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Archiv - Januar, 2010

Dortmund: Premiere für Christoph Ransmayrs “odysseus, verbrecher.”

Am Dortmunder Schauspielhaus findet am 28. Februar 2010 die Uraufführung des “Schauspiels einer Heimkehr” betitelt “odysseus, verbrecher.”, geschrieben von Christoph Ransmayr statt.

Der Schriftsteller Christoph Ransmayr, 1954 in Wels/Oberösterreich geboren, zählt spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane „Die letzte Welt“ (1988) und „Morbus Kitahara“ (1995) zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Ransmayr wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis für sein Lebenswerk, dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und dem Nestroy-Theaterpreis für sein bisher einziges Theaterstück „Die Unsichtbare“.

Worum gehts in “odysseus, verbrecher.”:

Lange Jahre führte er Krieg, lange Jahre irrte er durch die Welt. Jetzt ist Odysseus zurück in Ithaka. Überhäuft mit Geschenken, reich, treibt er an den Strand, bereit, sein altes Leben wieder aufzunehmen. Bereit für den Frieden. Doch die Jahre des Krieges haben auch Ithaka verändert. Odysseus erwartet seine Heimat – und findet einen Ort, der ihm fremd geworden ist. Obwohl er als Sieger heimkehrt, muss er erkennen, dass er den Folgen des Krieges, den tatsächlichen und den seelischen Verwüstungen, nicht entkommen kann. Und je fremder ihm scheint, was seine Heimat war, je weniger Verständnis er selbst bei seiner Gattin Penelope spürt, umso stärker werden in ihm die Verzweiflung und die Wut, die er eigentlich schon überwunden glaubte.

Regie: Michael Gruner
Bühne: Peter Schulz
Kostüme: Gabriele Sterz
Musikalische Leitung: Lukas Goldschmidt
Choreographie: Michael Sieberock-Serafimowitsch

Es spielen: Bernhard Bauer, Monika Bujinski, Mathias Frank, Dominik Freiberger, Alexander Gier, Lukas Goldschmidt, Juliane Gruner, Günther K. Harder, Ralf Kubik, Patrick Jurowski, Leif Mieland, Steffen Scheumann, Matthias Scheuring, Jakob Schneider, Harald Schwaiger, Wolfgang Türks, Andreas Vögler, Andreas Wrosch

Termine
Februar 2010: 28.
März 2010: 07., 14.
April 2010: 03., 09., 15., 23.
Mai 2010: 08., 23.
Juni 2010: 06.

England: Castingshow-Star Will Young toppt “Decade Chart”

Will YoungWill Young via last.fm

Heute war es wieder mal soweit. Eine neue Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” ist an den Start gegangen. Während man in Deutschland die Sieger all der vergangenen Staffeln schon längst vergessen hat, konnten die englischen Produzenten mit ihrer Version, “Pop Idol” genannt, wesentlich mehr Erfolg einfahren.

Will Young
beispielsweise, Gewinner der ersten Staffel von “Pop Idol” (2002), wurde für seine Single “Anything is possible / Evergreen” aus dem Jahre 2002 zur Nummer 1 der “Decade Chart” (präsentiert von BBC Radio 1 am 28. Dezember 2009) gekrönt. Kein anderer Künstler konnte in den letzten zehn Jahren mehr Einheiten als er von einer Single absetzen, nämlich 1,8 Millionen. Sein Kollege Gareth Gates, Zweitplatzierter eben jener Staffel, schaffte es mit seiner Interpretation von “Unchained Melody” auf Platz 2 der “Decade Chart” (1,3 Millionen verkaufte Exemplare).

Aus “Pop Idol” wurde recht rasch das derzeitige Erfolgsformat “X Factor” gezimmert, und wen wunderts, dass Alexandra Burke und Shayne Ward, zwei der siegreichen Talente jenes Fernsehformats, in den Decade Charts auf Platz 5 und 6 zu finden sind, Hear’Say belegen Platz 9 mit ihrem Hit “Pure and Simple”.

Abseits der erfolgreichen Castingshow-Stars lieferte James Blunt mit seiner CD “Back to Bedlam” den erfolgreichsten Longplayer der Dekade. Didos “No Angel” ist auf Platz 2 zu finden, gefolgt von Amy Winehouse mit “Back to Black“. Weitere Platzierungsergebnisse bietet BILLBOARD –> hier

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Schönfärberei & Unwissenheit, wie wunderbar

Es gehört schon einiges dazu, einen Werbetext als redaktionellen Beitrag zu verkaufen. Wenigstens aber eines sollte man in dem Fall machen, nämlich sich ein bißchen auskennen.

