, Claudie Reinhard
Jack Favell: Kai Peterson, Tim Reichwein
Beatrice: Michaela Christl, Kathleen Bauer
Frank Crawley: Marcel Meyer, Andreas Kammerzelt
Ben: Fritz Schmid, Noud Hell

Saisonbeginn im “82er Haus”

1987 starteten der Obmann des Gablitzer Kulturkreises Ernst Rest und Ronald Giczy eine Initiative, aus dem ehemaligen “Tonkino Gablitz” (1948-1968) eine Kleinbühne zu errichten. Mit Hilfe des Landes Niederösterreich, der Marktgemeinde Gablitz und privater Sponsoren konnte der Gablitzer Kulturkreis diese Kleinbühne, das “Theater 82er Haus” (der Name steht für seinen Standort an der Linzerstraße 82), 1994 eröffnen. Seit 1995 fungiert Dr. Bernhard Jonas als Intendant und setzt mit der New Stage Company den Schwerpunkt in Richtung Musiktheater “Musical off Wien”.
Bisher fanden u. a. Eigenproduktionen von Musicals wie “Nonnsense”, “Der kleine Horrorladen”, “Godspell”, “Geierwally”, “Der Zauberer von Oz”, “Robin Hood”, “Ich Marlene”, “Schwester Amnesias Country und Western Nonnsense”, “Blutsbrüder” und “Zuständ’ wie im alten Rom” statt. Daneben standen zahlreiche Konzerte wie u. a. “Tribute to Cole Porter”, “Musical Easter Concert”, “A Tribute to Elvis Presley”, “Best of Song Contest”, “Let’s rock around the clock”, “The Sound of Christmas” und “Sag es mit Musik! Kulthits der 70er Jahre” auf dem Spielplan.
Neben Musicals und Konzerten stehen Kindertheaterproduktionen, Kabarettveranstaltungen, Solo-Shows und Lesungen vieler bekannter Künstler auf dem Programm.

In die Saison 2006/07 startet das 82er Haus am 30. September mit dem Programm “Musical Box”. Gastgeber Markus Richter und seine Gäste Caroline Vasicek und Dagmar Bernhard erfüllen musicalische Wünsche des Publikums, das aus einer Wunschliste die persönlichen Favourites auswählen kann. Begleitet werden die Interpreten von Jeff Frohner am Klavier.

Die zweite Produktion der Saison, “Backstage - Chaos hinter den Kulissen”, ein kabarettistisches Musical in einem Prolog und 2 Akten, geschrieben von Bernd Kronowetter und Stefan Lindemann, feiert am 3. November 2006 seine Premiere. Was passiert, wenn eine Opernsängerin, ein Popsternchen, ein Schlagerbarde und ein Jazzinterpret ungewollt aufeinanderprallen und gemeinsam auf einer Firmengala auftreten sollen, jeder aber glaubt, er allein sei der Star des Abends? Unter der Regie von Bernhard Murg spielen neben anderen Petra Kreuzer, Lilly Kugler und Markus Richter.

Kartenreseverierung/Abos
Tel.: 0664/243 64 65; Fax: 02231/671 78; Mail: office@theater82erhaus.at

Theater der Jugend Wien: Musicaloffensive 2006/07

Alle Abonnenten des Theaters der Jugend (ABOdirekt B 2006/2007, für Jugendliche von 11 bis 12 Jahren) haben in der Saison 2006/07 reichlich Gelegenheit, Musicalproduktionen zu sehen. Auf dem Spielplan beispielsweise: “Little Shop Of Horrors”, ein Musical von Howard Ashman und Alan Menken, das ab Mitte April bis Ende Mai 2007 im Schlosstheater Schönbrunn zu sehen ist.
“Vienna C@lling”, eine musikalische Revue von Erhard Pauer und Michaela Riedl, wird im Wiener Metropol von Mitte Februar bis Mitte März 2007 geboten. Frei nach einem Song des österreichischen Sängers Falco ist das Stück eine Spurensuche nach dem typisch Österreichischen. Die besten Songs der letzten 70 Jahre, verpackt in eine “Nummernrevue”, sollen, so Pauer und Riedl, zu einer geführten Wanderung durch den Irrgarten der österreichischen Seele einladen.
Weiters bekommen alle Bezieher dieses Abos einen Gutschein für ermäßigte Karten (eine Karte pro Abonnement) für das Musical “Rebecca” von Sylvester Levay und Michael Kunze, eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien nach dem Roman von Daphne du Maurier im Raimund Theater.
Das “ABOdirekt D 2006/2007, für Jugendliche ab 15 Jahren” bietet zusätzlich “Cabaret”, eine Produktion des Wiener Volkstheaters (März bis Juni 2007) und “A Good Man”, eine Musical-Uraufführung, die im November und Dezember 2006 in der Wiener Kammeroper zu sehen ist.

