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Archiv - 2009

Baden: HAIR – The American Tribal Love Rock-Musical

Copyright Christian Husar

Im August 2009 feiert das Rockmusical “Hair” ein Mini-Revival in Baden bei Wien. Bei den Shows, die in konzertanter Version gespielt werden, sind unter anderem zu sehen und hören: Susa Meyer, Kudra Owens, Christoph Götten, Darius Merstein-MacLeod, Wolfgang Sailer und Claudia Rohnefeld. Die Künstlerische Gesamtleitung hat Robert Herzl.

Cast
Birgit Breinschmied, Eva Klikovics, Martina Lechner, Susa Mayer, Kudra Owens, Birgit Riegler, Claudia Rohnefeld und Cedric Lee Bradley, Sebastian Brandmair, Thomas Dapoz, Christoph Goetten, Darius Merstein-MacLeod, Gerald Reiter,
Wolfgang Sailer

Es spielt das Orchester der Bühne Baden. Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik. Künstlerische Gesamtleitung: Robert Herzl.

Die Termine
- Mo., 3. August, 20.00 Uhr am Theaterplatz
- Sa., 8. August und Mi., 26. August, 20.00 Uhr im Stadttheater.

Infos und Tickets
Tel.: 02252-48547; ticket@buehnebaden.at, www.buehnebaden.at

Videopremiere für MIKAs “We Are Golden”

Heute und –> hier

“epic. Huge. Massive. And, of course, happy!” (Perez Hilton)

Comic-Con, Twilight, Johnny Depp - und das alles in einem Video

Mehr vom “communitychannel” –> hier

Sibylle Berg @ Wiener Theater

In der Theatersaison 2009/2010 ist die deutsche Autorin Sibylle Berg in Wien mit zumindest zwei Theaterstücken vertreten.

Am Burgtheater (in der Spielstätte Kasino am Schwarzenberglatz) findet im Februar 2010 die Uraufführung ihres Theaterstücks “Nur Nachts” statt. Die Regie hat Niklaus Helbling übernommen, die Bühne gestaltet Dirk Thiele.

Vom 9. bis 18. November 2009 ist die Produktion “Warum liegt hier Stroh rum!?” nach Motiven aus Sibylle Bergs “Sex 2″ im Bar&Co zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Koproduktion des “Ensemble08″ mit dem Theater Drachengasse. Worum gehts in dem Stück?

“Oh, Oh, Jaaaaa, tiefer, Aaaah, FESTER, fick mich, jaaa, fester hab ich gesagt …!”, dachte Renate, 29, Single, Sternzeichen Waage, fliegt stets in der Business Class und liebt Prada. Ihre Schwester Julia, 24, hat keinen Geschlechtsverkehr, sie mag »körperliche Sachen« nicht, oder dachte es. Harald, 13, sportlich, Trockenficker, ist Mitglied in der Facebook-Gruppe “Delfine sind schwule Haie”. Oder vielleicht Susanne, 48, Hausfrau, verwitwet. Oder Walter, 19, Pornojunkie. Oder Hilde, 69, … und dann wäre da noch Thomas, 39, »Ossi« der es weit gebracht hat, seit er den Mauerfall verpennt hat. “Ich hab ihn machen lassen, die Kerzen waren zwar an, aber ich hab eher mehr Fernsehen gekuckt.”

Leading Team
Regie: Benjamin Plautz
Choreographie: Bärbel Strehlau
Stückentwicklung: Benjamin Plautz, Birgit Fischer-Wagner, Bärbel Strehlau
Bühnenbild: Sophie Lux
Dramaturgie: Birgit Fischer-Wagner
Technische Leitung: Joachim Schenk

Es spielen
Clemens Berndorff
Susanna Kellermayr
N.N.

Wien: 20 Jahre Theater Akzent

20 Jahre Theater Akzent – das ist nicht nur eine neu gestaltete Website (siehe –>hier), sondern auch eine Feier wert, und genau die geht am 19. September 2009 ab 13 Uhr unter dem Motto “Ein Fest für alle” über sämtliche Bühnen des Akzent (inkl. Park). Am Nachmittag gibt es ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack und jedes Alter im Theater, am Podium sowie im Freien. Der Höhepunkt des Festtages ist der Galaabend, der einen Ausblick auf die Highlights der Jubiläumssaison 2009/2010 gibt.