Die “Kleine Zeitung” ist wohl in Sachen “Ich war noch niemals in New York” als kleine Flächenbombardement-Einheit unterwegs, um alles bereits zu machen für den Start der Show im Wiener Raimund Theater im März 2010. Und natürlich glauben wir die Geschichte, dass ein deutsches Unternehmen “Ich war noch niemals in New York” absetzt, obwohl der Verkauf “ungebremst” ist. Na ganz bestimmt ist das so, wenn Johannes Mock-O’Hara das doch auf einer Pressekonferenz so sagt, auf der ganz bestimmt unverblümt nur und ausschließlich die Wahrheit gesprochen wird, na das wird dann auf jeden Fall so sein. Gerade und vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise wird das Stage Entertainment machen. Der Verkauf wird nach wie vor ungebremst anhalten. Oder würde, denn man setzt die Show ja ab, nein, man verschickt sie. Man schickt sie Freunden in Deutschland und man schickt sie Freunden in Wien, die zu wenig Fantasie und Gestaltungskraft zu haben scheinen, eigene Produktionen auf die Beine zu stellen.

Und wie wunderbar auch, dass sich der “Soundtrack zum Musical” … der was? Der “Soundtrack” zum Musical? Wird die Show etwa Abend für Abend im Theater auf eine Leinwand projiziert? Ich meine, dass diese Show kein Musical ist, sondern bestenfalls eine getarnte Revue, gegessen, aber Soundtrack? Oder meint die “Kleine Zeitung” “Cast CD”? Aber vielleicht ist man in Sachen Metaphern unterwegs und meint die Leinwand der Gefühle, auf die Abend für Abend - was auch immer. Na egal. Hauptsache Werbung. Wird sowas dann eigentlich bezahlt?

Hier gehts zum Artikel der “Kleinen Zeitung” –> “Udo-Jürgens-Musical legt in neuem Hafen an”

Stephen Kings Lieblingsfilme des Jahres 2009

NEW YORK - AUGUST 01:  Author Stephen King par...Image by Getty Images via DaylifeBestsellerautor Stephen King hat einen teilweise recht ausgefallenen Geschmack. Für “Entertainment Weekly” schreibt er seit einigen Jahren um die Weihnachtszeit herum Listen. Listen, die seinen ausgefallenen Geschmack dokumentieren, Listen seiner Lieblings-CDs des Jahres, oder auch seiner Lieblingsfilme. Da kann es schon vorkommen, dass man von seinen Lieblings-CDs noch nicht mal gehört hat, bei den Filmen ist er auch diesmal, wie schon in den vergangenen Jahren, ein wenig mainstreammäßiger unterwegs. Stephen King über seine Lieblingsfilme 2009:

I’d give 2009 at the movies a B overall, and that ain’t bad — it is, in fact, about as good as it gets. It’s true that I found only nine straight-A’s when I looked back through my movie notebook (No. 10 on this list was an A–), but there wasn’t a single F, and that’s a first in my years as an EW columnist. Either I chose more wisely or the quality was better than last year’s B–. I prefer to believe the latter, though there were a few disappointments along the way; the trudging Revolutionary Road was the worst of them. With that said, my list of the 10 best follows.

Die Top 10 von Stephen King:

01 The Hurt Locker
02 The Last House On The Left
03 The Road
04 Disgrace
05 The Reader
06 District 9
07 Law Abiding Xitizen
08 The Taking of Pelham 1 2 3
09 Fantastic Mr. Fox
10 2012

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Ronacher: Alexander Goebel - Gute Gefühle

17. Februar 2010
19:30bis21:30

agoebel2010.jpgAm 17. Februar 2010 bringt Alexander Goebel sein brandneues Programm “Gute Gefühle” erstmals auf die Bühne - im Wiener Ronacher. Worum gehts in der neuen Show? Dem Pressetext ist zu entnehmen:

Was waren eigentlich Gute Gefühle in den Fünfzigern? Wie waren sie in einer Kommune 1968? Das Disco-Fieber in New York 1975? Die Yuppies der 80er, ihre Erfolge, ihre Exzesse, ihre Heimkehr zum „Hotel Mama“ in den 90ern.
Und: Was sind Gute Gefühle heute? In welchen unglaublichen Situationen entstehen sie, wodurch werden sie ausgelöst, wie einfach, aber auch wie kompliziert können sie sein? Und wie haben sich Gute Gefühle über die Jahrzehnte verändert? Rein sexuell zum Beispiel …
Hat nicht jeder von uns GUTE GEFÜHLE verdient?
Einen Abend lang wird jedenfalls Goebel dafür sorgen, mit allem was ihm zur Verfügung steht: MUSIK, SCHMÄH, SCHAUSPIEL - und vor allem mit einem grandiosen Programm. Auf gewohnt hohem Niveau, spricht er über Undenkbares, geht auch gern in die Untiefen der Wiener Seele und trifft dort Freund und Feind - aber immer den Humor.