“The Pirate Queen”: CastCom ab 12. September online

Wenn es darum geht, eine Uraufführung zu bewerben, dann ist heutzutage das Internet, wenn man es richtig zu nutzen versteht, ein perfektes Promotiontool, um Spannung aufzubauen und Lust auf eine Produktion zu machen. Im deutschen Sprachraum läuft da leider nicht viel, warum auch immer. Am Broadway geht ein bißchen mehr, vor allem, wenn es sich bei der Uraufführung um ein brandneues Musical der Macher von “Les Misà©rables”, “Miss Saigon” und “Martin Guerre” handelt: Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg.
Am 23. Februar 2007 starten am Broadway die Previews zu “The Pirate Queen”, am 22. März wird sich im Hilton Theatre der Vorhang zur Premiere heben. Die Tryouts für diese Produktion finden schon bald in Chicago statt. Ab 3. Oktober bis 26. November gibt es im Cadillac Palace Theatre von Chicago die Möglichkeit, eine erste Version der Sow zu sehen.
Um die Musicalfans und vor allem die Boublil/Schönberg-Fans einzustimmen, startet am 12. September 2006 eine so genannte “Castcom”. Mitglieder der Cast und des Kreativteams werden online mit allen Interessierten kommunizieren, von den Fortschritten in der Produktion des Musicals berichten, es werden Hintergrundberichte online gestellt, Videotagebücher wird es geben sowie spezielle Liveübertragungen aus dem Theater … geplant ist also eine mehr als aufwendige Berichterstattung über die Entstehung eines Musicals, die das Interesse für die Show bis zum Premierentermin sukzessive steigern soll.
Rein übertragungstechnisch wird die gesamte Castcom auf der Homepage der Produktion abrufbar sein, unter thepiratequeen.com.

Mark Seibert erhält Stipendium

David Arnsperger von der Universität der Künste Berlin hat bei der diesjährigen WestLB Musical-Sommerakademie das Stipendium für die Royal Academy of Music in London gewonnen. Dies gab Dr. Norbert Emmerich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der WestLB, im Rahmen der Musical-Sommernacht im Club des Düsseldorfer Capitol Theaters bekannt.

Neben dem überragenden David Arnsperger wollte die Jury aber zusätzlich die Fähigkeiten von Mark Seibert, Student des Konservatoriums Wien Privatuniversität, gewürdigt wissen. Daher entschied sich die Bank einen zweiten Preis auszuloben, den der 1979 geborene Seibert am Freitag in Empfang nehmen durfte: Auch er erhält die Möglichkeit, ein ganzes Trimester an der Royal Academy of Music in London zu studieren.

[Pressemeldung]

“Musical Güssing” 2006 zeigt “HAIR”