Das Programm
14:00 Uhr: Theater – Die Geggis (Schmetterlinge Kindertheater)
15:30 Uhr: Podium – Musicalhighlights (Performing Center Austria und Broadway Connection)
16:30 Uhr: Theater – Probeneinblick in »Zazie in der Metro« mit Karlheinz Hackl

18:00 Uhr: Podium – 9dlinger & die geringfügig Beschäftigten (Konzert)

19:30 Uhr: Theater – Galaabend (Moderation: Mercedes Echerer)

20:30 Uhr: Podium – Jelena Poprzan & Rina Kacinari / Vienna Balkan Trio feat. Ljubinka Jokic
13:00–19:00 Uhr: Buntes Programm im Park:
Stelzengeher, Kinderschminken und vieles mehr.

Tickets für alle Veranstaltungen dieses Tages kosten zwischen 3 und 9 Euro und sind ab sofort erhältlich.

Boeing Boeing - gleich im Dreierpack

Was ist dran an Marc Camolettis Komödie “Boeing Boeing”, dass sie in den nächsten Monaten gleich in drei verschiedenen Produktionen in und um Wien aufgeführt wird?

Im Juli und August ist das Stück in einer Produktion des Kultursommers Schloss Wolkersdorf zu sehen. Aufführungstermine: 1. 8., 8. 8., 15. 8., 21. 8. und 28.8. Es spielen: Reinhard Reiskopf (Bernard), Eric Lomas (Robert), Beatrice Forler (Marie, Haushälterin), Andrea Frohn (Janet), Kun Jing (Jaqueline) und Amaya Keller (Judith).

Am 20. Oktober läuft die Kabarett-Simpl-Produktion “Hallo Steward! Boeing Boeing andersrum” im Palais Nowak. Details dazu gibt es noch keine.

Ab 1. Dezember schließlich läuft “Boeing Boeing” im theater-center-forum in einer Neufassung von Michael Kessler. Mitwirkende: Ulli Fessl, Lila Gürmen, Natascha Shalaby, Leila Strahl, Thomas Koziol und Tommi Wachauer.

Also schrieb Michael Kunze …

Michael Kunze und das Web - es scheint Liebe zu sein. Kunze hat einen YouTube-Channel, er führt ein Blog, in dem er fast täglich postet, und zwar Lesenswertes - und er beantwortet Fragen, ohne sich um Antworten zu drücken, die den einen oder anderen schon mal vor den Kopf stoßen könnten. Was man beachten sollte: Je konkreter die Frage, desto eher kommt Michael Kunze auf den Punkt. Global formulierte Fragen machen wenig Sinn.

Die lange Liste der Fragen und Antworten findet man –> hier. Im Folgenden nur ein paar Beispiele:

Frage: Ich bin 11 : Warum ist der RUDOLF in dem lied denn so unglücklich?
Michael Kunze: Du meinst wohl “Mamma, wo bist du?”. Er wurde vernachlässigt von seiner Mutter, war sehr viel allein. Elisabeth war die einzige, die ihn verstanden hätte. Der Junge war sehr intelligent, phantasievoll, sensibel. Und unglücklich.

Frage: Warum hätten Sie ein Übersetzungsangebot von “The Producers” abgelehnt ? Halten Sie eine gelungene Übersetzung für nicht möglich oder gefällt es Ihnen schlicht nicht ?
Michael Kunze: Es gefällt mir nicht. Der Humor des Musicals besteht darin, dass man die Vorurteile des Publikums bedient und sich über andere lustig macht: alle Blondinen sind blöd, alle Witwen sind geil, alle Schwulen sind Tunten, alle Deutschen sind Nazis usw. Nicht mein Stil.

Frage: Gibt es “Newcomer” unter den Musicalautoren, von denen Sie viel erwarten?
Michael Kunze: Martin Lingnau und Bernd Stromberger.

Frage: Wie finden Sie “Rudolf”, das neue Stück der Vereinigten Bühnen Wien?
Michael Kunze: Ich habe es nicht gesehen.

Frage: Haben Sie Rudolf schon gesehen? Wenn ja, was halten Sie davon? Im Übrigen finde ich es toll, dass Sie hier alle Fragen beantworten! Und noch ein Lob…Rebecca war der Hammer…;)?
Michael Kunze: Ich habe Rudolf nicht gesehen. Ehrlich gesagt: Aus Trotz. Mir missfällt es, dass die Vereinigten Bühnen Wien eine Art “Sequel” zu Elisabeth in Auftrag gegeben und produziert haben, ohne mit den Elisabeth-Autoren darüber zu reden. Meinem kolligialen Verhältnis zu Frank Wildhorn tut das keinen Abbruch. Seine anderen Musicals habe ich alle mit Gewinn besucht.