Alexander Goebel: Gute Gefühle
RONACHER (Seilerstätte 9, 1010 Wien)
Mittwoch, 17. Februar 2010, Beginn 19.30 Uhr
Tickets und Infos: www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, 01/588 85

Theater in der Josefstadt: Ein Monat auf dem Lande

28. Januar 2010
19:30bis22:30

Theater in der Josefstadt: Iwan Turgenjew - Ein Monat auf dem Lande
Premiere
28. Jänner 2010, 19:30 Uhr

Natalja, die Frau des gutmütigen, aber arbeitsbesessenen Gutsbesitzers Islajew, Mutter eines zehnjährigen Jungen, langweilt sich und sehnt sich nach etwas Ungewissem. Auch der gebildete Hausfreund Rakitin kann ihr mit seiner matten Erotik keine Zerstreuung bieten, obwohl oder weil er sie vergöttert. Man spricht zwar von Liebe, ist aber von der Liebes-Tat weit entfernt. Da schlägt gleich einem Blitz der junge, lebhafte Student Beljajew, als Lehrer für den kleinen Kolja angestellt, in die schläfrige Schein-Idylle dieser Sommergesellschaft ein. Denn Natalja verliebt sich besinnungslos in den jungen Mann. Aber auch Nataljas Pflegetochter Vera sucht in unbewusster Zuneigung Beljajews Nähe.
Turgenjews Komödie, 1855 erstmals publiziert, ist eine meisterhafte Gratwanderung zwischen Tragik und Komik: Sie streift die Katastrophe, die hinter den Liebesverstrickungen lauert, bekennt sich aber wirkungsvoll zum Lustspiel mit doppelbödigem Humor.
Als eine der Stoffgrundlagen für das Dreigestirn im Stück - Ehemann, Ehefrau, Hausfreund - diente Turgenjews leidenschaftliche
Liebe zu der verheirateten Sängerin Pauline Viardot. Der Schauspielerin Marija G. Sawina, die in der gefeierten Petersburger Aufführung 1879 die Vera spielte, erklärte der Dichter: „Rakitin bin ich. Ich stelle immer mit dem unglücklichen Liebhaber mich selbst dar.“

Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Musik: Joachim Steffenhagen

Arkadij Sergejitsch Islajew, reicher Gutsbesitzer: Peter Scholz
Natalja Petrowna, seine Frau: Maria Köstlinger
Kolja, ihr Sohn: Skye MacDonald
Verotschka, ihre Pflegetochter: Hilde Dalik
Anna Semjonowna Islajewa, Islajews Mutter: Sigrid Marquardt
Lisaweta Bogdanowna, Gesellschafterin: Sona MacDonald
Michajlo Alexandrowitsch Rakitin, Freund des Hauses: André Pohl
Alexej Nikolajewitsch Beljajew, Student, Koljas Lehrer: Rasmus Borkowski
Afanassij Iwanowitsch Bolschinzow, benachbarter Gutsbesitzer: Christian Futterknecht
Ignatij Iljitsch Spigelskij, Arzt: Toni Slama
Matwej, Bediensteter: Oliver Huether
Katja, Dienstmädchen: Eva Mayer

Theater Akzent: Premiere für das interaktive “Musicalquiz mit Günter Tolar”

27. Januar 2010
19:30bis21:30

tolar.jpg
Ein Wiedersehen mit einer der populärsten Fernsehpersönlichkeiten Österreichs gibt es am 27. Januar 2010 (um 19:30 Uhr) - nein, nicht im ORF, da kann man sich Stars ohnedies bald nicht mehr leisten, sondern im Theater. Auf der Bühne des Wiener Akzent Theaters feiert Günter Tolar sein Comeback als Quizmaster der Nation.