Ab 22.9.2006 steht das Rockmusical HAIR auf dem Spielplan von “Musical Güssing“. In den vergangenen drei Jahren sahen 14.000 Zuschauer die Musicals “Grease”, “Les Misà©rables” und “Footloose”. Heuer steht der Musical-Klassiker “Hair” auf dem Programm.
Zwei der Darsteller, Nicole Kracher und Florian Resetarits, wurden erst unlängst als beste Nachwuchsdarsteller des Burgenlandes geehrt und erhielten das “Rot-Goldene Brettl”. Für einen zweiwöchigen Workshop wurde im August 2006 die amerikanische Opernsängerin und Gesangspädagogin Martha Jane Howe nach Güssing geholt. Sie hat sowohl gesanglich als auch interpretatorisch mit den jungen Talenten gearbeitet. Unterstützt wird das Ensemble auch von der ungarischen Korrepetitorin und Pädagogin Klara Papp. Regie führt auch heuer wieder Marianne Resetarits, die Gesamtleitung liegt in den Händen von Josef Naray.
“Musical Güssing” ist in etwa gleichzusetzen mit der “Kulturvereinigung Güssing”. Unter diesem Namen werden seit mehreren Jahren Musicals produziert, unter anderem “Elisabeth”, “Cats”, “Jesus Christ Superstar”, “Grease”, “Les Misà©rables” und “Footloose” sowie Eigenproduktionen wie “Hugo Hugo” oder “Einmal Eden einfach”.

Das Ensemble:
Berger: Florian Resetarits
Claude: Andrà s Koczor
Sheila: Ramona Tomisser
Dionne: Bianca Haubenhofer
Hud: Tamà s Hompok
Woof: Istvà n Auer
Jeanie: Nicole Kracher
Crissy: Valentina Resetarits
Fiona (Leni): Anita Janitschek
Die “Supremes”: Eva Zankl, Susanne Dunst, Sandra Zankl
Steve: Klaus Dragosits
Walter: Attila Szilvà gyi
Ronny: Zoltà n Kutnyà nszky
Karl Heinz/VaterII: Paul Deutsch
DirektorII/VaterI: Gerhard Krammer
Leata: Jennifer Pammer
Paul: Klaus Deutsch
Hiram: Sebastian Berger
Peter: Peter Trobits
Soldat I: Roman Wagner
Soldat II: Là szlo Kiss
Suzannah: Eva Novak
Mary: Anna Trobits
Linda: Sarah Glatter
Natalie: Stephanie Roth
Diane: Victoria Fandl
The Tribe: Theresa Ditzer, Barbara Grandits, Corinna Kroboth, Sophie Kubec, Judith Raber, Anja-Patrizia Wendzel

Francesca Zambello: Von “Rebecca” zur kleinen Meerjungfrau

Am 28. September 2006 geht in Wien die Uraufführung von Sylvester Levays & Michael Kunzes Musical “Rebecca” über die Bühne. Für die Regie verantwortlich: Francesca Zambello.
Auch eines der nächsten Projekte der vielbeschäftigten Regisseurin nimmt nun Form an: “The Little Mermaid” aus dem Hause Disney. Wieder mal eine Adaption eines Zeichentrickfilms für die Musicalbühne. Die Filmvorlage stammt aus dem Jahr 1989, die Bühnenversion wird im Juni 2007 am “Denver Center for the Performing Arts” starten.
Für die Choreographie der Show wurde Stephen Mear angeheuert, weiters wurden verpflichtet: George Tsypin (Scenic Design), Tatiana Noginova (Costume Design) und Natasha Katz (Lighting Design). Das Buch zur Show stammt von Doug Wright, die Songs steuern Alan Menken, Glen Slater und Howard Ashman bei.
Nach den Try-outs in Denver geht’s natürlich an den Great White Way, und so wird Francesca Zambello mit einem Disney-Musical ihr Broadway-Debüt geben. Disneys Theatrical Productions President Thomas Schumacher ist jedenfalls schwer begeistert von Zambello, seit er 1996 an der Oper von San Francisco ihre Inszenierung von Borodins “Fürst Igor” gesehen hat, eine Produktion, in der seine langjährige Freundin, die Opernsängerin Lauren Flanigan, engagiert war.
Alan Menken hat für die Bühnenversion der Meerjungfrau jede Menge neuer Titel komponiert, zusätzlich zu jenen fünf, die in der Zeichentrickversion zu hören waren. Die Original-Filmsongs werden gänzlich neu bearbeitet, ausgebaut. Die Texte von Howard Ashman (1951-1991) überarbeitet Glen Slater.
Derzeit aus dem Hause Disney am Broadway zu sehen: “Beauty and the Beast”, “The Lion King” und “Tarzan”. “Mary Poppins”, eine Koprodukion von Disney mit Cameron Mackintosh, feiert am 16. November 2006 seine Broadway-Premiere. Mit “The Little Mermaid” rückt der Broadway dann im nächsten Jahr ein Stück näher an das Horrorszenario der “klassischen Musicalfans”: Mit fünf Shows am Great White Way ist Disney drauf und dran, sich den Traum vom eigenen Themepark in New York zu erfüllen: Broadwayland.