Frage: You said that the attitude of the VBW when commissionong Rudolf displeased you. Why? Where you planning on creating a musical about him? And if so why not joining forces with Frank Wildhorn at the time?
Michael Kunze: Rudolf was Elisabeth’s son, so his story is clearly connected. After the world success of Elisabeth, it was a pretty cheap idea to do another show about her son. At least the sequel should have been offered to the authors of the success.

Frage: Was halten Sie von Frank Wildhorn?
Michael Kunze: Hoch begabt, immens fleißig, produktiv. Einer der Besten.

Frage: Nowadays Broadway compositor Frank Wildhorn is a huge sucess in Europe (with Count of Monte Cristo, Rudolf, Carmen, Jekyll & Hyde, Dracula etc). Have you ever considered writting a Musical with him? Have you ever talked with him about that?
Michael Kunze: I know Frank Wildhorn well, and I admire his work. We respect each other. It would take a specific project that excites both of us to bring us together as collaborators.

Dacapo für Wiens Erfolgsmusical “Krawutzi Kaputzi” 2010

Das einzig derzeit erfolgreiche Wiener Musical geht in eine weitere Verlängerung. “Krawutzi Kaputzi”, mit Buch, Liedtexten und Musik von Johannes Glück, ist vom 16. Mai bis 27. Juni 2010 wieder am Programm des PALAIS NOWAK. Mit dabei die erfolgreiche Premierenbesetzung: Susanne Altschul, Claudia Rohnefeld, Sigrid Spörk, Roman Frankl, Otto Jaus, Ronald Seboth und Roman Straka.

Im Kabarett Simpl gibt man sich titelmäßig 2010 optimistisch: “Nach der Krise” heißt das Revueprogramm, das Michael Niavarani und Albert Schmidleitner schreiben werden und das am 7. September 2010 seine Uraufführung erleben wird. Zuvor aber “Ich bin viele”, die Revue, die am 8. September 2009 an den Start geht.

Link
- Kabarett Simpl
- Palais Nowak

Staatz 2010: Österreich-Premiere für “3 Musketiere”

Während in Staatz dieser Tage eine ausverkaufte “Evita”-Vorstellung nach der anderen über die “Open-Air”-Bühne geht, laufen auch die Planungen für 2010 auf Schienen. Am 23. Juli 2010 wird “3 Musketiere”, das Musical von Rob & Ferdi Bolland, in der Felsenbühne Staatz seine Österreich-Premiere feiern.

Die Brüder Bolland hatten in den Achtzigerjahren mit den von ihnen geschriebenen Songs “Rock me Amadeus” und “Jeanny” einen großen Anteil an der Weltkarriere von Falco. “3 Musketiere” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas und feierte 2003 in Rotterdam seine Uraufführung. Die deutschsprachige Premiere fand am 6. April 2005 im Berliner Theater des Westens statt. Wolfgang Adenberg und Ruth Deny adaptierten das Buch für die deutsche Fassung.

Lachhaft: Wie Stephen Kings US-Verleger Wucherpreise argumentiert

“Under the Dome” ist der Titel des neuesten Werks von Bestsellerautor Stephen King, das am 10. November 2009 in den USA veröffentlicht wird.

Um neben den Millionen noch ein paar Extradollar abzustauben, überlegte sich Kings Verleger “Simon & Schuster” eine ganz besondere Strategie: Veröffentlichen wir doch für die “Fans” eine Special Edition und verlangen wir doch mal dafür ne Stange Geld, sagen wir 200 Dollar (statt 20,95 Dollar).

Die Special Edition wird in einer Auflage von 1500 Exemplaren gefahren, das ergibt insgesamt einen Betrag von rund 300.000 Dollar. Den Gewinn daraus teilen sich Verlag und Autor.

So weit, so gut. Gegen die Profitgier kann man nicht viel argumentieren. Im Musicalbereich sind Veranstalter auch sehr innovativ geworden und verkaufen seit ein paar Jahren die besten Plätze des Hauses um völlig überteuerte Spezialpreise, und erst jüngst hat man in dieser “Jenseits von Gut und Böse”-Kategorie am Broadway noch eine weitere eingeführt: Die mittigsten Plätze im Saal, na, da kann man doch glatt nochmal was draufschlagen.

Was aber gar nicht geht, ist Folgendes. Um ihren 200-Dollar-Preis zu argumentieren, gab Susan Moldow von Simon & Schuster zu Protokoll:

This is fighting back against the disappearance of the book as an object.

Und das, liebe Frau Moldow, ist wohl das lächerlichste, was man bei einer Buchveröffentlichung eines Autors wie Stephen King sagen konnte.

Link
The Wall Street Journal: Stephen King’s Newest Book «Under the Dome”: The $200 Edition

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