Quizshows mit Tolar sind Legende, und es gab nicht nur das unvergessliche “Made in Austria”, das von 1980 bis 1992 auf Sendung war, der ORF-Quizmaster präsentierte auch “Wer dreimal lügt” (1973-1977), die “Rätselbox” (1977-1980) und drei Mal “Was schätzen Sie?” (1980).

Im Wiener Akzent inszeniert Erhard Pauer unter der Musikalischen Leitung von Lior Kretzer mit Günter Tolar und den Studenten des 4. Jahrgangs der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität eine interaktive QuizShow rund um das Musicalgenre. Was darf erwartet werden?

Viele Fragen, viele Antworten, noch mehr Musik und gute Unterhaltung!

Man nehme eine Bühne, stelle einen erfahrenen Quizmaster und Moderator darauf, verquirle diesen mit jungen Theatertalenten, vermenge das Ganze mit einem grandiosen Pianisten, schüttle dieses kräftig durch, würze alles mit einer Prise spannender Fragen und garniere es mit etwas Wissen zu einem unterhaltsamen Abend.

Dem Publikum wird an diesem Abend nicht nur die Rolle des Zusehers zuteil, sondern Günter Tolar als „Mister MADE IN AUSTRIA“ wird Sie ins Geschehen als Quizpartner einbeziehen. Junge Talente aus der Abteilung für Musikalisches Unterhaltungstheater von der Konservatorium Wien Privatuniversität werden mit Highlights aus den Bereichen Musical, Chanson und Pop die künstlerischen und musikalischen Höhepunkte stellen. Ein spannender und unterhaltsamer Abend für Alt und Jung.

Produziert wird die Show von specialedition, der Vorverkauf läuft.

Theater im Zentrum: Creeps

16. Januar 2010
19:30bis21:30

Theater im Zentrum: Creeps

1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 13. Jänner 2010
Premiere am 16. Jänner 2010 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 25. März 2010
ab 13 Jahren

„Wo immer du gerade bist: Wir holen dich da raus!
And don’t forget: the world is waiting for you!“
Lutz Hübner. Creeps

Mit einem Schlag raus aus dem langweiligen Alltag und rein in die aufregende Glamour-Welt der Stars und Sternchen – davon träumen wohl eine Menge junger Mädchen. Für Petra, Maren und Lilly Marie ist dieser Traum zum Greifen nahe, denn sie sind eingeladen zur Endrunde des Moderatorinnen-Castings der neuen, hippen Trendfashionmusicshow „Creeps“. Doch recht schnell wird den dreien klar, dass jede von ihnen diesen Traum nur dann verwirklichen kann, wenn die beiden anderen verlieren. Da heißt es Ellenbogen ausfahren und ab durch die Mitte!
Angeheizt von einer gesichtslosen Stimme aus dem Off verwandelt sich das Fernsehstudio in eine Kampfarena. Ring frei für einen wahnwitzig-absurden Seelenstriptease, bei dem die Mädchen all ihre Geheimnisse offenbaren. In der Großaufnahme wird selbst das Privateste öffentlich und keine Träne bleibt im gleißenden Scheinwerferlicht unentdeckt.
Gut ist, was später einmal Quote bringt. Und dabei sind den Bewerberinnen sämtliche Mittel recht. Denn für alle drei wäre ein Misserfolg beim Casting eine persönliche Katastrophe. Dementsprechend wird mit harten Bandagen gekämpft, doch wird das am Ende reichen? Auch hinter den Kulissen schlummert noch das ein oder andere Geheimnis …
Irgendwo zwischen „Austrias Next Topmodel“, „Starmania“ und „Big Brother“ angesiedelt, zeichnet der meistgespielte deutsche Autor Lutz Hübner mit „Creeps“ ein brisantes Bild der real-brutalen Medienwelt der MTViva-Generation. Knallhart, beunruhigend aber nicht ohne Humor und Sympathie für seine Protagonistinnen.

Orpheum, Wien: Heilbutt & Rosen: Lieder aus der Dusche 2

14. Januar 2010
20:00bis22:00

Orpheum, Wien: Heilbutt & Rosen: Lieder aus der Dusche 2
Hits und Evergreens frisch gewaschen und neu gelegt

PREMIERE am 14. Jänner, 20 Uhr im Orpheum, Wien

Wenn Hemmungslosigkeit auf Erbarmungslosigkeit trifft, dann befindet man sich im neuen Musikprogramm von Heilbutt & Rosen, das am 14. Jänner 2010 Premiere im Wiener Orpheum feiert. Nach dem großen Erfolg von „Lieder aus der Dusche 1“ trällern diesmal Helmuth Vavra und Theresia Haiger Songs, bei denen sie zu steilen Höhen- und Tiefflügen durch ihren turbulenten Beziehungsalltag ansetzen.