Start in die neue Simpl-Saison “Zwischen allen Stühlen” - KRAWUTZI KAPUTZI

Simpl 2006 - Zwischen allen Stühlen  (Foto: Simpl)
Zwischen allen Stühlen

Das Wiener Kabarett Simpl hat sich in den letzten Jahren mit seinen Produktionen zum interessanten Theatertummelplatz für Auch-Musicaldarsteller entwickelt. Am 7. September startet das Simpl mit der kabarettistischen Revue “Zwischen allen Stühlen” in die neue Saison. In der von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner geschriebenen Revue sind auf der Bühne und im Kreativteam viele bekannte Namen zu finden.

Darsteller:
Sigrid Hauser, Angelika Niedetzky, Alexandra Schmid, Markus Mitterhuber, Bernhard Murg, Thomas Smolej, Herbert Steinböck und Thomas M. Strobl. Conference: Herbert Steinböck

Kreativteam:
Musikalische Leitung: Christian Frank
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Bühnenbild: Markus Windberger und Petra Fibich
Kostüme: Gaby Rajtora
Regie: Dolores Schmidinger

“Zwischen allen Stühlen” ist ein Programm über falsche Wahlentscheidungen, verhaute Pisatests, 13 mal verheiratete Jungfrauen, über Ewiggestrige und immer Fortschrittliche, über 6 falsche Lottozahlen mit richtiger Zusatzzahl, über mieses Wetter am Traumstrand und andere Höhepunkte, denn es gibt nichts Richtiges im falschen Leben und nichts Falsches im richtigen Leben.

Simpl 2006 - Krawutzi Kaputzi  (Foto: Simpl)
Krawutzi Kaputzi - Strengstes Jugendverbot

Ab 16. Oktober im Simpl zu sehen: Krawutzi Kaputzi - Strengstes Jugendverbot, ein Sozialdrama mit: Pezi, Minki, Großvati, Helmi, Drache Dagobert, Mimi, Habakuk, Kasperl, Tintifax, Zwerg Bumsti und vielen anderen Helden aus unserer Kindheit.

Eines Nachts schweißgebadet aus einem Alptraum erwacht: Was ist aus den Helden meiner Kindheit geworden? Was aus Pezi, dem Bären? Dem Großvati? Der Minki? Was ist aus Fips geworden und was aus Helmi? Wo ist der Drache Dagobert und wo der Kasperl höchstpersönlich? Hat Fortuna es gut gemeint mit ihnen? - Krawutzi Kaputzi!!
Einfach war es nicht, aber nach langen Recherchen ist es gelungen, sie alle aufzuspüren und zu einem einmaligen und sensationellen Bühnenauftritt im Kabarett Simpl zu bewegen. Manch einer hat sich geziert, andere haben nur auf die Gelegenheit gewartet.
Soviel sei verraten: Pezi hat sein Boku-Studium noch immer nicht abgeschlossen, umso mehr kennt er sich aus bei den Frauen. Großvati hat zwei Schlaganfälle hinter sich, und da er erst mit 60 begonnen hat für seine Pensionsversicherung einzuzahlen, steht er noch immer in seinem Geschäft. Minki, die graue Maus, ist die fescheste Katz von Meidling. Fips ist beruflich erfolgreich und schwul, aber niemand in seiner Umgebung weiß von dem einen noch von dem anderen.

Darsteller:
Susanne Altschul, Claudia Rohnefeld, Sigrid Spörk, Roman Frankl, Otto Jaus, Ronald Seboth und Roman Straka.

Kreativteam:
Puppenbau: Erika Reimer
Puppentraining: Bodo Schulte
Bühnenbild und Puppenentwurf: Markus Windberger und Petra Fibich
Musikalische Leitung: Erwin Bader
Buch und Musik: Johannes Glück
Regie: Werner Sobotka

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