An diesem Liederabend der besonderen Art wird das Korsett eines gewöhnlichen Kabarettprogramms eindeutig gesprengt. Unter der Dusche regiert die hemmungslose Spontaneität.

Der musikalische Ausflug offenbart Beziehungsprobleme des Duos Theresia Haiger und Helmuth Vavra, dessen delikate Facetten spontan, unter tatkräftiger Unterstützung von Pianist Berthold Foeger und Kontrabassist Thomas Stempkowski, in flotte Lieder mit brisanten Inhalten verwandelt werden.

Helmuth Vavra über das neue Musikprogramm: „Schonungslos und größenwahnsinnig wie wir sind, wollten wir mit unserem musikalischen Ego-Trip aus der Nasszelle an die Öffentlichkeit. Sollen doch alle etwas von unseren intimen feucht-fröhlichen Momenten der musikalischen Ekstase haben und mal sehen was sich wirklich privat zwischen Helmuth und Theresia abspielt, wenn die Beziehungskiste in den eigenen 4 Wänden wieder mal kräftig poltert.

Heilbutt & Rosen sind bekannt für die grandiosen musikalischen Einlagen in ihren Programmen. Anders als bei „Lieder aus der Dusche 1“ präsentieren diesmal Haiger, Vavra, Foeger und Stempkowski selbst gedichtete Duschlieder, die sie bisher der Öffentlichkeit noch vorenthielten. Im Programm “Lieder aus der Dusche 2″ überraschen Heilbutt & Rosen mit einer bunten Mischung an Liedern für Warm- und Kaltduscher, die Ausflüge in deren tiefste psychische Abgründe zulassen.

Das Kabarettensemble Heilbutt&Rosen, bestehend aus Helmuth Vavra und Theresia Haiger, wird in diesem Programm durch den Pianisten und Co-Autor der vergangenen Jahre, Berthold Foeger und den Kontrabassisten Thomas Stempkowski bereichert. Das parallel gespielte Programm “Endstation Tobsucht” zählt schon jetzt zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Kabarettgruppe.

Weitere Infos unter www.heilbuttundrosen.at

Termine:

14. (Premiere), 15., 16. und 31.1., 28.2. und 28.3., jeweils 20 Uhr, im Orpheum, Steigenteschgasse 94b, 1220 Wien
Kartenpreis 20 Euro, Kartenreservierung: 01-481 17 17

24.1., 25.2., 27.3. und 19.4., jeweils 20 Uhr, in der Kulisse, Rosensteingasse 39, 1170 Wien
Kartenpreis 20 Euro, Kartenreservierung 01-485 38 70

24.2. und 31.3., jeweils 20 Uhr, im Stadttheater Walfischgasse, Walfischgasse 4, 1010 Wien
Kartenpreise 19-34 Euro, Kartenreservierung: 01-512 42 00

NÖ Premiere: 28.1. um 19:30, Raiffeisen Kompetenzzentrum, Stockerauerstr. 94, 2100 Korneuburg,

OÖ Premiere: 11. 2. um 20 Uhr, Spinnerei Traun, Madlschenterweg 3, 4050 Traun,
Karten: 07229-620320

“Ladies Night” - Männerstrip in den Kammerspielen

14. Januar 2010
19:30bis22:30

Drei Freunde in einer englischen Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: Als „Die Wilden Stiere“ wollen sie Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht … Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: “Ganz oder gar nicht?”

Vor zehn Jahren landete die britische Film-Komödie “Ganz oder gar nicht” (”The Full Monty”) einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons. Das Stück der neuseeländischen Autoren ist bereits 1987 entstanden und wurde in ihrem Heimatland zum erfolgreichsten Theaterstück aller Zeiten.

“Ladies Night” ist eine turbulente, doppelbödige Komödie; sie erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur „Aufführung des Jahres 2000″ gewählt. In den Wiener Kammerspielen geht die Premiere am 14. Januar 2010 über die Bühne.

Stephen Sinclair und Anthony McCarten: Ladies Night
Regie: Folke Brabant
Bühnenbild: Tom Presting
Kostüme: Polly Matthies
Choreografie: Angela Hercules Joseph

Besetzung
Craig: Alexander Pschill
Barry: Michael Ostrowski
Norman: Thomas Mraz
Grahame: Heribert Sasse
Gavin: Martin Niedermair
u. a.

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